Donnerstag, 22. April 2021

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DSV Nordic aktiv Ausbildungszentrum Skiverband Rheinland e.V.

- Nordic-Walking – Aus- und Fortbildung - Neue Westerwälder DSV NW-Trainer - Es geht wieder …

Am Samstag und Sonntag, den 13. und 14. Juni 2020, fand nach dem Lockdown, bedingt durch die Corona-Pandemie, der erste Kurs für den Bereich “Nordic-Walking” im DSV nordicaktiv Ausbildungszentrum des Skiverbandes Rheinland / Neuwied-Gladbach-Heimbach-Weis statt. Neben den vier Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die den ersten Teil der Ausbildung zum C-Trainer in Angriff nahmen, wollten sich auch weitere vier in Technik und Methodik auf den neuesten Stand bringen, um so in ihren Vereinen Nordic-Walking sinnvoll und gesund  weiter zu vermitteln. Genauso wie die Teilnehmer konnten sich auch die Ausbilder auf die Hygienevorgaben und Abstandsregeln durch die Pandemie einstellen und mussten  feststellen, dass das Unterrichten mit Abstand zwar teilweise schwerer, aber machbar ist. Über Soft-, Fitness bis hin zu vielen Bewegungsvarianten der Sporttechnik wurden viele Aufgaben, Übungen auf einer anspruchsvollen Runde im DSV nordic aktiv Walkingstreckennetz vom Ausbildungszentrum in Neuwied-Gladbach-Heimbach-Weis durchgespielt. So konnten am Ende 4 Teilnehmer das DSV Nordic Walkingtrainerzertifikat erwerben und 4 weitere Teilnehmer absolvierten eine Fortbildung zur Verlängerung Ihrer DSV ÜL-Nordic Walkinglizenz DOSB-C-Trainer Breitensport. Alle Teilnehmer erhielten außerdem in die beiden NW-Kurskonzepte, die nach §20 SGB V von der Zentralen Prüfstelle der Prävention bundesweit anerkannt sind. Dies ist umso wichtiger, da einige der angehenden Trainer aus der Eifel und dem Westerwald kommen und neben Vereinssport , Gesundheitssport für den Tourismus in ihren NW-Zentren für Unterkünfte anbieten können. Als nächster Termin ist Samstag der 04.07.2020 das Modul 2 DSV Gesundheitsseminar und am 11.07.2020 – 12.07.2020 das Modul 3 Nordic Walking Gesundheitssport zur Erlangung der DOSB-C-Trainerlizenz Nordic Walking geplant. Alle Interessenten, die gerne eine nordische Übungsleiterausbildung absolvieren möchten können jederzeit unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , 0152/28926702 weitere Informationen erfragen.

35 Jahre Dolphins Trier

Der Pfingstmontag bietet für die DONECK Dolphins Trier in diesem Jahr einen besonderen Grund zum Feiern. Heute vor 35 Jahren, am 1. Juni 1985 wurden die Dolphins bzw. der damalige RSC Rollis '85 Trier gegründet. Nach Unstimmigkeiten mit dem ehemaligen Stammverein TVG Trier beschlossen Otmar Passiwan und 16 Mitstreiter einen eigenen Verein zu gründen. Neben Rollstuhlbasketball boten die Rollis auch Tischtennis und verschiedene andere Rollstuhlsportarten an, die Gründung einer Kinder- und Jugendabteilung folgte 1997.

Nach dem ersten Jahr in der Regionalliga Mitte gelang nicht nur direkt der Aufstieg in die 2. Liga Süd, sondern mit 28:0 auch gleich ein Punkterekord. Und der Nachname des damaligen Topscorers der Saison, Otmar Passiwan, ist ein bis heute in der Topscorerliste der RBBL noch sehr vertrauter Anblick. Nur wenige Jahre später folgte der Aufstieg in die 1. Bundesliga und seitdem sind die Dolphins nach nunmehr 23 Jahren Erstligazugehörigkeit nicht mehr aus der höchsten Spielklasse wegzudenken.

Im Laufe der Jahre haben die Dolphins eine ganze Reihe Nationalspieler gestellt, wie z.B. Klaus Weber, Silke Bleifuss und Sebastian Spitznagel in früheren Zeiten.

Aktuell vertreten nicht nur Dirk Passiwan und Nathalie Ebertz die Dolphins international, sondern auch mehrere Juniorennationalspieler. Viele ehemalige und aktuelle Spieler haben zudem ihre RBBL-Karriere in Trier begonnen. Sei es, dass die Dolphins sie nach Deutschland geholt haben, wie z.B. Janet McLachlan, Karlis Podnieks und Mariska Beijer oder sie selbst ausgebildet haben, wie z.B. Kai Frank, Dirk Passiwan und zuletzt Valeska Finger.

Höhepunkte der Vereinsgeschichte waren sicher der Gewinn des Europapokals 2015 in Getafe (Spanien), sowie diverse Playoff-Teilnahmen. Weitere Höhepunkte abseits von Siegen und Tabellen waren die jahrelange Ausrichtung des legendären Pfingstcups mit Teams aus ganz Europa und in neuerer Zeit das Jedermannturnier, bei dem Nichtbehinderte die Möglichkeit haben Rollstuhlbasketball in Turnierform auszuprobieren. Doch auf den eigentlich größten Erfolg ist nicht nur Vereinsgründer Otmar Passiwan zurecht stolz, nämlich „dass man sich als kleiner, sehr familiärer Verein, mit bescheidenen finanziellen Mitteln in der ersten Liga behaupten konnte und dort mittlerweile zu den etabliertesten Vereinen gehört.

Gemeinsam als Dolphins-Familie werden wir auch die weitere Zukunft anpacken und hoffen auf eine weiterhin erfolgreiche Zeit mit den DONECK Dolphins Trier.“

Um dieses Ziel zu erreichen wollen die Dolphins auch in Zukunft auf ihre sehr gute Jugendarbeit setzen und dazu noch weitere junge, entwicklungsfähige Spieler nach Trier holen, um auch für die nächsten 35 Jahre gut gerüstet zu sein.

Redaktion und Bilder: DONECK Dolphins Trier

Rheinland-Pfalz spielt wieder Rollstuhltennis

Rollitennis e.V. trainierte auf Tennis-Außenplätze

J.K.- Bei Sonnenschein konnten Samstag (Ende April),  nach vielen Wochen einige Spieler*innen wieder Rollstuhltennis spielen und trainieren, aber leider nicht wie sie es gewohnt waren. Auch das Treffen war anders, denn in zeitversetzten Abständen traf man sich, Begrüßung mit 1,5 m Abstand und Gesichtsmaske, keine Umarmung oder Hand geben. Es war sehr ungewohnt, aber in der jetzigen Situation (Corona) doch angebracht, um alle Beteiligten selbst und andere zu schützen.

Natürlich wurden auch die Hygienerichtlinien berücksichtigt, die Sportrollis wurden von Jürgen Kugler (1. Vors., Trainer und Corona Beauftragter des Rollitennis e.V.) in der trainingsfreien Zeit alle desinfiziert und vor Trainingsbeginn wurden nochmals die Greifringe desinfiziert. Es war aber noch etwas anders als sonst, denn es durften nur 2 Spieler/innen oder 1 Spieler/in und Trainer auf jedem Platz sein, so ist die Auflage vom Bundesland RLP, um die Außen-Tennisplätze zu nutzen und  Jürgen Kugler achtete penibel auf die Einhaltung der gemachten Auflagen. Dieses hatte er vorher mit Sascha Hecken, Abteilungsleiter der Tennisabteilung des SV Vettelschoß/ Kalenborn e.V., abgesprochen, damit die Rollstuhltennisspieler/innen als Gäste die Tennisplätze nutzen zu dürfen.

Nach der Verteilung mit den jeweiligen Spielpartner und Trainer (Jürgen, Chris und „Hiwi“ Elke) konnten endlich mit dem tollen Rollstuhlsport begonnen werden. Mit Euphorie wurde sofort angefangen, aber was war das, der erste Schlag, der erste Ball flog ins Netz. Da hörte man von einigen Plätzen, der Ball springt hier ganz anders ab, der ist von der Linie abgesprungen, ich bin viel zu langsam. Aber der Ehrgeiz und Spaß am Sport war größer und schnell stellte sich auch der Erfolg wieder ein. Auch die Trainer waren überrascht wie toll trotz der langen Pause alle Fahr- und Schlagübungen umgesetzt wurden. Der Wechsel vom Platz und Spielpartner/in, Trainer war etwas anders wie sonst, ein Spieler musste den Platz verlassen, dann durfte erst der andere Spieler auf den Platz, um zu gewährleisten, dass nur 2 Personen auf dem Platz sind. Auch Elke Kugler hatte eine Herausforderung zu meistern, sie durfte nicht als 3. Person auf den Platz um Fotos zu machen, aber trotzdem haben sind tolle Fotos entstanden. Am Ende des Trainings und Spieleinheiten merkten jedoch einige, dass sie sich lange sportlich nicht bewegt hatten.

Der Rollitennis e.V. wird auch weiterhin in dieser Situation, unter strenger Berücksichtigung der Auflagen und Hygienebestimmungen, trainieren und spielen, was große Zustimmung bei allen Beteiligten fand.

Text: Rollitennis e.V.

Landesinitiative „Rheinland-Pfalz – Land in Bewegung“

Bewegungsmanager Stefan Puderbach nimmt im Kreis Neuwied seine Arbeit auf

Digitale Angebote wegen Corona werden gefördert

Bewegung und Sport generationenübergreifend als Beitrag für das soziale Miteinander, die Stärkung der individuellen und gesellschaftlichen Leistungsfähigkeit. Ausreichende Bewegung und Sport um die Gesundheit zu erhalten, Mobilität und Prävention gegen vielfältige Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems oder Diabetes zu ermöglichen um breite Teile der Bevölkerung durch Bekanntmachen vorhandender Bewegungs- und Sportangebote vor Ort in den Städten und Gemeinden auch durch neue ergänzende Bewegungs- und Sportangebote zu mehr Bewegung und damit gesunden Lebensstil zu aktivieren das ist das Ziel der Landesinitiative des Landes Rheinland-Pfalz. Die Landesinitiative vom Ministerium des Innern Rheinland-Pflanz gemeinsam mit dem Landessportbund Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit  Alle Menschen gleich welcher Herkunft, welchen Geschlechts, welchen Alters, welcher Religion oder welcher sexuellen Oientierung sowie Menschen mit und ohne Behinderung sollen durch Bewegungs- und Sportangebote überwiegend im öffentlichen Raum ( Plätze, Grünflächen, Freizeit- und Spielflächen ) in den Kommunen sowie Sport und Freizeiteinrichtungen die Möglichkeit zur Teilnahme erhalten. Die Angebote sollen kostenfrei zugänglich sein. Diese Angebote sollen vor Ort gemeinsam mit Partnern, Institutionen/Vereinen und Bürgerinnen und Bürgern partizipativ weiterentwickelt und umgesetzt und bestehende Angebote aller Ressorts und der verschiedensten Partner vor Ort eventuell Teil der Landesinitivative sein. Daher sollen weitere Partner wie der Landkreis, Städte, Verbandsgemeinden, Gemeinden, Sportvereine/Sportfach-verbände, Schulen, Kindertagesstätten und Kindergärten, Familieninstitutionen, Einrichtungen für ältere Menschen, Kirchen, Landeszentral für Gesundheitsförderung Rheinland-Pfalz e.V., Volkshochschulen, ehrenamtliche und kommerzielle Anbieter sowie die Sozialversicherungsträger sollen eingeladen werden, die Landesinitiative zu unterstützen bzw. gemeinsam umzusetzen. Mit Wirkung vom 01.04.2020 hat für den Kreis Neuwied Stefan Puderbach seine Arbeit als Bewegungsmanager aufgenommen und steht für Hilfestellungen und Anfragen jederzeit zur Verfügung. Aufgrund der Situation wegen Corona und dem Verbot vieler Sportveranstaltungen und Einschränkungen auch noch in der Übergangszeit nach einigen Lockerungen gibt es die Möglichkeit Trainingsstunden digital und kostenfrei über die Onlineplattform vom Bildungswerk des Landessportbundes Interessenten zur Verfügung zu stellen oder Livetrainingsangebote zu realiseren.

https://sport-bewegt.online

Bezogen auf Präventionskursangebote besteht auch die Möglichkeit über die ZPP Zentrale Prüfstelle für Prävention Gesundheitskurse online als Livekurstraining wöchentlich anzubieten. Vereine, Institutionen, Sport und Freizeiteinrichtungen können sich hierzu unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. – Tel.: 0152/28926702 weitere Informationen und Hilfestellungen erfragen um die schwierige Zeit durch Corona Kontakt zu ihren Mitgliedern und Sportinteressenten zu halten. Wichtig ist immer die Einhaltung der Gesundheit aller.

Lewentz: Neue Verordnung bringt mehr Freiraum für Sportler

Mit der neuen Landesverordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie gibt es ab dem 20. April mehr Freiraum für sportliche Aktivitäten. Sportliche Betätigung alleine, zu zweit oder mit Personen des eigenen Hausstands im Freien ist von Montag an auch unter Benutzung von Sportanlagen auf Anordnung der Landesregierung wieder zulässig, soweit die gebotenen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden können und der Träger einer Öffnung der Sportstätte ausdrücklich zustimmt.

„Die Lockerung der bisherigen Vorgaben ist ein maßvoller und wichtiger Schritt zurück in die Normalität für viele Bürgerinnen und Bürger, für die sportliches Aktivität ein wesentliches Element des körperlichen Wohlbefindens ist, auf die sie über Wochen verzichten mussten“, so Sportminister Roger Lewentz.

Die Lockerung betrifft Sportarten im Freien wie beispielsweise Rudern, Segeln, Tennis, Luftsport, Leichtathletik, Golf oder Reiten und ähnliche Sportarten, bei dem das Kontaktverbot und der Mindestabstand eingehalten werden können. Damit soll Bewegung auch in Zeiten der Einschränkung vorrangig bei Outdoor-Sportarten ermöglicht werden. Auch für das Training von olympischen und paralympische Bundeskaderathletinnen und -athleten, die an Bundesstützpunkten, anerkannten Landesleistungszentren und Landesstützpunkten trainieren, gibt es Erleichterungen. Zudem für Profimannschaften der 1. und 2. Bundesligen aller Sportarten sowie wirtschaftlich selbstständige, vereins- oder verbandsungebundene Profisportlerinnen und -sportler ohne Bundeskaderstatus.

Die Lockerungen im Sportbereich betreffen Individualsportarten und gelten nicht für Mannschaftssportarten wie Fußball, Handball oder Basketball. Sie sind eine Reaktion auf die große Disziplin und das Verantwortungsbewusstsein der rheinland-pfälzischen Bevölkerung. Dennoch ist die aktuelle Entwicklung der Virus-Ausbreitung zu beobachten und bei der Beurteilung von Lockerungen  einzubeziehen.

Auch der Landessportbund Rheinland-Pfalz begrüßt die stufenweise Öffnung der Sportanlagen. „Unsere Sportvereine können mit ihren vielfältigen Angeboten einen wertvollen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt leisten. So sehr wir uns darüber freuen, wie kreativ Vereine und Verbände in der Krise vorgegangen sind und beispielsweise Online-Training angeboten haben, so sehr merken wir auch, wie wichtig es ist,  wieder mehr Bewegung und Sport im Freien zu ermöglichen, sagte LSB-Präsident Jochen Borchert.

LSB und Innenministerium weisen darauf hin, dass die Gefahr einer Ansteckung natürlich auch weiterhin nicht gebannt ist. „Uns ist sehr wohl bewusst, es für manche Sportarten leichter ist, sich an die bestehenden Hygiene- und Kontaktregeln zu halten. Uns geht es dennoch darum, viele Sportarten miteinzubeziehen, um möglichst vielen Menschen im Land Sport zu ermöglichen. Daher gilt für alle Sportlerinnen und Sportler, verantwortungsvoll mit dieser Lockerung umzugehen und die Abstands- und Sicherheitsregeln sorgsam einzuhalten“, so der eindringliche Appell von Minister Lewentz.

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