Montag, 21. Oktober 2019

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Königliche Hoheiten zu Gast in Oberwesel

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Deutsche Weinkönigin trug sich in Goldene Buch der Stadt ein

Auf ihrer Bereisung der deutschen Weinanbaugebiete besuchten die Deutsche Weinkönigin Katharina Staab und die deutschen Weinprinzessinnen Laura Lahm und Charlotte Freiberger vergangenen Freitag und Samstag den Mittelrhein.

Den ersten Tag widmeten sie dabei ausschließlich Oberwesel, wo die Jungwinzer ein abwechslungsreiches und interessantes Programm zusammengestellt hatten. Dazu gehörte der Empfang der Stadt Oberwesel mit dem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt. Stadtbürgermeister Jürgen Port hat dazu eigens in den Blauen Salon des ehemaligen Weinguts Hoffmann, dem heutigen Stadtmuseum, eingeladen. „Ich freue mich sehr, dass Sie Oberwesel die Ehre Ihres Besuches geben. Solch charmante und fachkundige Weinbotschafterinnen sind eine wunderbare Werbung für den Deutschen Wein“, begrüßte der Stadtbürgermeister die Repräsentantinnen. Ehrenbürger Anton Heinrich Hütte nutzte die Gelegenheit, den jungen Damen die Geschichte des Hauses und der Kulturstiftung näher zu bringen. Nach dem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt tauschte man sich bei Kaffee und Kuchen aus. Neben den Jungwinzern Anna Persch, Maxi Lambrich, Matthias Lambrich, Wilhelm Persch und begleitete die Mittelrheinweinkönigin Jessica Gottsauner und die Oberweseler Weinhex Anna II. das royale Trio. Hiltrud Specht von der Mittelrhein-Wein e.V. zeichnete sich für den Besuch verantwortlich und in Oberwesel fand sie dabei Unterstützung in Marion und Christof Persch.

Als bleibende Erinnerung hat Stadtbürgermeister Port den Damen jeweils eine Tasche vom Mittelrhein gefüllt mit Oberweseler Artikeln als Gastgeschenk überreicht. „So bleibt Ihnen Oberwesel und der Mittelrhein sicher in guter Erinnerung“, zeigte sich Port nach dem Besuch überzeugt.

Gute Übernachtungszahlen für Lahnstein

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Touristinformation hat neue Projekte in petto

Lahnstein. Das vergangene Jahr war ein gutes für den Tourismus in Lahnstein, das zeigen die Gäste- und Übernachtungszahlen, die nun endgültig vorliegen.

Die Gästeankünfte sind um 9,8 % gegenüber dem Vorjahr (2016) auf 41.828 gestiegen, die Übernachtungszahlen sind um 1,8 % auf 94.748 nach oben geklettert. „Die Zahlen sind für uns ein guter Anhaltspunkt“, meint Touristikchefin Petra Bückner, wenn auch noch nicht alle Betriebe ihrer Meldepflicht an das Statistische Landesamt nachgekommen sind. „Das heißt im Umkehrschluss, die Zahlen sind vielleicht noch besser“, erklärt Bückner die Situation. Sei es drum, Fakt ist, vor allem der Camping- und Wohnmobiltourismus boomt in Lahnstein. Rund 15.000 Gäste und etwa 35.000 Übernachtungen wurden 2017 gezählt, wobei die Dauercamper in dieser Statistik gar nicht erfasst werden. „Lahnstein ist die einzige Stadt in Rheinland-Pfalz, die fünf Camping- bzw. Wohnmobilstellplätze hat“, so Bückner.

Die guten Zahlen für 2017 veranlassen Bückner und ihr Team jedoch nicht dazu, sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen. Auch in der kommenden Saison stehen einige neue Projekte an. Die Stadt- und Erlebnisführungen wurden überarbeitet und bergen einige Erneuerungen. Eine davon ist das „Geocaching“. Dahinter verbirgt sich eine elektronische Schnitzeljagd durch die Stadt, was vor allem auch jüngere, technikaffine Besucher anlocken soll. Außerdem wird es humoristische Stadtführungen geben, die von Lahnsteiner Karnevalisten begleitet werden.

„Wir freuen uns auch sehr über Ergänzungen im gastronomischen Bereich“, so Bückner weiter, „vor allem am Lahnradweg und am Rheinsteig.“ Die „Trattoria Caterina“ und die „Trattoria Da Pino“ bieten Campern, Radfahrern und Wanderern ideale Einkehrmöglichkeiten im Bereich Friedrichssegen.

Außerdem sind die Renovierungsmaßnahmen zur Eröffnung des Pilgerstübchen-Cafés und der Weinstube im Kloster Allerheiligenberg, das zertifizierter Rheinsteigpartner ist, abgeschlossen und warten nicht nur mit Kaffee und Kuchen sondern auch regionalen Weinen und Rheinischen Tapas auf.

Nachdem im vergangenen Jahr ein Flusskreuzfahrtschiff am neuen Anleger in den Oberlahnsteiner Rheinanlagen getauft worden war, ist Lahnstein nun in den Fahrplan der Reederei integriert. 52 Mal soll der Steiger angefahren werden, die Saison geht bis in den November hinein. „Mit der Hotelschifffahrt erschließen wir uns ein bislang in Lahnstein unbesetztes Feld“, freut sich Bückner. „Und das war noch lange nicht alles was für dieses Jahr auf unserer Liste steht“, verspricht sie.

Rheinradweg zur schönsten EuroVelo Route gekürt

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Verleihung im Rahmen der ITB

(rrt) Der erste „EuroVelo Cycle Tourism Award“ wurde in diesem Jahr an den Rheinradweg EuroVelo 15 als schönste EuroVelo Route verliehen. Die Übergabe des Preises fand im Rahmen des ersten Cycle Tourism Day am Freitag, 9. März auf der ITB Berlin statt. Überreicht wurde der Preis von Michael Cramer, Mitglied des Europäischen Parlaments und ehemaliger Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und Tourismus.

Der Rheinradweg begleitet den Verlauf des Rheins von seiner Quelle in den Schweizer Alpen bis zur Mündung in die niederländische Nordsee. Auf 1.233 km passiert er somit die Schweiz, Frankreich, Deutschland und die Niederlande. Der rheinland-pfälzische Teil des Radwegs durchläuft die touristischen Regionen Pfalz, Rheinhessen und Romantischer Rhein. Jeanette Dornbusch, Geschäftsführerin der Romantischer Rhein Tourismus GmbH, freut sich: „Der Preis zur schönsten EuroVelo Route zeigt, dass sich die fortwährende und nachhaltige Zusammenarbeit der beteiligten Länder und Partner auszahlt.“ Sie fährt fort: „Mit dem Rheinradweg haben Gäste eine tolle Möglichkeit, unsere rheinland-pfälzischen Regionen Pfalz, Rheinhessen und Romantischer Rhein aktiv zu erkunden.“

Der rheinland-pfälzische Rheinradweg verläuft linksrheinisch auf 320 km zwischen der Grenze zu Frankreich und der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen. Der rechtsrheinische Rheinradweg erstreckt sich auf 102 km von der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen bis nach Kamp-Bornhofen. Die Streckenführung ist dabei zumeist eben und in Ufernähe. Beeindruckende Aussichten sind garantiert.

Informationen zum Rheinradweg und fahrradfreundlichen Unterkünften finden Sie unter www.rheinradweg.eu und www.romantischer-rhein.de/radfahren

Auftakt der ITB 2018 in Berlin

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Steven Wink: Rheinland-Pfalz ist für Touristen hochattraktiv

Mainz. Zum Auftakt der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin sagt der wirtschafts- und tourismuspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Steven Wink:

„Im vergangenen Jahr haben 9,8 Millionen Gäste aus dem In- und Ausland in Rheinland-Pfalz übernachtet. Damit wurde der Rekordwert aus dem Jahr 2016 erneut übertroffen. Unser Land ist für Gäste aus dem In- und Ausland hochattraktiv.

Weltweit schätzen die Menschen die kulturelle und landschaftliche Vielfältigkeit unseres Landes. Bei uns verbinden sich Tradition und Moderne. Wichtig ist, dass wir auch zukünftig mit den nationalen und internationalen Tourismusgebieten mithalten können.

Ungeachtet der Tatsachen redet die CDU den Tourismusstandort schlecht und macht damit auf dem Rücken einer ganzen Branche Parteipolitik. Die Union mäkelt rum, die Freien Demokraten blicken optimistisch nach vorn und entwickeln Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft. Fakt ist: Noch nie hat der Tourismus in unserem Land so viel politische Aufmerksamkeit erfahren wie jetzt. Dies haben wir Freie Demokraten maßgeblich beeinflusst.

Grundlage für den zukünftigen Erfolg unserer Tourismusbranche ist ein passgenaues Vermarktungskonzept, das die Vielfältigkeit unseres Landes für breite Schichten der Gesellschaft fühlbar macht. Gleichzeitig müssen wir auch dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen an die Notwendigkeiten der Branche angepasst werden. Dazu gehört es, über flexiblere Arbeitsmodelle und Entbürokratisierung zu diskutieren. Wir wollen es den Gastwirtinnen und Gastwirten so leicht wie möglich machen, Angebote auf Spitzenniveau anbieten zu können.“

Tourismus / Äußerungen Wirtschaftsminister Wissing

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Der Tourismus im Land braucht mehr Unterstützung, Herr Wissing!

Wirtschaftsminister Wissing hat sich heute laut dpa dagegen ausgesprochen, dem rheinland-pfälzischen Tourismus mehr Geld zur Verfügung zu stellen. Dabei sehen Experten ohne eine Erhöhung der Investitionen kaum Chancen, den Tourismus im Land nachhaltig zu stärken. Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion und Obmann der Fraktion in der Enquete-Kommission für Tourismus, Alexander Licht:

„Der Minister irrt, wenn er meint, mit wenigen kreativ klingenden Sätzen die Krise im rheinland-pfälzischen Tourismus lösen zu wollen. Unser Land liegt beim Wachstum seit Jahren hinter den meisten anderen Bundesländern. Gerade die Entwicklung im Tourismusgeschäft hat aber sehr viel mit der dazugehörigen Infrastruktur, dem öffentlichen Angebot an Kultur und ähnlichem zu tun. Und hierfür trägt natürlich vor allem die Landesregierung die Verantwortung!

Allerdings hat sie die Tourismus-Fördermittel in den vergangenen Jahren sogar erheblich gekürzt und die Förderkriterien weitgehend am tatsächlich notwendigen Bedarf vorbei festgelegt. Auch fehlt eine ressortübergreifende, abgestimmte Planung der Mittelverwendung. Dabei zeigen auch die bisherigen Sitzungen der Enquete-Kommission mit Expertenanhörungen ganz deutlich: Ohne zusätzliches Geld wird es nicht gehen!

Das Megathema Tourismus muss im Land endlich als Querschnittsaufgabe begriffen und die Verantwortung dafür in der Landesregierung zentralisiert werden. Ein Beispiel für eine Querschnittsaufgabe sind die Straßen zu Sehenswürdigkeiten. Nur wenn diese in einem vernünftigen Zustand sind, werden sie auch in Zukunft von Touristen genutzt werden können. Da viele Sehenswürdigkeiten von überregionaler Bedeutung sind, darf die Landesregierung die betroffenen Gemeinden bei den Instandhaltungskosten hier nicht im Regen stehen lassen.

In diesem Zusammenhang wundert uns auch, dass die FDP-Fraktion im Landtag erst kürzlich eine sehr umfangreiche Große Anfrage u.a. zum Tourismus eingereicht hat. Traut die Fraktion der Regierung, die sie trägt, bei diesem Thema nicht genügend Kompetenz zu? Oder informiert Minister Wissing die eigene Fraktion nicht ausreichend?“

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