Montag, 02. August 2021

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Tourist Information aktualisiert Gastgeberverzeichnis

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Urlaub in Deutschland wird immer beliebter. In Zeiten der Pandemie haben viele die Schönheiten der näheren Umgebung kennengelernt. Auch die Stadt Neuwied kann mit einigen touristischen Highlights aufwarten. Nicht zuletzt der kürzlich erschienene Reiseführer über die Deichstadt macht dies deutlich. Die städtische Tourist Information (TI) hofft, dass sich das auch in Besucherzahlen niederschlägt. Und weil Besucher eine gemütliche Unterkunft suchen, wird die TI ihr Gastgeberverzeichnis aktualisieren. Das Team der TI bittet daher alle Besitzer von Ferienwohnungen, die bislang noch nicht im städtischen, kostenlos erhältlichen Gastgeberverzeichnis zu finden sind, sich zu melden, damit ein Eintrag erfolgen kann. Für die Gastgeber fallen dafür selbstverständlich keine Kosten an. Die Meldungen können per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch erfolgen, 02631 802 5555. Die Anmeldefrist endet am 29. Mai.

Wiedereröffnung der Landesmuseen sowie Burgen und Schlössern der GDKE Rheinland-Pfalz

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Die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) Rheinland-Pfalz kann am 16. März 2021 ihre Landesmuseen und Teile der landeseigenen Burgen und Schlösser wieder für den Publikumsverkehr öffnen. Weitere Öffnungen sind für den 27. März 2021 geplant. Der Besuch ist nur mit Voranmeldung und ab der kommenden Woche per Online-Buchung möglich.

Am 16. März eröffnen die Landesmuseen in Koblenz, Mainz und Trier sowie das Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein Koblenz und die Trierer Römerbauten (außer den Viehmarktthermen, die bis auf Weiteres geschlossen bleiben).

Am 27. März 2021 folgen Schloss Stolzenfels / Koblenz, Schloss Bürresheim / Mayen, Burg Trifels / Annweiler, die Schloss- und Festungsruine Hardenburg / Bad Dürkheim sowie die Burg Pfalzgrafenstein / Kaub.

Für den Besuch ist jeweils eine vorherige Anmeldung / vorheriger Ticketkauf mit festem Termin notwendig. Die Kontaktinformationen hierfür können auf den Websites der einzelnen Häuser oder zentral unter www.gdke.rlp.de abgerufen werden. Dort finden Sie auch ab der kommenden Woche die Online-Tickets.

Die GDKE hat für alle ihre Häuser individuelle Hygienekonzepte entwickelt, die sich an den behördlichen Vorgaben im Zuge der Corona-Thematik orientieren. Dadurch kommt es teilweise zu Veränderungen bei Besuchen der Häuser und eventuell anderen Öffnungszeiten. So sind bis auf Weiteres keine Gruppenführungen und Workshops möglich. Auch hauseigene Veranstaltungen finden vorerst nicht statt (Fremdveranstalter informieren eigenständig). Zum Schutz von Gästen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der GDKE sind die an den jeweiligen Standorten aushängenden Sicherheitshinweise zu beachten.

Verheerende Bilanz für rheinland-pfälzische Tourismusbetriebe in 2020

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Die Corona-Pandemie hat der rheinland-pfälzischen Tourismusbranche 2020 deutlich zugesetzt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten 6,05 Millionen Gäste im Land. Das waren 40 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Das Minus bei den Übernachtungszahlen lag bei 33 Prozent. Mit 17,43 Millionen Übernachtungen unterschritt der Wert deutlich die 20-Millionen-Marke. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 waren fast zehn Millionen Gäste und knapp 26 Millionen Übernachtungen registriert worden.

Tourismusregionen

Herbe Einschnitte mussten infolge der Betriebsschließungen während den Lockdown-Phasen im Frühjahr und zum Jahresende ausnahmslos alle Tourismusregionen hinnehmen. Die Spannweiten der Abnahmen bei den Gästezahlen reichten von minus 31 bis minus 49 Prozent bzw. bei den Übernachtungen von minus 26 bis minus 42 Prozent. Die stärksten Rückgänge verzeichnete bei beiden Merkmalen die Region Rheinhessen. Dagegen hatte das Gebiet Mosel-Saar die geringsten Abnahmen bei den Gästen und Übernachtungen.

Betriebsarten

Unter den Betriebsarten reduzierte sich das Gäste- und Übernachtungsaufkommen bei den Erholungs-, Ferien- und Schulungsheimen sowie bei den Jugendherbergen mit Abnahmen von 58 bis 61 Prozent in 2020 am stärksten. Auch die Hotels waren mit Rückgängen bei den Gästen von 46 Prozent bzw. 42 Prozent bei den Übernachtungen deutlich betroffen. Trotz deutlicher Zuwächse in den Monaten nach dem ersten Lockdown verzeichnete der Campingtourismus für das gesamte Jahr einen Rückgang bei den Gästen um 7,4 und bei den Übernachtungen um sechs Prozent.

Herkunft

Die Zahl der Besucherinnen und Besucher aus Deutschland sank in 2020 um 35 Prozent auf 5,14 Millionen. Die Übernachtungen nahmen um 27 Prozent auf 14,59 Millionen ab. Mit 906.700 Gästen aus dem Ausland reduzierte sich der Besucherstrom um 57 Prozent im Vergleich zum Vorjahr; ihre Übernachtungen gingen um 52 Prozent zurück.

Tourismus im Dezember 2020

Aufgrund der Beschränkungen des Tourismus auf nicht-touristische Zwecke fielen die Einbrüche im Dezember 2020 noch gravierender aus. Die Gästezahlen brachen um 89 Prozent ein und die der Übernachtungen um 79 Prozent. Aufgrund der medizinischen Ausrichtung lagen die Abnahmen bei den Rehabilitationskliniken mit 37 Prozent bei den Gästen und 26 Prozent bei den Übernachtungen deutlich unter dem Durchschnitt. In der Hotellerie (Hotels, Hotels garnis, Gasthöfe sowie Pensionen) beliefen sich die Einbußen bei den Gästezahlen zwischen 79 und 88 Prozent und bei den Übernachtungen in einem Korridor zwischen 69 und 85 Prozent.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.
Durch die Corona-Krise sind die Beherbergungsbetriebe wirtschaftlich außerordentlich beeinträchtigt. Da die Durchsetzbarkeit der Meldepflicht in dieser Situation eingeschränkt ist, liegt der Schätzanteil der fehlenden Statistikmeldungen über dem sonst üblichen Maß.

Autorin: Petra Wohnus (Referat Unternehmensstatistiken)

09.02.2021 Schnellmeldung Tourismus Jahr 2020: Corona hinterlässt tiefe Einschnitte

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Die Corona-Pandemie führte 2020 zu einem noch nie dagewesenen Rückgang bei den Gäste- und Übernachtungszahlen. Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems nahm die Zahl der Besucherinnen und Besucher um fast 40 Prozent auf 6,05 Millionen gegenüber 2019 ab. Die Übernachtungszahlen brachen um 33 Prozent auf 17,42 Millionen ein.

Noch deutlicher zeigten sich die Rückgänge bei den Dezemberzahlen: Mit einem Gästeaufkommen von 62.000 lag dieser Wert um 88 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Der Einbruch bei den Übernachtungszahlen belief sich auf 78 Prozent; insgesamt gab es im Dezember 291.000 Übernachtungen.

Schwächer als der Dezember war nur der vom ersten Lockdown stark betroffene April, für den lediglich 42.000 Gäste und 222.000 Übernachtungen gezählt wurden.

Diese ersten vorläufigen Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort. Zu diesem frühen Zeitpunkt können lediglich Eckzahlen veröffentlicht werden. Fachlich und regional untergliederte Ergebnisse stehen voraussichtlich in zwei Wochen zur Verfügung.
Durch die Einschränkung der Übernachtungsangebote auf nicht-touristische Zwecke aufgrund der Corona-Krise sind die Beherbergungsbetriebe wirtschaftlich außerordentlich beeinträchtigt. Da die Durchsetzbarkeit der Meldepflicht in dieser Situation eingeschränkt ist, liegt der Schätzanteil der fehlenden Statistikmeldungen über dem sonst üblichen Maß.

Autorin: Petra Wohnus (Referat Unternehmensstatistiken)

Zweiter Lockdown lässt Tourismus erneut einbrechen

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Durch den neuerlichen Lockdown, der Anfang November verhängt wurde, musste der rheinland-pfälzische Tourismus wieder schmerzhafte Einbußen hinnehmen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems lag die Gästezahl um 85 Prozent und die der Übernachtungen um 74 Prozent unter dem Vorjahreswert. Insgesamt kamen nur noch 97.000 Besucher nach Rheinland-Pfalz, die 389.000 Übernachtungen buchten.

Verglichen mit den Daten des ersten Lockdowns im April 2020 liegen die Rückgänge niedriger: Im April 2020 kamen 95 Prozent weniger Gäste nach Rheinland-Pfalz und die Übernachtungen gingen um 90 Prozent zurück.

Tourismusregionen

Die Beherbergungsverbote für touristische Zwecke führten in allen Tourismusregionen zu massiven Rückgängen bei den Gäste- und Übernachtungszahlen. Die Rückgänge bei den Besuchern reichten von 75 Prozent in der Region Hunsrück bis 93 Prozent in der Region Mosel-Saar. Bei den Übernachtungen lag die Spannweite der Abnahmen zwischen 50 Prozent in der Region Naheland und 87 Prozent in der Region Mosel-Saar.

Betriebsarten

Mit einer Ausnahme mussten alle Betriebsarten drastische Einschnitte hinnehmen. Bei den Vorsorge- und Rehabilitationskliniken machten sich die Beherbergungsverbote aufgrund des medizinisch-therapeutischen Schwerpunktes in geringerem Umfang bemerkbar: Die Gästezahl lag um 34 Prozent und die der Übernachtungen um 19 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Rückgänge bei den übrigen Betriebsarten lagen mit einer Bandbreite von 75 bis 98 Prozent bei den Besuchern und von 54 bis 98 Prozent bei den Übernachtungen deutlich höher. Besonders stark betroffen waren Jugendherbergen, Ferienzentren, Campingplätze sowie Privatquartiere.

Herkunft

Der Großteil der rheinland-pfälzischen Gäste stammte mit einem Anteil von knapp 90 Prozent aus dem Inland (85.300 Gäste). Verglichen mit dem November 2019 waren das 84 Prozent weniger. Diese buchten knapp 344.400 Übernachtungen (minus 72 Prozent). Die Gäste aus dem Ausland bezifferten sich auf etwa 11.400 (minus 89 Prozent) mit 44.600 Übernachtungen (minus 83 Prozent).

Zeitraum Januar bis November

In den ersten elf Monaten im Jahr 2020 besuchten 5,99 Millionen Gäste Rheinland-Pfalz. Das waren 37 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2019. Die Übernachtungen reduzierten sich um 30 Prozent auf 17,13 Millionen.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Durch die Corona-Krise sind die Beherbergungsbetriebe wirtschaftlich außerordentlich beeinträchtigt. Da die Durchsetzbarkeit der Meldepflicht in dieser Situation eingeschränkt ist, liegt der Schätzanteil der fehlenden Statistikmeldungen über dem sonst üblichen Maß.

Autorin: Petra Wohnus (Referat Unternehmensstatistiken)

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