Montag, 01. Juni 2020

Letztes Update:06:01:12 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Rheinland-Pfalz spielt wieder Rollstuhltennis

Rollitennis e.V. trainierte auf Tennis-Außenplätze

J.K.- Bei Sonnenschein konnten Samstag (Ende April),  nach vielen Wochen einige Spieler*innen wieder Rollstuhltennis spielen und trainieren, aber leider nicht wie sie es gewohnt waren. Auch das Treffen war anders, denn in zeitversetzten Abständen traf man sich, Begrüßung mit 1,5 m Abstand und Gesichtsmaske, keine Umarmung oder Hand geben. Es war sehr ungewohnt, aber in der jetzigen Situation (Corona) doch angebracht, um alle Beteiligten selbst und andere zu schützen.

Natürlich wurden auch die Hygienerichtlinien berücksichtigt, die Sportrollis wurden von Jürgen Kugler (1. Vors., Trainer und Corona Beauftragter des Rollitennis e.V.) in der trainingsfreien Zeit alle desinfiziert und vor Trainingsbeginn wurden nochmals die Greifringe desinfiziert. Es war aber noch etwas anders als sonst, denn es durften nur 2 Spieler/innen oder 1 Spieler/in und Trainer auf jedem Platz sein, so ist die Auflage vom Bundesland RLP, um die Außen-Tennisplätze zu nutzen und  Jürgen Kugler achtete penibel auf die Einhaltung der gemachten Auflagen. Dieses hatte er vorher mit Sascha Hecken, Abteilungsleiter der Tennisabteilung des SV Vettelschoß/ Kalenborn e.V., abgesprochen, damit die Rollstuhltennisspieler/innen als Gäste die Tennisplätze nutzen zu dürfen.

Nach der Verteilung mit den jeweiligen Spielpartner und Trainer (Jürgen, Chris und „Hiwi“ Elke) konnten endlich mit dem tollen Rollstuhlsport begonnen werden. Mit Euphorie wurde sofort angefangen, aber was war das, der erste Schlag, der erste Ball flog ins Netz. Da hörte man von einigen Plätzen, der Ball springt hier ganz anders ab, der ist von der Linie abgesprungen, ich bin viel zu langsam. Aber der Ehrgeiz und Spaß am Sport war größer und schnell stellte sich auch der Erfolg wieder ein. Auch die Trainer waren überrascht wie toll trotz der langen Pause alle Fahr- und Schlagübungen umgesetzt wurden. Der Wechsel vom Platz und Spielpartner/in, Trainer war etwas anders wie sonst, ein Spieler musste den Platz verlassen, dann durfte erst der andere Spieler auf den Platz, um zu gewährleisten, dass nur 2 Personen auf dem Platz sind. Auch Elke Kugler hatte eine Herausforderung zu meistern, sie durfte nicht als 3. Person auf den Platz um Fotos zu machen, aber trotzdem haben sind tolle Fotos entstanden. Am Ende des Trainings und Spieleinheiten merkten jedoch einige, dass sie sich lange sportlich nicht bewegt hatten.

Der Rollitennis e.V. wird auch weiterhin in dieser Situation, unter strenger Berücksichtigung der Auflagen und Hygienebestimmungen, trainieren und spielen, was große Zustimmung bei allen Beteiligten fand.

Text: Rollitennis e.V.

Landesinitiative „Rheinland-Pfalz – Land in Bewegung“

Bewegungsmanager Stefan Puderbach nimmt im Kreis Neuwied seine Arbeit auf

Digitale Angebote wegen Corona werden gefördert

Bewegung und Sport generationenübergreifend als Beitrag für das soziale Miteinander, die Stärkung der individuellen und gesellschaftlichen Leistungsfähigkeit. Ausreichende Bewegung und Sport um die Gesundheit zu erhalten, Mobilität und Prävention gegen vielfältige Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems oder Diabetes zu ermöglichen um breite Teile der Bevölkerung durch Bekanntmachen vorhandender Bewegungs- und Sportangebote vor Ort in den Städten und Gemeinden auch durch neue ergänzende Bewegungs- und Sportangebote zu mehr Bewegung und damit gesunden Lebensstil zu aktivieren das ist das Ziel der Landesinitiative des Landes Rheinland-Pfalz. Die Landesinitiative vom Ministerium des Innern Rheinland-Pflanz gemeinsam mit dem Landessportbund Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit  Alle Menschen gleich welcher Herkunft, welchen Geschlechts, welchen Alters, welcher Religion oder welcher sexuellen Oientierung sowie Menschen mit und ohne Behinderung sollen durch Bewegungs- und Sportangebote überwiegend im öffentlichen Raum ( Plätze, Grünflächen, Freizeit- und Spielflächen ) in den Kommunen sowie Sport und Freizeiteinrichtungen die Möglichkeit zur Teilnahme erhalten. Die Angebote sollen kostenfrei zugänglich sein. Diese Angebote sollen vor Ort gemeinsam mit Partnern, Institutionen/Vereinen und Bürgerinnen und Bürgern partizipativ weiterentwickelt und umgesetzt und bestehende Angebote aller Ressorts und der verschiedensten Partner vor Ort eventuell Teil der Landesinitivative sein. Daher sollen weitere Partner wie der Landkreis, Städte, Verbandsgemeinden, Gemeinden, Sportvereine/Sportfach-verbände, Schulen, Kindertagesstätten und Kindergärten, Familieninstitutionen, Einrichtungen für ältere Menschen, Kirchen, Landeszentral für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz e.V., Volkshochschulen, ehrenamtliche und kommerzielle Anbieter sowie die Sozialversicherungsträger sollen eingeladen werden, die Landesinitiative zu unterstützen bzw. gemeinsam umzusetzen. Mit Wirkung vom 01.04.2020 hat für den Kreis Neuwied Stefan Puderbach seine Arbeit als Bewegungsmanager aufgenommen und steht für Hilfestellungen und Anfragen jederzeit zur Verfügung. Aufgrund der Situation wegen Corona und dem Verbot vieler Sportveranstaltungen und Einschränkungen auch noch in der Übergangszeit nach einigen Lockerungen gibt es die Möglichkeit Trainingsstunden digital und kostenfrei über die Onlineplattform vom Bildungswerk des Landessportbundes Interessenten zur Verfügung zu stellen oder Livetrainingsangebote zu realiseren.

https://sport-bewegt.online

Bezogen auf Präventionskursangebote besteht auch die Möglichkeit über die ZPP Zentrale Prüfstelle für Prävention Gesundheitskurse online als Livekurstraining wöchentlich anzubieten. Vereine, Institutionen, Sport und Freizeiteinrichtungen können sich hierzu unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. – Tel.: 0152/28926702 weitere Informationen und Hilfestellungen erfragen um die schwierige Zeit durch Corona Kontakt zu ihren Mitgliedern und Sportinteressenten zu halten. Wichtig ist immer die Einhaltung der Gesundheit aller.

Lewentz: Neue Verordnung bringt mehr Freiraum für Sportler

Mit der neuen Landesverordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gibt es ab dem 20. April mehr Freiraum für sportliche Aktivitäten. Sportliche Betätigung alleine, zu zweit oder mit Personen des eigenen Hausstands im Freien ist von Montag an auch unter Benutzung von Sportanlagen auf Anordnung der Landesregierung wieder zulässig, soweit die gebotenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden können und der Träger einer Öffnung der Sportstätte ausdrücklich zustimmt.

„Die Lockerung der bisherigen Vorgaben ist ein maßvoller und wichtiger Schritt zurück in die Normalität für viele Bürgerinnen und Bürger, für die sportliches Aktivität ein wesentliches Element des körperlichen Wohlbefindens ist, auf die sie über Wochen verzichten mussten“, so Sportminister Roger Lewentz.

Die Lockerung betrifft Sportarten im Freien wie beispielsweise Rudern, Segeln, Tennis, Luftsport, Leichtathletik, Golf oder Reiten und ähnliche Sportarten, bei dem das Kontaktverbot und der Mindestabstand eingehalten werden können. Damit soll Bewegung auch in Zeiten der Einschränkung vorrangig bei Outdoor-Sportarten ermöglicht werden. Auch für das Training von olympischen und paralympische Bundeskaderathletinnen und -athleten, die an Bundesstützpunkten, anerkannten Landesleistungszentren und Landesstützpunkten trainieren, gibt es Erleichterungen. Zudem für Profimannschaften der 1. und 2. Bundesligen aller Sportarten sowie wirtschaftlich selbstständige, vereins- oder verbandsungebundene Profisportlerinnen und -sportler ohne Bundeskaderstatus.

Die Lockerungen im Sportbereich betreffen Individualsportarten und gelten nicht für Mannschaftssportarten wie Fußball, Handball oder Basketball. Sie sind eine Reaktion auf die große Disziplin und das Verantwortungsbewusstsein der rheinland-pfälzischen Bevölkerung. Dennoch ist die aktuelle Entwicklung der Virus-Ausbreitung zu beobachten und bei der Beurteilung von Lockerungen  einzubeziehen.

Auch der Landessportbund Rheinland-Pfalz begrüßt die stufenweise Öffnung der Sportanlagen. „Unsere Sportvereine können mit ihren vielfältigen Angeboten einen wertvollen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt leisten. So sehr wir uns darüber freuen, wie kreativ Vereine und Verbände in der Krise vorgegangen sind und beispielsweise Online-Training angeboten haben, so sehr merken wir auch, wie wichtig es ist,  wieder mehr Bewegung und Sport im Freien zu ermöglichen, sagte LSB-Präsident Jochen Borchert.

LSB und Innenministerium weisen darauf hin, dass die Gefahr einer Ansteckung natürlich auch weiterhin nicht gebannt ist. „Uns ist sehr wohl bewusst, es für manche Sportarten leichter ist, sich an die bestehenden Hygiene- und Kontaktregeln zu halten. Uns geht es dennoch darum, viele Sportarten miteinzubeziehen, um möglichst vielen Menschen im Land Sport zu ermöglichen. Daher gilt für alle Sportlerinnen und Sportler, verantwortungsvoll mit dieser Lockerung umzugehen und die Abstands- und Sicherheitsregeln sorgsam einzuhalten“, so der eindringliche Appell von Minister Lewentz.

SRC Heimbach-Weis 2000 e.V.

Nachwuchsleistungssportkonzept Skilanglauf beim LSB-Wettbewerb Bäm Plopp Boom ausgewählt – Interessierte Jugendliche können noch mit einsteigen – Anpassung auch an Coronasituation erfolgt

Der SRC Heimbach-Weis 2000 e.V. bietet seit 20 Jahren Skilanglauftraining für Kinder und Jugendliche auf dei'Ebene des Skibezirk Westeru'ald in Kooperation mit anderen Vereinen an und es werden im Winter von der Kreis, Bezirks-, Landesmeisterschaft bis hin zu Deutschen Meisterschaften LL-Wettkämpfe besucht. Durch die geographische Lage arbeitet der Verein ganzjährig im Rollski-/ Crosslaufbereich in der Region Rhein-Westerwald mit eigener Skirollerstrecke, textiler Skiiangloipe + Skilanglaufergometer. Mit dem Projekt möchte der Verein eine Gruppe von bis zu 7 Kindern/Jugendlichen 8-15 Jahren finden, die lnteresse am Leistungssport Skiianglauf zwecks Teitnahme an nationalen Skiianglaufrrettkämpfen wie DSC und DP im DSV haben. Der Verein hat beim LSB Rheinland-Pfalz im Rahmen des Wettbewerbs BämPloppBoom ein Nachwuchsleistungsportprojekt Skilanglauf 2020 goes Rhein-Westerwald nach den Standards der DOSBNachwuchsleistungssportkonzeption 2020 und dem DSV Rahmentrainingsplan Skilanglauf eingereicht. Neben verschiedenen Traininigsveranstaltungen, Wettbewerben bis hin zu Trainingslagern und einem Abschlusstrainingslager im Schnee sieht das Konzept eine Trainingsplanerstellung für die jungen Aktiven vor, der monatlich durch Leistungssdiagnostik mit dem Vereinspartner Red & Fun/Hilgert und den DSV Trainern nach gesundheitlichen Kriterien angepasst wird. Das Konzept wurde von der Jury in Mainz ausgewählt und der Verein kann mit seiner Arbeit beginnen. Alle Kinder und Jugendlichen die Interesse an dem Skilanglaufpsport haben können sich noch bis zum 20.05.2020 beim Verein zwecks Teilnahme bewerben. Das für 23.05.2020 geplante Kick Off Meeting gemeinsam mit den Kindern und Eltern wird entsprechend der gesetzlichen Vorgaben durch die Coronasituation realisiert. Es ist dem Verein möglich das Treffen sowie die Trainingspläne digital per Videokonferenz mit den Sportlern zu realisieren. Mit der Neuregelung ab Montag 20.04.2020 durch die Landesregierung ist für uns jetzt auch als Trainer/Sportler schon einmal ein Einzeltraining möglich. Durch sein langjähriges Engagement im nordischen Gesundheitssport mit seinem bundesweiten DSV nordic aktiv Walkingzentrum ist es dem SRC Heimbach-Weis 2000 e.V. besonders wichtig die Gesundheit seiner Mitglieder/Nichtmitglieder und Aktiven zu garantieren.

Weitere Informationen beim DSV Skilehrer DOSB-A-Trainer Stefan Puderbach Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , 0152/28926702

Die Saison der Dolphins ist vorzeitig beendet

Wie viele andere Ligen hat auch die Rollstuhlbasketball Bundesliga (RBBL) aufgrund der Entwicklungen um das Coronavirus ihre Saison 2019/20 vorzeitig beendet. Da sich derzeit nicht absehen lässt, wann die restlichen Playoff- und Playdown-Spiele nachgeholt hätten werden können, wurde die Saison abgebrochen. Sportlich hat der Saisonabbruch für die DONECK Dolphins Trier keine großen Auswirkungen, da sie den Klassenerhalt bereits nach den ersten beiden Partien in den Playdowns gesichert hatten und somit auch in der neuen Saison sicher in der ersten Liga antreten werden.

Die Entscheidung zum vorzeitigen Saisonende wurde auch vom 1. Vorsitzenden der Dolphins, Otmar Passiwan begrüßt: „Wir stehen selbstverständlich hinter der Entscheidung der RBBL die Saison vorzeitig zu beenden. Es ist schade, dass wir die letzten Spiele nicht absolvieren können, auch wenn wir den Klassenerhalt bereits geschafft hatten. In dieser Situation ist aber natürlich die Gesundheit aller Beteiligten oberstes Gebot. Wir danken allen Fans für ihr Verständnis.“

Im Gegensatz zu vielen Vereinen aus anderen Sportarten, die durch fehlende Einnahmen um ihre Existenz bangen müssen, hält sich für die Dolphins auch der finanzielle Schaden, zumindest vorerst, in Grenzen. Da sich die Saison bereits auf der Zielgeraden befand, muss der Verein lediglich auf die Einnahmen aus dem letzten noch fehlenden Heimspiel verzichten. Ganz anders kann es jedoch zur neuen Saison (so diese wie geplant stattfinden kann) aussehen. Trotz positiver Signale von Sponsoren, die dem Verein auf jeden Fall die Treue halten wollen, ist im Moment noch nicht abzusehen, welche Auswirkungen die Coronakrise auf den Etat haben wird. Die fehlende Planungssicherheit macht die Vorbereitung schwierig und es wird sich zeigen müssen, welche Folgen die aktuelle Situation für die gesamte Liga haben wird.

Da mit der Schließung sämtlicher Sportstätten auch der Trainingsbetrieb eingestellt werden musste, halten sich die Spieler bislang selbstständig zuhause fit. Auch die beiden amerikanischen Spieler Correy Rossi und Ryan Wright sind noch in Trier und werden wahrscheinlich den ganzen Sommer über in Deutschland bleiben.

Besonders darauf bedacht sich fit zuhalten waren bislang die Paralympicsteilnehmer der Dolphins, die nun zusätzlich zum verfrühten Saisonende auch noch die Verschiebung der Paralympischen Spiele ins Jahr 2021 hinnehmen mussten. Eine Entscheidung, die für Nationalspieler Dirk Passiwan trotz aller Enttäuschung alternativlos war: „Es war die einzig mögliche und richtige Entscheidung, alles andere wäre fatal gewesen. Es geht um die Gesundheit der Sportler und aller Beteiligten und da gab es keine andere Lösung. Es ist gut, dass eine Entscheidung getroffen wurde, so können wir uns weiter vorbereiten und hoffentlich nächstes Jahr, dann in einer anderen Situation, auch gute Paralympics haben.“

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL