Samstag, 26. September 2020

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Tourismus / ITB

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Wissing: Rheinland-Pfalz authentisch erleben

„Der Trend im Tourismus geht hin zu authentischen Erlebnissen, Qualität, Echtheit. Rheinland-Pfalz setzt auf diesen Kurs und kurbelt den Tourismus in Stadt und Land an“, sagte Wirtschafts- und Tourismusminister Dr. Volker Wissing beim Besuch des Gemeinschaftsstand Rheinland-Pfalz auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin. Der neuen Tourismusstrategie Rheinland 2025 folgend, wolle man die Profile der touristischen Regionen schärfen und authentische Angebote schaffen. Mit einem Fokus auf lokale Kooperationen und erhöhten Mitteln seien die Weichen gestellt.

„Das touristische Jahr 2019 bringt viel Neues für Rheinland-Pfalz: Wir starten mit der Umsetzung der neu entwickelten Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz 2025, wir haben die Tourismusmittel für die Jahre 2019 und 2020 insgesamt auf fast 19 Millionen Euro erhöht und damit wichtige Grundlagen geschaffen“, sagte Wirtschafts- und Tourismusminister Dr. Volker Wissing auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin, der weltweit größten Touristikmesse.

„Wir wollen unser touristisches Profil schärfen und Rheinland-Pfalz zur erfolgreichen Marke machen. Wir wollen Tourismus insgesamt neu denken und die Kooperation in den Regionen zwischen touristischen Betrieben, Verwaltung sowie lokalen Partnern aus Handel, Handwerk, Landwirtschaft, Weinbau, Kultur und regionalen Produzenten stärken. Ich freue mich, dass wir auch auf der ITB und dem Medienabend viele lokale Partner zusammenbringen können, um gemeinsam diesen neuen Weg zu gehen“, sagte der Minister.

So sind auf dem Medienabend mit den Machern des Loredry-Gin von der Loreley über die Feinkostmanufaktur Vinella aus Bad Kreuznach bis hin zur Ziegenkäserei Vulkanhof aus der Vulkaneifel einige lokale Produzenten vor Ort. Die Kombination von touristischem Angebot mit lokalen Partnern oder Produkten führe zu authentischen touristischen Angeboten, die das regionale Profil schärften und wertschöpfend für alle Seiten seien, so Wissing.

Insgesamt stoße Rheinland-Pfalz mit seinen touristischen Angeboten auf den Nerv der Zeit. „In einer schnelllebigen Welt wissen wir mit unserer rheinland-pfälzischen Gastfreundschaft zu punkten. Wir überzeugen als Flächenland mit echtem Landleben, mit historischen Städten und hervorragendem Wein, der bei uns wächst und produziert wird“, sagte Wissing. „Authentische Erlebnisse sind in Rheinland-Pfalz garantiert!“

Beim Standrundgang auf der ITB besuchte Wissing die zehn touristischen Regionen, darunter auch das 3,24 Meter hohe Modell eines 81 Meter hohen mobilen Aussichtsturms, den die Stadt Trier ab August für einen spektakulären Blick auf die Stadt einsetzen möchte. Neue Wege geht auch die Rheinhessen Touristik. Sie hat ganz aktuell eine Crowdfunding-Kampagne für touristische Projekte gestartet. Bürgerinnen und Bürger können bei dieser modernen Form der Bürgerbeteiligung sehr direkt darüber mitentscheiden, welche Projekte in ihrer Region umgesetzt werden sollen.

Aktuelle Zahlen zum Tourismus:

Der rheinland-pfälzische Tourismus verzeichnete im Jahr 2018 wiederholt ein neues Rekordergebnis. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten 9,96 Millionen Gäste im Land. Das war gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 1,7 Prozent. Die Übernachtungszahlen stiegen um 1,4 Prozent auf 25,63 Millionen und überschritten damit zum vierten Mal in Folge die 25-Millionen-Grenze.

Neue Wanderkarte Wiedtal & Rengsdorfer Land erschienen

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Die neue Wanderkarte für das Wiedtal und das Rengsdorfer Land ist erschienen.

Sie zeigt im Maßstab 1:16.000 alle örtlichen Rundwege in der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach. Darüber hinaus sind auch überregionale Wanderwege eingezeichnet: die drei Wäller Touren Bärenkopp, Klosterweg und Iserbachschleife, WesterwaldSteig, RheinSteig, Wiedweg, Butterpfad, Fürstenweg und die drei Zwergenwege sowie der Wied-Radweg.

Für Wanderer besonders interessante Punkte werden mit Piktogrammen hervorgehoben. Das sind Wanderparkplätze, Gastronomie, Aussichtspunkte, ÖPNV-Haltestellen, Panoramatafeln und Sehenswürdigkeiten.

Die Karte ist cellophaniert und somit reiß- und wetterfest. Sie ist für 4,90 € in den Tourist-Informationen Waldbreitbach und Rengsdorf, bei vielen Gastgebern und versandkostenfrei im Onlineshop auf www.wiedtal.de erhältlich.

Foto: Touristik-Verband Wiedtal e.V.

Wäller Tour Bärenkopp als schönster Wanderweg nominiert

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Die Fachzeitschrift Wandermagazin sucht "Deutschlands schönsten Wanderweg 2019" und die Wäller Tour Bärenkopp ist in der Kategorie Touren nominiert. Aus über 100 Bewerbungen haben es 13 Weitwanderwege und 14 Tagestouren auf die Nominiertenliste geschafft. Sie stehen nun bis zum 30.6.2019 auf www.wandermagazin.de/wahlstudio zur Publikumswahl. Jeder Teilnehmer hat die Chance auf wertvolle Outdoor-Sachpreise. Es muss jeweils in der Kategorie Routen und Touren eine Stimme abgegeben werden. Die Abstimmung in nur einer Kategorie ist nicht möglich. Am 7. September 2019 erfolgt die Ehrung der drei Erstplatzierten in Düsseldorf während der Wandermesse TourNatur.

Die 11,6 km lange „Wäller Tour Bärenkopp“ im Westerwald führt von Waldbreitbach auf die Höhen des Westerwaldes bei Verscheid. Vom „Bärenkopp“ mit Gipfelkreuz in 304 m Höhe hat man eine fantastische Aussicht in das idyllische Tal. Für Pausen unterwegs gibt es fünf Gastronomiebetriebe direkt am Weg, in denen auch übernachtet werden kann. Vier davon tragen wiederum das Siegel als Qualitätsgastgeber Wandern. Die Rundtour im Wiedtal wurde im Herbst bereits zum zweiten Mal nach der Eröffnung im Jahr 2015 vom Deutschen Wanderverband als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ mit dem Prädikat Traumtour ausgezeichnet.

Waldbaden im Wiedtal & Rengsdorfer Land

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Shinrin Yoku – so heißt das aus Japan stammende neue Naturerlebnisangebot, das mit 18 Waldbaden-Workshops ab März an zahlreichen Orten im Landkreis Neuwied, darunter auch in Waldbreitbach, Thalhausen und Hümmerich, startet. Das touristische Konzept wurde durch die Wirtschaftsförderung des Landkreises initiierte und lädt dazu ein, den Wald mit allen Sinnen bewusst zu entdecken und dabei Naturerfahrungen der besonderen Art zu erleben. Entschleunigung und zahlreiche weitere positive Gesundheitsaspekte stehen im Mittelpunkt. Die in Deutschland noch recht junge Initiative nutzt den Wald als Ort für Gesundheit und Wohlbefinden und knüpft damit an die bereits seit Jahrzehnten in Japan entwickelte Waldgesundheit an. Dort bedeutet „Shinrin Yoku“ sinngemäß Eintauchen in die Wald-Atmosphäre. Es soll das Immun- und Herz-Kreislaufsystem stärken und den Stressabbau günstig beeinflussen.

Den Trend aus Japan greift der Landkreis Neuwied mit seinem touristischen Projektpartner Touristik-Verband Wiedtal e.V. auf und bietet in der naturstarken wie waldreichen Region Waldbaden-Workshops unter fachlicher Anleitung an. Ausgebildete Naturerlebnispädagogen führen die Teilnehmer durch den Wald, lenken den Fokus in besonderer Art und Weise auf Flora und Fauna und öffnen das Bewusstsein für den Wald als Kraft- und Erholungsort. Spezielle Atem- und Entspannungstechniken intensivieren dabei das Erlebnis.

An vier Terminen finden Wochenend-Pauschalen mit Waldbaden-Seminar, Naturpark-Wanderung, Pilzexkursion, Wildkräuterführung oder Weingutsbesuch und regionalen Kräuter-Menüs statt. Termine sind buchbar im Landhotel Fernblick Hümmerich (23.-25.8.2019), im Vita-Balance-Hotel Waldbreitbach (30.8.-1.9. und 11.-13.10.2019) sowie in der Thalhauser Mühle Thalhausen (25.-27 10.2019). Ein dreistündiger Workshop kann darüber hinaus in Waldbreitbach am Sonntag, 10. 11.2019 über den Touristik-Verband Wiedtal gebucht werden. Der Teilnahmepreis beträgt 19,00 € pro Person und beinhaltet neben dem Waldbaden-Erlebnis auch ein kleines Waldbaden-Präsent. Der neue 20-seitige Angebotsprospekt informiert über die Workshops wie auch die Wochenend-Pauschalen. Er ist kostenfrei beim Touristik-Verband Wiedtal unter Telefon 02638 – 4017 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. erhältlich.

Foto: Andreas Pacek

Rekordsommer hat für super Übernachtungszahlen in Lahnstein gesorgt

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BUGA-Gästezahlen von 2011 fast erreicht

Lahnstein. Als nun die endgültigen Gäste- und Übernachtungszahlen in Lahnstein für das letzte Jahr eingingen, kannte die Freude kaum Grenzen. „Wir haben fast die Zahlen aus dem BUGA-Jahr 2011 erreicht“, so Petra Bückner von der Touristinformation Lahnstein.

Die Gästeankünfte sind um 15,2 % gegenüber dem Vorjahr (2017) auf rund 48.200 gestiegen, die Übernachtungszahlen um knapp 18 % auf rund 112.000 nach oben geschossen. „Wir sind hellauf begeistert. Im Laufe der letzten Jahre haben wir uns kontinuierlich verbessert“, erklärt Bückner.

Umso erfreulicher ist deshalb aus städtischer Sicht die Eröffnung des neuen Boutique-Hotels im ehemaligen Rathaus in Niederlahnstein in diesem Jahr; damit kommen weitere 25 exklusive und sehr außergewöhnliche Themenzimmer hinzu. Im Martinsschloss wird sich ebenfalls noch das ein oder andere an Übernachtungsmöglichkeiten entwickeln und auch das Waldhaus hat zusätzliche Ferienhäuser geschaffen.

In den tollen Gästezahlen enthalten ist dabei noch nicht einmal der Camping- und Wohnmobiltourismus. Schätzungsweise kommen hier noch einmal rund 40.000 Übernachtungen dazu, die Dauercamper nicht eingerechnet, da diese in der Statistik nicht erfasst werden. „Lahnstein ist die einzige Stadt in Rheinland-Pfalz mit fünf Camping- bzw. Wohnmobilstellplätzen“, so Bückner.

Durch das großartige Ergebnis extra motiviert geht das Touristikteam in die neue Saison, die zu Ostern mit der Veranstaltung „Rheinleuchten“ auf Burg Lahneck und dem Kloster Allerheiligenberg eine besondere Eröffnung findet. „Es wird auch auf jeden Fall wieder eine Schiffstaufe in Lahnstein geben, soviel wollen wir schon mal verraten.“

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