Sonntag, 15. Dezember 2019

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Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein

Vortrag von Andreas Pecht im Landesmuseum Koblenz

Raiffeisen und Marx – Große Ideen für kleine Leute

Am Mittwoch, den 30.10.10, findet um 18.30 Uhr ein Vortrag von Kulturjournalist Andreas Pecht in der Ausstellung „Tradition Raiffeisen: Wirtschaft Neu Denken“ im Landesmuseum Koblenz statt. Der Eintritt ist frei.

Andreas Pecht umreißt in seinem Vortrag Leben, Werk und Bedeutung von Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Karl Marx. Beide wurden 1818 in Rheinland-Pfalz geboren. Beide beschäftigten sich mit der Frage, wie die Situation für die „kleinen Leute“ verbessert werden kann.

Auch wenn vielfach die gleichen Fragen sie umtrieben, so waren ihre Antworten doch sehr verschieden. Andreas Pecht untersucht, wo die Gemeinsamkeiten von Marx und Raiffeisen liegen und wodurch sie sich grundlegend unterscheiden. Schließlich wirft er die Frage auf: Was hat das Schaffen der beiden Männer mit unserer heutigen Lebensrealität zu tun?

Eine gemeinsame Veranstaltung des Vereins der Freunde und Förderer des Landesmuseums Koblenz e.V. und dem Landesmuseum Koblenz.

Um Anmeldung wird gebeten: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Am Anfang war der Mord – Musikalischer Krimiabend

WALLMEROD. Am Anfang war der Mord:

Bildungsreferentin Regina Kehr und Dekanatskantor Jens Schawaller laden gemeinsam am Freitag, dem 08.11. um 19 Uhr zu einem Musikalischen Krimiabend in die Evangelische Christuskirche an der Frankfurter Straße 1 in 56414 Wallmerod ein.

Im Mittelpunkt dieses besonderen Erlebnisabends stehen Kriminalfälle der Bibel: Schon auf den ersten Seiten wird von Mord berichtet, es folgen Menschenhandel, Landraub, Vergewaltigung, Körperverletzung und unterlassene Hilfeleistung. Es geht um soziale Beziehungen, um menschliche Konflikte, um gesellschaftliche Missstände und oft genug auch um reine Machtfragen. Der Eintritt ist frei!

Die Angst vor dem Fremden überwinden

Lesung „Das Fremde, das in jedem wohnt – Wie Unterschiede unsere Gesellschaft zusammenhalten“ mit Zafer Şenocak in der Landeszentrale für politische Bildung am 25. Oktober 2019 in Mainz / Eintritt frei

Am Freitag, 25. Oktober 2019 um 19.00 Uhr lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) zur Lesung mit Diskussion „Das Fremde, das in jedem wohnt – Wie Unterschiede unsere Gesellschaft zusammenhalten“ mit Zafer Şenocak ein.

In der Bibliothek der Landeszentrale (Am Kronberger Hof 6, 3. OG) präsentiert der in der Türkei geborene und in München aufgewachsene Autor seine Erfahrungen mit Fremdheit, Abgrenzung und Angst. Die Grundthese seines Buches „Das Fremde, das in jedem wohnt“ ist, dass das Fremde nicht ohne das Eigene verstanden oder empfunden werden kann. Um die Angst vor dem Fremden zu überwinden, müsse man sich mit sich selbst und dem Fremden in sich auseinandersetzen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Carbadela Buchladen Mainz und der Edition Körber. Der Eintritt ist kostenlos!

Zafer Şenocak
am 25. Mai 1961 in Ankara geboren, wuchs dort und in Istanbul auf. 1970 siedelt die Familie nach München über. Dort studierte er ab Anfang der 80er Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie. Seit 1992 ist er deutscher Staatsbürger.
Der Autor, mit einer säkular denkenden Lehrerin als Mutter und einem in der islamischen Erneuerungsbewegung engagierten Vater, argumentiert aus seiner persönlichen Geschichte heraus und plädiert für eine moderne, partizipative Auffassung von Gesellschaft.
1979 gab Şenocak erstmals öffentliche Lesungen mit deutschsprachigen Gedichten. Anfang der 1990er schrieb er zahlreiche journalistische Beiträge zur türkischen Identität in der Moderne und zur islamischen Kulturtradition, u.a. für die taz, DIE WELT und die FAZ. Seine mehr als 20 Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Seit 1989 lebt er in Berlin.

Stormy Monday mit „Sir“ Oliver Mally im Lahnsteiner Jugendkulturzentrum

Im November wird gebluest

Lahnstein. Seit 34 Jahren ist der „Sir“ nun schon „on the road“. Und all das bei einer Frequenz von durchschnittlich bis zu 150 Gigs im Jahr – was für einen unermüdlich arbeitenden Künstler mit beinahe ausschließlich „eigenem“ Material nicht selbstverständlich ist.

„Sir“ Oliver Mally gehört laut „Concerto“ zu den Vertretern des „besten Blues‘ Europas“. Seine raue, konventionsfreie Musik entspricht reinem Extrakt der Bluesessenz. So wurden seine Alben international mit Lobeshymnen rezensiert. Er hatte „Amadeus“-Nominierungen und dreizehn Kategorie-Trophäen im Kritiker-Poll des Magazins „Concerto“ sowie einen Preis für das „Best Album Of The Year“ des deutschen Blues News Magazins.

Seine vielen Touren haben den „besten Blues-Sänger des Landes“ (Samir H. Köck, „Die Presse“) schon um die halbe Welt geführt – von Hamburg und Budapest, Graz und Waidhofen an der Thaya, bis hin zum Himalayan Blues Festival in Nepal.

Nun kommt er auch nach Lahnstein, mit seiner Gitarre, seiner Hingabe zur Musik und seinen intensiven Songs.

Vormerken: Montag, 04. November 2019, Jugendkulturzentrum, Wilhelmstraße 59, 56112 Lahnstein

Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Eintritt: 7 Euro; Karten und Infos unter 02621 50604 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Rheinisch-Nassauische Obstbautagung

Jugend formuliert ihre Vorstellungen über die Zukunft des Obstbaus

Klein-Altendorf. Am Freitag, den 15. November 2019, findet ab 14.00 Uhr im Forum auf dem Campus Klein-Altendorf die diesjährige Rheinisch-Nassauische Obstbautagung statt. Nach den Grußansprachen des Präsidenten des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, und des Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Obstbau, Norbert Schäfer, über aktuelle agrarpolitische Themen und Ziele im Obstbau, werden sich junge Obstbauern mit ihren Anliegen mit dem Staatssekretär des rheinland-pfälzischen Landwirtschaftsministeriums, Andy Becht, auseinandersetzen. Das Thema der Diskussionsrunde lautet: „Die Zukunft des Obstbaus – Was erwartet die Jugend von der Politik?“. Die Moderation übernimmt der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Obstbau, Norbert Schäfer.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt wird der neue Geschäftsführer der Bundesfachgruppe Obstbau, Jörg Hilbers, über proaktives Handeln in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen sprechen. Selbstverständlich stehen auch hier die Chancen und Risiken für den Obstbau im Mittelpunkt.

Zu dieser Tagung sind alle Interessierten herzlichst eingeladen. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, mit den Referenten und anwesenden politischen Vertretern zu diskutieren.

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