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10 Jahre WesterwaldSteig – Auch im Wiedtal wird gefeiert

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Ein Westerwälder Geburtstagskind der Superlative – rund 235 km lang ist der Jubilar. Wunderschön grün nicht nur hinter den Ohren, unheimlich vielseitig und auf ganzer Strecke höchst attraktiv. Der Qualitätswanderweg WesterwaldSteig darf sich in die Riege der Top Trails of Germany, Deutschlands beste Wanderwege, einreihen. 16 Etappen, wo keine der anderen gleicht und damit jede Menge Gründe, Wanderschuhe und Rucksack zu packen und diesen runden Geburtstag gebührend zu feiern.

Das wäre nicht möglich ohne die ehrenamtlichen Wegepaten entlang des Steigs. Für den Bereich im Wiedtal zwischen Weißenfelser Ley und Malberg, immerhin 20 km in teils mit Geräten schlecht erreichbarem Gelände, ist das Peter Lehnert aus Waldbreitbach. Er ist bereits seit der Eröffnung dabei und kümmert sich um die Markierung, das Mähen und Freischneiden und regelmäßige Kontrollgänge.

Das ganze Jubiläumsjahr über bieten zahlreiche Wanderangebote Gelegenheit, den WesterwaldSteig und damit auch den Westerwald in der Schönheit seiner Jahreszeiten zu erleben. Im Wiedtal werden vier Veranstaltungen angeboten:

22.7.2018, Geführte Wanderung auf Etappe 15 von Strauscheid nach Waldbreitbach über 16 km mit Abschluss auf dem Brückenfest an Nassens Mühle.

2.9.2018, Wiedtaler Wandertag mit geführte Wanderungen, kostenfreien Shuttlebussen und Einkehrmöglichkeit, Start und Ziel am Hotel Strand-Café in Roßbach.

22.9.2018 Geführte Wanderung auf Etappe 16 von Waldbreitbach nach Rheinbrohl über 13 km mit Einkehr in der Malberg-Hütte.

30.12.2018, Krippenwanderung auf Etappe 16 von Rheinbrohl nach Waldbreitbach mit Besuch verschiedener Weihnachtskrippen und Einkehr.

Weitere Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr sind auf www.westerwald.info zu finden. Dazu gehören als Highlights der RZ-Wandertag am 24.6.2018 in Marienthal mit drei geführten Wanderungen, musikalischer Unterhaltung und Aktionsständen sowie das große WesterwaldSteig – Fest am 1.7.2018 in Seck mit Sternwanderungen, kulinarischem Genuss und viel Regionalität.

Für alle Detail-Informationen und Anmeldungen wenden sich Interessenten an den Westerwald Touristik-Service unter Telefon 02602 – 30010 oder online.

Foto: Andreas Pacek / Touristik-Verband Wiedtal e.V.

 

Schnellmeldung Tourismus März 2018: Mehr Gäste und mehr Übernachtungen

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Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten im März 2018 einen Zuwachs beim Gäste- und Übernachtungsaufkommen. Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems wurden rund 617.000 Gäste gezählt, das waren fünf Prozent mehr als im März 2017. Das Übernachtungsaufkommen erhöhte sich um 8,7 Prozent auf 1,52 Millionen. Dieser Anstieg dürfte unter anderem durch die Lage der Osterferien zu erklären sein, die 2018 teilweise in den März und im Vorjahr vollständig in den April fielen.

Von Januar bis März 2018 besuchten 1,46 Millionen Gäste das Land, die 3,65 Millionen Übernachtungen buchten. Das waren 4,8 Prozent mehr Gästeankünfte und 6,2 Prozent mehr Übernachtungen als im ersten Vierteljahr 2017.

Diese ersten vorläufigen Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort. Zu diesem frühen Zeitpunkt können lediglich Eckzahlen veröffentlicht werden. Die Veröffentlichung fachlich und regional untergliederter Ergebnisse ist für den 23. Mai 2018 geplant.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Auszeichnungen für Tourist-Information und Eisenkunstguss-Museum

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Zertifizierung mit Qualitätssiegeln

Bendorf. Service, Infrastruktur, Ausstattung und Angebot stimmen: Deshalb hat der Deutsche Tourismusverband e.V. (DTV) die Tourist-Information Bendorf nun mit der i-Marke ausgezeichnet. Die i-Marke ist ein bundesweites Qualitätszeichen für touristische Informationsstellen, das den Urlauber darauf hinweist, dass die Einrichtung, die er besucht, einen unangekündigten Qualitätscheck bestanden hat.

Ein unabhängiger Prüfer des DTV nimmt die Tourist-Information vor Ort als Gast getarnt unter die Lupe. Für die Zertifizierung sind 14 Mindestkriterien, wie zum Beispiel qualifizierte Mitarbeiter, ein barrierefreier Zugang, Parkmöglichkeiten und kostenlose Informationsmaterialien, einzuhalten.

Für drei Jahre darf die Tourist-Info im Schloss Sayn nun mit dem weißem „i“ auf rotem Grund werben, danach muss sie sich erneut um das Siegel bewerben.

Die Tourist-Information Bendorf und das Rheinische Eisenkunstguss-Museum wurden außerdem erfolgreich mit dem Gütesiegel „ServiceQualität Deutschland“ Stufe I ausgezeichnet. Die deutschlandweite Qualitätsinitiative bietet Dienstleistungsbetrieben die Möglichkeit, ihre Servicequalität im eigenen Unternehmen zu analysieren und nachhaltig sowie kontinuierlich zu steigern. Die Einrichtungen in Sayn dürfen sich ab sofort mit dem Qualitätssiegel "Q" ausweisen und setzen damit ein Zeichen, dass sie an Weiterentwicklung interessiert sind, an der Servicequalität gearbeitet haben und diese nachhaltig verfolgen. Die Umsetzung des Qualitätsmanagementsystems ist drei Jahre gültig.

Bei der Stufe I werden Prozesse aus Kundensicht analysiert und Verbesserungsmaßnahmen festgelegt. Die Mitarbeiterinnen der Tourist-Info Cornelia Biegel, Kornelia Laubach und Nadine De Bock sowie Museumsleiterin Barbara Friedhofen haben ein Qualitätsversprechen abgegeben, in dem sie Werte wie Teamarbeit,  Freundlichkeit, Kompetenz, Einfühlungsvermögen und Zuverlässigkeit als Leitlinien festlegen.

„Diese Auszeichnungen bestätigen, was die Gäste der touristischen Einrichtungen in Bendorf ohnehin schon wissen: Die Mitarbeiterinnen von Tourist-Information und Eisenkunstguss-Museum kümmern sich immer freundlich und mit überdurchschnittlichem Engagement um die Belange ihrer Kunden“, sagt der Leiter der Wirtschaftsförderung Werner Prümm. Dabei bemühten sie sich stets darum, ihren Service noch kundenfreundlicher zu gestalten.

Traditionelle Weinhexennacht am Montag, 30. April 2018

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Wer wird die neue Weinhex‘ von Wesel…? Diese Frage stellen sich die Oberweseler schon lange im Voraus. Doch dieses Geheimnis wird noch fest gehütet… bis am 30. April die neue Weinhex‘ mit Zauberknall und Hexenfeuer dem großen Weinfass auf dem historischen Marktplatz entsteigt.

Die Weinhex‘ ist die Repräsentantin der Weinregion Oberwesel. Zurückzuführen ist ihr Name auf einen Brauch aus früheren Jahrhunderten, wo auf den Hängen und auf den Rheinbergen die „Hexenfeuer" entzündet und Feuerräder gerollt wurden. Daran soll die Weinhex‘ erinnern und den Wein der Winzer zu einem edlen Tropfen werden lassen. Daher wird jedes Jahr am 30. April in einer traditionellen Zeremonie die „alte“ Weinhex‘ verabschiedet und die „neue“ Weinhex‘ inthronisiert.

Selbstverständlich können an diesem Abend auch die edlen Tropfen aus den Lagen von Oberwesel genossen werden. Weingut Albert Lambrich und Weingut und Brennerei Christof Persch haben dieses Jahr erstmalig das Oberweseler Weinglas zu 2,50 € im Verkauf. „Die Einführung des Oberweseler Weinglases zum Weinmarkt 2017 war ein großer Erfolg. Wer es bereits zum letztjährigen Weinmarkt erworben hat, darf es gerne mitbringen“, erläutert Stadtbürgermeister Jürgen Port. Neben den Ständen der Winzer wird die Vesalia auf dem Platz für das leibliche Wohl sorgen.

Musikalisch wird die Veranstaltung wieder von „Les Patrons“, der wohl bekanntesten Tanz- und Coverband aus dem Rhein-Main-Nahe-Raum umrahmt. Seit 50 Jahren gibt es die Band und diese hat bis heute an ihrer Attraktivität nichts eingebüßt. – Im Gegenteil! Im Repertoire von Les Patrons befinden sich neben den aktuellen Top 40 Chart-Hits weit über 500 Titel der letzten 50 Jahre. Darunter die schönsten Oldies der Beatles, Simon & Garfunkel, Joe Cocker, ABBA, Eagles, Crosby Stills Nash & Young u.s.w. Neu ist dieses Jahr die zweigeteilte Bühne: die Band spielt mit Blick zum Publikum vom Marktkreuz aus, die Weinhex‘ entsteigt dem Fass an gewohnter Stelle.

Mit Bus und Bahn am Romantischen Rhein unterwegs

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VRM-Gästeticket bietet Gästen am Mittelrhein großen Mehrwert

(rrt) Das Mittelrheintal zwischen Remagen/Unkel und Bingen/Rüdesheim zählt zu den beliebtesten Urlaubsorten Deutschlands. Seit dem 1. April bieten einige Übernachtungsbetriebe ihren Gästen das VRM-Gästeticket an. Mit diesem können sie die Region kostenfrei per öffentlichem Nahverkehr erkunden.

Die Romantischer Rhein Tourismus GmbH hat sich zusammen mit dem VRM und den kommunalen und touristischen Partnern für die Einführung dieses Tickets eingesetzt. Bisher folgen einige Hoteliers und Anbieter von Ferienwohnungen und Pensionen dieser Initiative und ermöglichen ihren Gästen ein solches Ticket. Teilnehmende Betriebe zahlen einen Beitrag, der sich wie folgt berechnet: 0,60€ multipliziert mit der Anzahl der Betten und den durchschnittlichen Übernachtungszahlen des Ortes.

Die Gastgeber können dann ihren Gästen das VRM-Ticket zur Verfügung stellen, mit dem sie Busse und Bahnen im gesamten VRM-Liniennetz nutzen können. „Mit dem VRM-Ticket werden sicherlich einige Besucher des Mittelrheins das Auto stehen lassen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren“, ist sich Jeanette Dornbusch, Geschäftsführerin der Romantischer Rhein Tourismus GmbH, sicher. „So wollen wir nicht nur einen kleinen Schritt zur Entlastung der Umwelt und der Innenstädte am Romantischen Rhein beitragen, sondern wir sind uns auch sicher, dass ein solches Angebot einen positiven Imageeffekt auf unsere Region hat“, so Dornbusch weiter.

Die ersten Gastgeber wurden Ende März mit den Gästetickets beliefert. Weitere Hoteliers und Betreiber von Pensionen und Ferienwohnungen stehen schon in den Startlöchern. Gastgeber, die ebenfalls Interesse an einer Teilnahme am VRM-Ticket haben, können sich bei der jeweiligen Tourist-Information vor Ort oder dem VRM über Teilnahmebedingungen informieren.

Eine Liste von allen Gastgebern, die derzeit das VRM-Ticket anbieten finden Sie unter www.romantischer-rhein.de/gastgeber/uebernachten.

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