Mittwoch, 27. März 2019

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PREMIERE - "ARTHUR UND CLAIRE" von Stefan Vögel

Arthur & Claire /zwei Selbstmordkandidaten

Komödie von Stefan Vögel

PREMIERESa 16.03.19 um 19:30 Uhr

Zwei Menschen, die das Schicksal übereinander stolpern lässt: Arthur leidet an einer unheilbaren Krankheit und hat sich entschieden, in eine Sterbeklinik zu gehen.

Seinen letzten Abend möchte er bei einem „Festmahl“ alleine in einem Hotelzimmer verbringen. Alles ist friedlich. Nur die laute Musik aus dem Nachbarzimmer stört.

Arthur geht rüber, um sich zu beschweren und macht die Bekanntschaft mit Claire, die gerade dabei war, sich einen Strick um den Hals zu legen. Sofort erwachen Arthurs Lebensgeister … „Arthur & Claire“ ist ein berührend-komischer Kampf um die menschliche Existenz.

mit Annika Woyda, Michel Mardaga

Regie Gabriel Diaz

Termine: Sa 30.03.19, Fr. 26.04.19, Fr.31.05.19, Sa.22.06.19. Fr. 27.09.19, Fr. 22.11.19 jeweils 19:30 Uhr

Theater am Ehrenbreitstein
Hofstr. 271

56077 Koblenz

Astronaut Thomas Reiter zu Gast an der Universität Trier

Der deutsche Astronaut, der fast ein Jahr im All verbracht hat, referiert am 21. März über aktuelle und zukünftige Entwicklungen bei der Exploration des Weltalls.

Mit seinen zwei Langzeitmissionen auf der russischen Raumstation Mir und auf der internationalen Raumstation ISS gilt Dr. h.c. Thomas Reiter als einer der erfahrensten Astronauten Europas. Zur Feier des 30-jährigen Betriebs der Beobachtungskuppel der Sternwarte auf dem Dach der Universität Trier wird der bekannte deutsche Astronaut der European Space Agency (ESA) am Donnerstag, 21. März 2019 um 18.30 Uhr einen Festvortrag zu aktuellen und zukünftigen Entwicklungen bei der Erforschung des Weltalls halten. Der Eintritt zu dem Vortrag im Audimax der Universität Trier ist frei.

Thomas Reiter wird bei seinem Vortrag einen Blick in die Zukunft der astronautischen und robotischen Raumfahrt geben und dabei unter anderem auf die laufenden sowie geplanten Satellitenmissionen der ESA eingehen. Auch die Nutzung und Versorgung der internationalen Raumstation werden Themen im Vortrag sein.

Bei seinen beiden Weltraum-Missionen in den Jahren 1995 und 2006 hat Reiter insgesamt 350 Tage im Weltall verbracht. Als erster Deutscher unternahm er einen Weltraumausstieg. Heute ist er ESA-Koordinator internationaler Agenturen und Berater des Generaldirektors.

Veranstalter des Vortrags sind das Weiterbildungsprogramm „Open University“ der Universität Trier, das Mentoring-Netzwerk für Frauen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) „Ada Lovelace“ sowie der Verein Sternwarte Trier.

Vortrag „Exploration des Weltalls“ von Thomas Reiter

Datum: Do., 21.03.2019, 18:30 Uhr

Ort: Audimax (Universität Trier)

Kosten: Eintritt frei

Spannendes Opernwerk der Gegenwart ab 9. März im Theater Koblenz: "Doctor Atomic" von John Adams

Doctor Atomic
Oper von John Adams

15. Juli 1945. Alles ist bereit für den ersten Atombombentest der Geschichte. Unter der Leitung des Kernphysikers J. Robert Oppenheimer arbeiten Wissenschaftler, Ingenieure und Militärs in der Wüste von New Mexico unter Hochdruck an der ersten Kernwaffe. Keiner von ihnen weiß, welches Ergebnis der Versuch bringen wird. Aber eines ist klar: Für die Welt wird nichts mehr sein wie zuvor. Im Zentrum stehen die Gedanken, Wünsche, Ängste und Auseinandersetzungen Oppenheimers und seiner Kollegen im Angesicht der von ihnen geschaffenen beispiellosen Vernichtungskraft. Der Countdown für die Explosion wird für alle zum Moment der Wahrheit. Am 16. Juli 1945 um 5:30 Uhr detoniert die Bombe auf dem Testgelände. Das Atomzeitalter hat begonnen.
John Adams, der mit Werken wie "Nixon in China" und "The Death of Klinghoffer" bereits Musiktheatergeschichte geschrieben hat, darf als einer der fĂĽhrenden amerikanischen Komponisten der Gegenwart gelten. Inspiriert von der Minimal Music eines Steve Reich oder Philip Glass, ist Adams mittlerweile ĂĽber diesen Kontext hinausgewachsen, so auch in seiner Oper "Doctor Atomic", die als Auftragswerk der San Francisco Opera entstand und dort 2005 zur UrauffĂĽhrung gelangte. Seine klanggewaltige Musiksprache macht das Thema dringlich und aktuell, sodass der Blick in die Werkstatt der Erfinder der Atombombe nicht als zeitgeschichtliche RĂĽckblende erscheint, sondern mit der unmittelbaren Gegenwart konfrontiert.
Sicherlich eines der spannendsten Opernwerke der jĂĽngsten Zeit, wird "Doctor Atomic" nach AuffĂĽhrungen in SaarbrĂĽcken und Karlsruhe nun zum dritten Mal in Deutschland zu sehen sein.

Musikalische Leitung: Enrico Delamboye
Inszenierung: Markus Dietze
BĂĽhne: Bodo Demelius
KostĂĽme: Bernhard HĂĽlfenhaus
Video: Georg Lendorff
Sounddesign: Ralf Schurbohm
Choreografie: Catharina LĂĽhr
Dramaturgie: Margot Weber
Choreinstudierung: Aki Schmitt

Mit: Andrew Finden, Jongmin Lim, Steven Ebel, Danielle Rohr, Anne Catherine Wagner, Ilkka Vihavainen, Nico Wouterse, Tobias Haaks

Opernchor, Extrachor, Statisterie
Staatsorchester Rheinische Philharmonie

Die Premiere von "Doctor Atomic" am kommenden Samstag, den 9. März beginnt bereits um 19:00 Uhr!

Auch die weiteren Vorstellungen am 17., 28. und 30. März, 7. April, am 5. und 24. Mai sowie am 5., 18. und 20. Juni beginnen um 19:00 Uhr.

Die Sonntagsvorstellungen am 17. März, 7. April und 5. Mai beginnen wie gewohnt um 18:00 Uhr.


WerkeinfĂĽhrung 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Oberen Foyer

Kontakt, Karten und Informationen:
Theaterkasse im Forum Confluentes, Zentralplatz 1, täglich von 10:00 bis
18:00 Uhr geöffnet, Tel.: (0261) 129 2840 & 129 2841

Konzert im Roentgen-Museum Neuwied

„Musik von Komponistinnen“ ist der Titel des Konzertes am Sonntag, 17.03.2019, um 17 Uhr im Roentgen Museum Neuwied. Ulrike Friedrich (Flöte) und Johannes Geffert (Klavier) spielen Werke von Clara Schumann, Mel Bonis, Cécile Chaminade u. a.

Dass Frauen nicht komponieren können war bis ins 19. Jahrhundert eine weitverbreitete Meinung. Während Felix Mendelssohn alle Möglichkeiten der künstlerischen Entwicklung und eine internationale Musikerkarriere hatte, musste die ebenso hochbegabte Schwester Fanny vom Vater hören: „Die Musik kann für dich stets nur Zierde, niemals Grundbass deines Seins und Tuns werden. Nur das Weibliche ziert die Frauen.“ Dennoch gab es zu allen Zeiten schon erfolgreiche Musikerinnen, die sich als Virtuosinnen und Komponistinnen durchsetzen konnten. Die Französin Mélanie Bonis änderte dafür ihren Vornamen in das geschlechtsneutralere Mel ab.

Das Konzertprogramm, welches in zeitlicher Nähe zum Weltfrauentag stattfindet, umfasst Kompositionen aus Barock, Romantik und dem französischem Impressionismus.

Ulrike Friedrich ist als freischaffende Musikerin mit moderner Querflöte und der historischen Traversflöte und als Instrumentalpädagogin im Raum Andernach/Neuwied tätig. Johannes Geffert war Kirchenmusikdirektor an der Bonner Kreuzkirche und wirkte als Dozent an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf und als Professor und Leiter der Abteilung Evangelische Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln.

Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 10 Euro. Eintrittskarten können telefonisch vorbestellt werden 02631/803379.

Die Konzertbesucher haben die Möglichkeit, die Sonderausstellung „Gerhard Wienss – Malerei und Grafik“ zu besichtigen.

Rheinleuchten verschiebt sich auf Ostern

Burg Lahneck und Allerheiligenberg werden illuminiert

Lahnstein. Wenn es am Osterwochenende (19. bis 21. April) im Mittelrheintal von Rüdesheim bis Koblenz zum Rheinleuchten kommt, dann erstrahlen auch die Burg Lahneck und die Kapelle Allerheiligenberg in Lahnstein von 20 bis etwa 24 Uhr in einem besonderen Licht Der Erfolg vom letzten Mal ließ die städtische Touristinformation das Projekt in Lahnstein wieder ankurbeln.

Von Karfreitag bis Ostersonntag beteiligen sich die zwei historischen Stätten und bieten den Besuchern ein buntes Rahmenprogramm. Neben der Lichtkunst, die an den Gebäuden selbst stattfindet, wird auf dem Allerheiligenberg Livemusik, Kulinarisches und ein Nachtfeuer geboten. Die Burg kann freitags und samstags bei einer nächtlichen Kerzenführung erkundet werden. Anmeldungen nimmt die Touristinformation Lahnstein entgegen. Auch das Burgrestaurant ist geöffnet und bietet Überraschungen für den Gaumen.

Ursprünglich war die Veranstaltung an zwei Wochenende im März geplant und wurde dementsprechend in den Veranstaltungskalender zum Jubiläum der Stadt aufgenommen.

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