Montag, 19. November 2018

Letztes Update:06:39:09 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Lesung zu Ingeborg Bachmann

Lesung zum Leben der einflussreichsten Lyrikerin der Nachkriegszeit

Koblenz. „Wer war Ingeborg Bachmann?“ – Mit dem mit äußerst unaufgeregten Titel zeichnet die Biografin Ina Hartwig die Lebensstationen der österreichischen Dichterin nach, bei der es die Mythenbildung leicht hatte: Bachmanns kometenhafter Aufstieg in den Fünfzigerjahren, ihre glamourösen Auftritte, ihre Beziehungen zu Paul Celan und Max Frisch und ihr rätselhafter Tod 1973 waren jahrzehntelang die Grundlage für immer neue Projektionen. Ina Hartwig sieht die Dichterin weder als „Schmerzensfrau“, noch als „Einsame und Entrückte“. Vielmehr konturiert sie in ihrer „Biografie in Bruchstücken“ Bachmanns Lebensspuren zu einem vielfach gebrochenen Porträt. Das Buch der Literaturkritikerin und Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt Ina Hartwig gibt ein aufschlussreiches Bild in die vielschichtige und starke Persönlichkeit der Schriftstellerin Bachmann - mit der Drogensucht der Autorin ebenso wie mit der ambivalenten Vaterbindung der Dichterin, mit ihrer Nähe zur US-amerikanischen Kulturpolitik der 50er - und 60er-Jahre und mit schwierigen Liebesbeziehungen.

Wann: 20.11.2018 um 19 Uhr
Wo: Stadtbibliotrhek Koblenz (Zentralplatz 1)
Eintritt: frei

Gedenkstätte KZ Osthofen: Menschenrechte schützen

Fortbildung "Mensch und Rechte - Für einen reflektierten Umgang mit Konflikten" am 20. November 2018 in der Gedenkstätte KZ Osthofen 


Zur Fortbildung "Mensch und Rechte - Für einen reflektierten Um-gang mit Konflikten" am Dienstag, 20. November 2018 von 10.00 - 17.00 Uhr laden die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz und der Förderverein Projekt Osthofen Lehrkräfte aller Schularten und Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der politischen Bildung in die Gedenkstätte KZ Osthofen (Am Ziegelhüttenweg 38) ein.

Die Fortbildung findet im Begleitprogramm des "Mobilen Lernlabors: Mensch, Du hast Recht(e)!", einer Ausstellung der Bildungsstätte Anne Frank statt, die noch bis 16. Dezember 2018 in der Gedenkstätte KZ Osthofen zu sehen ist. Anmeldung nötig: telefonisch unter 06242-91 08 0 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Die Fortbildung
Der pädagogische Alltag fordert einen qualifizierten Umgang mit Rassismus, Diskriminierung und anderen Formen sozialer Ausgrenzung.
Besonders kompliziert ist für Fachkräfte die Frage: Wie können wir Konflikte bewältigen, ohne dass unser Handeln dabei zu Verletzungen führt? Wie schützen wir die Menschenrechte?
Die Fortbildung mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bildungsstätte Anne Frank (Frankfurt/Main) folgt der Überlegung, dass in der pädagogischen Arbeit ein menschenrechtsbasierter Ansatz die Grundlage für ein demokratisches Miteinander schaffen kann.
Themenschwerpunkte und Fragestellungen sind: "Wie verhalte ich mich in Konfliktsituationen?", "Wie funktionieren die Mechanismen von In- und Exklusion, von Akzeptanz und Ausschluss?" und "Wie kann ich durch pädagogisches Handeln die Menschenrechte schützen?" Wie kann ich gegen Menschenrechtsverletzungen in meinem Umfeld eintreten?

Das mobile Lernlabor
ist mehr als eine typische Ausstellung, denn es vermittelt Wissen nicht von oben herab, sondern fordert sein Publikum heraus, irritiert und aktiviert es. Sie werden angeregt nachzudenken und eigene Vorurteile zu hinterfragen. Es ist bis zum 16. Dezember 2018 in der Gedenkstätte zu sehen.

Öffentliche Führungen sind am Donnerstag, 29. November, 17.00 Uhr und am Sonntag, 16. Dezember, 14.00 Uhr.

Gedenkfeier zum Todestag von Mutsuko Ayano

Im November 1983 wurde Mutsuko Ayano in Trier am Petrisberg Opfer eines brutalen Raubüberfalls. Am 21. November erlag sie ihren schweren Verletzungen. Ihr Tod löste an der Universität, wo sie seit 1981 studiert hatte, und in der Trierer Bevölkerung tiefe Betroffenheit und große Anteilnahme aus.

Die Universität Trier erinnert am 21. November 2018 an Mutsuko Ayano.

Die Gedenkfeier beginnt am Mittwoch, 21. November 2018, um 11.30 Uhr auf dem Kreuzweg am Petrisberg. Universitätspräsident Prof. Dr. Michael Jäckel und ein Vertreter des Fachs Japanologie halten kurze Ansprachen, zudem werden Auszüge aus Mutsuko Ayanos Briefen gelesen.

Carmina Christo gestaltet wieder den Evensong in Koblenz

Dass eine Gartenschau – ganz gleich ob auf Bundes- oder Landesebene – positive Nachwirkungen auf die veranstaltende Stadt und deren Region hat, ist allgemein bekannt. Dass aber der Evensong der BUGA sieben Jahre nach seiner Einführung noch immer für volle Kirchen sorgt, ist erstaunlich und beeindruckend. So ist es eine ehrenvolle Aufgabe und ein besonderer Ansporn für den hiesigen Chor Carmina Christo wieder einmal einen solchen ökumenischen Gottesdienst zu gestalten. Gemeinsam mit dem Collegium Musicum Koblenz wird er geistliche Werke zum Advent zu Gehör bringen. Der Feier findet  am 2. Dezember (1. Advent) um 17.00 Uhr in der Kastorkirche in Koblenz statt. Beide Ensembles werden von Werner Höss, Koblenz geleitet.

Nur elf Tage später werden der Chor und das Orchester die Musikalische Feierstunde zum Advent in der Citykirche in Koblenz (gleich neben der Weihnachtsstraße) gestalten.

Ein Besuch dieser Veranstaltungen ist sicherlich zu empfehlen und könnte vielleicht sogar Veranlassung sein, in diesem Chor selbst aktiv mitzuwirken. Neue Sängerinnen und Sänger sind willkommen.

„Die Rheinische Extra“

Nachdem im ersten Konzert der Reihe die vorgestellte Musik eher „blasinstrumentenlastig“ war, wird am zweiten Nachmittag den Streichern der Vorzug gegeben. Besonders erfreulich dabei ist, dass die Geigerin und Orchesterleiterin Ning Kam erneut zu Gast in Koblenz ist. Besucher der Konzerte mit ihr und den Streichern der Rheinischen Philharmonie in den vergangenen Spielzeiten werden diese musikalisch höchst eindrucksvollen Aufführungen noch in guter Erinnerung haben. Am Sonntag, den 18. November 2018, wird sie als Solistin und Leiterin um 16:00 Uhr im Görreshaus ein Programm mit dem Titel „Eine kleine Nachtmusik“ präsentieren.

Und der Titel ist natürlich Programm, denn eröffnet wird das Konzert mit eben jener Serenade für Streichorchester in G-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart, der sogenannten „Kleinen Nachtmusik“. Beendet wurde das Stück im August 1787 in Wien, während Mozart zugleich an seiner Oper „Don Giovanni“ saß. Es gilt zudem als gesichert, dass die Serenade ursprünglich fünf Sätze hatte, jedoch ist bis heute nicht geklärt, ob eines der beiden Menuette einfach nur verloren ging oder bewusst entfernt wurde. Aber im Grunde genommen schmälert das natürlich den Rang der wunderbaren Komposition, die mit zum Populärsten gehört, das von Mozart bekannt ist, überhaupt nicht.

Im Zentrum des Programms stehen die Violinkonzerte von Johann Sebastian Bach. Die Stücke gehören zum festen und beliebtesten Repertoire der Geiger, an die in den Stücke nicht geringe Ansprüche gestellt werden. Beiden Werke sind unabhängig voneinander überliefert, und ihre jeweilige genaue Entstehungszeit ist nicht mehr festzustellen. Allerdings gilt es als gesichert, dass sich Bach ab etwa 1713 mit den Solokonzerten seines italienischen Zeitgenossen Antonio Vivaldi beschäftigte und etliche von dessen Werken für Tasteninstrumente umarbeitete. In etwa diese Zeit dürfte auch die Konzeption der eigenen Konzerte von ihm gefallen sein.

Weiterlesen...

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL