Montag, 17. Juni 2019

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Führung auf dem Denkmalareal Sayner Hütte

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Industriegeschichte erleben

Bendorf. Am Sonntag, 23. Juni, 15 Uhr wird die eiserne Geschichte des Denkmalareals Sayner Hütte bei einer öffentlichen Führung lebendig.

Der Rundgang startet im Besucherzentrum und bringt interessierten Gästen die 250-jährige Historie des Industriedenkmals von europäischem Rang näher.

Auch die neuen Höhepunkte auf dem Hüttengelände werden vorgestellt. So werden die Teilnehmer die neue Ausstellung zur Historie der Sayner Hütte im Besucherzentrum besichtigen.

Im frisch sanierten Hochofenbereich der Gießhalle vermittelt eine multimediale Inszenierung mit Licht und Soundeffekten ein umfassendes Bild von der Eisenproduktion und dem technisch-innovativen Charakter des in Sayn konstruierten Hochofens.

Der Rundgang dauert ca. 1,5 Stunden, die Teilnahme kostet fünf Euro zzgl. Eintritt.

Es wird um Anmeldung in der Tourist-Information im Schloss Sayn unter 02622/902 913 gebeten oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Wanderung auf den Spuren Raiffeisens im Wiedtal

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Die Wurzeln des Genossenschaftswesens liegen im Westerwald. Auch im Wiedtal hat Friedrich Wilhelm Raiffeisen seine Spuren hinterlassen. Unter diesem Motto startet am Sonntag, 7. Juli 2019 um 10:00 Uhr eine geführte Wanderung über 12 km durch die Klosterlandschaft Wiedtal. Die Teilnahmegebühr beträgt 4,00 € pro Person. Zum Abschluss besteht eine Einkehrmöglichkeit auf der Klosterbergterrasse, wo auch Start und Ziel der Wanderung ist.

Raiffeisen beabsichtigte 1879 eine „Gesellschaft für soziale Krankenpflege mit besonderer Berücksichtigung der ländlichen Bevölkerung“ zu errichten. Diese sollte sich hauptsächlich mit der Altenpflege befassen. Er dachte daran, diese „Societas Caritatis“ nach dem Vorbild der Waldbreitbacher Ordensgemeinschaften zu konzipieren. Außerdem hatte Waldbreitbachs damaliger Bürgermeister Reusch 1868 Kontakt zu Raiffeisen im Zusammenhang mit der Gründung eines Darlehns-Kassen-Vereins.

Weitere Stationen der Wanderung sind das Hausener Franziskanerkloster und die Niederbreitbacher Clauskapelle. Anmeldungen sind beim Touristik-Verband Wiedtal unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder 02638 – 4017 möglich.

„Wegewarte starten in die neue Wandersaison“

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Die Wandersaison im Wiedtal und im Rengsdorfer Land ist bereits in vollem Gange. Erstmals nach der Fusion trafen sich jetzt zum Saisonauftakt viele der 35 ehrenamtlichen Wegewarte aus der gesamten Verbandsgemeinde Rensgdorf-Waldbreitbach. Diese betreuen zurzeit gut 50 örtliche und überregionale Wanderwege. Man traf sich im Deichwiesenhof in Bonefeld zum Abendessen und tauschte sich dabei über Neuigkeiten und Erfahrungen bei der Wegearbeit aus. Besonders ging es auch um das gegenseitige Kennenlernen nach dem touristischen Zusammenschluss.

Für die Wegewarte gab es schwarze und gelbe Sprühfarbe, Aluminium-Nägel, Schilder, Aufkleber und Markierungspfeile. Damit ist man wieder gut für die anstehenden Arbeiten ausgestattet. Im Rengsdorfer Land wird nach und nach von Klebeplaketten auf die umweltschonende und langlebige Sprühmarkierung umgestellt.

„Dank des Wegemanagements mit den regelmäßigen Kontrollen durch die Wegewarte haben wir deutlich weniger Beschwerden von Wanderern über fehlende Schilder oder sonstige Probleme auf den Wegen. Wem etwas auffällt, der kann das gerne direkt in unseren beiden Tourist-Informationen melden“, so Hans-Werner Breithausen, 1. Vorsitzender des Touristik-Verbands.

Klosterweg erneut als Premiumweg nachzertifiziert

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Die Wäller Tour Klosterweg wurde vom Deutschen Wanderinstitut für weitere drei Jahre mit dem Siegel als Premiumwanderweg ausgezeichnet. Die Markierung und die wegweisende Beschilderung sind vorbildlich gepflegt und garantieren nach wie vor das sichere Auffinden des Weges in beiden Laufrichtungen. Mit 69 Erlebnispunkten konnte das Ergebnis sogar noch um einen Punkt verbessert werden.

„Vielen Dank an unsere Wegewarte Wilfried Dietz und Dieter Kröll, die ständig auf dem Klosterweg zu Kontrollen unterwegs sind und bei der Instandhaltung mithelfen. Außerdem an die Gemeinden und Förster, die entlang der Strecke mit verantwortlich sind“, so Florian Fark, Geschäftsführer vom Touristik-Verband Wiedtal e.V.

Der Klosterweg verläuft auf 18 km zwischen Rengsdorf und Waldbreitbach und verbindet den RheinSteig mit dem WesterwaldSteig. Er ist somit das Verbinungsstück der neuen Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach. Da es sich um einen Streckenweg handelt, wird ein Shuttleservice von einem regionalen Taxiunternehmen angeboten. Neu ist die Buslinie 186, die dienstags, freitags sowie an Sonn- und Feiertagen morgens von Waldbreitbach nach Rengsdorf fährt. Der Fahrpreis beträgt nur 3,00 € pro Wanderer.

Tourismus im ersten Quartal 2019: Weniger Gäste und Übernachtungen

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Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten im ersten Quartal 2019 einen Rückgang der Gäste- und Übernachtungszahlen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten von Januar bis März 1,43 Millionen Gäste im Land, was einem Minus von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Gleichzeitig nahmen die Übernachtungen um 1,9 Prozent auf 3,57 Millionen ab. Dieser Rückgang dürfte unter anderem durch die Lage der Osterferien zu erklären sein, die 2019 in den April fielen und im Vorjahr zur Hälfte im März lagen.

Tourismusregionen

In vier der neun Tourismusregionen lag das Übernachtungsaufkommen über dem Niveau des Vorjahreszeitraums, wobei die Region Ahr mit einem Zuwachs von 4,4 Prozent mit Abstand den ersten Platz belegte. In der Mehrzahl der Regionen entwickelte sich die Zahl der Gäste rückläufig. Einen Anstieg konnten die Regionen Mosel-Saar, Rheinhessen und Rheintal verbuchen.

Betriebsarten

Unter den elf touristischen Betriebsarten verbuchten lediglich die Camping- und Reisemobilplätze und die Hotels garnis einen Zuwachs der Gäste- und Übernachtungszahlen. In den anderen Betriebsarten sank das Gäste- und Übernachtungsaufkommen. Die größten Rückgänge verzeichneten Jugendherbergen, Hütten u.ä., Vorsorge- und Rehabilitationskliniken sowie Ferienhäuser und Ferienwohnungen.

Herkunft

Im ersten Quartal 2019 übernachteten 1,19 Millionen Gäste aus dem Inland in Rheinland-Pfalz. Das war ein Minus von 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl ihrer Übernachtungen sank um 2,2 Prozent und belief sich auf 2,96 Millionen. Aus dem Ausland kamen 242.000 Besucherinnen und Besucher (minus 2,6 Prozent), die 609.000 Übernachtungen buchten (minus 0,2 Prozent).

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autorin: Marie-Luise Schmittel (Sachgebiet Handel, Gastgewerbe, Dienstleistungen)

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