Samstag, 26. September 2020

Letztes Update:03:27:19 PM GMT

region-rhein.de

RSS

10 Jahre Geysir Andernach

Drucken

Zum Geburtstag für den European Museum of the Year Award nominiert

KREIS MYK. Seit dem 31. März ist er wieder zu besichtigen – der mit beeindruckenden 60 Metern weltweit höchste Kaltwassergeysir. Die Attraktion im Vulkanpark lockte 2018 über 140.000 Besucher nach Andernach und zählt damit zweifelsohne zu den Ausflugshighlights weit über die Region hinaus. In diesem Jahr feiert das Geysir-Zentrum sein 10-jähriges Jubiläum.

Am Wochenende vom 31. Mai bis zum 2. Juni erwartet die Besucher anlässlich des Geburtstags ein buntes Programm mit vielen Überraschungen. „Ohne unsere begeisterungsfähigen Kunden hätten wir die Erfolgsgeschichte des Geysirs in den vergangenen Jahren nicht schreiben können. Das ist für uns Anlass mit Besuchern und Freunden unseres Geysirs zu feiern“, so Geysir.info-Geschäftsführer Christian Heller.

Nominierung für „European Museum of the Year Award”

Eine Woche vor den Feierlichkeiten kann sich der Andernacher Geysir selbst ein besonderes Geschenk machen: Jörg Busch, Geschäftsführer der Vulkanpark GmbH, und Christian Heller konnten gemeinsam eine erfolgreiche Bewerbung auf den Weg bringen. So ist die Attraktion am Rhein, nach dem Römerbergwerk Meurin in Kretz, die nunmehr zweite Vulkanpark-Station, die für den prestigeträchtigen Preis nominiert wurde. Der 2016 eröffnete Ausstellungsbereich „Auftakt“ im Geysir-Zentrum wird vom 23. bis zum 25. Mai an der Endrunde des 2019er European Museum of the Year Award in Sarajevo teilnehmen.

An der Erfolgsgeschichte des Geysirs wurde seit 2008 immer weiter gearbeitet. In den 10 Jahren seit der Eröffnung hat sich das Museum stetig verändert. Um dem Besucher ein immer neues Erlebnis bieten zu können, wurden Ausstellungsbereiche jährlich überarbeitet oder komplett neu konzipiert. Seit 2013 lädt darüber hinaus die gemütliche Kaffeebar mit Blick auf den Rhein zum Verweilen ein.

Der Geysir-Besuch lohnt sich

Die Reise der Besucher startet im Geysir-Zentrum. Im Erlebnis-Museum gehen sie auf Entdecker-Tour und lüften das Geheimnis des seltenen Naturphänomens. Interaktive Exponate, Experimentierstationen und Medieninstallationen ermöglichen einen neuen und faszinierenden Zugang zu naturwissenschaftlichen Themen. Nachdem man in der Ausstellung ein CO2-Molekül durch das Erdreich bis zur Oberfläche begleitet hat, geht es mit dem Geysir-Schiff über den Rhein zum Naturschutzgebiet Namedyer Werth. Dort befindet sich die Ausbruchstelle des Geysirs, dessen Wasserfontäne rund alle zwei Stunden bis zu 60 Meter in die Höhe schießt und aus direkter Nähe bestaunt werden kann.

Nach dem Ausbruch des Geysirs bringt das Schiff die Gäste zurück zu ihrem Ausgangspunkt in den Andernacher Rheinanlagen. Da das Geysir-Zentrum, ebenso wie das Schiff und das Gelände im Naturschutzgebiet barrierefrei sind, ist ein Ausflug auch mit Kinderwagen oder Rollstuhl möglich.

Nähere Informationen finden Sie unter www. geysir-andernach.de.

Über 300 Sterne-Betriebe im Landkreis MYK

Drucken

Erfolgsgeschichte bei der Klassifizierung von Hotels und Gastbetrieben im Traumpfade-Landkreis

KREIS MYK. In Sachen Tourismus setzt der Landkreis auf mehr als Traumpfade, Traumpfädchen und Rhein-Mosel-Eifel-Radtouren. Er setzt ebenso auf die permanente Qualitätssteigerung seiner Gastbetriebe. Das zahlt sich aus: Über 300 klassifizierte Unterkünfte erwarten die Gäste mittlerweile – vom Ferienzimmer bis zum Vier-Sterne-Hotel. Außerdem gibt es in Mayen-Koblenz 40 Gastbetriebe, die das Gütesiegel „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ tragen.

„Das ist eine gewaltige Leistung aller Beteiligten, insbesondere der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (Remet). Vor 17 Jahren startete man mit der Sterne-Klassifizierung im Landkreis quasi bei null“, zeigt sich Landrat Dr. Alexander Saftig stolz. Sterne sind die Qualitätszeichen für Unterkünfte in Deutschland. Im Jahr 2002 war im Landkreis noch kein einziger privater Gastbetrieb klassifiziert. Auf Wunsch der Betreiber von Ferienwohnungen und Privatzimmern entschloss sich die Remet, die Klassifizierung nach den Richtlinien des Deutschen Tourismusverbandes für die privaten Gastbetriebe anzubieten. Mit Erfolg: Aktuell sind 277 Ferienwohnungen und -häuser und Ferienzimmer (bis neun Betten) klassifiziert – davon 48 mit fünf Sternen, 109 mit vier Sternen, 114 mit drei Sternen und 6 mit zwei Sternen. Tendenz stark steigend.

Die von den Gastgebern auszufüllenden Klassifizierungsbögen umfassen für Ferienhäuser und -wohnungen 23 Seiten mit über 180 Kriterien in neun Bewertungsgruppen. Im Zertifizierungsverfahren werden diese von Petra Wuitschick in Zusammenarbeit mit den örtlichen Tourist-Informationen überprüft. Sollten bestimmte Kriterien nicht erfüllt sein, gibt die Remet -Mitarbeiterin Tipps zur Nachbesserung. Nach einem erneuten Check können dann die begehrten Sterne überreicht werden. Alle drei Jahre muss sich der Betrieb einer Folge-Klassifizierung stellen.

Während durch die Initiative der Remet die Qualitätssteigerung bei den privaten Gastbetrieben ab 2002 stetig voranschritt, sah dies bei der Hotelklassifizierung anders aus: 2009 waren nur 14 Hotels im Kreis mit Sternen ausgezeichnet. Auch das sollte sich ändern. In Kooperation mit der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH und den Verbandsgemeinden und Städten startete die Remet auch bei den Hotelbetrieben eine Qualitätsinitiative. Zahlreiche Gastgeber nutzten diese Chance, worauf die Zahl der klassifizierten Hotels und Gasthöfe bis heute auf 45 zertifizierte Betriebe anstieg. Unter anderem gibt es fünf Vier-Sterne Hotels in Andernach, Bendorf, Kaltenengers und Löf.

Weiterer Baustein in der „Qualitätskette“ ist die Zertifizierung zum „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“, die die Remet seit 2007 für Beherbergungs- und reine Gastronomiebetriebe anbietet. Durch das Gütezeichen des Deutschen Wanderverbandes wird die Qualität der Gastbetriebe gerade auch für Wandergäste gesteigert. „Für Wanderer stellen neben den Wegen selbst auch Gastronomie und Unterkünfte ein wichtiges Entscheidungskriterium dar“, erklärt Michael Schwippert von der Remet. 40 als besonders wanderfreundlich ausgezeichnete  Gastgeber gibt es bereits im Kreis. Hand in Hand gingen die Aktionen der Remet mit einer „Qualitätsoffensive der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein. Diese stellte Gastgebern im Landkreis vier Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung.

„All diese Maßnahmen haben sich ausgezahlt“, stellt Schwippert fest. 27 Premiumwanderwege, zehn Premium- Spazierwanderwege und über 300 klassifizierte Unterkünfte machen den Landkreis Mayen-Koblenz zu einer ausgezeichneten „Premiumwanderregion“. Immer mehr Gäste reisen für mehrere Tage in den Traumpfade-Landkreis, besuchen Highlights wie den Geysir in Andernach, die Sayner Hütte oder die Burg Eltz und kurbeln damit auch die Wirtschaft an. Zählte der Landkreis 2006 in seinen Gastbetrieben noch rund 640.000 Übernachtungen, waren es 2018 bereits rund 890.000 Übernachtungen.

Startschuss in die Sommersaison

Drucken

Sommeröffnungszeiten in der Touristinformation Lahnstein

Lahnstein. Am kommenden Samstag startet die Touristinformation Lahnstein mit den Sommeröffnungszeiten, die in diesem Jahr ganz im Zeichen des 50. Jubiläum der Stadt Lahnstein stehen. In der eigens gestalteten „Jubiläums-Themenführung“ werden die Veränderungen und Entwicklungen im Laufe der Zeit dargestellt. Die „Kulinarische Stadtführung“ lädt zur Genussrunde durch die Region ein, beide Führungen finden jeweils einmal im Monat statt. Am darauffolgenden Osterwochenende, ab Karfreitag bis einschließlich Ostersonntag, findet das Lichtfestival „Rheinleuchten“ statt, eine Welt aus Licht, Klang, Phantasie und Emotion erwartet die Besucher. In diesem Jahr gibt es zwei Spielorte „Burg Lahneck“ sowie das „Kloster Allerheiligenberg“ es wird neben einem Rahmenprogramm an allen drei Tagen auch die kulinarische Genüsse nicht zu kurz kommen, so Petra Bückner, Leiterin der Touristinformation.

„Wir freuen uns sehr, auf ein tolles und unvergessliches Erlebnis und starten damit in eine neue Saison und ein erfolgreiches und abwechslungsreiches Jubiläum“, so Frau Bückner.

Wanderbus für den Klosterweg zwischen Rengsdorf und Waldbreitbach startet Ostersonntag

Drucken

Mahlert und Breithausen freuen sich über neues Angebot für Wanderer

Gute Nachrichten für Wanderer auf dem Klosterweg zwischen Rengsdorf und Waldbreibach: Ab Ostersonntag startet das neue Busangebot regelmäßig an allen Sonn- und Feiertagen bis einschließlich 3. November 2019. Wanderer auf dem Klosterweg haben damit die Möglichkeit, ihren PKW in Waldbreitbach abzustellen, mit dem Wanderbus zum Startpunkt des Klosterweges in Rengsdorf an der St. Kastor-Kapelle zu fahren und dort mit ihrer Wanderung zu beginnen.

Wer nicht den gesamten Weg gehen möchte, kann auch schon in Ehlscheid/Haltestelle Ortsmitte oder Kurtscheid/Haltestelle Kirche aussteigen und nur ein Teilstück wandern. Die Wanderer haben  somit größtmögliche Flexibilität zum einen hinsichtlich des Startpunktes ihrer Tour. Außerdem können sie sich ganz individuell ihre Zeit für den Weg einteilen. Der Bus startet morgens an Sonn und Feiertagen  um 9.30 Uhr in Waldbreitbach an der Haltestelle Altes Kreuz,  der Fahrpreis beträgt pro Fahrgast 3 Euro.

Kreisbeigeordneter Michael Mahlert und Bürgermeister Hans-Werner Breithausen sind sich einig, dass mit dem neuen Wanderbus ein attraktives Angebot für die gesamte Region geschaffen wird.

„Wir hoffen auf eine rege Inanspruchnahme  nicht nur durch unsere Gäste sondern auch durch die Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Neuwied“, erklärten Mahlert und Breithausen übereinstimmend und ergänzen: „Und wenn das Angebot gut angenommen wird, soll es auch im kommenden Jahr im Frühjahr wieder starten.“

Der Wanderbus wird, ebenso wie die neue ÖPNV-Verbindung zwischen Rengsdorf und Waldbreitbach, von der Fa. Auto-Schmidt mit Sitz in  Breitscheid betrieben. Diese neue Verbindung wird nach den Osterferien auch über die Ortsgemeinde Hardert geführt.

Der neue Fahrplan wird im Mitteilungsblatt veröffentlicht.

Karl-Hack-Stiftung spendet neuen Wasserparcours fürs Wiedtalbad

Drucken

Das Wiedtalbad in Hausen / Wied ist dank Hallenbad, Freibad, einem breiten Angebot an Kursen und einer Saunalandschaft mit wechselnden Themenabenden in der Region bekannt.

Damit das Schwimmbad bis zur Schaffung einer neuen Lösung weiterhin für die Besucher attraktiv bleibt, hat der Vorstand der 2006 gegründeten Karl Hack Stiftung sich dazu entschieden, zwei neue Wasserparcours zu spenden, auf denen die Jüngsten planschen und spannende Rennen veranstalten können. Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 der Deutschherrenschule aus Waldbreitbach erhalten wöchentlich Schwimmunterricht im Wiedtalbad. Währenddessen durfte die Klasse 6 b als Erste die neuen Wasserparcours testen. Dies wurde mit großer Freude ausgiebig getan. Die Kinder hatten viel Spaß und freuen sich auf weitere Aktionen mit den neuen Parcours.

Die Karl Hack Stiftung ist eine Stiftung der HACK AG und setzt sich besonders für die schnelle, unbürokratische und regionale Förderung von Kindern, Sportvereinen und der Jugendhilfe ein. Möchten auch Sie helfen, die Welt etwas besser und menschlicher zu machen? Informieren Sie sich unter https://www.karl-hack-stiftung.de/spende

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL