Sonntag, 17. Oktober 2021

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Enquete-Kommission besucht Internationale Tourismusbörse in Berlin

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„Kulturellen Schatz im Tourismus heben“

Die Enquete-Kommission Tourismus des Landtags Rheinland-Pfalz informiert sich derzeit auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (ITB) über aktuelle Trends und Entwicklungen in der Tourismusbranche. Einen Schwerpunkt bildeten dabei die rheinland-pfälzischen Welterbestätten. Dazu erklärt Nina Klinkel, Obfrau der SPD-Landtagsfraktion in der Tourismus-Kommission:

„Rheinland-Pfalz verfügt über ein einzigartiges kulturelles Erbe. Unsere europäische Menschheitsgeschichte wird hier an vielen Orten greif- und sichtbar. Unsere Burgen und Schlösser, unsere Welterbestätten und historischen Städte sind ein unvergleichlicher kultureller Schatz, den es für den Tourismus zu heben gilt. Aus der Verbindung von Wein und kulturellem Erbe entsteht eine touristische Angebotsvielfalt, die sich auch in der künftigen rheinland-pfälzischen Dachmarke widerspiegeln sollte.“

Giorgina Kazungu-Haß, kulturpolitische Sprecherin und Mitglied in der Enquete-Kommission, ergänzt: „Unsere vier UNESCO-Welterbestätten sind zweifellos ein rheinland-pfälzisches Alleinstellungsmerkmal, das noch stärker betont werden sollte. Mit den SchUM-Städten haben sich SpeyerWorms und Mainz auf den Weg gemacht, UNESCO-Welterbestätten zu werden. Bei der touristischen Vermarktung des historisch-kulturellen Erbes von Rheinland-Pfalz sollten die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz und die Rheinland-Pfalz Tourismus noch enger zusammenarbeiten können. Am Rheinland-Pfalz-Stand auf der internationalen Tourismusbörse wird die Kooperation bereits sichtbar gelebt. Insbesondere mit Blick auf den Tourismus sollte die Zusammenarbeit weiter intensiviert werden.“

Tourismus / ITB

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Wissing: Rheinland-Pfalz authentisch erleben

„Der Trend im Tourismus geht hin zu authentischen Erlebnissen, Qualität, Echtheit. Rheinland-Pfalz setzt auf diesen Kurs und kurbelt den Tourismus in Stadt und Land an“, sagte Wirtschafts- und Tourismusminister Dr. Volker Wissing beim Besuch des Gemeinschaftsstand Rheinland-Pfalz auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin. Der neuen Tourismusstrategie Rheinland 2025 folgend, wolle man die Profile der touristischen Regionen schärfen und authentische Angebote schaffen. Mit einem Fokus auf lokale Kooperationen und erhöhten Mitteln seien die Weichen gestellt.

„Das touristische Jahr 2019 bringt viel Neues für Rheinland-Pfalz: Wir starten mit der Umsetzung der neu entwickelten Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz 2025, wir haben die Tourismusmittel für die Jahre 2019 und 2020 insgesamt auf fast 19 Millionen Euro erhöht und damit wichtige Grundlagen geschaffen“, sagte Wirtschafts- und Tourismusminister Dr. Volker Wissing auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin, der weltweit größten Touristikmesse.

„Wir wollen unser touristisches Profil schärfen und Rheinland-Pfalz zur erfolgreichen Marke machen. Wir wollen Tourismus insgesamt neu denken und die Kooperation in den Regionen zwischen touristischen Betrieben, Verwaltung sowie lokalen Partnern aus Handel, Handwerk, Landwirtschaft, Weinbau, Kultur und regionalen Produzenten stärken. Ich freue mich, dass wir auch auf der ITB und dem Medienabend viele lokale Partner zusammenbringen können, um gemeinsam diesen neuen Weg zu gehen“, sagte der Minister.

So sind auf dem Medienabend mit den Machern des Loredry-Gin von der Loreley über die Feinkostmanufaktur Vinella aus Bad Kreuznach bis hin zur Ziegenkäserei Vulkanhof aus der Vulkaneifel einige lokale Produzenten vor Ort. Die Kombination von touristischem Angebot mit lokalen Partnern oder Produkten führe zu authentischen touristischen Angeboten, die das regionale Profil schärften und wertschöpfend für alle Seiten seien, so Wissing.

Insgesamt stoße Rheinland-Pfalz mit seinen touristischen Angeboten auf den Nerv der Zeit. „In einer schnelllebigen Welt wissen wir mit unserer rheinland-pfälzischen Gastfreundschaft zu punkten. Wir überzeugen als Flächenland mit echtem Landleben, mit historischen Städten und hervorragendem Wein, der bei uns wächst und produziert wird“, sagte Wissing. „Authentische Erlebnisse sind in Rheinland-Pfalz garantiert!“

Beim Standrundgang auf der ITB besuchte Wissing die zehn touristischen Regionen, darunter auch das 3,24 Meter hohe Modell eines 81 Meter hohen mobilen Aussichtsturms, den die Stadt Trier ab August für einen spektakulären Blick auf die Stadt einsetzen möchte. Neue Wege geht auch die Rheinhessen Touristik. Sie hat ganz aktuell eine Crowdfunding-Kampagne für touristische Projekte gestartet. Bürgerinnen und Bürger können bei dieser modernen Form der Bürgerbeteiligung sehr direkt darüber mitentscheiden, welche Projekte in ihrer Region umgesetzt werden sollen.

Aktuelle Zahlen zum Tourismus:

Der rheinland-pfälzische Tourismus verzeichnete im Jahr 2018 wiederholt ein neues Rekordergebnis. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten 9,96 Millionen Gäste im Land. Das war gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 1,7 Prozent. Die Übernachtungszahlen stiegen um 1,4 Prozent auf 25,63 Millionen und überschritten damit zum vierten Mal in Folge die 25-Millionen-Grenze.

Tourismus-Bilanz 2018: Gäste- und Übernachtungsrekord

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Die rheinland-pfälzische Tourismusbranche erzielte 2018 einen neuen Gäste- und Übernachtungsrekord. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten 9,96 Millionen Gäste im Land. Gegenüber dem Jahr 2017, das den bisherigen Höchststand markierte, bedeutet dies einen Zuwachs um 1,7 Prozent. Die Übernachtungszahlen stiegen um 1,4 Prozent auf 25,63 Millionen und überschritten damit zum vierten Mal in Folge die 25-Millionen-Grenze.

Tourismusregionen

In vier der neun Tourismusregionen lagen die Übernachtungszahlen über dem Niveau des Vorjahres, wobei die Pfalz mit einer Steigerung um 4,6 Prozent den Spitzenplatz belegte. Dahinter folgte die Region Mosel-Saar mit plus 3,6 Prozent und das Rheintal mit plus zwei Prozent. In fünf Regionen gingen die Übernachtungszahlen zurück, am stärksten im Naheland (minus 8,7 Prozent). Vier der neun Tourismusregionen verzeichneten einen Anstieg der Gästezahlen. Mit einem Plus von 4,6 bzw. 4,5 Prozent erreichten auch hier die Pfalz und die Region Mosel-Saar die höchsten Zunahmen.

Betriebsarten

Unter den elf Betriebsarten erzielten die Camping- und Reisemobilplätze den höchsten Übernachtungszuwachs (plus 8,2 Prozent). Die Hotels garnis folgten mit plus 6,6 Prozent an zweiter Stelle. Pensionen, Erholungs-, Ferien- und Schulungsheime, Ferienhäuser und Ferienwohnungen, Jugendherbergen sowie Hotels profitierten ebenfalls von einer gestiegenen Nachfrage. Die übrigen vier Betriebsarten mussten Übernachtungsrückgänge hinnehmen. Am größten fiel das Minus bei den Gasthöfen aus, deren Übernachtungsaufkommen um 2,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau lag. Die Gästezahlen stiegen in sieben der elf Betriebsarten; die größten prozentualen Zuwächse verzeichneten Camping- und Reisemobilplätze, Ferienhäuser und Ferienwohnungen sowie Hotels garnis.

Herkunft

Rheinland-Pfalz ist bei Gästen aus dem In- und aus dem Ausland beliebt. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher aus Deutschland erhöhte sich um 1,6 Prozent auf 7,86 Millionen. Die Zahl ihrer Übernachtungen stieg um 1,4 Prozent auf 19,8 Millionen. Aus dem Ausland kamen mit 2,1 Millionen ebenfalls mehr Gäste als im Vorjahr (plus 1,9 Prozent). Die Zahl der von ihnen gebuchten Übernachtungen stieg um 1,3 Prozent auf 5,83 Millionen.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Sachgebiet Handel, Gastgewerbe, Dienstleistungen)

Schnellmeldung Tourismus Jahr 2018: Mehr Gäste und Übernachtungen

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Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten 2018 im sechsten Jahr in Folge einen Anstieg der Gästezahlen. Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems nahm die Zahl der Besucherinnen und Besucher um 1,6 Prozent auf 9,96 Millionen zu. Die Übernachtungszahlen stiegen auf 25,63 Millionen (plus 1,3 Prozent).

Im Monat Dezember 2018 wurden 523.000 Gästeankünfte gezählt, was einem Rückgang um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Die Zahl der Übernachtungen belief sich auf 1,32 Millionen und war damit um 0,4 Prozent höher als im Dezember 2017.

Diese ersten vorläufigen Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort. Zu diesem frühen Zeitpunkt können lediglich Eckzahlen veröffentlicht werden. Durch nachträgliche Meldungen und Revisionen kommt es zu Änderungen der Ergebnisse. Deren Veröffentlichung in fachlicher und regionaler Untergliederung ist in der achten Kalenderwoche 2019 geplant. Die kumulierten Monatswerte basieren auf diesen Angaben.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Sachgebiet Handel, Gastgewerbe, Dienstleistungen)

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