Dienstag, 07. Dezember 2021

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Tourismus von Januar bis November 2019: Übernachtungen und Gästeaufkommen im Plus

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Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten im Zeitraum von Januar bis November 2019 eine Zunahme bei den Übernachtungszahlen und dem Gästeaufkommen (plus 0,9 und plus 0,2 Prozent). Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten 9,46 Millionen Gäste im Land und buchten 24,55 Millionen Übernachtungen.

Tourismusregionen

Sieben der neun Tourismusregionen verzeichneten ein höheres Übernachtungsaufkommen, wobei die Regionen Rheinhessen und Ahr mit einem Zuwachs von 5,3 bzw. 4,5 Prozent an der Spitze lagen. Dahinter folgten die Regionen Naheland und Pfalz mit einem Plus von jeweils 2,5 Prozent. Die Gästezahlen stiegen in drei der neun Regionen; die Spannweite der Veränderung lag zwischen plus 6,4 Prozent in der Region Rheinhessen und minus 6,1 Prozent im Hunsrück.

Betriebsarten

Rund die Hälfte der elf touristischen Betriebsarten konnte von den Gäste- und Übernachtungszuwächsen profitieren. Die Hotels garnis verbuchten beim Gäste- und Übernachtungsaufkommen gegenüber dem Vorjahreszeitraum den größten Zuwachs (plus 15,2 und 15,5 Prozent). Den stärksten Rückgang der Zahl der Gäste- und Übernachtungen gab es bei den Privatquartieren mit einem Minus von fünf bzw. 5,4 Prozent.

Herkunft

Von Januar bis November 2019 stieg die Zahl der Gäste aus dem Inland mit 7,46 Millionen um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl ihrer Übernachtungen stieg um 1,2 Prozent und belief sich auf 18,97 Millionen. Aus dem Ausland kamen rund zwei Millionen Besucherinnen und Besucher (minus 0,4 Prozent), die 5,58 Millionen Übernachtungen buchten.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autorin: Petra Wohnus (Referat Unternehmensstatistiken)

Wiedtaler Wandertag auf dem Klosterberg

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Der Wiedtaler Wandertag findet fast schon traditionell eine Woche nach Wied in Flammen statt. Er startete dieses Jahr auf dem Waldbreitbach Klosterberg. Bei drei geführten Wandertouren wurden die etwa 150 Gäste mit kostenfreien Shuttlebussen zu den Ausgangspunkten in Breitscheid, Kurtscheid und Rengsdorf gefahren. Zurück ging es dann über den WesterwaldSteig und zwei unterschiedlich lange Varianten des Klosterwegs nach Waldbreitbach. Vor der Wanderung besuchte einige Teilnehmer noch das Hochamt in der Mutterhauskirche. Die Wanderführer informierten unterwegs mit Details zu den Aussichten und der Umgebung. Nach Mittag trafen die Gruppen wieder auf der Klosterbergterrasse ein, wo sie regionale Speisen, Infostände und Führungen durch die Klostergärten erwarteten. Der nächste Wiedtaler Wandertag findet am Sonntag, 23.8.2020 statt.

Deutschlands schönste Wanderwege: Bärenkopp auf Platz 8

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Die Wäller Tour Bärenkopp ist bei der Wahl zu "Deutschlands schönstem Wanderweg 2019" in der Kategorie Touren auf Platz 8 gelandet. Aus über 100 Bewerbungen hatten es 14 Tagestouren in die Endauswahl geschafft. Online und per Wahlpostkarte haben über 17.000 Teilnehmer und Leser des Wandermagazins abgestimmt.

Platz 1 geht ebenfalls nach Rheinland-Pfalz. Die 21 km lange „Wilde Endert“ zwischen Ulmen und Cochem erzielte mit über 3.500 Stimmen den Sieg. Die 11,6 km lange „Wäller Tour Bärenkopp“ führt von Waldbreitbach auf die Höhen des Westerwaldes bei Verscheid. Vom „Bärenkopp“ mit Gipfelkreuz in 304 m Höhe hat man eine fantastische Aussicht in das idyllische Tal. Für Pausen unterwegs gibt es fünf Gastronomiebetriebe direkt am Weg. Vier davon tragen wiederum das Siegel als Qualitätsgastgeber Wandern. Die Rundtour im Wiedtal wurde im Herbst bereits zwei Mal vom Deutschen Wanderverband als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ mit dem Prädikat Traumtour ausgezeichnet.

Foto: Andreas Pacek / Touristik-Verband Wiedtal e.V.

Tourismus im ersten Halbjahr:

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Gäste- und Übernachtungszahlen nur leicht verändert

Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten im ersten Halbjahr 2019 eine leichte Zunahme der Gäste- und Übernachtungszahlen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten von Januar bis Juni 4,36 Millionen Gäste im Land, was einem Plus von 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die Übernachtungen nahmen um ein Pro-zent auf 11,04 Millionen zu.

Tourismusregionen

Drei der neun Tourismusregionen verzeichneten sowohl beim Gäste- als auch Übernachtungsaufkommen Zunahmen.  Die Regionen Pfalz und Rheintal verbuchten gestiegene Übernachtungszahlen bei rückläufigem Gästeaufkommen. Eine umgekehrte Entwicklung zeigte sich im Westerwald: Hier nahm die Zahl der Übernachtungen bei fast gleichbleibender Gästezahl ab. Einen Rückgang beim Gäste- und Übernachtungsaufkommen gab es im Naheland, der Eifel und im Hunsrück.

Betriebsarten

Fünf der elf touristischen Betriebsarten konnten von den Gäste- und Übernachtungszuwächsen profitieren. Die Ferienhäuser und Ferienwohnungen verbuchten den größten Übernachtungszuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum (plus 10,1 Prozent). Den stärksten Rückgang beim Gäste- und Übernachtungsaufkommen verzeichneten die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken (minus 6,8 Prozent bzw. minus 4,4 Prozent). Nahezu unverändert zeigt sich die Lage bei den Pensionen.

Herkunft

Von Januar bis Juni 2019 übernachteten 3,51 Millionen Gäste aus dem Inland in Rheinland-Pfalz (plus 0,4 Prozent). Die Zahl ihrer Übernachtungen stieg um 1,1 Prozent und beliefen sich auf 8,8 Millionen. Aus dem Ausland kamen 854.000 Besucherinnen und Besucher (minus 0,1 Prozent), die 2,24 Millionen Übernachtungen buchten (plus 0,7 Prozent).

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autorin: Marie-Luise Schmittel (Sachgebiet Handel, Gastgewerbe, Dienstleistungen)

Gastgewerbe verzeichnete im ersten Halbjahr weniger Umsatz

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Das rheinland-pfälzische Gastgewerbe setzte im ersten Halbjahr 2019 weniger um als im Vorjahreszeitraum. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems fielen die Umsätze real, also um Preisveränderungen bereinigt, um 0,4 Prozent geringer aus als im ersten Halbjahr 2018. Nominal bzw. in jeweiligen Preisen stiegen die Erlöse um 1,8 Prozent. Deutschlandweit stiegen die Gastgewerbeumsätze preisbereinigt um 0,5 Prozent an; in jeweiligen Preisen legten sie um 2,7 Prozent zu.

Umsatzentwicklung nach Wirtschaftszweigen

In der Gastronomie, auf die zwei Drittel der Gastgewerbeumsätze entfallen, gingen die Erlöse im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum real zurück (minus 1,1 Prozent). Die speisengeprägte Gastronomie, zu der Restaurants, Cafés, Eissalons und Imbissstuben zählen, verzeichnete preisbereinigt einen Rückgang der Erlöse von 0,5 Prozent. Die Umsätze der Caterer und Erbringer sonstiger Verpflegungsdienstleistungen gingen um 2,3 Prozent zurück. Im rheinland-pfälzischen Beherbergungsgewerbe, das knapp ein Drittel der Umsätze des Gastgewerbes erwirtschaftet, fielen die preisbereinigten Erlöse um 0,7 Prozent höher aus als im ersten Halbjahr 2018.

Beschäftigung

Die Zahl der Beschäftigten im Gastgewerbe war im ersten Halbjahr 2019 um 1,5 Prozent geringer als ein Jahr zuvor. Dabei ging die Zahl der Vollzeitkräfte um 2,4 Prozent und die der Teilzeitkräfte um 1,1 Prozent zurück.
Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei 280 ausgewählten Gastgewerbeunternehmen in Rheinland-Pfalz. Durch das Handelsstatistikgesetz wird die Zahl der zu befragenden Einheiten bundesweit auf höchstens fünf Prozent aller Unternehmen begrenzt. Die Angaben für Filialbetriebe von Hotel- und Restaurantketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den Ergebnissen enthalten. Da es sich um eine Stichprobenerhebung handelt, liegen absolute Werte sowie Regionalangaben nicht vor.

Die Ergebnisse sind vorläufig und können durch Korrekturmeldungen verändert werden. D. h. die Unternehmen haben 24 Monate die Möglichkeit zur Korrektur ihrer Angaben. Die Monatserhebung im Gastgewerbe basiert auf einer repräsentativen Stichprobe, die in Abhängigkeit vom Stichprobenumfang und der Streuung der zu beobachtenden Merkmale einem stichprobenbedingten Zufallsfehler unterliegt.
Die Gastgewerbemesszahlen werden in fünfjährigem Abstand auf ein neues Basisjahr umgestellt. Ab dem Berichtsmonat März 2018 beziehen sich alle Daten der Gastgewerbestatistik auf das neue Basisjahr 2015 (zuvor 2010).

Autor: Marie-Luise Schmittel (Sachgebiet Handel, Gastgewerbe, Dienstleistungen)

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