Freitag, 22. Juni 2018

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DONECK Dolphins siegen erneut

TRIER. Die DONECK Dolphins Trier rollen sich für die Playoffs ein. Gegen die abstiegsbedrohten RBC 99ers aus Köln gab es am Samstagabend einen deutlichen 81:49 (43:26) Sieg.

Die Ausgangslage vor dem Spiel war klar. Die Kölner mussten gewinnen, um noch eine Minimalchance auf den Klassenerhalt zu wahren. Coach Mathew Foden hatte angekündigt, sich vehement gegen den drohenden Abstieg stemmen zu wollen, und vor allem die Kreise von Dirk Passiwan eindämmen zu wollen.

Dass dies nach 40 Minuten Spielzeit nicht funktioniert hat, zeigt ein Blick auf das Scoreboard. Mit 30 Punkten, 13 Rebounds und 10 Assists war der ehemalige Nationalspieler mal wieder ein entscheidender Faktor.

Die Dolphins begannen das Spiel stark und überrollten teilweise hilflos wirkende Kölner in den ersten Minuten. Über ein 16:4 nach knapp 5 Minuten Spielzeit ging es mit einem deutlichen 22:10 in die erste Viertelpause.

Zwar kamen die Kölner im zweiten Viertel besser ins Spiel, jedoch waren die Trierer zu abgeklärt und spielten ihr Spiel souverän herunter.

Auch ohne Mariska Beijer, die mit der holländischen Nationalmannschaft unterwegs war, waren die Dolphins an diesem Tag zu stark für den designierten Absteiger, die nun beide verbleibenden Spiele in der Liga gewinnen müssen, um den Klassenerhalt zu schaffen.

Für die Dolphins war es ein Spiel zum Testen. So konnte sich Dirk Passiwan in der zweiten Halbzeit eine Auszeit genehmigen und verschiedene Line-ups ausprobieren. Gerade in Hinblick auf die anstehenden Playoffs eine Möglichkeit, das Funktionieren der Mannschaft zu testen.

Kader: Passiwan (30), Rossi (19), Dadzite (17), Davey (8), Wright (3), Heimbach (2), Doesken (2)

DONECK Dolphins vor Pflichtaufgabe

TRIER. Nach dem Einzug in die Playoffs um die deutsche Meisterschaft in der letzten Woche gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden treffen die DONECK Dolphins am Samstag (17.2.2018, 18 Uhr, Halle der Universität Trier) auf die Köln 99ers.

Geht man von der Tabelle aus, sollte es ein deutliches Ergebnis für die Dolphins geben. Der Tabellenvorletzte aus der Domstadt steht mit dem Rücken zur Wand. Drei Spieltage vor Schluss droht der Abstieg in Liga 2, wenn nicht in den letzten drei Spielen noch ein kleines Wunder passiert.

Aber die Dolphins werden das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Auch wenn nach dem Einzug in die Playoffs und dem sicheren dritten Platz Zeit für ein gemütliches Ausrollen wäre. „Wir werden auch in diesem Spiel 100 % geben“, so Dirk Passiwan, der auf die holländische Nationalspielerin Mariska Beijer verzichten muss, die sich zurzeit mit ihrer Nationalmannschaft in Japan befindet. „Der Respekt vor den anderen Mannschaften verbietet es uns, hier nur mit halber Kraft zu spielen. Wir werden alles geben, um den Abstiegskampf so fair wie möglich zu gestalten.“

Das Team vom Rhein wird sicherlich nicht nach Trier reisen, um sich hier kampflos zu ergeben. Mit einem Sieg in Trier würde man die Hoffnung auf den Klassenerhalt wieder schüren. „Ich gehe davon aus, dass Mathew Foden seine Mannschaft unter der Woche nochmal richtig heiß gemacht hat. Sie wissen, dass es wohl ihre letzte Chance sein wird.“

Für Trier heißt das Motto: Warmrollen für die Playoffs. Dirk Passiwan kündigte bereits an, die letzten drei Spiele zu nutzen, um Feinheiten abzustimmen, damit man bestens gerüstet in die Playoffs und das Final Four des Pokals starten kann.

Kader: Dirk Passiwan, Diana Dadzite, Ryan Wright, Jack Davey, Frank Doesken, Correy Rossi, Matthias Heimbach

Tanzsport: Landesmeisterschaft Kinder- und Juniorenpaare des TSZ Mittelrhein erfolgreich.

Nach monatelanger Vorbereitung zogen die Kinder- und Juniorenpaare des Tanz- und Sportzentrum Mittelrhein nach Kaiserslautern los, um sich bei den jährlich stattfindenden Landesmeisterschaften in den lateinamerikanischen Tänzen mit der Konkurrenz zu messen.

Den Anfang machten die Kleinsten in der Klasse Kinder I und II D Latein. Hier konnten Artur Lipinksi/Milena Evdomikov und Marcel Braun/Jana Golmstock im Vergleich zum Vorjahr einen deutlichen Leistungsschub nach vorne verzeichnen; im Feld von 14 Paaren  qualifizierten sie sich für die Zwischen- und die Endrunde und belegten einen tollen 5. und 6. Platz in einem starken Feld. Unsere Neustarter Nikita Shayevych/Sophie Orschlet und Philipp Keine/Lisa Mironovitch erreichten bei ihrem ersten Start den Einzug in die nächste Runde, bei der getrennten Wertung Kinder I (Paare bis 9 Jahre) freuten sich beide Paare des TSZ Mittelrhein über den geteilten zweiten Platz und die Silbermedaille! Mit Alexander Schmitz/Amelie Schmitt gingen bei der Jugend D Latein auch eine ganz frische Kombination an den Start, die beiden trainieren erst ein paar Wochen zusammen und wollten unbedingt bei der LM mit dabei sein – dieser Mut wurde mit der Bronzemedaille belohnt! Nach Abschluss der D Klassen stiegen Alexander Maurer/Inessa Helwich in der Jun II C Latein Klasse ins Turniergeschehen ein.  In der sehr ausgeglichenen Jun II C Latein Konkurrenz schrammten sie mit dem vierten Platz leider sehr knapp am Treppchen vorbei; bei ihrem zweiten Start in der Jugend C gelang ihnen dann aber der Sprung aufs Treppchen: mit dem Bronzerang sind die beiden auch in die nächst höhere Leistungsklasse der Jun II B Latein aufgestiegen. In den folgenden B-Klassen schickte das TSZ bei den Jun I Latein Ilja Shayevych/Ana-Noëlia Horch ins Rennen; für beide war es das erste gemeinsame Lateinturnier sowie das erste Turnier in der höchsten Leistungsklasse. Mit einem energiereichen Vortrag sicherten sie sich auf Anhieb den Titel des Vizelandesmeisters. In der Jun II B gaben Maurer/Helwich als frischgebackenes B Paar ihren Einstand und erreichten den 5. Platz im Finale; vor ihren Clubkollegen Anton Ens/Aexandra Nikulina, die auf dem 6. Finalplatz landeten. Shayevych/Horch, das dritte und jüngste Clubpaar im Finale der Junioren II B Konkurrenz, konnte nach dem Vizelandesmeister ihrer Altersgruppe prima mit den Älteren mithalten, in der Endabrechnung ertanzten die beiden den Bronzerang.

Playoffs, Baby!

TRIER. Die DONECK Dolphins Trier haben den Platz in den Playoffs um die deutsche Meisterschaft sicher. Nach einem hart erkämpften 71:53 (31:30) Sieg gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden können die Dolphins nicht mehr von Platz 3 der Tabelle verdrängt werden.

Es war allerdings ein hartes Stück Arbeit, dass Dirk Passiwan und sein Team am vergangenen Samstag in Wiesbaden leisten mussten, um am Ende der 40 Minuten als Sieger vom Feld zu rollen.

Rhinos-Trainer Marco Hopp hatte bereits im Vorfeld des Spiels angekündigt, anders als im Hinspiel agieren zu wollen. In Trier war es vor allem das erste Viertel, was schon früh die Entscheidung brachte. Wiesbaden begann stark und zeigte, dass sie die Punkte unbedingt in Hessen halten wollen, um einen großen Schritt Richtung Playoffs machen zu können. Die Mannschaft von der Mosel hielt dagegen, so dass sich in der ersten Halbzeit ein offenes und ausgeglichenes Spiel entwickelte. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Selbst einen 7 Punkte Vorsprung der Dolphins konnten die Rhinos schnell egalisieren, so dass es mit einer knappen Führung für die Trierer in die Halbzeitpause ging.

Dir Halbzeitpause nutzen die Gäste dann augenscheinlich besser, kamen besser aus der Kabine und zeigten sofort, warum sie in diesem Jahr zurecht auf Platz 3 der Tabelle stehen. Besser in der Defensive und kontrollierter in der Offensive. „Wir haben uns auf unsere Stärken besonnen“, so ein sichtlich erfreuter Matthias Heimbach nach dem Spiel, „was es für jeden Gegner schwer macht gegen uns zu gewinnen.“

Nur 9 Punkte ließen die Trierer im dritten Viertel zu. Zu wenig aus Sicht der Wiesbadener, um gegen eine jetzt gut aufgelegte Trierer Mannschaft zu bestehen.

Mit einem starken Passiwan, aber auch einer Mariska Beijer, die nach Belieben traf, ergaben sich für die Gastgeber kaum noch Chancen, den Rückstand zu verkürzen. Man merkte vor allem im letzten Viertel, dass die Köpfe der Rhinos nach unten gingen, so dass die Dolphins nach 40 Minuten mit ihren zahlreich mitgereisten Fans den Einzug in die Playoffs feiern konnten.

Kader: Dirk Passiwan (27), Diana Dadzite (6), Ryan Wright (6), Jack Davey (10),

Frank Doesken (0), Correy Rossi (6), Matthias Heimbach (0), Mariska Beijer (16)

Jens Ahnemüller (AfD): „Sportvereine sind keine Polit-Clubs!“

Der sportpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag, Jens Ahnemüller, kritisiert die zunehmende politische Vereinnahmung von gemeinnützigen Fußballvereinen. „Mit ihren unnötigen und anlasslosen Äußerungen gegen die AfD verstoßen Vereine wie Eintracht Frankfurt und der Hamburger SV gegen ihre eigene Satzungen! Diese schreiben parteipolitische Neutralität vor, um allen leidenschaftlichen Vereinsmitgliedern eine sportliche Heimat zu geben. Mit den ausgrenzenden Parolen schüren die Vereine Ängste, spalten die Gemeinschaft der Fußballbegeisterten und gefährden möglicherweise die Gemeinnützigkeit“, bemängelt Ahnemüller.

Hintergrund sind jüngste Vorstöße des Vereinsvorstandes bzw. von renommierten Vertretern genannter Vereine, eine Unvereinbarkeit zwischen Vereins- und AfD-Mitgliedschaft durchzusetzen.

Jens Ahnemüller weiter: „Jeder möchte seinen Spaß am Fußball behalten! Fußfallfreunde treten doch keinem Verein bei, um dann zwangspolitisiert zu werden! So wichtig wie die Trennung von Politik und Kirche ist, ist auch die Trennung zwischen Politik und Sport. Wir fordern Vereine wie Eintracht Frankfurt und den Hamburger SV auf, die Diskriminierung gegen demokratisch legitimierte, freiheitlich-demokratische Parteien wie die Alternative für Deutschland einzustellen. Zumal diese die stärkste und wichtigste Oppositionsfraktion im Bundestag stellt!“

Der Sportpolitiker bietet den rheinland-pfälzischen Fußball-Vereinen an, in einen Dialog zu treten: "Bisher haben sich die rheinland-pfälzischen Vereine zwar nicht vergleichbar unsportlich gegenüber der AfD verhalten, dennoch gilt auch hier: In Ruhe miteinander reden schadet nie! Falls Voreingenommenheit an der einen oder anderen Stelle uns gegenüber bestehen sollte, räumen wir sie gerne aus. Zum Frieden in Sport und Gesellschaft beizutragen, gehört schließlich zu den vorrangigen Aufgaben der Sportpolitik!"

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