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Freitags-Frühstück "Vereinbarkeit von Pflege und Beruf:

Vom Tabu zur betrieblichen Realität"
Freitag, 23. März 2018
8:30 Uhr - 10 Uhr
IHK Koblenz, Schlossstraße 2, Koblenz

Die Gesellschaft altert - die Zahl der pflegebedürftigen Personen steigt. Im Juni 2017 gab es in Deutschland bereits mehr als 3,1 Millionen pflegebedürftige Menschen, rund drei Viertel von ihnen wurden durch Angehörige gepflegt.
Für Berufstätige, die Familienmitglieder pflegen, ist es eine große Herausforderung, die zeitintensive Pflege und ihren Job miteinander in Einklang zu bringen. Und die Zahl der Beschäftigten, die vor dieser Herausforderung stehen, steigt, denn die Lebensarbeitszeit verlängert sich. Unternehmen sollten sich auf diese Entwicklung einstellen, um als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben und nicht auf das Know-how erfahrener Mitarbeiter verzichten zu müssen. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz möchte Betriebe dabei unterstützen und lädt am Freitag, 23. März, von 8:30 bis 10 Uhr zum Freitags-Frühstück in ihre Räume ein (Schlossstraße 2, Koblenz). Das Frühstück steht unter dem Thema "Vereinbarkeit von Pflege und Beruf: Vom Tabu zur betrieblichen Realität": Pflege-Expertin Stefanie Steinfeld stellt dar, wie Betriebe eine pflegesensible Unternehmenskultur entwickeln, in der Mitarbeiter schnell eine tragfähige Lösung finden und damit frühzeitig und unbelasteter in den Betrieb zurückkehren können. Weitere Informationen und ein Anmeldeformular stehen auf www.ihk-koblenz.de unter Eingabe der Nummer 3808376 bereit.

„Stunde der Philharmonie“

Im sechsten Konzert der „Stunde der Philharmonie“ in der Spielzeit 2017/18 darf sich das Publikum auf Interpretationen ausgewählter Werke in kleiner Besetzung im Görreshaus freuen. Am 11. März um 11 Uhr spielt das Quartett, bestehend aus Violine, Viola, Violoncello und Klavier, Stücke von Wolfgang Amadeus Mozart, Sergei Rachmaninoff und Johannes Brahms.

Sein Klavierquartett g-Moll KV 478 vollendete Mozart im Oktober des Jahres 1785. Zunächst stieß das Werk auf wenig Begeisterung in seiner Hörerschaft: „Das Publikum, in Wien und anderwärts, war auf ein solches Werk wenig vorbereitet“, erklärte der deutsch-amerikanische Musikwissenschaftler Alfred Einstein. Diese Resonanz führte zu Konflikten zwischen Mozart und seinem Wiener Verleger Franz Anton Hoffmeister, der daraufhin aus ihrem Vertrag dringend auszusteigen wünschte. Wenig später erfreute sich das dreisätzige Stück jedoch großer Beliebtheit. Bis heute gilt es als Prototyp für eine bis dahin nie gehörte Gattung von Klavierquartetten.

Auf Mozarts Quartett folgt das einsätzige Klaviertrio „Trio Elégiaque“ Nr. 1 g-Moll von Sergei Rachmaninoff, das der Komponist kurz vor seinem Studienabschluss fertigstellte. Die Uraufführung fand am 30. Januar des gleichen Jahres in Moskau statt. Der Tod Tschaikowskis ein Jahr später veranlasste Rachmaninoff zur Komposition eines zweiten Trio Elégiaque Nr. 2 in d-Moll, welches er seinem Vorbild widmete und sich an dessen Klaviertrio in a-Moll op. 50 orientierte.  Da das erste Trio erst 1947 veröffentlicht wurde, kam es des Öfteren zu Verwechslungen. Bemerkenswert ist allerdings, dass bereits sämtliche Charakteristika des späteren Rachmaninoffs, sein Personalstil, die elegische Grundstimmung sowie sein vollgriffig-üppiger Klaviersatz hier ausgebildet sind. Rachmaninoff verstand Musik als Ausdruckskunst, als persönliches Bekenntnis und so hatte diese vorwiegend lyrischen oder dramatischen Charakter.

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Pearls of Pop – Shama Abbas & Band am Samstag, 7. April, im Kreishaus in Bad Ems

Rhein-Lahn-Kreis. Sie ist zweifelsohne eine der profiliertesten Jazz-Sängerinnen unserer Region – Shama Abbas. Stimmgewaltig, mitreißend, sympathisch – so kennt das Publikum sie seit vielen Jahren von unzähligen Konzerten. Doch in jüngster Zeit hat Shama Abbas sich etwas rar gemacht, umso glücklicher ist daher das Kulturreferat des Rhein-Lahn-Kreises, dass es gelungen ist, die renommierte Sängerin für das diesjährige Frühlingskonzert im Kreishaus zu gewinnen. Am Samstag, 7. April 2018, um 20 Uhr wird sie ihre ganz persönlichen „Pearls of Pop“ vorstellen. Bekannte und auch unbekannte „Perlen der Popmusik“ – von Carol King über Elton John bis zu den Beatles und Randy Newman – wird Shama Abbas auf ihre eigene, unnachahmliche Weise interpretieren und so erneut ihr Publikum begeistern.

Acht Jahre ist es her, dass die in Neuwied lebende Sängerin zuletzt im Kreishaus zu Gast war. Spielte sie damals mit ihrer zwölfköpfigen Bigband, so wird sie nun von einem kleinen Ensemble aus vier herausragenden Musikern begleitet. Martin Herden (Gitarre), Christopher Kupp (Kontrabass), Stefan Löschner (Gitarre) und Timo Dickscheid (E-Piano) werden die grandiose Stimme von Shama Abbas mit swingenden Rhythmen und filigranen Soli umspielen und umschmeicheln, vorwärtstreiben und virtuos unterstützen.

Geboren in Pakistan und aufgewachsen in Nordengland, wohnt Shama Abbas seit Anfang der 1980er Jahre am Mittelrhein. Von hier aus machte sie sich schnell weit über die Grenzen der Region hinaus einen Namen als hervorragende Interpretin des klassischen Jazz, Swing und Blues. Ihre Stimme, ihre Ausstrahlung, ihre Kreativität und ihre Leidenschaft für die Musik schaffen es seit dieser Zeit gleichsam mühelos, das Publikum in den Bann zu ziehen. Ob im intimen Rahmen eines kleinen Clubs oder in großen Hallen – Shama Abbas muss man einfach gehört und gesehen haben.

Das „Frühlingskonzert im Kreishaus“ mit Shama Abbas & Band beginnt am Samstag, 7. April 2018, um 20 Uhr im großen Sitzungssaal des Kreishauses des Rhein-Lahn-Kreises, Insel Silberau 1, 56130 Bad Ems. Einlass ist ab 19.30 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro ermäßigt 8 Euro. Vorverkauf: Buchhandlung Adam, Bad Ems Buchhandlung Meckel, Bad Ems, Information in der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises. Kartenvorbestellungen/Reservierungen unter Tel.: 02603/972-177. Restkarten an der Abendkasse. Das Konzert wird präsentiert vom Kulturkreis Rhein-Lahn und unterstützt von der Nassauischen Sparkasse.

Reinhard-Mey-Abend zum Abschluss der Kreuzgang Konzerte

Er ist wohl einer der größten deutschen Chansioniers – Reinhard Mey. Ihm und seinen Liedern – von den Anfängen bis zu aktuellen Songs – widmet der Liedermacher Andreas Sittmann einen ganzen Abend. Bei „Der Mörder war immer der Gärtner“ oder „Die heisse Schlacht am kalten Buffet!“ werden Erinnerungen geweckt. Aber auch die romantischen Liebeslieder „Herbstgewitter“ oder „Ihr Lächeln war wie ein Sommeranfang“ dürfen am Montag, 4. Juni, 20 Uhr, bei den Neuwieder Kreuzgang Konzerten nicht fehlen. Andreas Sittmann interpretiert die Lieder teils ganz neu. Unterstützt wird er dabei von der Geigerin Isabell Krohn, die die Songs mit wunderschönen Melodien umrankt.

Tickets gibt es unter anderem in der Tourist-Information Neuwied, Tel. 02631 802 5555, bei allen Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen oder beim zentralen Online-Bestell-Service www.kreuzgang-konzerte.de.

Kreuzgang Konzerte: Mundmukke aus Berlin

Delta Q sind die vier Stimmen von Sebastian Hengst, Thorsten Engels, Martin Lorenz und Sean Haefeli – und nur die vier Stimmen. Am Montag, 28. Mai, 20 Uhr, singen sie bei den Neuwieder Kreuzgang Konzerten über Alltagshelden, digitale Cowboys, Vollblutvisionäre und Teilzeitnörgler. Dabei entwickelt die Berliner Vokalband das A-cappella-Genre weiter, ob als Volkslieder oder eigenwillige Mischungen aus Ethno und Trip Hop. Das Ganze intelligent getextet und witzig choreografiert mit überraschenden Cover-Arrangements und Eigenkompositionen mit Ohrwurm-Qualität. Mitsingen und Mitwippen ist ausdrücklich erwünscht.

Tickets gibt es unter anderem in der Tourist-Information Neuwied, Tel. 02631 802 5555, bei allen Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen oder beim zentralen Online-Bestell-Service www.kreuzgang-konzerte.de.

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