Mittwoch, 27. März 2019

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Schauspielpremiere am 16. MĂ€rz um 19:00 Uhr im Theater Koblenz

Moskitos
Schauspiel von Lucy Kirkwood


Das StĂŒck erzĂ€hlt die Geschichte der Physikerin Alice und ihrer Familie ĂŒber den Zeitraum der Jahre 2000 bis 2010. Sie arbeitet am CERN in Genf, wo mithilfe des Teilchenbeschleunigers das Higgs-Boson nachgewiesen werden soll, und sie steht nach jahrelanger intensiver Arbeit vor dem Durchbruch. Ihre Schwester Jenny lebt diametral entgegengesetzt: Ihre Bildung verdankt sie Google und sie jobbt sich ziellos durchs Leben. Beider Mutter Karen Landau war frĂŒher selbst eine bedeutende Wissenschaftlerin, doch nun gleitet sie sukzessive in die Demenz ab. Zu ihrem autistischen Sohn Luke, den sie alleine aufzieht, hat Alice hingegen den Zugang verloren. Um diese Familienkonstellation arrangiert Lucy Kirkwood raffiniert weitere Figuren, radikal berĂŒhrend in der ModernitĂ€t der Dialoge und in geradezu Faust'schem Sinne daran interessiert, zur Diskussion zu stellen, was unsere Welt im Großen wie im Kleinen denn wirklich zusammenhĂ€lt.

Inszenierung: Tobias Wellemeyer
BĂŒhne: Matthias MĂŒller
KostĂŒme: Ines Burisch
Musik und Video: Marc Eisenschink
Dramaturgie: Juliane Wulfgramm

Mit: Raphaela Crossey, Dorothee Lochner, Marcel Hoffmann, Ian McMillan, Magdalena Pircher, Petra Soltau, Jona Mues, Ks. Claudia Felke

Premiere am Samstag, den 16. MĂ€rz 2019 um 19:00 Uhr im Großen Haus

Weitere Vorstellungen: 21./ 31. MĂ€rz; 2./ 4./ 6./ 12. April; 8./ 21. Mai; 3./ 17. Juni

Kontakt, Karten und Informationen:
Theaterkasse im Forum Confluentes, Zentralplatz 1, tÀglich von 10:00 bis
18:00 Uhr geöffnet, Tel.: (0261) 129 2840 & 129 2841

Die Gleichstellungsbeauftragten informieren: Equal Pay Day 2019 - „Wertsache Arbeit“

Der 18. MĂ€rz 2019 ist der Equal Pay Day oder Tag der Entgeltgleichheit zwischen MĂ€nnern und Frauen. Er symbolisiert den Verdienstunterschied von Frauen und MĂ€nnern, der laut Statistischem Bundesamt derzeit bei 21 Prozent liegt. Der Termin am 18. MĂ€rz steht fĂŒr 77 Tage (21 Prozent von 365 Tagen), die Frauen im Jahr lĂ€nger arbeiten mĂŒssen, um rein rechnerisch auf das durchschnittliche Gehalt ihrer mĂ€nnlichen Kollegen zu kommen. Deutschland zĂ€hlt damit zu den Staaten mit dem höchsten Lohnabstand in Europa. Nur in Estland und in der Tschechischen Republik ist die LĂŒcke noch grĂ¶ĂŸer. Ursachen, HintergrĂŒnde und ErklĂ€rungen fĂŒr die unterschiedlichen Verdienste von MĂ€nnern und Frauen hat die Gleichstellungsstelle der Stadt Koblenz auf ihrer Internetseite www.frauen.koblenz.de zusammengestellt.

Haben Sie Fragen? Dann kommen Sie am 18. MÀrz 2019 zwischen 11 und 12 Uhr zum Koblenzer Rathaus, Willi-Hörter-Platz 1. Hier sind die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Koblenz und der Landkreise Mayen-Koblenz, Rhein-Lahn und Westerwald prÀsent und informieren.

Heimatfilm, Regionalkrimi und die „VölkermĂŒhle Europas“

Kultursommer 2019 feiert „heimat/en“

Kaum ein Begriff hat so viele Facetten und wird so unterschiedlich interpretiert, wie der Begriff „Heimat“. Der 28. Kultursommer Rheinland-Pfalz spiegelt diese Vielfalt in seinem Programm wieder. Er hat sich das Motto „heimat/en“ gegeben. „Wir haben mit dem Begriff bewusst etwas gespielt und ihn in den ungewohnten Plural gesetzt. Heimat ist vielfĂ€ltig und jeder verbindet etwas anderes damit “, so Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf bei der heutigen Pressekonferenz in Mainz.

Mehr als 200 Projekte zwischen Mai und Oktober werden auch in diesem Jahr wieder vom Land und vom Kultursommer Rheinland-Pfalz gefördert – viele von ihnen beschĂ€ftigen sich intensiv mit dem Motto „heimat/en“. Eine Auswahl wird in der gleichnamigen Publikation des Kultursommers vorgestellt: einem BĂŒchlein mit launigen Texten, phantasievollen Grafiken und Veranstaltungen aller Kultursparten in allen Regionen des Landes.

PĂŒnktlich zur ITB in Berlin ist auch wieder die BroschĂŒre „Gastlandschaften

Rheinland-Pfalz“ fertig geworden – eine Koproduktion mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe und der Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH. Mit ihren Bildern, Geschichten und Kulturtipps zum „Ansehen“ und „Hingehen“ lĂ€dt sie GĂ€ste von nah und fern dazu ein, das Land, seine Lebensart und seine Attraktionen nĂ€her kennenzulernen.

Beide Publikationen sind ab sofort auf der WEB-Seite des Kultursommers zu finden oder zu bestellen. In KĂŒrze werden Sie auch an vielen Stellen im Land ausliegen.

Man könnte fast glauben, dass Rheinland-PfĂ€lzer den Begriff „Heimat“ erfunden haben mĂŒssen: Carl Zuckmayer aus Nackenheim nennt in „Des Teufels General“ seine rheinhessische Heimat die „VölkermĂŒhle Europas“, Edgar Reitz ließ seine FilmTrilogie „Heimat“ im HunsrĂŒck spielen, Jacques Berndorf erfand mit seinen „EifelKrimis“ gleich ein neues Genre – heute gibt es Heimatkrimis aus fast allen Regionen Deutschlands. Aber auch die Landschaft selber prĂ€gt unsere Kultur: von kargen Regionen, die Wellen an Auswanderungen und die westpfĂ€lzischen Wandermusikanten hervorbrachten, ĂŒber den romantischen Mittelrhein bis zu NaturschĂ€tzen wie im KannenbĂ€ckerland im Westerwald. Heilquellen lockten u.a. Jacques Offenbach nach Bad Ems, der im Marmorsaal (der noch original erhalten ist) viele seiner Operetten auffĂŒhrte und dessen 200. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird.

All diese Themen und vieles mehr wird im Kultursommer 2019 zu finden, entdecken und erleben sein.

Und es gibt weitere JubilÀen:

SAALÜ! ist das Heimatprojekt des Kultursommers Rheinland-Pfalz. Und das bereits seit 25 Jahren. Bei Theater, Comedy, Musik und ganz viel Dorf(geschichte) steht das Dorf, zusammen mit BĂŒhnenprofis, selbst auf der BĂŒhne Ein maßgeschneiderter Heimatabend, fĂŒnfzehn Abende von Mai bis Ende Oktober, landesweit.

Seit nunmehr 20 Jahren gibt es „Via Mediaeval – Musik und RĂ€ume des Mittelalters“ – eine Konzertreihe, die in dieser Form deutschlandweit einmalig ist: Die Musik des Mittelalters erklingt im September in GebĂ€uden, meist Kirchen, romanischen Ursprungs in der Pfalz, also sozusagen am „Originalspielort“.

Der schwedische MĂ€nnerchor Orphei DrĂ€ngar (die Söhne des Orpheus) – viele bezeichnen ihn als den Besten der Welt – ist im Oktober in ZweibrĂŒcken, Ludwigshafen, Mainz und Koblenz zu erleben. Die Konzerte prĂ€sentieren große MĂ€nnerchorwerke, wobei deutsche und schwedische Volkslieder nicht fehlen werden. Damit bilden sie einen BrĂŒckenschlag zum Motto des Kultursommers 2020.

„Nachdem wir im Jahr 2017 auf die Reformation und ihre Folgen zurĂŒckgeblickt haben und in 2018 der Industriegeschichte und den von ihr verursachten VerĂ€nderungen nachspĂŒrten, endet mit dem Motto ‚heimat/en‘ in 2019 der Spannungsbogen mit Fragen nach unserer Herkunft, dem Entstehen und der Wandlung unserer IdentitĂ€ten“, erlĂ€uterte Minister Wolf. „2020 starten wir mit ‚Kompass Europa: Nordlichter‘ in vier Jahre, in denen wir unseren Kontinent in allen Himmelsrichtungen noch besser kennenlernen wollen.“

Erst einmal wird Ingelheim am ersten Maiwochenende zur BĂŒhne fĂŒr Kabarett, Straßentheater, Tanz, Musik, Kunstinstallationen und Film rund um das Motto 2019.

MinisterprĂ€sidentin Malu Dreyer und Minister Wolf werden den Kultursommer am Samstag, 4. Mai, offiziell eröffnen. Aber vor allem sind die drei Tage ein großes Kulturfest fĂŒr die ganze Familie – bei freiem bzw. nur sehr geringem Eintritt.

Mehr zum aktuellen Kultursommer-Programm unter www.kultursommer.de

SGD Nord: Ausstellungseröffnung der RĂŒckblende 2018

Aktuell hat Dr. Ulrich Kleemann, PrĂ€sident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, die Ausstellung RĂŒckblende 2018 in der SGD Nord eröffnet. „Die RĂŒckblende 2018 zeigt wieder eine hochwertige und ĂŒberzeugende Auswahl des politischen Bildjournalismus in Deutschland. Da gibt es Fotos mit Langzeitwirkung, erheiternde wie nachdenklich stimmende Karikaturen und wichtige Zeitzeugnisse zu politischen Auseinandersetzungen des vergangenen Jahres“, so Monika Fuhr, StĂ€ndige Vertreterin der BevollmĂ€chtigten beim Bund und fĂŒr Europa, fĂŒr Medien und Digitales.

„Ich freue mich, dass die RĂŒckblende zum neunten Mal in der SGD Nord zu sehen ist. Insbesondere im Jahr 2018 wurden die Auswirkungen des fortschreitenden Klimawandels in Form von extremen Wetterlagen fĂŒr uns alle deutlich wahrnehmbar. Die diesjĂ€hrigen RĂŒckblende zeigt die Folgen von Starkregenereignissen und der DĂŒrre am Rhein im letzten Sommer. Die StĂ€rke der Ausstellung liegt in der journalistischen Dokumentation und Einordnung von prĂ€genden und politischen Ereignissen und ihrem wichtigen Beitrag zu einer demokratischen Gesellschaft sowie zur Presse und Meinungsfreiheit“, so SGD Nord PrĂ€sident Dr. Ulrich Kleemann.

Sieger des diesjĂ€hrigen Wettbewerbs sind der Fotograf Daniel Chatard und die Karikaturistin Amelie Glienke (Hogli). 7.000 Euro erhielt Chatard fĂŒr sein Bild, das den Abriss der Pfarrkirche St. Lambertus, im Volksmund “Immerather Dom” in Nordhein-Westfalen zeigt. Die Kirche musste zugunsten des Braunkohletagebaus weichen.

5.000 Euro und damit den ersten Preis in der Kategorie Karikatur erhielt Amelie Glienke, die mit dem KĂŒrzel „Hogli“ zeichnet. Sie karikiert die Situation der SPD unter dem Titel „AufwĂ€rts, SPD“ auf humorvolle Art. Den Preis fĂŒr die „Beste Serie“ im Bereich Fotografie gewann David Klammer. Der freie Fotograf thematisiert in seinen Aufnahmen die Auseinandersetzung zwischen Aktivisten und Polizisten im Kampf um den Hambacher Forst. Mit dem Fotografie-Preis „Das Scharfe Sehen“ wurde Odd Andersen fĂŒr seine Aufnahme von Innenminister Horst Seehofer, der zwischen Kanzlerin Merkel und Vizekanzler Scholz hervorlugt, ausgezeichnet. Der Publikumspreis ging in diesem Jahr an den Karikaturisten Thomas Plaßmann sowie an den Fotografen Jesco Denzel.

Die RĂŒckblende zeigt die Arbeiten von Bildjournalisten und Karikaturisten, die mit ihren Werken das politische Jahr 2018 Revue passieren lassen. Dieses war geprĂ€gt von Themen wie der dritten Großen Koalition, der Causa Maaßen, den erschĂŒtternden Ereignissen in Chemnitz, dem NSU-Prozess sowie den öffentlichen Diskussionen ĂŒber extreme Wetterereignisse im Zuge des Klimawandels, Diesel-Fahrverboten und dem Widerstand gegen die Kohle-Energie.

Veranstalter der Ausstellung sind die Landesvertretung Rheinland-Pfalz und der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger gemeinsam mit dem Partner Bundespressekonferenz. Die RĂŒckblende wird von Sponsoren unterstĂŒtzt. Die Teilnehmerzahlen der RĂŒckblende 2018 erreichten mit 215 Fotografinnen und Fotografen sowie 65 Karikaturistinnen und Karikaturisten annĂ€hernd das Rekordniveau der Vorjahre. Auch in ihrer 35. Ausgabe ist die RĂŒckblende wieder der höchstdotierte gemeinsame Wettbewerb fĂŒr politische Fotografie und Karikatur in Deutschland.  Insgesamt wurden 1.354 Arbeiten eingereicht. Stationen der Ausstellung sind Berlin, Koblenz, Neustadt, Trier, Mainz, Bonn, Leipzig und BrĂŒssel mit 70 ausgewĂ€hlten Fotografien, fĂŒnf Foto-Serien und 50 Karikaturen.

Die Ausstellung lĂ€uft vom 12. bis zum 22. MĂ€rz 2019 und ist montags bis donnerstags von 8-18 Uhr und freitags von 8-16 Uhr in der SGD Nord in Koblenz zu sehen. Am langen Donnerstag, den 14.03.2019 ist die SGD Nord bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Begleitend zur Ausstellung ist ein kostenpflichtiger Katalog vor Ort erhĂ€ltlich. Alle eingereichten Arbeiten zur RĂŒckblende 2018 finden Sie im Internet unter www.rueckblende.rlp.de Weitere Infos unter: www.sgdnord.rlp.de

 

Familienkino auf der Pfaffendorfer Höhe

Koblenz. Der große Zuspruch und die durchweg positiven RĂŒckmeldungen nach der 1. Familienaktion im Herbst 2018 bestĂ€tigten den Organisatoren, dass sie mit dem Familienkino begleitet von Spiel- und Bastelaktionen einen Nerv getroffen haben und bestĂ€rkten sie weitere Begegnungen der Kulturen zu initiieren.

Am Samstag, 30. MÀrz 2019 um 13:00 Uhr veranstalten die Gemeinwesenarbeit der Stadt Koblenz in Kooperation mit der stadtteilbezogenen Arbeitsgemeinschaft der Hauptamtlichen aus Einrichtungen unter freier und öffentlicher TrÀgerschaft gemeinsam mit dem Medienladen Koblenz die 2. Familienaktion auf der Pfaffendorfer Höhe.

Im Gemeindesaal der St. Martin Kirche, in der Balthasar-Neumann-Straße, wird ein witziger Animationsfilm fĂŒr alle Altersklassen ĂŒber unsere Vor-Vor-Vorfahren geboten. Sowohl kleine und große Zuschauer können dabei der Frage auf den Grund gehen, in welchem Zusammenhang die Geschichte des Fußballs mit den Höhlenmenschen steht. NatĂŒrlich gibt es auch wieder leckeres Popcorn und GetrĂ€nke.

Begleitet wird die FilmvorfĂŒhrung von Spiel- und Bastelaktionen. Der Eintritt ist frei. FĂŒr weitere Fragen und Informationen steht Frau Keer zur VerfĂŒgung (Tel.: 0175-8564082, GWA Pfaffendorfer Höhe)

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