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Im 18. und 19. Jahrhundert: Die Auswanderungswelle in den Osten

Vortrag „denn hier ist besser leben als im schwäbischen Land. Auswanderung ins östliche Europa im 18. und 19. Jahrhundert“ am 18. November 2019 in Mainz


Am Montag, 18. November 2019 um 18.30 Uhr lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) zum mit Fotographien unterlegten Vortrag „denn hier ist besser leben als im schwäbischen Land. Auswanderung ins östliche Europa im 18. und 19. Jahrhundert“ nach Mainz ein.

Im Gerty-Spies-Saal der Landeszentrale (Am Kronberger Hof 6) präsentiert und diskutiert Dr. habil. Mathias Beer, Geschäftsführer des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (IdGL) Tübingen, die Geschichte der Auswanderung ins östliche Europa im 18. und 19. Jahrhundert.

Der Vortrag ist Teil des Schwerpunktthemas Migration der Landeszentale für das zweite Halbjahr 2019. Kooperationspartnerin ist die Südosteuropa-Gesellschaft, Zweigstelle Mainz.

Zum Thema
Die lange Zeit bestehenden deutschsprachigen Minderheiten im östlichen Europa sind auch das Ergebnis von Migrationsprozessen großen Umfangs in der frühen Neuzeit in West-Ost-Richtung. Der Vortrag beleuchtet die Ursachen, den Verlauf und das Ergebnis der unterschiedlichen Wanderungen sowohl mit Blick auf die staatliche als auch die persönliche Ebene von Migrantinnen und Migranten.

Dr. habil. Mathias Beer
ist Lehrbeauftragter im Fachbereich Geschichtswissenschaft der Philosophischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen und Sprecher des Zentrums zur Erforschung deutscher Geschichte und Kultur in Südosteuropa an der Universität Tübingen. Er ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung „Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ und Träger des Ludwig-Uhland-Preises 2017.

Die halbjährlichen Schwerpunktthemen der LpB
Seit 2018 bietet die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz jedes Halbjahr ein neues Schwerpunktthema mit vielfältigen Veranstaltungen an. Nach „1968“ und „Konsum“ im letzten Jahr stand im 1. Halbjahr 2019 das Thema „Frauen verändern die Welt" im Mittelpunkt.

Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
Am Kronberger Hof 6
55116 Mainz

„Die Bibel – mit anderen Augen lesen:

Zur Bewertung der Rolle und Bedeutung der Frau. Erfreuliches und Bestürzendes aus der Geschichte von Kirche und Theologie

Seminar am Samstag, 30. November 2019,  von 09:30 bis 16:30 Uhr, im Robert Schuman Haus, Trier

Warum widersetzen sich die Kirchleitungen immer noch der Forderung, Frauen den Zugang zu allen kirchlichen Ämtern zu gewähren, obwohl viele der Meinung sind, dass nur so eine wirkliche Erneuerung der Kirche und die Überwindung der aktuellen bedrohlichen Kirchenkrise gelingen kann?

Diesem spannenden Thema widmet sich das Tagesseminar der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) des Diözesanverbandes Trier mit dem Theologen Dr. Kuno Füssel am Samstag, 30. Nov. 2019 im Robert Schuman Haus in Trier.

Um die Ursachen der unzureichenden Würdigung der Arbeit der Frau in Familie, Kirche und Gesellschaft nachvollziehen zu können, erhalten die Teilnehmer*innen anhand ausgewählter Textbeispiele einen Einblick in die Geschichte von Kirche und Theologie.

Darüber hinaus besteht, während einer Diskussionsrunde, die Möglichkeit, sich mit der These des Referenten Dr. Füssel auseinander zu setzen. Diese besagt, dass die Berufung der Frauen in Ämter, die in der Kirche traditionell den Männern vorbehalten waren, nicht nur die Lösung der Kirchenkrise bedeuten könnte, sondern auch die radikale Verwandlung dieser Ämter nach sich ziehen würde.

Europa: Klimakiller oder Klimaretter

Diskussion „Europa – Klimakiller oder Klimaretter? Geschichte, Gegenwart, Zukunft“ am 19. November 2019 in der Reihe „Reden wir über Europa! in Mainz / Eintritt frei

Am Dienstag, 19. November 2019 um 18.30 Uhr laden die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) und das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) in ihrer Reihe „Reden wir über Europa!“ zur Diskussionsveranstaltung „Europa – Klimakiller oder Klimaretter? Geschichte, Gegenwart, Zukunft“ nach Mainz ein.

Im Leibniz-Institut (Alte Universitätsstraße 19) diskutieren in einer Podiumsdiskussion, kurz vor dem Amtsantritt der neuen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und ihren Plänen zu einem europäischen Klimagesetz,
• Franziska Teubler, Wissenschaftlerin am Institut für Physik der Atmosphäre, Scientists for Future
• Franz Mauelshagen, Umwelthistoriker am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) Potsdam
• Marc Ringel, Professor für Energiewirtschaft und ehem. EU-Kommission Energie,
ob es überhaupt eine gemeinsame EU-Klimapolitik geben kann und welche Rolle den Mitgliedstaaten dabei zukommt.
Es moderiert Johannes Paulmann, Direktor am IEG und Professor für Neuere Geschichte.

Zum Thema
Die Diskussion wird sich der Thematik auch historisch nähern und die Klimageschichte näher betrachten. Sie wird u.a. Fragen diskutieren, nach der Rolle des modernen Kolonialismus, nach Ressourcenverwertung und -verschwendung sowie den Wechselwirkungen zwischen Mensch und Natur in der Geschichte. Auch wird es darum gehen, ob nationale Interessen eine gemeinsame EU-Energiepolitik behindern.

Die neue Reihe „Reden wir über Europa!“
der Landeszentrale für politische Bildung zusammen mit dem Leibniz-Institut für Europäische Geschichte präsentiert Fragen, Antworten und Diskussionen über Europa mit hochkarätigen Expertinnen und Experten aus Gesellschaft, Politik, Kultur und Wissenschaft. Die Veranstaltungen finden im Wechsel beim IEG und der LpB in Mainz statt.

Filmreihe zum Thema Flüchtlinge

Am Mittwoch den 27.11.2019 – 20:00 Uhr zeigt die Stadt Boppard in Kooperation mit dem Cinema Boppard einen weiteren Film zum Thema „Flüchtlinge“. Ab 19:30 Uhr besteht die Möglichkeit mit Menschen, die sich aktiv ehrenamtlich um geflüchtete Menschen kümmern und Vertretern der Stadt Boppard im Foyer des Kinos über das Thema Flüchtlingsarbeit ins Gespräch zu kommen.

Um 20:00 Uhr startet der Film: „Heute bin ich Samba“ Der Film handelt vom Flüchtling Samba der vor Jahren - nicht ganz legal - aus dem Senegal nach Frankreich eingereist ist. Seitdem hält er sich in Paris mit Aushilfsjobs über Wasser und versucht dabei nicht aufzufallen. Zusammen mit seinem heißblütigen „brasilianischen“ Freund Wilson, der aber eigentlich aus Algerien stammt, schlüpft er in die unterschiedlichsten Verkleidungen und wechselt häufig den Job, wenn wieder mal was schief geht. Dennoch hält Samba an seinem großen Traum, eines Tages als Restaurantkoch zu arbeiten, optimistisch fest. Endlich winkt ihm eine unbefristete Stelle und er wird leichtsinnig, weil er glaubt, dass eine Aufenthaltserlaubnis jetzt nur noch reine Formsache ist. Doch dann verweigern ihm die Behörden die ersehnten Papiere und er landet postwendend in Abschiebehaft. Jetzt steckt Samba richtig in der Klemme und braucht dringend Hilfe. Die erhofft er sich von der dünnhäutigen Karrierefrau Alice, die sich nach einem Burn-Out nun ehrenamtlich im Sozialdienst engagiert. Samba ist ihr erster „Fall“ und sie macht gleich alles falsch: Obwohl ihr die Kolleginnen eingeschärft haben, immer die Distanz zu wahren, gibt sie Samba schon am ersten Tag ihre Telefonnummer.

Kartenreservierungen sind unter Tel. 06742-81939 beim Cinema Boppard möglich.

Interessierte, die ehrenamtlich die Flüchtlingsarbeit unterstützen möchten, können sich gerne melden bei: Anja Rudolph Tel. 06742-10339 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Unsichtbar

Gesänge aus dem Verborgenen

Die Musik der Zisterzienserinnen

Das aktuelle Programm mit dem Titel UNSICHTBAR widmet sich der auf Schlichtheit und Purismus bedachten Musik der Zisterzienserinnen des 13.-15. Jahrhunderts und verseNt den Zuhörer in einen Raum von Versenkung und Konzentration.

Die Idee_

„Unermesslich wie die Sterne des Himmels“, so beschreibt Jakob von Vitry um 1220 die rasante Ausbreitung der Frauenklöster. Bei der gewaltigen Zahl von Klostergründungen entschied das Generalkapitel in Cîteaux, dass Frauenkonvente in absoluter Klausur leben sollten. Für die Nonnen bedeutet dies, ein Leben ausschließlich innerhalb der Klostermauern zu führen und für die Außenwelt unsichtbar zu sein. Ihr Gesang drang von den eigens errichteten Nonnenemporen in das Kirchenschiff und so waren sie wohl nicht sichtbar, jedoch hörbar. Das Repertoire_

Für das Programm und eine gleichnamige Einspielung hat das Ensemble Musik aus dem Nonnenkloster Wonnental bei Kenzingen im Breisgau (um 1340), den zwei vermutlich in Böhmen entstandenen Graduale des 13. und 15. Jahrhunderts aus Marienthal und dem Codex Las Huelgas (geschrieben um 1325) ausgewählt.

PER-SONAT widmet sich seit seiner Gründung im Jahre 2008 der Aufgabe, die Musik des Mieelalters und der Renaissance aus verschiedenen Kulturkreisen zu erforschen und einem kunstinteressierten Auditorium nahe zu bringen.

Sonntag, 24.11.2019, 16 Uhr, Kapuzinerkirche / Ehrenbreitstein
Eintritt frei

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