Dienstag, 23. Oktober 2018

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Auftakt der ITB 2018 in Berlin

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Steven Wink: Rheinland-Pfalz ist für Touristen hochattraktiv

Mainz. Zum Auftakt der Internationalen Tourismus-Börse in Berlin sagt der wirtschafts- und tourismuspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz, Steven Wink:

„Im vergangenen Jahr haben 9,8 Millionen Gäste aus dem In- und Ausland in Rheinland-Pfalz übernachtet. Damit wurde der Rekordwert aus dem Jahr 2016 erneut übertroffen. Unser Land ist für Gäste aus dem In- und Ausland hochattraktiv.

Weltweit schätzen die Menschen die kulturelle und landschaftliche Vielfältigkeit unseres Landes. Bei uns verbinden sich Tradition und Moderne. Wichtig ist, dass wir auch zukünftig mit den nationalen und internationalen Tourismusgebieten mithalten können.

Ungeachtet der Tatsachen redet die CDU den Tourismusstandort schlecht und macht damit auf dem Rücken einer ganzen Branche Parteipolitik. Die Union mäkelt rum, die Freien Demokraten blicken optimistisch nach vorn und entwickeln Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft. Fakt ist: Noch nie hat der Tourismus in unserem Land so viel politische Aufmerksamkeit erfahren wie jetzt. Dies haben wir Freie Demokraten maßgeblich beeinflusst.

Grundlage für den zukünftigen Erfolg unserer Tourismusbranche ist ein passgenaues Vermarktungskonzept, das die Vielfältigkeit unseres Landes für breite Schichten der Gesellschaft fühlbar macht. Gleichzeitig müssen wir auch dafür sorgen, dass die Rahmenbedingungen an die Notwendigkeiten der Branche angepasst werden. Dazu gehört es, über flexiblere Arbeitsmodelle und Entbürokratisierung zu diskutieren. Wir wollen es den Gastwirtinnen und Gastwirten so leicht wie möglich machen, Angebote auf Spitzenniveau anbieten zu können.“

Tourismus / Äußerungen Wirtschaftsminister Wissing

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Der Tourismus im Land braucht mehr Unterstützung, Herr Wissing!

Wirtschaftsminister Wissing hat sich heute laut dpa dagegen ausgesprochen, dem rheinland-pfälzischen Tourismus mehr Geld zur Verfügung zu stellen. Dabei sehen Experten ohne eine Erhöhung der Investitionen kaum Chancen, den Tourismus im Land nachhaltig zu stärken. Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion und Obmann der Fraktion in der Enquete-Kommission für Tourismus, Alexander Licht:

„Der Minister irrt, wenn er meint, mit wenigen kreativ klingenden Sätzen die Krise im rheinland-pfälzischen Tourismus lösen zu wollen. Unser Land liegt beim Wachstum seit Jahren hinter den meisten anderen Bundesländern. Gerade die Entwicklung im Tourismusgeschäft hat aber sehr viel mit der dazugehörigen Infrastruktur, dem öffentlichen Angebot an Kultur und ähnlichem zu tun. Und hierfür trägt natürlich vor allem die Landesregierung die Verantwortung!

Allerdings hat sie die Tourismus-Fördermittel in den vergangenen Jahren sogar erheblich gekürzt und die Förderkriterien weitgehend am tatsächlich notwendigen Bedarf vorbei festgelegt. Auch fehlt eine ressortübergreifende, abgestimmte Planung der Mittelverwendung. Dabei zeigen auch die bisherigen Sitzungen der Enquete-Kommission mit Expertenanhörungen ganz deutlich: Ohne zusätzliches Geld wird es nicht gehen!

Das Megathema Tourismus muss im Land endlich als Querschnittsaufgabe begriffen und die Verantwortung dafür in der Landesregierung zentralisiert werden. Ein Beispiel für eine Querschnittsaufgabe sind die Straßen zu Sehenswürdigkeiten. Nur wenn diese in einem vernünftigen Zustand sind, werden sie auch in Zukunft von Touristen genutzt werden können. Da viele Sehenswürdigkeiten von überregionaler Bedeutung sind, darf die Landesregierung die betroffenen Gemeinden bei den Instandhaltungskosten hier nicht im Regen stehen lassen.

In diesem Zusammenhang wundert uns auch, dass die FDP-Fraktion im Landtag erst kürzlich eine sehr umfangreiche Große Anfrage u.a. zum Tourismus eingereicht hat. Traut die Fraktion der Regierung, die sie trägt, bei diesem Thema nicht genügend Kompetenz zu? Oder informiert Minister Wissing die eigene Fraktion nicht ausreichend?“

Oberwesel mit Übernachtungsrekord

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Höchste Übernachtungszahl seit 2002

Ganz im Trend des Rheintales verzeichnete auch Oberwesel einen satten Zuwachs an Übernachtungsgästen von rund 7,7% im Vergleich zu 2015 (für das Jahr 2016 wurde vom Statistischen Landesamt keine Gesamtzahl zur Verfügung gestellt) auf insgesamt 145.883 Übernachtungen. „Dies ist der höchste Wert seit dem Jahr 2002 und übersteigt sogar das erfolgreiche BUGA-Jahr 2011 um rund 5.400 Übernachtungen.“ ist Stadtbürgermeister Jürgen Port zu Recht stolz.

Der September mit dem historischen Weinmarkt und der Großveranstaltung Rhein in Flammen ist nach wie vor der stärkste Monat des Jahres, aber auch die ansonsten schwachen Wintermonate konnten ein deutliches Plus verzeichnen.

„Die vielen Buchungen unserer diversen Führungsangebote sowie auch die Vielzahl der Gäste bei uns am Counter spricht für eine ebenso steigende Anzahl an Tagesgästen.“ bestätigt Daniela Ziermann von der Tourist-Information.

Für das laufende Jahr 2018 sind bereits jetzt für Pfingsten, wenn das mittelalterliche Spectaculum stattfindet, sowie zum Weinmarkt am  zweiten und dritten September-Wochenende so gut wie alle Betten ausgebucht, und die Gäste werden an die Nachbarstädte verwiesen. „Auch die über die Tourist-Information Oberwesel verkauften Schiffskarten zu Rhein in Flammen sind bereits zu 85 % ausgebucht.“ ergänzt Franziska Schallop von der Tourist-Information.

 

Burg Lahneck startet in die Saison

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Touristinformation organisiert Kerzenführungen

Lahnstein. Am 27. März beginnt für das Wahrzeichen der Stadt Lahnstein - die Burg Lahneck - die neue Saison. Für die städtische Touristinformation ein wichtiger Termin, denn die Burg ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel in der Stadt und ein wesentlicher Faktor in der Vermarktung. „Wir freuen uns jedes Jahr, wenn die Winterpause endet und die Burg für Gäste wie Einheimische ihre Türen öffnet“, so Touristikchefin Petra Bückner. Burgführungen werden dann viermal täglich um 12,13,14 und 15 Uhr angeboten, montags ist die Burg geschlossen (ausgenommen Ostern und Pfingsten). Eine vorherige Anmeldung ist nur für Gruppen erforderlich (Telefon 02621 2765).

Neben den normalen Burgführungen organisiert die Lahnsteiner Touristinformation in Kooperation mit den Eigentümern der Burg auch sogenannte Kerzenführungen. Ab dem 11. Mai 2018 kann das alte Gemäuer dann am Abend auf ganz andere Art und Weise erlebt werden. Anmeldung und der Kartenverkauf erfolgen über die Touristinformation (Telefon: 02621 914-171, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ). „Wir bieten diese Führung ganz bewusst bis in den Winter hinein an, um zum Beispiel auch ein besonderes Rahmenprogramm für Weihnachtsfeiern auf der Burg bzw. im Restaurant zu bieten“, erläutert Bückner.

Die Winterpause schon beendet, hat übrigens das Burg Restaurant; dienstags bis sonntags ist es geöffnet.

Termine der Kerzenführungen:

11. Mai 2018 um 21.30 Uhr

08. Juni 2018 um 22.00 Uhr

13. und 27. Juli 2018, um 22.00 Uhr

10. und 24. August 2018, um 22.00 Uhr

14. und 28. September 2018, um 21.30 Uhr

12. und 26. Oktober 2018, um 21.00 Uhr

09. und 23. November 2018, um 17.00 Uhr

07. Dezember 2018, um 17.00 Uhr

 

Koblenz verzeichnet Übernachtungsrekord

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Gäste- und Übernachtungszahlen 2017 über BUGA-Jahr-Niveau

Koblenz war 2017 bei Touristen so beliebt wie noch nie. Erstmals wurden im vergangenen Jahr sogar die Zahlen des BUGA-Ausnahmejahres 2011 übertroffen. Das geht aus dem jetzt vom Statistischen Landesamt RheinlandPfalz veröffentlichten Monatsbericht für Dezember hervor. 356.850 Gäste haben die Landesstatistiker in Koblenz im vergangenen Jahr gezählt. 0,9% mehr als im Vergleichszeitraum 2016. Bei den Übernachtungen fiel der Anstieg mit 2% noch etwas deutlicher aus. Das entspricht 689.311 in Koblenzer Beherbergungsbetrieben registrierten Übernachtungen. Zum Vergleich: Im bisherigen BUGA-Rekordjahr 2011 wurden „nur“ 351.937 Gäste und 678.097 Übernachtungen gezählt.

Zusätzlich erfreulich ist, dass der Zuwachs bei den Übernachtungszahlen in Koblenz erneut über dem landesweiten Durschnitt (+0,8%) lag. Und auch im Vergleich mit den anderen kreisfreien Städten im Land schneidet Koblenz gut ab: Landesweit lag der Durchschnitt hier mit +1,8% leicht unter dem Ergebnis der Rhein-Mosel-Stadt. „Diese rundum positiven Zahlen zeigen, dass Koblenz touristisch hervorragend aufgestellt ist und der Tourismus ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor für die Stadt ist“, freut sich der Koblenzer Oberbürgermeister Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig über die jetzt vorgelegten Rekordzahlen.

Dass Koblenz bei Touristen sehr beliebt ist, zeigt auch das Ergebnis einer Online-Umfrage der Deutschen Zentrale für Tourismus, in der fast 32.000 Deutschland-Reisende aus über 60 Ländern ihren persönlichen Favoriten unter den deutschen Sehenswürdigkeiten gewählt haben. Koblenz, das Deutsche Eck und die Festung Ehrenbreitstein haben es dabei auf Platz 20 der 100 beliebtesten Sehenswürdigkeiten 2017 geschafft.

„Das unterstreicht einmal mehr, wie wichtig die Festung Ehrenbreitstein, aber auch die Seilbahn für den touristischen Erfolg der Stadt sind“, so Claus Hoffmann, der Geschäftsführer der Koblenz-Touristik GmbH.  Darüber hinaus habe auch der wirtschaftliche Erfolg der Stadt Koblenz seinen Teil zur touristischen Entwicklung beigetragen. Gerade der Anteil der Geschäftsreisenden habe in den vergangenen Jahren stetig zugenommen, so Claus Hoffmann weiter.

Diesen gemeinsamen Erfolg aller am Tourismus beteiligten Akteure, insbesondere Hoteliers und Gastronomen, gelte es nun weiter auszubauen.

„Nur wenn wir den eingeschlagenen Weg weitergehen und auch weiterhin in den Tourismus und die Vermarktung der Stadt investieren, werden wir dieses Niveau langfristig halten können“.

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