Freitag, 15. Oktober 2021

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Burg Sooneck mit neuem Partner und Präsentationskonzepten

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Die Burg Sooneck in Niederheimbach am Rhein wird mit einem neuen betrieblichen und inhaltlichen Konzept in die kommende Gästesaison starten. Mit der Familie Cora und Marco Hecher (Burg Rheinstein) konnte ein am Rhein sehr bekannter und erfahrener Partner für den Betrieb und die gastronomische Nutzung der Burg Sooneck gewonnen werden. „Wir sind sehr erfreut, dass wir die Burg Sooneck in so gute Hände geben können. Seit nunmehr drei Generationen ist die Burg Rheinstein in ihrem Besitz. Dort hat sie gezeigt, dass sie mit allen Fragen des Betriebs eines solch herausragendem Denkmals bestens vertraut ist“, sagt Dr. Angela Kaiser-Lahme, Direktorin Burgen Schlösser Altertümer bei der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz. Von der Familie Hecher erhofft sie sich zudem, dass vor allem die touristischen Stärken dieses besonderen Ortes niveauvoll noch weiter ausgespielt werden.

So sehen es auch Cora und Marco Hecher: “Unsere Erfahrung mit Gästen, unserem Burgmuseum und unsere Liebe zum Kulturgut hat uns dazu bewegt, die verantwortungsvolle und herausfordernde Aufgabe auf Burg Sooneck zu übernehmen. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der GDKE und möchten Burg Sooneck in den nächsten Jahren gemeinsam zu einem weit bekannten touristischen Kulturgut machen.“

Hierfür haben beide Seiten in den vergangenen Monaten Hand angelegt: So hat das Präsentationskonzept der historischen Schauräume durch die GDKE-Direktion Burgen Schlösser Altertümer ein Update erhalten. Die BesucherInnen können sich fortan selbstständig durch die neu kuratierten Räume der Burg bewegen und sich über Geschichte und Leben auf der Sooneck informieren. Für unsere ausländischen Gäste stehen in mehreren Sprachen Orientierungskarten zur Verfügung.

Auch die neuen Pächter planen viel Neues: neben dem eigentlichen Betrieb der Burg haben sie unter anderem ein Familienkonzept mit einer spannenden Schatzsuche entwickelt, bei dem der historische Ort mit seiner Geschichte für kleine und große Gäste zum Erlebnis wird. Das gastronomische Angebot auf Burg Sooneck wird den Burgbesuch mit regionalen Weinen, erfrischenden Getränken und einem ToGo-Angebot an leckeren Speisen abrunden. Auch Wanderer, die Burg Sooneck nur passieren, haben die Möglichkeit sich vor den Toren der Burg auf Bänken mit schönem Rheinblick und Speisen aus dem neuen Burglädchen zu stärken.

Die Burg Sooneck bleibt selbstverständlich im Besitz des Landes Rheinland-Pfalz, die wissenschaftliche Betreuung der historischen Räume und deren Ausstattung liegen weiterhin in der Hand von Burgen Schlösser Altertümer. Alle baulichen Maßnahmen werden weiterhin von der GDKE betreut.

Auch das überregional bekannte Projekt „Burgenblogger“ könnte in den Räumlichkeiten fortgesetzt werden. Das bisherige Personal der GDKE auf Burg Sooneck wird an anderen Stellen innerhalb der Direktion eingesetzt werden.

Für den Lahnwanderweg ist noch alles drin

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„Deutschlands schönster Wanderweg 2021“ auf.

Der Lahnwanderweg wurde für diese deutschlandweite Publikumswahl nominiert. Nun braucht er dafür möglichst viele Stimmen. Alle Einheimischen und Wanderfans können voten und so dazu beitragen, die Auszeichnung 2021 ins Lahntal zu holen. Unter https://wandermagazin.de/wahlstudio ist das Wahlstudio geöffnet. Und abstimmen kann sich lohnen, denn das Team von „Deutschlands schönster Wanderweg“ verlost jeden Monat eine große Anzahl hochwertiger Preise.

„Mit dem Lahnwanderweg steht einer unserer besten Wege zur Wahl bei “Deutschlands schönster Wanderweg 2021“. Ein Erfolg bei der Publikumswahl wäre auch ein Erfolg für unsere schöne Heimat“, ruft Landrat Frank Puchtler zur Abstimmung auf.

Abstimmen kann man bis zum 30. Juni 2021. Aber wer früher abstimmt, nimmt häufiger an der monatlichen Verlosung teil.

Susanne Groos koordiniert beim Lahntal Tourismus Verband e. V. den Lahnwanderweg. Sie ist optimistisch, dass die heimischen Fans fleißig für den Lahnwanderweg abstimmen werden. Groos ergänzt: „Sogar bei den Tagestouren kann man für den schönsten Wanderweg 2021 ganz in der Nähe fündig werden. Zum Beispiel die Loreley Extratour, gleich "um die Ecke" von der Lahnmündung, ist einfach wunderbar.“

Man kann seine Stimme für den Lahnwanderweg auch auf traditionellem Weg abgeben. Hierfür gibt es offizielle Wahl-Postkarten, sie liegen im ganzen Lahntal aus; unter anderem in den Tourist-Informationen, Rathäusern und Kreisverwaltungen. Weitere Informationen zur Wahl und zum Lahnwanderweg finden sich unter www.lahnwanderweg.de.

Tourist Information aktualisiert Gastgeberverzeichnis

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Urlaub in Deutschland wird immer beliebter. In Zeiten der Pandemie haben viele die Schönheiten der näheren Umgebung kennengelernt. Auch die Stadt Neuwied kann mit einigen touristischen Highlights aufwarten. Nicht zuletzt der kürzlich erschienene Reiseführer über die Deichstadt macht dies deutlich. Die städtische Tourist Information (TI) hofft, dass sich das auch in Besucherzahlen niederschlägt. Und weil Besucher eine gemütliche Unterkunft suchen, wird die TI ihr Gastgeberverzeichnis aktualisieren. Das Team der TI bittet daher alle Besitzer von Ferienwohnungen, die bislang noch nicht im städtischen, kostenlos erhältlichen Gastgeberverzeichnis zu finden sind, sich zu melden, damit ein Eintrag erfolgen kann. Für die Gastgeber fallen dafür selbstverständlich keine Kosten an. Die Meldungen können per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch erfolgen, 02631 802 5555. Die Anmeldefrist endet am 29. Mai.

Wiedereröffnung der Landesmuseen sowie Burgen und Schlössern der GDKE Rheinland-Pfalz

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Die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) Rheinland-Pfalz kann am 16. März 2021 ihre Landesmuseen und Teile der landeseigenen Burgen und Schlösser wieder für den Publikumsverkehr öffnen. Weitere Öffnungen sind für den 27. März 2021 geplant. Der Besuch ist nur mit Voranmeldung und ab der kommenden Woche per Online-Buchung möglich.

Am 16. März eröffnen die Landesmuseen in Koblenz, Mainz und Trier sowie das Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein Koblenz und die Trierer Römerbauten (außer den Viehmarktthermen, die bis auf Weiteres geschlossen bleiben).

Am 27. März 2021 folgen Schloss Stolzenfels / Koblenz, Schloss Bürresheim / Mayen, Burg Trifels / Annweiler, die Schloss- und Festungsruine Hardenburg / Bad Dürkheim sowie die Burg Pfalzgrafenstein / Kaub.

Für den Besuch ist jeweils eine vorherige Anmeldung / vorheriger Ticketkauf mit festem Termin notwendig. Die Kontaktinformationen hierfür können auf den Websites der einzelnen Häuser oder zentral unter www.gdke.rlp.de abgerufen werden. Dort finden Sie auch ab der kommenden Woche die Online-Tickets.

Die GDKE hat für alle ihre Häuser individuelle Hygienekonzepte entwickelt, die sich an den behördlichen Vorgaben im Zuge der Corona-Thematik orientieren. Dadurch kommt es teilweise zu Veränderungen bei Besuchen der Häuser und eventuell anderen Öffnungszeiten. So sind bis auf Weiteres keine Gruppenführungen und Workshops möglich. Auch hauseigene Veranstaltungen finden vorerst nicht statt (Fremdveranstalter informieren eigenständig). Zum Schutz von Gästen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der GDKE sind die an den jeweiligen Standorten aushängenden Sicherheitshinweise zu beachten.

Verheerende Bilanz für rheinland-pfälzische Tourismusbetriebe in 2020

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Die Corona-Pandemie hat der rheinland-pfälzischen Tourismusbranche 2020 deutlich zugesetzt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten 6,05 Millionen Gäste im Land. Das waren 40 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Das Minus bei den Übernachtungszahlen lag bei 33 Prozent. Mit 17,43 Millionen Übernachtungen unterschritt der Wert deutlich die 20-Millionen-Marke. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 waren fast zehn Millionen Gäste und knapp 26 Millionen Übernachtungen registriert worden.

Tourismusregionen

Herbe Einschnitte mussten infolge der Betriebsschließungen während den Lockdown-Phasen im Frühjahr und zum Jahresende ausnahmslos alle Tourismusregionen hinnehmen. Die Spannweiten der Abnahmen bei den Gästezahlen reichten von minus 31 bis minus 49 Prozent bzw. bei den Übernachtungen von minus 26 bis minus 42 Prozent. Die stärksten Rückgänge verzeichnete bei beiden Merkmalen die Region Rheinhessen. Dagegen hatte das Gebiet Mosel-Saar die geringsten Abnahmen bei den Gästen und Übernachtungen.

Betriebsarten

Unter den Betriebsarten reduzierte sich das Gäste- und Übernachtungsaufkommen bei den Erholungs-, Ferien- und Schulungsheimen sowie bei den Jugendherbergen mit Abnahmen von 58 bis 61 Prozent in 2020 am stärksten. Auch die Hotels waren mit Rückgängen bei den Gästen von 46 Prozent bzw. 42 Prozent bei den Übernachtungen deutlich betroffen. Trotz deutlicher Zuwächse in den Monaten nach dem ersten Lockdown verzeichnete der Campingtourismus für das gesamte Jahr einen Rückgang bei den Gästen um 7,4 und bei den Übernachtungen um sechs Prozent.

Herkunft

Die Zahl der Besucherinnen und Besucher aus Deutschland sank in 2020 um 35 Prozent auf 5,14 Millionen. Die Übernachtungen nahmen um 27 Prozent auf 14,59 Millionen ab. Mit 906.700 Gästen aus dem Ausland reduzierte sich der Besucherstrom um 57 Prozent im Vergleich zum Vorjahr; ihre Übernachtungen gingen um 52 Prozent zurück.

Tourismus im Dezember 2020

Aufgrund der Beschränkungen des Tourismus auf nicht-touristische Zwecke fielen die Einbrüche im Dezember 2020 noch gravierender aus. Die Gästezahlen brachen um 89 Prozent ein und die der Übernachtungen um 79 Prozent. Aufgrund der medizinischen Ausrichtung lagen die Abnahmen bei den Rehabilitationskliniken mit 37 Prozent bei den Gästen und 26 Prozent bei den Übernachtungen deutlich unter dem Durchschnitt. In der Hotellerie (Hotels, Hotels garnis, Gasthöfe sowie Pensionen) beliefen sich die Einbußen bei den Gästezahlen zwischen 79 und 88 Prozent und bei den Übernachtungen in einem Korridor zwischen 69 und 85 Prozent.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.
Durch die Corona-Krise sind die Beherbergungsbetriebe wirtschaftlich außerordentlich beeinträchtigt. Da die Durchsetzbarkeit der Meldepflicht in dieser Situation eingeschränkt ist, liegt der Schätzanteil der fehlenden Statistikmeldungen über dem sonst üblichen Maß.

Autorin: Petra Wohnus (Referat Unternehmensstatistiken)

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