Wednesday, 22. January 2020

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Vom Neuling bis zum Breitensportler

Rollitennis-Aktiv-Wochenende in Windhagen etabliert sich immer mehr

E.K. Auch beim 6. Rollitennis-Aktiv-Wochenende geht es zwar um die kleine gelbe Filzkugel, aber mehr um den richtigen Umgang, als um Punkte und Siege. Für das Wochenende 21./22. April reisten Spieler aus dem gesamten Bundesgebiet nach Windhagen an, um beim Rollitennis e.V. ihre Fähigkeiten bezüglich Fahr- und Schlagtechnik zu erweitern und auszubauen.

Doch auch ganz junge Teilnehmer waren dabei, die erst seit ein paar Wochen im Training sind und noch ganz am Anfang einer vielleicht großen Karriere stehen. Für sie war es eine große Motivation zu sehen, wie weit man mit Trainingsfleiß und Ausdauer kommen kann, denn beides sind die Grundvoraussetzungen für diesen Sport. Wenn dann auch noch Talent dazu kommt, fällt einem das teilweise kräftezehrende Training etwas leichter.

Dem Initiator Jürgen Kugler, Trainer und 1. Vorsitzender des Rollitennis e.V., ist es ein besonderes Anliegen mit dem Aktiv-Wochenende Sportlern jeglicher Leistungsstärke die Möglichkeit zu geben, ihr Können weiter zu entwickeln und so steht auf den vier Hallenplätzen je ein Trainer zur Verfügung, um die entsprechenden Gruppen zu trainieren.

Hier trifft der Breitensportler auf den absoluten Neuling und in freundschaftlichen Miteinander wird Wissen weiter gegeben, so wie am Samstag durch Nick Nobbe, der dem Deutschlandkader Rollstuhltennis angehört und mit Sachverstand in den einzelnen Gruppen unterwegs war.

Eine kleine Abordnung (Gregor, Frank und Heiko Pöhler) eines befreundeten Vereins, dem TC Neuwerk aus Mönchengladbach, überraschte uns mit ihrem Besuch und sie nutzen die Gelegenheit, um selbst einmal Rollstuhltennis auszuprobieren und schon nach kurzer Zeit und einer kleinen Trainingseinheit mit Nick Nobbe wuchs die Bewunderung für die großen und kleinen Protagonisten des Wochenendes.

Am Samstagnachmittag konnte das Rollitennis-Sportabzeichen in Bronze, Silber oder Gold abgelegt werden, wobei nur Theo Garthe sich das goldene Abzeichnen sichern konnte. Höchste Konzentration, Schnelligkeit und Koordination ist für Gold eine Grundvoraussetzung und diese Aufgabe meisterte er vorbildlich. Beim gemeinsamen Abendessen wurden die Urkunden und Abzeichen verliehen. Bronze ging an: Dorothee Vieth, Alexander Subat, Frederik Rekers und Dominik Lust, Silber an: Stephanie Rosenthal und Joshua Drieling.

Nach einem anstrengenden Samstag ging es direkt Sonntagmorgen weiter mit Doppeltraining für das am Nachmittag stattfindende Inklusionsturnier, für das sich Freunde des Rollitennis e.V. zur gerne Verfügung stellten. Freude am Spiel und ein sportliches Miteinander waren bis auf den letzten Platz zu spüren und die interessierten Zuschauer, die trotz des tollen Wetters den Weg zur Tennishalle fanden, waren mehr als beeindruckt von den Aktivitäten der Sportler.

Wenn zum Schluss alle mit einem zufriedenen Lächeln den Heimweg antreten, kann Jürgen Kugler sicher sein, mit seiner ehrenamtlichen Crew alles richtig gemacht zu haben, denn es sollte sich niemand unter- oder überfordert fühlen.

Fotos: Michaela Soost und Anja Drieling

 

TuS Koblenz - Abstiegskampf statt Aufstiegstour

"Stand still" (CC BY 2.0) by *impalaark

2015 war das wohl bitterste Jahr der Vereinsgeschichte. Nach Elf Jahren war TUS Koblenz wieder dort angekommen, wo einst alles begonnen hatte. 2004 startete die TUS von der Oberliga eine einzigartige Aufwärtstour. Im Jahre 2004 gelang Trainer Milan Sasic der Aufstieg in die damals drittklassige Regionalliga. Und das, obwohl die TUS zu diesem Zeitpunkt mit rund einer Millionen Euro in den Miesen war. Das lockte freilich Investoren und zwei Jahre später gelang sogar die Qualifikation für den Profifußball. Vier Jahre verweilte der Traditionsklub, der in den 1950er Jahren, damals noch unter den Namen TuS Neuendorf, zu den absoluten Spitzenklubs im Südwesten gehörte, in der zweiten Bundesliga.

Doch schon 2010 mussten die Schängel den Gang in die 3. Liga antreten. Nur ein Jahr danach folgte gar der freiwillige Rückzug in die Regionalliga. Nach dem Rückzug des Hauptsponsors fehlten der TUS die Millionen, um die Lizenzvorgaben des DFB zu erfüllen. Vier Jahre lang gelang es Koblenz, sich in der Regionalliga zu halten. Am Ende der Saison 2014/15 stand die TuS auf Platz 16 und sinkt nach den verpassten Aufstiegen der Kickers Offenbach und des 1. FC Saarbrücken in die fünftklassige Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar ab.

Nur kurz nach dem der Abstieg beschossen war, machte die nächste Schreckensmeldung die Runde. Im Juli mussten die Verantwortlichen bekanntgeben, einen Insolvenzantrag gestellt zu haben. Was sich wirtschaftlich freilich wie ein Desaster anhörte, offenbarte sich sportlich allerdings keineswegs als Problem. Da das Spielrecht bereits vor dem Insolvenzantrag von der TuS Koblenz GmbH auf den TuS Koblenz e.V übertragen worden war, gab es weder Punktabzug noch Strafen durch den Verband. Und nach einer bärenstarken Saison und einem Schnitt von 2,1 Toren pro Begegnung schafften die Schängel den direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga.

Seitdem hält sich die TUS wacker, aber langfristig will der Klub wieder in die 2. Bundesliga. Kurzfristig aber lautet die Mission: Klassenerhalt! Aktuell rangiert Koblenz auf dem 16. Rang, hinzu kommt, dass es am vergangenen Spieltag gegen den direkten Konkurrenten, den Tabellenvorletzten TSV Schott Mainz, gerade einmal zu einem 1:1-Unentschieden reichte. Allerdings klingt das nur auf den ersten Blick dramatisch. Schließlich ist die TuS Koblenz mittlerweile seit sechs Regionalligapartien ungeschlagen.

Am kommenden Spieltag geht es für Koblenz ins Kraichgau. Dort wartet die zweite Mannschaft der TSG 1899 Hoffenheim, deren erste Kampfmannschaft im deutschen Fußballoberhaus derzeit um die Europapokalplätze spielt. Dazu findet sich auf bet365 ein großes Angebot an Bundesliga-Wetten. Für den Gastgeber spricht in diesem Duell nicht nur die bessere Tabellenposition ( Rang 6.), sondern auch der Heimvorteil. Und dennoch dürfen sich die Koblenzer Hoffnungen machen, schließlich gelang zuletzt auch ein Überraschungserfolg gegen die Kickers Offenbach. Und mit einem Sieg über den Aufstiegsaspiranten hatte nun wirklich niemand gerechnet.

Der volle Fokus der TUS liegt aufgrund der nach wie vor prekären Situation derzeit immer nur auf dem nächsten Spiel. Hinter den Kulissen aber dürfen die Verantwortlichen bereits für die nächste Saison planen. Um im nächsten Jahr eine kampfstarke Truppe stellen zu können, gilt es vor allem, die aktuellen Leistungsträger zu binden. Mit Interimstrainer Daniel Dzaka scheint man nun endlich auch einen Übungsleiter an der Seitenlinie zu haben, der die Mannschaft versteht. Es spricht also wenig dagegen, mit dem 37-Jährigen in die neue Saison zu gehen. Insbesondere, wenn er den Klassenerhalt mit den Schängeln schafft.

 

Dolphins beenden Saison mit Niederlagen

TRIER. Dieses Wochenende hatten sich die DONECK Dolphins Trier sicherlich anders vorgestellt. In Wetzlar musste man sich beim Pokal-Final-Four im Halbfinale erst dem Team aus Hannover, einen Tag später im Spiel um Platz 3 dann den RSB Thuringia Bulls geschlagen geben.

Am Samstag war die Stimmung noch hervorragend. Im Halbfinale gegen Hannover United ging man als Favorit in die Partie, hatte man doch in der Saison bereits beide Spiele gegen die Niedersachsen gewinnen können. Doch es sollte anders kommen.

Sah es im ersten Viertel noch danach aus, als würde sich ein Spiel auf Augenhöhe entwickeln, konnten sich die Füchse aus Hannover, angeführt von starken Bestwick und Sadler entscheidend absetzen. Mit einem 16 Punkte Rückstand (24:40) ging es in die Pause.

Dirk Passiwan fand klare Worte in der Kabine und versuchte so, sein Team noch einmal zu motivieren. Doch dies gelang nur bedingt im dritten Viertel. Zwar konnten die Dolphins den Rückstand verringern, doch durch einige Fehlpässe und verpasste Layups reichte es nach 40 Minuten nicht, das Spiel zu drehen. Hängende Köpfe bei den Trierern, Jubel auf Seiten der Füchse, die erstmals in Finale einzogen konnten.

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Fehlende Konstanz in der Rhein-Region lässt Saisonziele wackeln

Der Fußball der Mittelrhein-Region hat in der Saison 2017/18 zu leiden. Mit dem 1. FC Köln wird voraussichtlich der größte Traditionsklub der Gegend in die 2. Bundesliga absteigen. Es bleibt aus neutraler und lokalpatriotischer Sicht die Hoffnung auf eine erfolgreiche Spielzeit des örtlichen Rivalen Bayer Leverkusen. Doch auch hier ist Inkonstanz wie bei TuS Koblenz das größte Problem. Bekommen die Klubs sie in den Griff?

Wackliger Start ins neue Jahr bereitet Sorgen

Nach einer insgesamt tollen Hinrunde mit nur drei Niederlagen waren die Hoffnungen auf einen erfolgreichen Beginn des Jahres 2018 beim höchstplatzierten Mitglied des Mittelrheinischen Fußballverbandes, Bayer Leverkusen, hoch. Ganz erfüllt werden konnten sie nicht, denn schon wieder stehen im neuen Jahr in der Bundesliga bereits drei Niederlagen zu Buche. Die Folge? Ein Abrutschen aus den Champions League Plätzen hinter die Konkurrenz aus Dortmund, Schalke und Frankfurt. Damit das Highlight also nicht DFB-Pokalspiele im Fritz-Walter-Stadion bleiben, sondern sich zu Königsklassen-Nächten in Madrid entwickeln, muss der Bock, wie schon in der Hinrunde, erneut umgestoßen werden. Waren es in der ersten Saisonhälfte noch die ersten drei Auswärtsspiele, in denen die Punkte verloren gingen, so sind es nun drei der ersten vier Auftritte vor eigenem Publikum gewesen. Während man gegen Bayern München (1:3) und Schalke 04 (0:2) durchaus einmal verlieren kann, kam laut Bundesliga Liveticker der Verlust aller drei Punkte gegen Hertha BSC etwas überraschend (0:2).

Nach den Schwierigkeiten in Januar und Februar stehen für Bayer 04 nun richtungsweisende Wochen an, die an Brisanz kaum zu überbieten sind. Die Quoten bei Betway von 1,53 auf den Champions League Einzug via einer Position unter den Top 4 (Stand 28. Februar) müssen in den kommenden Wochen bestätigt werden, in denen andere Mannschaften wie die direkten Konkurrenten Dortmund und RB Leipzig noch mit internationalen Auftritten zu kämpfen haben. Leverkusens Chance liegt ausgerechnet in den zwei Derbies, die in den kommenden drei Bundesliga-Spielen anstehen. Nach dem machbaren Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg unter Neu-Trainer Bruno Labbadia, geht es zuerst daheim gegen Borussia Mönchengladbach. In der Hinrunde entwickelte sich eines der Spiele der Saison, in dem die Borussia die erste Halbzeit dominierte und mit 1:0 in die Kabine ging. In den zweiten 45 Minuten drehte B04 jedoch mit viel Engagement groß auf und fuhr letztlich mit einem 5:1-Kantersieg nach Hause. Die Werkself hofft auf eine Wiederholung der Ereignisse. Schließlich steht als letztes Spiel vor der Länderspielpause das große Derby gegen den 1. FC Köln an, der noch immer ums Überleben kämpft. Im Rhein-Energie-Stadion steht somit für beide ein sehr wichtiges Spiel an, das eventuell sowohl in Abstiegskampf als auch im Duell um die europäischen Plätze eine Vorentscheidung bieten wird.

Trainerwechsel in Koblenz - Sander geht

Wie in Köln der Wechsel von Peter Stöger zu Stefan Ruthenbeck einen Umbruch erzeugte, war durchaus beeindruckend. Auch drei Ligen tiefer soll nun ein Trainerwechsel den Unterschied ausmachen. Bei der TuS Koblenz wurde der erfahrene Petrik Sander entlassen, nachdem ein Abwärtstrend in arge Abstiegsnöte führte. Koblenz liegt wie der kicker berichtete auf Platz 17 in der Regionalliga Südwest und damit auf einem direkten Abstiegsplatz. Die Maßnahme der Trainerentlassung kam für viele Beobachter überraschend, da die Möglichkeiten des Kaders einfach nicht besonders hoch sind. Heftige Niederlagen gegen die direkten Konkurrenten Stuttgarter Kickers und den FSV Frankfurt gaben schließlich mit dem damit verbundenen Abrutschen auf die Abstiegsplätze den Ausschlag gegen den ehemaligen Bundesliga-Trainer.

Insgesamt standen gegen Ende der eigentlich erfolgreichen Sander-Zeit nur 17 Punkte aus 23 Spielen - nicht genug, um den eigenen Job zu retten. Es solle lediglich ein neuer Impuls her, war die Vereinsführung rund um Präsidiumsmitglied Dirk Laux sofort bemüht hervorzuheben: "Wir bedanken uns ausdrücklich bei Petrik Sander für die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den letzten Jahren." Nach dem vorherigen Abstieg in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar brachte Sander den Klub zurück in die Regionalliga und erreichte in der vergangenen Spielzeit einen starken 8. Platz. Daneben erreichte das Team im regionalen Pokalwettbewerb Großes und sorgte mit dem Triumph für die erste DFB-Pokal-Teilnahme seit sieben Jahren. Nun liegt es an Interimstrainer Anel Dzaka, die Geschicke der TuS auch in dieser Saison noch zu einem guten Ende zu bringen. Es handelt sich um Dzakas erste Trainerstation im Seniorenbereich, nachdem er zuvor die diversen Jugendmannschaften des Klubs betreut hatte.

Nordic Cross-Skating und Rollski 2018

für jung und alt die  Nordic Skating-Cross/Natureskating und Rollskitechniken plus Biathlon für Jedermann/-frau mit Lasergewehren

Das man  Skilanglauf und Biathlon auch ohne Schnee betreiben kann, praktiziert der SRC Heimbach-Weis 2000 e.V. schon seit einigen Jahren. In einem ersten Teil haben die Teilnehmer die Möglichkeit das Fahren mit Offroadskates abseits der Straße zu erlernen. Bei frühzeitiger Anmeldung stehen Offroadskates der Größen 36-47 und Stöcke leihweise zur Verfügung. Im zweiten Teil erfolgt dann ein Komplextraining mit Lasergewehren. Auch in diesem Jahr 2017 starten die DSV Nordic aktiv Walkingzentren im DSV Nordic aktiv Ausbildungszentrum Skiverband Rheinland e.V. wieder weitere Kurse und zusätzlich jeden Dienstag ein regelmäßiges Training mit Nordic Cross-Skates zwecks sicherer Fahrtechnik:

10.04.2018, 15.05.2018, 12.06.2018, 14.08.2018,

04.09.2018 und 23.10.2018 jeweils von 17.00 – 20.00 Uhr

28.04.2018, 05.05.2018, 02.06.2018, 23.06.2018,

11.08.2018 und 12.10.2018 jeweils von 13.00 – 16.00 Uhr

Weitere Informationen: Stefan Puderbach 1.Vorsitzender SRC Heimbach-Weis 2000 e.V.  DSV Skilehrer nordic DOSB-A-Trainer Breitensport 0152/28926702

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