Dienstag, 18. September 2018

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Pulse of Europe Neuwied am 22.9.18

„Klimapolitik – ein heißes Eisen“

Neuwied. Hat unser Weltklima schon eine kritische Schwelle überschritten? Wir stellen uns diese Frage nach einem sehr heißen, sehr trockener Sommer, unterbrochen von bedrohlichen Wetterphänomenen, starken Gewittern, sintflutartigen Regenfällen, Überschwemmungen, Ernteausfällen in kaum gekanntem Ausmaß.  Alles eine Laune der Natur oder untrügliche Zeichen einer globalen Klimaveränderung? Dies fragen wir uns und möchten mit Ihnen am Samstag, den 22.9.18, von 11 bis 12 Uhr in der Neuwieder Innenstadt (Höhe American Sportsbar) über das drängende, hochaktuelle Thema „Klimapolitik  -  ein heißes Eisen“ diskutieren.

Nach dem Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen legen die Rechtspopulisten jenseits des Atlantiks aber auch in Europa den Rückwärtsgang ein. Der Einfluss des Menschen auf den Klimawandel und die weltweite Bedrohung durch die globale Erwärmung wird geleugnet. Auch zu diesem Thema gibt es „Alternative Fakten“. Auf was müssen wir uns einstellen?  In welche Zukunft führen Ignoranz, Profitgier und Bequemlichkeit unsere Kinder und Kindeskinder?  Dürren, Hungersnöte, weitere millionenfache Migration?

Auswirkungen der Klimaveränderung können nur gemeinsam, europäisch, weltweit bestanden werden.

Im Mai kommenden Jahres  finden Europawahlen statt. Gesunder Menschenverstand ist gefragt. Diskutieren Sie mit uns:

-       Was erwarten Sie von der europäischen Politik?

-       Was erwarten Sie von der Gesellschaft?

-       Und,  was erwarten Sie vor allem von sich selbst?

 

Der Kunstkreis 75 Engers zu Gast bei der Stommel Stiftung

Seit über 40 Jahren arbeiten sie zusammen, inspirieren sich gegenseitig und kommen dabei zu ganz unterschiedlichen künstlerischen Ansätzen und Lösungen: Die Künstlerinnen und Künstler des Kunstkreises 75 Engers.

Gemma Rest hat sich beispielsweise auf Bäume spezialisiert, die sie in Aquarell und mit Buntstiften gestaltet.

Lilo Jaschik aquarelliert leuchtend farbige Stillleben und Landschaften.

Irmgard Stengel malt Bilder in Öl und Acryl bei denen sie durch verlaufende Farbtöne eine mystische Wirkung erzielt.

Günther Krummeich arbeitet Objekte aus Keramik, z. B. Vasen, Schalen usw.

Ute Henne bemalt Objekte aus Porzellan mit Szenen in farbigen und feinsten Details.

Werner Scheidweiler stellt bildhauerische Objekte in Holz, Stein oder Metall her, darüber hinaus zeigt er auch Fotografien von Landschaften und Pflanzen.

Günter Bruchof gestaltet Objekte (Skulpturen und Bilder) mit den verschiedensten Mosaiksteinchen.

Sezai Dani malt stimmungsvolle Landschaften in Acryl.

Ilse Christiansen-Kappus arbeitet vorwiegend abstrakte Bilder in Gouache aus Farbpigmenten und Bindemitteln.

Dass bildende Kunst auch spartenübergreifend inspirieren kann, werden die „Brückenschreiber“ demonstrieren: Diese erzählen bei der Ausstellungseröffnung zu einigen Werken Geschichten, die sie hinter den Bildern sehen.

Die Vernissage findet statt am Samstag, den 22.09. um 15.00 Uhr im Gebäude der Stommel Stiftung in der Bornstaße 23 in Urbar. Die Künstler-/innen sind anwesend. Alle Gäste sind zu einem kleinen Sektempfang eingeladen. Die Bilder können käuflich erworben werden. Der Eintritt ist frei.

Seniorenbeirat bietet Highlight für Musik- und Kunstliebhaber an

Der Seniorenbeirat der Stadt Neuwied hat eine besondere Veranstaltung für alle, die sich an klassischer Musik erfreuen, im Programm. Der Besuch der Villa Musica, der Landesakademie für Kammermusik im Kurfürstlichen Schloss in Engers am Mittwoch, 10. Oktober, 14 Uhr, verspricht ein musikalischer Hochgenuss zu werden. An die Besichtigung des Barockschlosses und die Führung durch die Räumlichkeiten der Villa Musica schließt sich eine kostenlose Teilnahme an einer Probe eines Streichquartetts mit renommierten Musikprofessoren an. Zum Abschluss des Tages ist jeder Besucher noch in die Lounge eingeladen. Alle Senioren, deren Herz für klassische Musik schlägt, können sich bis zum 5. Oktober bei der Geschäftsstelle des Seniorenbeirates, Tel. 02631 802 273, oder bei Inge Rockenfeller, Tel. 02631 762 15, anmelden. Treffpunkt am 10. Oktober ist um 14 Uhr im Schlosshof Engers, die Führung beginnt um 14.30 Uhr, die Konzertprobe um 15.30 Uhr.

Sängerin auf der Suche nach dem „Weltempfinden“

Liederabend mit Silke Hartstang und Pianist Dr. Jürgen Glauß

„Weltempfinden“: So lautet das Motto eines Konzerts, das die Neuwieder Opern- und Konzertsängerin Silke Hartstang und der Konzertpianist und Professor für Liedgestaltung Jürgen Glauß, im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz am Freitag, 28. September, 20 Uhr, im Schlosstheater Neuwied gestalten. „Industrie-Kultur und ihre Wirkung auf Gesellschaft, Musik und Kunst - Weltempfinden zwischen Rückbesinnung und Aufbruch zu Neuem" lautet der komplette Titel des Abends, den Schauspieler und Regisseur Andreas Durban moderiert. Darin beleuchten die beiden international tätigen Künstler musikalische, literarische, philosophische und gesellschaftspolitische Antworten und Reaktionen der Kunst auf die fortschreitende Industrialisierung. Das Wirken und der Einfluss Friedrich Wilhelm Raiffeisens stehen dabei ebenso im Fokus wie Karl Marx‘ philosophischer Einfluss auf Musik und Gesellschaft.

Die Zuhörer erleben ein Programm mit sehr selten aufgeführten Werken. Sie erhalten so einen Einblick in die unterschiedliche Klang- und Kompositionsästhetik verschiedener Musikepochen. Die Künstler stellen dabei die große Bandbreite der Genres vor. So spannt sich der musikalische Bogen von Auszügen aus den spätromantischen „Liedern eines fahrenden Gesellen“ des Komponisten Gustav Mahler über impressionistische Lieder aus der Feder von George Enesco nach Textvorlagen von Carmen Sylva, der Neuwieder Prinzessin, Dichterin und späteren Königin von Rumänien, bis hin zum „Lied der Waldtaube“ aus den „Gurreliedern“ Arnold Schönbergs und der „Neuen Musik“ des 20. Jahrhunderts. Das Programm beinhaltet Igor Stravinskys Opern-Oratorium „Oedipus Rex“ ebenso wie  Arbeiterlieder des Komponisten Hanns Eisler, Werke des russisch-deutschen Komponisten Alfred Schnittke ebenso wie nach literarischen Vorlagen des Neuwieder Dramatikers und ersten Botschafters der DDR in Polen, Friedrich Wolf, entstandene Lieder des zeitgenössischen Berliner Komponisten Fred Syman.

Tickets zu 18, ermäßigt 15, Euro gibt es bei www.ticket-regional.de und bei der städtischen Tourist-Info auf dem Luisenplatz, Tel. 02631 802 5555; E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

„Leben – Liebe – Krieg“ im Schloss Sayn

Künstlerische Auseinandersetzung mit dem 1. Weltkrieg

Bendorf.  Das Ende des Ersten Weltkriegs vor 100 Jahren nimmt das taw - theater am werk zum Anlass für eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema. Unter dem Titel „Was ist die Welt…Leben - Liebe - Krieg“ präsentieren die Künstler am Sonntag, 7. Oktober, 17 Uhr eine Textcollage mit Musik und Ausstellung im Gobelinsaal im Schloss Sayn.

Die Besucher erwarten Texte, Gedichte und Songs über das Leben, das Heimkehren, für die Liebe und gegen den Krieg.

Was bedeutete das Ende des Krieges für „Sieger“, was für „Besiegte“? Welche Konsequenzen ergaben sich hier wie dort, entwickelten sich Hoffnungen und Vorsätze, entstanden Legenden und Erzählungen?

Waltraud Heldermann hat eine besondere Text- und Liederwahl vorgenommen und inszeniert die Darbietung von Christoph Maasch (Schauspiel/Gesang) und Katrin Zurborg (Jazz-Gitarre/Gesang).

Künstler Aloys Rump wurde bei seiner Arbeit in vielfältiger Weise vom Thema Krieg inspiriert. Einige seiner Werke werden im Gobelinsaal ausgestellt.

Eintrittskarten kosten 15 Euro. Eine Reservierung ist möglich bei der Tourist-Info Bendorf: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel. 02622/902 013, bei Margret Heinrich, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder beim theater am werk: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Es gibt auch Karten an der Abendkasse.

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