Freitag, 10. Juli 2020

Letztes Update:07:24:07 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Neue Öffnungszeiten der Tourist-Information Oberwesel ab dem ersten Juni-Wochenende

Drucken

Die Tourist-Information Oberwesel erweitert die Öffnungszeiten für diesen Sommer zusätzlich mit einer Erreichbarkeit an den Sonntagen. Touristische Gäste können somit sieben Tage die Woche das umfangreiche Beratungsangebot der Tourist-Information nutzen.

Öffnungszeiten der Tourist-Information ab Samstag, 6.6.2020:

Mo - Do 09:00 Uhr - 13:00 Uhr und 14:00 Uhr - 17:00 Uhr,

Fr und Sa von 09:00 Uhr - 13:00 Uhr,

So von 10:00 Uhr - 14:00 Uhr

Rathausstraße 3
55430 Oberwesel
Fon: +49 (0) 67 44 - 71 06 24
Fax: +49 (0) 67 44 - 15 40
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.oberwesel.de

Corona-Pandemie zeigt deutliche Auswirkungen auf den Tourismus

Drucken
Die zur Eindämmung der Corona-Pandemie ergriffenen Maßnahmen im März dieses Jahres haben deutliche Auswirkungen auf das Beherbergungsgewerbe. Übernachtungsangebote durften seit dem 17. März nur noch für notwendige, aber nicht mehr für touristische Zwecke genutzt werden. Diese Regelungen ließen nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems die Gästezahlen in den rheinland-pfälzischen Tourismusbetrieben im März 2020 um 61 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat einbrechen. Die Übernachtungen betrugen weniger als die Hälfte der Werte von März 2019 (minus 53 Prozent). Insgesamt buchten im März 2020 knapp 240.000 Gäste rund 707.000 Übernachtungen.

Tourismusregionen

Von den Einbrüchen beim Übernachtungsaufkommen waren alle Tourismusregionen betroffen. Am stärksten reduzierte sich die Zahl der Übernachtungen in den Regionen Mosel-Saar und Rheintal (minus 60 Prozent und minus 58 Prozent). Die Gästezahlen sanken in allen Regionen um mehr als die Hälfte. Auch hier ist die Mosel-Saar-Region zusammen mit der Region Ahr am stärksten betroffen (beide minus 66 Prozent).

Betriebsarten

Die deutlichsten Rückgänge gab es bei den Privatquartieren (Gäste: minus 76 und Übernachtungen: minus 72 Prozent) und den Campingplätzen (Gäste: minus 73 und Übernachtungen: minus 77 Prozent), also bei den Betriebsarten mit einem ausgeprägten touristischen Schwerpunkt. Aber auch bei den übrigen Betriebsarten lagen mit Ausnahme der Vorsorge- und Rehabilitationskliniken die Rückgänge bei den Übernachtungen und Gästen im hohen zweistelligen Bereich. Aufgrund der medizinischen Ausrichtung der Vorsorge- und Rehabilitationskliniken reduzierten sich hier die Übernachtungen um 7,4 Prozent und die Zahl der Gäste um 16 Prozent.

Herkunft

Im Vergleich zum Vorjahresmonat übernachteten im März 2020 mit einem Aufkommen von 205.500 rund 59 Prozent weniger Gäste aus dem Inland in Rheinland-Pfalz. Auf sie entfielen 607.300 Übernachtungen (minus 51 Prozent). Gleichzeitig wurden 34.400 Besucherinnen und Besucher aus dem Ausland gezählt (minus 68 Prozent), die 99.600 Übernachtungen buchten (minus 63 Prozent).

Im ersten Quartal

In den ersten drei Monaten im Jahr 2020 besuchten 1,12 Millionen Gäste Rheinland-Pfalz. Das waren 21 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2019. Die Übernachtungen reduzierten sich um 17 Prozent auf 2,93 Millionen.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.
Durch die Corona-Krise sind die Beherbergungsbetriebe wirtschaftlich außerordentlich beeinträchtigt. Da die Durchsetzbarkeit der Meldepflicht in dieser Situation eingeschränkt ist, liegt der Schätzanteil der fehlenden Statistikmeldungen über dem sonst üblichen Maß.

Autorin Petra Wohnus (Referat Unternehmensstatistiken)

Rhein in Flammen Oberwesel am 12. September 2020 ist abgesagt

Drucken

Bereits gekaufte Karten behalten Gültigkeit für 2021

Am 15. April 2020 hat die Bundesregierung in Abstimmung mit den Ländern die weiteren Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erlassen. Darunter fällt auch ein Verbot von Großveranstaltungen, zunächst einmal bis zum 31. August 2020. Offen ist, ob dieses Verbot über den 31. August hinaus verlängert wird. Klar ist jedoch bereits jetzt, dass eine reguläre Durchführung der Veranstaltung unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln mit zehntausenden Gästen auf den Schiffen und an Land nicht möglich sein wird.  Daher musste der Oberweseler Stadtrat in seiner Sitzung am 05. Mai 2020 die Entscheidung treffen, die Traditionsveranstaltung abzusagen, die für Samstag, 12. September 2020 geplant war. Nicht betroffen ist zunächst der Oberweseler Weinmarkt, der für den 11.-14. sowie 18. und 19. September 2020 geplant ist. Ob und in welcher Form dieser durchgeführt werden kann, wird die Stadt Oberwesel in den kommenden Wochen entscheiden.

„Wir bedauern die Absage unserer Traditionsveranstaltung sehr und sind uns auch bewusst, welch gravierende Folgen für alle Beteiligten entstehen. Daher halten wir auch zunächst am Weinmarkt fest, in der Hoffnung, hier eine umsetzbare Idee entwickeln zu können. Dennoch muss die Gesundheit aller an erster Stelle stehen“, so Stadtbürgermeister Marius Stiehl.

Gebuchte Tickets behalten ihre Gültigkeit für Rhein in Flammen Oberwesel am Samstag, 11. September 2021. „Wir bitten alle Ticketinhaber, die Schiffskarten zu behalten und das Feuerwerk auf dem gebuchten Schiff im kommenden Jahr zu genießen. Derzeit sind zahlreiche Unternehmen wie Reedereien, Gastronomie- und Hotelleriebetriebe besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen. Wenn Sie Ihre Karte behalten, helfen Sie dabei, nach der Krise die Existenz der Unternehmen zu sichern.“ bittet Stadtmanagerin Lena Höver.

Sollten Sie dennoch Ihre Karten stornieren wollen, wenden Sie sich bitte an die Reederei, bei der Sie gebucht haben. Sollten Sie Tickets über Ticket Regional direkt bei der Tourist-Information Oberwesel erworben haben, erfolgt die Rückabwicklung auch über Ticket Regional. Hierzu werden alle Kunden in Kürze informiert.

Naturpark fördert Maßnahmen in der VG Rengsdorf-Waldbreitbach

Drucken

Wie in den vergangenen Jahren hat der Naturpark Rhein-Westerwald durch Fördermittel des Landes Rheinland-Pfalz auch in 2019 unterschiedliche Maßnahmen in der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach gefördert. Dabei wurden verschiedenen, den Naturpark betreffenden Themenbereiche finanziell unterstützt.

Die Gemeinde Waldbreitbach hat am Wanderparkplatz „Schäfers Kreuz“ eine Wandertafel mit Hinweisen zum richtigen Verhalten in der Natur errichtet und die inhaltliche Ausgestaltung mit Landwirten und Jägern abgestimmt. Sie bittet um die Unterstützung und Rücksichtnahmen von Spaziergängern, Radfahrern und vor allem Hundebesitzern. Hunde sollen an der Leine geführt und Hundekotbeutel verwendet und nicht gefüllt in die Wiesen geworfen werden. Die Flächen für Tiere und Getreide müssen geschont und ab den Abendstunden ganz der Natur überlassen werden. Mountainbiker dürfen nur auf breiteren Waldwegen und –straßen fahren, die dauerhaft angelegt oder als naturfeste Wirtschaftswege für den forstwirtschaftlichen Verkehr bestimmt sind. Das Befahren von Fußwegen und Pfaden oder quer durch die Wälder ist verboten.

An der Wäller Tour Iserbachschleife im Bereich der Gemeinde Thalhausen und am Wanderweg B1 in Breitscheid wurden Liegebänke aufgestellt, die dem Erholungssuchenden eine bequeme Rast an einem exponierten Standort ermöglichen. In Oberraden konnten gleich drei neue Ruheliegen aufgestellt werden, von deren Standorten aus sich tolle Fernblicke ins Aubachtal, Urbachtal und über den Ort bieten.

„Wir wollen neben den zertifizierten Wanderwegen auch die örtlichen Wege weiter aufwerten. Den Trend zu Freizeitaktivitäten in der Heimat merken wir gerade jetzt sehr stark. Auf der Iserbachschleife waren in den ersten vier Monaten des Jahres doppelt so viele Menschen unterwegs wie in den Vorjahren“, so Florian Fark vom Touristik-Verband Wiedtal.

Die Gemeinde Bonefeld hat den Platz am keltischen Hügelgrab durch eine Bank und sehr anschaulich illustrierten Informationstafel weiter aufgewertet. So ist ein spannender und entspannender Rastplatz zugleich am beliebten Wanderweg „Butterpfad“ entstanden.

Mit der finanziellen Unterstützung von Pflegeschnitten von Streuobstwiesen und zur Einzäunung und Freistellung von Bachtälern konnte ein wichtiger Beitrag zur zur Biotoppflege beigetragen werden. Auch die Bereitsstellung von Saatgut für Bienenweiden. wurde von vielen Ortsgemeinden angenommen, die sich nun um die nachhaltige Schaffung von blühenden Wiesen in der VG Rengsdorf-Waldbreitbach kümmern.

Flower Power für alle

Drucken

Rüdesheim blüht auf

Jetzt kommt Farbe ins Städtchen – Blumenpracht und Pflanzenvielfalt. Nachhaltig und richtig schön

Rüdesheim am Rhein, 5/2020. Die Natur steht in voller Blüte. Auch in Rüdesheim und Assmannshausen blüht und grünt es üppig. Ganz nach Plan. Mit dem neuen Blumenkonzept, das für Lebensfreude steht, will man Einheimische und Gäste überraschen und für gute Laune und positive Energie sorgen. Das Gemeinschaftsprojekt von Gewerbeverein, Werbegemeinschaft Drosselgasse und W.T.F. – Wirtschafts- und Tourismusförderung Rüdesheim und Assmannshausen am Rhein e.V. - wurde in Zusammenarbeit mit der Firma „Flower and Shower“ erarbeitet und mit Start 18. Mai professionell in die Tat umgesetzt. Jetzt schaukeln prall gefüllte Blumenkörbe an den Laternenmastern in der Rüdesheimer Altstadt und an der Uferpromenade von Assmannshausen. Auf der Rheinstraße wurden Blumenkübel in blühende Oasen verwandelt und auf dem Marktplatz kann man mehrere Flower Tower, bepflanzt mit den schönsten Sommerblumen, bewundern.

Full Service sorgt für langanhaltende Blumenpracht

Für die Realisierung des neuen Blumenkonzepts wurden EUR 25.000,- investiert. Damit auch gewährleistet ist, dass alles dauerhaft so schön bleibt wie am ersten Tag hat man mit „Flower and Shower“ einen Full Service Vertrag abgeschlossen. Somit ist sichergestellt, dass sich Profis um die Be- und Nachpflanzung sowie auch um die Bewässerung der Blumenpracht kümmern. Alles wird kontinuierlich kontrolliert und gepflegt.

Ein echtes Plus für Mensch und Tier

Während Blumen das Herz des Menschen erfreuen werden ihnen auch weitere positive Effekte zugeschrieben. Wie alle Pflanzen sorgen sie dafür, dass die Luft durch Sauerstoffanreicherung besser wird. Und schließlich darf sich auch die Tierwelt freuen, denn durch eine bewusst ausgewählte bienenfreundliche Mischung werden neben unseren summenden Honigproduzenten auch Schmetterlinge, Vögel und weitere nützliche Insekten angelockt. Bleibt noch zu erwähnen, dass man bei den „Hanging Baskets“, wie die Blumenkörbe auch genannt werden, auf wiederverwertbare Naturmaterialien geachtet hat. Und sollten sie tatsächlich einmal ausgedient haben, so sind sie voll kompostierbar und damit nachhaltig im besten Sinne.

„Wir freuen uns, dass wir mit diesem neuen Blumenkonzept ein nachhaltiges Gemeinschaftsprojekt in die Tat umsetzen konnten, das zeigt: Bei uns in Rüdesheim und Assmannshausen blühen Blumen und Ideen. Hier sprühen Optimismus und Glückfünkchen. Das muss man einfach mal erlebt haben“, sagt Hubertus Bosch vom Rüdesheimer Gewerbeverein.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL