Dienstag, 16. Juli 2019

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Halbfinaleinzug perfekt gemacht

Trier – zwar mussten die DONECK Dolphins Trier in der Playoff-Viertelfinal Serie über alle drei Spiele gegen Hannover United gehen, schafften es aber am Ende doch, in der „best of three“ Serie 2 Spiele für sich zu entscheiden. Das Erste Heimspiel, am Samstag Nachmittag in Trier, ging leider nach doppelter Verlängerung verloren. Somit konnte Hannover die Serie ausgleichen und es kam zum alles entscheidenden Spiel am Sonntag Mittag. Beide Teams wissen, dass der Einzug ins Playoff-Halbfinale der 1. Rollstuhlbasketball Bundesliga auf den Gewinner wartet. Doch eine weitere Niederlage vor eigenem Publikum wollten sich die Delfine nicht leisten. Nach einer taktischen Umstellung in der Verteidigung gelang es den Delfinen von der Mosel einen Vorsprung herauszuarbeiten, den sie bis zum Ende nicht mehr aufgaben. Am Ende stand ein 81:72 auf der Anzeigetafel und die Delfine rollten als Gewinner dieser hart umkämpften Serie vom Parkett. Somit ist das Ticket für die nächste Runde gelöst und es geht gegen keinen geringeren, als den amtierenden deutschen Meister und Champions League Sieger, die Thuringia Bulls aus Elxleben.

Das zweite Spiel des Playoff-Viertelfinales lief nicht so, wie es sich die Delfine vorgestellt haben. Sie haben einen schlechten Start erwischt und sind bis zur Pause diesem Rückstand nachgelaufen. Es ist ihnen nicht gelungen, die Verteidigung so aufzustellen, dass sie die Füchse aus Hannover entscheidend stören konnten. Als es dann aber gegen Ende des 3. Viertels wieder knapper wurde und der Rückstand schrumpfte, ging ein Ruck durch die Mannschaft und man konnte wieder ein wenig Vertrauen in sich selbst zurückgewinnen. Doch es hat dennoch nie gereicht auszugleichen oder in Führung zu gehen. Als sich dann noch Spielertrainer Dirk Passiwan wenige Sekunden vor Schluss ausgefoult hat, schien es noch unwahrscheinlicher, diesen Sieg zu erspielen. Doch die Dolphins kämpften sich durch diese Phase und zwangen die Füchse in eine Verlängerung. Auch hier schien es keinen klaren Favoriten zu geben und so ging diese Partie in die zweite Verlängerung. Hier merkte man den Delfinen nun doch das Fehlen ihres besten Mannes an und man musste sich am Ende dieses wirklich harten Spiels geschlagen geben.

„Das Spiel am Samstag war sehr körperlich und wir haben uns von den Hannoveranern leider zu sehr anstecken lassen und mehr ihr Spiel, als unseres gespielt. Es ist uns nicht gelangen, Joe Bestwick zu stoppen (42 Punkte), aber das war auch nicht unser oberstes Ziel. Wir wollten ihn machen lassen, dafür alle anderen Spieler nicht ins Spiel kommen lassen. Das ist uns leider nicht gelungen, denn die Spieler Gibbs (12 Punkte), Sadler (17 Punkte) und Budde (16 Punkte) haben gute Tage erwischt und wir konnten sie nicht stoppen. Am Sonntag wollten wir das auf alle Fälle anders machen und in eigener Halle den Einzug ins Halbfinale perfekt machen. Hannover hat ein super Spiel abgeliefert und haben den Sieg in diesem harten Spiel wirklich verdient. Jetzt heißt es über Nacht zu Kräften kommen, um am Sonntag nochmal voll anzugreifen.“ So ein ärgerlicher und enttäuschter Dirk Passiwan.

Doch am Sonntag sollte es anders laufen, und bereits morgens haben die Trainer Passiwan und Ebertz einen Plan ausgeheckt, um Hannover zu knacken. Vorbereitet mit einigen Szenen aus dem Spiel vom Samstag gab es eine etwas andere Ansprache vor dem Spiel, als sonst. Passiwan hat Spielsituationen gezeigt, die gut geklappt haben und hat kurzfristig ein neues System, sowohl Offensiv als auch Defensiv konstruiert, auf das die Hannoveraner nicht vorbereitet sein konnten. Doch um Ruhe ins Spiel zu bekommen starteten die Delfine gewohnt und ohne große Veränderungen. Diese Taktik ging leider nicht auf und man musste wieder einem Rückstand hinterher laufen. Man merkte, einige Köpfe der Fans, Verantwortlichen und Spieler gingen nach unten und man dachte an das Spiel vom Vortag. Doch nach einer Auszeit und einer gravierenden Veränderung in der Verteidigung kämpfen sich die Delfine Punkt um Punkt an die Füchse heran. Die Halbzeitführung von 8 Punkten konnte man die zweite Hälfte nun mehr oder weniger konstant halten und leistete sich nun weniger Fehler, um dann am Ende als glückliche und verdiente Sieger vom Platz zu rollen.

„Die Niederlage gestern und auch die 10 Minuten, die wir länger gespielt haben, schmerzten beim aufstehen immer noch schwer. Aber uns war zu Beginn des Aufwärmens bewusst, dass wir dieses Spiel abhaken müssen und es sich uns jetzt die nächste Gelegenheit bietet, die Serie mit einem Sieg zu beenden. Wir haben wieder keinen Start ins Spiel erwischt und ich hatte kein gutes Gefühl. Doch Dirk hat die Verteidigung umgestellt, was uns allen die Überzeugung zurückgebracht hat, dass wir dieses Spiel gewinnen können. Wir haben nach dem Prinzip „alles oder nichts“ verteidigt und konnten unseren Rückstand im 2. Viertel in einen Vorsprung zu beginn der Halbzeit umwandeln. Wir haben einen Lauf gehabt und sowas bringt immer extra Schwung. Auch die zweite Halbzeit war hart umkämpft, aber wir sind ruhig geblieben, haben unser Ding gemacht und sind jetzt glücklich über den Einzug ins Halbfinale. Es war eine grandiose Teamleistung. Wir stehen immer hintereinander, helfen uns und können uns auf einander verlassen. So macht es Spaß zu spielen und solche schweren Spiele zu gewinnen. Ein Dank geht auch an Martin Koltes oder „Kartoffel“, wie ich ihn so gern nenne, dass er so kurzfristig eingesprungen ist und das Team immer mit guter Stimmung unterstützt. Danke auch an die Fans, die auch am Sonntag nochmal den Weg zu uns in die Halle gefunden haben und eine tolle Stimmung geboten haben. Ich bin jetzt heiser, weil ich gegen die Trommeln und das Klatschen anschreien musste, um mein Team zu erreichen, aber genauso muss das sein. Wir freuen uns, wenn ihr in 2 Wochen am 06.04. wieder dabei seid, wenn der Gegner Thuringia Bulls heißt. Jetzt heißt es nochmal eine Woche hart arbeiten und dann geht es nächstes Wochenende im Pokal-Halbfinale gegen Lahn-Dill in München. Wir wollen jetzt den Schwung mitnehmen und der Pokal hat ja wie wir alle wissen seine eigenen Gesetze.“ So eine überglückliche Diana Dadzite nach dem Spiel am Sonntag Nachmittag.


Doneck Dolphines Trier: (Samstag/ Sonntag)
Wright (11/10), Rossi (14/12), Davey (10/2), Heimbach (DNP/Nicht im Kader), Dadzite (13/8), Passiwan (23/36), Doesken (DNP/0), Beijer (13/13), Koltes (DNP/DNP)

Hannover United: (Beste Werfer)
Bestwick (42/42), Sadler (17/11), Budde (16/8), Gibbs (12/4)

Tanz- und Sportzentrum Mittelrhein mit zwei Paaren bei der Deutschen Meisterschaft im Rennen.

Beide Paare werden von der Sportförderhilfe für ihre Leistung ausgezeichnet.

Jeden Mittwoch ab 16 Uhr bebt beim Tanz- und Sportzentrum Mittelrhein das Parkett. Der Grund sind mehr als 200 Kinder, die in verschiedenen Gruppen dem Turniersport Tanzen nachgehen. Nicht zuletzt seit Let´s dance ist Tanzen mehr als nur etwas für die Promis. Im Tanz- und Sportzentrum Mittelrhein beginnen die Paare schon am ab dem 4 Lebensjahr mit dem Tanzen.

Das Ergebnis lässt sich nach einigen Jahren Arbeit und Geduld sehen. Mit Ana-Noelia Horch und Ilja Shayevych hat der Verein mit unter das jüngste Paar in Deutschland, welches 10-Tänze in der höchsten Deutschen Klasse tanzt. Die beiden sind gerade mal 11 und 13 Jahre alt und tanzen bereits in der B-Standard und A-Latein Klasse. Für die Kenner der Szene hört es bei Kindern dieser Altersgruppen schon in der B-Klasse auf. Das Paar war aber so erfolgreich, dass es sogar den Aufstieg in die nächste Klasse und Altersgruppe, die Jugend A Latein der 16-18 jährigen, erreicht hat. Es ist ungefähr so, als ob ein Nachwuchsspieler des FC Bayern mit 13 in die Nationalmannschaft nominiert wird.

Mit dieser Motivation im Gepäck reiste das Paar nach Heilbronn, um bei der Süddeutschen Meisterschaft der 10-Tänze teilzunehmen. Als jüngstes Paar konnten die beiden die Wertungsgericht überzeugen und erreichten das Semifinale. Nach einer weiteren Leistungssteigerung scheiterten sie zwar vor dem Finale, konnten aber mit Platz 10 sowohl die Wertungsrichter als auch den Verband überzeugen. Dieser gratulierte dem Paar zum Landesmeistertitel und belohnte mit einem Sportförderpreis.

Auch das zweite Paar des Tanz- und Sportzentrums Mittelrhein, Daniel Gert und Jana Silvanus, Jugend-A-Lateiner, qualifizierte sich ebenfalls für die Süddeutschen Meisterschaften der Kombination, weil sie der B-Standard und A-Latein Klasse angehören. Daniel und Jana präsentierten sich in der Standardsektion sehr gut, hatten aber in der Lateinsektion mit einer Verletzung des Herren zu kämpfen. Trotz Schmerzen tanzte Daniel bis zum Schluss weiter und die beiden wurden ganz knapp Anschlusspaar an das Semifinale. In der Verbandswertung war es dennoch der Titel des Vizemeisters. Auch das Paar erhielt den Förderpreis der Sportstiftung.

Das Trainerstab Kirill Ganopolski, Paul Lorenz und Valentin Lusin (derzeit bei Let´s dance im Einsatz) und Anja Strubel-Horch waren stolz auf die Paare.

Das nächste Turnier steht auch schon fest. Die Weltrangliste im Mai in Frankfurt.

Delfine jagen Füchse – Playoff-Viertelfinale Spiel 2

Trier – Nun heißt es im ersten Heimspiel des Playoff-Viertelfinals der 1. Rollstuhlbasketball Bundesliga (1. RBBL) gleich im ersten Heimspiel den Sack zu zumachen. Denn die DONECK Dolphins Trier spielen am Samstag bereits um 16 Uhr in der Unisporthalle Tier zum 5. Mal diese Saison gegen die Füchse von Hannover United. Die Bilanz von bisher 5 Siegen soll auch, mit einer weißen Weste in der „Best of three“-Serie, positiv bleiben. Die Delfine freuen sich, wieder alle Fans in der Halle zu sehen, denn gegen diesen starken Gegner ist wieder jeder einzelne gefordert.

Keines der bisher 5 Spiele konnten die Dolphins mit einem deutlichen Vorsprung gewinnen. Es waren immer so um die 10 Punkte, mit denen man das Spiel für sich entscheiden konnte. Zwar war man auch in Hannover vergangene Woche wieder von Anfang an in Führung, doch so deutlich wie man gehofft hat, war auch dieser Sieg nicht. Jetzt heißt es noch einmal volle Konzentration, den Gameplan verinnerlichen und wieder diese Leidenschaft aufs Parkett zu bringen. Das Trainer-Trio kann hierbei auf fast den kompletten Kader zurückgreifen. Leider kann Chris Peters nicht mit von der Partie sein, da er mit den LuxRollers nach Salzburg, Österreich, fahren muss. „Ich werde natürlich mein Team vor dem Livestream unterstützen und bin in Gedanken bei ihnen. Der Einzug in die nächste Runde muss sein, damit ich da wieder in der Halle mit dabei sein kann!“

Auch ein im Training munter aufspielender Jack Davey hat eine klare Vorstellung, wie das Spiel am Samstag laufen soll. „Auch, wenn ich im Spiel in Hannover nicht zum Einsatz gekommen bin, ist das mein Team, dass ich bis zum Umfallen unterstützen werde. Wir brauchen jeden einzelnen und da bin ich mir meiner Hilfe sehr bewusst. Wir gewinnen und verlieren alle zusammen. Jetzt heißt es sich im Training auf ein weiteres physisches Spiel Vorzubereiten, denn Hannover wird versuchen, alles ins Spiel zu werfen, was sie haben. Aber wenn wir so als Team zusammenspielen, jeder für jeden kämpft, wie in Spiel 1, werden wir als Sieger aus Spiel 2 gehen und in das Playoff-Halbfinale der 1. RBBL einziehen!“

Man merkt den Spieler an, dass sie diese Serie bereits im ersten Heimspiel beenden wollen. Von einem zweiten Spiel ist nur in den seltensten Ansagen des Spielertrainers Dirk Passiwan zu hören. „Nach dem tollen Spiel am Samstag in Hannover gelt es sich wieder 100%-ig zu fokussieren. Wir wissen, dass angeschlagene Gegner am gefährlichsten sind und es wird nochmals eine schwere Aufgabe am Samstag Nachmittag. Ziel muss es wie immer gegen Hannover sein, den Big-Man Joe Bestwick in unserer Vereidigung einigermaßen zu kontrollieren. Dabei dürfen wir aber keinesfalls den Fokus von den anderen Spielern verlieren. Offensiv wollen wir an die Leistungen von Samstag anknüpfen, da haben wir sowohl Offensiv, als auch Defensiv unser bestes Spiel der Saison abgeliefert. Wir wollen auch das 5. Spiel diese Saison gegen Hannover gewinnen und damit ein weiteres großes Ziel diese Saison erreichen. Wir würden dann wieder zu den besten 4 Teams in der 1. RBBL zählen.“

Die Spieler lieben diese wichtigen Spiele und man merkt, wie heiß sie darauf sind, alles zu geben und den Sieg klar zu machen. Auch hierfür brauchen die Dolphins Trier ihren starken sechsten Mann, den sie zuhause mit ihrem tollen Publikum haben. Für alle die nicht dabei sein können bieten wir wie immer einen Livestraem auf unserer Facebook-Seite an.

Also Klatschpappen in die Hand und ab geht das Spiel für unsere DONECK Dolphins Trier!

P.S. für alle, die unseren Spielertrainer Dirk Passiwan im Interview hören wollen, schaltet am Freitag City Radio Trier ein und lauscht, was er, nicht nur über seine Basketball Karriere, zu berichten hat. Ebenfalls werden hier Karten für die Partie verlost. Also seid schnell und sichert euch die exklusiven Tickets.

Let’s roll Dolphins!

Der aktuelle Kader der Doneck Dolphins Trier:
#5 Ryan Wright, #7 Correy Rossi, #8 Jack Davey, ‚#9 Matthias Heimbach, #10 Diana Dadzite, #11 Dirk Passiwan, #12 Frank Doesken, #15 Mariska Beijer

Trainer-Staff:

Dirk Passiwan, Frank Doesken, Andreas Ebertz

Vorstand der Koblenzer Sportstiftung tagte

Mit Jörg Perscheid konnte Vorsitzender Rüdiger Sonntag ein neues Mitglied im vierköpfigen Vorstand der Koblenzer Sportstiftung begrüßen. Perscheid tritt die Nachfolge von Manfred Graulich an, der zur Wiederwahl nach jahrelangem ehrenamtlichen Mitwirkens nicht mehr zur Verfügung gestanden hatte.

Der Leiter des Sportinternats Koblenz, Friedrich-Wilhelm Ulrich, erläuterte ausführlich die vorgesehene Förderung. Erfreut nahmen die Mitglieder des Vorstandes zur Kenntnis, dass Timo Piontek vom Koblenzer Ruderclub Rhenania e.V. inzwischen dem Olympiakader angehört.
Die Leichtathletin Celina Leffler vom SSC Karthause e.V. und der Fechter Peter Joppich von der Coblenzer Turngesellschaft e.V. gehören dem Perspektivkader ihres jeweiligen Sportfachverbandes an.

Nach eingehender Beratung wird der Vorstand dem Kuratorium der Koblenzer Sportstiftung empfehlen, an verschiedene Koblenzer Sportvereine, die Eliteschule des Sports und das Sportinternat Koblenz auch in diesem Jahr Ausschüttungen vorzunehmen.

Bei der Höhe der vorgesehenen Förderung wurde insbesondere berücksichtigt, dass im kommenden Jahr in Tokio die Olympischen Spiele stattfinden. Leffler, Joppich und Piontek haben nach derzeitigem Stand berechtigte Chancen, sich hierfür zu qualifizieren.

Immerhin hat die Koblenzer Sportstiftung seit ihrer Gründung im Jahr 1988 inzwischen fast 600.000 € an Begünstigte ausgeschüttet.

Sieg im ersten Playoff-Viertelfinale

Trier – Bis in die Haarspitzen fokussierte und motivierte DONECK Dolphins zeigten, am vergangenen Samstag Abend gegen die Füchse aus Hannover, zu was sie auf dem Basketballfeld in der Lage sind. Das erste Spiel des Playoff-Viertelfinales der 1. Rollstuhlbasketball Bundesliga gewinnen die DONECK Dolphins Trier am Ende mit 63:75 und war das gesamte Spiel in Führung. So kommen die Punkte mit an die Mosel und die Delfine sichern sich den Heimvorteil in der Playoff-Runde. Jetzt heißt es am Samstag nochmal alles zu geben, um da bereits das Weiterkommen fix zu machen. Gelingt dies nicht, gibt es ein entscheidendes Do-or-Die-Spiel am Sonntag Mittag.

66 Punkte von Hannover United zu. Auf der Anzeigetafel war der Endstand von 63:75 deutlich zu erkennen. „Das Spiel war genau so, wie wir das erwartet haben. Uns war bewusst, dass die Füchse aus Hannover alles geben werden und körperlich gegen uns spielen wollen. Es war also absolute Konzentration gefordert. Wir wollten in der Verteidigung kompakt spielen und den besten Werfer der Hannoveraner, Joe Bestwick, nicht in eine offene Position kommen lassen. Dieser Plan ging über weite Strecken hin auf, doch sobald wir nur eine kleine Lücke gelassen haben, ist es den Füchsen gelungen uns zu schlagen und den Ball zu versenken. Es ist den Füchsen gelungen, Dirk und mich ein wenig aus dem Spiel zu nehmen, doch dann ist der Rest eingesprungen und am Ende waren dann 4 unserer Spieler über 10 Punkten. So machen wir es Hannover richtig schwer, sich auf uns beide zu konzentzrieren. Genau das wollen wir im nächsten Spiel wieder schaffen und Hannover vor eine schwere Aufgabe in der Verteidigung stellen.“ So eine glückliche Diana Dadzite nach dem Endpfiff.

Nach die ersten beiden Viertel gab es für das Trainer-Trio um Passiwan, Doesken und Ebertz in der Halbzeit wichtige Punkte, die sie nochmal hervorheben wollten. Die Verteidigung soll, wie so oft das Steckenpferd der DONECK Dolphins Trier sein. Auf dem Trainer-Brett zeichnete der erfahrene Spielertrainer nochmal genau die Wege auf, die man als Team gehen soll, um die Füchse aus Hannover nicht in ihre Positionen kommen zu lassen. Diese Anweisungen für die Verteidigung wurden umgesetzt. Offensiv gelang es den Delfinen von der Mosel immer wieder durch ein schnelles Passspiel zu leichten Punkten zu kommen.

Ein überragend aufspielender Ryan Wright hatte einen Sahne-Tag erwischt und man meinte, dass er jeden Ball ohne Probleme in der Reuse versenken konnten. Darum war es auch das Ziel der Delfine diesen Schützen weiter mit Bällen zu füttern, um das heiße Händchen möglichst lange heiß zu halten. Am Ende war er der beste Punktesammler der Dolphins. „Unser Teamgeist und Zusammenhalt auf dem Feld und neben dem Feld ist phantastisch. Wir kämpfen alle füreinander und haben in den ersten 5 Minuten und im 3. Viertel Leistungen gebracht, wie noch nie davor. Heute war es offensiv unser bestes Spiel der Saison. In der Verteidigung standen wir sicher, doch die ein oder anderen Löcher die sich noch ergeben heißt es zu schließen, dann müssen wir uns auch vor den Top-Teams der Liga nicht verstecken. Für unsere Heimspiele heißt es nun also weiter hart zu arbeiten, um den Einzug ins Playoff-Halbfinale perfekt zu machen. Wir sind stolz auf unsere Jungs und Mädels und es zeigt sich wider, dass man jeden Spieler in dieser ausgeglichenen 1. Rollstuhlbasketball Bundesliga braucht um Top-Spiele zu gewinnen. Great Teamwork!“

Am Samstag den 23.03.19 brauchen wir euch Fans alle wieder zahlreich in die Halle! Unsere Delfine brauchen die volle Unterstützung in diesem harten Playoff-Viertelfinale um das weiterkommen perfekt zu machen. Wichtig ist es aber, dass wir nicht zur gewohnten Zeit spielen. Das Heimspiel am 23.03.19 findet bereits um 16 Uhr in der Unisporthalle Trier statt. Also seid wieder alle dabei und unterstützt die DONECK Dolphins Trier als bester 6. Mann der Liga. Bitte gebt die Spielvorverlegung an eure Freunde und Familie weiter, damit alle da sind und Gas geben können!

Doneck Dolphines Trier:

Wright (25 Punkte), Rossi (12), Davey (DNP), Heimbach (DNP), Dadzite (12), Passiwan (22), Beijer (4), Doesken (DNP)

Hannover United: (Beste Werfer)

Bestwick (34 Punkte), Sadler (14), Gößling  (11)

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