Donnerstag, 13. August 2020

Letztes Update:06:56:32 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Drei Landräte aus AK, NR und WW fordern:

Drucken

Digitalisierung auch in der Tourismusentwicklung dringend fördern Stellungnahme der Landräte zur Tourismusanalyse des Landes

Region Westerwald – Mit der Tourismusstrategie 2025 des Landes Rheinland-Pfalz befassten sich die Tourismusexperten und die Landräte der drei kooperierenden Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis, Dr. Peter Enders (AK), Achim Hallerbach (NR) und Achim Schwickert (WW). Die vorgelegte Analyse ist die neue Richtschnur für die Tourismusentwicklung in Rheinland-Pfalz und soll eine gemeinsame Grundlage für alle Akteure zur Entwicklung des Tourismus in Rheinland-Pfalz darstellen.

Eines der Strategieprojekte sieht eine grundlegende Optimierung der touristischen Strukturen und eine klare Aufgabenteilung auf allen Ebenen, die Bündelung von Ressourcen und die digitale Transformation als Voraussetzungen für den künftigen Markterfolg vor.

„Wir schließen uns der Meinung der Geschäftsführer der touristischen Regionen an und stehen der Studie grundsätzlich positiv entgegen“, so die Landräte der drei kooperierenden Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis, Dr. Peter Enders (AK), Achim Hallerbach (NR) und Achim Schwickert (WW). Besonders wichtig, so die Landräte weiter, sei insbesondere, dass das Thema Digitalisierung vorrangig in der Umsetzung der Tourismusstrategie 2025 Eingang finde und priorisiert werde. Auch bedürfe es differenzierterer Aufgabendefinitionen für die Ebenen im Drei-Ebenen-Modell, die es ermöglichen, die Aufgabenerfüllung qualitativ und quantitativ zu überprüfen. Bemängelt wird am Gutachten die fehlende Unterlegung mit Fakten. So seien die getroffenen Ableitungen nicht überprüfbar, beispielsweise durch Faktenvergleiche zu anderen Bundesländern im In- und Ausland.

Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz hatte im letzten Jahr den Auftrag für ein Fachgutachten zur Optimierung der Strukturen und Prozessanalysen im System Tourismus vergeben. Im Frühjahr 2020 wurde das Gutachten veröffentlicht. Mit der gutachterlichen Studie ist eine umfassende Grundlage für die Weiterentwicklung der touristischen Strukturen und den Aufbau/Ausbau von digitalen Kompetenzen im Rheinland-Pfalz Tourismus ausgearbeitet worden.

Neues gastronomisches Angebot in den Oberweseler Rheinanlagen

Drucken

Weinstand öffnet am kommenden Wochenende

Ab dem kommenden Wochenende können sich Gäste und Einheimische am Oberweseler „POP-UP WEINSTAND“ in den Rheinanlagen erfrischen.
Den Start macht das Weingut Goswin Lambrich mit eigenem Wein, Softgetränken und kleinen Snacks!

Öffnungszeiten sind Samstag, 01. August und Sonntag, 02. August jeweils ab 11:00 Uhr bis in die Abendstunden, je nach Gästeaufkommen.
Für ein Picknick am Rhein kann gern die eigene Picknickdecke mitgebracht werden.

Damit alle Gäste das Angebot genießen können, wird um Einhaltung der Coronaregelungen gebeten.

Weitere Informationen:

Tourist-Information Oberwesel

Rathausstr. 3

55430 Oberwesel

06744-710624

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Wieder geführte WesterwaldSteig-Wanderung am 22. August 2020

Drucken

Die sehr beliebten geführten WesterwaldSteig-Wanderungen mit Wanderführer Josef Rüth und verschiedenen Wegepaten gehen an den Neustart. Aufgrund der Corona-Pandemie wurden die letzten drei Veranstaltungen seitens des Westerwald Touristik-Service verschoben und der erste Nachholtermin steht nun fest: Am Samstag, den 22. August 2020, erwartet die Wanderer der ca. 19 km lange Abschnitt vom Hofgut Dapprich (Holzbachschlucht) bis nach Rehe.

Treffpunkt: 9 Uhr Christliches Gästezentrum in Rehe (Heimstraße 49); Parkmöglichkeit besteht bei der Fa. ABUS

Dauer: ca. 6:30 h

Höhenmeter im Anstieg: 300 m, im Abstieg: 280 m

Abschlusseinkehr (auf Wunsch; Selbstzahler): Christliches Gästezentrum, Café im Grünen

Vom Treffpunkt aus werden die Wanderer mit dem Bus zum Hofgut Dapprich gebracht und wandern von dort zum Zielort zurück. Die Kosten betragen 5,- € pro Teilnehmer. Highlights dieser WesterwaldSteig-Wanderung sind die Secker Weiher, die drei Kaisereichen, der geografische Mittelpunkt der einstigen Bundesrepublik vor der Wiedervereinigung – der Butterweck, der Hexenbaum sowie das einstige Bet- und Schulhaus in Rehe.

Es gilt der Schutz von allen für alle! Aufgrund der aktuellen Situation bittet der Westerwald Touristik-Service daher um Einhaltung folgender Maßnahmen:

Falls Wanderer Erkältungssymptome aufweisen oder vor Ablauf von 14 Tagen Kontakt zu Infizierten hatten, ist eine Teilnahme nicht möglich. Die Wanderung erfolgt ohne Mund-/ Nasenschutz, jedoch besteht im Bus Maskenpflicht. Die Teilnahme an der Abschlusseinkehr ist freiwillig. Auch hier müssen die vorgeschriebenen Verhaltensregeln eingehalten werden. Bei der Begrüßung und während der Wanderung gilt der Mindestabstand von 1,5 Metern. Die Teilnehmerzahl von 40 Personen darf nicht überschritten werden.

Eine Teilnahme ist ausschließlich mit vorheriger Anmeldung möglich. Diese muss bis spätestens Dienstag, den 18. August 2020, beim Westerwald Touristik-Service unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch unter 02602/3001-0 erfolgen. Folgende Daten müssen seitens des Veranstalters mit der Anmeldung erhoben werden: Name, Vorname, Anschrift, Telefonnummer und - falls vorhanden - E-Mail-Adresse.

Westerwald Touristik-Service, Kirchstr. 48a, 56410 Montabaur, Tel: 02602/3001-0, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , www.westerwald.info

WesterwaldSteig-Etappe 11 vom Kloster Marienthal nach Weyerbusch

Drucken

Wo der gute Hirte lebte, ein Aussichtsturm den Atem raubt und eine Idee die Welt eroberte

Schwierigkeit: mittel
Strecke:
ca. 15,5 km
Höhenmeter:
ca. 333 Hm
Start:
Kloster Marienthal, Am Kloster 15, 57577 Marienthal (Navi: Seelbach bei Hamm/Sieg)

Ziel: Hotel Sonnenhof, Kölner Str. 33, 57635 Weyerbusch

Vom Kloster Marienthal geht es über den Kreuzweg und die alte Kohlstraße zum Aussichtsturm auf dem 389 Meter hohen Beulskopf und ins Raiffeisenland bis nach Weyerbusch.

Was für eine bemerkenswerte Geschichte. Ein Hirte soll im Mittelalter die Muttergottes aus Holz geschnitzt und unter einer Eiche aufgestellt haben. Mit wundersamen Gebetserhörungen wurde er für seine Frömmigkeit belohnt. Die Madonnenfigur und ihr Standort im Tal wurden alsbald von vielen Menschen verehrt und bekannt. Eine Kapelle folgte und später auch ein Kloster, das bis heute als Marienthal bekannt ist. Die Franziskanermönche haben zwar den Ort wegen fehlenden Nachwuchses längst verlassen, doch Marienthal atmet noch immer eine besondere Idylle und Harmonie. An einigen schönen Fachwerkhäusern vorbei führt der Weg auf die Höhen, wo der WesterwaldSteig 2007 aus der Taufe gehoben wurde. Der Beulskopf überragt die Landschaft und damit nicht genug. Wie eine Antenne ragt der Raiffeisenturm um weitere 34 Meter in den Himmel und hat eine magische Anziehungskraft. Was für eine Weitsicht! Wie ein Falke suchen die Augen alle Himmelsrichtungen ab. In der Ferne lassen sich sogar das Bergische Land und das Siebengebirge am Rhein erspähen. Viel näher ist das Raiffeisenland, das sich vor einem ausbreitet. Der berühmte Sozialreformer Friedrich Wilhelm Raiffeisen erkannte hier früh die Not der Menschen und begründete die weltweit bekannte Genossenschaftsidee. Die Etappe endet nach gut 15 Kilometern in Weyerbusch, wo Raiffeisen mit der Gründung des Brodvereins seine Spuren hinterlassen hat.

Tipp: Auch auf den WesterwaldSteig-Etappen 12 und 13 trifft man auf Spuren des Sozialreformers Raiffeisen.

Infos zur Tour, eine interaktive Karte sowie einen GPX-Track zum Downloaden gibt’s online im Tourenplaner unter: https://bit.ly/3jk7JXy

Westerwald Touristik-Service, Kirchstr. 48a, 56410 Montabaur, Tel: 02602/3001-0, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , www.westerwald.info

Schloss Bürresheim, Matthiaskapelle und Burg Pfalzgrafenstein wieder für Gäste geöffnet

Drucken

Wir freuen uns, dass weitere Liegenschaften der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) wieder für Gäste öffnen können. So sind ab dem 4. Juli 2020 wieder Schloss Bürresheim / Mayen (jeweils Freitag-Sonntag, 10-18 Uhr mit letztem Einlass 17:15 Uhr) und Burg Pfalzgrafenstein / Kaub (jeweils Dienstag-Sonntag 10:30-18 Uhr mit letztem Einlass 17:15 Uhr) wieder für Gäste zu besichtigen.

Die Matthiaskapelle ist schon seit 21. Juni wieder jeweils an Sonn- und Feiertagen von 11-17 Uhr geöffnet.

Natürlich gelten für alle Liegenschaften die angefügten Corona-Regeln und die Besuche vor Ort werden teils durch Rundgänge oder Besucherbegrenzungen entzerrt.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL