Freitag, 25. September 2020

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Kleiner Wäller – Großer Genuss: Neue Spazierwege im Westerwald

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Für Menschen, die gerne schlendern und weniger lange Touren bewältigen, hält der Westerwald ab sofort Spazier(wander)wege bereit: die „Kleinen Wäller“. Alle zehn Touren wurden einheitlich markiert und am Startpunkt eine ansprechende Infotafel sowie Wegweiser aufgestellt. Die „Kleinen Wäller“ sind für diejenigen geeignet, für die das erholsame Gehen ohne spezielle Vorbereitung und Ausrüstung im Mittelpunkt steht, aber auch für Gelegenheitswanderer, die Lust auf Kurztouren haben.

„Die Spazierwege sind kurze Touren für jedermann“, betont Katrin Cramer als Projektmanagerin Wandern beim Westerwald Touristik-Service. Sie durchstreifen oft gemütliche Ortschaften und wunderschöne Natur und laden zum Genießen und Durchatmen ein. Die Spazierwanderwege sind etwas länger. Man bewegt sich mehr und ist zwischen einer und drei Stunden unterwegs.

Zehn Kleine Wäller in vier Regionen des Westerwaldes warten darauf, entdeckt zu werden:

Naturpark Rhein-Westerwald:

  • Eine spannende Tour durch Wald und Feld - unter anderem zum Roßbacher Häubchen - bietet der Kleine Wäller "Häubchen-Tour" (5,5 km).
  • Eine schöne kleine Rundtour für zwischendurch ist der Kleine Wäller "Wied-Runde": 3 km durch den Ort Waldbreitbach und an der Wied entlang.
  • Nicht nur Zwerge lieben den 4,5 km langen Kleinen Wäller "Zwergenweg" bei Rengsdorf, auf dem es Höhlen zu bestaunen und Naturschönheiten zu genießen gibt.

Region Westerwald / Naturregion Sieg (ab Herbst 2020):

  • Der Kleine Wäller "Weg der Sinne" fordert auf 2,3 km die Sinne heraus und lässt die wunderbare Natur rund um Werkhausen erleben.
  • Der Kleine Wäller "Sagenweg" führt mit 4,6 km auf die Spuren von Boller Mosch, der weißen Frau und der alten Burg Mehren.

Hoher Westerwald / Wäller Land:

  • Auf der abwechslungsreichen Tour Kleiner Wäller "Wolfsteine“ beeindrucken auf 7,2 km zahlreiche Basaltformationen und der Wildpark Bad Marienberg.
  • Hier ist der Name Programm. Der Kleine Wäller "Wiesensee" führt 6,4 km rund um den Wiesensee mit tollem Seeblick und viel Natur.

Hessischer Westerwald:

  • Beim Kleinen Wäller "Hessentagswanderweg" locken die malerische Altstadt, der Aussichtsturm und das Wildgehege und es geht auf 5 km durch und um Herborn.
  • Der Kleine Wäller "Basalt + Wasser" beginnt an der Ulmbachtalsperre und führt auf 7,6 km durch Wald und BASALT-PARKours vorbei an unterschiedlichen Basaltbauwerken.
  • Beim Kleinen Wäller "Kunst + Natur" entdeckt man auf 5 km die Schönheit der Natur und den Skulpturenpark Siegfried Fietz.

Weitere „Kleine Wäller“ sind in Planung und werden bis 2021 umgesetzt werden. Ab sofort kann die kostenlose Broschüre mit den „Kleinen Wällern“ bestellt oder in den Tourist-Informationen abgeholt werden. Außerdem sind alle Touren online unter www.westerwald.info sowie im Tourenplaner Rheinland-Pfalz zu finden.

Neue Öffnungszeiten der Tourist-Information Oberwesel ab dem ersten Juni-Wochenende

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Die Tourist-Information Oberwesel erweitert die Öffnungszeiten für diesen Sommer zusätzlich mit einer Erreichbarkeit an den Sonntagen. Touristische Gäste können somit sieben Tage die Woche das umfangreiche Beratungsangebot der Tourist-Information nutzen.

Öffnungszeiten der Tourist-Information ab Samstag, 6.6.2020:

Mo - Do 09:00 Uhr - 13:00 Uhr und 14:00 Uhr - 17:00 Uhr,

Fr und Sa von 09:00 Uhr - 13:00 Uhr,

So von 10:00 Uhr - 14:00 Uhr

Rathausstraße 3
55430 Oberwesel
Fon: +49 (0) 67 44 - 71 06 24
Fax: +49 (0) 67 44 - 15 40
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.oberwesel.de

Corona-Pandemie zeigt deutliche Auswirkungen auf den Tourismus

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Die zur Eindämmung der Corona-Pandemie ergriffenen Maßnahmen im März dieses Jahres haben deutliche Auswirkungen auf das Beherbergungsgewerbe. Übernachtungsangebote durften seit dem 17. März nur noch für notwendige, aber nicht mehr für touristische Zwecke genutzt werden. Diese Regelungen ließen nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems die Gästezahlen in den rheinland-pfälzischen Tourismusbetrieben im März 2020 um 61 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat einbrechen. Die Übernachtungen betrugen weniger als die Hälfte der Werte von März 2019 (minus 53 Prozent). Insgesamt buchten im März 2020 knapp 240.000 Gäste rund 707.000 Übernachtungen.

Tourismusregionen

Von den Einbrüchen beim Übernachtungsaufkommen waren alle Tourismusregionen betroffen. Am stärksten reduzierte sich die Zahl der Übernachtungen in den Regionen Mosel-Saar und Rheintal (minus 60 Prozent und minus 58 Prozent). Die Gästezahlen sanken in allen Regionen um mehr als die Hälfte. Auch hier ist die Mosel-Saar-Region zusammen mit der Region Ahr am stärksten betroffen (beide minus 66 Prozent).

Betriebsarten

Die deutlichsten Rückgänge gab es bei den Privatquartieren (Gäste: minus 76 und Übernachtungen: minus 72 Prozent) und den Campingplätzen (Gäste: minus 73 und Übernachtungen: minus 77 Prozent), also bei den Betriebsarten mit einem ausgeprägten touristischen Schwerpunkt. Aber auch bei den übrigen Betriebsarten lagen mit Ausnahme der Vorsorge- und Rehabilitationskliniken die Rückgänge bei den Übernachtungen und Gästen im hohen zweistelligen Bereich. Aufgrund der medizinischen Ausrichtung der Vorsorge- und Rehabilitationskliniken reduzierten sich hier die Übernachtungen um 7,4 Prozent und die Zahl der Gäste um 16 Prozent.

Herkunft

Im Vergleich zum Vorjahresmonat übernachteten im März 2020 mit einem Aufkommen von 205.500 rund 59 Prozent weniger Gäste aus dem Inland in Rheinland-Pfalz. Auf sie entfielen 607.300 Übernachtungen (minus 51 Prozent). Gleichzeitig wurden 34.400 Besucherinnen und Besucher aus dem Ausland gezählt (minus 68 Prozent), die 99.600 Übernachtungen buchten (minus 63 Prozent).

Im ersten Quartal

In den ersten drei Monaten im Jahr 2020 besuchten 1,12 Millionen Gäste Rheinland-Pfalz. Das waren 21 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2019. Die Übernachtungen reduzierten sich um 17 Prozent auf 2,93 Millionen.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.
Durch die Corona-Krise sind die Beherbergungsbetriebe wirtschaftlich außerordentlich beeinträchtigt. Da die Durchsetzbarkeit der Meldepflicht in dieser Situation eingeschränkt ist, liegt der Schätzanteil der fehlenden Statistikmeldungen über dem sonst üblichen Maß.

Autorin Petra Wohnus (Referat Unternehmensstatistiken)

Rhein in Flammen Oberwesel am 12. September 2020 ist abgesagt

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Bereits gekaufte Karten behalten Gültigkeit für 2021

Am 15. April 2020 hat die Bundesregierung in Abstimmung mit den Ländern die weiteren Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erlassen. Darunter fällt auch ein Verbot von Großveranstaltungen, zunächst einmal bis zum 31. August 2020. Offen ist, ob dieses Verbot über den 31. August hinaus verlängert wird. Klar ist jedoch bereits jetzt, dass eine reguläre Durchführung der Veranstaltung unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln mit zehntausenden Gästen auf den Schiffen und an Land nicht möglich sein wird.  Daher musste der Oberweseler Stadtrat in seiner Sitzung am 05. Mai 2020 die Entscheidung treffen, die Traditionsveranstaltung abzusagen, die für Samstag, 12. September 2020 geplant war. Nicht betroffen ist zunächst der Oberweseler Weinmarkt, der für den 11.-14. sowie 18. und 19. September 2020 geplant ist. Ob und in welcher Form dieser durchgeführt werden kann, wird die Stadt Oberwesel in den kommenden Wochen entscheiden.

„Wir bedauern die Absage unserer Traditionsveranstaltung sehr und sind uns auch bewusst, welch gravierende Folgen für alle Beteiligten entstehen. Daher halten wir auch zunächst am Weinmarkt fest, in der Hoffnung, hier eine umsetzbare Idee entwickeln zu können. Dennoch muss die Gesundheit aller an erster Stelle stehen“, so Stadtbürgermeister Marius Stiehl.

Gebuchte Tickets behalten ihre Gültigkeit für Rhein in Flammen Oberwesel am Samstag, 11. September 2021. „Wir bitten alle Ticketinhaber, die Schiffskarten zu behalten und das Feuerwerk auf dem gebuchten Schiff im kommenden Jahr zu genießen. Derzeit sind zahlreiche Unternehmen wie Reedereien, Gastronomie- und Hotelleriebetriebe besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen. Wenn Sie Ihre Karte behalten, helfen Sie dabei, nach der Krise die Existenz der Unternehmen zu sichern.“ bittet Stadtmanagerin Lena Höver.

Sollten Sie dennoch Ihre Karten stornieren wollen, wenden Sie sich bitte an die Reederei, bei der Sie gebucht haben. Sollten Sie Tickets über Ticket Regional direkt bei der Tourist-Information Oberwesel erworben haben, erfolgt die Rückabwicklung auch über Ticket Regional. Hierzu werden alle Kunden in Kürze informiert.

Naturpark fördert Maßnahmen in der VG Rengsdorf-Waldbreitbach

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Wie in den vergangenen Jahren hat der Naturpark Rhein-Westerwald durch Fördermittel des Landes Rheinland-Pfalz auch in 2019 unterschiedliche Maßnahmen in der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach gefördert. Dabei wurden verschiedenen, den Naturpark betreffenden Themenbereiche finanziell unterstützt.

Die Gemeinde Waldbreitbach hat am Wanderparkplatz „Schäfers Kreuz“ eine Wandertafel mit Hinweisen zum richtigen Verhalten in der Natur errichtet und die inhaltliche Ausgestaltung mit Landwirten und Jägern abgestimmt. Sie bittet um die Unterstützung und Rücksichtnahmen von Spaziergängern, Radfahrern und vor allem Hundebesitzern. Hunde sollen an der Leine geführt und Hundekotbeutel verwendet und nicht gefüllt in die Wiesen geworfen werden. Die Flächen für Tiere und Getreide müssen geschont und ab den Abendstunden ganz der Natur überlassen werden. Mountainbiker dürfen nur auf breiteren Waldwegen und –straßen fahren, die dauerhaft angelegt oder als naturfeste Wirtschaftswege für den forstwirtschaftlichen Verkehr bestimmt sind. Das Befahren von Fußwegen und Pfaden oder quer durch die Wälder ist verboten.

An der Wäller Tour Iserbachschleife im Bereich der Gemeinde Thalhausen und am Wanderweg B1 in Breitscheid wurden Liegebänke aufgestellt, die dem Erholungssuchenden eine bequeme Rast an einem exponierten Standort ermöglichen. In Oberraden konnten gleich drei neue Ruheliegen aufgestellt werden, von deren Standorten aus sich tolle Fernblicke ins Aubachtal, Urbachtal und über den Ort bieten.

„Wir wollen neben den zertifizierten Wanderwegen auch die örtlichen Wege weiter aufwerten. Den Trend zu Freizeitaktivitäten in der Heimat merken wir gerade jetzt sehr stark. Auf der Iserbachschleife waren in den ersten vier Monaten des Jahres doppelt so viele Menschen unterwegs wie in den Vorjahren“, so Florian Fark vom Touristik-Verband Wiedtal.

Die Gemeinde Bonefeld hat den Platz am keltischen Hügelgrab durch eine Bank und sehr anschaulich illustrierten Informationstafel weiter aufgewertet. So ist ein spannender und entspannender Rastplatz zugleich am beliebten Wanderweg „Butterpfad“ entstanden.

Mit der finanziellen Unterstützung von Pflegeschnitten von Streuobstwiesen und zur Einzäunung und Freistellung von Bachtälern konnte ein wichtiger Beitrag zur zur Biotoppflege beigetragen werden. Auch die Bereitsstellung von Saatgut für Bienenweiden. wurde von vielen Ortsgemeinden angenommen, die sich nun um die nachhaltige Schaffung von blühenden Wiesen in der VG Rengsdorf-Waldbreitbach kümmern.

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