Dienstag, 28. Januar 2020

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One Billion Rising 2020 in Koblenz: Aufstehen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen!

Nach UN-Schätzungen haben weltweit eine Milliarde Frauen und Mädchen in ihrem Leben Gewalt erfahren, d.h. jede dritte Frau ist oder war bereits Opfer von Gewalt. Dem gilt es, ein klares Signal entgegen zu setzen. Seit 2012 findet daher jedes Jahr am 14. Februar die Kampagne „One Billion Rising“ (OBR) statt, zu Deutsch: „Eine Milliarde erheben sich. Überall auf der Welt werden an diesem Tag Menschen dazu aufgerufen, mit Tanzen ein Zeichen für die Freiheit und Selbstbestimmtheit von Frauen zu setzen und gegen jegliche Gewalt an ihnen zu demonstrieren.

Auch in Koblenz sind wieder engagierte Frauen, Männer und Jugendliche aufgerufen, dabei zu sein. Treffpunkt ist um 17.00 Uhr am Löhrrondell. Dort wird zum Lied „Break the Chain“ getanzt. Der Tanz symbolisiert die Selbstbestimmung der Frau über ihren Körper, richtet sich gegen Gewalt und setzt ein Zeichen für Ermutigung. Es gibt die Möglichkeit, Plakate zu gestalten oder Statements abzugeben. Mit Plakaten, Bannern und Musik startet anschließend ein Demonstrationszug durch die Innenstadt zum Zentralplatz. Dort findet die Aktion mit Tanz, Statements und Musik ihren Abschluss.

Getragen wird die Veranstaltung in Koblenz von einem breiten Aktionsbündnis, zu dem u.a. die Gleichstellungsstellen der Stadt Koblenz und des Rhein-Lahn-Kreises, das Gleichstellungsbüro der Hochschule Koblenz, der Frauennotruf Koblenz e.V., der Beratungsladen für Frauen Koblenz, Trotzdem-Lichtblick Neuwied/Puderbach e.V., Soroptimist Koblenz, Zontaclub und viele engagierte Einzelpersonen gehören.

Für alle, die sich vorab einstimmen und den internationalen Tanz zu „Break the Chain/ Sprengt die Ketten“ einüben möchten, wird am 08.02.2020 von 12.00 h bis 14.00 h in der Sporthalle der BBS Wirtschaft in Koblenz, Hohenzollernstr. 67 (Eingang um die Ecke in der Ludwigstr.) ein Workshop angeboten.

50. Marktmusik mit Domorganist Josef Still

„Himmlische Musik - Musik der Engel“

Bendorf. Am Freitag, 7. Februar, findet ein Jubiläum im Rahmen der Reihe „Bendorfer Marktmusik zu Abendläuten statt. Zur 50. Veranstaltung der seit 2015 monatlich stattfindenden Veranstaltung konnte mit Josef Still der Domorganist der Diözese Trier gewonnen werden. Er zählt zur Gruppe der international gefragten Organisten und kann auf eine Reihe interessanter CD-Aufnahmen verweisen, u.a. zwei Aufnahmen an der Trierer Dom-Orgel ausschließlich mit Werken Max Regers.

Josef Still konzertiert bereits zum dritten Mal in Bendorf und wartet mit einem Programm auf, das sich dem Thema „Himmlische Musik – Musik der Engel“ stellt. Eine Bearbeitung von Humperdincks berühmtem „Abendsegen“ aus der Märchenoper „Hänsel und Gretel“ bildet den Abschluss der Musikauswahl, die Josef Still mitbringt.

Die Moderation dieser Marktmusik teilen sich Pfarrer Joachim Fey und Bürgermeister Michael Kessler. Während Pfarrer Fey in die Engelsthematik einführt, stellt Bürgermeister Kessler den Text eines unbekannten Verfassers vor - „eine mögliche Engelgeschichte“.

Im Anschluss an diese Jubiläumsveranstaltung wird zu einem Umtrunk in der Kirche eingeladen, den das Team „Nachlese“ organisiert.

Wie immer findet die Marktmusik um 19 Uhr in der kath. Pfarrkirche St. Medard statt.

Begegnung und Versöhnung: Polen, Deutschland und der kleine Ort Krzyżowa

Buchvorstellung „Kreisau - Krzyżowa. 1945 – 1989 – 2019“am Mittwoch, 29. Januar 2020 um 18.30 Uhr in Mainz

Am Mittwoch, 29. Januar 2020 um 18.30 Uhr laden das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte, die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz zur Buchvorstellung „Kreisau - Krzyżowa. 1945 – 1989 – 2019“ nach Mainz ein

Im Leibniz-Institut (Alte Universitätsstraße 19) präsentiert Dr. Gregor Feindt wie das niederschlesische Dorf Krzyżowa unterschiedliche Menschen aus Bundesrepublik, DDR und Polen zusammenbrachte.

„Kreisau │ Krzyżowa. 1945 – 1989 – 2019“
ist die Chronik einer Verwandlung: Ein kleines Dorf wird zur Stätte der Versöhnung und Begegnung. Von Dr. Gregor Feindt und Waldemar Czachur herausgegeben und bei der bpb erschienen, bietet das Buch einen Einblick in die deutsch-polnischen Beziehungen von 1945 bis heute, illustriert durch viele Fotos, Karten und historische Dokumente.
Eine geschichtsträchtige „Versöhnungsmesse“ fand am 12. November 1989 mit Bundeskanzler Helmut Kohl und dem ersten nichtkommunistischen Ministerpräsident Polens nach dem Zweiten Weltkrieg, Tadeusz Mazowiecki, statt. Der Ort: Krzyżowa, auf deutsch Kreisau.
Kurz nach dem Fall der Berliner Mauer kamen die beiden damaligen Regierungschefs, an einem Ort zusammen, der von Menschen geprägt war, die ihn nach 1945 zu einem Ort der Begegnung machten: die überlebenden Mitglieder der Widerstandskämpfer des Kreisauer Kreises, Bürgerrechtler aus der DDR oder dem polnischen Klub der katholischen Intelligenz im nahegelegenen Breslau.

Der Historiker Dr. Gregor Feindt
ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz. Sein Thema: Die Geschichte Ostmitteleuropas im 20. Jahrhundert, insbesondere Polen und die ehemalige Tschechoslowakei. 2003 bis 2004 leistete er ein Jahr Freiwilligendienst in der Stiftung Kreisau und ist seit 2007 in verschiedenen Stiftungsgremien aktiv.

Der Germanist Prof. Waldemar Czachur
ist Professor an der Universität Warschau. Er forscht im Bereich der Diskursanalyse, insbesondere zu Erinnerungskulturen in Polen und Deutschland. 1998 kam er erstmals mit einem internationalen Studentenaustausch nach Kreisau und engagiert sich seit 2007 ehrenamtlich für die Stiftung Kreisau.

Verwaltung trifft Wissenschaft:

Sind sie noch zu retten? Amphibienschutz am Beispiel der Gelbbauchunke

Weltweit sind 40 Prozent aller Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Das geht aus dem jüngsten Bericht des Weltbiodiversitätsrats hervor. Eine Entwicklung, die auch vor unserer Heimat nicht haltmacht. Denn den hier lebenden Arten wie Laubfrosch, Gelbbauchunke, Kammmolch und Kreuzkröte geht es schlecht. Ohne Unterstützung durch den Menschen werden viele Amphibienarten nicht überleben können. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord tut als Obere Naturschutzbehörde viel, um den im nördlichen Rheinland-Pfalz heimischen Amphibien einen geeigneten Lebensraum zu bieten und der negativen Entwicklung entgegenzuwirken – so zum Beispiel im Westerwald, auf der Schmidtenhöhe in Koblenz oder auch im Landkreis Trier-Saarburg. In diesem Bestreben arbeitet sie auch eng mit Universitäten zusammen. Doch wie ist die aktuelle Situation im Bereich der SGD Nord überhaupt? Welche Gefährdungen gibt es? Was wird getan, um die Arten zu erhalten? Welche Erkenntnisse hat die Wissenschaft?

Bei der kommenden Auflage der Vortragsveranstaltung „Verwaltung trifft Wissenschaft“ sollen diese Fragen von zwei Experten am Beispiel der Gelbbauchunke beantwortet werden. Dabei werden Alena Hantzschmann von der Universität Koblenz-Landau und Stefan Backes von der SGD Nord den Zuhörern sowohl Infos aus der praktischen Arbeit als auch aus der Forschung präsentieren. Und zudem wird auch erklärt, wie Verwaltung und Wissenschaft zusammenarbeiten und voneinander profitieren.

Die Vortragsveranstaltung findet statt am Donnerstag, 30. Januar 2020, 16 Uhr, in der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Stresemannstraße 3-5, in Koblenz.

SGD-Präsident Dr. Ulrich Kleeman lädt Vertreterinnen und Vertreter der Medien dazu herzlich ein. Um Anmeldung wird gebeten: E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch unter 0261/120-2029.

Die Veranstaltung steht im Kontext der Reihe „Verwaltung trifft Wissenschaft“. Im zweimonatigen Rhythmus steht jeweils ein anderes aktuelles Thema aus dem vielfältigen Aufgabenfeld der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord im Mittelpunkt, zu dem Gastreferenten aus Wissenschaft und Verwaltung eingeladen werden. Die Veranstaltung soll neben dem Austausch aktueller Informationen zwischen Lehre und Praxis eine Gelegenheit zum Kennenlernen des interessanten Aufgabenspektrums der SGD bieten.

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage: Hohe Ehrung nach Ahrweiler

Titelverleihung Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage an das Are-Gymnasium in Ahrweiler am 24. Januar 2020 / Pate ist Mohamed Abdallah

Am Freitag, 24. Januar 2020, wird das Are-Gymnasiums in Ahrweiler als 160. Schule in Rheinland-Pfalz mit dem Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" ausgezeichnet. Bei einer Feierstunde um 10.45 Uhr in der Mensa der Schule (Mittelstraße 10) überreicht Regionalkoordinator Justin Janorschke die Titel-Urkunde. Pate ist der Kickboxer Mohamed Abdallah.

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage in Rheinland-Pfalz
Für unser Bundesland betreut Landeskoordinatorin Anke Lips von der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz das Projekt. Zu den vielfältigen Angeboten im Rahmen der Koordination gehören u.a.
- die Beratung und Betreuung der Projektschulen in Rheinland-Pfalz (Weiterentwicklung des Projekts, Ausbau von Kooperationen zur Vermittlung von Projektaktivitäten, Vernetzung, Titelverleihungen)
- die Organisation und Durchführung von regionalen und landesweiten Treffen (mit Kooperationspartnern)
- Veranstaltungen zu den Themenbereichen Fremdenfeindlichkeit, Gewalt, Rassismus, Rechtsextremismus und Integration
- Gedenkarbeit (Gedenkstätten KZ Osthofen und ehemaliges SS-Sonderlager/KZ Hinzert)

Das Projekt Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage
ist eine Initiative von Schülerinnen und Schülern, die sich aktiv langfristig gegen jede Form von Diskriminierung und Rassismus und für eine tolerante, gewaltfreie und demokratische Gesellschaft engagieren wollen. Für den Titel müssen sich mindestens 70% der Schulgemeinschaft durch ihre Unterschrift zu den Grundsätzen von Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage bekennen. Sie verpflichten sich zu aktiver Mitgestaltung eines Schulklimas, das Ungleichwertigkeits-Ideologien ächtet, bei Diskriminierung einschreitet und solidarische Konfliktlösung sucht.
Das europaweite Projekt, 1988 in Belgien gegründet, läuft in Deutschland seit 1995. Bundesweit sind ca. 3300 Schulen mit mehr als 1,5 Millionen Jugendlichen dabei, in Rheinland-Pfalz ca. 110.000 Schülerinnen und Schüler sowie fast 8.800 Lehrkräfte an 160 SOR-SMC-Schulen.

Weitere Infos gibt es bei der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Am Kronberger Hof 6, 55116 Mainz. Telefon: 06131/16-4109; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , der Regionalkoordination in Koblenz ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ), der Regionalkoordination in der Pfalz ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) und der Bundeskoordination Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, einem Projekt von Aktion Courage e. V. unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

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