Samstag, 21. Juli 2018

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Mitgliederehrung beim Neujahrsempfang

Traditionen und Gemeinschaft werden bei der Coblenzer Turngeselschaft (CTG) groß geschrieben und so fand kürzlich trotz erhöhter Pegelstände von Rhein und Mosel der Neujahrsempfang im Sportlerheim am Schartwiesenweg statt.

Lützel. Sah es zur Wochenmitte noch so aus, als müsse der Neujahrsempfang wegen des Hochwassers in Koblenz und der damit einhergehenden Räumung des Gebäudes am Schartwiesenweg abgesagt werden, so konnte die Vereinsvorsitzende Monika Sauer nun doch ihre Mitglieder zum Neujahrsempfang der CTG begrüßen.

In geselliger Runde berichte die Vereinsvorsitzende den Anwesenden von den Ereignissen der vorangegangenen Tage und dem Bangen um die Durchführbarkeit des Neujahrsempfangs. Natürlich war der Empfang auch wieder Anlass zur Ehrung langjähriger Mitglieder und Übungsleiter für die Treue zum Verein, die in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr darstellt.

Für die zwanzigjähre Mitgliedschaft wurden Katja Lauer und Adelheit Trautmann mit der silbernen Anstecknadel des Vereins geehrt. Die Nadel in Gold verlieh die Vereinsvorsitzende an Carola Carius und Hans-Josef Jellinkek für die dreißigjährige Zugehörigkeit. Bereits vierzig Jahre der CTG verbunden sind Inge Sturm, Rita Vollmer und Dieter Cornel, die hierfür mit einer Ehrenurkunde bedacht wurden.

Die Helfer der alljährlich im April beginnenden CTG Sportabzeichenaktion „Fit in den Sommer“ Carola Carius, Werner Rautinger, Werner Holl und Rainer Böckling wurden für ihr stetiges Engagement mit einer Armbanduhr im Vereinsdesgin bedacht.

Monika Sauer ließ es sich nicht nehmen, in diesem Rahmen auch den Altersjubilaren des vergangenen Jahres Rainer Böckling (70.) und Franz Maillinger (80.) nachträglich zu gratulieren.

Zu guter Letzt stellte die Vereinsvorsitzende Sauer aus dem Kreis der Anwesenden noch die Übungsleiter einer noch recht jungen Abteilung – den Schwertfechtern - der CTG vor. Diese doch recht ungewöhnliche Sportart gehört seit 2017 zum Angebot der Coblenzer Turngesellschaft und wird immer mittwochs von 19 – 21 Uhr in der Sporthalle am Schartwiesenweg angeboten. Interessierte Vereinsmitglieder und solche die es werden möchten, sind hier jederzeit herzlich willkommen.

DONECK Dolphins mit unglücklicher Niederlage

TRIER. Nun ist es also passiert. Die bis dato zuhause ungeschlagenen DONECK Dolphins Trier mussten sich gegen den RSV Lahn-Dill in einem engen Spiel, das das Prädikat „Spitzenspiel“ auf jeden Fall verdient hatte, mit 69:70 (30:31) geschlagen geben.

„Das war großartige Werbung für unseren Sport“, so Otmar Passiwan, 1. Vorsitzender der Dolphins und fügte hinzu, „es war ein tolles Spiel mit tollen Fans. Ein Lob hier auch an die vielen mitgereisten Fans aus Wetzlar!“

Die Dolphins wollten auch gegen den amtierenden deutschen Meister ihre weiße Heimweste behalten und schworen sich in der Kabine nochmal ein. „Wir können mit jedem in der Liga mithalten. Wir haben das Hinspiel deutlich gewonnen, aber heute wird ein anderes Spiel. Heute müssen wir wieder über unsere Grenzen gehen und beweisen, dass das Hinspiel nicht nur eine große Überraschung war“, so Spielertrainer Dirk Passiwan vor dem Spiel.

Und seine Spieler sollten es verstanden haben! Doch auch die Mannschaft aus Wetzlar wusste, dass sie etwas gut zu machen haben. „An diesem Tag hätte jede Mannschaft gegen uns gewonnen“, hieß es aus Hessen. Coach Ralf Neumann wollte Revanche und stellte seine Mannen gut ein.

Zwei gut eingestellte Teams, Platz 2 gegen 3, klingt nach einem spannenden Spiel. Und das sollte es auch werden. Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles und enges Spiel, in dem sich keine der beiden Mannschaften einen Vorteil erarbeiten konnten. Über ein 10:11 nach knapp 5 Minuten ging es mit einer 19:15 Führung in die erste Viertelpause. Trotz der Führung war Passiwan unzufrieden und mahnte sein Team, mehr in der Defensive zu arbeiten und im Angriff mehr Konzentration walten zu lassen. Lahn-Dill zeigte jedoch im zweiten Viertel, warum sie auch in diesem Jahr wieder ein Wörtchen um die Vergabe von Titeln mitreden will. Mit einer aggressiven Verteidigung setzte man die Gastgeber unter Druck. Die daraus resultierenden Fehler münzte man im Stile einer Spitzenmannschaft in Punkte um, so dass man mit einer, wenn auch knappen Führung in die Pause gehen konnte.

Zur Halbzeit dann klare Worte des Trierer Oberdelfins:“ Wir machen zu viele Fehler, jeder von uns! Bleibt konzentriert“

 

Und diese Ansage sollte Wirkung zeigen. Die DONECK Dolphins kamen stark aus der Kabine. Als Ryan Wright mit einem Dreier das erste Mal den Abstand auf 8 Punkte (51:43) schraubte, tobte die Halle. Auch der Anschluss kurz vor Schluss konnte der Stimmung keinen Abbruch tun. Gästecoach Neumann musste sein Team in der letzten Pause aufbauen. Und tat dies anscheinend gut.

US-Boy Paye mit zwei Dreiern verkürzte gleich zu Beginn des Viertels den Rückstand. Die Dolphins setzen alles dagegen, um auch dieses Spiel für sich zu entscheiden. Angeführt von einer gut aufgelegten Diana Dadzite hielten die Gastgeber das Spiel offen und eng. Als Paye mit seinem dritten Dreier den Rückstand auf 2 Punkte verkürzte, witterten die zahlreich mitgereisten Fans aus Hessen Morgenluft. Und ihr Team sollte sie nicht enttäuschen. Eine Minute vor Ende des Spiels konnte der Meister mit einem Punkt in Führung gehen. Und die letzte Minute sollte es dann nochmal in sich haben. Auf den Sitzen hielt es die rund 500 Zuschauer schon lange nicht mehr. Die Dolphins konnten wieder in Führung gehen, ehe 3 Sekunden vor Schluss dann die Führung erneut wechselte. Umgehend nahmen die Dolphins die Auszeit, um den letzten Angriff zu besprechen. Nach dem Einwurf kam der Ball zu Dirk Passiwan, der jedoch unter Druck den Ball nicht mehr zielsicher Richtung Korb bringen konnte und diesen knapp verfehlte. Jubel auf der einen, hängende Köpfe auf der anderen Seite. „Wir haben am Ende einfach zu viele unnötige Fehler gemacht. Das Spiel hätten wir nicht verlieren müssen“, so eine sichtlich enttäuschte Mariska Beijer nach dem Spiel.

Durch die Niederlage rutschen die Dolphins auf Platz 3 der Tabelle, können aber bereits in der nächsten Woche gegen Zwickau Wiedergutmachung leisten und den Platz in den Playoffs weiter sichern.

Kader: Dirk Passiwan (21), Diana Dadzite (24), Ryan Wright (4), Jack Davey (0), Frank Doesken (n.e.), Correy Rossi (8), Matthias Heimbach (2), Mariska Beijer (10), Valeska Finger (n.e.)

Judo in Montabaur

MONTABAUR. Auf ein sehr erfolg- und ereignisreiches Sportjahr können die hiesigen Judoka der Sportfreunde Montabaur aktiv e. V. zurückblicken. Nicht nur die Jüngsten, sondern auch einige Erwachsene aus der Erwachsengruppe „Selbstverteidigung in drei Säulen“ haben sich im letzten Jahr fachlich profund weitergebildet und erfolgreich ihre Gürtelprüfungen abgelegt.

„Zu unserem besonderen Konzept zählt es, sowohl Kinder und Jugendliche altersspezifisch zu fördern, aber eben parallel auch Erwachsene, mit denen wir ein der individuellen Lebensphase angemessenes Training kultiviert haben“, berichtet der hochdekorierte Trainer Ernst Elenz (6. Dan) aus Montabaur, der mit diesem Erfolgsmodell in der Fachwelt und in der Politik auf Landes- und Kommunalebene Aufmerksamkeit erregt.

„Wir freuen uns sowohl über junge als auch erwachsene Judoka, die in diesen Sport neu erlernen oder auch nach einer Pause wieder einsteigen wollen“, meint der Träger des rot-weißen Gürtels. Das Training findet montags und mittwochs ab 18 Uhr in der Alten Kreissporthalle Montabaur statt.

DONECK Dolphins vor schwerer Aufgabe

TRIER. Die DONECK Dolphins Trier sind gegen München mit einem Sieg auf die Zielgerade der Liga eingebogen. Am kommenden Wochenende kommt mit dem RSV Lahn-Dill ein echter Brocken in die älteste Stadt Deutschlands zum Spitzenspiel der Liga. (Samstag, 20.1.18, 18 Uhr, Sporthalle der Universität Trier)

Zweiter gegen Dritter der Liga. Nicht nur vom Papier her wird es ein echtes Topspiel. Mit Spielern wie Paye, Kozai, Böhme und Bell kommen Spieler nach Trier, die das Prädikat Weltklasse verdient haben. Auf der anderen Seite ein Dirk Passiwan, der wieder einmal die Scorerliste der Liga anführt mit seinem starken Damen-Doppel Beijer/Dadzite. Die Voraussetzungen für ein spannendes Spiel sind also da.

Der RSV Lahn-Dill hat sich nach einer schwächeren Phase zu Beginn der Saison gefangen und spielen in den letzten Wochen stark auf. Viele Experten sind sich sicher, dass die Vergabe um die deutsche Meisterschaft auch in diesem Jahr nur über die Hessen gehen wird.

Dass aber die Mannschaft von Ralf Neumann auch schlagbar ist, zeigten die Dolphins bereits im Hinspiel. Mit 61:40 konnten die DONECK Dolphins die Punkte aus der August-Bebel-Halle in Wetzlar entführen. Auch die Iguanas München konnten überraschend gegen Lahn-Dill gewinnen.

„Wir hatten im Hinspiel den Vorteil, dass wir als Team schon länger zusammengespielt haben. Lahn-Dill musste seine Neuzugänge erst einmal integrieren. Das dauert seine Zeit. Das haben wir im Hinspiel ideal ausgenutzt und gut gespielt“, so Dirk Passiwan vor dem Spiel.

Dass es auch am Wochenende so ein deutliches Ergebnis wird, glaubt Passiwan nicht: „Es wird ein anderes Spiel. Die Hessen werden alles daran setzen, Revanche zu üben und möglicherweise auch den direkten Vergleich noch zu gewinnen. Wir werden aber alles dafür geben, dass wir auch zweimal gegen den Meister bestehen können. An einem guten Tag ist das sicherlich möglich!“

Kader: Dirk Passiwan, Diana Dadzite, Ryan Wright, Jack Davey, Frank Doesken, Correy Rossi, Matthias Heimbach, Mariska Beijer, Valeska Finger

VfL Oberbieber sucht den neuen Timo Boll

Mini-Meisterschaften am 28.01.18 in Oberbieber

Nicht selten werden aus „mini“-Meistern im Tischtennis später Nationalspieler. Einen Spieler wie Rekord-Europameister Timo Boll zu finden, ist aber nicht die Hauptsache. Es geht vor allem um den Spaß am Spiel. Am Sonntag, dem 28.01.2018 um 11.00 Uhr wird unter der Regie des VfL Oberbieber in der Turnhalle der Grundschule Oberbieber der Ortsentscheid der Mini-Meisterschaften 2017/2018 im Tischtennis ausgespielt. Der Name mag „klein“ klingen, ist aber in Wirklichkeit groß, denn die Mini-Meisterschaften sind die erfolgreichste Nachwuchswerbeaktion im deutschen Sport. Seit 1983 haben knapp 1,4 Millionen Kinder in Deutschland daran teilgenommen.

Bundesweit wird die Aktion von der Tischtennisfirma DONIC und dem Versicherungskonzern ARAG unterstützt.

Mitmachen bei den Mini-Meisterschaften dürfen alle sport- und tischtennisbegeisterten Kinder im Alter bis zwölf Jahre, mit einer Einschränkung: Die Mädchen und Jungen dürfen jedoch keine Spielberechtigung eines Mitgliedsverbands des DTTB besitzen, besessen oder beantragt haben. Im Klartext: Auch wer bislang noch nie einen Schläger in der Hand hatte, aber gern einmal erste Erfahrungen mit dem schnellsten Ballsport der Welt sammeln möchte, ist herzlich eingeladen mitzuspielen. Den Schläger stellt der VfL Oberbieber gern zur Verfügung.

Die Besten qualifizieren sich über Orts-, Kreis- und Bezirksentscheide für die Endrunden der Landesverbände. Wer zehn Jahre alt ist oder jünger, dem winkt sogar über die verschiedenen Qualifikationsstufen die Teilnahme am Bundesfinale 2018. Zusammen mit einem Elternteil sind die Besten der „Minis“ im kommenden Jahr Gast des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB). Auf die Sieger des Bundesfinals wartet zudem ein Besuch bei einer internationalen Tischtennis-Großveranstaltung. Weitere Infos auf www.vfloberbieber.de.

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