Dienstag, 20. April 2021

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Rhein-Lahn-Radwege-Meldeplattform geht online

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Rhein-Lahn-Kreis. Die Rhein-Lahn-Radwege-Meldeplattform geht online. Die Online-Meldeplattform „RADar!“ bietet die Möglichkeit, so Landrat Frank Puchtler, über eine App oder via Internet auf störende und gefährliche Stellen im Verlauf der Radwege im Rhein-Lahn-Kreis aufmerksam zu machen. Es wird ein Pin inklusive dem Grund der Meldung auf die Straßenkarte gesetzt. Aufgrund dieser Information können weitere Maßnahmen eingeleitet werden.

Die Meldeplattform finden Sie auf der Homepage der Kreisverwaltung unter  www.rhein-lahn-kreis.de unter dem Punkt „Tourismus“.

Neue Outdoor Terminals im Wiedtal und Rengsdorfer Land

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Im Wiedtal und im Rengsdorfer Land können sich Besucher jetzt an drei Outdoor Terminals rund um die Uhr mit Informationen versorgen. Die Terminals stehen in Anhausen am Wanderparkplatz der Wäller Tour Iserbachschleife und in Waldbreitbach gegenüber der Tourist-Information. Das dritte Terminal kommt ans Rathaus in Rengsdorf. Hier stehen noch Umbauarbeiten am Eingangsbereich bevor, daher wird es erst im Frühjahr montiert.

Stellvertretend präsentierte der Touristik-Verband Wiedtal mit dem 1. Vorsitzenden Hans-Werner Breithausen und Geschäftsführer Florian Fark das Terminal in Anhausen gemeinsam mit Ortsbürgermeister Heinz-Otto Zantop.

„Wir haben uns bewusst für wetterfeste Outdoor Terminals entschieden, die Regen und Frost aushalten und auch bei Sonneneinstrahlung noch gut zu bedienen sind. Somit haben die Besucher jederzeit freien Zugang zu den Informationen“, so Hans-Werner Breithausen.

Hergestellt wurden die Terminals gleich um die Ecke, von der Firma TIS aus Mogendorf im Westerwald. Sie sind mit HD-Tageslichtbildschirm und einer thermogesteuerten Vitrine ausgestattet. Die Software ermöglicht individuelle Motivwechsler und bindet auch die Schnittstellen zum Wandertourenplaner Outdooractive oder der Buchungssoftware Deskline ein. Weiterhin werden viele Inhalte wie die News oder Gastronomieübersicht von der Homepage www.wiedtal.de abgebildet. „Das erspart uns eine doppelte Pflege, da die Inhalte für alle drei Standorte automatisch von der Webseite gezogen werden“, ergänzt Florian Fark.

Weihnachtsdorf Waldbreitbach – Das Original

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Weihnachtsdorf – ein Begriff der Stunde. Der idyllische Ort Waldbreitbach im Wiedtal verwandelt sich bereits seit über 30 Jahren in das Weihnachtsdorf Waldbreitbach. Dabei handelt es sich nicht um einen eingezäunten Marktplatz oder ein Hüttendorf, sondern das gesamte Dorf als solches wird mit weihnachtlichen Attraktionen und zahlreichen Krippen geschmückt. Auch wenn in dieser Saison einige Stationen ausfallen, wird es vom 1. Dezember 2020 bis zum 31. Januar 2021 stimmungsvoll, wenn der Ort in goldenem Glanz erstrahlt.

Highlights sind der "Stern von Bethlehem" - ein mit 3.500 Glühbirnen und über 30 Krippen bestückter Wanderweg, die schwimmende Krippe auf der Wied, der schwimmende Adventskranz mit 8 m Durchmesser, die lebensgroßen Figuren aus dem Erzgebirge, die Freilandkrippe und ganz neu in dieser Saison die Schwibbogen-Krippe von den Waldbreitbacher Krippenfreunden. Für ein goldenes Funkeln in der Dorfmitte sorgt die Weihnachts-Illumination am 18 m hohen Zunftbaum mit 6 m Durchmesser und fast 10.000 LEDs

Knapp 60 Stationen leuchten entlang des „Kleinen Krippenweg“, der über 2 km am Wiedufer entlang und durch den Ort verläuft. Dazu gehören auch liebevoll gestaltete kleine Krippen in Geschäften und Privatgärten. Alle Attraktionen im Dorf können täglich besucht werden, der Eintritt ist frei. Kostenfreies Informationsmaterial versendet der Touristik-Verband Wiedtal.

Das Weihnachtsdorf Waldbreitbach hat 2018 beim Wettbewerb zur „Best Christmas City“ mit einem einzigartigen Stadtmarketingkonzept überzeugt und Gold in der Jurywertung bei der Kategorie Kleinstadt gewonnen. Besonders bewertet wurde das Gesamtkonzept zum Thema Krippen und das Zusammenspiel der Akteure vor Ort.

Einige Angebote aus den Vorjahren können leider nicht stattfinden. Die große Naturwurzelkrippe in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt und das Adventskalenderhaus werden nicht aufgebaut. Der Christkindchenmarkt, der Fackelzug zur Eröffnung, die Konzerte in der Kirche, das Bühnenprogramm mit Live-Musik und die Tombola sind abgesagt. Der Selbermacher-Basar findet ausschließlich online statt, Führungen können ebenfalls nicht angeboten werden.

Im Internationalen Krippen- und Bibelmuseum von Krippenbaumeister Gustel Hertling gibt es über 2.500 Krippen aus 100 Ländern zu entdecken. Das Museum muss aufgrund der Corona-Verordnung vorerst bis zum 20.12. geschlossen bleiben, die weiteren Entscheidungen dazu entnehmen Sie bitte unserer Webseite. Gleiches gilt für die Gastronomie, hier werden alternativ einige ToGo Angebote zum Mitnehmen erarbeitet.

Der Gewerbeverband Waldbreitbach e.V. als Veranstalter weist darauf hin, dass alle Attraktionen jeden Tag besichtigt werden können und alle auch bis zum letzten Sonntag im Januar aufgebaut bleiben. Die Stationen befinden sich alle draußen an der frischen Luft. Die Besucher werden gebeten Abstand zu halten und wo dies einmal nicht möglich sein sollte sowie an belebten Stellen, auf Parkplätzen und vor Geschäften einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Aktuelle Informationen zu möglichen Anpassungen werden entsprechend veröffentlicht.

Foto: Andreas Pacek / Touristik-Verband Wiedtal e.V.

Im September weniger Gäste und Übernachtungen

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Zweistellige Zuwächse im Campingtourismus

Schon vor dem für den November verhängten Lockdown konnte der rheinland-pfälzische Tourismus nicht an den Ergebnissen des Vorjahres anknüpfen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems kamen im September gut eine Millionen Gäste ins Land, das waren 9,3 Prozent weniger als im September 2019. Die Zahl der Übernachtungen nahm um 2,5 Prozent auf 2,9 Millionen ab.

Tourismusregionen

Das Gäste- und Übernachtungsaufkommen entwickelte sich in den Tourismusregionen uneinheitlich: Die Gästezahlen lagen im September in acht der neun Fremdenverkehrsgebiete unter den Ergebnissen von 2019. Am stärksten betroffen waren die Regionen Rheinhessen und Ahr (minus 29 und minus 24 Prozent). In diesen beiden Gebieten fiel auch der Rückgang bei den Übernachtungen am stärksten aus (minus 21 und minus 17 Prozent). Dagegen verzeichneten die Tourismusregionen Mosel-Saar und Hunsrück mit Zunahmen von 7,8 und 3,8 Prozent eine positive Übernachtungsbilanz.

Betriebsarten

Herbe Einschnitte gab es bei den Erholungs-, Ferien-, Schulungsheimen sowie den Jugendherbergen, Hütten u.Ä. (zwischen minus 48 und minus 62 Prozent). Dagegen konnten die Campingplätze sogar die Zuwächse vom Vormonat übertreffen: Die Zahl der Gäste legte um 41 Prozent zu, die der Übernachtungen um 37 Prozent. Positive Entwicklungen beim Gäste- und Übernachtungsaufkommen gab es auch bei den Ferienhäusern und Ferienzentren.

Herkunft

Der Großteil der Gäste in Rheinland-Pfalz stammte mit 884.300 aus dem Inland (minus 3,6 Prozent). Diese buchten 2,4 Millionen Übernachtungen (plus 4,1 Prozent). Aus dem Ausland kamen 157.800 Gäste, 32 Prozent weniger als im September 2019. Die Übernachtungszahl ausländischer Gäste sank um 27 Prozent auf 466.700.

Zeitraum Januar bis September

In den ersten neun Monaten besuchten 5,15 Millionen Gäste Rheinland-Pfalz. Das waren 34 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2019. Die Übernachtungen reduzierten sich um 29 Prozent auf 14,5 Millionen. Aufgrund der massiven Einschränkungen des Tourismusgeschehens auf ausschließlich nichttouristische Zwecke im April und Mai 2020 waren die Rückgänge in diesen Monaten bei den Gäste- und Übernachtungszahlen am höchsten.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autorin: Petra Wohnus (Referat Unternehmensstatistiken)

Schnellmeldung Tourismus September 2020: Weniger Gäste und Übernachtungen

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Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten im September gegenüber dem Vorjahr Rückgänge beim Gäste- und Übernachtungsaufkommen. Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems betrug die Gästezahl im September 2020 rund eine Million und damit 9,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die gebuchten Übernachtungen verringerten sich um 2,4 Prozent auf 2,9 Millionen.

Von Januar bis September 2020 besuchten insgesamt 5,2 Millionen Gäste das Land und buchten rund 14,5 Millionen Übernachtungen. Damit lag die Anzahl der Gästeankünfte um 34 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums; der Rückgang der Übernachtungen betrug 29 Prozent.

Diese ersten vorläufigen Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort. Zu diesem frühen Zeitpunkt können lediglich Eckzahlen veröffentlicht werden. Fachlich und regional untergliederte Ergebnisse stehen voraussichtlich in zwei Wochen zur Verfügung.

Autorin: Petra Wohnus (Referat Unternehmensstatistiken)

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