Wednesday, 22. January 2020

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Pater Richard Henkes/ Gedenkveranstaltungen zum 74. Todestag

74. Todestag von P. Richard Henkes im Zeichen seiner Seligsprechung

Pallottiner in Vallendar und Limburg erinnern an mutigen Mitbruder

Am 22. Februar 1945 starb der Westerwälder Pallottinerpater Richard Henkes im KZ Dachau. 74 Jahre nach seinem Tod soll der Westerwälder Priester noch in diesem Jahr selig gesprochen werden. Mit seinem freiwilligen Dienst als Pfleger typhuskranker Mithäftlinge riskierte er sein Leben. Die hochansteckende Infektionskrankheit übertrug sich auch auf ihn. Sein Tod trat nach nur wenigen Tagen ein.

Seit 2003 läuft der Seligsprechungsprozess für den Priester aus Ruppach-Goldhausen. Die Pallottiner in Vallendar und Limburg bewahren ihm ein ehrendes Andenken.

Anlässlich seines Todestages lädt die Priestergemeinschaft ein, mehr über Leben, Wirken und Spiritualität dieses Boten der Menschlichkeit und Märtyrers der Nächstenliebe zu erfahren. Es finden zwei Veranstaltungen statt:

Am Freitag, den 22. Februar 2019, gestalten die Pallottiner in Vallendar um 17.30 Uhr eine Abendmesse unter der Leitung von Vizepostulator P. Dr. Manfred Probst SAC in der Unterkirche der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar (PTHV). Im Anschluss an die Eucharistiefeier wird noch ein kleines Gedenken angeschlossen.

Eine weitere Gelegenheit zum Gedenken an P. Richard Henkes besteht am Sonntag, 24.02.2019 um 15:00 Uhr im Limburger Missionshaus der Pallottiner (Wiesbadener Straße 1, Richard-Henkes-Saal - ehem. „Unterkirche“).

Nach einem abwechslungsreich gestalteten Blick auf sein Leben und einem Gang zum Grab gibt es beim anschließenden Kaffeetrinken die Gelegenheit, zur Seligsprechung entstandene Materialien über Pater Henkes kennenzulernen.

Ein 64-seitiges Heft lädt zum „Gespräch“ mit einem Menschen ein, der sich unter der Nazi-Herrschaft leidenschaftlich für Wahrheit und Menschenwürde, für Versöhnung und Liebe eingesetzt hat. Grundfragen des Lebens, die in der heutigen Zeit nichts an Aktualität eingebüßt haben.

Zum Heft ist auch eine „Arbeitshilfe Pater Henkes“ (48 Seiten) erschienen. Diese bietet ausgearbeitete Vorschläge und Unterlagen, um mit Gruppen, Gremien und Gemeinden ins Gespräch zu kommen. Die Vorschläge reichen von einer Vorstellung seines Lebens und Wirkens über Impulse für Gottesdienst und Predigten bis hin zu einer mehrwöchigen Themenreihe.

Alle Freunde und Verehrer von P. Richard Henkes sind zu diesen Veranstaltungen herzlich eingeladen.

Zur Person:

Der im Jahre 1900 in Ruppach-Goldhausen/WW. geborene Pallottinerpater Richard Henkes strebte schon als Schüler im Studienheim Schönstatt (1912-1919) nach Wahrheit und Freiheit. Im Jahr 1925 wurde er zum Priester geweiht und ab 1926 war er als begeisterter und begeisternder Lehrer tätig. Ab dem Jahr 1931 wirkte er in Katscher, Frankenstein und in Branitz im östlichen Teil des damaligen Deutschen Reiches.

Nach einer Predigt am 7. März 1937 in Ruppach gegen die Nazis wurde er bei der Gestapo angezeigt und man leitete eine Untersuchung gegen ihn ein. Sie endete mit einer Verwarnung. Ebenfalls 1937 wurde er wegen einer Äußerung gegen Adolf Hitler in Katscher/Oberschlesien angezeigt. Der drohenden Verurteilung vor einem Sondergericht in Breslau entging er durch die  Amnestie beim Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich.

Am 8. April 1943 wurde er wegen einer Predigt in Branitz/Oberschlesien verhaftet, in Ratibor gefangen gehalten und am 10. Juli 1943 ins KZ Dachau eingeliefert. Dort ließ er sich Ende November/Anfang Dezember 1944 freiwillig in der Zugangsbaracke 17 zur Pflege und Seelsorge Typhuskranker einschließen, steckte sich dabei an und starb am 22. Februar 1945 im KZ Dachau.

Seligsprechungsprozess:

Dachauer KZ-Priester und der Richard-Henkes-Kreis haben sich seit 1982 für die Seligsprechung des Pallottiners eingesetzt.

Nach der Einigung zwischen der Bistumsleitung und den Pallottinern fand die feierliche Eröffnung des Bischöflichen Erhebungsverfahrens am 25. April 2003 in der Marienkirche der Pallottiner in Limburg statt.

Am 23. Januar 2007 konnte der damalige Limburger Bischof Franz Kamphaus mit einem Pontifikalamt in der St. Marienkirche den Abschluss des Bischöflichen Erhebungsverfahrens feiern.

Die sogenannte "Positio", das Grundsatzdokument für eine Seligsprechung, wurde in italienischer Sprache bei der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungen eingereicht. Nach der Prüfung der offiziellen Dokumente durch die verschiedenen Gremien der Kongregation haben sich am 11. Dezember 2018 die Bischöfe und Kardinäle dazu entschieden, Papst Franziskus die Seligsprechung von Pater Richard Henkes zu empfehlen. Diese Empfehlung hat sich der Heilige Vater am 22. Dezember 2018 zu Eigen gemacht und mit einer offiziellen Bekanntmachung die bevorstehende Seligsprechung des Dieners Gottes verkündet.

Mit Realschulabschluss in den Streifenwagen

Die Einstellungsberater des Polizeipräsidiums Koblenz erklären, wie das funktioniert!

Die Berufswahl ist eine große Entscheidung, vor der sich viele wichtige Fragen stellen. Ist die Wahl getroffen, müssen schließlich auch die Voraussetzungen, wie der erforderliche Schulabschluss oder der entsprechende Notendurchschnitt erfüllt werden. Diejenigen, deren Traum es ist Polizist/in zu werden, haben alle Möglichkeiten es auch mit Realschulabschluss in den Streifenwagen zu schaffen.

Im Rahmen einer spannenden Infoveranstaltung stehen die Einstellungsberater des Polizeipräsidiums Koblenz Rede und Antwort zum Weg in den Polizeidienst mit mittlerer Reife, dem polizeilichen Alltag und geben Tipps zum Einstellungsverfahren.

Wann? Dienstag, 12. Februar 2019, ab 18:00 Uhr Wo? Polizeipräsidium Koblenz, Moselring 10/12, 56068 Koblenz

Zu Schwerpunkten zählen außerdem der Bildungsgang "Polizeidienst und Verwaltung" an der HBFS in Lahnstein, das Studium sowie die beruflichen Perspektiven bei der Polizei Rheinland-Pfalz.

Schülerinnen und Schülern mit Sekundarabschluss I bietet die höhere Berufsfachschule Fachrichtung "Polizeidienst und Verwaltung" die Möglichkeit, in zwei Jahren die Fachhochschulreife zu erwerben und damit die Voraussetzung zum anschließenden Bachelor-Studium bei der Polizei Rheinland-Pfalz zu erlangen.

Alle Interessierten und deren Eltern laden wir zu dem genannten Veranstaltungstermin recht herzlich ein.

Weitere Informationen rund um den Polizeiberuf gibt es auf unserer Internetseite www.polizei.rlp.de/karriere, telefonisch bei unseren Einstellungsberatern Markus Karst, Telefon 0261/103-2016 und Manuel Neumann, Telefon 0261/103-2209 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Polizeipräsidium Koblenz

Vier spannende Vorträge zur Koblenzer Frauengeschichte

Eingebunden in die Sonderausstellung „COURAGE! Gleiche Rechte, gleiche Pflichten. 100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland“ im Mittelrhein-Museum bieten Gleichstellungsstelle Stadtarchiv und Stadtbibliothek Koblenz im März und April eine interessante Vortragsreihe zur Koblenzer Frauengeschichte an. Folgende Vorträge sind geplant:

• Donnerstag, 14. März 2019, 17 Uhr: „Zwischen Klosterleben und Geldhandel – die mittelalterliche Szene der Frauen“ (Judith Höhn-Engers, Historikerin, Stadtarchiv Koblenz).

• Donnerstag, 21. März 2019, 17 Uhr: „Hexenverfolgung – denunziert, verurteilt, verbrannt“ (Dr. Petra Weiß, Historikerin, Stv. Leiterin Stadtarchiv Koblenz).

• Donnerstag, 28. März 2019, 17 Uhr. „Das sozial-caritative Engagement von Koblenzer Frauen im 19. Jahrhundert“ (Petra Habrock-Henrich, Historikerin).

• Donnerstag, 11. April 2019, 17 Uhr: „Frauen in der Koblenzer Kommunalpolitik 1918 bis 1932“ (Barbara Koops, Realschullehrerin i. R.).

Die frauenhistorischen Vorträge finden in der StadtBibliothek Koblenz im Forum Confluentes statt. Der Eintritt kostet jeweils 3 Euro. Karten sind im Vorverkauf ab dem 18. Februar 2019 in der StadtBibliothek zu erwerben. Beginn ist 17 Uhr, Einlass ist ab 16.30 Uhr. Ausführliche Informationen zu allen Angeboten finden Sie im Internet unter www.frauen.koblenz.de und in den Flyern, die u.a. in der Stadtverwaltung und in der StadtBibliothek zur Mitnahme ausliegen. Gerne können Sie sich mit Ihren Fragen auch direkt an die Gleichstellungsstelle wenden: Fon 0261/ 129 1051 oder E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Jubiläumsveranstaltung ‚ 40 Jahre Peter-Altmeier-Gesellschaft‘ / Julia Klöckner hält Festrede

Jubiläumsveranstaltung‚ 40 Jahre Peter-Altmeier-Gesellschaft‘

(6. Februar 2019, ab 17.30 Uhr, im Fährhaus Koblenz)

CDU-Landesvorsitzende und Bundesministerin, Julia Klöckner, hält die Festrede

KOBLENZ. Das 40-jährige Bestehen der Peter-Altmeier-Gesellschaft (PAG) ist Anlass für eine Festveranstaltung am Mittwoch, 6. Februar 2019, ab 17:30 Uhr im kürzlich fertiggestellten „Fährhaus Koblenz“ (An der Fähre 3, 56072 Koblenz). Zu diesen besonderen Feierlichkeiten hat PAG-Präsident, Andreas Biebricher, die Landesvorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz, Bundesministerin Julia Klöckner, eingeladen. Die Christdemokratin hält die Festrede, in der es u.a. um Peter Altmeiers Wirken sowie die Herausforderungen, vor denen Europa im Jahr der Wahl steht, geht.

Hintergrund

Die Peter-Altmeier-Gesellschaft ist eine eingetragene Vereinigung für staatspolitische Bildung. Ihr Namensgeber war von 1947 bis 1969 Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz. Er stellte entscheidende Weichen für den Aufbau, die Entwicklung und das Zusammenwachsen des jungen Bundeslandes.

Die Vereinigung fühlt sich dem politischen Erbe Peter Altmeiers verpflichtet. Dazu zählen insbesondere die demokratischen Grundwerte der föderalistischen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland und der Aufbau eines friedlichen und politisch geeinten Europas. Zugleich sollen vor allem junge Menschen bei der Wahrnehmung und Übernahme politischer Verantwortung gefördert werden.

"The Black Rider" feiert am Samstag Premiere im Theater Koblenz

The Black Rider
Musical von Robert Wilson, Tom Waits und William S. Burroughs

Als Stelzfuß tritt der Teufel in der Erzählung „Der Freischütz“ auf, die Carl Maria von Weber als Vorlage für seine Oper diente, und die in einer Bearbeitung für das Thalia Theater Hamburg 1990 mit dem Titel „The Black Rider“ uraufgeführt wurde. In der Freischützerzählung geht es um magische Freikugeln: Um Mitternacht gegossen, verfehlen sie niemals ihr Ziel. Amtsschreiber Wilhelm macht sie sich bei seiner Brautwerbung um Försterstochter Käthchen zunutze. Als er selbst versucht, die Kugeln zu gießen, ruft dies den Stelzfuß herbei, der eine Bedingung für die Anwendung des Zaubers nennt: Sechs Kugeln gehören Wilhelm, doch eine der magischen Kugeln gehorcht nur ihm, dem Teufel. Voll dunkler Vorahnung fleht Käthchen Wilhelm an, den für die Verlobung entscheidenden Probeschuss nicht
abzugeben, doch er schießt – und tötet seine Braut.

Musikalische Leitung: Karsten Huschke
Inszenierung: Anja Nicklich
Choreografie: Luches Huddleston jr.
Bühne und Kostüme: Antonia Mautner Markhof
Dramaturgie: Juliane Wulfgramm

Mit: Adrian Becker, Michael Hamlett, Jona Mues, Cynthia Grose, Julia Steingaß, Christof Maria Kaiser, Marcel Hoffmann, Reinhard Riecke, Victoria García Martínez, Irina Golovatskaia, Emmerich Schmollgruber, Nathaniel Yelton

Waits’ Wüstlinge (Band): Karsten Huschke, Kristina Ruge, Marc Gosemärker, Ingo Hunz / Ralph Herrnkind, Hendrike Steinebach, Uli Friedrich, Christoph Herche / Frank Timpe, Ursula Blobel / Jörg Volberg, Michael Scheuermann, Ye Zhou

Premiere am Samstag, den 2. Februar 2019 um 19:30 Uhr im Großen Haus

Weitere Vorstellungen: 7./ 10./ 12./ 23./ 24./ 27. Februar; 8./ 12./ 25. März; 1./ 14./ 18./ 21. April

Kontakt, Karten und Informationen:
Theaterkasse im Forum Confluentes, Zentralplatz 1, täglich von 10:00 bis
18:00 Uhr geöffnet, Tel.: (0261) 129 2840 & 129 2841
Internet: www.theater-koblenz.de

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