Montag, 02. August 2021

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Hotspots bringen Ausstellungsinhalte direkt auf dein Smartphone

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Anfang dieses Jahres konnten erfolgreich Hotspots auf dem Loreleyplateau eingerichtet werden. Eine stabile und kabellose Internetverbindung wird heutzutage immer mehr eine wichtige Voraussetzung im öffentlichen Raum und vor allem an touristischen Anlaufpunkten. Dies gilt insbesondere für Touristen, die sich über ihr Tagesreiseziel informieren möchten oder einfach nach einem guten lokalem Gastronomiebetrieb Ausschau halten. „Für uns stand es daher außer Frage, dass auch die Loreley mit kostenfreiem WLAN ausgestattet werden muss, um künftig den Gästen mehr Komfort zu bieten“, so Bürgermeister Mike Weiland.

Auf dem Loreleyplateau bedeutet eine kabellose Internetverbindung aber auch, dass die Voraussetzungen geschaffen sind, die künftigen Ausstellungsinhalte im neuen Kultur- und Landschaftspark auf seinem Smartphone erleben zu können. Aufmerksame Gäste werden bereits heute QR-Codes unter anderem auf der Infotafel am Parkeingang bemerkt haben. Darüber kann man sich auf einfachem und schnellem Wege über die weitere Neugestaltung des Loreley Plateaus informieren.

Wer jetzt neugierig geworden ist und sich direkt informieren möchte, dem empfiehlt die Verbandsgemeinde Loreley den neuen Trailer zum diesjährigen Tag der Städtebauförderung, der am 8. Mai 2021 erstmals veröffentlicht wurde und in dem die Neugestaltung des Kultur- und Landschaftsparks einfach und verständlich erläutert wird.

Foto: Armin Schaust

Tourismusland Rheinland-Pfalz braucht Öffnungsperspektive:

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IHK Koblenz fordert kurzfristige Lockerungen „innen und außen“

Koblenz. Die Industrie- und Handelskammer Koblenz (IHK) fordert eine kurzfristige und verlässliche Öffnungsperspektive für das Hotel- und Gastgewerbe. „Die Inzidenzwerte sinken, die Zahl der Geimpften steigt, die Test- und Hygienekonzepte liegen griffbereit in der Schublade der Hotels, Campingplätze und Restaurants. Deshalb fordern wir, dass spätestens Pfingsten die Betriebe innen wie außen wieder öffnen dürfen“, so Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz. Andere Bundesländer wie Bayern, Niedersachen und Schleswig-Holstein machen es vor und beschließen Lockerungen für die Tourismusbranche. Da dürfe das „Tourismus-Bundesland“ Rheinland-Pfalz jetzt nicht den Anschluss verpassen, so die IHK.

Der Lockdown, ehemals angedacht als dreiwöchiger Wellenbrecher, wurde seit dem 2. November 2020 immer wieder verlängert. Nach sieben Monaten stehen nun viele betroffene Betriebe am Rande ihrer Existenz. Wie ernst die Lage ist, beschreiben die Mitglieder des IHK-Tourismusausschusses:

  • „Es reicht, es reicht wirklich! Finanziell, psychisch, familiär – für Inhaber und all seine Mitarbeiter eine zu große Belastung. Wie lange will die Politik mit uns so verfahren? Keine Perspektiven! Wir wollen und müssen wieder öffnen dürfen! Ein Datum muss her und kein Abwarten mehr!“ Silvia Hees, Hotel Halfenstube & Villa Spa 1894, Senheim/Mosel, Vorsitzende des IHK-Tourismusausschusses.
  • „Wir haben bewiesen, dass wir anspruchsvolle Hygienekonzepte umsetzen können und Schnelltests sinnvoll integrieren können. Betriebe, Mitarbeiter und nicht zuletzt Gäste haben jetzt ein klares Öffnungsdatum verdient - ansonsten sind zahlreiche Existenzen bedroht.“ Christina Heinz, Hotel Heinz, Höhr-Grenzhausen, Mitglied IHK-Tourismusausschuss.
  • „Wir benötigen dringend eine Öffnungsperspektive und keine kurzfristigen Entscheidungen, da auch unsere Lieferanten ihr Angebot notgedrungen minimiert haben und die Lieferketten erst wieder aufgebaut und ans Laufen kommen müssen – wenn alle kurzfristig zusammen bestellen, ist Chaos vorprogrammiert.“ Odette Freytag, Hotel zur Post, Waldbreitbach, Mitglied IHK-Tourismusausschuss.

Der Ausblick auf Urlaub ist ein Anreiz, zu testen

Die Sehnsucht nach Urlaub, Erholung und somit ein Stück mehr Normalität ist in der Bevölkerung spürbar. Deshalb sieht die IHK durch die Lockerungen nicht nur Vorteile für die bislang geschlossenen Betriebe, sondern auch Vorteile zur Eindämmung der Pandemie durch die Schaffung konkreter Anreize: „Die Bereitschaft, sich testen oder impfen zu lassen, wird durch die Aussicht auf Urlaub deutlich erhöht.“

Ein Knackpunkt aus Sicht der IHK: „Ohne Öffnungsperspektive keine Ausbildungsperspektive. Wie soll eine Ausbildung als Koch, Restaurant- oder Hotelfachkraft attraktiv für junge Menschen sein, wenn die Betriebe seit Monaten geschlossen sind? Deshalb muss dringend gehandelt bzw. geöffnet werden, damit die für Rheinland-Pfalz so bedeutsame Branche neben Corona-Sorgen nicht auch noch Nachwuchs-Sorgen hat“, erklärt Rössel.

Gemeinsam für den Geschäftstourismus im Land: Städte gründen das „Convention Bureau Rheinland-Pfalz“

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Die großen Städte in Rheinland-Pfalz rüsten sich für die Zukunft: Um den durch die Pandemie gebeutelten Geschäftstourismus wieder zu stärken, haben sich die fünf rheinland-pfälzischen Oberzentren Mainz, Ludwigshafen, Koblenz, Trier und Kaiserslautern mit der Stadt Worms zusammengetan, um eine gemeinsame Institution für Kongresse, Tagungen und Meetings zu gründen.

Diese Städte, zusammengeschlossen im „Arbeitskreis Städte im Tourismus- und Heilbäderverband Rheinland-Pfalz e.V.“ bereiten aktuell die Gründung des offiziellen „Convention Bureaus Rheinland-Pfalz“ vor. Ziel ist es, das professionelle Angebot der Städte mithilfe gebündelter Marketingmaßnahmen und Netzwerkarbeit gemeinsam zu vermarkten, zu profilieren und somit den Tagungs- und Kongressstandort Rheinland-Pfalz als Wirtschaftsfaktor weiterzuentwickeln. Darüber haben sich Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck sowie die weiteren vier OB der Oberzentren in ihrer jüngsten Konferenz nach einem Impulsvortrag intensiv ausgetauscht und auf eine gemeinsame Vorgehensweise verständigt. Unterstützung erhalten die Städte hierbei von der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH und dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz. Die letztendliche Teilnahme ist vorbehaltlich der noch ausstehenden Ratsentscheidungen in den Städten.

„Die Städte befinden sich in einem dynamischen Veränderungsprozess – nicht zuletzt verstärkt durch die Corona-Pandemie. Der gemeinsame Schulterschluss unserer Kommunen untereinander sowie die enge Zusammenarbeit mit dem Land ist nun wichtiger denn je. Daher freuen wir uns besonders, dass mit der Gründung des Convention Bureaus nun eine konkrete Lösung zur Stärkung des Geschäftstourismus erfolgt ist“, so die Runde aus Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck aus Ludwigshafen und den Oberbürgermeistern Michael Ebling aus Mainz, David Langner aus Koblenz, Wolfram Leibe aus Trier und Klaus Weichel aus Kaiserslautern. „Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind weiter deutlich spürbar: Insbesondere der Geschäftstourismus verzeichnete zuletzt große Einbußen, da Tagungsveranstaltungen und berufliche Meetings nur eingeschränkt möglich sind – hierunter leiden ohne Zweifel insbesondere die involvierten Akteure aus Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel. Für Rheinland-Pfalz haben wir uns zusammengetan, um diesem Trend entgegen zu wirken und das wertschöpfungsstarke Segment Geschäftstourismus langfristig wiederaufzubauen und das große Potenzial von Rheinland-Pfalz weiter zu nutzen.“

Finanziert wird das „Convention Bureau Rheinland-Pfalz“ durch die Beiträge der einzelnen Städte sowie durch die Unterstützung von Partnern aus der Wirtschaft. Verortet ist das Büro in der Landeshauptstadt Mainz. Das „Convention Bureau Rheinland-Pfalz“ fungiert zukünftig als zentrale Plattform und Ansprechpartner für das Tagungs- und Kongresswesen der rheinland-pfälzischen Städte. Als Vermittler zwischen Destinationen, Locations, Anbietern, Kongressgesellschaften, Partnern und Kunden ist das Convention Bureau eines der ersten landesweiten Institutionen Deutschlands, um das Segment Geschäftstourismus übergreifend zu bearbeiten. Ziel ist es, das professionelle Tagungs- und Kongressangebot der rheinland-pfälzischen Städte gemeinsam zu vermarkten und somit noch sichtbarer zu machen und weiter zu profilieren. Hierfür werden Marketing- und Vertriebsmaßnahmen wie PR-, Social Media- und Online-Kampagnen sowie Roadshows, Messen und Netzwerkveranstaltungen umgesetzt. Im ersten Schritt wird eine digitale Plattform entwickelt, die ein modernes Kundenmanagement sowie ein intelligentes System zur Suche und Planung individueller Veranstaltungen beinhaltet. Ein wichtiger Baustein ist dabei die Zusammenarbeit und der Wissenstransfer mit den starken Wirtschaftsunternehmen des Landes – unter anderem aus den Branchen Pharma, Chemie, Automobil sowie Forschung und Lehre.

Um das Thema „Tagen in Rheinland-Pfalz“ zusätzlich zu stärken, erhält das „Convention Bureau“ Unterstützung seitens des Landes: Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz transportiert das Tagungs- und Kongresswesen als wesentlichen Bestandteil der Wirtschaftsstandortmarke „Rheinland-Pfalz.GOLD“. Die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH – als Landestourismusorganisation – wird das Segment „Tagen in Rheinland-Pfalz“ zukünftig in das eigene Portfolio aufnehmen und die Angebote des gesamten Landes vermarkten. Hierfür wurden zusätzliche Budgets aus Landesmitteln und Personal bereitgestellt. Gemeinsame Maßnahmen mit dem Convention Bureau Rheinland-Pfalz sind bereits geplant.

August Moderer, Geschäftsführer der mainzplus CITYMARKETING GmbH und Initiator des Convention Bureaus, ist zuversichtlich: „Das Potenzial von Rheinland-Pfalz im Geschäftstourismus ist enorm – hierfür spricht insbesondere das professionelle Tagungsangebot der großen Städte sowie deren gute Lage inmitten der Ballungsräume Rhein-Main, Rhein-Neckar, SaarLorLux und Köln-Bonn. Die Städte möchten hierbei als „Speerspitze“ des Landes auftreten – nicht zuletzt, da allein rund 15 Prozent der Übernachtungen in Rheinland-Pfalz in den sechs großen Städten generiert werden. Das Convention Bureau ist der Beginn einer langfristigen und nachhaltigen Zusammenarbeit.“ Philipp Meier, Sprecher des „Arbeitskreis Städte“, ergänzt: „Gemeinsam möchten wir die Städte im Business-Segment weiterentwickeln – dieser Geschäftsbereich ist für die meisten Städte im Land der größte Umsatz- und Übernachtungsbringer. Das Convention Bureau ist ein erster wichtiger Schritt, um das Tagungsland Rheinland-Pfalz und insbesondere die starken Städtedestinationen bei den Kunden noch bekannter zu machen und Geschäfte zu akquirieren.“

Neuer Atlas zu kleinräumigen Strukturen im Tourismus

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Neuer Atlas zu kleinräumigen Strukturen im Tourismus

Kleinräumige Strukturen im Tourismus macht ein neues Angebot der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder sichtbar. Der Tourismusatlas gibt unter anderem Antwort auf die Fragen, wo der Auslandstourismus besondere Bedeutung hat und wo der Tourismus stark saisonal geprägt ist.

Mit dem Tourismusatlas werden erstmals ausgewählte Jahresergebnisse der Beherbergungsstatistik in Form von Rasterkarten regional tief gegliedert und intuitiv visualisiert. Die Karten basieren auf den aggregierten und georeferenzierten Angaben der Beherbergungsbetriebe mit zehn oder mehr Schlafgelegenheiten. Der Atlas bietet in seiner ersten Fassung verschiedene Auswertungsmöglichkeiten zu den Berichtsjahren 2017, 2018 und 2019. Ein weiterer Ausbau ist geplant.

Bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie war der Tourismus über Jahre im Aufwärtstrend. Im Jahr 2019 buchten bundesweit 191 Millionen Gäste in über 51.000 Beherbergungsbetrieben 496 Millionen Übernachtungen; im vergangenen Jahr wurden bundesweit rund 98 Millionen Gäste und 302 Millionen Übernachtungen registriert. Rheinland-Pfalz verzeichnete 2019 rund neun Millionen Gäste, die den 3.400 Betrieben 23 Millionen Übernachtungen brachten. Im Corona-Jahr 2020 schrumpfte die Zahl der Gäste auf 5,5 Millionen, die Übernachtungen gingen auf rund 15,4 Millionen zurück.

Zum Tourismusatlas

Rhein in Flammen 2021 findet nicht statt

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Veranstalter sagen die fünf Traditionsveranstaltungen entlang des Rheins ab

Es ist eine traurige Nachricht, die die Veranstalter der fünf "Rhein in Flammen"-Events entlang des Rheins verkünden müssen - doch sie ist unumgänglich. "Rhein in Flammen" wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Nachdem die Auftaktveranstaltung am 1. Mai in Bonn und am Siebengebirge schon frühzeitig abgesagt wurde, folgen nun auch die Veranstaltungen der Reihe in Bingen-Rüdesheim, Spay-Koblenz, Oberwesel und Sankt Goar.

"Wenige Veranstaltungen in unserer Region können auf eine solche Historie und treue Fans aus ganz Europa blicken, wie "Rhein in Flammen". Umso schwerer fiel allen beteiligten Partnern die Entscheidung, nun abzusagen", sagt Kristina Neitzert, Geschäftsführerin der Romantischer Rhein Tourismus GmbH, die die Kooperation der einzelnen Veranstaltungen zwischen Bonn und Bingen/Rüdesheim koordiniert. Bereits 2020 mussten die Rhein in Flammen-Veranstaltungen auf Grund der Corona-Pandemie abgesagt werden.

Auch in diesem Jahr mussten sich die Veranstalter, die beteiligten Orte und die Schifffahrtsunternehmen frühzeitig mit den weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen und dem durch die Dynamik der Corona-Pandemie begrenzten Planungshorizont befassen. "Aktuell gibt es seitens der Politik keine Perspektiven dazu, ob und wie Großveranstaltungen ab dem Sommer durchgeführt werden können", erläutert Kristina Neitzert. "In dieser unsicheren Situation haben wir eine gemeinsame Entscheidung getroffen, die sowohl dem Bevölkerungsschutz als auch den wirtschaftlichen Verpflichtungen der Beteiligten Rechnung trägt".

Die frühzeitige Absage gibt den beteiligten Orten nun die Möglichkeit, alternative Konzepte für Pandemie-konforme Veranstaltungen und Reiseanlässe zu schaffen.

Die komplette Pressemitteilung mit Statements zur Absage der einzelnen "Rhein in Flammen"-Veranstaltungen finden Sie auf der Presseseite der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH unter presse.rlp-tourismus.de

Weitere Informationen zu den einzelnen "Rhein in Flammen"-Veranstaltungen sowie die Kontaktdaten der Veranstalter finden Sie auf www.rhein-in-flammen.com.

Für Rückfragen zur Absage der Veranstaltungsreihe und zu individuellen Alternativen steht Ihnen Kristina Neitzert unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. gerne zur Verfügung.

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