Freitag, 22. Oktober 2021

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Dolphins chancenlos beim deutschen Meister

Mit erhobenem Haupt den Platz verlassen, egal wie es ausgeht. Das war schon vor dem wahrscheinlich schwersten Bundesligaspiel der Dolphinsgeschichte die Devise von Dolphins-Coach Andreas Ebertz. Gleich drei Spieler, die eigentlich für die Starting Five eingeplant sind, waren für die Dolphins bei der 136:30 Niederlage gegen den deutschen Meister Thuringia Bulls nicht zu ersetzen. Neben Diana Dadzite fehlte Nathalie Passiwan weiter wegen ihrer Schwangerschaft. Da die Geburt kurz bevor steht, verzichtete diesmal auch Fast-Papa Dirk Passiwan auf die Reise nach Thüringen.

Damit kam es zu einem Spiel, bei dem einem nur bleibt dem Gegner zu gratulieren und den Klassenunterschied anzuerkennen. Während die Dolphins in der ersten Halbzeit in der Offensive noch einige Erfolgserlebnisse hatten, war die Presse des Gegners im dritten Viertel dann zu viel und auch im letzten Viertel waren nur noch kleine Schönheitskorrekturen des Ergebnisses möglich. Der Klasse von Thüringen hatten die verbliebenen acht Delfine, von denen einige erst wenige Minuten Erfahrung in der RBBL vorweisen können, sowohl vom individuellen Können, als auch von der Größe, sowie von der Athletik nicht viel entgegenzusetzen.
So war es von Anfang an das Ziel sich so gut wie möglich zu verkaufen, möglichst viele Treffer zu erzielen und die Dolphins-Farben würdig zu vertreten. Und obwohl sich die meisten Spieler wahrscheinlich eine schönere Samstagabendbeschäftigung hätten vorstellen können, ist das auch gelungen. Chef-Coach Andreas Ebertz hatte die Mannschaft gut eingestellt und die richtigen Worte gefunden, damit alle das Ergebnis gut einordnen können. Die Art und Weise, wie die Mannschaft sich dieser Niederlage gestellt hat, ohne Frustfouls und als Team, verdient größten Respekt und machte das Trainerteam am Ende trotzdem stolz. Am nächsten Wochenende zuhause gegen den BBC Münsterland (16.10. um 16 Uhr) wird es ein anderes Spiel und die Dolphins brennen schon darauf zu zeigen, dass mit ihnen weiterhin zu rechnen ist.

Text und Foto: Doneck Dolphins Trier