Mehr Gäste und Übernachtungen im Land

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Die beiden größten Tourismusregionen legten am stärksten zu

Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten von Januar bis Juli 2018 mehr Gäste und Übernachtungen als im Vorjahreszeitraum. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten 5,42 Millionen Gäste im Land, das waren 2,1 Prozent mehr als von Januar bis Juli 2017. Die Übernachtungen stiegen um zwei Prozent auf 13,84 Millionen.

Tourismusregionen

Die beiden Tourismusregionen mit den höchsten Gäste- und Übernachtungszahlen verzeichneten auch die größten Zuwächse. In der Pfalz stieg die Zahl der Gäste um 6,9, die Zahl der Übernachtungen um 6,8 Prozent, im Gebiet Mosel-Saar betrugen Zuwächse bei den Gästen fünf und bei den Übernachtungen 4,4 Prozent. In der Eifel, an der Ahr, in Rheinhessen und an der Nahe waren die Gäste- und Übernachtungszahlen niedriger als in den ersten sieben Monaten des Vorjahres. Im Naheland gingen die Werte deutlich zurück.

Betriebsarten

Neun der elf touristischen Betriebsarten konnten von Übernachtungszuwächsen profitieren, wobei die Hotels garnis mit einem Zuwachs von acht Prozent vorne lagen. Eine negative Bilanz wiesen hingegen die Gasthöfe und die Ferienzentren auf. Beim Gästeaufkommen verbuchten acht der elf Betriebsarten Zuwächse gegenüber Januar bis Juli 2017. Mit einem Plus von 7,6 Prozent lagen hier die Ferienhäuser und Ferienwohnungen an der Spitze. Weniger Gäste wurden in Ferienzentren, in Gasthöfen sowie in Vorsorge- und Rehabilitationskliniken begrüßt.

Herkunft

Von Januar bis Juli besuchten 4,27 Millionen Gäste aus dem Inland Rheinland-Pfalz (plus 2,3 Prozent). Die Zahl ihrer Übernachtungen stieg um 2,5 Prozent und belief sich auf 10,75 Millionen. Aus dem Ausland kamen 1,15 Millionen Besucherinnen und Besucher (plus 1,4 Prozent), die 3,09 Millionen Übernachtungen buchten (plus 0,3 Prozent).

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Sachgebiet Handel, Gastgewerbe, Dienstleistungen)