Donnerstag, 22. April 2021

Letztes Update:08:13:13 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Aschermittwoch der Künstler in diesem Jahr digital

Livestream auf der Homepage der Stadt Koblenz

Eine bis auf den letzten Platz gefüllte Herz-Jesu-Kirche zum Aschermittwoch der Künstler wird es in diesem Jahr aufgrund der geltenden Corona-Beschränkungen nicht geben. Der Eröffnungsgottesdienst am 17. Februar um 10 Uhr zum Thema „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein…“ wird ohne Beteiligung von Gläubigen stattfinden, da laut Veranstalter schon die Zahl der Akteure über die Hälfte der zulässigen Gottesdienstteilnehmer ausmachen würde. Eine weitere Schwierigkeit wäre die Corona-konforme Regulierung des zu erwartenden Besucherstroms gewesen. So wird der Gottesdienst per Livestream über die Homepage der Stadt Koblenz (www.koblenz.de) übertragen.

Der Aschermittwoch der Künstler ist im Jahreskalender einer der traditionsreichen kulturellen Höhepunkte im Kulturprogramm der Stadt Koblenz. Seit vielen Jahren planen das Kulturamt und die Kultureinrichtungen der Stadt Koblenz, die Kirchengemeinde der Stadt Koblenz mit der Künstlervereinigung AKM e.V. gemeinsam mit einem abgestimmten inhaltlichen Schwerpunkt einen ganz besonderen künstlerisch gestalteten und kreativ begleiteten stimmungsvollen und inspirierenden Gottesdienst unter Beteiligung zahlreicher Mitwirkender. Seinen Ursprung hat die vom Dekanat Koblenz und dem Kulturdezernat geplante Veranstaltung in der Beendigung des Karnevals in Koblenz als einer Hochburg rheinischen Brauchtums.

Auch in diesem Jahr wird er künstlerisch von Mitgliedern des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie, des Theaters und der Musikschule der Stadt Koblenz, dem Koblenzer Jugendtheater und dem Jugendkammerchor der Singschule an der Liebfrauenkirche sowie Joachim Aßmann an der Orgel mitgestaltet. Zelebranten sind Pfarrer Stephan Wolff von der katholischen und Superintendent Rolf Stahl von der evangelischen Kirche; die Dekanatsreferentin Christiane Schall hält die Predigt.
Die Arbeitsgemeinschaft Bildender Künstler am Mittelrhein e.V. (AKM) bietet in diesem Jahr einen Gang durch ihre virtuelle Ausstellung „Ein Teil des Ganzen VIII“ im Anschluss an die Gottesdienst-Übertragung auf der Homepage der Stadt an. Weitere Infos dazu gibt es bei Ulrich Westerfrölke, Mitglied des Vorstands der AKM, unter Tel.: 02692-85914.

Aufgrund des Aufbaus der Technik ist die Kirche Herz-Jesu von Montag, 15. bis Dienstag, 16. Februar 2021 für Besucherinnen und Besucher nicht zugänglich.

Ein Leben für Versöhnung als Wanderer zwischen den Welten

Online-Vortrag „Zwischen Berlin und Tel Aviv – ein Wanderer zwischen den Welten“ Alex G. Elsohn am Dienstag 16. Februar 2021 / Teilnahme kostenlos – Anmeldung nötig

Im Rahmen ihres Themenschwerpunkts „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ für das erste Halbjahr 2021 lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) am Dienstag, 16. Februar 2021 um 18.30 Uhr zum Online-Vortrag mit Diskussion „Zwischen Berlin und Tel Aviv – ein Wanderer zwischen den Welten“ mit Alex G. Elsohn, früherer Europadirektor von Givat Haviva, ein. Als Schweizer in seiner Jugend nach Israel ausgewandert, baute er 2005 ein Unternehmen in Berlin auf und kann sich heute seinen Lebensabend in Mainz vorstellen. Was treibt ihn an, wie erlebt er den zunehmenden Antisemitismus im Land?

Eine Anmeldung ist unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. bis zum 15. Februar 2021 nötig. Der Link zur Teilnahme wird dann zugemailt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Alex G.Elsohn
war mehr als zwölf Jahre Vertreter der israelischen Kibbuzbewegung in Europa, Europadirektor von Givat Haviva und vier Jahre Repräsentant für Nordwest-Europa der Universität Tel Aviv. Er lebt seit 2005 in Berlin und hat seit Jahrzehnten vielfältige Beziehungen zu Rheinland-Pfalz und der LpB.

Die halbjährlichen Themenschwerpunkte der LpB
behandeln und diskutieren ein Thema gründlich von allen Seiten. Die Themengebiete bisher waren Konsum, 1968, Frauen, Migration, Griechenland und Klimawandel.

Hoffnungskonzert - Orgelkonzert zum Ende des Lockdown

Erlös für freischaffende Musikerinnen und Musiker

Koblenz. „Möchten Sie zu den Ersten gehören, die in den Genuss kommen, nach Ende des Lockdown wieder ein Live-Konzert in Koblenz zu hören? Dann buchen Sie jetzt schon ein Ticket für das Hoffnungskonzert in der Christuskirche Koblenz.“ Der Koblenzer Organist Christian Tegel wird bei diesem Konzert der Evangelischen Kirchengemeinde Koblenz-Mitte Orgelwerke von bedeutenden Komponisten wie Bach, Vivaldi, Mendelssohn und Grieg spielen. Die Musik soll „Hoffnung verbreiten und die Herzen erfreuen“, wirbt der Musiker.

Das Konzert wird unmittelbar (nach Möglichkeit am ersten Tag) nach Ende des Lockdown stattfinden, also sobald Konzerte von Seiten des Landes Rheinland-Pfalz und der Stadt Koblenz wieder erlaubt sind. Der Termin kann deshalb erst wenige Tage vor dem Konzert bekannt gegeben werden. Alle, die ein Ticket erworben haben, werden dann per E-Mail (oder wenn keine Mailadresse hinterlegt wurde per Telefon) kurzfristig über den Termin informiert. Bei großer Nachfrage werden mehrere Orgelkonzerte an einem Tag bzw. in den ersten Tagen nach dem Lockdown mit demselben Programm angeboten.

Der Eintritt beträgt 10 Euro (zzgl. VVK-Gebühr), Eintrittskarten sind ab sofort und ausschließlich im Vorverkauf über Ticket Regional erhältlich: Online-Bestellung über www.ticket-regional.de/evkgkoblenz oder telefonisch unter der Hotline 0651-9790777.

Der komplette Erlös des Hoffnungskonzerts kommt freischaffenden Musikerinnen und Musikern zu Gute, die in letzter Zeit ein deutlich reduziertes Einkommen hatten. Selbst wenn sie den Besuch des Hoffnungskonzertes später nicht einrichten könnten, würden sie mit dem Erwerb der Eintrittskarte bedürftige Musikschaffende finanziell unterstützen.
Das Konzert wird unter Beachtung sämtlicher dann geltenden Auflagen stattfinden (wie u.a. Maskenpflicht und Abstandsregeln).

Redaktion: Katrin Püschel. Foto: Miriam Kwasigroch.

10. Februar – "Leben und Glauben - Frauen in Südafrika und Deutschland"

Digitaler Frauentreff zwischen virtuellen Kontinenten

Der nächste digitale Frauentreff zum Thema "Leben und Glauben - Frauen in Südafrika und Deutschland" bzw. "Living and believing - Women in South Africa and Germany" findet statt am Mittwoch, dem 10. Februar von 19.30 bis 21.00 Uhr.

Zu erleben ist ein Austausch weit über Ländergrenzen hinaus. In einem Online-Meeting sprechen Frauen aus Kapstadt und Umgebung sowie Frauen aus Deutschland miteinander über die Dinge, die sie und ihren Glauben zurzeit bewegen.

Pfarrerin Marina Brilmeyer (Koblenz) führt durch den Abend. Bei Bedarf wird eine Dolmetscherin übersetzen.

Den Zugangslink für das Zoom-Meeting versendet Pfarrerin Margit Büttner vom Evangelischen Erwachsenenbildungswerk Rheinland-Süd e.V. nach der Anmeldung. Anmeldeschluss ist der 8. Februar. Die Teilnahme ist kostenfrei.

E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Online-Vortrag: Terror gegen Juden und das Versagen des Staates

Online-Vortrag „Terror gegen Juden“ von Ronen Steinke am Donnerstag, 11. Februar 2021 / Teilnahme kostenlos – Anmeldung nötig

Die erste Veranstaltung zum Themenschwerpunkt „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ für das erste Halbjahr 2021 ist am Donnerstag, 11. Februar 2021 um 19.00 Uhr der Online-Vortrag mit Diskussion „Terror gegen Juden“ mit dem Journalist und Jurist Ronen Steinke, Süddeutsche Zeitung. Steinke erzählt von jüdischem Leben im Belagerungszustand. Er analysiert wie antisemitische Gewalt erstarkt und untersucht das staatliche Handeln und die Reaktionen der Justiz.
Eine Anmeldung ist unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. bis zum 10. Februar 2021 nötig. Der Link zur Teilnahme wird dann zugemailt.

Zum Thema:
In seinem Buch „Terror gegen Juden – Wie antisemitische Gewalt erstarkt und der Staat versagt – Eine Anklage“ zeichnet Ronen Steinke die Entwicklung des Antisemitismus in Deutschland seit der Nachkriegszeit an vielen Beispielen nach.
Seine Befunde sind alarmierend: Jüdische Schulen müssen von Bewaffneten bewacht werden, jüdischer Gottesdienst findet unter Polizeischutz statt, Bedrohungen sind alltäglich. Für Steinke ist Antisemitismus kein Randproblem, denn er durchziehe die Gesellschaft von Alt- und Neo-Nazis über konservative und liberale Kreise bis hin zu linken Gruppen. Für Steinke haben Staat und Ermittlungsbehörden zugelassen, dass es so weit kommen konnte: durch eine Polizei, die diese Gefahr nicht effektiv abwehre, sondern verwalte; durch eine Justiz, die immer wieder beschönige.

Ronen Steinke
ist Redakteur und Autor der Süddeutschen Zeitung. Der im Völkerstrafrecht promovierte Jurist recherchiert seit Jahren zu Extremismus und Terrorismus. Seine Biografie über Fritz Bauer wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und verfilmt.
Die halbjährlichen Themenschwerpunkte der LpB  behandeln und diskutieren ein Thema gründlich von allen Seiten. Die Themengebiete bisher waren Konsum, 1968, Frauen, Migration, Griechenland und Klimawandel. Das Programm des Schwerpunkts kann auf der Homepage der Landeszentrale www.politische-bildung-rlp.de bestellt oder als pdf-Datei heruntergeladen werden.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL