Sonntag, 15. Juli 2018

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Neue Ausstellung im Bundesarchiv

„Frei ein Volk, das Herr im Lande durch die Männer seiner Wahl“

Die Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche 1848/49

Am 18. Mai 1848 kommen in Frankfurt am Main zum ersten Mal gewählte Abgeordnete aus allen Staaten des Deutschen Bundes zu einer Nationalversammlung zusammen. Auf ihnen lastet ein hoher Erwartungsdruck. Ohne klare Kompetenzen und Machtmittel sollen sie die Grundlagen für einen geeinten deutschen Staat und eine Verfassung mit garantierten Grundrechten schaffen. Nach der Erfahrung der schweren Wirtschaftskrise 1846/1847 stehen auch wirtschaftliche und soziale Fragen ganz oben auf der Tagesordnung.

Bilder und Dokumente aus dem Bundesarchiv geben exemplarisch Einblick in die Beratungen und Entscheidungen der Parlamentarier. Wortgewandt und leidenschaftlich wird über unterschiedliche, manchmal sogar gegensätzliche Positionen debattiert – mit dem Ziel, sich auf einen Konsens zu verständigen. Kritiker bemängeln die häufig lange Dauer solcher Entscheidungsprozesse. Die spöttische Bezeichnung „Antragsfabrikanten“ lässt außer Acht, dass nur anhand der damals entstandenen schriftlichen Quellen heute der Verlauf der Beratungen nachvollzogen werden kann.

Im Dezember 1848 wird der Grundrechtekatalog, drei Monate danach die Verfassung verabschiedet, die dann allerdings von wichtigen Mitgliedsstaaten des Deutschen Bundes nicht anerkannt wird. Im Sommer 1849 ist der Versuch, einen freiheitlichen deutschen Nationalstaat zu schaffen, gescheitert. Viele Jahre später werden die „Grundrechte für das deutsche Volk“ Vorbild für die Weimarer Verfassung und das Grundgesetz.

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

bis zum 8. September 2018

Mo bis Fr von 9.00 – 19.00 Uhr, Sa von 9.00 – 13.00 Uhr, Eintritt frei

Bundesarchiv, Potsdamer Straße 1, Koblenz (Karthause)

Kräuterwind-„Schau-mich-an-Gartentag“

Den Sommer genießen beim Kräuterwind-„Schau-mich-an-Gartentag“ am 24. Juni 2018 von 10 bis 18 Uhr!

Was das Reizvolle an der „Offenen Gartenpforte“ ist, kann schnell auf den Punkt gebracht werden: Verborgene Gartenschätze werden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, und der Austausch unter Gartenfreunden ist stets fruchtbar. Ob man nach Inspirationen, Tipps oder Ausflügen ins Grüne sucht, ist ganz egal: All dies kann bei der „Offenen Gartenpforte“ kombiniert werden.

Am Sonntag, den 24. Juni, sind die privaten grünen Refugien wieder für alle reiselustigen Gartenfreunde geöffnet. Ob ländlicher Bauerngarten oder grüne Stadt-Oase, weitläufiger Privatpark oder kleiner Reihenhausgarten: Die Aktion „Offene Gartenpforte“ zeigt, wie vielfältig und ideenreich die private Gartenkultur im Westerwald ist.

Die Gärten der Kräuterwind-Gartenroute beteiligen sich an diesem Tag an der Aktion des Verbandes der Gartenbauvereine Saarland/Rheinland-Pfalz e. V., dem „Tag der offenen Gartentür 2018“, bei der insgesamt rund 200 Gärten ihre Vielfalt und den Pflanzenreichtum zeigen. Die teilnehmenden Gärten der Kräuterwind-Gartenroute finden Sie unter www.kraeuterwind.de.

Den Juli genießen mit „Heimat schmeckt!“

Am 1. Juli 2018 beteiligt sich „Heimat schmeckt!“-Mitglied Uwe Weber vom Bio-Terrassen-Weingut Weber aus Lehmen mit seinem Weinstand bei der Veranstaltung „Andernach schmeckt“ in Andernach.

Beim Bauernmarkt in Neuerkirch am 8. Juli 2018 wird Peter Willig von Agrarbetrieb und Ölmühle Willig aus Schnorrbach mit einem Stand vertreten sein.

Noch bis zum 8. Juli 2018 ist in der Galerie "Das Kelterhaus" der Gutsschänke Schaaf in Winningen die Ausstellung "Inspiration" von Gabi Henrich (Abstrakte Malerei und Collagen, Pigmente und Acryl) zu besichtigen. Ab dem 13. Juli 2018 kann hier das "Farbenspiel" von Renate Pitsch (Acryltechniken mit verschiedenen Materialien) bewundert werden.

Das Weingut Karl Lunnebach in Koblenz-Güls veranstaltet vom 13. bis zum 15.7.2018 sein alljährlich stattfindendes Wein- und Hoffest

Im Verein „Heimat schmeckt!“ haben sich engagierte Produzenten und Gastronomen aus der Region zusammengetan. „Heimat schmeckt!“ steht für qualitativ hochwertige landwirtschaftliche Produkte und die Verwendung dieser bei der Zubereitung von Speisen in ansässigen Gastronomiebetrieben.

Nähere Informationen zu „Heimat schmeckt!“ gibt es unter www.heimat-schmeckt.de oder in der Vereinsbroschüre, die bei Dr. Rüdiger Kape in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz (0261/108420, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) und bei den Mitgliedsbetrieben erhältlich ist.

SelbstHilfe Events starten in Neuwied

Am Samstag, 23. Juni, geht es endlich los

Region. Die neue BAGSH Kampagne „Komm raus ins Leben! Ein Picknick wir für mich gemacht!“ hat ihre Premiere am 23. 6. von 11-15Uhr in den Goethe-Anlagen in Neuwied. Ein idealer Platz mit vielen Möglichkeiten – dieses Mal für a l l e Besucher! Denn der Veranstalter, die Deutsche Morbus Crohn/ Colitis Ulcerosa Vereinigung hat auch eine WC Kabine für Rollstuhlfahrer organisiert.
Möglich wurde dies durch die Unterstützung der BundesArbeitsGemeinschaft SelbstHilfe, bei finanzieller Förderung durch den Dachverband der BKK.
Das Picknick findet in Neuwied statt, da Hildegard Luttenberger, als frühere engagierte DCCV-lerin bereit war, die erfolgreiche Bewerbung ihrer Patientenselbsthilfevereinigung von Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen umzusetzen.
Zügig wurden Ende Februar entscheidende Weichen gestellt. Die Zusage der Nutzung des Wunschortes dauerte 2 Tage, die Sprecherin vom DCCV AK Ernährung konnte zum Wunschtermin dabei sein und dass mit Barbara Ellen Erichsen eine Künstlerin für Unterhaltung mit Wort und Gesang zur Verfügung steht machte wunschlos glücklich.

„Du allein schaffst es, aber du schaffst es nicht allein!“ Ein Satz der SelbstHilfe und erneut mal wieder zum Raiffeisenjahr hier in der Region passend.

Mit Nekis und Wekiss gab es Unterstützung in der Region. Die Selbsthilfegruppen wurden durch die Kontaktstellen informiert und eingeladen „Gesicht zu zeigen“. Zwischen zeitlich haben erste Gruppen ihr Kommen zugesagt. Menschen mit Adipositas oder Stoma, Alleinlebende und Zwangserkrankte z. B.. Der Landesblindenverband und Juvemus „zeigen Gesicht“ auch als Interessenvertretung – Schwerpunkte bei der SelbstHilfe im Verband. -

Die Selbsthilfe kommt also wortwörtlich raus ins Leben, zu den Menschen. Damit kann sie das Bild von Stuhlkreisen in kleinen Räumen und gezwungenen Gesprächen korrigieren, das oftmals noch in den Köpfen vorherrscht.

Mehr zum Kampagnezweck :http://bag-selbsthilfe.de/allgemein.html. Zur Verfügung gestellt werden dazu das XXL Jenga Spiel, die Picknickdecken und die Werbesäule. Alle haben am Samstag ihren ersten Auftritt - möglicherweise auch einige Besucher als Spieler und Sänger. Steht doch über Mittag für Interessierte ein Routinier an der Boulebahn bereit und THE MUSICMAN macht das Angebot von „Singen mit Daniel“.

Ob die Premiere „wir teilen unsere Picknickzutaten“ gelingt, bleibt spannend. Klar ist, dass jeder sein Proviant und Geschirr mitbringt wird – Getränke werden auch zum Verkauf angeboten. Spontane Besucher verköstigen sich über das Bootshaus an der Rheinbrücke. Der KulturRaum dort steht bei Regen zur Verfügung. Infos 01786883872.

Zu Tisch mit Hildegard von Bingen

Ein kulinarischer Abend "Am Niederwald" mit den Schwestern der Abtei St. Hildegard

Lebensfroh und lebensklug - sinnlich und geistig anregend

Rüdesheim am Rhein im Mai 2018. Schlägt man bei Hildegard von Bingen nach, so stellt man schnell fest: Die große Kirchenlehrerin war auch eine exzellente Lehrmeisterin in Sachen Küche. Vieles, was in der heutigen Ernährungslehre als bestätigt gilt, hat sie herausgefunden und auf den Punkt gebracht. In ihrer "Physika" gibt sie Tipps für eine gesunde Ernährung, die bekömmlich ist und den Menschen ein frohes Herz beschert. Ganz im Sinn der weltbekannten Klosterfrau bittet das Gastro-Team "Am Niederwald" zu Tisch. Am Freitag, den 29. Juni um 19.30 Uhr, wird ein auf Kräuter, Gewürze und Aromen aufgebautes 3-Gang-Menü serviert, das aus dem reichen Wissensschatz der Heiligen Hildegard schöpft. Durch den Abend führen die Benediktinerinnen Schwester Hiltrud Gutjahr und Schwester Thekla Baumgart von der Abtei St. Hildegard. Ins Glas kommen die Weine, die im Umfeld des Rüdesheimer Klosters gewachsen sind, kundig und spritzig präsentiert von Sr. Thekla. Und wenn es um das Thema Kochen à la Hildegard geht, dann ist Sr. Hiltrud ganz in ihrem Element und hat viele praktische Tipps für Menschen von heute im Gepäck.

(Foto: Copyright "Abtei St. Hildegard")

Achthundert Jahre ist es her, dass Hildegard formulierte, was die Schwestern der Abtei hoch über Rüdesheim wissen und täglich beherzigen: "Unsere Lebensmittel sollen unsere Heilmittel sein. Mittel zum Leben". Diese Erkenntnis ist heute aktueller denn je, und deshalb fließt dieses Wissen auch in den Hildegard Abend "Am Niederwald" mit ein. Er soll Lust machen, all' die guten Gaben, die uns geschenkt sind, mit allen Sinnen zu genießen und zum Nachdenken anregen. Inspirierend und genüsslich und getragen vom Wissen einer lebensklugen Frau und ihren Schwestern. Ein Abend mit Weitblick im wahrsten Sinne des Wortes. Wenn das Tageslicht langsam erlischt, kehrt Ruhe ein "Am Niederwald". Auch das zu erleben ist ein Hochgenuss. Dann ist man hier ganz unter sich und ganz bei sich.

Freitag, 29. Juni, 19.30 bis 23.00 Uhr

Dreigang Menü nach Hildegard

Inklusive Apéro, Wasser, Wein und Kaffee

Einschließlich einer Spende von EUR 10,- für die Abtei St. Hildegard

Nur mit Reservierung

Bei jedem Wetter ab 20 Buchungen

Komplettpreis EUR 69,-.

Weitere Infos und Menü unter:

www.am-niederwald.de, Tel. 06722 71033-70

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