Montag, 20. Mai 2019

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Ausstellungseröffnung "Im Bann der Klänge. Franz von Stuck und die Musik"

Als erfolgreicher Porträtist und Erfinder neuartiger und origineller Bildwelten wurde der Maler, Graphiker und Bildhauer Franz von Stuck (1863-1928) im gesamten deutschen Kaiserreich geschätzt und bewundert. Schon bald nach seinem Debüt in München gehörte er zu den einflussreichsten Persönlichkeiten des Jugendstils und wurde ein tonangebendes Mitglied der Münchner Gesellschaft, eine Position, die mit allen Facetten groß-bürgerlicher Repräsentation verbunden war. Dazu gehörte in der Zeit um 1900 in besonderem Maß die Musikpflege, und so veranstaltete von Stuck mit seiner als Sängerin ausgebildeten Ehefrau Mary in der von ihm selbst entworfenen prächtigen Villa musikalische Soireen und stattete dafür seinen Musiksalon mit besonderer Sorgfalt aus.

Aber auch in seinen Gemälden und Plastiken griff Franz von Stuck immer wieder auf musikalische Motive zurück. Fasziniert von der lebendigen Energie der Klänge, schuf er Darstellungen fröhlich musizierender Faune oder beschwingter Gruppen junger Frauen beim Tanz, die in ihrer Dynamik und Lebensfreude beim zeitgenössischen Publikum großen Anklang fanden.

Auch mit Ludwig van Beethoven (1770-1827), den er nach eigener Aussage glühend verehrte, beschäftigte sich der Münchner „Künstlerfürst“ von Stuck intensiv. Er gestaltete mehrere Beethoven-Phantasie-Portraits, schuf Reliefs nach der berühmten Lebendmaske des Komponisten und entwarf sogar ein Denkmal für ihn.

Die in Kooperation mit dem Beethoven-Haus Bonn entstandene Kabinett-Ausstellung des Mittelrhein-Museums zeigt auf, welch wichtige Rolle die Musik für Franz von Stuck spielte und gibt zugleich einen Einblick in die Kulturpflege und das Gesellschaftsleben der Wilhelminischen Epoche.

Eröffnung: Freitag, den 29. März 2019 um 19 Uhr

Laufzeit : 30. März 2019 bis Sonntag, den 16. Juni 2019

Begleitprogramm zur Ausstellung:

KUNSTGESPRÄCH MIT DEM KUNST- UND KULTURBÜRO DUCTUS

Dienstag, 16. April 2019 um 18 Uhr

Nach einer kleinen Einführung und einem Glas Sekt geht es in die Kabinettausstellung.

Kosten € 12, ermäßigt € 10

Anmeldung unter:

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KUNST, MUSIK UND TANZ UM 1900

Das Ballett des Theaters Koblenz präsentiert im Rahmen einer Führung durch die Ausstellung jeweils zwei zeitgenössische Tanzstücke.

Mittwoch, 08. Mai 2019

Mittwoch, 22. Mai 2019

Mittwoch, 05. Juni 2019

Jeweils um 18 Uhr

Kosten € 12, ermäßigt € 10

Anmeldung/Info per Mail unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , telefonisch unter 0261 129 - 2520

OSTERFERIEN-WORKSHOP: KINDER AN DIE MACHT!

Dienstag, 23. April bis Freitag, 26. April 2019

Vier Tage lang experimentieren wir mit unterschiedlichen Techniken und Materialien, um fröhliche, witzige und farbenfrohe Visionen einer Welt zu schaffen, in der Kinder mitbestimmen.

Für Kinder von 7 bis 11 Jahren.

Kosten: € 53

Anmeldung/Info per Mail unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , telefonisch unter 0261 129 - 2520

Komödienklassiker "Arsen und Spitzenhäubchen" mit Puppen im Theater Koblenz

Arsen und Spitzenhäubchen
Puppentheater nach der Komödie von Joseph Kesselring

New York - ein Häusermeer voller Lasterhöhlen und Verbrecherschlupfwinkel. Das wahre Sündenbabel. Doch inmitten dessen findet sich eine wahre Oase des Friedens: das alte Haus der Schwestern Brewster. Niemand wird an ihrer Tür abgewiesen und mancher Gast bleibt für immer. Abby und Martha Brewsters Teestunden sind berühmt, Marthas Quittemarmelade, Kekse und Holunderwein nicht minder. Die Polizisten genießen die Gegenwart der frommen und liebenswerten alten Damen, die sich um ihren verrückten Neffen Teddy kümmern. Auch Mortimer, Teddys Bruder hat mit Elaine hier sein Glück gefunden. Alles scheint friedlich und selig - doch eines Abends durchstöbert Mortimer durch Zufall die Fenstertruhe im Haus und stößt auf das furchtbare Geheimnis seiner Tanten, zu allem Überfluss platzt dann auch noch Mortimers verhasster Bruder Jonathan ins Haus, mit einem weiteren Skandal im Gepäck. Der gesamte Trubel, der dadurch entsteht, lässt Mortimer fast den Verstand verlieren.

Joseph Otto Kesselring erlebte seinen Durchbruch mit der parodistischen Kriminalkomödie "Arsen und Spitzenhäubchen", die 1941 in New York uraufgeführt wurde. Der Erfolg war überwältigend, das Stück lief vier Jahre lang vor ausverkauftem Haus, und wurde, wie die Enzyklopädie des amerikanischen Theaters schreibt, "zum größten Theatererfolg in Amerika während der ganzen Kriegsjahre". Im Theater Koblenz ist diese Komödie nun erneut als Wiederaufnahme zu erleben. Erzählt mit Handpuppen, die einem optisch ungeheuerlich bekannt vorkommen, in einer wundervoll detailverliebten Kulisse und mit einer Extraportion bunt gemischter Songausschnitte, hüllt sich die Geschichte in ein verspieltes, aber etwas anderes Gewand.

Inszenierung: Rodrigo Umseher
Bühne, Kostüme und Puppenbau: Christian Binz

Mit: Luisa Grüning, Jarnoth, Myriam Rossbach, Hendrika Ruthenberg

Premiere am Samstag, den 23. März 2019 um 20:00 Uhr auf der Probebühne 2 (ausverkauft!)

Weitere Vorstellungen: 27. März; 5./ 7./ 17./ 20./ 26./ 27. April

Kontakt, Karten und Informationen:
Theaterkasse im Forum Confluentes, Zentralplatz 1, täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, Tel.: (0261) 129 2840 & 129 2841
Internet: www.theater-koblenz.de

Veranstaltung Bundesarchiv / Theater am Werk

Das Bundesarchiv lädt  ein zu einer szenischen Lesung mit dem „taw – 
theater am werk“, Koblenz:

Was ist die Welt…

Leben – Liebe – Krieg

2018 – 100 Jahre nach dem 1. Weltkrieg

am Mittwoch, dem 27. März 2019, um 18.00 Uhr.

Texte, Gedichte und Songs über das Leben, das Heimkehren - für die Liebe und gegen den Krieg.

Wir wurden geboren und es war Krieg, irgendwo! Wir werden sterben und es wird immer noch Krieg sein, irgendwo! Dazwischen leben wir, erleben die Welt. Dazwischen erwacht, wächst und vergeht unsere Liebe. 2014 hatte „taw - theater am werk“ eine Produktion zur Erinnerung an den Beginn des Ersten Weltkrieges erarbeitet und vorgestellt. Das Kriegsende 1918  war gleichermaßen Anlass für die künstlerische Auseinandersetzung mit den historischen Ereignissen.

Was bedeutete das Ende des Krieges für „Sieger“, was für „Besiegte“? Welche Konsequenzen ergaben sich hier wie dort, welche Hoffnungen und Vorsätze entwickelten sich, wie entstanden Legenden und Erzählungen? Diese Fragen greift die neue Produktion aus dem Jahr 2018 auf. Das Bühnenbild gestaltet Aloys Rump. Im Foyer werden ausgewählte Werke des Bopparder Künstlers zu sehen sein.

„taw – theater am werk“ wurde im Jahr 2001 von der Regisseurin Walla Heldermann als gemeinnütziger Verein gegründet. Das mobile und agile Theater hat sich in den vergangenen 17 Jahren einen festen Platz in Koblenz erworben und inzwischen an 25 Spielstät-ten gastiert. Zur Inszenierung gelangen Autoren-Theaterstücke, meist Collagen aus Texten und Musik, in Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern.

Eintritt frei
Veranstaltungsort: Bundesarchiv, Potsdamer Straße 1, 56075 Koblenz (Karthause)
Anmeldung telefonisch 0261 505 700, mit E-Mail: 
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„Das Ende der Wahrheitssuche – Justiz zwischen Macht und Ohnmacht“

Gemeinsame Veranstaltung des Vereins Pro Justiz Rheinland e.V., des Vereins der Rechtsanwälte Koblenz e.V., des Deutschen Richterbundes – Bezirksverein Koblenz und der Staatsanwaltschaft Koblenz

„Das Ende der Wahrheitssuche“ - so lautet der Titel eines Buches des langjährigen Leiters der ARD Politikmagazins „Panorama“, Dr. Joachim Wagner, über die Justiz in Deutschland. Grundlage seiner Arbeit waren fast 200 Interviews mit Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten. Auf ihrer Basis beschreibt und analysiert der Autor unter anderem das Selbstverständnis von Richterinnen und Richtern, eine neue Richtergeneration sowie die Feminisierung der Justiz. Seine Thesen: Die Wahrheitssuche spiele im Justizalltag nur noch eine Nebenrolle, während einvernehmliche Konfliktlösungen einen Siegeszug angetreten hätten. Die Justiz sei nicht generell überlastet, lediglich eine Minderheit von Richtern und Staatsanwälten arbeite mehr als 45 Stunden in der Woche. Allerdings sei die Arbeit innerhalb der Justiz ungerecht verteilt und es fehle an einem Personalausgleich für Ausfälle durch Schwangerschaften und die verbesserte Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Dr. Wagner wird seine Thesen am

28.03.2019 um 18.00 Uhr

im Foyer des Neuen Justizzentrums Koblenz

vorstellen.

Im Anschluss an den Vortrag von Dr. Wagner findet eine Podiumsdiskussion auch mit Vertretern der Anwalt- und Richterschaft statt. Sicherlich werden die höchst diskussionswürdigen Thesen von Dr. Wagner hinterfragt und mit dem jeweils Erlebten verglichen werden.

In jedem Fall steht die Justiz vor – auch für Bürger, Rechtsanwälte und sonstige am Rechtsstaat Interessierte höchst relevanten – massiven Umwälzungen (e-Rechtsverkehr, Massenverfahren, Organisationsfragen, Spezialisierungen usw.). Eine Standortbestimmung und Einschätzung der realen Situation und vorhandener bzw. fehlender Potentiale ist zwingend erforderlich.

Zu dieser Veranstaltung laden der Verein Pro Justiz Rheinland e.V., der Verein der Rechtsanwälte Koblenz e.V., der Deutschen Richterbund – Bezirksverein Koblenz - und die Staatsanwaltschaft Koblenz alle herzlich ein.

Darknet: Nicht alles ist kriminell oder verboten

"Darknet - Waffen, Drogen, Whistleblower. Wie die digitale Unterwelt funktioniert" am 25. März 2019 in der Landeszentrale für politische Bildung in Mainz / Eintritt frei

Am Montag, 25. März 2019 um 18.30 Uhr zum lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) zu Vortrag und Diskussion zum Thema "Darknet - Waffen, Drogen, Whistleblower. Wie die digitale Unterwelt funktioniert" nach Mainz ein.

Im Gerty-Spies-Saal der LpB (Am Kronberger Hof 6) zeigt Technologiejournalist Stefan Mey die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Nutzung des Darknet und präsentiert die sich daraus ergebenden ethischen und politischen Fragen. Der Eintritt ist frei!

Stefan Mey

berichtet in Medien wie heise online, iX, Spektrum.de, Fluter.de und Le Monde Diplomatique, was die Digitalisierung für unsere Gesellschaft, Politik und Wirtschaft bedeutet.
In Halle an der Saale geboren, studierte er an der Uni Halle, der Uni Postdam und der FU Berlin Publizistik und Soziologie. Seine Magisterarbeit handelte von der "Ökonomie von Blogs". Zu seinen Spezialthemen gehören u.a. Bitcoin und Blockchain, Spam, Smartphones und das Darknet.
Zum Darknet erschien 2017 von ihm das Sachbuch "Darknet - Waffen, Drogen, Whistleblower. Wie die digitale Unterwelt funktioniert".

Darknet
kennen viele nur aus Berichten zu Skandalen.
Doch in der Informatik bedeutet es einfach ein "Peer-to-Peer-Overlay-Netzwerk", in dem die Nutzenden ihre verschlüsselten Verbindungen untereinander manuell herstellen. Angriffe mit Zugriff auf das Netzwerk sind so erschwert. Umgangssprachlich wird der Begriff heute oft allgemein für anonymisierte, zensurfreie und Nutzer-zu Nutzer verschlüsselte Netzwerke verwendet, die wie TOR auch einladungsfrei (und damit weniger sicher) funktionieren.
Die Darknet-Technik hilft Menschen in aller Welt anonym und zensurfrei zu kommunizieren. Und dies nutzen nicht nur Kriminelle, sondern auch Journalisten, Menschenrechtsorganisationen und Whistleblower.

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