Samstag, 20. April 2019

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Rekordsommer hat für super Übernachtungszahlen in Lahnstein gesorgt

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BUGA-Gästezahlen von 2011 fast erreicht

Lahnstein. Als nun die endgültigen Gäste- und Übernachtungszahlen in Lahnstein für das letzte Jahr eingingen, kannte die Freude kaum Grenzen. „Wir haben fast die Zahlen aus dem BUGA-Jahr 2011 erreicht“, so Petra Bückner von der Touristinformation Lahnstein.

Die Gästeankünfte sind um 15,2 % gegenüber dem Vorjahr (2017) auf rund 48.200 gestiegen, die Übernachtungszahlen um knapp 18 % auf rund 112.000 nach oben geschossen. „Wir sind hellauf begeistert. Im Laufe der letzten Jahre haben wir uns kontinuierlich verbessert“, erklärt Bückner.

Umso erfreulicher ist deshalb aus städtischer Sicht die Eröffnung des neuen Boutique-Hotels im ehemaligen Rathaus in Niederlahnstein in diesem Jahr; damit kommen weitere 25 exklusive und sehr außergewöhnliche Themenzimmer hinzu. Im Martinsschloss wird sich ebenfalls noch das ein oder andere an Übernachtungsmöglichkeiten entwickeln und auch das Waldhaus hat zusätzliche Ferienhäuser geschaffen.

In den tollen Gästezahlen enthalten ist dabei noch nicht einmal der Camping- und Wohnmobiltourismus. Schätzungsweise kommen hier noch einmal rund 40.000 Übernachtungen dazu, die Dauercamper nicht eingerechnet, da diese in der Statistik nicht erfasst werden. „Lahnstein ist die einzige Stadt in Rheinland-Pfalz mit fünf Camping- bzw. Wohnmobilstellplätzen“, so Bückner.

Durch das großartige Ergebnis extra motiviert geht das Touristikteam in die neue Saison, die zu Ostern mit der Veranstaltung „Rheinleuchten“ auf Burg Lahneck und dem Kloster Allerheiligenberg eine besondere Eröffnung findet. „Es wird auch auf jeden Fall wieder eine Schiffstaufe in Lahnstein geben, soviel wollen wir schon mal verraten.“

Tourismus-Bilanz 2018: Gäste- und Übernachtungsrekord

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Die rheinland-pfälzische Tourismusbranche erzielte 2018 einen neuen Gäste- und Übernachtungsrekord. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten 9,96 Millionen Gäste im Land. Gegenüber dem Jahr 2017, das den bisherigen Höchststand markierte, bedeutet dies einen Zuwachs um 1,7 Prozent. Die Übernachtungszahlen stiegen um 1,4 Prozent auf 25,63 Millionen und überschritten damit zum vierten Mal in Folge die 25-Millionen-Grenze.

Tourismusregionen

In vier der neun Tourismusregionen lagen die Übernachtungszahlen über dem Niveau des Vorjahres, wobei die Pfalz mit einer Steigerung um 4,6 Prozent den Spitzenplatz belegte. Dahinter folgte die Region Mosel-Saar mit plus 3,6 Prozent und das Rheintal mit plus zwei Prozent. In fünf Regionen gingen die Übernachtungszahlen zurück, am stärksten im Naheland (minus 8,7 Prozent). Vier der neun Tourismusregionen verzeichneten einen Anstieg der Gästezahlen. Mit einem Plus von 4,6 bzw. 4,5 Prozent erreichten auch hier die Pfalz und die Region Mosel-Saar die höchsten Zunahmen.

Betriebsarten

Unter den elf Betriebsarten erzielten die Camping- und Reisemobilplätze den höchsten Übernachtungszuwachs (plus 8,2 Prozent). Die Hotels garnis folgten mit plus 6,6 Prozent an zweiter Stelle. Pensionen, Erholungs-, Ferien- und Schulungsheime, Ferienhäuser und Ferienwohnungen, Jugendherbergen sowie Hotels profitierten ebenfalls von einer gestiegenen Nachfrage. Die übrigen vier Betriebsarten mussten Übernachtungsrückgänge hinnehmen. Am größten fiel das Minus bei den Gasthöfen aus, deren Übernachtungsaufkommen um 2,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau lag. Die Gästezahlen stiegen in sieben der elf Betriebsarten; die größten prozentualen Zuwächse verzeichneten Camping- und Reisemobilplätze, Ferienhäuser und Ferienwohnungen sowie Hotels garnis.

Herkunft

Rheinland-Pfalz ist bei Gästen aus dem In- und aus dem Ausland beliebt. Die Zahl der Besucherinnen und Besucher aus Deutschland erhöhte sich um 1,6 Prozent auf 7,86 Millionen. Die Zahl ihrer Übernachtungen stieg um 1,4 Prozent auf 19,8 Millionen. Aus dem Ausland kamen mit 2,1 Millionen ebenfalls mehr Gäste als im Vorjahr (plus 1,9 Prozent). Die Zahl der von ihnen gebuchten Übernachtungen stieg um 1,3 Prozent auf 5,83 Millionen.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Sachgebiet Handel, Gastgewerbe, Dienstleistungen)

Wettbewerb Tourismus mit Profil in Stadt und Land in Rheinland-Pfalz

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Lewentz/Weiland: Verbandsgemeinde Loreley bei Wettbewerb „Tourismus mit Profil in Stadt und Land in Rheinland-Pfalz, Profilierungswettbewerb Kultur | Regionalität | Tourismus“ dabei

Der heimische Landtagsabgeordnete Roger Lewentz (SPD) und SPD-Kreisvorsitzender Mike Weiland begrüßen die Entscheidung des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums, dass die Verbandsgemeinde Loreley am Wettbewerb „Tourismus mit Profil in Stadt und Land in Rheinland-Pfalz, Profilierungswettbewerb Kultur | Regionalität | Tourismus“ teilnehmen darf. "Das bietet neben der Neugestaltung des Loreley-Plateaus eine weitere Chance, den Tourismus in der Verbandsgemeinde weiter anzukurbeln und professionell aufzustellen", sind sich Lewentz und Weiland sicher.

Wie das Wirtschaftsministerium mitteilt, soll mit der Umsetzung des Projektes der Mythos Loreley als kulturelle Besonderheit des Mittelrheintals durch die Zusammenarbeit von Künstlern und Kunsthandwerkern gemeinsam mit den Touristen genutzt und in die Zukunft transferiert werden. Der Kultur- und Landschaftspark auf der Loreley solle als Ort des kulturellen Schaffens wieder erweckt werden, in der das Sehen und Verstehen der Landschaft im Vordergrund stehen, heißt es in der Bewerbung, der jetzt stattgegeben wurde.

Unter Einbindung vieler regionaler Partner, ob Hotel- und Gastronomiebetriebe, Unternehmen, im Tourismus erfahrenen Protagonisten oder beispielsweise mit regionalen Erzeugern und Direktvermarktern sollen in den kommenden Jahren bis 2021 Künstler und Kunsthandwerker gewonnen werden, die Workshops anbieten. Weitere Bausteine gehören zum Gesamtkonzept, denn neben den aktiven Workshops, sind etwa die Teilnahme an einer Schifffahrt um die Loreley sowie ein Picknickkorb, gefüllt mit regionalen Produkten, Elemente des Projektes. Davon inspiriert lassen die Gäste diese Erlebnisse in künstlerisches, kreatives Schaffen einfließen. Im Rahmen des Konzeptes soll unter anderem auch eine Ausstellung im Loreley Besucherzentrum eingerichtet werden. Übernachtungen in der Region sind weiterer Konzeptbaustein, so dass die hiesigen Betriebe Ausgangs- und Ankerpunkt sind und als Orte des Wohlfühlens wahrgenommen werden. Regionale Wertschöpfung steht dabei im besonderen Fokus.

Eine zentrale Rolle wird in der Vorbereitung und Umsetzung der Wettbewerbsteilnahme die Loreley Touristik einnehmen, die von weiteren Organisationen, die im Tourismus tätig sind, unterstützt wird. Die Gesamtkosten des Projekts werden auf etwa 113.000 Euro geschätzt. Die Verbandsgemeinde hat sich durch Beschluss des Verbandsgemeinderates Loreley auf die Übernahme eines Eigenanteils von 10 % verpflichtet. "Mit Unterstützung der Landesregierung kann somit rund um den Kultur- und Landschaftspark auf der Loreley nun ein weiteres Projekt angegangen werden. Diese Weiterentwicklung ist auch mit Blick auf die BUGA 2029 sehr wichtig ", freut sich Mike Weiland und Roger Lewentz ergänzt, die finanziellen Mittel kämen insbesondere der Fortentwicklung des touristischen Angebotes im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal und direkt der heimischen Wirtschaft und den Hotel- und Gastronomiebetrieben zu gute. Dementsprechend seien die Mittel gut angelegt.

Schnellmeldung Tourismus Jahr 2018: Mehr Gäste und Übernachtungen

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Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten 2018 im sechsten Jahr in Folge einen Anstieg der Gästezahlen. Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems nahm die Zahl der Besucherinnen und Besucher um 1,6 Prozent auf 9,96 Millionen zu. Die Übernachtungszahlen stiegen auf 25,63 Millionen (plus 1,3 Prozent).

Im Monat Dezember 2018 wurden 523.000 Gästeankünfte gezählt, was einem Rückgang um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Die Zahl der Übernachtungen belief sich auf 1,32 Millionen und war damit um 0,4 Prozent höher als im Dezember 2017.

Diese ersten vorläufigen Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort. Zu diesem frühen Zeitpunkt können lediglich Eckzahlen veröffentlicht werden. Durch nachträgliche Meldungen und Revisionen kommt es zu Änderungen der Ergebnisse. Deren Veröffentlichung in fachlicher und regionaler Untergliederung ist in der achten Kalenderwoche 2019 geplant. Die kumulierten Monatswerte basieren auf diesen Angaben.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Sachgebiet Handel, Gastgewerbe, Dienstleistungen)

Hotelier des Jahres:

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Eberhard Barth, Christian Barth und Anja Barth (Favorite Parkhotel Mainz) sind Preisträger 2019

Special Award geht an Jens Sroka (Heimathafen Hotels)

Berlin/ Stuttgart, 4. Februar 2019. Die geschäftsführenden Gesellschafter des Favorite Parkhotels in Mainz, Christian Barth und Anja Barth, sowie Senior-Chef Eberhard Barth werden am Montagabend in Berlin mit dem renommierten Branchen-Preis „Hotelier des Jahres“ ausgezeichnet. Der „Special Award“ geht an den geschäftsführenden Gesellschafter der Heimathafen Hotels Jens Sroka. Durch den Gala-Abend für rund 1.000 Gäste im Berliner Hotel Intercontinental führt Nachrichtensprecherin, Journalistin und Moderatorin Judith Rakers.

Bereits seit 1990 ehrt die AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (dfv Mediengruppe) mit dieser Auszeichnung herausragende Leistungen in der Hotellerie. Unter den bisherigen Preisträgern sind Branchengrößen wie Dieter Müller (Motel One), Roland Mack (Europa-Park Rust), Dietmar Müller-Elmau (Schloss Elmau), Frank Marrenbach (Oetker Collection, Brenners Park-Hotel & Spa), Christoph Hoffmann (25hours Hotel Company) und Micky Rosen sowie Alex Urseanu (Gekko Group).

Hotelier des Jahres

In diesem Jahr hat die Jury einen klassischen Familienbetrieb ausgezeichnet. Seit fast 47 Jahren ist das Favorite Parkhotel in Mainz in Familienhand. Was mit dem Einstieg von Senior-Chef Eberhard Barth und seiner Frau Kristina in die Gastronomie begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einem 4-Sterne-superior klassifizierten Hotel mit 145 Zimmer und 14 Konferenzräume entwickelt. Die heutigen Geschäftsführenden Gesellschafter Christian Barth und seine Frau Anja haben es geschafft, den Umsatz des Favorite Parkhotels auf rund 15 Millionen Euro im Jahr zu steigern – dieser liegt damit sechsmal höher als im Jahr der Übernahme durch die Eltern. Die Gastronomie bringt zwei Drittel der Erlöse, die Auslastung des Hotels beträgt etwa 70 Prozent. Hinzu kommt seit 2011 der Betrieb des Gutshofs Laubenheimer Höhe.

Der Kernsatz der Familie Barth lautet: „Ein Generationswechsel funktioniert nur, wenn die junge Generation stolz ist, das weiterzumachen, was die Vorgänger aufgebaut haben, und die Alten stolz sind, dass die Jungen ihr Lebenswerk fortsetzen.“ In diesem Sinne vereinbarten die Senior-Chefs mit Sohn Christian Barth und seine Frau Anja einen Zehnjahresplan. Im ersten Jahr sollte sich Christian Barth alle Bereiche anschauen, dann Abteilungsleiter und danach Geschäftsführer werden. Im Jahr 2005 zog sich Eberhard Barth schließlich aus dem aktiven Hotelgeschäft zurück. Und der nächste Schritt ist schon in Sicht: Die 1997 und 1998 geborenen Töchter Julia und Anna werden wohl als dritte Generation das Hotel übernehmen.

Der Juryvorsitzende Rolf Westermann, Chefredakteur der AHGZ - Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung, begründet die Entscheidung wie folgt: „Die geschäftsführenden Gesellschafter des Favorite Parkhotels in Mainz, Anja und Christian Barth sowie Christians Vater Eberhard Barth erhalten die Auszeichnung Hotelier des Jahres 2019. Das Unternehmen ist ein Familienbetrieb erster Güte. Hier kommen viele Tugenden zusammen: Familientradition, Zusammenhalt, Respekt, gelungene Weitergabe auf die nächste Generation, Engagement für die Mitarbeiter, moderne Ausrichtung und insgesamt ein anspruchsvolles Haus, das weit über die Grenzen von Mainz hinaus bekannt ist.“

Special Award

Der Special Award geht in diesem Jahr an Jens Sroka. Der Hotelier betreibt in St. Peter-Ording und Heiligenhafen mehrere Häuser, die den Tourismus an Nord- und Ostsee aufgemischt haben: Sie heißen Beach Motel oder Bretterbude. Erst kürzlich hat er seine Häuser unter der Marke der Heimathafen Hotels gebündelt, ein Unternehmen mit Sitz in Hamburg, das in den nächsten Jahren von 270 auf 500 Mitarbeiter wachsen soll.

Mit dem Beach Motel hat Sroka in St. Peter-Ording 2013 das erste Lifestyle-Motel der Nordsee eröffnet. Das Hotel erinnert mit seinen umlaufenden Holzveranden und großen Fensterfronten an die Strandhäuser der US-Ostküste. Die Atmosphäre seiner Budget-Design-Hotels ist betont locker, keiner trägt Krawatte, jeder T-Shirt. Der Gast bekommt einen Willkommensdrink in die Hand gedrückt und mit „Schön, dass du da bist“ willkommen geheißen. Ein Konzept, das ankommt. Die Zimmerauslastung liegt seit Beginn bei rund 90 Prozent.

Sroka, der seine Ausbildung im Atlantik Hotel Kempinski in Hamburg absolviert hat, übertrug das Konzept an die Ostsee. Im Jahr 2016 öffnete er sein zweites Beach Motel in Heiligenhafen. Dort entstand auch das Konzept zur Bretterbude, einer etwas preiswerteren Unterkunft. Während sich die Beach Motels am Lebenstil der Surfer bedienen, orientiert sich die Bretterbude am Skater-Style. Srokas Herz schlägt immer da, wo gerade etwas Neues entsteht. Zurzeit hat er vier weitere Projekte in der Pipeline.

Die Begründung des Juryvorsitzenden Rolf Westermann lautet: „Den Special Award (Innovative Konzepte) erhält Hotel-Visionär Jens U. Sroka, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter der Heimathafen Hotels mit Sitz in Hamburg. Sroka steht dafür, dass die Ferienhotellerie an der Nord- und Ostsee innovativ, konzeptionell erfrischend und sehr erfolgreich sein kann. Die Häuser Beach Motel und Bretterbude wirken lässig und authentisch. Das Design spielt mit maritimen Themen und im Beach Motel speziell mit dem Surferstil. Sroka interpretiert in seinen Häusern den Strandurlaub wegweisend neu.“

Fotos: Fotograf Thorsten Zimmermann

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