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Tourismus-Kommission informiert sich über Situation des Gastgewerbes

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Steven Wink: Wir entwickeln passgenaue Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft

Mainz. Die Enquete-Kommission Tourismus des Landtags hat sich heute, am 19. Januar 2018, im Rahmen einer auswärtigen Sitzung mit der Situation des Gastgewerbes in Rheinland-Pfalz befasst. Dazu haben die Mitglieder der Kommission heute das Hotel Weinhaus Weiler in Oberwesel und das Bellevue Rheinhotel in Boppard besucht. Im Mittelpunkt dabei stand der Austausch mit den Betreiberinnen und Betreibern sowie Angestellten der Betriebe. Dazu sagt der wirtschafts- und tourismuspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Steven Wink:

„Die heutigen Gespräche mit dem Gastgewerbe haben klar gezeigt, dass die Gastwirtschaft in unserem Land vor großen Herausforderungen steht. Mir war es sehr wichtig, dass wir die Situation der Branche heute mit Menschen aus der Praxis diskutieren konnten. Das Gastgewerbe ist für den Tourismus von enormer Bedeutung.

Vor allem haben wir heute über die Notwendigkeit einer gut ausgebauten und belastbaren Infrastruktur gesprochen. Diese ist besonders in den ländlichen Regionen ebenso maßgeblich wie der Ausbau des schnellen Internets. Gleichzeitig ist die Fachkräftesituation für das Gastgewerbe ein großes Thema. In all diesen Bereichen konnten wir bereits große Fortschritte erzielen. Verkehrswege werden ausgebaut, die Digitalisierung macht große Fortschritte und mit der jüngst verabschiedeten Fachkräftestrategie der Landesregierung hat die Ampel-Koalition wirkungsvolle Maßnahmen ergriffen.

Im Rahmen einer Anhörung werden wir die heutigen Gespräche präzise auswerten. Mir ist es wichtig, schnell passgenaue Lösungsansätze für die Herausforderungen des Gastgewerbes zu entwickeln und diese politisch umzusetzen.“

Schnellmeldung Tourismus November 2017: Mehr Gäste und Übernachtungen

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Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten im November 2017 gegenüber dem Vorjahresmonat einen Zuwachs bei den Gästezahlen. Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten 612.000 Gäste im Land; das waren fünf Prozent mehr als im November 2016. Die Besucherinnen und Besucher buchten 1,47 Millionen Übernachtungen (plus 7,2 Prozent).

Von Januar bis November besuchten insgesamt 9,26 Millionen Übernachtungsgäste Rheinland-Pfalz, was eine Zunahme um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 0,8 Prozent auf 23,97 Millionen.

Diese ersten vorläufigen Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort. Zu diesem frühen Zeitpunkt können lediglich Eckzahlen veröffentlicht werden. Die Veröffentlichung fachlich und regional untergliederter Ergebnisse ist für den 23. Januar 2018 geplant.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Weihnachtsdorf Waldbreitbach in den TOP 5

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Das „Weihnachtsdorf Waldbreitbach“ hat beim Wettbewerb zur „Best Christmas City“ den fünften Platz erreicht. Das Publikum konnte online für die schönste weihnachtliche Stadt Deutschlands stimmen. „Wir bedanken uns bei allen die für uns abgestimmt und unsere Beiträge dazu verbreitet haben. Gratulation ans andere Ende des WesterwaldSteigs nach Herborn zu Platz 1“, so Florian Fark vom Touristik-Verband Wiedtal. Ortsbürgermeister Martin Lerbs ergänzt: „Wir waren mit knapp 2.000 Einwohnern die mit Abstand kleinste Gemeinde die teilgenommen hat. Gerade die Städte vor uns haben 100.000 Einwohner, da sind wir auf den Platz unter den TOP 5 noch stolzer!“

Die Christmasworld, die international führende Fachmesse für saisonale Dekoration und Festschmuck, suchte gemeinsam mit der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e.V. (bcsd) und dem Fachmagazin Public Marketing die Stadt mit der besten Handelsaktion in der Vorweihnachtszeit. Gefragt war ein Konzept, dass den Handel, die Gastronomie und Hotellerie sowie andere Wirtschafts- und Sozialpartner vereint und so in der Adventszeit Einwohner und Touristen anzieht.

Das Weihnachtsdorf Waldbreitbach ist noch bis zum 28.1.2018 täglich geöffnet. Auch beim Musikprogramm in der Pfarrkirche stehen bei ebenfalls freiem Eintritt an den Sonntagen um 18.00 Uhr noch drei Auftritte bevor: Am 14.1. Krippenmusik "Junge Talente", am 21.1. weihnachtliche Chormusik mit „Cantilene Köln“ und am 28.1. das Abschlusskonzert mit dem „Streichorchester Schreiber“.

Fotos: Andreas Pacek / Touristik-Verband Wiedtal e.V.

Ferienwohnung Walburga in Roßbach ausgezeichnet

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Roßbach / Wied. Die Ferienwohnung Walburga in Roßbach / Wied wurde mit 4 Sternen vom Deutschen Tourismusverband ausgezeichnet. Seit Sommer vermieten Walburga und Siegfried Lummer ihre Ferienwohnung. Sie ist komplett neu eingerichtet und bietet Platz für zwei Personen. Die umfangreiche Prüfung nach einem 20-seitigen Kriterienkatalog erfolgte durch Anne-Carin Ebel vom Westerwald Touristik – Service.

Florian Fark vom Touristik-Verband Wiedtal e.V. gratulierte Familie Lummer bei einem Besuch in der Tourist-Information und überreichte Urkunde und Plakette. Die Wohnung ist online über eine eigene Webseite zu finden. Außerdem ist Familie Lummer Mitglied im Touristik-Verband Wiedtal.

IHK befragt Gastgewerbe im Westerwald zur Betriebsnachfolge und bittet um Mitwirkung

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Koblenz, 4. Januar 2018: Keine guten Aussichten im Wäller Gastgewerbe: So sinkt etwa die Zahl der Übernachtungsbetriebe im Westerwald stetig. Laut Statistischem Landesamtes hat sich die Zahl der Beherbergungsbetriebe seit 1990 auf heute rund 250 nahezu halbiert. Gleichzeigt ist inzwischen rund die Hälfte der Inhaber 55 Jahre oder älter – und in vielen Fällen ist nicht klar, ob deren Betriebe einmal übergeben und weitergeführt werden können. „Es wird für viele Betriebe im Gastgewerbe eine große Herausforderung, einen geeigneten Nachfolger zu finden – vor allem auf dem Land“, weiß Christian Dübner, Tourismusreferent bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz.

Gemeinsam mit dem Westerwald Touristik Service e.V. führt die IHK Koblenz nun unter den Westerwälder Betrieben eine Studie durch – so soll eine belastbare Prognose über die künftige Angebotsvielfalt, die touristische Attraktivität und mögliche Versorgungsengpässe in den Gemeinden entstehen.

Die Tourismuswirtschaft zählt zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen in Rheinland-Pfalz. Landesweit sind mehr als 150.000 Erwerbstätige in der Tourismusbranche tätig. Damit hängt jeder zehnte Arbeitsplatz in Rheinland-Pfalz am Tourismus. Das Thema Betriebsnachfolge ist eines der wichtigsten Themen der Branche. Die Mehrzahl der Betriebe, insbesondere im Westerwald, ist inhabergeführt und wird überwiegend als Kleinstbetrieb mit bis zehn Mitarbeitern eingestuft.

„Wir werben immer wieder für die Beschäftigung mit dem Thema Betriebsnachfolge“, so Dübner. „Zum einen beschäftigen sich viele Betriebsinhaber leider viel zu spät mit diesem rechtlich und steuerlich doch sehr komplexen Prozess, zum anderen sollten Existenzgründer neben der Neugründung immer auch eine Übernahme als Option im Blick haben.“

Die Untersuchung wird im Zeitraum vom 9. Januar 2018 bis 23. Januar 2018 durchgeführt. Die Betriebe werden dabei von der beauftragten dwif Consulting GmbH online befragt. Die IHK Koblenz hofft auf eine rege Teilnahme.

► Die IHK Koblenz bietet Gastronomen individuelle und vertrauliche Beratungen zur Betriebsnachfolge an. Termine und mehr Informationen unter www.ihk-koblenz.de/tourismus

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