Samstag, 26. Mai 2018

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Jens Ahnemüller (AfD): „Sportvereine sind keine Polit-Clubs!“

Der sportpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag, Jens Ahnemüller, kritisiert die zunehmende politische Vereinnahmung von gemeinnützigen Fußballvereinen. „Mit ihren unnötigen und anlasslosen Äußerungen gegen die AfD verstoßen Vereine wie Eintracht Frankfurt und der Hamburger SV gegen ihre eigene Satzungen! Diese schreiben parteipolitische Neutralität vor, um allen leidenschaftlichen Vereinsmitgliedern eine sportliche Heimat zu geben. Mit den ausgrenzenden Parolen schüren die Vereine Ängste, spalten die Gemeinschaft der Fußballbegeisterten und gefährden möglicherweise die Gemeinnützigkeit“, bemängelt Ahnemüller.

Hintergrund sind jüngste Vorstöße des Vereinsvorstandes bzw. von renommierten Vertretern genannter Vereine, eine Unvereinbarkeit zwischen Vereins- und AfD-Mitgliedschaft durchzusetzen.

Jens Ahnemüller weiter: „Jeder möchte seinen Spaß am Fußball behalten! Fußfallfreunde treten doch keinem Verein bei, um dann zwangspolitisiert zu werden! So wichtig wie die Trennung von Politik und Kirche ist, ist auch die Trennung zwischen Politik und Sport. Wir fordern Vereine wie Eintracht Frankfurt und den Hamburger SV auf, die Diskriminierung gegen demokratisch legitimierte, freiheitlich-demokratische Parteien wie die Alternative für Deutschland einzustellen. Zumal diese die stärkste und wichtigste Oppositionsfraktion im Bundestag stellt!“

Der Sportpolitiker bietet den rheinland-pfälzischen Fußball-Vereinen an, in einen Dialog zu treten: "Bisher haben sich die rheinland-pfälzischen Vereine zwar nicht vergleichbar unsportlich gegenüber der AfD verhalten, dennoch gilt auch hier: In Ruhe miteinander reden schadet nie! Falls Voreingenommenheit an der einen oder anderen Stelle uns gegenüber bestehen sollte, räumen wir sie gerne aus. Zum Frieden in Sport und Gesellschaft beizutragen, gehört schließlich zu den vorrangigen Aufgaben der Sportpolitik!"