Montag, 18. November 2019

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Jumping Fitness – Neues Angebot beim TV-Heddesdorf

Der Turnverein Heddesdorf 1877 e.V. erweitert sein Fitnessangebot und bietet ab dem 15. Oktober mit Jumping Fitness eine neue und aktuelle Trendsportart an.

Für das neue Angebot investiert der Verein ca. 5.000€ und schafft hochwertige Trampoline des Marktführers Bellicon an. Unterstützt wird die Anschaffung durch einen Zuschuss des Landessportbund Rheinland.

Bei Jumping Fitness werden sämtliche Übungen auf einem Trampolin durchgeführt und dabei mehr als 400 Muskeln angesprochen. Ein außergewöhnliches Power-Workout in der Gruppe zu mitreißender Musik und abwechslungsreichen Übungen verspricht den absoluten Funfaktor.

Die neue Sportart ist für jeden geeignet, ob alt oder jung, Frau oder Mann. Jumping Fitness trainiert den ganzen Körper und fördert Kraft und Ausdauer bei individueller Anpassung der Intensität.

Die Kurse starten ab dem 15. Oktober, immer Dienstag von 20-21 Uhr in der Halle des TVH. Der Kursbeiträgt für 10 Einheiten beträgt 45€ (60€ für Nichtmitglieder). Frühe Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Telefon 02631/26235 oder Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Wir schauen hin - Keine Chance für sexualisierte Gewalt im Turnverein Heddesdorf

Nachdem der TVH bereits im vergangenen Jahr eine Klausur zum Thema Gewalt im Turnverein durchgeführt hat, geht der Verein nun konsequent weiter und nimmt als einer von 5 Vereinen an dem von der Deutschen Sportjugend initiierten Projekt teil.

Im Rahmen des Projektes soll in dem Verein eine Kultur der Aufmerksamkeit und des Hinsehens entstehen, damit potenzielle Täter von vorneherein abgeschreckt werden und damit die Sportler*innen und insbesondere die Kinder im Verein vor Übergriffen in Form von sexualisierter Gewalt geschützt werden.

Das Projekt startete im Frühjahr mit einer Tagung in Mainz, bei der die beiden Vorsitzenden des Vereins, Ralf Seemann und Heidi Hof-Dinkel, die vielen Facetten von Gewalt kennenlernten. Erschreckend dabei war, wie subtil die Anfänge gewalttätiger Übergriffe sein können und wie tief traumatisiert die Opfer zurück bleiben, wenn sie keine Hilfe erfahren. Tatsächlich dauert es in der Realität oft sehr lange, bis ein Opfer Gehör findet und ernst genommen wird.

„Im TV-Heddesdorf wollen wir das vermeiden und alle Verantwortlichen dafür sensibilisieren, auch schon erste Anzeichen zu erkennen und sich aktiv gegen jede Form von Gewalt einzusetzen“, beschreibt Ralf Seemann die Motive des Vorstands.

Der Verein hat zwischenzeitlich bereits viele Punkte des Programms umgesetzt. So wurden in einer Klausurtagung mit den Übungsleiter*innen über die Risiken und das Gefährdungspotenzial gesprochen, alle Mitarbeiter und Vorstandsmitglieder haben einen Ehrenkodex unterzeichnet und müssen ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen.

Zwischenzeitlich wurden mit Sarah Kunz und Alena Linke zwei Vertrauenspersonen als erste Ansprechpartnerinnen für Betroffene und Übungsleiter*innen benannt und ein Interventionsplan entwickelt, damit im Ernstfall jeder sofort weiß, was zu tun ist. Unterstützung erfährt der Verein dabei durch Kooperationen mit Beratungsstellen wie dem Weissen Ring und dem Kinderschutzbund.

Der Verein hat auf seiner Homepage eine eigene Seite (https://www.tv-heddesdorf.net/derverein/wir-schauen-hin.html) für das Projekt eingerichtet, über die man die Kontaktdaten für die Vertrauenspersonen finden kann.

Als weitere Schritte sind regelmäßige Schulungen für Übungsleiter*innen, Selbstbehauptungskurse für Kinder und die Verankerung des Programms in Satzungen und Ordnungen des Vereins vorgesehen.

Die stellvertretende Vorsitzende Heidi Hof-Dinkel ist überzeugt: „Mit diesen Schritten schaffen wir ein Bewusstsein für ein wichtiges Thema, das leider auch heute noch in vielen Vereinen totgeschwiegen wird!“

Neuser: Keine schnelle Schließung von Kunstrasenplätzen

Europäische Chemikalienagentur dementiert sofortige Schließungen

Boppard./Brüssel. Wegen der Gefahr des Verbots des umweltschädlichen Kunststoffgranulats und damit einhergehend die mögliche Schließung von Kunstrasenplätzen hatte der SPD Europaabgeordnete Norbert Neuser eine Anfrage an die EU-Kommission in Brüssel gerichtet. Vor Beantwortung durch die EU-Kommission hat jetzt bereits die europäische Chemikalienagentur Stellung bezogen. Die europäische Chemikalien Agentur (ECHA) teilt mit, dass weder sie selbst noch die Europäische Kommission ein Verbot von Kunstrasenplätzen plant. Die Europäische Chemikalien Agentur und die EU-Kommission prüfen derzeit, wie der Austrag von umweltschädlichem Mikroplastik in die Umwelt verringert werden kann.

Die europäische Chemikalienagentur stellt klar, dass existierende Plätze nicht sofort vom Verbotsvorschlag betroffen wären. Der Spielbetrieb auf vorhandenen Plätzen könnte zumindest für eine geeignete Übergangsfrist fortbestehen. Geprüft wird auch, ob technische Maßnahmen zur Vermeidung des Granulataustrags an Stelle eines möglichen Verbots implementiert werden könnten. Die öffentliche Anhörung dazu läuft noch bis zum 20. September 2019.

Norbert Neuser: „Aufgrund dieser Klarstellung durch die europäische Chemikalienagentur können die vielen betroffenen Vereine bzw. Kommunen als Träger der Kunstrasenplätze einer Entscheidung etwas gelassener entgegensehen. Der Sportbetrieb würde, unabhängig von der noch zu treffenden Entscheidung, in jedem Falle aufrecht erhalten bleiben.“

Weltklasse-Stabhochspringerinnen kommen nach Koblenz

Beim Stabhochsprung-Meeting „Festungsspringen“ am 21. August auf der Festung Ehrenbreitstein werden auch im Frauen-Wettbewerb Top-Athletinnen am Start sein.
Mit dabei sein wird die Kanadierin Alysha Newman. Die 25-Jährige hat dieses Jahr bereits 4,77 Meter übersprungen und ist damit die fünftbeste Stabhochspringerin weltweit. Als WM-Siebte und Siegerin der Commonwealth Games hat sich die kanadische Rekordhalterin schon mehrfach bei internationalen Großereignissen behauptet.
Auch Michaela Meijer gehört zu den besten Stabhochspringerinnen weltweit. Die Schwedin hat eine Bestleistung von 4,71 Metern stehen und ist damit eine starke Konkurrentin für Newman. Aus Deutschland wird unter anderem Stefanie Dauber (SSV Ulm 1846) in den Wettbewerb eingreifen. Die deutsche Vizemeisterin hat in diesem Jahr bereits die Höhe von 4,41 Metern gemeistert und ist damit aktuell drittbeste Deutsche in ihrer Disziplin.
Beim Männer-Wettbewerb hatte unter anderem bereits Weltmeister Sam Kendricks (USA) zugesagt. Damit dürfen sich die Zuschauer am 21. August bei freiem Eintritt auf spannende Wettbewerbe vor der außergewöhnlichen Kulisse der Festung Ehrenbreitstein freuen. Das Springen der Frauen beginnt um 17:00 Uhr, im Anschluss ab ca. 19:15 Uhr beginnen die Männer ihren Wettkampf.

Unfallkasse beim Münz-Firmenlauf in Koblenz am Start

Auch mit sportlichem Beispiel gehen die Beschäftigten der Unfallkasse Rheinland-Pfalz voran: Einige Lauffreudige unter ihnen sind bei tropischen Temperaturen beim Münz-Firmenlauf in Koblenz an den Start gegangen. Fünf Kilometer ging es dabei durch die Koblenzer Altstadt. Während des Laufs wurden ganz spezielle Streckenpunkte wie der Fotobogen, die Wasserduschen und das Rheinufer passiert, um das Rennen erfolgreich zu beenden. Trotz der großen Hitze kamen alle gesund und gut gelaunt ins Ziel. Mit „Finisher-Getränken“ kühlten sich die Läufer wieder auf normale Betriebstemperatur herunter und tauschten sich über ihre Lauferlebnisse aus. Doch nach dem Lauf ist vor dem Lauf – das ist das Motto der sportlichen Beschäftigten, die bereits ihren nächsten Einsatz planen: Das Gemeinschaftserlebnis soll noch einmal bei der fünften Ausgabe des Monte-Mare-Firmenlaufs wiederholt werden, der am Freitag, 13. September, in den Andernacher Rheinanlagen startet.

Gruppenfoto: Das Team der Unfallkasse Rheinland-Pfalz mit Freunden und Bekannten. Foto: Münz Firmenlauf

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