Tourismus: Mehr Gäste und höhere Übernachtungszahlen im ersten Halbjahr

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Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten im ersten Halbjahr einen Anstieg der Gäste- und Übernachtungszahlen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten 4,35 Millionen Gäste im Land, das waren 2,6 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2017. Die Übernachtungen stiegen ebenfalls um 2,6 Prozent auf 10,93 Millionen.

Tourismusregionen

In fünf der neun Tourismusregionen lag das Übernachtungsaufkommen über dem Niveau des Vorjahreszeitraums, wobei die Pfalz mit einem Zuwachs um 7,5 Prozent den Spitzenplatz einnahm. Mit einer Steigerung um 5,6 Prozent belegte das Gebiet Mosel-Saar Rang zwei. An der Ahr, im Hunsrück, in Rheinhessen und im Naheland waren die Übernachtungszahlen dagegen niedriger als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Einen Anstieg der Gästezahlen gab es in sechs der neun Tourismusregionen, wobei die Regionen Pfalz und Mosel-Saar ebenfalls die beiden vorderen Plätze belegten.

Betriebsarten

Neun der elf touristischen Betriebsarten konnten von Übernachtungszuwächsen profitieren, wobei die Hotels garnis mit einem Zuwachs von 7,7 Prozent vorne lagen. Eine negative Halbjahresbilanz wiesen hingegen die Gasthöfe und die Ferienzentren auf. Beim Gästeaufkommen verbuchten acht der elf Betriebsarten Zuwächse gegenüber Januar bis Juni 2017. Mit einem Plus von 7,5 Prozent lagen hier die Ferienhäuser und Ferienwohnungen an der Spitze. Weniger Gäste wurden in Ferienzentren, in Gasthöfen und in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken begrüßt.

Herkunft

In der ersten Jahreshälfte besuchten 3,5 Millionen Gäste aus dem Inland Rheinland-Pfalz (plus 2,5 Prozent). Die Zahl ihrer Übernachtungen stieg um 2,9 Prozent und belief sich auf 8,72 Millionen. Aus dem Ausland kamen 854.800 Besucherinnen und Besucher (plus 2,7 Prozent), die 2,21 Millionen Übernachtungen buchten (plus 1,4 Prozent).

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat 34 Auswertungen, Analysen A3)