Montag, 02. August 2021

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Mitgliederversammlung des Touristik-Verband Wiedtal

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In der digitalen Mitgliederversammlung des Touristik-Verband Wiedtal e.V. blickten die Teilnehmer auf ein Jahr zurück, dass aus touristischer Sicht schnell vergessen werden kann. Der 1. Vorsitzende Bürgermeister Hans Werner Breithausen berichtet, dass dem Verband inzwischen 113 Mitglieder angehören. Als neue Mitglieder begrüßt er das Haus Waldblick Oberraden, Camping Strandbad Waldbreitbach, FeWo Haus Sonnenschein Niederbreitbach und die FeWo Bunter Hund Hausen.

Der Jahresabschluss 2020 ergibt einen Überschuss von 17.000 €. Dieser wird für besondere Marketingmaßnahmen zum Neustart des Tourismus verwendet. Außerdem wird der Mitgliedsbeitrag 2021 erlassen, da die Leistungsträger durch die Corona-Bestimmungen schon genügend finanzielle Einbußen hatten.

Im Vorstand standen dann zwei Neubesetzungen an. Herr Breithausen bedankt sich beim ehemaligen Roßbacher Ortsbürgermeister Jürgen Becker und bei Alexander Hertling vom Vita Balance Hotel für den Einsatz über viele Jahre. Neu gewählt wurden Ortsbürgermeisterin Claudia Lo Iacono für die Gemeinde Roßbach und Odette Freytag, Geschäftsführerin des Hotels zur Post Waldbreitbach, als Vertreterin für die Gastronomie.

Geschäftsführer Florian Fark stellt den Jahresbericht 2020 vor. Bei den Übernachtungszahlen gab es ein Minus von 41 %, im Campingtourismus jedoch sogar ein Plus von 9 %. Beim Wanderkartenverkauf und den Prospektanfragen gab es gute Zuwächse, Ausflüge in die Natur waren trotz Corona sehr gefragt. Die Tourist-Information in Waldbreitbach wurde nach der Sanierung neu eröffnet und drei Infoterminals installiert. Der Aussichtsturm Kurtscheid konnte bereits den 10.000. Besucher verzeichnen. Drei neue „Kleine Wäller“ Spazierwanderwege wurden eingerichtet und die Zwergenwege aufgewertet. Mit Hilfe von Naturparkmitteln wurden Liegebänke und Info-Tafeln aufgebaut. Von den Naturgenuss-Gastgebern, sechs Betriebe aus dem Verband sind dort dabei, gibt es ein neues Booklet.

Beim Ausblick auf das laufende Jahr ist besonders das Postkarten-Mailing an knapp 25.000 Bestandskunden zu erwähnen. Der Wanderbus an Klosterweg und Butterpfad mit der Erweiterung bis nach Hümmerich ist gestartet. Der Wiedweg bekommt ein neues Logo und soll im Herbst durch den Westerwaldverein neu zertifiziert werden. Die ehrenamtlichen Wegewarte haben mit viel Engagement ihre Wege überprüft. Aktuelle Sperrungen und Umleitungen sind im Tourenplaner sichtbar Es wird ein Radwege-Konzept innerhalb der VG erarbeitet, das auch die Anbindung an die Höhen und die Rheinschiene berücksichtigen wird.

Herr Breithausen bedankt sich zum Abschluss bei der langjährigen Mitarbeiterin Monika Juhr, die in den Ruhestand verabschiedet wurde. Seit Oktober 2020 ist Vanessa Schmid neu in der Tourist-Information beschäftigt.

Fachkundige Führung durch historische Viertel der City

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Einen Rundgang durch die Neuwieder Innenstadt bietet die städtische Tourist-Information für Sonntag, 4. Juli, 15 Uhr, an. Während der rund 90-minütigen Tour  besuchen die Teilnehmer mit einem fachkundigen Gästeführer verschiedene Sehenswürdigkeiten wie das Fürstliche Schloss, das Herrnhuter-Viertel, verschiedene Kirchen und das Schärjer-Denkmal. Zudem erfahren sie interessante Hintergründe über das historische Rathaus, die Ofenfabrik und ehemalige Brennereien. Interessierte treffen sich vor dem Neuwieder Schloss.

Eine Anmeldung mit Angabe der Kontaktdaten ist bis drei Tage vor dem angeführten Termin zwingend erforderlich, und die Teilnehmerzahl ist auf 15 beschränkt. Die Teilnahme kostet 5 Euro, für Kinder von 6 bis 14 Jahren 3 Euro, und für Kinder bis sechs Jahre ist sie kostenlos. Anmeldung und weitere Informationen, auch zu individuellen Führungen, bei der Tourist-Information der Stadt Neuwied, Telefon 02631/802 5555; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Einen Überblick über alle angebotenen Führungen gibt es im Internet unter www.neuwied.de/stadtfuehrungen.html

Neueröffnung der Tourist-Information Waldbreitbach

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Die Tourist-Information in Waldbreitbach wurde von der Ortsgemeinde als Eigentümerin des Gebäudes im letzten Jahr umfassend saniert und renoviert. Ab sofort dürfen wieder Gäste empfangen werden.

Der 1. Vorsitzende des Touristik-Verband Wiedtal e.V., Bürgermeister Hans-Werner Breithausen, begrüßte die beteiligten Personen jetzt zu einer Eröffnung im kleinen Kreis: „Der barrierefreie Umbau von Eingangsbereich und Erdgeschoss wurde aus Mitteln des für Tourismus zuständigen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft, und Weinbau Rheinland-Pfalz (MWVLW) gefördert. Teile des Außenbereichs werden durch LEADER Mittel finanziert. Insgesamt wurden 350.000,00 € investiert, die Fördersumme beträgt etwa 75 % davon.“

„Die Tourist-Information ist das Tor zur Urlaubsregion. Die Gemeinden haben ihre Kräfte gebündelt und können den Gästen nun umfassende Unterstützung für einen gelungenen Aufenthalt geben. Mit der digitalen Erweiterung durch Info-Terminals wird der Komfort für die Gäste zusätzlich erhöht. Ich bin mir sicher, dass viele zufriedene Gäste ihre Urlaubszeit genießen werden und auch gerne widerkommen“ so Daniela Schmitt (FDP), seit Mai neue Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau in Rheinland-Pfalz. Das Land hat den Umbau mit rund 239.000 bezuschusst.

„Der Gastraum ist heller und großzügiger gestaltet und mit einem modernen Bereich für Prospekte und Souvenirs ausgestattet worden. Neben der Theke steht ein großer Bildschirm für die Gäste zur Verfügung, wodurch die Beratung zu Wanderwegen oder Unterkünften unterstützt wird. Der erweiterte Eingangsbereich wurde mit einer Rampe und einer Automatiktür komplett barrierefrei umgestaltet“, erklärt Florian Fark, Geschäftsführer des Touristik-Verband Wiedtal e.V.

Im Außenbereich werden neben einer Sitzecke auch eine E-Bike Ladestation und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder angeboten. Diese wurden durch LEADER Mittel gefördert.

Ortsbürgermeister Martin Lerbs ergänzt: „Die Sanierung erfolgte von März bis Dezember 2020. Das über 250 Jahre alte Gebäude wurde nicht nur optisch, sondern auch energetisch aufgewertet. Besonders die Fachwerk-Fassade hielt zu Beginn der Arbeiten einige Überraschungen bereit, welche die Ausführung verzögerten. Uns als Gemeinde war es wichtig, das unter Denkmalschutz stehende Gebäude für das Ortsbild zu erhalten. Die Tourist-information ist bereits seit Anfang der 1980er hier untergebracht und jetzt auch für die Zukunft gerüstet.

Die Neueröffnung musste dann aufgrund der Pandemie verschoben werden. Aktuell ist die Tourist-Information von Montag bis Freitag von 9:00 – 12:00 Uhr und 14:00 – 17:00 Uhr geöffnet. Ab Sommer gelten wieder längere Öffnungszeiten, auch am Wochenende und an Feiertagen.

Ein Besuch empfiehlt sich nicht nur für Übernachtungs- oder Tagesgäste. Auch Einheimische und Besucher aus der Region sind herzlich eingeladen, sich die neuen Räume anzusehen. Es ist sicher immer der ein oder andere Tipp in Form von Ausflugsprospekten oder von den Mitarbeiterinnen zu bekommen. Auf eine große Eröffnungsfeier wird vorerst noch verzichtet.

Zum Förderumfang durch das Wirtschaftsministerium gehören auch drei Outdoor Terminals im Wiedtal und im Rengsdorfer Land. Sie stehen in Waldbreitbach gegenüber der Tourist-Information, am Rathaus in Rengsdorf vor der Tourist-Information und in Anhausen am Wanderparkplatz der Wäller Tour Iserbachschleife. Für die Zielgruppe der Rollstuhlfahrer sind alle Terminals in Höhe und Bedienbarkeit sehr gut erreichbar. Die wetterfesten Outdoor Terminals halten Regen und Frost aus und sind auch bei Sonneneinstrahlung gut zu bedienen. Somit haben die Besucher jederzeit freien Zugang zu Informationen wie dem Wandertourenplaner, der Buchungssoftware oder einer Gastronomieübersicht.

Originell, offen, original: Oberwesel startet mit Sommerkampagne #originaloberwesel

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Die Stadt Oberwesel startet mit der Kampagne #originaloberwesel in den Sommer. Denn jetzt, wo die Pandemiemaßnahmen gelockert werden, ist ein Ausflug ins UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal immer eine gute Idee. In den kommenden Monaten ruft die Tourist-Information zu einer Reise durch die Stadt der Türme und des Weines voller Geschichte und Geschichten auf und stellt idyllische Orte, originelle Menschen und malerische Natur vor. Klassiker wie die Schönburg oder die Liebfrauenkirche stehen ebenso im Fokus wie unbekannte Orte und spannende Persönlichkeiten der Stadt. Dabei kann jeder mitmachen und seine Lieblingsorte, neu- oder wiederentdeckte Plätze und besonders Lebens- und Liebenswertes per Foto oder Video auf der Facebook- oder Instagram-Seite der Stadt mit dem Hashtag #originaloberwesel teilen. „Die Kampagne soll Besucher für Oberwesel begeistern“, so Stadtmanagerin Lena Höver, „und die Stadt in den Sozialen Medien präsenter machen. Es gibt so Vieles, was Oberwesel ausmacht. Die Follower können gespannt sein, uns wird der Stoff so schnell nicht ausgehen.“

Rheinland-Pfalz beteiligt sich am UNESCO-Welterbetag

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Die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) beteiligt sich mit den rheinland-pfälzischen Kulturschätzen am deutschlandweiten UNESCO-Welterbetag am kommenden Sonntag (6. Juni 2021).

Es werden sowohl Vor-Ort-Angebote als auch digitale Ein- und Ausblicke angeboten. Als erste Welterbestätte in Rheinland-Pfalz hatte das Welterbekomitee der UNESCO den Dom zu Speyer (1981) anerkannt, danach folgten in Trier die römischen Monumente, Dom und Liebfrauenkirche (1986). In den 2000er Jahren kamen dann das Obere Mittelrheintal (2002) und der Obergermanisch-Raetische Limes (2005) dazu, dessen erste 75km durch RheinlandPfalz verlaufen.

Roger Lewentz als für die GDKE zuständiger Minister freut sich auf den Aktionstag: „Wir sind stolz auf unsere Welterbestätten in Rheinland-Pfalz. Der Aktionstag bietet vielfältige Möglichkeiten, sich den bedeutenden Orten zu nähern, sowohl direkt vor Ort als auch von zu Hause aus durch die kostenfreien Digitalangebote. Ich wünsche allen Interessierten einen spannenden Tag auf der Reise durch das kulturelle Erbe von Rheinland-Pfalz.“

Die durch die GDKE betreuten Liegenschaften haben ein generationenübergreifendes Programm zusammengestellt:

Im Trierer „Zentrum der Antike“ können die Besucherinnen und Besucher an einem UNESCOParcours durch die Welterbestätten teilnehmen. Den Rallye-Bogen gibt es zum Download unter www.landesmusem-trier.de. Außerdem werden gleich drei kostenfreie digitale Führungen durch das römische Trier angeboten. So gibt es Einblicke in die Barbarathermen und die Porta Nigra, ein drittes Angebot richtet sich an jüngere Nutzerinnen und Nutzer unter dem Titel „Amphitheater für Kinder“. Die Angebote werden über einen Online-Zugang via GoToMeeting angeboten, eine Anmeldung ist bis Freitag möglich. Alle Details finden sich ebenfalls unter www.landesmuseum-trier.de. Jederzeit und ohne Anmeldung abrufbar sind filmische Eindrücke aus dem Zentrum der Antike im Bereich #KulturErbeOnline unter www.gdke.rlp.de.

Durch das Obere Mittelrheintal geht es am UNESCO-Welterbetag mit dem „Geisterpass“ für kleine und große Entdecker. Im Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein, im Schloss Stolzenfels und der Burg Sooneck warten spannende Aufgaben. Der Geisterpass ist an der jeweiligen Kasse kostenlos erhältlich und nach Lösung eines Rätsels wartet ein kleiner Preis auf die Ratefüchse. Unter #KulturErbeOnline auf www.gdke.rlp.de finden sich außerdem filmische Eindrücke sowie interessante Exponate und Lesehäppchen aus dem Welterbe Oberes Mittelrheintal.

Besuche in den Liegenschaften der GDKE sind derzeit mit Vorausbuchung und unter Einhaltung der Corona-Regeln möglich, alle Informationen finden sich unter www.gdke.rlp.de.

Vielleicht kann sich Rheinland-Pfalz übrigens schon in diesem Jahr über neue UNESCOWeltkulturerbestätten freuen. Gemeinsam könnten die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz in diesem Sommer in die Welterbeliste aufgenommen werden. SchUM – so nannten die Juden im Mittelalter die bedeutenden jüdischen Gemeinden Speyer, Worms und Mainz. Diese waren nicht nur untereinander, sondern sogar europaweit vernetzt. Die dort erhaltenen, einzigartigen Monumente, wie Synagogen, Fraunschuln, Mikwen, Gemeindehäuser und Friedhöfe, zeugen noch heute von der kreativen Schöpferkraft der jüdischen Gemeinden des Mittelalters, die sich unter anderem in neuartigen Bauformen und einer eigenständigen Bestattungskultur ausdrückt. Eine Aufnahme in die Liste des UNESCOWeltkulturerbes verfolgt das Ziel, dieses einzigartige jüdische Erbe nicht nur überregional, sondern weltweit bekannter zu machen und zu seinem Schutz beizutragen.

Auch Remagen als Teil des internationalen Antrags zur Anerkennung des Niedergermanischen Limes und Bad Ems im Rahmen des seriellen europäischen Antrags „Great Spas of Europe“ könnten in diesem Jahr als Welterbestätten anerkannt werden.

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