Montag, 23. September 2019

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Tourismus-Kommission informiert sich über Situation des Gastgewerbes

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Klinkel: „BUGA 2031 ist Chance für Tourismus im Mittelrheintal“

In ihrer heutigen Sitzung hat sich die Enquete-Kommission Tourismus mit den Herausforderungen des Gastgewerbes befasst. Bereits im Vorfeld der Anhörung hatten die Kommissionsmitglieder zwei Gastbetriebe im Mittelrheintal besucht. Dazu erklärt die Obfrau der SPD-Landtagsfraktion in der Tourismus-Kommission, Nina Klinkel:

„Beim Vor-Ort-Besuch der Enquete-Kommission Tourismus haben die Betreiber des Hotels Weinhaus Weiler in Oberwesel und des Bellevue Rheinhotels in Boppard eindrücklich die vielfältigen Herausforderungen des Gastgewerbes geschildert. Für die Arbeit der Tourismus-Kommission sind diese Erfahrungsberichte aus erster Hand sehr wertvoll. Am Praxistag im Mittelrheintal wie auch in der heutigen Anhörung wurde deutlich, dass insbesondere in den ländlichen Regionen des Landes die Themen Fachkräftesicherung und Entsaisonalisierung die Gastwirte umtreiben. Von großer Bedeutung für das Gastgewerbe im ländlichen Rheinland-Pfalz ist zudem der Ausbau der Infrastruktur und der Breitbandversorgung. Die Bewerbung des Mittelrheintals um die Ausrichtung der Bundesgartenschau 2031 ist daher eine enorme Chance für den Tourismus in der gesamten Region. Es ist zu erwarten, dass die Blumenschau beträchtliche Investitionen in den nachhaltigen Ausbau der Infrastruktur in die Region spülen wird. Wie die Landesgartenschauen gezeigt haben, können Tourismus und Gastbetriebe über Jahrzehnte von einem solchen Investitionsschub profitieren“, so Klinkel.

Klinkel weiter: „Deutlich wurde in der heutigen Anhörung auch, dass das Gastgewerbe nach wie vor mit einem Imageproblem zu kämpfen hat. Die neue Fachkräftestrategie 2018-2021 der Landesregierung kommt daher zum richtigen Zeitpunkt. Darüber hinaus sind auskömmliche Löhne und geregelte Arbeitszeiten unerlässlich, um dem Fachkräftemangel wirksam zu begegnen und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erreichen. Eine vollständige Flexibilisierung und Individualisierung der Beschäftigungsverhältnisse im Gastgewerbe kann in diesem Zusammenhang nicht das Ziel sein. Vielmehr gilt es, die Instrumente Mindestlohn, Arbeitszeitregelung und Tarifbindung zu stärken. Nur so kann die Attraktivität des Hotel- und Gastgewerbes bei Auszubildenden und Beschäftigten langfristig erhalten und gestärkt werden. Als SPD-Fraktion stehen wir dabei an der Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.“

Schnellmeldung Tourismus Jahr 2017: Mehr Gäste und Übernachtungen

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Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten 2017 im fünften Jahr in Folge einen Anstieg der Gästezahlen. Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems nahm die Zahl der Besucherinnen und Besucher um zwei Prozent auf 9,8 Millionen zu. Die Übernachtungszahlen stiegen auf 25,29 Millionen (plus 1,1 Prozent).

Im Monat Dezember 2017 wurden 538.000 Gästeankünfte gezählt, was einem Anstieg um 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Die Zahl der Übernachtungen belief sich auf 1,31 Millionen und war damit um 5,5 Prozent höher als im Dezember 2016.

Diese ersten vorläufigen Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort. Zu diesem frühen Zeitpunkt können lediglich Eckzahlen veröffentlicht werden. Die Veröffentlichung fachlich und regional untergliederter Ergebnisse ist für den 23. Februar 2018 geplant.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

2 für 1 Angebot zum Valentinstag im Wiedtalbad

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Als Geschenk zum Valentinstag am Aschermittwoch, 14. Februar 2018 ist im Wiedtalbad im Zeitraum vom 10.-14.2.ein besonderer Gutschein erhältlich.

Dieser kostet 14,00 € und enthält eine Tageskarte zum Besuch der Sauna inkl. Schwimmbad. Die Besucher erhalten als Besonderheit eine zweite Tageskarte gratis dazu.

Diese Karten können dann vom 14.-18.2.2018 eingelöst werden. Foto: B & S Sauna

Geht heiß begehrter Titel wieder nach MYK?

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Traumpfad Hatzenporter Laysteig ist im Rennen um „Deutschlands Schönster Wanderweg 2018“

KREIS MYK. Heiß begehrt ist alljährlich die von der Fachzeitschrift Wandermagazin vergebene Auszeichnung „Deutschlands schönster Wanderweg“. Mit dem Hatzenporter Laysteig ist für 2018 wieder einer der 26 Traumpfade des Landkreises für die Publikumswahl nominiert worden. Im Vorfeld waren Wanderfans, Tourismusbüros und Vereine dazu aufgerufen worden, ihre Wanderweg-Favoriten ins Rennen um die Nominierung zu schicken. Über 160 Wege wurden vorgeschlagen. Aus diesen ermittelte eine Expertenrunde nach einem Punktesystem die Kandidaten für die Publikumsabstimmung: 15 Wege in der Kategorie Routen (mehrtägige Wanderwege) und 15 Wege bei den Touren (Tages- und Halbtagestouren).

„Nach viermaligem Titelgewinn eines Traumpfades bestätigt die nun erfolgte fünfte Nominierung erneut, dass Mayen-Koblenz ein Wanderland von höchster Qualität ist“, zeigt sich Landrat Dr. Alexander Saftig begeistert. Zuletzt 2015, davor in den Jahren 2013, 2011 und 2008 holte in der Kategorie Touren jeweils ein Traumpfad den Titel Deutschlands Schönster Wanderweg in den Kreis MYK. „Jetzt wollen wir ein weiteres Mal den Sieg“, so Saftig. Der nominierte Traumpfad bringt dazu hervorragende Voraussetzungen mit: „Alles, was es im Wanderportfolio gibt, kann ich auf dem knapp zwölf Kilometer langen Hatzenporter Laysteig erleben“, sagt Michael Schwippert von der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik.

Der Hatzenporter Laysteig ist eine streckenweise recht anspruchsvolle Tour. Der Rundweg startet am Bahnhof in Hatzenport. Ein schmaler Pfad führt den Wanderer stetig bergauf, belohnt ihn dafür bald mit einer ersten tollen Aussicht. Auf teils urwüchsigen Pfaden geht es am Steilhang der Mosel unmittelbar durch die Weinbergshänge. Es eröffnen sich fantastische Ausblicke auf das Moseltal, auf Hatzenport und die St. Johanniskirche.

Ob steile Felsklippen, herrlicher Krüppeleichenwald, idyllisches Schrumpftal oder die Höhen des Maifeldes – ein Höhepunkt reiht sich an den anderen. Waldpassagen, Blick über weite Felder und sanft gewellte Landschaft, Bachquerung, immer wieder gibt es herrliche Aussichten auf die Mosel aus neuer Perspektive oder Blicke auf Burg Bischofstein zu bewundern: Der Hatzenporter Laysteig besticht durch „ganz großes Kino“ bei der Wegedramaturgie. Tolle Option: Trittsichere Wanderer können sich als besonderes Finale noch am spektakulären Kletterpfad Dolling versuchen.

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„Best Christmas City“: Waldbreitbach siegt in der Jurywertung

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Das Weihnachtsdorf Waldbreitbach hat mit einem einzigartigen Stadtmarketingkonzept überzeugt und ist Gewinner in der Jurywertung im Wettbewerb „Best Christmas City“ in der Kategorie Kleinstadt. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Christmasworld, der international führenden Fachmesse für saisonale Dekoration und Festschmuck, statt.

Insgesamt 35 Städte haben sich bei der vierten Ausgabe des Wettbewerbs der Christmasworld, der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e. V. (bcsd) und der Fachzeitschrift Public Marketing, beteiligt. Am 29. Januar 2018 wurden die Sieger der Fachjury bekannt gegeben: Waldbreitbach in Rheinland-Pfalz gewinnt in der Kategorie Kleinstadt, Esslingen am Neckar in der Kategorie Mittelstadt und Regensburg in Bayern erhält den Award der Kategorie Großstadt. Waldbreitbach darf sich über eine hochwertige Städtedekoration für die nächste Saison im Wert von 5.000 € freuen, die von MK Illumination zur Verfügung gestellt wird.

Foto: Den Preis nahmen Alexander Hertling, 2. Vorsitzender Gewerbeverband, Ortsbürgermeister Martin Lerbs, Klaus Peter Paffhausen, Vorsitzender Gewerbeverband und Florian Fark vom Touristik-Verband Wiedtal e.V. (Foto v.l.n.r.) in Frankfurt entgegen.

„Die Fachjury hat in diesem Jahr besonders darauf geachtet, wie der Einzelhandel und andere Partner in das vorweihnachtliche Stadtmarketingkonzept eingebunden wurden“, sagt Eva Olbrich, Leiterin Christmasworld, Messe Frankfurt Exhibition GmbH. „Wir sind davon

überzeugt, dass eine unverwechselbare Atmosphäre in der Adventszeit erst dann entsteht, wenn Städte einen ganzheitlichen Ansatz für das Stadtbild verfolgen. Nur so kann das Vorweihnachtsgeschäft angekurbelt und zahlungskräftiges Publikum angelockt werden. Unsere Gewinner haben dies vortrefflich umgesetzt.“

Waldbreitbach hat mit seinem Gesamtkonzept rund um die Naturwurzelkrippe überzeugt. Rund herum hat die kleine Gemeinde in Rheinland-Pfalz einen Wanderweg, den „Stern von

Bethlehem“, mit 3.500 Glühbirnen und über 30 Krippen bestückt. Der Einzelhandel wird durch den Los-Verkauf für die große Weihnachtstombola einbezogen. Die Ziehung der Gewinner erfolgt am Christkindchen Markt und nur anwesende Los-Besitzer gewinnen, so

dass der Wiederholungsbesuch vorausgesetzt wird. Besonders überzeugt hat das Zusammenspiel der Akteure vor Ort: der Touristik-Verband, die Ortsgemeinde, der Gewerbeverband, Krippenbaumeister und die Pfarrgemeinde sowie die Einwohner ziehen an einem Strang und machen Waldbreitbach jedes Jahr zum „Weihnachtsdorf“. Platz 2 in der Kategorie Kleinstadt geht nach Michelstadt in Hessen vor der Stadt Mayen.

Bewertet wurden die Präsentationen durch eine Fachjury, bestehend aus Jürgen Block, Geschäftsführer der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. (bcsd), Yvonne Wodzak, Chefredakteurin Public Marketing beim New Business Verlag, Roland

Wölfel von der CIMA Beratung + Management GmbH, Boris Hedde, Geschäftsführer des Instituts für Handelsforschung (IFH), und Eva Olbrich, Leiterin Christmasworld und Floradecora bei der Messe Frankfurt Exhibition GmbH.

Bei der Publikumsabstimmung setzte sich Herborn in Hessen mit seinem stimmungsvollen Weihnachtsmarktplatz, umgeben von der historischen Altstadt an die Spitze. Hier hatte Waldbreitbach Platz 5 belegt. Die nächste Saison im Weihnachtsdorf Waldbreitbach beginnt am 1.12.2018 und endet am 27.1.2019.

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