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IHK befragt Gastgewerbe im Westerwald zur Betriebsnachfolge und bittet um Mitwirkung

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Koblenz, 4. Januar 2018: Keine guten Aussichten im Wäller Gastgewerbe: So sinkt etwa die Zahl der Übernachtungsbetriebe im Westerwald stetig. Laut Statistischem Landesamtes hat sich die Zahl der Beherbergungsbetriebe seit 1990 auf heute rund 250 nahezu halbiert. Gleichzeigt ist inzwischen rund die Hälfte der Inhaber 55 Jahre oder älter – und in vielen Fällen ist nicht klar, ob deren Betriebe einmal übergeben und weitergeführt werden können. „Es wird für viele Betriebe im Gastgewerbe eine große Herausforderung, einen geeigneten Nachfolger zu finden – vor allem auf dem Land“, weiß Christian Dübner, Tourismusreferent bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz.

Gemeinsam mit dem Westerwald Touristik Service e.V. führt die IHK Koblenz nun unter den Westerwälder Betrieben eine Studie durch – so soll eine belastbare Prognose über die künftige Angebotsvielfalt, die touristische Attraktivität und mögliche Versorgungsengpässe in den Gemeinden entstehen.

Die Tourismuswirtschaft zählt zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen in Rheinland-Pfalz. Landesweit sind mehr als 150.000 Erwerbstätige in der Tourismusbranche tätig. Damit hängt jeder zehnte Arbeitsplatz in Rheinland-Pfalz am Tourismus. Das Thema Betriebsnachfolge ist eines der wichtigsten Themen der Branche. Die Mehrzahl der Betriebe, insbesondere im Westerwald, ist inhabergeführt und wird überwiegend als Kleinstbetrieb mit bis zehn Mitarbeitern eingestuft.

„Wir werben immer wieder für die Beschäftigung mit dem Thema Betriebsnachfolge“, so Dübner. „Zum einen beschäftigen sich viele Betriebsinhaber leider viel zu spät mit diesem rechtlich und steuerlich doch sehr komplexen Prozess, zum anderen sollten Existenzgründer neben der Neugründung immer auch eine Übernahme als Option im Blick haben.“

Die Untersuchung wird im Zeitraum vom 9. Januar 2018 bis 23. Januar 2018 durchgeführt. Die Betriebe werden dabei von der beauftragten dwif Consulting GmbH online befragt. Die IHK Koblenz hofft auf eine rege Teilnahme.

► Die IHK Koblenz bietet Gastronomen individuelle und vertrauliche Beratungen zur Betriebsnachfolge an. Termine und mehr Informationen unter www.ihk-koblenz.de/tourismus

Traumschleife Ehrbachklamm deutschlandweit auf Platz 1

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Bei der diesjährigen Nachzertifizierung des Premiumrundwanderweges „Traumschleife Ehrbachklamm“ (Oppenhausen) durch das Deutsche Wanderinstitut wurden 96 Erlebnispunkte vergeben, womit die Traumschleife Ehrbachklamm auf Platz 1 der rd. 510 Premiumrundwanderwege in Deutschland vorgerückt ist, punktgleich mit dem Premiumweg „Luftiger Grat“ in Oberstaufen im Allgäu. Die Traumschleife Mittelrhein-Klettersteig (Boppard) hat bei der Nachzertifizierung nun 93 Erlebnispunkte erreicht und ist somit deutschlandweit auf Platz 6.

Bürgermeister Dr. Walter Bersch freut sich über diese hochwertigen Auszeichnungen, womit Boppard deutschlandweit eine führende Position im Premiumwandern hält. Die Traumschleife Rheingold (Hirzenach-Holzfeld-Rheinbay) hat 83 Erlebnispunkte, die Traumschleife Elfenlay (Boppard) 82 Erlebnispunkte, die Traumschleife Fünfseenblick (Bad Salzig-Weiler) 78 Erlebnispunkte und die Traumschleife Hasenkammer (Herschwiesen-Udenhausen-Buchholz) 71 Erlebnispunkte. Alle drei Jahre werden die Premiumwege vom Deutschen Wanderinstitut in einem Nachzertifizierungsverfahren in ihrer Qualität und ihrem Pflegezustand neu bewertet. Die Traumschleife Marienberg steht im kommenden Jahr 2018 zur Nachzertifizierung an und hat nach Auffassung von Bürgermeister Dr. Bersch mit derzeit 88 Erlebnispunkten ebenfalls noch Optimierungspotenzial.

Tourismus von Januar bis Oktober mit höheren Gäste- und Übernachtungszahlen

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Übernachtungszahlen

Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten von Januar bis Oktober 2017 einen Anstieg der Gästezahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten 8,65 Millionen Gäste im Land, das waren 1,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Übernachtungszahlen stiegen um 0,4 Prozent auf 22,51 Millionen.

Tourismusregionen

In fünf der neun Tourismusregionen war das Übernachtungsaufkommen höher als im Vorjahreszeitraum, wobei das Rheintal mit einem Zuwachs von 3,2 Prozent an der Spitze lag. Dahinter folgte die Region Rheinhessen (plus 2,8 Prozent). In vier Regionen gingen die Übernachtungszahlen zurück, am stärksten im Naheland (minus 3,6 Prozent). Die Gästezahlen stiegen in fünf der neun Regionen; die Spannweite der Veränderungen lag zwischen plus 3,6 Prozent in der Pfalz und minus 2,5 Prozent im Naheland.

Betriebsarten

Sechs der elf touristischen Betriebsarten verbuchten einen Übernachtungszuwachs. Die Hotels garnis lagen mit einer Steigerung um 4,6 Prozent auf Rang eins. Es folgten die Camping- und Reisemobilplätze (plus 3,3 Prozent). Spürbare Rückgänge verzeichneten u. a. die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken, die Ferienzentren sowie die Privatquartiere und gewerblichen Kleinbetriebe mit weniger als zehn Fremdenbetten.

Herkunft

In den ersten zehn Monaten 2017 nutzten 6,79 Millionen Besucherinnen und Besucher aus dem Inland die Angebote der rheinland-pfälzischen Beherbergungsbetriebe; das waren 1,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 1,1 Prozent auf 17,26 Millionen. Aus dem Ausland kamen von Januar bis Oktober 1,86 Millionen Gäste (plus 0,6 Prozent). Sie buchten 5,25 Millionen Übernachtungen, was einen Rückgang um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Trotz positiver Sommersaison zeigt der Fachkräftemangel in der Tourismusbranche Wirkung:

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Viele Gastronomiebetriebe müssen Angebot einschränken

Die Stadt Trier verzeichnete im Juni 2017 eine Höchsttemperatur von 37,2 Grad – heißer als nirgends sonst in Deutschland.  Das gute Wetter sorgte auch für gute Stimmung unter  den regionalen Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben, die mit der abgelaufenen Sommersaison überwiegend zufrieden waren. Das geht aus der aktuellen Saisonumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier hervor. 47 Prozent aller Betriebe stufen die Geschäftslage demnach als gut ein. Besonders die Gastronomiebetriebe bewerten die Geschäftslage aktuell um zehn Prozentpunkte besser als noch ein Jahr zuvor.

Die Aussichten auf die kommende Saison sind allerdings verhalten. Insgesamt gehen 65,4 Prozent der Befragten zwar von einer gleichbleibenden Geschäftslage aus. Allerdings erwarten nur noch  10,8 Prozent der Gastronomiebetriebe eine bessere Saison im nächsten Jahr. 2016 hatten noch 22,6 Prozent der Betriebe eine positive Erwartung geäußert. Optimistischer ist die Stimmung unter den Beherbergungsbetrieben. Dort glauben noch 17,3 Prozent an eine günstiger verlaufende Saison. Das sind 3,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Klimaindex, der sich aus der Geschäftslage des Vorjahres und den Erwartungen an die nächste Saison zusammensetzt, ist im gesamten Gastgewerbe um 6,2 Prozentpunkte auf 114,3 Punkte gesunken.

„Das konjunkturelle Klima in der Freizeit- und Tourismuswirtschaft ist weiterhin positiv, da der Wert immer noch weit über 100 Punkten liegt“ sagt IHK-Tourismusreferentin Anne Kathrin Morbach. Werden allerdings die Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe getrennt betrachtet, ist ein einer erheblicher Unterschied zu erkennen. Während sich das konjunkturelle Klima  bei den Beherbergungsbetrieben im Aufschwung befindet (+10,9 Punkte im Vergleich zum Vorjahr), liegt der Wert in der Gastronomie bei 100,1 Punkten und ist somit um 14,4 Punkte gesunken.

„Der Fachkräftemangel gehört mit Abstand zu den größten Risikofaktoren in der Branche“, sagt Morbach weiter. 67,1 Prozent der Betriebe seien aktuell betroffen. Vor allem in der Gastronomie sei die Herausforderung besonders hoch, geeignetes Personal zu finden. „Fast 80 Prozent der gastronomischen Betriebe stufen den Fachkräftemangel als Problem für ihr Unternehmen ein“, sagt Morbach. Die Attraktivität der Branche habe insbesondere aufgrund der ungünstigen Arbeitszeiten und der schlechten Bezahlung in den letzten Jahren sehr stark abgenommen.

Jeder zweite Betrieb in der Region kann laut Umfrage  offene Stellen längerfristig nicht besetzen, weil keine passenden Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. „Deshalb drohen jetzt deutliche Einschränkungen in den Angeboten“, sagt Morbach. „Bereits jetzt lehnen 45,3 Prozent der Betriebe zusätzliche Aufträge ab oder schränken ihr Angebot ein.“ Der anhaltende Fachkräftemangel führe bei jedem zweiten Beherbergungsbetriebe derzeit zu einer höheren Belastung der Belegschaft . Um die Unternehmen bei der Fachkräftesicherung zu unterstützen, sehen 57,1 Prozent der Betriebe eine Möglichkeit darin, die Region Trier für Arbeiternehmer attraktiver zu gestalten. „Hier kann der Tourismus einen wesentlichen Beitrag leisten, denn eine Attraktivitätssteigerung der Region kommt nicht nur den Gästen zu Gute, sondern erweitert die Naherholung und die Freizeitgestaltung der Einheimischen und steigert somit auch deren Lebensqualität.“

Sauna-Abend im Wiedtalbad am 6.1.2018 – Winterzauber

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Hausen / Wied. Der Sauna-Abend im Wiedtalbad findet immer am 1. Samstag im Monat statt – zum nächsten Mal am 6. Januar 2018 unter dem Motto „Winterzauber“. Dabei werden besondere Aufgüsse zelebriert, die zum jeweiligen Motto passen. Die Dekoration und die Musik im Wiedtalbad stimmen die Besucher voll und ganz auf das Motto ein. Das Bistro bewirtet die Gäste neben klassischen Gerichten auch mit passenden Spezialitäten.

Bereits ab 13:00 Uhr sind die Sauna und das Schwimmbad an diesem Tag geöffnet. Highlight ist dann das hüllenlose Schwimmen von 20:00 -23:00 Uhr. Das Hallenbad ist exklusiv für die Gäste der Sauna-Abende reserviert und wird von Kerzenschein in ein sanftes Licht getaucht. Der Eintritt beträgt 14,00 € inkl. Besuch des Schwimmbads.

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