Montag, 02. August 2021

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„Wir wollen unser Spiel durchziehen“

Im ersten Auswärtsspiel der Saison brennen die DONECK Dolphins Trier auf den ersten Sieg. Gegen den Aufsteiger aus Frankfurt wollen die Dolphins vor allem ihre eigenen Stärken in der Offense ausspielen. Spielertrainer Dirk Passiwan steht dabei erstmals der komplette Kader zu Verfügung.

Am Samstag, 7.11. um 18 Uhr steht für die DONECK Dolphins Trier der 2. Spieltag der RBBL gegen die ING Skywheelers in Frankfurt an. Trotz der Auftaktniederlage gegen den RSV Lahn-Dill waren die Dolphins mit dem ersten Spiel durchaus nicht unzufrieden. Sowohl mit dem gelungenen Ablauf des ersten Heimspiels in der Arena unter den Corona-Auflagen, als auch mit dem Spiel gegen dem Rekordmeister. Auch wenn das Spiel verloren ging, „haben wir uns zwei Viertel ganz gut verkauft“ betont Dolphins-Spielertrainer Dirk Passiwan, der seinen Fokus längst auf den nächsten Gegner gerichtet hat: „Ein Aufsteiger am Anfang der Saison ist immer gefährlich. Wir werden sie auf jeden Fall nicht unterschätzen, wir wissen, dass sie Qualität haben.“

Mit Frankfurt-Coach Marco Hopp treffen die Dolphins auf einen alten Bekannten, der von 2007-2009 auch schon Chefchoach in Trier war. Mit ihm haben die Frankfurter einen erfahrenen Trainer, der nach zweijähriger Pause zurück in der Bundesliga ist und sich gegen seinen ehemaligen Verein sicher einiges einfallen lassen wird. Zudem haben sich die Skywheelers mit einigen Neuzugängen verstärkt. Insbesondere gilt es dabei Nationalspieler Nico Dreimüller, der das Spielgeschehen lenkt und Marian Kind, der von Lahn-Dill fest zu Frankfurt gewechselt ist, im Auge zu behalten. Mit den beiden Centern Sven und Tim Diedrich sowie Ex-Nationalspielerin Lisa Nothelfer haben die Hessen weitere starke Spieler in ihren Reihen. Nach der deutlichen Auftaktniederlage beim Meister RSB Thuringia Bulls (109:54) hoffen die Frankfurter auf Punkte in ihrem ersten Heimspiel.

Die Dolphins werden den Auftsteiger daher keineswegs unterschätzen. Es gilt das eigene Spiel durchzuziehen, defensiv noch besser zu stehen und vor allem die traditionellen Stärken in der Offense gut auszuspielen. Sehr positiv ist zudem, dass nach der Rückkehr von Diana Dadzite das gesamte Team zur Verfügung steht und auch die neuen Spieler immer besser ins Team finden. Spielertrainer Dirk Passiwan ist daher zuversichtlich, dass seine Delfine das Spiel in Frankfurt erfolgreich bestreiten werden, auch wenn er den Aufsteiger ernst nimmt: „Sie haben eine gute Starting Lineup, aber wir sind gewarnt und wir wollen unser Spiel durchziehen. Wir haben in dieser Woche sehr gut trainiert und auch im Spiel gegen Lahn-Dill hatten wir einige gute Phasen. Diese müssen wir jetzt über das ganze Spiel durchhalten. Wir wollen ihnen frühzeitig unser Spiel aufdrängen und auf jeden Fall zwei Punkte mit nach Trier nehmen, um gut in die Saison zu starten.“

Das Spiel gegen die ING Skywheelers findet am Samstag 7.11. um 18 Uhr in Frankfurt statt. Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnungen sind auch hier keine Zuschauer zugelassen. Das Spiel wird jedoch als Livestream übertragen auf: https://sportdeutschland.tv/rollstuhlbasketball/rbbl-ing-skywheelers-doneck-dolphins-trier

Text und Bild: DONECK Dolphins Trier

Dolphins verlieren erstes Heimspiel

Am Samstag unterlagen die DONECK Dolphins Trier dem deutschen Rekordmeister RSV Lahn-Dill im ersten Spiel nach fast 8 Monaten mit 63:92. Dennoch war Dolphins-Spielertrainer Dirk Passiwan nicht gänzlich unzufrieden mit dem Nachmittag. Seine Mannschaft konnte nach einigen Anlaufschwierigkeiten durchaus zeigen wozu sie fähig ist und Lahn-Dill war der erwartet starke Gegner. Zudem waren alle Beteiligten erleichtert, dass das erste Spiel überhaupt stattfinden konnte und alle erforderlichen Hygienemaßnahmen sich problemlos umsetzen ließen. Und obwohl das Spiel vor leeren Rängen ausgetragen werden musste, haben auch die Fans nichts verpasst, sie konnten das Spiel im neuen Livestream der Dolphins verfolgen.

So benötige der RSV Lahn-Dill nur 6 Sekunden, um mit einem sehenswerten Dreier durch Thomas Böhme seine Ansprüche auf die Favoritenrolle in der RBBL zu untermauern. Auch die anderen Spieler des RSV Lahn-Dill waren von Anfang an hellwach, während die Dolphins etwas Zeit brauchten, um ins Spiel zu finden. Zum Ende des ersten Viertels war Lahn-Dill dadurch schon auf 27:10 davongezogen. Im zweiten Viertel waren die Dolphins jedoch deutlich besser im Spiel und konnten nicht nur die Angriffe des Gegner besser kontrollieren, sondern es gelang auch viel besser den eigenen Gameplan umzusetzen. Insbesondere Dirk Passiwan und Ryan Wright wurden von ihren Mitspielern immer wieder erfolgreich in Szene gesetzt und konnten den Rückstand bis zur Pause auf nur noch 3 Punkte verringern. Den Schlusspunkt am Ende eines sehr guten zweiten Viertels setzte Dirk Passiwan mit einem spektakulären Dreier wenige Sekunden vor der Pause (36:39).

Umso stärker kam jedoch der RSV Lahn-Dill aus der Halbzeit. Michael Auprince und Dominik Mosler waren kaum zu stoppen und brachten den RSV schnell wieder deutlich in Führung. In dieser Phase war es für die Dolphins schwierig eine Strategie gegen die Angriffe der starken Hessen zu finden. Dolphins Co-Trainer Andreas Ebertz: „Nach anfänglichen Abstimmungsproblemen und einigem Wurfpech haben wir ein phänomenales zweites Viertel aufs Parkett gelegt und den Abschnitt mit 11 Punkten gewonnen. Welche Weltklassemannschaft die Wetzlarer haben, mussten wir leider im dritten Viertel erfahren.“

Im letzten Viertel fand die Mannschaft wieder besser die Partie. Mit Dennis Nohl der wieder ins Spiel kam, hatten die Dolphins mehr Größe auf dem Feld und waren im Angriff variabler. Der Neuzugang aus Osnabrück hatte dabei immer wieder starke Szenen und konnte auch noch einige Treffer beisteuern. Auch wenn das letzte Viertel mit 20:26, ebenso wie das Spiel (63:92) an den RSV Lahn-Dill ging, bildete es für die Dolphins doch einen versöhnlichen Abschluss der Partie gegen einen sehr starken Gegner, wie auch Adreas Ebertz betont: „Auch wenn wir das Spiel verloren haben, sind wir mit der Leistung des Teams mehr als zufrieden. Wir haben natürlich auch unsere Defizite aufgezeigt bekommen. An denen werden wir diese Woche im Training arbeiten, um top vorbereitet zum ersten Auswärtsspiel nach Frankfurt zu fahren.“

Zeljko Likic: „Ich denke wir hatten ein gutes Angriffsspiel, hatten Passwechsel, gute Rotationen und haben Positionen für unsere Schützen geschaffen. Das zeigt auch das Ergebnis zur Halbzeit, wo wir nur drei Punkte Rückstand hatten. Das Endergebnis zeigt, dass wir noch an der Verteidigung arbeiten müssen und ich bin sicher, dass wir das beheben werden. Mein erstes Spiel mit den Dolphins war die Verwirklichung eines Traumes. Ich komme aus einer Region, in der Rollstuhlbasketball nicht so stark und beliebt ist. Der Traum eines jeden Spielers aus Serbien ist es, in einer der stärksten Liga Europas wie Deutschland zu spielen. Ich bin überglücklich und dem Trainer und der Mannschaft dankbar für ihr Vertrauen. Ich werde weiterhin mein Bestes geben, um der bestmögliche Spieler zu sein.“

Dennis Nohl: „Das erste Spiel war natürlich schon etwas ganz Besonderes. Beim Saisonauftakt mit dem neuen Team in der heimischen Arena gegen einen Titelkandidaten, was will man mehr. Es hat super viel Spaß gemacht! Phasenweise haben wir gezeigt, was wir spielen können und auch Hochkaräter damit in Bedrängnis bringen können. Jetzt gilt es im Training daran zu arbeiten, diese Phasen länger aufrecht zu erhalten. Definitiv verbesserungswürdig ist unsere defensive Leistung. Leider war es für Lahn-Dill zu oft zu einfach sich offensiv nah am Korb zu positionieren. Jetzt geht unser Blick auf Frankfurt.“

Trier: Dirk Passiwan (29), Dennis Nohl (10), Patrick Dorner (9), Ryan Wright (7), Correy Rossi (4), Nathalie Ebertz (2), Zeljko Likic (2), Valeska Finger, Lukas Jung

Lahn-Dill: Dominik Mosler (24), Thomas Böhme (20), Michael Auprince (19), Brian Bell (14), Ian Sagar (9), Simon Brown (4), Mark Beissert (2), Annabel Breuer, Christopher Huber, Peyman Mizan, Catharina Weiß

Text und Fotos: DONECK Dolphins Trier

Turnverein 1888 e. V. Bad Hönningen - Absage Mitgliederversammlung 06. Nov. 2020

Auf Grund der ab 02. November 2020 getroffenen verschärften Corona-Regeln muss die für den 06. November 2020 anberaumte verschobene Mitgliederversammlung des Turnvereins 1888 e. V. Bad Hönningen abgesagt werden. Sobald im nächsten Jahr möglich, wird die Mitgliederversammlung dann nachgeholt werden.

SG 2020 : SG LOeWeN 6:3

Am Mittwochabend ging es für unsere Elf zur neu gegründeten SG aus Holzappel, Gutenacker und Eppenrod. Trotz dem unbeliebten Zeitpunkt des Spiels – das vierte Pflichtspiel an einem Mittwoch - lohnte sich die Fahrt für unsere Auswärtsfahrer, da zahlreiche Aktionen und Tore zu bestaunen wahren. So ging es am Anfang hin und her und die Führung wurde mehrmals gewechselt. Unsere Nummer 9, Moritz Zils, nutze dies und zeigte, dass auch er weiß wo das Tor steht und „erzielste“ so alle drei Treffer für unsere LOeWeEN. Die Heimmannschaft gelang in der zweiten Hälfte dann allerdings mehr und ohne Punkte zu verbuchen musste man den Heimweg antreten. Im nächsten Spiel, gegen den VfL Altendiez, gibt es allerdings schon die nächste Chance auf drei Punkte.
Wir sehen uns am Sonntag, um 15 Uhr, in Weyer.
SG LOeWeN : VfL Altendiez 0:6 (0:2)
Bei typischem Weyrer-Wetter konnten die vielen LOeWeN Fans leider kein gutes Spiel unserer Elf sehen. Die Gäste von der Lahn hatten von Beginn an mehr Spielanteile und das Eckballverhältnis sprach auch klar für den VfL. Nach 20 min hatten dann auch die LOeWeN ihre ersten Chancen - Leider vergab F. Wagner per Kopf und M. Zils mit seinem Distanzschuss. Kurz vor der Pause trafen dann die Diezer (etwas skurril) gleich doppelt und mit dem Stand von 0 zu 2 ging es in die Pause.
Auch in der zweiten Hälfte konnten unsere LOeWeN den Schalter nicht umlegen und der Torerfolg blieb weiter aus. Nicht unverdient konnten die Gäste weiter nachlegen und erzielten noch vier Tore. Unter dem Flutlicht endete die Partie mit dem klaren Ergebnis von 6 zu 0 - was zwar ziemlich hoch - aber nicht unverdient war.
Am kommenden Spieltag hat unsere Elf ein freies  Wochenende. Falls ihr trotzdem Lust auf Fußball habt freut sich unsere Zweite auf viele Fußballfans beim Spiel gegen die SG 2020 III.

Frauenfußball Bezirksliga- Ost

25. Oktober 2020

FSG Osterspai/Filsen/Kamp-Bornhofen

gegen SV Wien           1 : 2   (0 : 1)

Nach vier Wochen Spielpause erinnerte absolut nichts in unserem heutigen Spiel an die läuferisch und kämpferisch hervorragende Leistung im letzten Spiel beim 1. FFC Montabaur II. Vor allem in der ersten Hälfte verkrochen wir uns – meist sogar in das letzte Drittel - unserer Hälfte und fanden uns damit ab, dass Wienau sozusagen kampflos das Mittelfeld übernahm. Geschätzte 70 % Ballbesitz des Gegners eröffneten diesem dann auch Möglichkeiten, wobei letztendlich erst nach 43 Minuten eine Unstimmigkeit in der heute nicht immer sattelfesten Viererkette zur 1 : 0 Führung der Westerwälderinnen führte.

Kamen wir zwischenzeitlich doch einmal aus der „Versenkung“, wurde es für Wienau sofort gefährlich. So, als der Torwart den von Denise an der rechten Strafraumgrenze abgegebenen Schuss gerade noch mit den Fingerspitzen erreichte und Angie nur um Sekundenbruchteile zu spät kam, um den Ball endgültig über die Linie zu drücken – leider stichelte aber genau dieses Augenzwinkern früher eine gegnerische Abwehrspielerin den Ball ins Toraus. Die zweite Chance hatte Victoria mit einem Schuss aus 18 Metern, der nur knapp übers Lattendreieck zischte.

Ansonsten spielte sich das Geschehen zumeist in unserer Hälfte ab, wobei wir  zumindest weitere Großchancen Wienaus verhindern konnten. Es schien, als ob sich die Gäste absolut sicher waren, dass hier heute nichts anbrennen könnte. Diese Fehleinschätzung sollte dann in den letzten 20 Minuten des Spiels noch einmal Spannung aufkommen lassen. Bis zur Halbzeit war für uns aber einzig die nur knappe Führung der Gäste als „Erfolg“ zu verbuchen.

Personell wesentlich offensiver aufgestellt begannen wir die zweiten 45 Minuten, womit sich das Spielgeschehen etwas verlagerte. Unverändert blieb aber das zweite Problem in unseren Reihen, an dem wir jetzt schon seit Wochen im Training mit zunehmendem Erfolg arbeiten aber es, wenn es wie heute um etwas geht, einfach nicht aus Feld bekommen  – Ruhe am Ball und sicheres Zuspiel. Wienau hatte diese Ballruhe und baute mit einem Sonntagsschuss aus 20 Metern in den Winkel die Führung in der 57. Minute aus. Weitere Chancen vereitelte bis dahin die heute im Tor spielende Lea.

Entweder oder – wir ergriffen umgehend die letzte Möglichkeit, endlich Druck aufzubauen, spielten fortan in der Deckung Frau gegen Frau und mit vier Stürmern. Das eröffnete den ballsicheren Gästen für die verbleibende Spielzeit zwar einen Lattentreffer sowie zwei Großchancen, die sie aber liegen ließen. Wir indes suchten unser Heil ebenfalls in der Offensive und konnten in der 80. Minute nach einem Eckball durch Yvette das 1 : 2 und somit den Anschlußtreffer markieren.

Der Schiedsrichter plante in der 86. eigentlich schon den Torpfiff und den Rückweg zur Mittellinie, als der Ball drei, vier Meter frei vor der Torlinie Wienaus tropfte, einer unserer umstehenden Spielerinnen es aber nicht gelang, ihn einfach über die Linie zu drücken. Ein von uns dort erzielter zweiter Treffer hätte den reinen Spielverlauf zwar vollkommen auf den Kopf gestellt, zeigt aber: Es war alles drin! Es spielten: Lea Walenta, Crissy Zeitz, Eylin Jendreck, Jojo Klein, Lisa Schaeffer, Ricarda Michel, Sonja Heinz, Denise Dupont, Yvette Fox, Lisa Bohner, Victoria Neher, Angie Vollmuth, Annika Heymann, Anna Hissnauer und Leslie Facklam.

Alles auch immer aktuell auf unserer Homepage www.jsg-fsg-osterspai.de

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