Montag, 02. August 2021

Letztes Update:10:40:50 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Digitaler Vortrag

„Ganz schön Barock“ auf Schloss Bürresheim

„Ganz schön Barock“ geht es am 27. Juni auf Schloss Bürresheim bei Mayen zu. An vier Stationen können kleine und große Gäste in diese opulente Epoche eintauchen und Geschichte hautnah erleben.  Und dabei geht es nicht nur lehrreich, sondern vor allem auch witzig zu. Der hochwohlgeborene Graf Ferdinand Damian von Breidbach-Bürresheim höchstpersönlich erscheint auf dem Schloss, wohlgemerkt, nach über 300 Jahren! Im Gepäck hat er so manche Überraschung. Wunderliche und exotische Dinge, die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft, die Geheimnisse der Mathematik und der Magie – das ist die abenteuerliche Mischung, mit der Doktorus Severinius der Jüngere seine Zuschauer in Erstaunen versetzt. Doch zuvor gilt es noch die Fächersprache, die wohl galanteste Sprache der Welt, zu erlernen und beim Quiz sein Barock-Wissen unter Beweis zu stellen. Ein Gang durch das Schloss darf an diesem Tag natürlich nicht im Programm fehlen.

Die kleine Veranstaltung ist Ersatz für das an diesem Tag ursprünglich geplante Schlossfest, das aufgrund der Corona-Beschränkungen in diesem Jahr leider nicht im großen Stil veranstaltet werden kann.

Der Zugang zur Veranstaltung erfolgt in zwei Timeslots (10.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 17.00 Uhr). Aufgrund der begrenzten Personenzahl ist eine Anmeldung/Ticketkauf im Vorfeld notwendig. Anmeldung/Ticketkauf und weitere Informationen unter www.tor-zum-welterbe.de

Vor Ort gelten die aktuellen Hygiene-Regeln. Bitte beachten Sie, dass wir an diesem Tag keine Gastronomie anbieten.

Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz – Wir machen Geschichte lebendig.

Endlich geht es wieder los

nach der langen Pause und den vielen Verschiebungen:

13. Juli 2021, 19:00 Uhr auf Schloss Burg Namedy, Andernach:

Vortrag: Rheinromantik und Landvermessung mit Klaus-Dieter Regenbrecht

Warum macht die Rheinromantik das Mittelrhein-Gebiet ausgerechnet in einer Zeit, in der die Heere im Rheinland hin- und herziehen, zu einem Magneten für Besucher aus aller Herren Länder? Dieser Frage geht Klaus-Dieter Regenbrecht in seinem Essay „Ein Mythos wird vermessen - Rhein, Romantik und neue Raumerfahrung" nach und wird in einem Vortrag von seinen Erkenntnissen berichten.
Die Zeit von der Französischen (1789) bis zur Deutschen Revolution (1848) ist nicht nur eine Zeit der Schlachten, z.B. der Vielvölkerschlacht bei Leipzig oder der bei Waterloo, und eine Zeit der wechselnden Herrschaften im Rheinland, sondern auch die Zeit der Romantik. Die Zeit des Übergangs von der Kleinstaaterei des Römischen Reiches Deutscher Nation über das Departement Rhin-et-Moselle des
Napoleonischen Kaiserreichs zur Rheinprovinz im Königreich Preußen. Aber nicht nur Touristen, Romantiker und Soldaten kommen zum romantischen Rhein, sondern auch die Landvermesser Tranchot, der französische Oberst, und von Müffling, der preußische General.

Dieter Gube von der Landeszentrale für politische Bildung in Rheinland-Pfalz schreibt: "Bei dem Begriff "Romantik" denken viele an verträumte Schwärmerei - nicht aber an technische Innovationen, internationalen Austausch, freies und selbstbestimmtes Leben sowie globale (Entdeckungs)Reisen. Und doch waren dies wichtige Komponenten des romantischen Zeitalters. Es ist das Verdienst von K.-D. Regenbrecht, in seinem bebilderten Vortrag auf diese, bis heute fortwirkenden
Entwicklungen in der Romantik aufmerksam zu machen. Von besonderem
Interesse sind dabei die zahlreichen landeskundlichen Bezüge, die gerade den Mythos Rhein betreffen."

Klaus-Dieter Regenbrecht, Autor von über 20 Romanen und Erzählungen,befasst sich seit vielen Jahren mit dieser hochinteressanten Epoche. In seinem Vortrag wird er die vielfältigen Abbildungen aus dem Buch zeigen: historische Karten und Gemälde vom Mittelrhein, aber auch aktuelle Fotografien. Regenbrechts Vortrag besteht aus literarischen Leseproben, historischen Informationen und aktuellen Bezugnahmen; eine Rheinreise der besonderen Art.

Veranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
(Anmeldung auf deren Website) in Kooperation mit dem Rheinischen Verein
für Denkmalpflege und Landschaftsschutz

Weitere Veranstaltungen zur Rheinromantik und Landvermessung: 15.
August 2021, 17:00 Uhr im Badehaus des Brentano-Hauses in
Oestrich-Winkel; 30. September 2021, 19:00 Uhr in der Stadtbibliothek
Koblenz (Forum Confluentes)

ANSICHTSSACHEN...ein Jahr später

Sonntag, 4. Juli 2021 Ausstellungsstart der Fotografin Isa Steinhäuser im Museum Boppard

Anfang 2020 war alles vorbereitet. Die Ausstellung "ANSICHTSSACHEN" im Museum Boppard konnte starten. Doch dann kam Corona und alles musste abgesagt werden.

Ein Jahr später ist es nun doch soweit, Isa Steinhäuser kann ihre Arbeiten zeigen, aber ihre Auswahl der Bilder ist heute eine andere.

Isa Steinhäuser ist in Madrid geboren, in Düsseldorf und Genf aufgewachsen, Zwischenstopp in Boppard und nun in Koblenz zuhause. Genauso unterschiedlich wie ihr Lebensweg sind auch die Werke der Fotografin.

Nichts ist so, wie es zu sein scheint. Eine Feder bekommt durch die fotografische Bearbeitung eine neue Ansicht, welche im Alltagsleben verborgen bleibt. Kleine Mückenflügel entfalten ihre Schönheit und verlieren ihre Bedeutungslosigkeit. Baumstümpfe werden scheinbar lebendig auf den Fotos gezeigt, aber eigentlich sind sie schon tot. Bilder von Zeitschriftenseiten werfen Fragen über unsere Gesellschaft auf. Landschaftsbilder wecken Sehnsüchte und verändern die Perspektive.

Fotografien bilden Wirklichkeiten ab. Isa Steinhäuser zeigt, dass Wirklichkeit nicht absolut ist und immer auch eine Ansichtssache bleibt.

Von „Fake News“, „eigenen Wahrheiten“ und Verschwörungserzählungen

Dr. Michael Müller trägt am Freitag, 09. Juli um 19 Uhr in einer Onlineveranstaltung zu „Fake News“ vor. In demokratischen und medialisierten Gesellschaften können „Fake News“ und Verschwörungserzählungen zu realen Gefahren für die Demokratie werden. Der Vortrag diskutiert daher sowohl psychologische Ursachen als auch digitalisierte Mechanismen zur Meinungsmache, aber auch Möglichkeiten, sich selbst sowie die demokratische Gesellschaft vor den Auswirkungen dieser Phänomene zu schützen.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „Fake News – eine Gefahr für die Demokratie“ statt, die bis zum 10. Juli vor dem Koblenzer Schloss steht. Gefördert wird sie durch die Partnerschaft für Demokratie Koblenz im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Gastgebend ist der Verein Schängel*innen gegen Rechts. Dieser setzt sich für ein weltoffenes und tolerantes Koblenz ein, in dem Bürgerinnen und Bürger ohne Angst vor Rassismus, Fremden- oder Minderheitenfeindlichkeit und Nationalismus respektvoll miteinander leben können und sich aktiv gegen Rechts positionieren.

Weitere Informationen gibt es auf der Facebook-Seite des Vereins. Um Anmeldung wird gebeten.

Fake News erkennen und damit umgehen - Online-Workshop für Jugendliche

Im Netz begegnet man tagtäglich einer Vielzahl an Informationen. Nicht alles davon ist wahr. Was versteht man unter Fake News und welche Arten von Fake News gibt es?

Diesen Fragen geht ein Online-Workshop am Dienstag, 06. Juli um 18 Uhr nach. Die Teilnehmenden erhalten praktische Tipps, wie man Fake News enttarnt und was man tun kann, wenn man welche entdeckt. Der Workshop richtet sich an Jugendliche ab 14 Jahren und wird in Kooperation des Kinder- und Jugendbüros Koblenz mit der medien+bildung.com gGmbH im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie Koblenz durchgeführt.

Gefördert wird das Angebot durch das Kultur- und Schulverwaltungsamt der Stadt Koblenz und das Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Um Anmeldung an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. wird gebeten.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL