Sonntag, 24. Januar 2021

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Für den kleinen Urlaub zwischendurch: Waldschwimmbad Hamm (Sieg)

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Die Naturanlage in Thalhausermühle öffnet am 4. Juli – Achtung, Karten nur online

Am Samstag, 4. Juli, ist es so weit: Auch in der Verbandsgemeinde Hamm (Sieg) wird die Freibadsaison eröffnet. Gerade jetzt, wo bei vielen das Reisen flachfällt, bietet sich das Waldschwimmbad Thalhausermühle mit seinem chemiefreien Wasser und der riesigen Fläche für einen „kleinen Urlaub zwischendurch“ an.

1,5 Hektar Wasserfläche und noch einmal so viel an Liegewiesen, chemiefreies Wasser und die Ruhe des Seelbachtals – das sind die Kenndaten des Freibads der Verbandsgemeinde Hamm (Sieg). „Ein kleiner Chiemsee im Westerwald“, schrieb ein Besucher auf dem Bewertungsportal Schwimmbad-Check.

Anders als bei den meisten anderen Bädern in der Umgebung werden die Besuchszeiten auch dieses Jahr nicht beschränkt: Wer möchte, kann sich gern den ganzen Tag hier aufhalten. Ab dem 4. Juli um 10 Uhr ist das bis abends um 20 Uhr wieder möglich. Einige Einschränkungen durch die Corona-Pandemie wird es jedoch geben: Um Warteschlangen an der Kasse zu vermeiden, gibt es  Eintrittskarten nur online, und es dürfen nur 400 Besucher hinein.

Das sind die Regeln in Corona-Zeiten:

Besucherzahl: Maximal 400 Besucher dürfen sich gleichzeitig auf dem Gelände aufhalten. Damit gibt es viel Platz für jeden, im Wasser und auch außerhalb, denn selbst bei 1500 Gästen hätte jeder 10 Quadratmeter Platz.

Eintrittskarten nur online: Um die Besucherzahl kontrollieren zu können und Schlangen am Eingang zu vermeiden, können Eintrittskarten nur online gekauft werden. Dabei sind Kontaktdaten (Name, Adresse, Mail, Telefon) anzugeben. Wer gebucht hat, bekommt einen QR-Code, den man – ausgedruckt oder auf dem Handy – am Eingang einscannen lässt. Beim Verlassen des Bads wird er erneut gescannt, damit das System wieder Eintrittskarten für die „Nachrücker“ freigibt.

Getrennte Liegewiesen: Für Familien mit kleinen Kindern ist die Liegewiese am Nichtschwimmerbecken ausgewiesen. Jugendliche und Erwachsene benutzen die Wiese im Schwimmerbereich. Dort sind jeweils die Abstandsgebote zu beachten.

Einrichtungen: Der Kiosk ist geöffnet, die Regeln für die Gastronomie finden Beachtung. Die Sanitäranlagen sind geöffnet; Umkleiden und Duschen sind nur zur alleinigen Nutzung oder für Mitglieder eines Hausstands freigegeben.

Markierungen: Wo gewartet werden muss – am Eingang, vor den Sanitäranlagen und am Kiosk – sind Abstandsmarkierungen angebracht. Dort wird auch um Mundschutz gebeten. Die Liegeflächen und diese Wartezonen sind strikt getrennt.

Aufsicht/Reinigung: Desinfektionsmittel, Seife und Einmalhandtücher werden bereitgehalten, Kontaktflächen werden regelmäßig desinfiziert, eine Generalreinigung der Umkleiden und Sanitäranlagen findet jeweils um 15 Uhr und bei Schließung statt. Ein Verantwortlicher sowie die Badeaufsicht sind als Ansprechpartner immer vor Ort. Auch die ehrenamtlichen Helfer der DLRG stehen wie immer zur Verfügung.

Tickets kaufen: Auf der Homepage der Verbandsgemeinde Hamm (Sieg) www.hamm-sieg.de das Waldschwimmbad auswählen (wer es nicht kennt, kann sich per Video einen Eindruck verschaffen), den Button „Tickets hier“ klicken, die geforderte Daten eingeben, Zahlungsart auswählen (Sofortüberweisung, PayPal oder Kreditkarte), QR-Code ausdrucken oder per Mail aufs Handy schicken lassen.

Hilfe beim Ticketkauf: Wer mit dem Online-Ticketsystem nicht zurechtkommt, kein Internet oder keinen Drucker hat, kann sich an die Verbandsgemeindeverwaltung wenden. Emilienne Markus, 02682/969789, oder Silvia Patt, 02682/9522-36, helfen weiter.

Naturcamp als Erste(r) besichtigen

Neben dem Wasserspaß können die Besucher am kommenden Samstag, 4. Juli, schon einmal das benachbarte Naturcamp „In der Alten Wiese“ kennenlernen und an natur- und waldpädagogischen Aktionen teilnehmen. Ein spannendes Angebot besonders für die Kleinen, denn für sie hat das Team des Naturcamps einige Überraschungen parat.

Neue Angebote an den Zwergenwegen in Rengsdorf

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Die drei Zwergenwege rund um Rensgdorf gibt es nun seit gut zehn Jahren. Es war also an der Zeit, sich wieder etwas Neues einfallen zu lassen, um die Wege weiterhin attraktiv zu halten. So hat die Ortsgemeinde Rengsdorf den Roßbacher Kettensägenkünstler Edmund Plag damit beauftragt, für jeden Startpunkt einen neuen Zwerg zu schnitzen. Gut zu unterscheiden durch die Farbe der Mützen passend zum Weg.

Für die Sommerferien hat sich die Jugendpflege der VG Rengsdorf-Waldbreitbach ein Angebot für alle Daheimgebliebenen ausgedacht. Für die Zwergenwege Rot und Blau gibt es jeweils eine Zwergen-Rallye für die Altersklassen 5-7 Jahre sowie 8-10 Jahre. Wer die Aufgaben am Weg meistert und das Lösungswort zusammenstellt, bekommt in den Tourist-Informationen ein kleines Geschenk. Die Rallye-Fragen kann man sich Zuhause ausdrucken oder vor Ort aus den Prospektboxen mitnehmen.

Der blaue Zwergenweg ist seit Juni einer der zehn „Kleinen Wäller“ Spazier(wander)wege im Westerwald und wird dadurch überregional beworben. Die Kontrolle der Wege übernimmt zukünftig der Wegepate Peter Buchen. Er bessert Markierungen aus und ist regelmäßig auf den drei Touren unterwegs um Schäden zu erfassen. Für das kommende Jahr sind weitere Optimierungen sowie neue Spiel- und Aktionsgeräte geplant. Auch die Beschilderung wird laufend verbessert.

Übersicht Zwergenwege:

Roter Zwergenweg 1: Wasserspaß & Wildgehege mit Zwergenparcours, Wildgehege und Völkerwiesenbach (4 km, Start Wander-Parkplatz Obere Mühle an der K 104)

Blauer Zwergenweg 2: Fledermaus im Laubachtal mit aussichtsreichem Spielplatz am Startpunkt (4,2 km, Start am Waldfest-Platz)

Grüner Zwergenweg 3: Apfelweg am Kräutergarten mit Streuobstwiesen, Insektenhotel und Angeboten des Vereins Flora und Fauna (2 km, Start am Kinderkräutergarten Schalltorstraße)

Bendorfer Tourist-Info ist umgezogen

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Neuer Standort im Besucherzentrum der Sayner Hütte

Bendorf. Der Standort ist neu, die professionelle und persönliche Beratung bleibt: Seit dem 21. Mai empfängt das Team der Tourist-Info Bendorf seine Kunden im Besucherzentrum der Sayner Hütte (Krupp’sche Halle).

Nach zwei Jahrzehnten im Schloss Sayn ist die Tourist-Info gemeinsam mit dem Rheinischen Eisenkunstguss-Museum an die neue Wirkungsstätte umgezogen.

Nachdem die Öffnung des Denkmalareals sich durch die Corona-Pandemie um einige Wochen verschoben hat, freuen sich Kornelia Laubach, Cornelia Biegel und Edda Perske nun, den Besuchern vor Ort mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Unterstützung aus dem Bendorfer Rathaus erhalten sie von Nadine De Bock und Margret Heinrich im Backoffice.

Zum Leistungsspektrum gehören neben der umfassenden touristischen Beratung auch die Vermittlung von Unterkünften in Bendorf und der Verkauf von Rad- und Wanderkarten. Das Team der Tourist-Info kümmert sich außerdem um die Buchung von Führungen auf der Sayner Hütte und die Beratung im Zusammenhang mit allen anderen Sehenswürdigkeiten.

Vom Besucherzentrum aus haben die Besucher kurze Wege zu den Attraktionen im Kulturpark Sayn und eine gute Anbindung zu den Premiumwanderwegen, auch Parkplätze findet man ausreichend vor Ort.

Die Tourist-Info in der Krupp’schen Halle der Sayner Hütte ist ebenerdig und barrierefrei zu erreichen. Sie  ist wie das Denkmalareal zurzeit von Donnerstag bis Sonntag zwischen 10 und 18 Uhr für Besucher geöffnet. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel.:

02622 / 9849550 oder 02622 / 703105.

Baden am Waldsee Rieden ist wieder möglich

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KREIS MYK. Die Verbandsgemeinde Mendig, die Ortsgemeinde Rieden und der Landkreis Mayen-Koblenz freuen sich bekanntgeben zu können, dass das Baden im Riedener Waldsee ab Mittwoch, 10. Juni, wieder gestattet ist. „Die neuste Corona-Bekämpfungsverordnung lockert die Auflagen für das Schwimmen, so dass wir den Badebetrieb in unserer vulkanischen Heimat wieder zulassen werden“, betonen Landrat Alexander Saftig, Verbandsbürgermeister Jörg Lempertz und Ortsbürgermeister Andreas Doll übereinstimmend. Wir wünschen den Gästen des Waldsees schöne Stunden in Rieden und vertrauen darauf, dass diese im  Umkehrschluss folgende Corona-Regeln strengstens einhalten:

1. An Land ist der Abstand von mindestens 1,5 Metern pro Person einzuhalten.

2. Im Wasser ist ein Mindestabstand von 3 Metern pro Person einzuhalten.

Foto: Riedener Waldsee

Auch in der Freizeit Naturschutz am Laacher See beachten

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KREIS MYK. Der „Laacher See“ wird seit jeher als Erholungsraum genutzt. Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz weist darauf hin, dass die Bestimmungen des Naturschutzes einzuhalten sind. Neben der eindrucksvollen Seelandschaft und den diversen Freizeitangeboten bietet der See den Besuchern einen interessanten Einblick in die natürlichen Lebensräume seltener feuchtland- und wassergebundener Vogelarten. Auch das Baden soll in den warmen Sommermonaten natürlich nicht zu kurz kommen. So stellt die Liegewiese des Campingplatzes einen idealen Zugang zu einer Abkühlung im Wasser bereit.

Doch leider wird der See nicht nur vom offiziellen Badebereich aus betreten. Beim Spaziergang rund um den See stellt man schnell fest, dass viele Uferbereiche des Naturschutzgebiets von Badegästen übervölkert werden. Die von Besuchern als Badebuchten wahrgenommenen Uferbereiche werden zudem, trotz lang anhaltender Trockenheit und gesteigerter Waldbrandgefahr, als Lager- und Grillplätze genutzt. Zertrampelte Uferbereiche, hinterlassene Abfälle und eine nachhaltige Störung der natürlichen Lebensräume sind die Folge.

All diese Handlungen sind abseits der offiziell ausgewiesenen Plätze im Naturschutzgebiet „Laacher See“ verboten. Entsprechende Hinweistafeln im Bereich der Parkplätze sowie Schilder entlang des Uferrundweges weisen Besucher ausdrücklich darauf hin. Die Naturschutzbehörde hofft auf das Verständnis der Bürger für das besondere Schutzbedürfnis des Naturschutzgebiets „Laacher See“, damit das Gebiet auch in Zukunft in seiner Artenvielfalt erhalten werden kann.

Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz weist ferner darauf hin, dass Zuwiderhandlungen eine Ordnungswidrigkeit darstellen und mit einem Bußgeld geahndet werden können. Ansprechpartnerin im Kreishaus ist Iris Arens von der unteren Naturschutzbehörde, Tel. 0261/108-319.

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