Mittwoch, 27. März 2019

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10.03.2019, 19.30 Uhr, Rhein-Mosel-Halle Koblenz

Sinfoniekonzerte ohne Orchester – mit einem einzigen Musiker mit der Orgel der Rhein-Mosel-Halle

Gereon Krahforst spielt auf einer der größten Saalorgeln Deutschlands

Am 10. März 2019 erklingt von neuem die Kemper-Orgel in der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz. Die Orgel ist die einzige große Saalorgel mit 5.676 Pfeifen, 71 Registern und vier Manualen, die in diesem Rahmen zum Einsatz kommt.

Gereon Krahforst, Custos und Organist der Rhein-Mosel-Hallenorgel, wird in der Veranstaltungsreihe, die in Kooperation mit der Koblenz-Touristik GmbH stattfindet, in insgesamt fünf Sinfoniekonzerten sämtliche Orgelsymphonien von Charles-Marie Widor (1844 – 1937) zur Aufführung bringen.

Hand aufs Herz: können Sie sich ein Sinfoniekonzert mit einem einzigen Live-Musiker ohne Orchester vorstellen? In der Rhein-Mosel-Halle Koblenz wird es möglich! Dort nämlich befindet sich eine große Konzertorgel, wenngleich nur wenige ihrer Pfeifen bei genauem Hinsehen sichtbar sind. Sie zählt zu den größten Saalorgeln Deutschlands und stellt mit der überragenden Akustik des Großen Saals der Rhein-Mosel-Halle einen besonderen Hörgenuss dar. Die Pfeifen sind links und rechts der Bühne verteilt und werden von einem mobilen Spieltisch aus bespielt. Das exklusive Bühnenkonzert zieht die Besucher auf eine ganz neue Art und Weise in seinen Bann, denn die Sitzplätze sind um den mobilen Spieltisch gruppiert und erlauben ein „direktes Dabeisein“ mit dem international bekannten Konzertorganisten und Komponisten Gereon Krahforst. Der Besucher sieht hautnah die Bedienung dieser mächtigen Orgel und wird in eine Klangfülle entführt, die direkter nicht sein kann.

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Femmage des Hedwig Dohm Trios in Koblenz, Trier und Speyer

Landeszentrale für politische Bildung lädt zu "Femmage an Hedwig Dohm" vom 13. - 15. März 2019 in Koblenz, Trier und Speyer ein


Im Rahmen ihres Schwerpunktthemas "Frauen verändern die Welt" feiert die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) vom 13. - 15. März 2019 in Koblenz, Trier und Speyer die Einführung des Frauenwahlrechts vor 100 Jahren mit einer "Femmage an Hedwig Dohm".

Die Femmage des "Hedwig Dohm Trios" mit Nikola Müller, Isabel Rohner und dem Schauspieler Gerd Buurmann stellt höchst unterhaltsam Dohms Leben und Werk vor und gibt dem Publikum Einblicke in 100 Jahre Frauenwahlrecht und in die Geschichte der Frauenbewegungen.

Die drei Veranstaltungen finden in Kooperation mit den jeweiligen Volkshochschulen und GleichstellungsbĂĽros sowie dem Mitteilrhein-Museum in Koblenz und der TUFA in Trier statt.

Die Termine sind in
- Koblenz: am Mittwoch, 13. März 2019 um 19.00 Uhr in der Stadtbibliothek Koblenz, Zentralplatz 1 (Anmeldung erforderlich: https://www.vhs-koblenz.de/einzelveranstaltungen . Die Kursnummer ist 1.0201)
- Trier: am Donnerstag, 14. März 2019 um 20.15 Uhr in der Tuchfabrik Trier e.V. (TUFA), Wechselstr. 4-6 (Vorverkauf (www.ticket-regional.de - Tel. 0651/9790777) & Abendkasse
- Speyer: am Freitag, 15. März 2019 um 18.30 Uhr im Rathaus Speyer, Historischer Ratssaal, Maximilianstr. 12. (Anmeldung unter https://www.vhs-speye.de/anmeldung und Abendkasse)

Hedwig Dohm (1831-1919),
eine wunderbar witzige und innovative Autorin, hat mit ihren Texten bis heute nichts von ihrer Frische und Aktualität verloren. Dohms politische Essays und Feuilletons legten ironisch die Haltlosigkeit des sog. "Alltagswissens" aus Schriften etwa von Möbius, Runge, Nietzsche und Maupassant dar und führten dieses mit Logik ad absurdum.

Die halbjährlichen Schwerpunktthemen der LpB
Seit 2018 bietet die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz jedes Halbjahr ein neues Schwerpunktthema mit vielfältigen Veranstaltungen. Nach "1968" und "Konsum" im letzten Jahr steht ab Januar 2019 das Thema "Frauen verändern die Welt" für ein halbes Jahr im Mittelpunkt.

Die VeranstaltungsĂĽbersicht finden sie unter www.politische-bildung-rlp.de/themen/themenschwerpunkt-frauen-veraendern-die-welt.html .

Neuwieder machen sich stark fĂĽr MenschenwĂĽrde

Internationale Woche gegen Rassismus beginnt am 11. März

Mit der Beteiligung an den bundesweiten Internationalen Wochen gegen Rassismus (IWgR) der gleichnamigen Stiftung möchten Neuwieder Institutionen, Organisationen und Bürger ein starkes Signal für ein friedliches Miteinander der Kulturen senden. Entsprechende Veranstaltungen werden in der Stadt Neuwied vom 11. bis 24. März durchgeführt und stehen unter dem Motto: „100% Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus“.

Bürgermeister Michael Mang betont: „Die Geschichte der Stadt Neuwied ist nicht denkbar ohne Toleranz gegenüber Neuankömmlingen und Verständnis für deren Lage. Deshalb ist es von großer Bedeutung, dass wir uns hier gemeinsam gegen die Versuche von Ausgrenzung und Schuldzuweisung engagieren. Denn Rassismus gibt es in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Von der Internationalen Woche gegen Rassismus mit seinem vielfältigen Programm geht eine Signalwirkung für ein von gegenseitigem Respekt geprägtes Zusammenleben aus.“

Die IWgR beginnen in Neuwied am Montag, 11. März. Im Untergeschoss der VHS Neuwied, Heddesdorfer Straße 33, öffnet von 16 bis 17.30 Uhr der „Bunte Kunsttreff Die Brücke“ seine Ateliertür. Er präsentiert die Ergebnisse seiner offenen Kreativkurse.

Nächster Termin ist Mittwoch, 13. März. Um 20 Uhr läuft in der Schauburg der soeben mit einem Oscar prämierten Film „Green Book - Eine besondere Freundschaft“, ein spannendes Roadmotive über Musik, Freundschaft und den alltäglichen Rassismus in den USA der 1960er-Jahre.

Das vom Europäischen Sozialfond Rheinland-Pfalz (ESF) und Jobcenter Neuwied geförderte Projekt „Aktiv in die Zukunft 2019“ unterstützt junge Geflüchtete bei ihrer Integration. Die Teilnehmenden stellen das Projekt und seine Inhalte am Freitag, 15. März, von 10 bis 12 Uhr in der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW), Matthias-Erzberger-Straße 32-34, vor.

Der Montag, 18. März, steht im Zeichen des großen Aktionstags „Gemeinsam für eine bunte Stadt Neuwied - gegen Rassismus und Hass!“. Von 12 bis 16 Uhr klären die vielen Initiatoren die Neuwieder Bürger über Rassismus und seine Folgen für ein friedliches Miteinander auf.

Ethnische Vielfalt und harmonisches Miteinander bildhaft darzustellen, das war das Ziel eines Kunstprojekts, das ehrenamtlich im „Café am Mittwoch“ Tätige organsiert haben. Im Pfarrheim an der Gladbacher Marienkirche präsentieren die Initiatoren am Mittwoch, 20. März, ab 17 Uhr die Ergebnisse der Aktion. Daran schließt sich eine Feier mit internationalen Gerichten und Musik an.

Ein weiterer Film, der das Thema Rassismus aufgreift, ist am Mittwoch, 20. März, um 20 Uhr in der Schauburg zu sehen. „BlacKkKlansman“ thematisiert eine aberwitzige Aktion aus den 1970er-Jahren in den USA. Ein afro-amerikanischer Polizist infiltriert den Ku-Klux-Klan. Der Film verbindet Komik und Seriosität, Satire und Realität zu einem cleveren Statement zum Thema Rassismus.

Ein Vortrag mit anschließender Diskussion und internationalem Büfett steht für Donnerstag, 21. März, ab 11 Uhr in den Räumlichkeiten der Deutsche Angestellten-Akademie (DAA) Neuwied an der Engerser Straße 13 in Neuwied auf dem Programm. Im Vortrag geht Sabine Kleinmann, Dozentin für den Lehrgang „Perspektive für Flüchtlinge“, auf die verschiedenen Aspekte und die Motivation in der Vermittlung von Lerninhalten ein.

„Der Beirat kocht“ heißt es am Donnerstag, 21. März, ab 17 Uhr in der Lehrküche der VHS Neuwied, Heddesdorfer Straße 33. Die Mitglieder des Beirates für Migration und Integration der Stadt Neuwied laden zu einer gemeinsamen internationalen kulinarischen Reise ein. Wer neugierig auf den Kochabend ist, der meldet sich an bei Dilorom Jacka, Tel. 02631 802 284, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

An der IWgR beteiligen sich folgende Organisationen: Amnesty International Gruppe Neuwied, AWO Bezirksverband Rheinland, die Beiräte für Migration und Integration in Stadt und Kreis Neuwied, Caritasverband Neuwied, Caritas Koblenz, DAA Neuwied, Diakonisches Werk im Kirchenkreis Wied, EIRENE Internationaler Christlicher Friedensdienst, FAW gGmbH, Filmtheaterbetriebe Weiler, Kolpingfamilie Gladbach und kfd Gladbach, Die Linke, MinsKi, Stadtverwaltung Neuwied und VHS Neuwied.

Eine Übersicht aller Veranstaltungen während der Woche gegen Rassismus gibt es im Internet unter www.neuwied.de/gegen-rassismus.html. Weitere Informationen zum Veranstaltungsreigen vom 11. bis 21. März erteilt die Integrationsbeauftragten der Stadt Neuwied, Dilorom Jacka, unter Telefonnummer 02631 802284 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Im März in der Stadtbibliothek: Frauengeschichte am Donnerstag

Wir können uns heute oft nur schwer vorstellen, wie Frauen in früheren Jahrhunderten gelebt haben. Waren sie völlig rechtlos oder gab es für sie schon damals Spielräume zu Selbstverwirklichung und individueller Entwicklung? Fakt ist: Frauen haben Geschichte maßgeblich mitgestaltet – auch hier in Koblenz.

In einer frauengeschichtlichen Vortragsreihe widmen sich Gleichstellungsstelle, Stadtarchiv und Stadtbibliothek diesem Thema und schauen – gemeinsam mit den Referentinnen - genauer hin, wie sich das Leben von Frauen in Koblenz in unterschiedlichen Epochen gestaltet hat. Die Zuhörerinnen und Zuhörer werden mitgenommen auf eine Zeitreise in die Vergangenheit und können sich auf interessante Vorträge freuen.
Den Anfang macht die Historikerin Judith Höhn-Engers, Stadtarchiv Koblenz am Donnerstag, 14. März 2019. Ihr Blick liegt auf der Zeit des Mittelalters. In ihrem Vortrag mit dem Titel „Zwischen Klosterleben und Geldhandel – die mittelalterliche Szene der Frauen“ zeigt sie am Beispiel einiger Koblenzerinnen auf, welchen gesellschaftlichen, familiären und beruflichen Wandel dieses Jahrtausend zwischen 500 und 1500 nach Christus hervorgebracht hat.

Der Vortrag findet statt am 14. März 2019, 17 Uhr, Stadtbibliothek im Forum Confluentes, Zentralplatz 1 in Koblenz. Der Eintritt kostet 3 Euro. Karten erhalten Sie Vorverkauf in der Stadtbibliothek.
Weitere Informationen zu diesem und weiteren spannenden Vorträge zur Frauengeschichte in Koblenz finden Sie im Internet unter www.frauen.koblenz.de und in den Flyern, die u.a. in der StadtBibliothek ausliegen

Film "Die göttliche Ordnung" oder die Schweiz und das Frauenwahlrecht

Film "Die göttliche Ordnung" von Petra Volpe am 11. März 2019 im Mainzer Palatin-Kino

Im Rahmen ihres Schwerpunktthemas "Frauen verändern die Welt" lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) am Montag, 11. März 2019 um 19.30 Uhr zum Film "Die göttliche Ordnung" nach Mainz ein.

Im Palatin-Kino (Hintere Bleiche 6-8) steht in dem 96 Minuten langen Film von Regisseurin und Drehbuchautorin Petra Volpe die Schweiz im Mittelpunkt. Vor fast 50 Jahren herrschte dort noch die "göttliche Ordnung". Als im Sog der 68er das Frauenwahlrecht eingeführt werden soll, gerät die junge Mutter Nora in den Strudel der Ereignisse in einem beschaulichen Dorf im Appenzell. Chauvinistische Vorurteile und echte Frauen-Solidarität treffen aufeinander, bevor das Wahlrecht für Frauen auf Schweizer Bundesebene von den allein stimmberechtigten Männern beschlossen wird.

Doch einige Kantone der Zentral- und Ostschweiz lehnten das Frauenwahlrecht immer noch vehement ab. Und erst 1990 folgte der Kanton Appenzell Innerrhoden als letzter einem Bundesgerichts-Urteil und lieĂź seine Einwohnerinnen endlich zur Wahl zu.

Der Eintritt kostet 4,50 € normal und 3,50 € ermäßigt. Mehr zum Film finden Sie unter: www.goettlicheordnung.de .

Die halbjährlichen Schwerpunktthemen der LpB
Seit 2018 bietet die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz jedes Halbjahr ein neues Schwerpunktthema mit vielfältigen Veranstaltungen. Nach "1968" und "Konsum" im letzten Jahr steht ab Januar 2019 das Thema "Frauen verändern die Welt" für ein halbes Jahr im Mittelpunkt.

Die VeranstaltungsĂĽbersicht finden sie unter https://politische-bildung-rlp.de/themen/themenschwerpunkt-frauen-veraendern-die-welt.html .

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