Samstag, 26. Mai 2018

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DONECK Dolphins erobern den Fuchsbau

TRIER. Die DONECK Dolphins können auch auswärts gewinnen. Mit einem 71:58 Sieg konnten die Trierer ihren dritten Tabellenplatz sichern und sind ihrem Ziel, drei Siege aus den restlichen drei Spielen in diesem Jahr zu holen, ein Stück näher gekommen.

Spielertrainer Dirk Passiwan musste seine Starting 5 gleich auf 2 Positionen umstellen. Diana Dadzite und Mariska Beijer, die unter der Woche beide angeschlagen waren, nahmen erst einmal Platz auf der Bank.

Viellicht erklärt das die Abstimmungsprobleme im ersten Viertel. Hannover begann schwungvoll und konnte die Defensive der Dolphins immer wieder vor Probleme stellen. Vor allem Jan Sadler und Center Joe Bestwick bereiteten den Gästen Kopfzerbrechen. So müssten die Trierer mit einem Punkt Rückstand (19:20) in die erste Viertelpause gehen.

Mit der Einwechslung von Diana Dadzite und Mariska Beijer sollte sich das Spiel aber drehen. „Wir haben heute gesehen, dass Diana eine wichtige Spielerin ist, die unser Spiel immer wieder hervorragend lenken kann“, so Dirk Passiwan. Die Lettin setze ihre Mitspieler immer wieder gekonnt in Szene. Mit einem gut aufgelegten Passiwan, der zur Halbzeit bereits 27 Punkte auf seinem Konto hatte, konnten die DONECK Dolphins den Vorsprung zur Halbzeit deutlich gestalten (45:33).

Zwar kamen die Füchse aus Hannover gut aus der Halbzeitpause, jedoch waren die Dolphins an diesem Tag einfach cleverer und verwaltete den Vorsprung souverän.

„Wir haben heute sicherlich nicht unser bestes Spiel der Saison gezeigt, aber haben als Team mal wieder gezeigt, dass wir auch in schwierigen Situationen die Nerven behalten können.“

Der Anspruch, aus den letzten drei Spielen im Jahr 2017 drei Siege einzufahren hält Passiwan fest: „Wir werden uns jetzt konzentriert auf das Spiel gegen die BG Baskets Hamburg vorbereiten. Wir wollen die Niederlage aus dem Hinspiel vergessen machen und einen direkten Konkurrenten um die Playoffs auf Distanz halten.“

Am kommenden Samstag müssen die Dolphins in der heimischen Halle gegen Hamburg, einen Tag später gegen die Lahn-Dill Skywheelers in Frankfurt zum Pokal ran.

Kader: Dirk Passiwan (33), Diana Dadzite (10), Ryan Wright (2), Jack Davey (0), Frank Doesken (n.e.), Correy Rossi (12), Matthias Heimbach (2), Mariska Beijer (10)