Dienstag, 16. Juli 2019

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Am Ende stand da ein Sieg

Trier – nicht schön war das Spiel am vergangenen Samstag Abend in der 1. Rollstuhlbasketball Bundesliga zwischen den DONECK Dolphins Trier und den RBB München Iguanas, aber am Ende stand ein Sieg auf der Anzeigetafel. Mit 71:59 setzte man sich in einem Spiel durch, das Höhen, aber auch sehr viele Tiefen hatte. Doch die Mannschaft hat dieses mental schwere Spiel gemeistert und kann nun mit breiter Brust in die letzten 4 Spiele der Hauptrunde gehen. Bereits am kommenden Wochenende stehen mit Zwickau und dem Nachholspiel gegen Lahn Dill, zwei weitere physische Spiele an.

Das erste Viertel gegen die Iguanas war zum vergessen. Alle Ziele und Spielweisen, wie die Delfine gegen die emotional starken Münchner spielen wollten, haben sie beim Wurf des Hochballs vergessen. Die Verteidigung war quasi nicht existent auf dem Spielfeld und in der Offensive hat man sich komplett verunsichern lassen. Es kamen vereinzelt unsichere Würfe zu Stande, die in letzter weggeworfen werden mussten oder Fehlpässe. Man merkte, es ging ein ungutes Gefühl durch die so zahlreichen Fans in der Halle. Auch von dieser Stelle bedanken wir uns nochmal für euer kommen und mit diesem Kampf zurück, konnten die Delfine Werbung in eigener Sache machen. Man kämpfte sich aber zu Ende dieses Viertels noch auf 15:26 heran.

„Im zweiten Viertel mussten wir unsere Verteidigung umstellen. Denn 26 Punkte zulassen geht überhaupt nicht. Ich wollte mit der Presse erreichen, dass wir durch unser fahrerisches Können ein Paar Bälle abfangen und die Münchner zu schweren Pässen zwingen. Diese Taktik ist zum Glück aufgegangen und wir konnten das Viertel mit 18 zu 6 für uns entscheiden. Das hat uns zurück ins Spiel gebracht. Die zweite Halbzeit konnten wir zwar auch nur mit 11 Punkten für uns entscheiden, da haben wir uns zu Begin des Spiels mehr erhofft, aber ich bin stolz auf meine Mannschaft, wie sie sich zurück gekämpft hat und am Ende dann keine Geschenke mehr verteilt hat.“ So der Spielertrainer Dirk Passiwan nach dem Spiel.

Auch das fehlen unserer Weltmeisterin Mariska Beijer war dem Team anzumerken. Die Absprachen untereinander waren in Situationen nicht so klar, wie man das von den Delfinen sonst so gewohnt ist, aber wie sagt ein deutscher Basketball Moderator, Frank Buschmann, so gut, „am Ende kackt die Ente“. Am Ende stand da dann der so erhoffte Sieg gegen die Iguanas aus München.

Auch der flinke US-Amerikaner, Correy Rossi, zeigte am Samstag was so in ihm steckt. Er hat aus den Spielsystemen heraus sehr viel Platz bekommen, den er, ein ums andere Mal nutzen konnte. Auch er fand passende Worte. „Das war ein sehr schwacher Start in das Spiel und das tut mir besonders für die Fans Leid. Doch wir wollten zurückkommen und dass schon vor der Halbzeit. Mit der Umstellung in der Verteidigung konnten wir zu unseren Stärken zurückfinden und am Ende das Spiel für uns entscheiden. Es hat uns gezeigt, dass wir nächste Woche noch härter arbeiten müssen, denn es stehen zwei wirklich schwere Spiele an. Aber dieses Spiel war ein gelungener Auftakt in diese Trainingswoche.“

Doneck Dolphines Trier:

Wright (4 Punkte), Rossi (21), Davey (4), Heimbach (2), Dadzite (17); Passiwan (21; 11 Rebounds; 9 Assists), Doesken (0), Peters (2)

RBB München Iguanas: (Beste Werfer)

Mach (22); Magenheim (16); Robins (10)

Brust raus. Kopf hoch. Wach sein - Dolphins gegen Iguanas

Trier – Am Samstag steigt endlich wieder ein Heimspiel der DONECK Dolphins Trier in der Unisporthalle Trier. Der 15 Spieltag der 1. Rollstuhlbasketball Bundesliga steht an und die Delfine von der Mosel erwarten die Leguane aus München, Hochball ist wie immer um 18 Uhr. Die Gäste kommen mit einem wichtigen Sieg gegen Hannover nach Trier. Das letzte Spiel der DONECK Dolphins ging leider klar an die Bullen aus Thüringen. Doch mit einem detaillierten Gameplan wollen die Delfine die Punkte hier an der Mosel behalten und noch mehr Punkte in der Tabelle auf die nachfolgenden Teams gutmachen.

Nach einer sehr durchwachsenen letzten Trainingswoche, mit Krankheit und privaten Gründen, starteten die Dolphins diese Woche sehr fokussiert in das Training. Es gilt die verpasste Zeit nachzuholen und sich bestmöglich auf München vorzubereiten. Hier kommt es vor allem auf das Dreigestirn Mach, Magenheim und Robins an, dass die Delfine auf keinen Fall in den Rhythmus kommen lassen dürfen. Denn alle Drei haben gezeigt, dass sie ihr Team auch alleine tragen können. Fahrerisch sind die Münchner stark aufgestellt, doch Größe bringen sie nur bedingt mit. Das spielt den Delfinen diese Woche in die Karten, denn durch den Ausfall der hochgewachsenen Holländerin, Mariska Beijer, verlieren die Delfine einiges an Größe. Doch Schnelligkeit bringt jeder der quirligen und flinken Delfine mit.

Treffend hat es auch der 2,0 Punkte Spieler Ryan Wright vor dem Mittwochstraining ausgedrückt. „Wir müssen in diesem Spiel die Schnelligkeit und nicht die Größe nutzen, um München zu besiegen. Wir wollen in der Offensive den Ball weiterhin so schnell und präzise laufen lassen und uns mit leichten Punkten belohnen. In der Verteidigung ist es wichtig ganz eng an unseren Gegenspielern zu bleiben und immer Kontakt am Stuhl zu finden, um die 2 Punkte hier in Trier zu behalten. Von nun an hat jedes Spiel bis zum Ende der Saison Playoff-Charakter und es gibt kein leichtes Spiel mehr. Wir sind bereit für München!“

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Mitnacht gewinnt „Sword of Solingen“

Säbelfechterin Emma Mitnacht von der Coblenzer Turngesellschaft (CTG)  ficht sich beim „Sword of Solingen“ auf den 1. Platz

Solingen. Gute Ergebnisse erzielten die am Nachwuchsleistungszentrum in Koblenz trainierenden Fechterinnen und Fechter beim Ranglisten Turnier des Rheinischen Fechter-Bundes „Sword of Solingen“.

Emma Mitnacht (CTG) gewann das Turnier in der Altersklasse U 14. Der für den Königsbacher SC (KSC) startende David Goliasch erreichte Platz 2 in der Klasse U 14.

In der jüngsten Altersklasse, der U10, belegte Jesko Steinberg (KSC) den dritten Platz.

Weitere Platzierungen

Damensäbel

U13: 4. Katharina Ratz (KSC),  6. Fredericke Reinhardt (KSC)

Herrensäbel

U13: 4. Gustavs Vilcins (KSC)

U12: 10. Niklas Werling (KSC)

SRC Skilangläufer

SRC Skilangläufer dank ganzjährigem Rollski und Nordic Fitnesstraining deutschlandweit erfolgreich bei Wettbewerben Rheinland-Pfalzmeisterschaft – Lemming Loppet - Bezirksmeisterschaft Skilanglauf – Hessische Meisterschaften

Getreu dem Motto Skilangläufer werden im Sommer gemacht, konnte sich das komplette SRC Skilanglaufteam wieder eine Bestätigung für seine ganzjährige Trainingsarbeit mit Rollski und Nordic Fitness abholen. Trotz Ausfall einiger Skilanglaufveranstaltungen bedingt durch Schneemangel zum Jahresbeginn standen am 19.01.2019 die Rheinland-Pfalzmeisterschaften am Kniebis Nordschwarzwald an. In einer sehr starken Konkurrenz gegenüber Läuferinnen und Läufern aus Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden Württemberg und NRW erzielten die SRCler hervorragende Ergebnisse gerade auch im Hinblick auf ihre Laufzeiten:

Katharina Koch S11 w – 2,5 km 2. Platz – Nick Schwabauer S12 m 2,5 km 4. Platz, Michael Koch S13 m – 2,5km 1.Platz – Johanna Steinborn S13 w – 2,5 km 7. Platz, Viktor Koch H46 – 10 km 1. Platz, Stefan Puderbach H51 – 10 km 3. Platz, H56 Sergej Hein – 5km – 1. Platz und Alexander Schneider H66 – 5 km 3. Platz.

Während ein Teil der SRCler schon am Samstag nach Heimbach-Weis fuhr um den FIS-World Snow Day mit DSV Talenttagen am 20.1.2019 zu organisieren, startete Viktor Koch beim internationalen Lemming-Loppet Skimarathon und belegte einen hervorragenden 4. Platz bei H46 sowie 36. Gesamtplatz über 31 km Skating. Sergej Hein komplettierte das tolle Ergebnis ebenfalls mit einem vierten Platz über H56 und 47 Platz gesamt über 17 km Skating. Er verpasste nur ganz knapp den Sprung aufs Treppchen.

Eine Woche später wurden am 26.1.2019 unter schlechten Wetterbedingungen am Salzburger Kopf in Stein-Neukirch die Bezirksmeisterschaften nachgeholt. Über 3 km belegte Johanna Steinborn S13 w einen tollen 1. Platz. In der Herrenklasse konnte sich Stefan Puderbach über 5 km Skilanglauf in der Freien Technik mit dem Sieg in der Gesamtwertung den Titel des Bezirksmeisters sichern. Alexander Schneider belegte bei den Senioren einen tollen 2. Platz und Sergej Hein unternahm am gleichen Tag eine Fahrt in den Vogelsb Durch die tolle Schneelage zur Zeit haben alle sozusagen die Möglichkeit vor Ihrer Haustür im Schnee zu trainieren. Alle Kinder und Interessenten an Skilanglauf können sich jederzeit beim Verein für eine Training melden und vielleicht an den nächsten Veranstaltungen in heimischen Gefilden teilnehmen ( weitere Informationen Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. – 0152/28926702 )

Nix zu holen gegen starke Bullen

Trier – Die DONECK Dolphins Trier mussten sich am vergangenen Sonntag in der 1. Rollstuhlbasketball Bundesliga leider sehr deutlich mit 100:58 den RSB Thuringia Bulls geschlagen geben. Warum das Ergebnis so deutlich ausgefallen ist? Weil die Thuringia Bulls gerade das Non-Plus-Ultra der Liga sind, also   amtierender Deutscher Meister und Champions League Sieger und somit alles gewonnen haben, was es zu gewinnen gibt. Diese Übermacht lassen sie ihre Gegner auch immer deutlich spüren. Man hatte einen kleinen Funken Hoffnung, da der Spieltag in Erfurt ein großes Event war und die Bullen ihr „Heimspiel“ nun in einer anderen Halle spielen mussten. Doch dieser Funke zerplatzte wie eine Seifenblase, als Diana Dadzite am Freitag verletzungsbedingt das Training abbrechen musste.

Die zweite Stütze des Teams und „Mama“, wie die Spieler sie liebevoll nennen, Diana Dadzite, musste das Training am Freitag Mittag leider abbrechen und schnell war allen klar, dass mit dem Abbruch auch eine Absage des Spiels gegen die Bullen folgt. „Ich bin sehr traurig, dass ich das Spiel absagen muss. Ich lebe für den Sport und dann einen Wettkampf zu verpassen, ist ein doofes Gefühl. Trotzdem muss ich auf meinen Körper hören, er hat mir gerade ein eindeutiges „Stopp-Signal“ gesendet, auf das ich jetzt endlich hören muss. Lieber verzichte ich jetzt auf das Spiel gegen Thuringia Bulls, wo es eh nix zu holen gibt und hab jetzt zwei Wochen Zeit, fit zu werden und mein Team gegen München wieder mit aller Power zu unterstützen.“

Ein Spiel ohne Diana wird im Training sehr selten geübt. Doch die anderen Spieler wollten dieses Fehlen auffangen und in die Presche springen. Auch Co-Trainer und Spieler Frank Doesken nahm dann doch die weite Fahrt in Kauf, um sein Team zu unterstützen. Das gelang ihm auch ganz gut und er konnte einen Wurf von außen mit ordentlich Power in der Reuse versenken.

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