Freitag, 22. Februar 2019

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Die Rhinos kommen an die Mosel – Die 1. Rollstuhlbasketball Bundesliga startet wieder

TRIER – In der Natur wird man den Kampf zwischen Nashörnern und Delfinen nicht oft finden. Am kommenden Samstag gibt es das Duell aber live und in Farbe um 18 Uhr in der Unisporthalle Trier. Es rollen die DONECK Dolphins Trier gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden an und es verspricht ein spannendes Match in der 1. Rollstuhlbasketball Bundesliga zu werden. 4. gegen 8., aber der Tabellenplatz sagt nichts über den Spielverlauf aus. Die Dolphins gehen strukturiert und mit einem klaren Plan in dieses Spiel.

Spielertrainer Dirk Passiwan hat einige Akteure der Rhinos am vergangenem Wochenende bei dem Selection Camp der Deutschen Rollstuhlbasketball Nationalmannschaft der Männer getroffen und zusammen mit ihnen den Ersten Schritt in Richtung Europameisterschaft Anfang September gemacht. „Ich habe gesehen, dass die Jungs fahrerisch wirklich was drauf haben und wir die Rhinos auf keinen Fall unterschätzen dürfen. Mit Günthner und Hopp haben sie zwei starke 4,5 Spieler, die wissen, was sie machen und wie sie ihre Schüsse bekommen. Die Lowpointer Schorp und Mayer sind sehr fokussiert für ihre Mitspieler zu fahren und arbeiten hart daran mit, die Werfer in Position zu bringen. Diese Fahrwege müssen wir unbedingt stoppen, um nicht einfache Körbe zu bekommen und die Rhinos somit ins Spiel kommen zu lassen. Auch die mittelpunktigen Spieler Amacher, Masly und Mohnen wissen, wie sie den Ball dahin bringen, wo sie uns gefährlich werden können. Daher ist es mir sehr wichtig, den Gegner nicht zu unterschätzen, und das gebe ich auch in jedem Training so an mein Team weiter. Zwar stehen die Rhinos eher am Schluss der Tabelle, doch nach den Leistungen am Wochenende bin ich mir sicher, dass da sehr viel Potential schlummert und ich möchte nicht, dass sie dieses gegen uns abrufen können.“

Die Spiele nach der Winterpause sind bekanntlich immer die schwersten. Man ist noch bisschen im Ferien Modus und die Arme sind nach den Trainings schwerer als sonst. „Doch die Jungs und Mädels wissen, das sie mit dem 4. Platz der Tabelle im alten Jahr geschafft haben, und wollen an diesen Erfolg anknöpfen. Es wird kein leichtes Spiel am Wochenende werden, doch mit unseren Fans im Rücken kämpfen wir dafür, die Punkte an der Mosel zu behalten. Seid auch ihr dabei, damit 2019 so schön und erfolgreich wird, wie 2018!“ so der Assistenztrainer Frank Doesken am Mittwoch nach dem Training.

Spielbeginn ist wie gewohnt um 18 Uhr in der Unisporthalle Trier. Let’s roll Dolphins!

Der aktuelle Kader der DONECK Dolphins Trier:
#5 Ryan Wright, #7 Correy Rossi, #8 Jack Davey, ‚#9 Matthias Heimbach, #10 Diana Dadzite, #11 Dirk Passiwan, #12 Frank Doesken, #14 Chris Peters, #15 Mariska Beijer

Trainer-Staff:

Dirk Passiwan, Frank Doesken

 

SV Bogel

Achtung Männer aufgepasst!!!! Männer Fitness startet

Am 24.01.2019 startet der erste von mindestens 3 Blöcken „Männer Fitness“.

Hier werden alle Muskelgruppen reichlich strapaziert. Hierzu konnten wir Nadine Hehner als Übungsleiterin gewinnen.

Wann: Donnerstags ab 24.01.2019

Uhrzeit: 19:30 – 20:30 Uhr

Wo. Mehrzweckhalle Bogel

Wer: Männer von 16 – 99 Jahren

Preis pro Block (5 Übungsabende): 5 € für Mitglieder, 15 € für Nichtmitglieder

Anmeldungen bitte an: Marco Dietrich (06772-964262 oder 0170-8358918)

Kinderturnen beginnt wieder am 29.01.2019

Nach 5 Monaten krankheitsbedingter Zwangspause beginnt das Kinderturnen beim SVB wieder.

Los geht es am 29.01.2019 um 16:00 in der Mehrzweckhalle in Bogel.

Ab dann ist das Kinderturnen immer dienstags von 16:00 – 17:00 Uhr.

Angesprochen sind alle Kinder im Alter von 4-9 Jahren. Die Stundeninhalte gehen von leichten Turnübungen über Gymnastik bis hin zu Spielen.

Geleitet werden die Stunden von Nena Strobel und Chantal Wick.

Kommt einfach vorbei. Wenn Ihr Fragen vorab habt, einfach bei Nena unter 0157-34818487 melden.

Mit Bewegung die innere Mitte finden

Das Sportmedizinische Forum Rhein-Lahn bietet am 16. März wieder Fortbildung für sportlich engagierte und interessierte Leute an

Rhein-Lahn-Kreis. „Runter vom Sofa – ab zum Training!“ Diese Aufforderung prangt auf den Werbeplakaten für das diesjährige 13. Sportmedizinische Forum Rhein-Lahn, das der Kreis gemeinsam mit der Stadt Nastätten, dem Stiftungsklinikum Mittelrhein, dem Sportkreis Rhein-Lahn, dem Turnverband Mittelrhein und weiteren Akteuren am Samstag, den 16. März in Nastätten anbietet.

Der sportmedizinische Leiter des Forums, Dr. Zlatko Neckov vom Nastätter Paulinenstift, erklärt den Slogan des Forums so: „Es geht um Antworten auf die Frage, wie komme ich buchstäblich runter vom Sofa, besiege den inneren Schweinehund und mache mich auf zum Training, bei dem ich erkenne, wie wichtig Bewegung ist und wie ich mein inneres Gleichgewicht finde. Und Antworten gibt es viele.“

Beim Sportmedizinischen Forum werden interessante Vorträge am Vormittag und praktische Übungen in Workshops am Nachmittag in bewährter Manier angeboten. Morgens wird Schirmherr Sportminister Roger Lewentz nach einem gemeinsamen Sportlerfrühstück die Teilnehmer begrüßen. Nach einem Impulsreferat von Dr. Zlatko Neckov widmet sich Maria Griegerich dem Thema „Mehr Achtsamkeit im Alltag durch Yoga und Meditation“, bevor Michael Lindner aus Neumünster sich dem altersgerechten Sport widmet und mit seinen patentierten „Rollator-Fit“-Übungen vor allem Menschen anspricht, die als Übungsleiter mit bewegungsbeeinträchtigen Senioren zu tun haben. Susanne Schaarschmidt-Bihn aus Koblenz referiert anschließend über Entspannungstechniken für Körper, Geist und Seele. Powerstreching ist das Thema von Jens Binias aus Dreieich, und er vertritt damit ein Thema, das in Sportlerkreisen aktuell sehr angesagt ist.

Nach einem leckeren und gesunden Mittagessen, das wieder vom Paulinenstift Nastätten serviert wird, geht das Forum mit praktischen Übungen in fünf verschiedenen Workshops in den Turnhallen oberhalb des Bürgerhauses weiter. Hierbei werden in erster Linie die Referate, die am Vormittag gehalten wurden, mit praktischen Übungen vertieft. „Ein Leben abseits der eigenen Mitte macht auf Dauer krank“, so Maria Griegerich. Hier setzt ihr Workshop „Yoga bewegter Körper – klarer Geist“ an. Dass ein herkömmlicher Rollator nicht nur ein Fortbewegungsmittel ist, sondern sich auch bestens als Trainingsgerät eignet, zeigt Michael Lindner in seinem Workshop „Rollator Fit“ Der Workshop „Autogenes Training und Klang“ mit Susanne Schaarschmidt-Bihn zeigt, wie man beim Autogenen Training die einzelnen Formeln mit einzelnen Tönen kombinieren kann. Jens Bianas erklärt praktisch, wie beim modernen Beweglichkeitstraining der Körper von Kopf bis Fuß sanft gedehnt wird, wobei die Muskelgruppen berücksichtigt werden, die am häufigsten durch einseitige Belastung verspannt oder verkürzt sind. Und schließlich wird Christina Klingenberg beim Workshop „Pilates komplett“ kurze Übungsfolgen für Jedermann und jede Gelegenheit zeigen, denn ob morgens zum Wachwerden, abends zum Ausklang des Tages oder für bestimmte Gelegenheiten, Pilates bietet eine Menge an Möglichkeiten, um fit und gesund das Leben zu meistern.

Anmelden kann man sich zum Sportmedizinischen Forum über die Internetseite www.sportmedizinisches-forum.de. Dort kann man das Anmeldeformular herunterladen und anschließend an die Stadtverwaltung Nastätten schicken. Anmeldeschluss ist der 28. Februar 2019. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Die Veranstaltung ist als ärztliche Fortbildung mit 9 Punkten bei der Ärztekammer zertifiziert. Die Teilnahme am Sportmedizinischen Forum wird mit 4 Unterrichtseinheiten für die Fort- und Weiterbildung zur Verlängerung der Übungsleiter- bzw. Trainer-Lizenz anerkannt.

Passiwan und Heimbach zurück im Nationalmannschaftstrainingslager

Am vergangenen Wochenende stand für die Deutschen Herren das Selection Camp in Wetzlar an. Also nix mit restlichem Weihnachtsspeck und chilligen Tagen. Die Herren mussten volle Leistung zeigen und einige Kraft- und Sprinttest absolvieren. Hierbei legt der Bundestrainer Zeltinger wert darauf, dass alle Spieler ihre Werte und Zeiten gezeigt bekommen, um den Ansporn unter den Herren noch zu verstärken. 24 Mann stark war dieses erste Camp und vor allem unsere Delfine könnten zeigen, was in ihnen steckt. „Es wurde zwar noch keine Entscheidung über eine Kaderauswahl getroffen, trotzdem wollten wir Nic natürlich ganz deutlich zeigen, dass wir zurück sind und Bock haben, wieder das Trikot der Deutschen Nationalmannschaft zu tragen.“ So die beiden Rückkehrer Dirk Passiwan und Matthias Heimbach.

„Es war schön nach 2 Jahren wieder mit den Jungs zu trainieren und es hat riesen Spaß gemacht. Das Camp ist für mich persönlich sehr gut gelaufen, ich bin sehr zufrieden mit mir uns meiner Leistung. Sowohl in den Test, als auch in den Trainingsspielen konnte ich meine Stärken zeigen. Jetzt gilt es sich aber trotzdem weiter auf die Dolphins zu konzentrieren und meine Leistung zu bringen, um dann im April die Berufung in den EM Kader zu schaffen.“ So der Spielertrainer Dirk Passiwan der sich freute, 4 Trainingseinheiten lang auch mal nur Spieler sein zu dürfen und sich nicht noch zusätzlich Gedanken über den Trainingsverlauf machen zu müssen.

Auch unser zweiter Dolphin Matthias Heimbach war froh wieder dabei zu sein und fühlte sich wohl, seine alten Teamkollegen im Dress der Nationalmannschaft wiederzusehen. „Mein Eindruck vom Camp und den Spielern war sehr gut. Es war eine hohe Intensität in jedem einzelnen Training zu spüren und so macht es richtig Spaß zu trainieren. Obwohl der Konkurrenzkampf schon zu spüren war, blieb es trotzdem fair. Auch die Jungs haben mich wieder gut aufgenommen, und es war kaum zu spüren, dass ich jetzt 2 Jahre nicht dabei war.“

Auch unsere Pressewartin Nathalie Ebertz hatte am Wochenende Selection Camp der Deutschen Damennationalmannschaft und hat den Sprung in den Top 16 Kader geschafft. „Für mich war es sehr spannend zu sehen, wie sehr ich mich in den 3 Monaten die ich jetzt hier in Trier bin, verbessert habe und ob auch mein Bundestrainer Martin Otto sieht, wie sehr ich daran arbeite, meinen Traum von Tokio 2020 zu erfüllen. Ich habe positives Feedback bekommen, denn noch steht ein harter Weg mit ganz viel Arbeit vor mir, um es in den endgültigen 12er Kader zu schaffen. Aber diese Herausforderung nehme ich sehr gern an und freu mich, durch meine Teams so viel Unterstützung zu bekommen.“

Auch am kommenden Wochenende steht wieder ein Spieltag an, an dem unsere DONECK Dolphins Trier hart arbeiten müssen, um am Ende als Sieger das Feld zu verlassen. Mit den Rhine River Rhinos aus Wiesbaden kommt ein sehr junges und engagiertes Team an die Mosel, in dem viel Potential steckt. Aber dieses sollen sie nicht gegen die Delfine ausschöpfen, deswegen freuen sich die Spieler wieder zahlreiche Fans in der Halle begrüßen zu dürfen.

Und das tolle für euch ist: Die Rollstuhlbasketball-Freie Zeit ist vorbei und die 1. Bundesliga startet gleich mit einem Heimspiel im Jahr 2019!

Rollitennis-Jahresabschlussinklusionsmixedturnier 2018


E.K. Mit einer solchen Beteiligung hatte der Rollitennis e.V. aus Windhagen wir gar nicht gerechnet und war umso erfreuter, dass alle 14 Rollitennisspieler und 11 Fußgänger, die sich angemeldet hatten, auch erschienen. Im wahrsten Sinne des Wortes waren die Teilnehmer aus nah und fern angereist, um beim 2. Rolli/Fußgänger-Mixed zum Jahresende in der Trainingsstätte in Windhagen mitzumachen. Die Herausforderung war für die Fußgänger wesentlich größer, denn sie mussten sich darauf konzentrieren, dass der Ball nur einmal aufspringen durfte, wenn sie ins Spiel kamen.

Wie bei jedem anderen Schleifchenturnier wurden nach 20 Min. die Paarungen neu ausgelost und aufgrund der vielen Spieler gab es immer wieder "Zwangspausen", die für einen gemütlichen Plausch bei Kaffee und Kuchen genutzt wurden.

Was wäre ein Inklusionsturnier, wenn nicht auch die Anfänger integriert würden und so konnten diese ihr eigenes kleines Turnier spielen. Alle Fußgänger, aus den Reihen von Familie, Freunden und Mannschaftskollegen*innen,  stellten sich auf die jeweiligen Spielstärken ein, so dass spannende Matches zustande kamen. Auf dem einen oder anderen Platz ging es ganz schön zur Sache, wenn wirkliche Tenniscracks aufeinander trafen und doch stand immer der Spaß im Vordergrund, denn einen tatsächlichen Gewinner gab es nicht, waren doch an diesem Tag nur Gewinner auf allen Plätzen.

Die Begleitpersonen wurden mit einbezogen, sei es im Spiel, bei der Organisation, beim Kuchen backen, Bälle sammeln oder Fotos machen. Foto: Stefan B.

 

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