Sonntag, 15. Dezember 2019

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Kemperhof und Musikschule laden zum Adventskonzert ein

Koblenz. Mit Werken aus der Barockzeit, Klassik und Romantik stimmen die Musikschule der Stadt Koblenz und das Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein, Kemperhof auch in diesem Jahr wieder Mitarbeiter, Patienten und interessierte Besucher am Sonntag, 1. Dezember, um 17 Uhr, in der St. Josefs-Kapelle auf eine besinnliche Adventszeit ein.
In der feierlichen Atmosphäre der St. Josefs-Kapelle spannen zahlreiche Solisten und Instrumentalensembles an diesem 1. Advents-Nachmittag einen musikalischen Bogen vom 17. bis zum 21. Jahrhundert.
Zu hören sind unter anderem ein Gitarren-, und ein Flötenensemble der Musikschule sowie solistische Beiträge von Harfe, Violine und Klavier. Die Gesangsklasse stimmt mit adventlichen Liedern von Heinrich Schütz, Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach und Gabriel Fauré auf den ersten Advent ein.
Die Ehrenamtlichen des Krankenhausbesuchsdienstes des Kemperhofs verkaufen zur Unterstützung der Patientenbetreuung Weihnachtskarten und Eine Welt-Produkte. Der Erlös des Glühwein- und Punsch-Verkaufs geht ebenfalls an die Patientenbetreuung. Der Eintritt ist frei. Am Ende des Konzertes besteht die Möglichkeit einer Spende für den Freundeskreis der Musikschule der Stadt Koblenz.

Karin Kalisa liest ihrem neuen Roman „Radio Activity“

Am 22.11.2019 um 19 Uhr liest Karin Kalisa in der Stadtbibliothek Koblenz (Zentralplatz 1). Karin Kalisa, deren Erstlingsroman „Sungs Laden“ in diesem Sommer im Mittelpunkt der Aktion „Koblenz liest ein Buch“ stand, kommt mit ihrem neuen Buch „Radio Activity“.
Der neu gegründete Radiosender Tee und Teer ist vom ersten Tag an Stadtgespräch. Wenn Holly Gomighty auf Sendung geht, zieht sie mit ihrer außergewöhnlichen Stimme die Hörer in den Bann. Mit bürgerlichem Namen heißt Holly Nora Tewes und hat kürzlich ihre Mutter an den Krebs verloren. Die Lebensgeschichte ihrer Mutter lässt Nora nicht los, und so möchte sie die Möglichkeiten des Radios nutzen, um Rache für ein nie gesühntes Verbrechen zu nehmen.
Mit Sprachfreude und überraschender Leichtigkeit macht sich Karin Kalisa in diesem vielschichtigen Roman an ein ernstes Thema. Sie schickt ihre Heldin auf einen zweifelhaften Rachefeldzug und ihre Leser auf eine spannende Reise zwischen Hoffen und Bangen.
Der Eintritt beträgt 5 €. Karten im Vorverkauf sind in der Stadtbibliothek Koblenz erhältlich.

Mediation – Konflikte konstruktiv lösen

Info-Veranstaltung zum Fernstudium Mediation – integrierte Mediation am 23. November an der Hochschule Koblenz

Koblenz, 07. November 2019 – Am Samstag, den 23. November 2019 bietet das zfh – Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund eine ausführliche Informationsveranstaltung zum Fernstudium Mediation – integrierte Mediation an. Studiengangsleiter und ehemaliger Richter Arthur Trossen stellt das Mediationsverfahren vor und informiert ausführlich über die berufsbegleitende Ausbildung: Alle Interessierten sind herzlich willkommen um 13:00 Uhr an der Hochschule Koblenz, Konrad-Zuse-Straße 1 in 56075 Koblenz.

Einvernehmliche Lösungen finden

In einer Mediation entwickeln die streitigen Parteien eine gemeinsame Problemlösung – es geht nicht darum zu klären wer Recht hat. Jede Partei schildert zunächst den Streit aus ihrer Sicht. In Gegenwart des Mediators arbeiten die streitenden Parteien die Hintergründe des Konflikts heraus und klären ihre Interessen – der Mediator unterstützt jede Partei dabei die Haltung der Gegenpartei erstmals zu verstehen. Mediation wird daher auch als Vermittlung oder Verstehensvermittlung bezeichnet. Oft werden dabei Übereinstimmungen entdeckt, mit denen vorher niemand gerechnet hätte. Die Mediation versetzt die Parteien in die Lage, eigenverantwortlich und einvernehmlich Lösungen zu erarbeiten.

Mediation spart Zeit und Geld

Oft kommt es in wenigen Sitzungen zur Konfliktlösung – ohne umfangreichen Schriftverkehr und ohne zweite Instanz. Bei höheren Streitwerten ist eine Mediation erheblich kostengünstiger als herkömmliche Verfahren über mehrere Instanzen.

Wie funktioniert’s?

Im Fernstudium Mediation – integrierte Mediation erwerben die Studierenden berufsbegleitend die Fähigkeiten und Methoden, um eine Mediation durchzuführen. Die Wissensvermittlung erfolgt zum einen mittels didaktisch gut aufbereiteter Studienbriefe. Darüber hinaus finden drei intensive Präsenzwochenenden statt – hier setzen die Teilnehmer/innen das theoretische Wissen praktisch um und erfahren in Rollenspielen hautnah wie eine Mediation funktioniert.

Jetzt anmelden

Das zfh bietet das Fernstudium in Kooperation mit dem Verein Integrierte Mediation e.V. an. Fernstudieninteressierte können sich beim zfh online zum Fernstudium Mediation – integrierte Mediation anmelden: www.zfh.de/anmeldung/

Weitere Informationen : www.zfh.de/zertifikat/mediation/ und www.in-mediation.eu

Wie die Digitalisierung unser Recht beeinflusst

Bis Februar 2020 beschäftigen sich an der Universität Trier acht öffentliche Vorträge mit der digitalen Dimension des Rechts.


Zum zweijährigen Bestehen der Vortragsreihe „Trierer Gespräche zu Recht und Digitalisierung“ lädt das Institut für Recht und Digitalisierung Trier (IRDT) zusammen mit dem Fachbereich Rechtswissenschaft dieses Wintersemester zur öffentlichen Ringvorlesung „Die digitale Dimension des Rechts“. Die Vorträge bei den „Trierer Gesprächen zu Recht und Digitalisierung“ stehen allen Interessierten offen und regen dazu an, sich kritisch mit aktuellen Themen der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Nach den Vorträgen haben die Zuhörer die Möglichkeit, mit den Referenten zu diskutieren.


In der Auftakt-Veranstaltung am 19. November 2019 erläutert Prof. Dr. Petra Pohlmann von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, welche Rechtsfragen sich beim Einsatz von KI in der Versicherung stellen. Weitere Vorträge beschäftigen sich zum Beispiel mit den neuen EU-Richtlinien für Kaufverträge über Waren und digitale Inhalte oder mit Fragen des Datenschutzes.


Die Vorträge der Ringvorlesung im Überblick

19.11.2019

Wenn der Sprachbot Versicherungen verkauft – Rechtsfragen des Einsatzes von KI in der Versicherung

(Prof. Dr. Petra Pohlmann, WWU Münster)


17.12.2019

Iustitia mit Digitalwaage - was kommt nach dem elektronischen Rechtsverkehr?

(PD Dr. Martin Fries, LMU München)


07.01.2020

Grotius goes Google: Potenziale und Probleme des Internetvölkerrechts

(PD Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard), Hans-Bredow Institut)


14.01.2020

Schuldrechtsreform 4.0? Die neuen EU-Richtlinien für Kaufverträge über Waren und digitale Inhalte

(Prof. Dr. Beate Gsell, LMU München)


21.01.2020

Von der Rechtsinformatik zum Recht der Digitalisierung – eine Zeitreise durch die jüngere Rechtsgeschichte

(Prof. Dr. Nikolaus Forgó, Universität Wien)


28.01.2020

Universitäre KI-Forschung und Datenschutzrecht

(Prof. Dr. Nikolaus Marsch, Universität des Saarlandes)


04.02.2020

Tatort Internet – aktuelle, materiell-rechtliche und strafprozessuale Rechtsfragen

(RiBGH Dr. Wolfgang Bär, Bundesgerichtshof)


11.02.2020

Digitalworker – im Grenzbereich von Arbeits- und Zivilrecht

(Prof. Dr. Frank Bayreuther, Universität Passau)


Die Veranstaltungen sind kostenlos und beginnen jeweils dienstags um 18.30 Uhr im Hörsaal 10, Gebäude E, auf Campus I der Universität Trier.

9. November – Gedenken an die Pogromnacht 1938 in Andernach

Andernach. Drei kleine Lesungen mit zeitgenössischen Erinnerungen an den 9. November 1938 gibt es am Samstag um 19 Uhr im Historischen Rathaus Andernach (Hochstr. 52-54, 56626 Andernach).

Im Alter von neun Jahren erlebte der Schauspieler Mario Adorf die Pogrome bei einem Blick aus dem Fenster seines Internats in Mayen.
Aufzeichnungen des jüdischen Zeitzeugen Günther Berg und Tagebucheinträge eines Täters gestalten das Gedenken. Musikalische Impulse von Georg Philipp Telemann gibt Emmanuel Horn auf der Klarinette.

Ein gemeinschaftlicher Gang zur ehemaligen Synagoge beschließt den Abend.

Veranstalter: Initiative Erinnern Andernach.

Pressenotiz: Katrin Püschel.

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