Mittwoch, 11. Dezember 2019

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Närrischer Wochenmarkt eröffnet den Bendorfer Straßenkarneval

Bendorf. Unter dem Motto „Singen! Tanzen! Schunkeln!“ geht es auf dem närrischen Wochenmarkt in Bendorf am Freitag, 22. Februar, von 15 bis 19 Uhr hoch her.

Die Marktbeschicker bieten zahlreiche Leckereien an. Der Festausschuss Bendorfer Karneval wird mit einem Waffelstand und heißem Kakao vertreten sein und auch die Handballer-Jungs lassen es sich nicht nehmen, die Besucher wieder mit einem Kölsch-Stand zu beköstigen.

Nicht nur mit kölschen Tönen, sondern mit der gesamten Bandbreite an Karnevalsliedern, trägt „Der Sayner“ wieder zu bester Feierlaune bei.

Mit Helau, Hädau, Säbalä und Meck, Meck können sich die Marktbesucher und die Abgeordneten der Möhnen- und Karnevalsvereine aus Groß-Bendorf schon mal bei bester Stimmung auf den Bendorfer Straßenkarneval einstimmen. Kostümierung ist ausdrücklich erwünscht.

Kreative und genussvolle Schreibwerkstatt

Ralf Skähr-Zöller animiert zum Frühlingsstart zu Leichtigkeit und Lebensfreude in Worten

RHEIN-LAHN. (7. Februar 2019) Eine kreative Schreibwerkstatt bietet Ralf Skähr-Zöller an drei Donnerstagen ab 7. März in Diez-Freiendiez an. Der Referent des evangelischen Dekanats Nassauer Land für innovative Arbeit mit jüngeren Seniorinnen und Senioren leitet die Nachmittage unter dem Motto „Schreiben im Frühling – mit Leichtigkeit und Lebensfreude“.

In der Schreibwerkstatt erhalten die Teilnehmenden Anregungen für produktive Schreibprozesse und können ihre Freude am Schreiben ausleben, die unterstützenden Kraft einer Gruppe für den eigenen schöpferischen Ausdruck erfahren, ihre Kreativität „fließen lassen“ und sich selbst in ihren Worten neu entdecken. „Wenn wir schreiben, sind wir oft ganz bei uns, in unserer Welt mit unseren eigenen Erfahrungen und Erleben“, weiß Skähr-Zöller; der Diplom-Religionspädagoge hat auch eine Ausbildung im kreativen Schreiben. „Manchmal braucht es oft einen kleinen Impuls, und wir kommen in einen kreativen Schreibfluss und sind oft erstaunt, welches Gedicht, welchen Text wir selbst verfasst haben“, sagt der Referent, „und dann können wir, wenn wir mögen, mit unseren Texten in den Dialog gehen.

Die Termine: donnerstags 7., 14. und 21. März, jeweils von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos; um eine Anmeldung wird gebeten.

Mehr Informationen und Anmeldungen unter Telefon 02603-5099271, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder auch im Gemeindebüro der Stiftskirchengemeinde Diez und der Jakobusgemeinde Diez-Freiendiez.

„COURAGE! Gleiche Rechte, gleiche Pflichten! 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland“

Eröffnung: Freitag, den 15. Februar 2019 um 19 Uhr

Laufzeit: Samstag, den 16. Februar 2019 bis Sonntag, den 26. Mai 2019

Am 12. November 1918 veröffentlichte in Deutschland der Rat der Volksbeauftragten einen Aufruf an das deutsche Volk: „Alle Wahlen zu öffentlichen Körperschaften sind fortan nach dem gleichen, geheimen, direkten, allgemeinen Wahlrecht auf Grund des proportionalen Wahlsystems für alle mindestens 20 Jahre alten männlichen und weiblichen Personen zu vollziehen“. Am 19. Januar 1919 konnten dann Frauen erstmals auf nationaler Ebene ihr Wahlrecht nutzen. Durch den Zusammenbruch des Kaiserreichs und die Novemberrevolution wurde damit ein grundlegender Schritt auf dem Weg zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen getan. In einer Kooperation mit dem Frauenmuseum Bonn wird das Mittelrhein-Museum diesem Ereignis durch eine historische Dokumentation gedenken, die den langen Weg zum Frauenwahlrecht beleuchtet und neben dem Gang der Geschichte auf nationaler Ebene auch die Situation in Koblenz ins Auge fasst.

Der historische Teil wird durch eine Ausstellung von 12 zeitgenössischen Künstlerinnen aus Bonn, Köln und Koblenz ergänzt, die dieses Jubiläum zum Anlass für eine freie, kreative Auseinandersetzung mit dem Themenkreis nahmen in einer gemeinsamen Ausstellung setzen sich die Künstlerinnen Erika Beyhl, Ines Braun, Eva Maria Enders, Corinna Heumann, Alin Klass, Firouzeh Görgen Ossouli, Violetta Richard, Johanna Sarah Schlenk, Julja Schneider, Ellen Sinzig, Isa Steinäuser und Iris Stephan aus Koblenz, Bonn und Köln mit dem Thema 100 Jahre Frauenwahlrecht auseinander. In ganz unterschiedlicher Herangehensweise an dieses wichtige Thema, entstanden neben Gemälden und fotografischen Arbeiten auch Installationen sowie Skulptur- und graphische Textarbeiten. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit allen Arbeiten der 12 Künstlerinnen sowie einem historischen Teil.

Die Sonderausstellung wird nach der Finissage am 26. Mai 2019 in überarbeiteter Weise im Frauenmuseum in Bonn zu sehen sein. Die Eröffnung ist dort am 16. Juni 2019.

Pater Richard Henkes/ Gedenkveranstaltungen zum 74. Todestag

74. Todestag von P. Richard Henkes im Zeichen seiner Seligsprechung

Pallottiner in Vallendar und Limburg erinnern an mutigen Mitbruder

Am 22. Februar 1945 starb der Westerwälder Pallottinerpater Richard Henkes im KZ Dachau. 74 Jahre nach seinem Tod soll der Westerwälder Priester noch in diesem Jahr selig gesprochen werden. Mit seinem freiwilligen Dienst als Pfleger typhuskranker Mithäftlinge riskierte er sein Leben. Die hochansteckende Infektionskrankheit übertrug sich auch auf ihn. Sein Tod trat nach nur wenigen Tagen ein.

Seit 2003 läuft der Seligsprechungsprozess für den Priester aus Ruppach-Goldhausen. Die Pallottiner in Vallendar und Limburg bewahren ihm ein ehrendes Andenken.

Anlässlich seines Todestages lädt die Priestergemeinschaft ein, mehr über Leben, Wirken und Spiritualität dieses Boten der Menschlichkeit und Märtyrers der Nächstenliebe zu erfahren. Es finden zwei Veranstaltungen statt:

Am Freitag, den 22. Februar 2019, gestalten die Pallottiner in Vallendar um 17.30 Uhr eine Abendmesse unter der Leitung von Vizepostulator P. Dr. Manfred Probst SAC in der Unterkirche der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar (PTHV). Im Anschluss an die Eucharistiefeier wird noch ein kleines Gedenken angeschlossen.

Eine weitere Gelegenheit zum Gedenken an P. Richard Henkes besteht am Sonntag, 24.02.2019 um 15:00 Uhr im Limburger Missionshaus der Pallottiner (Wiesbadener Straße 1, Richard-Henkes-Saal - ehem. „Unterkirche“).

Nach einem abwechslungsreich gestalteten Blick auf sein Leben und einem Gang zum Grab gibt es beim anschließenden Kaffeetrinken die Gelegenheit, zur Seligsprechung entstandene Materialien über Pater Henkes kennenzulernen.

Ein 64-seitiges Heft lädt zum „Gespräch“ mit einem Menschen ein, der sich unter der Nazi-Herrschaft leidenschaftlich für Wahrheit und Menschenwürde, für Versöhnung und Liebe eingesetzt hat. Grundfragen des Lebens, die in der heutigen Zeit nichts an Aktualität eingebüßt haben.

Zum Heft ist auch eine „Arbeitshilfe Pater Henkes“ (48 Seiten) erschienen. Diese bietet ausgearbeitete Vorschläge und Unterlagen, um mit Gruppen, Gremien und Gemeinden ins Gespräch zu kommen. Die Vorschläge reichen von einer Vorstellung seines Lebens und Wirkens über Impulse für Gottesdienst und Predigten bis hin zu einer mehrwöchigen Themenreihe.

Alle Freunde und Verehrer von P. Richard Henkes sind zu diesen Veranstaltungen herzlich eingeladen.

Zur Person:

Der im Jahre 1900 in Ruppach-Goldhausen/WW. geborene Pallottinerpater Richard Henkes strebte schon als Schüler im Studienheim Schönstatt (1912-1919) nach Wahrheit und Freiheit. Im Jahr 1925 wurde er zum Priester geweiht und ab 1926 war er als begeisterter und begeisternder Lehrer tätig. Ab dem Jahr 1931 wirkte er in Katscher, Frankenstein und in Branitz im östlichen Teil des damaligen Deutschen Reiches.

Nach einer Predigt am 7. März 1937 in Ruppach gegen die Nazis wurde er bei der Gestapo angezeigt und man leitete eine Untersuchung gegen ihn ein. Sie endete mit einer Verwarnung. Ebenfalls 1937 wurde er wegen einer Äußerung gegen Adolf Hitler in Katscher/Oberschlesien angezeigt. Der drohenden Verurteilung vor einem Sondergericht in Breslau entging er durch die  Amnestie beim Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich.

Am 8. April 1943 wurde er wegen einer Predigt in Branitz/Oberschlesien verhaftet, in Ratibor gefangen gehalten und am 10. Juli 1943 ins KZ Dachau eingeliefert. Dort ließ er sich Ende November/Anfang Dezember 1944 freiwillig in der Zugangsbaracke 17 zur Pflege und Seelsorge Typhuskranker einschließen, steckte sich dabei an und starb am 22. Februar 1945 im KZ Dachau.

Seligsprechungsprozess:

Dachauer KZ-Priester und der Richard-Henkes-Kreis haben sich seit 1982 für die Seligsprechung des Pallottiners eingesetzt.

Nach der Einigung zwischen der Bistumsleitung und den Pallottinern fand die feierliche Eröffnung des Bischöflichen Erhebungsverfahrens am 25. April 2003 in der Marienkirche der Pallottiner in Limburg statt.

Am 23. Januar 2007 konnte der damalige Limburger Bischof Franz Kamphaus mit einem Pontifikalamt in der St. Marienkirche den Abschluss des Bischöflichen Erhebungsverfahrens feiern.

Die sogenannte "Positio", das Grundsatzdokument für eine Seligsprechung, wurde in italienischer Sprache bei der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen eingereicht. Nach der Prüfung der offiziellen Dokumente durch die verschiedenen Gremien der Kongregation haben sich am 11. Dezember 2018 die Bischöfe und Kardinäle dazu entschieden, Papst Franziskus die Seligsprechung von Pater Richard Henkes zu empfehlen. Diese Empfehlung hat sich der Heilige Vater am 22. Dezember 2018 zu Eigen gemacht und mit einer offiziellen Bekanntmachung die bevorstehende Seligsprechung des Dieners Gottes verkündet.

Mit Realschulabschluss in den Streifenwagen

Die Einstellungsberater des Polizeipräsidiums Koblenz erklären, wie das funktioniert!

Die Berufswahl ist eine große Entscheidung, vor der sich viele wichtige Fragen stellen. Ist die Wahl getroffen, müssen schließlich auch die Voraussetzungen, wie der erforderliche Schulabschluss oder der entsprechende Notendurchschnitt erfüllt werden. Diejenigen, deren Traum es ist Polizist/in zu werden, haben alle Möglichkeiten es auch mit Realschulabschluss in den Streifenwagen zu schaffen.

Im Rahmen einer spannenden Infoveranstaltung stehen die Einstellungsberater des Polizeipräsidiums Koblenz Rede und Antwort zum Weg in den Polizeidienst mit mittlerer Reife, dem polizeilichen Alltag und geben Tipps zum Einstellungsverfahren.

Wann? Dienstag, 12. Februar 2019, ab 18:00 Uhr Wo? Polizeipräsidium Koblenz, Moselring 10/12, 56068 Koblenz

Zu Schwerpunkten zählen außerdem der Bildungsgang "Polizeidienst und Verwaltung" an der HBFS in Lahnstein, das Studium sowie die beruflichen Perspektiven bei der Polizei Rheinland-Pfalz.

Schülerinnen und Schülern mit Sekundarabschluss I bietet die höhere Berufsfachschule Fachrichtung "Polizeidienst und Verwaltung" die Möglichkeit, in zwei Jahren die Fachhochschulreife zu erwerben und damit die Voraussetzung zum anschließenden Bachelor-Studium bei der Polizei Rheinland-Pfalz zu erlangen.

Alle Interessierten und deren Eltern laden wir zu dem genannten Veranstaltungstermin recht herzlich ein.

Weitere Informationen rund um den Polizeiberuf gibt es auf unserer Internetseite www.polizei.rlp.de/karriere, telefonisch bei unseren Einstellungsberatern Markus Karst, Telefon 0261/103-2016 und Manuel Neumann, Telefon 0261/103-2209 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Polizeipräsidium Koblenz

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