Thursday, 23. January 2020

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Wie die Digitalisierung unser Recht beeinflusst

Bis Februar 2020 beschäftigen sich an der Universität Trier acht öffentliche Vorträge mit der digitalen Dimension des Rechts.


Zum zweijährigen Bestehen der Vortragsreihe „Trierer Gespräche zu Recht und Digitalisierung“ lädt das Institut für Recht und Digitalisierung Trier (IRDT) zusammen mit dem Fachbereich Rechtswissenschaft dieses Wintersemester zur öffentlichen Ringvorlesung „Die digitale Dimension des Rechts“. Die Vorträge bei den „Trierer Gesprächen zu Recht und Digitalisierung“ stehen allen Interessierten offen und regen dazu an, sich kritisch mit aktuellen Themen der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Nach den Vorträgen haben die Zuhörer die Möglichkeit, mit den Referenten zu diskutieren.


In der Auftakt-Veranstaltung am 19. November 2019 erläutert Prof. Dr. Petra Pohlmann von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, welche Rechtsfragen sich beim Einsatz von KI in der Versicherung stellen. Weitere Vorträge beschäftigen sich zum Beispiel mit den neuen EU-Richtlinien für Kaufverträge über Waren und digitale Inhalte oder mit Fragen des Datenschutzes.


Die Vorträge der Ringvorlesung im Überblick

19.11.2019

Wenn der Sprachbot Versicherungen verkauft – Rechtsfragen des Einsatzes von KI in der Versicherung

(Prof. Dr. Petra Pohlmann, WWU Münster)


17.12.2019

Iustitia mit Digitalwaage - was kommt nach dem elektronischen Rechtsverkehr?

(PD Dr. Martin Fries, LMU München)


07.01.2020

Grotius goes Google: Potenziale und Probleme des Internetvölkerrechts

(PD Dr. Matthias C. Kettemann, LL.M. (Harvard), Hans-Bredow Institut)


14.01.2020

Schuldrechtsreform 4.0? Die neuen EU-Richtlinien für Kaufverträge über Waren und digitale Inhalte

(Prof. Dr. Beate Gsell, LMU München)


21.01.2020

Von der Rechtsinformatik zum Recht der Digitalisierung – eine Zeitreise durch die jüngere Rechtsgeschichte

(Prof. Dr. Nikolaus Forgó, Universität Wien)


28.01.2020

Universitäre KI-Forschung und Datenschutzrecht

(Prof. Dr. Nikolaus Marsch, Universität des Saarlandes)


04.02.2020

Tatort Internet – aktuelle, materiell-rechtliche und strafprozessuale Rechtsfragen

(RiBGH Dr. Wolfgang Bär, Bundesgerichtshof)


11.02.2020

Digitalworker – im Grenzbereich von Arbeits- und Zivilrecht

(Prof. Dr. Frank Bayreuther, Universität Passau)


Die Veranstaltungen sind kostenlos und beginnen jeweils dienstags um 18.30 Uhr im Hörsaal 10, Gebäude E, auf Campus I der Universität Trier.

9. November – Gedenken an die Pogromnacht 1938 in Andernach

Andernach. Drei kleine Lesungen mit zeitgenössischen Erinnerungen an den 9. November 1938 gibt es am Samstag um 19 Uhr im Historischen Rathaus Andernach (Hochstr. 52-54, 56626 Andernach).

Im Alter von neun Jahren erlebte der Schauspieler Mario Adorf die Pogrome bei einem Blick aus dem Fenster seines Internats in Mayen.
Aufzeichnungen des jüdischen Zeitzeugen Günther Berg und Tagebucheinträge eines Täters gestalten das Gedenken. Musikalische Impulse von Georg Philipp Telemann gibt Emmanuel Horn auf der Klarinette.

Ein gemeinschaftlicher Gang zur ehemaligen Synagoge beschließt den Abend.

Veranstalter: Initiative Erinnern Andernach.

Pressenotiz: Katrin Püschel.

Guter Journalismus vs. Fake-News: Wie Nachrichten entstehen

Vortrag des SWR bei der Kreisvolkshochschule am 21. November

KREIS MYK. Wie kommen die Nachrichten ins Radio oder ins Fernsehen? Nach welchen Kriterien werden die Nachrichten ausgewählt, wie wird die Seriosität überprüft? Das erfahren die Teilnehmer bei einem Vortrag der Kreisvolkshochschule am 21. November um 18 Uhr im Rathaus in Ochtendung.

Thomas Nettelmann, der Nachrichtenchef des SWR, vermittelt an dem Abend, wie der SWR Nachrichten produziert. Die Teilnehmer können dabei auch selbst Themen auswählen und eine Nachrichtensendung zusammenstellen. Hintergrund des kostenlosen Vortrages ist, dass sich die Arbeitsweisen im Nachrichtenjournalismus im digitalen Zeitalter grundlegend verändert haben. Informationen fließen immer schneller und sind jederzeit überall verfügbar, Wahrheit braucht manchmal allerdings Zeit.

Alle Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung gibt es unter www.kvhs-myk.de/.

Daniel Kempin und Dimitry Reznik im Kreishaus in Bad Ems

Rhein-Lahn-Kreis. Der Kantor Daniel Kempin und der Geiger Dimitry Reznik werden unter dem Titel „mir leben ejbik! – Wir leben ewig“ am kommenden Samstag, 9. November 2019, die Gedenkveranstaltung „Gegen das Vergessen" im Kreishaus des Rhein-Lahn-Kreises gestalten. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein eindrucksvoller Abend mit jüdischer Musik vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

Seit mehr als 30 Jahrenhält die Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises mit besonderen Veranstaltungen das Gedenken an die schrecklichen Ereignisse des 9. Novembers 1938 wach. Mit Lesungen, Konzerten, Vorträgen oder Theaterdarbietungen wird dabei an das Niederbrennen und die Zerstörung der jüdischen Geschäfte und Synagogen durch den nationalsozialistischen Mob in jener Nacht erinnert, an jene Ereignisse also, die unmittelbar zum Holocaust, der Verfolgung und Ermordung von Millionen jüdischer Mitbürger, führten. Die Veranstaltungen wollen dabei die ganze Welt des Judentums widerspiegeln, Hoffnung und Leid, Humor und Traurigkeit, Frohsinn und Verzweiflung. Besondere Gäste waren in den vergangenen Jahren unter anderem die Wiener Schauspielerin Andrea Eckert, das Ensemble „Klezmers Techter“ oder eine szenische Lesung mit dem Autor Ernst Heimes.

Bereits 2010 war das Duo Daniel Kempin und Dimitry Reznik eingeladen, die Veranstaltung „Gegen das Vergessen“ im Kreishaus zu gestalten. Doch Dimitry Reznik war kurzfristig verhindert, und Daniel Kempin gestaltete den Abend – vor begeistertem Publikum – alleine. In diesem Jahr werden nun alle beide da sein und den Abend gestalten. Ihre Musik beschreibt die Besonderheiten des jüdischen Lebens und Alltags. Im ersten Teil werden sowohl kulturelle Besonderheiten als auch historische Stationen thematisiert. Innerjüdische Gruppierungen als Reaktion auf diese Bedingungen werden mit zum Teil ausgelassenen, selbstironischen Liedern dargestellt. Im zweiten Teil wird u.a. am Beispiel des berühmten Dichters und Komponisten Mordechai Gebirtig (1877-1942) ein Auszug aus dessen musikalischem Ghetto-Tagebuch vorgestellt. Aber auch hier wird – wie der Titel des Programmes und des trotzigen Liedes aus dem Wilnaer Ghetto andeuten – der ungeheure (Über-) Lebenswillen und eine fast unverständliche Hoffnung zum Ausdruck gebracht.

Daniel Kempin, geboren 1964 in Wiesbaden, hat Musik und Judaistik studiert. Neben seinen Konzerten, Workshops und CD-Produktionen ist er auch als Vorbeter in der Frankfurter Jüdischen Gemeinde tätig. Der Geiger Dimitry Reznik wurde in Petrosawodsk (Russland) geboren. Auch er studierte Musik, u. a. bei Yehudi Menuhin, und ist durch eine umfangreiche Konzerttätigkeit (Frankreich, USA, Großbritannien, Russland, Israel etc.) und mehrere CD-Produktionen international bekannt geworden.

Die Gedenkveranstaltung „mir leben ejbik! – Wir leben ewig!“ mit Daniel Kempin und Dimitry Reznik findet am Samstag, 9. November 2019, um 20 Uhr im großen Sitzungssaal des Kreishauses des Rhein-Lahn-Kreises, Insel Silberau 1, 56130 Bad Ems statt. Der Eintritt kostet 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Karten gibt es in der Buchhandlung Meckel, Römerstraße Bad Ems, und an der Information im Kreishaus. Kartenreservierung: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Weitere Infos und Reservierung unter Tel.: 02603/972-177. Restkarten an der Abendkasse.

7. Offene Koblenzer Schulschach-Meisterschaft 2019

Am Sonntag, 17. November 2019 findet die „7. Koblenzer Schulschach-Meisterschaft 2019“ unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister David Langner statt. Die Meisterschaft wird als „offene“ Meisterschaft ausgetragen. Somit können alle Kinder und Jugendlichen (Vereins- und Hobbyspieler) sowohl von Koblenzer Schulen, als auch von allen Schulen außerhalb der Stadt teilnehmen.
Teilnahmeberechtigt sind alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 13. Die maximal mögliche Teilnehmerzahl beträgt 140. Daher gilt die Reihenfolge der Anmeldung. Das Startgeld beträgt 5,00 €. Die Austragung und Wertung erfolgt getrennt nach den Klassenstufen: Grundschulen (Klassen 1-4), Orientierungsstufe (Klassen 5 und 6) und Mittel- u. Oberstufe (Klassen 7-13).
Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde. In jeder Klassenstufe erfolgt sowohl ein Einzel- wie auch eine Mannschaftswertung. Bei der Mannschaftswertung in den Klassenstufen werden jeweils die drei besten Teilnehmer/innen einer Schule als Mannschaft gewertet. Die Gewinner der Plätze 1 bis 3 der Einzel- und der Mannschaftswertung erhalten zusätzlich zur Urkunde einen Pokal. Zudem erhält die Mannschaft mit der höchsten Punktwertung aller Klassenstufen den Sonderpokal des Oberbürgermeisters der Stadt Koblenz.

Gespielt werden fünf Runden Schnellschach mit jeweils 15 Minuten Bedenkzeit je Spieler pro Partie. Austragungsort ist die Aula im Schulzentrum auf der Karthause (Zwickauer Str. 22). Turnierbeginn ist um 13:00 Uhr. Anmeldeschluss am Turniertag: 12:30 Uhr.
Getränke und Verpflegung werden vor Ort angeboten. Parkmöglichkeiten bestehen neben dem Schulzentrum. Um Voranmeldung wird gebeten. Auskünfte und Anmeldungen an: Heinz Ningel, Schachverein Güls 1956, Tel.: 0261/2915941, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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