Montag, 27. September 2021

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Regelmäßige endoskopische Diagnostik auf neurogene Schluckstörungen in der BDH-Klinik Vallendar

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Modernes Gerät und erhöhte fachliche Kompetenz nutzt die BDH-Klinik Vallendar seit Beginn des Jahres 2021 für eine umfangreichere Diagnostik von Schluckstörungen (Dysphagien). Diese dient einer individuellen, möglichst genau auf die jeweilige Dysphagie der Patienten ausgerichtete Therapieplanung.

Im April 2019 hat die Fachklinik für neurologische Rehabilitation ein neues Gerät mit sehr schmalem Endoskop angeschafft, das bei der Untersuchung über die Nase in den Rachen eingeführt wird. Damit wird eine für die Patienten angenehmere Durchführung begünstigt.

Da die FEES (Fiberendoskopische Evaluation des Schluckens) vom Untersucher ein hohes Maß an Erfahrung und Kompetenz erfordert, ließ die BDH-Klinik Vallendar drei Mitarbeiter in diesem Bereich ausbilden.

Oberärztin Dr. Simone von Landwüst, Logopädin Swenja Schröer und der leitende Logopäde Michael Gombert erhielten nach erfolgreicher theoretischer und praktischer Prüfung im Dezember 2020 das FEES-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Neurologie.

Seitdem finden die Untersuchungen in einer deutlich höheren Frequenz statt. Dies kommt der Effizienz der Behandlungen der neurogenen Schluckstörungen zu Gute und bietet somit den Patienten bessere Perspektiven beim Wiedererlangen der Fähigkeiten des Essens und Trinkens.

Die BDH-Klinik Vallendar ist eine der wenigen Kliniken im Großraum Koblenz, die diese Art der bildgebenden Untersuchung regelhaft einsetzt.