Montag, 18. November 2019

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Fehlende Konstanz am Rhein

Der Fußball der Mittelrhein-Region hat in der Saison 2017/18 zu leiden. Mit dem 1. FC Köln wird voraussichtlich der größte Traditionsklub der Gegend in die 2. Bundesliga absteigen. Es bleibt aus neutraler und lokalpatriotischer Sicht die Hoffnung auf eine erfolgreiche Spielzeit des örtlichen Rivalen Bayer Leverkusen. Doch auch hier ist Inkonstanz wie bei TuS Koblenz das größte Problem. Bekommen die Klubs sie in den Griff?

Wackliger Start ins neue Jahr bereitet Sorgen


Foto pixabay

Nach einer insgesamt tollen Hinrunde mit nur drei Niederlagen waren die Hoffnungen auf einen erfolgreichen Beginn des Jahres 2018 beim höchstplatzierten Mitglied des Mittelrheinischen Fußballverbandes, Bayer Leverkusen, hoch. Ganz erfüllt werden konnten sie nicht, denn schon wieder stehen im neuen Jahr in der Bundesliga bereits drei Niederlagen zu Buche. Die Folge? Ein Abrutschen aus den Champions League Plätzen hinter die Konkurrenz aus Dortmund, Schalke und Frankfurt. Damit das Highlight  also nicht DFB-Pokalspiele im Fritz-Walter-Stadion  bleiben, sondern sich zu Königsklassen-Nächten in Madrid entwickeln, muss der Bock, wie schon in der Hinrunde, erneut umgestoßen werden. Waren es in der ersten Saisonhälfte noch die ersten drei Auswärtsspiele, in denen die Punkte verloren gingen, so sind es nun drei der ersten vier Auftritte vor eigenem Publikum gewesen. Während man gegen Bayern München (1:3) und Schalke 04 (0:2) durchaus einmal verlieren kann, kam laut Bundesliga Liveticker der Verlust aller drei Punkte gegen Hertha BSC etwas überraschend (0:2).

Nach den Schwierigkeiten in Januar und Februar stehen für Bayer 04 nun richtungsweisende Wochen an, die an Brisanz kaum zu überbieten sind. Die Quoten bei Betway von 1,53 auf den Champions League Einzug via einer Position unter den Top 4 (Stand 28. Februar) müssen in den kommenden Wochen bestätigt werden, in denen andere Mannschaften wie die direkten Konkurrenten Dortmund und RB Leipzig noch mit internationalen Auftritten zu kämpfen haben. Leverkusens Chance liegt ausgerechnet in den zwei Derbies, die in den kommenden drei Bundesliga-Spielen anstehen. Nach dem machbaren Auswärtsspiel beim VfL Wolfsburg unter Neu-Trainer Bruno Labbadia, geht es zuerst daheim gegen Borussia Mönchengladbach. In der Hinrunde entwickelte sich eines der Spiele der Saison, in dem die Borussia die erste Halbzeit dominierte und mit 1:0 in die Kabine ging. In den zweiten 45 Minuten drehte B04 jedoch mit viel Engagement groß auf und fuhr letztlich mit einem 5:1-Kantersieg nach Hause. Die Werkself hofft auf eine Wiederholung der Ereignisse. Schließlich steht als letztes Spiel vor der Länderspielpause das große Derby gegen den 1. FC Köln an, der noch immer ums Überleben kämpft. Im Rhein-Energie-Stadion steht somit für beide ein sehr wichtiges Spiel an, das eventuell sowohl in Abstiegskampf als auch im Duell um die europäischen Plätze eine Vorentscheidung bieten wird.

Trainerwechsel in Koblenz - Sander geht

Wie in Köln der Wechsel von Peter Stöger zu Stefan Ruthenbeck einen Umbruch erzeugte, war durchaus beeindruckend. Auch drei Ligen tiefer soll nun ein Trainerwechsel den Unterschied ausmachen. Bei der TuS Koblenz wurde der erfahrene Petrik Sander entlassen, nachdem ein Abwärtstrend in arge Abstiegsnöte führte. Koblenz liegt wie der kicker berichtete auf Platz 17 in der Regionalliga Südwest und damit auf einem direkten Abstiegsplatz. Die Maßnahme der Trainerentlassung kam für viele Beobachter überraschend, da die Möglichkeiten des Kaders einfach nicht besonders hoch sind. Heftige Niederlagen gegen die direkten Konkurrenten Stuttgarter Kickers und den FSV Frankfurt gaben schließlich mit dem damit verbundenen Abrutschen auf die Abstiegsplätze den Ausschlag gegen den ehemaligen Bundesliga-Trainer.

Insgesamt standen gegen Ende der eigentlich erfolgreichen Sander-Zeit nur 17 Punkte aus 23 Spielen - nicht genug, um den eigenen Job zu retten. Es solle lediglich ein neuer Impuls her, war die Vereinsführung rund um Präsidiumsmitglied Dirk Laux sofort bemüht hervorzuheben: "Wir bedanken uns ausdrücklich bei Petrik Sander für die sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit in den letzten Jahren." Nach dem vorherigen Abstieg in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar brachte Sander den Klub zurück in die Regionalliga und erreichte in der vergangenen Spielzeit einen starken 8. Platz. Daneben erreichte das Team im regionalen Pokalwettbewerb Großes und sorgte mit dem Triumph für die erste DFB-Pokal-Teilnahme seit sieben Jahren. Nun liegt es an Interimstrainer Anel Dzaka, die Geschicke der TuS auch in dieser Saison noch zu einem guten Ende zu bringen. Es handelt sich um Dzakas erste Trainerstation im Seniorenbereich, nachdem er zuvor die diversen Jugendmannschaften des Klubs betreut hatte.

Ein Meistertitel und drei Aufstiege!

Grandiose Saiosonleistungen in der Tischtennisabteilung des VfL Oberbieber

Selten hatte die Tischtennisabteilung des VfL Oberbieber eine solch erfolgreiche Saison. Abteilungsleiter Jörg Röder, Sportwart Mathias Waldorf und Jugendwart Rainer Ahlfeld können sich über zwei Meistertitel und einen weiteren Aufstieg nach erfolgreichen Relegationsspielen freuen. „Wir wussten, dass wir einen guten Kader haben, aber mit diesen Erfolgen haben wir nicht gerechnet. Umso mehr freuen wir uns über eine super Saison“, fasst Jörg Röder die Stimmung der Oberbieberer Tischtennisspieler zusammen.

Vor beeindruckender Zuschauerkulisse konnten am letzten Spieltag zum Saisonabschluss die entscheidenden Punkte des Erfolgs eingefahren werden. Auch Bundestagsabgeordneter Erwin Rüddel und Oberbürgermeister Jan Einig zeigten sich von hochklassigem Tischtennis und einer tollen Stimmung in Oberbieber begeistert. Da war es nicht nur für den Windhagener Rüddel wie ein Abschluss aus dem Lehrbuch, dass das Spitzenspiel der zweiten Bezirksliga zwischen dem Tabellenführer Oberbieber, der bereits vor dem letzten Spieltag als Meister feststand, und dem SV Windhagen nach langem Kampf mit 8 zu 8 unentschieden ausging. Damit konnte die 1. Mannschaft des VfL den Aufstieg in die 1. Bezirksliga ohne Niederlage perfekt machen.

Noch spannender gestaltete sich die Meisterschaft der Jugendmannschaft. Vor dem letzten Spieltag war der Kampf um die Meisterschaft in der 1. Kreisklasse völlig offen. Mit einem souveränen Sieg gegen die TTF Asbacher Land setzte sich am Ende die Jugend des VfL durch. Das harte Training unter Leistungstrainer René Walmeroth hatte sich also gelohnt. Das gilt besonders für das aufstrebende Talent des VfL, Nicholas Hess, der eine beeindruckende Bilanz von 16 zu 0 hinlegte. Damit konnte in Oberbieber der Saisonabschluss ausgelassen gefeiert werden.

Die dritte Herrenmannschaft erreichte einen überraschenden Relegationsplatz und konnte dann sogar mit einer überzeugenden Leistung die Relegation um den Aufstieg in die erste Kreisklasse gegen den TV Wallersheim gewinnen.

Das sind die Aufstiegsmannschaften des VfL Oberbieber:

  1. Mannschaft: Thomas Bauer, Aaron Steinberg, Mathias Waldorf, Jörg Röder, Marcel Wickert, Andreas Katheder, Holger Nickolaus, Marius Ahlfeld

3. Mannschaft: Hans Peter Pfefferkorn, Jonas Ahlfeld, Patrick Furthmann, Thomas Figge, Rainer Ahlfeld, Johannes Althoff

Jugendmannschaft: Nicholas Hess, Jason Schwäbe, Philipp Schrey, Romeo Schwarzkopf, Daniel Sibert, René Conrad

Welches sportliches Talent hast Du?

Dieser Frage stellt sich der Rollitennis e.V. Windhagen zusammen mit dem Behinderten- und Rehabilitationssport Verband Rheinland Pfalzsport (BSV) und veranstaltet am Sonntag, 19. Mai 2019 einen Talenttag, bei dem sich Menschen mit einer körperlichen Einschränkung im Para-Badminton und Para Rollstuhltennis ausprobieren können.

In der Zeit von 10:00 bis 17:00 Uhr stehen qualifizierte Trainer/Betreuer zur Verfügung um Interessierten die Möglichkeit zu sportlichen Aktivitäten, auch mit Handicap, aufzuzeigen.

In der Tennis- und Badmintonhalle des Sportpark Windhagen, Am Sportpark 1, 53578 Windhagen, findet der Talenttag in Zusammenarbeit mit dem DRS Fachbereich Para-Badminton statt und er richtet sich an große und kleine Menschen, die trotz ihrer Einschränkung sportlich aktiv sein wollen. Denn das Motto "Alles geht - nur anders"

Info und Anmeldung: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. www.rollitennis.de

34. Internationaler VR-Bank-Lauf des SRC Heimbach-Weis 2000 e.V.

„Rund um Rommersdorf über den Rheinsteig“ – 01.06.2019

Startort nicht mehr auf dem Sportplatz – neu mit Wertung zur Westerwaldtrophy

Jedes Jahr wird der traditionelle Heimbach-Weiser Volkslauf „Rund um Rommersdorf über den Rheinsteig“ zuallererst über den Heimbach-Weiser Vereinsring dem Ortsgremium aller Dorfvereine abgestimmt und dann in Absprache mit dem Leichtathletikverband Rheinland und dem Deutschen Leichtathletikverband Mitte Oktober 2018 terminiert und dann sofort der Sportplatz bei der Stadt Neuwied wie die Vorjahre beantragt. Von vielen Teilnehmern und gerade den örtlichen Schulen wurde der Wunsch an den Verein herangetragen einen Termin außerhalb der Sommerferien anzubieten. Dies ist ein langes Prozedere und das konnte das SRC Team beim DLV und LVR erwirken und den einzig möglichen Termin 01.06.2019 bereits Anfang Oktober vor der Vereinsringsitzung bestätigt bekommen. Leider konnte das Sportamt der Stadt Neuwied in diesem Jahr den Sportplatz Heimbach-Weis nicht zur Verfügung stellen, da der Verein Anfang Januar 2019 die Information erhielt, dass an dem Tag Ligaspiele des örtlichen Fussballvereins anständen. Das Sportamt der Stadt Neuwied hat daher dem SRC Heimbach-Weis 2000 e.V. unkompliziert und schnell die Möglichkeit gegeben die Turnhalle der Margarethenschule als Start- und Zielort zu nutzen. Alle Teilnehmer werden gebeten sich beim Verein telefonisch oder per Mail über diverse Änderungen zu informieren zwecks einer schönen Veranstaltung. Auch in diesem Jahr wird der VR-Bank-Lauf des SRC Heimbach-Weis 2000 e.V. „Rund um Rommersdorf über den Rheinsteig“ – am 01.06.2019  wie die Vorjahre stattfinden.  Es sind wieder folgende Bewerbe geplant: 16:10 Uhr Bambinilauf, Jg. 2010 und jünger, 250 m - 16:35 Uhr Kinder U12/Jugend U14, 500 m - 17:00 Uhr Frauen/Männer/Jugend, 4000 m - 17:01 Uhr Walking + Nordic Walking, 4000 m -18:00 Uhr Frauen/Männer/Jugend, 10000 m - 18:01 Uhr Walking + Nordic Walking,10000 m. Eine weitere Besonderheit ist die Wertung aller Kinder und Jugendläufe innerhalb der Westerwaldtrophy. Aus dem Westerwald  dem vielfältigen Naturland zwischen Lahn, Dill, Sieg und Rhein und drei angrenzenden Bundesländern haben sich jetzt mehrere Natursportakteure aus den  Skivereinen SV Mademühlen, Skiverein SVS Emmerzhausen Stegskopf, SRC Heimbach-Weis 2000 e.V., WSG Bad Marienberg und viele weitere Skivereine sowie ihre Skibezirke länderübergreifend aus dem Skiverband Rheinland e.V. und Hessischen Skiverband zusammengetan um die Idee einer Westerwaldtrophy ins Leben zu rufen. Mit der Idee soll eine ganzjährige Wettkampfserie im Breitensportbereich für Kinder und Jugendliche geschaffen werden, mit der Kinder wieder zum Sporttreiben beim nordischen und Biathlonsport annimiert werden. Da Laufen hier einen sehr zentralen Anteil einnimmt wird geht der Heimbach-Weiser Volkslauf mit in die Wertung ein ( Informationen zur Westerwaldtrophy Hubert Rompf 02775/8696 ).

Alle Interessenten für den Volkslauf können sich noch bis Freitag den 31.05.2019 um 16.00 Uhr über Raceresult auf der Internetseite www.src-heimbach-weis.de oder unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , 0152/28926702 anmelden. Nachmeldungen werden noch am Veranstaltungstag vor Ort ab 15.00 Uhr bis eine halbe Stunde vor dem Start für die jeweiligen Bewerbe entgegengenommen.

Wer schafft es in die Champions League?

Die deutsche Fußball Bundesliga biegt langsam aber sicher auf die Zielgerade ein. Zwar hat der FCB im kürzlichen Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund mal eben gezeigt, an wen auch in diesem Jahr nur die Meisterschaft gehen kann, allerdings dürfen sich die Fans weiterhin auf ein spannendes Meisterrennen freuen. Schon lange war die Bundesliga, was den Meisterkampf angeht, nicht mehr so spannend wie jetzt. Wir werfen einen Blick auf die Vereine, welche die besten Chancen auf den Einzug in die Königsklasse haben.

FC Bayern München

Der Rekordmeister ist mit einigen Problemen durch die Hinrunde gestrauchelt. Ein neuer Trainer, Verletzungssorgen und zahlreiche Nebenschauplätze abseits des Rasens haben die erste Saisonhälfte zu einem Husarenritt für Trainer Niko Kovac gemacht. Aber die Bayern haben sich gefangen und eine Schwächephase des BVB zum Rückrundenauftakt ausgenutzt, um die Tabellenspitze zurückzuerobern. Zwar geht es zwischen den beiden Hauptkonkurrenten aus Dortmund und München immer noch recht eng zu, allerdings hat das 5:0 im Spitzenspiel gezeigt, dass die Bayern wieder ernst machen. Nur in der Champions League war schon nach dem Achtelfinale Schluss. Gegen den FC Liverpool, der bei den Champions League-Wetten mit einer Quote von 3,50 zu den Favoriten zählt (Stand 29.4.), musste sich der deutsche Rekordmeister geschlagen geben.

Borussia Dortmund

In einer sensationellen Hinrunde pflügte die Borussia nur so durch die Liga. Obwohl der Kader vor der Saison an wesentlichen Stellen verändert wurde und das Gesicht der Mannschaft eine Runderneuerung erhielt, schaffte es der neue Trainer Lucien Favre, der Mannschaft neuen Esprit zu verleihen. Das Team schien unaufhaltsam in Richtung erster Meisterschaft seit 2012 zu marschieren, doch seit einigen Spieltagen sind die Borussen wieder auf dem Boden der Realität angekommen. Für die Champions League Qualifikation sollte es aber auf jeden Fall reichen.

RB Leipzig

Nachdem im vergangenen Sommer bekannt wurde, dass Julian Nagelsmann die Bullen nach der Saison übernehmen wird, fragten sich viele, ob Ralf Rangnick es schaffen würde, die Spannung bei RB hochzuhalten. Die Antwort dürfte klar sein. Der akribische Taktikfanatiker stellt die Mannschaft Woche für Woche neu ein und rangiert derzeit auf dem dritten Tabellenplatz. Zwar mussten beide Spiele gegen den BVB abgegeben werden; gegen die anderen Nachbarn aus der Tabellenregion sah es allerdings besser aus. Leipzig ist auf dem besten Wege, nach einem Jahr Pause wieder in der Champions League anzutreten.

Eintracht Frankfurt

Bei der Eintracht läuft es einfach ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr holte man sich den sensationellen Pokalsieg und auch in dieser Saison macht das Team von Adi Hütter eine gute Figur. Klar musste der Abgang von Niko Kovac zu den Bayern erst einmal verkraftet werden, allerdings hat der österreichische Hütter die Fußstapfen gut ausgefüllt. Mit einem starken vierten Platz in der Liga und dem Einzug ins Viertelfinale der Europa League ist die Eintracht voll auf Kurs. Es wird interessant zu sehen sein, ob die Hessen diese Leistungen auch in der Königsklasse bestätigen können.

Alles in allem ist die Bundesliga spannend wie lang nicht mehr. Vor allem an der Spitze ist derzeit noch nicht abzusehen, wer sich letztlich durchsetzen wird. Vor allem das Restprogramm der beiden führenden Mannschaften hat noch einiges zu bieten.

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