Donnerstag, 22. April 2021

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Niederlage bei den Thuringia Bulls

Das Spiel der DONECK Dolphins Trier beim deutschen Meister RSB Thuringia Bulls endet mit einer 45:89-Niederlage für die Dolphins. Trotz der am Ende deutlichen Niederlage war den Dolphins um Spielertrainer Dirk Passiwan ein sehr guter Start ins Spiel gelungen. Das erste Viertel konnte mit 15:13 beinahe ausgeglichen gestaltet werden. Auch im zweiten Viertel gelang es immer wieder gute Chancen herauszuspielen, jedoch brachten sich die Dolphins zunehmend selbst in Bedrängnis, in dem sie einfache Würfe vergaben, während der Gegner seine Chancen konsequent nutzte. So gelang es dem Meister aus Thüringen bereits zur Halbzeit auf 42:26 davon zu ziehen.

Dolphins-Spieler Dennis Nohl unterstreicht den Anspruch der Trierer, solche guten Phasen wie in den ersten 15 Minuten länger aufrecht zu halten: „Es macht immer Spaß gegen eine solche Truppe Basketball zu spielen und in den ersten anderthalb Vierteln hat man schon gesehen, was wir zu leisten im Stande sind. Aber Leistung ist dann eben auch Konstanz und das müssen wir einfach länger gehen können. Daran arbeiten wir jetzt im Training weiter, denn wir haben zwei wichtige Aufgaben nächste Woche.“

Trotz der noch fehlenden Konstanz war auch der Spielertrainer Dirk Passiwan mit der ersten Halbzeit nicht unzufrieden: „Wir haben ein sehr, sehr gutes erstes Viertel gespielt, ich glaub eines unserer besten Viertel in Elxleben überhaupt. Wir haben uns gut präsentiert, aber wir hatten heute in der Offense nicht den besten Tag, wir haben zu viele einfache Würfe nicht gemacht.“

Die Schwächen in der Offense setzten sich auch in der zweiten Halbzeit fort, so dass die Thuringia Bulls das Spiel fest in der Hand hatten. Das Trierer Trainerduo Dirk Passiwan und Andreas Ebertz nutzte die zweite Halbzeit dann auch um verschiedene Lineups, des erstmals vollzähligen 12er-Kaders auszuprobieren. Dadurch fehlte in manchen Momenten die nötige Eingespieltheit, doch die Mannschaft war hochmotiviert und im Vergleich zur den letzten Spielen waren auch erste Fortschritte in der Defense zu sehen. Trotzdem konnten die Thuringia Bulls insbesondere im letzten Viertel ihre ganze Klasse ausspielen und ihre Führung noch auf 89:45 ausbauen. Durch die Rotation kamen alle Spieler zum Einsatz, was den Trainern auch im Hinblick auf die nächsten Spiele wichtig war. Auch Neuzugang Lena Knippelmeyer konnte ihr Erstligadebüt gleich gegen einen der Meisterschaftsfavoriten feiern.

So waren Coach Dirk Passiwan die Spielpraxis seiner Spieler und die kämpferische Einstellung mit der die Mannschaft das Spiel bestritten hatte am Ende auch wichtiger, als die etwas zu hohe Niederlage: „Es war im Endeffekt eine klare Niederlage, aber wir haben uns gut präsentiert und nie aufgegeben. Wir haben nach der Halbzeit viel rotiert und einiges ausprobiert. Nächste Woche haben wir mit Wiesbaden und Rahden zwei wichtige Spiele an einem Doppelwochenende.“

Die Hinrunde der RBBL geht für die Dolphins bereits am nächsten Wochenende weiter. Die Dolphins werden dabei gleich zwei Heimspiele in zwei Tagen bestreiten. Am Samstag um 15 Uhr erwarten die Delfine die Rhine River Rhinos Wiesbaden, am Sonntag um 13 Uhr kommen die Baskets 96 Rahden in die Arena Trier. Coronabedingt müssen die Heimspiele weiter ohne Zuschauer stattfinden, jedoch werden beide Partien wieder live übertragen auf  www.ok54.de/dolphins

Text und Fotos: DONECK Dolphins Trier

Lena Knippelmeyer wechselt an die Mosel

Kurz vor dem 3. Spieltag der RBBL können die DONECK Dolphins Trier noch einen Neuzugang präsentieren. Mit Lena Knippelmeyer wechselt ein weiteres Mitglied des RSC Osnabrück an die Mosel. Eigentlich wollte die Nationalspielerin in dieser Saison für die Baskets 96 Rahden 2 auflaufen. Nachdem die 2. Liga jedoch entschieden hat den Spielbetrieb frühestens Ende März aufzunehmen und sie, auch im Hinblick auf Tokio 2021, Spielpraxis sammeln möchte, ergab sich für die Dolphins die Möglichkeit Lena nach Trier zu holen.

Die 30-jährige 4,5-Punkte Spielerin spielte in den letzten Jahren, genau wie ihr Partner Dennis Nohl, für den RSC Osnabrück. Wenn der Spielbetrieb wieder startet, wird sie auch weiterhin zusätzlich für das Damen Team Germany Osnabrück am Ball sein. Aufgrund der coronabedingten Unsicherheiten für den Spielbetrieb in allen Ligen gilt die Abmachung mit Lena vorerst bis Jahresende, danach werden sich beide Seiten zusammensetzen und sehen, wie es weitergeht. Die Dolphins freuen sich eine weitere Nationalspielerin in Trier zu haben und damit das Niveau im Training und auch im Spiel weiter steigern zu können.

Dirk Passiwan: Wir freuen uns sehr, dass wir nach Dennis auch Lena nach Trier holen konnten. Sie bringt uns Größe und sowohl zusätzliche Möglichkeiten im Training, als auch noch mehr Lineups im Spiel und erhöht auch den Konkurrenzkampf im Kader noch weiter.

Lena Knippelmeyer: Durch die Verschiebung der Zweitligasaison in den März hat sich für mich eine tolle Möglichkeit ergeben zum ersten Mal in meiner Karriere Erstligaluft zu schnuppern. Ich freue mich sehr darauf, mit einem so erfahrenen Team trainieren und spielen zu dürfen und hoffe, dass ich einfach viel Erfahrung sammeln kann, um mich auch in dieser Ausnahmezeit bestmöglich auf mein Ziel, Tokio 2021, vorbereiten zu können.

Dolphins zu Gast beim deutschen Meister in Thüringen

Am Samstag, 14.11. um 18 Uhr steht für die DONECK Dolphins Trier das Auswärtsspiel bei den RSB Thuringia Bulls an. Während für andere Vereine aufgrund von Spielverschiebungen die Saison erst an diesem Wochenende beginnt, sind die Dolphins bereits zum dritten Mal im Einsatz. Im thüringischen Elxleben wartet mit dem amtierenden Meister Thuringia Bulls dabei eine der schwersten Aufgaben der Saison. Die Mannschaft von Thüringen-Coach Michael Engel ist seit über zwei Jahren ungeschlagen und möchte ihre Erfolgsserie natürlich auch an diesem Wochenende fortsetzen. Im Sommer mussten die Thuringia Bulls mit Matt Scott, Jake Williams und Teemu Partanen drei starke Spieler drei große Abgänge verkraften. Jedoch haben sie mit Ian Pierson, Helen Freeman und Marie Kier „den Kader gut ergänzt und auch Qualität dazu bekommen“, wie Dolphins Coach Dirk Passiwan betont, der zudem „auch mehr Verantwortung auf den Schultern der deutschen Nationalspieler im Kader der Bulls liegen sieht, wie vor allem Alex Halouski, der auch im ersten Spiel gegen Frankfurt gezeigt hat, wie stark er ist, aber auch Andre Bienek und Jens Albrecht“.

Am letzten Wochenende hatten die Thüringer spielfrei, in der Woche davor konnten sie am ersten Spieltag mit einem starken 109:54 gegen Aufsteiger Frankfurt ihre Ambitionen als Spitzenteam deutlich unterstreichen. Dennoch gehen die Dolphins um Dirk Passiwan zwar mit einem gewissen Respekt, aber auch zuversichtlich in das Spiel: „Es wird eine schwere Aufgabe, wir wissen das. Wir müssen alles abrufen, um mitzuhalten und ein gutes Spiel zu machen. Wir bereiten uns darauf vor, auch auf die Stärken von Elxleben und wollen ein gutes Spiel machen am Samstag. Dabei haben wir nichts zu verlieren, wir sind der klare Außenseiter und werden versuchen uns gut zu präsentieren“.

Bei den Dolphins wird am Samstag erstmals der gesamte 12er Kader zur Verfügung stehen. Mit dabei ist auch Neuzugang Lena Knippelmeyer aus Osnabrück, die auf ihren ersten Einsatz im Trikot der Dolphins hofft. Nach dem Erfolg in Frankfurt in der letzten Woche, der „der Mannschaft gut getan hat“ hat Spielertrainer Dirk Passiwan diese Woche im Training vor allem an der Verbesserung der Defense gearbeitet, auch wenn er Wert darauf legt, dass „wir unsere guten offensiven Qualitäten immer in Stand halten“.

Spielbeginn in Elxleben ist am Samstag um 18 Uhr. Coronabedingt sind auch bei diesem Spiel keine Zuschauer zugelassen. Trotzdem ist es möglich die Partie live zu verfolgen, denn auch die Thuringia Bulls bieten einen Livestream an:  live.thbulls.com

Bildund Text: DONECK Dolphins Trier

Dolphins holen zwei Punkte gegen Aufsteiger Frankfurt

Im ersten Auswärtsspiel der Saison konnten die DONECK Dolphins Trier in Frankfurt bei den ING Skywheelers den ersten Saisonsieg einfahren (76:60). Nach einer guten Trainingswoche starteten die Dolphins sehr motiviert ins Spiel und zeigten von Beginn an, dass sie der Partie ihren Stempel aufdrücken wollten. Mit der Rückkehr von Diana Dadzite war auch die Starting Five der letzten Saison wieder komplett. Die Spielmacherin der Dolphins fand sofort sehr gut ins Spiel und konnte bereits im ersten Viertel einige Treffer beisteuern, darunter ein sehenswerter Dreier zum 24:12. Dementsprechend zufrieden war auch Spielertrainer Dirk Passiwan mit seinen Delfinen nach dem ersten Abschnitt: „Wir sind gut ins Spiel gestartet, mit der Starting Lineup vom letzten Jahr. Man hat gemerkt, wie wichtig es ist, dass Diana zurück ist. So konnten wir unser Spiel aufziehen und haben den Gegner offensiv immer wieder in Probleme gebracht. Wir haben unsere Schützen freigespielt und damit ein richtig gutes erstes Viertel gespielt. Wir haben Frankfurt direkt gezeigt, dass wir dieses Spiel gewinnen wollen und haben da schon den Grundstein zum Sieg gelegt.“

Im zweiten Viertel schlichen sich einige Nachlässigkeiten in der Defensive ins Spiel der Dolphins und so hatte Frankfurt die Möglichkeit besser ins Spiel zu kommen. Da die Offensive aber wie immer zuverlässig punkten konnte, ging Trier mit einer zufriedenstellenden 51:36-Führung in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit wollte das Spiel der Dolphins nicht mehr ganz so rund laufen wie zuvor. Insbesondere die vielen Fehler in der Trierer Offensive sorgten dafür, dass das dritte Viertel mit einem Punkt an die Mannschaft von Skywheelers Coach Marco Hopp ging (13:12). Da der Aufsteiger vom Main die Schwächen im Spiel der Delfine jedoch nicht entscheidend nutzen konnte, um die Führung der Dolphins in Gefahr zu bringen, nutzte das Trainer-Duo Dirk Passiwan und Andreas Ebertz die Gelegenheit verschiedene Lineups auszuprobieren und allen Spielern Spielzeit zu geben.

Am Ende stand ein souveräner Sieg gegen eine junge Frankfurter Mannschaft, der allerdings noch etwas höher hätte ausfallen können und mit dem Dolphins-Coach Dirk Passiwan daher nicht zu 100 Prozent zufrieden war: „Wir waren insgesamt zu nachlässig und verschiedene Lineups haben dann nicht so gut funktioniert. So ist das manchmal. Im Großen und Ganzen waren es wichtige zwei Punkte um in die Saison zu starten, ein Must-Win-Spiel für uns. Und jetzt haben wir wieder Zeit um uns auf einen starken Gegner vorzubereiten und weiter zu arbeiten.“

Topscorer des Spiels war Dirk Passiwan mit 36 Punkten (7 Rebounds, 6 Assists), auch Diana Dadzite (16/8/6) und Ryan Wright (10/4/3) konnten zweistellig für die Dolphins punkten, bester Werfer bei den Skywheelers war mit 20 Punkten Nationalspieler Nico Dreimüller.

Auch Dolphins-Spieler Ryan Wright freut sich über die ersten Punkte der Saison, bemängelt aber ebenfalls die Fehler in der Defensive: „Wir haben gegen ein junges, aber starkes Frankfurter Team die ersten beiden Punkte der Saison geholt.  Und wir haben wieder zu unserem gewohnten Spiel zurückgefunden, bei dem wir einfach unser Bestes geben und Spaß am Spiel haben. Unsere Offense war vor allem in der ersten Halbzeit sehr gut, wir haben den Ball gut laufen lassen, und haben immer den bestmöglichen Abschluss gesucht. Im Vergleich zur Vorwoche sind wir auch defensiv besser gestanden, aber an diesem Bereich müssen wir trotzdem weiter arbeiten, wir haben zu viele einfache Punkte von Frankfurt zugelassen. Wenn wir das verhindern und den Gegner zwingen mehr von außen zu schießen, wird das unser Spiel nochmal auf ein anderes Level bringen.“

Am Samstag, 14.11. um 18 Uhr folgt für die Dolphins das schwere Auswärtsspiel beim amtierenden Meisten RSB Thuringia Bulls, ehe es dann am 21.11. in der heimischen Arena Trier zum Aufeinandertreffen mit den Rhine River Rhinos aus Wiesbaden kommt.

Text und Fotos: DONECK Dolphins Trier

„Wir wollen unser Spiel durchziehen“

Im ersten Auswärtsspiel der Saison brennen die DONECK Dolphins Trier auf den ersten Sieg. Gegen den Aufsteiger aus Frankfurt wollen die Dolphins vor allem ihre eigenen Stärken in der Offense ausspielen. Spielertrainer Dirk Passiwan steht dabei erstmals der komplette Kader zu Verfügung.

Am Samstag, 7.11. um 18 Uhr steht für die DONECK Dolphins Trier der 2. Spieltag der RBBL gegen die ING Skywheelers in Frankfurt an. Trotz der Auftaktniederlage gegen den RSV Lahn-Dill waren die Dolphins mit dem ersten Spiel durchaus nicht unzufrieden. Sowohl mit dem gelungenen Ablauf des ersten Heimspiels in der Arena unter den Corona-Auflagen, als auch mit dem Spiel gegen dem Rekordmeister. Auch wenn das Spiel verloren ging, „haben wir uns zwei Viertel ganz gut verkauft“ betont Dolphins-Spielertrainer Dirk Passiwan, der seinen Fokus längst auf den nächsten Gegner gerichtet hat: „Ein Aufsteiger am Anfang der Saison ist immer gefährlich. Wir werden sie auf jeden Fall nicht unterschätzen, wir wissen, dass sie Qualität haben.“

Mit Frankfurt-Coach Marco Hopp treffen die Dolphins auf einen alten Bekannten, der von 2007-2009 auch schon Chefchoach in Trier war. Mit ihm haben die Frankfurter einen erfahrenen Trainer, der nach zweijähriger Pause zurück in der Bundesliga ist und sich gegen seinen ehemaligen Verein sicher einiges einfallen lassen wird. Zudem haben sich die Skywheelers mit einigen Neuzugängen verstärkt. Insbesondere gilt es dabei Nationalspieler Nico Dreimüller, der das Spielgeschehen lenkt und Marian Kind, der von Lahn-Dill fest zu Frankfurt gewechselt ist, im Auge zu behalten. Mit den beiden Centern Sven und Tim Diedrich sowie Ex-Nationalspielerin Lisa Nothelfer haben die Hessen weitere starke Spieler in ihren Reihen. Nach der deutlichen Auftaktniederlage beim Meister RSB Thuringia Bulls (109:54) hoffen die Frankfurter auf Punkte in ihrem ersten Heimspiel.

Die Dolphins werden den Auftsteiger daher keineswegs unterschätzen. Es gilt das eigene Spiel durchzuziehen, defensiv noch besser zu stehen und vor allem die traditionellen Stärken in der Offense gut auszuspielen. Sehr positiv ist zudem, dass nach der Rückkehr von Diana Dadzite das gesamte Team zur Verfügung steht und auch die neuen Spieler immer besser ins Team finden. Spielertrainer Dirk Passiwan ist daher zuversichtlich, dass seine Delfine das Spiel in Frankfurt erfolgreich bestreiten werden, auch wenn er den Aufsteiger ernst nimmt: „Sie haben eine gute Starting Lineup, aber wir sind gewarnt und wir wollen unser Spiel durchziehen. Wir haben in dieser Woche sehr gut trainiert und auch im Spiel gegen Lahn-Dill hatten wir einige gute Phasen. Diese müssen wir jetzt über das ganze Spiel durchhalten. Wir wollen ihnen frühzeitig unser Spiel aufdrängen und auf jeden Fall zwei Punkte mit nach Trier nehmen, um gut in die Saison zu starten.“

Das Spiel gegen die ING Skywheelers findet am Samstag 7.11. um 18 Uhr in Frankfurt statt. Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnungen sind auch hier keine Zuschauer zugelassen. Das Spiel wird jedoch als Livestream übertragen auf: https://sportdeutschland.tv/rollstuhlbasketball/rbbl-ing-skywheelers-doneck-dolphins-trier

Text und Bild: DONECK Dolphins Trier

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