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Frühlingsfest im Jugendkulturzentrum Lahnstein

Nouruz-Fest wird seit 3000 Jahren gefeiert

Lahnstein. Zum 4. Mal in Folge wird am Samstag, den 23. März 2019, um 18 Uhr zum Frühlingsanfang das Nouruz-Fest im Lahnsteiner Jugendkulturzentrum gefeiert.

Der Frühling ist die beste Jahreszeit, um Mensch und Natur zu feiern. Die kurzen und dunklen Tage des Jahres sind vorüber und die Sonne breitet sich über das Land. Neben dem traditionellen Osterfest, das wir in Deutschland feiern, gibt es zahlreiche andere Frühlings- und Neujahrsfeste, die überall in der Welt beheimatet sind. Eines davon ist das altiranische Nouruz-Fest, das seit über 3000 Jahren gefeiert wird und damit eines der ältesten Feste der Menschheit ist. Seit 2009 zählt es deswegen zum UNESCO-Welterbe der „Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit“.

Mehr als 300 Millionen Menschen in aller Welt - vom Balkan (Mazedonien, Albanien) über die Schwarzmeerregion (Bulgarien, Rumänien), dem Kaukasus (Aserbaidschan, Türkei), Zentralasien (Kasachstan, Usbekistan) bis in den Nahen Osten (Iran, Afghanistan, Syrien) - feiern bei diesem Anlass die Liebe, Freude, Freundschaft und Solidarität. Konflikte werden beendet, die ältere Generation gewürdigt und die Botschaft des Friedens in alle Himmelsrichtungen getragen.

Bei Musik, Tanz und internationalen Speisen bietet das Jugendkulturzentrum allen Interessierten die Gelegenheit gemeinsam den Frühling willkommen zu heißen. Einlass ist ab 17 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro. Um vorherige Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen unter der Telefonnummer 02621 50604.

Osterbasar im St. Elisabeth Krankenhaus

Der Lahnsteiner Freundeskreis des Friedensdorf International lädt zwei Wochen vor Ostern am Sonntag, den 07. April 2019 von 9.00 - 18.00 Uhr in das Foyer des St. Elisabeth Krankenhauses in Lahnstein zum traditionellen Osterbasar ein. Lassen Sie sich überraschen. Das Angebot reicht von Kunsthandwerklichem, wunderschönen Osterkränzen und -gestecken bis hin zu allerlei anderen Dekorations- und Geschenkideen. Auch die begehrten Kochbücher "Rezepte die helfen" 1 und 2 werden am Basar erhältlich sein.

Besuchen Sie den Osterbasar und schauen Sie sich in gemütlicher Atmosphäre nach ein paar schönen Oster-Dekorationen für sich und Ihre Lieben um. Für das leibliche Wohl sorgt das große selbstgebackene Kuchenbüfett. (Natürlich können Sie den Kuchen auch mit nach Hause nehmen!)

Der komplette Erlös des Osterbasares kommt dem Friedensdorf International zu Gute. Seit der Gründung im Jahr 1967 kümmert sich das Friedensdorf International um kranke und verletzte Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten. Viermal im Jahr fliegt die Organisation große Hilfseinsätze und betreut stets durchschnittlich 300 Kinder aus 15 Nationen in Deutschland. Gleichzeitig hilft das Friedensdorf mit weltweiten Projekten, die medizinische und humanitäre Versorgung in den Heimatländern der Kinder zu verbessern. In einem dritten Arbeitsfeld fördert die friedenspädagogische Arbeit des Friedensdorfes humanitäres Bewusstsein und soziales Engagement. Die medizinische Versorgung, Verpflegung und Unterbringung von rund 1.000 Kindern pro Jahr sowie die Auslandsprojekte werden ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziert. Die Arbeit vom Friedensdorf ist als mildtätig anerkannt und trägt das DZI-Spendensiegel.

Der Lahnsteiner Freundeskreis engagiert sich seit über 20 Jahren für die Hilfsorganisation und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Kinder im St. Elisabeth-Krankenhaus - so gut es geht - seelisch zu unterstützen und mit dem Weihnachts- und Osterbasar sowie dem Verkauf der Kochbücher Gelder für die unschuldigen, kranken Kinder zu sammeln.

Wenn auch Sie die Hilfsmaßnahmen des Friedensdorfes International unterstützen wollen, um vielen unschuldigen, verletzten Kindern zu einem besseren Leben zu verhelfen, so freut sich der Freundeskreis auf Ihr Kommen. Natürlich können Sie auch durch eine Spende auf das Konto Nr. DE55 5709 2800 0201 2675 01 bei der Volksbank Rhein-Lahn eG (BIC: GENODE51DIE) helfen!

Staatsanwaltschaft Koblenz

"Das Ende der Wahrheitssuche", Veranstaltung d. Vereins Pro Justiz Rheinland e.V., d. Vereins d. Rechtsanwälte Koblenz e.V., d. Dt. Richterbundes Bezirksverein Koblenz u. der Staatsanwaltschaft Koblenz

„Das Ende der Wahrheitssuche“ - so lautet der Titel eines Buches des langjährigen Leiters der ARD Politikmagazins „Panorama“, Dr. Joachim Wagner, über die Justiz in Deutschland. Grundlage seiner Arbeit waren fast 200 Interviews mit Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten. Auf ihrer Basis beschreibt und analysiert der Autor unter anderem das Selbstverständnis von Richterinnen und Richtern, eine neue Richtergeneration sowie die Feminisierung der Justiz. Seine Thesen: Die Wahrheitssuche spiele im Justizalltag nur noch eine Nebenrolle, während einvernehmliche Konfliktlösungen einen Siegeszug angetreten hätten. Die Justiz sei nicht generell überlastet, lediglich eine Minderheit von Richtern und Staatsanwälten arbeite mehr als 45 Stunden in der Woche. Allerdings sei die Arbeit innerhalb der Justiz ungerecht verteilt und es fehle an einem Personalausgleich für Ausfälle durch Schwangerschaften und die verbesserte Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Dr. Wagner wird seine Thesen am

28.03.2019 um 18.00 Uhr

im Foyer des Neuen Justizzentrums Koblenz

vorstellen. Anschließend wird er mit Vertretern aus der Richter- und Anwaltschaft über seine Thesen diskutieren.

Zu dieser Veranstaltung laden der Verein Pro Justiz Rheinland e.V., der Verein der Rechtsanwälte Koblenz e.V., der Deutschen Richterbund - Bund der Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte - Bezirksverein Koblenz und die Staatsanwaltschaft Koblenz alle herzlich ein.

gez. Kruse, Leitender Oberstaatsanwalt

Sind wir noch zu retten? Klimapolitik und ihre Möglichkeiten

"Der nächste Sommer kommt bestimmt. Wie wir unser Klima schützen können" am 19. März 2019 in der Landeszentrale für politische Bildung in Mainz / Eintritt frei

Am Dienstag, 19. März 2019 um 18.30 Uhr lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) zu Vortrag und Diskussion zum Thema "Der nächste Sommer kommt bestimmt. Wie wir unser Klima schützen können" nach Mainz ein.

Im Gerty-Spies-Saal der LpB (Am Kronberger Hof 6) zeigt Prof. Dr. Uwe Leprich von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, der von 2016-18 beim Umweltbundesamt die Abteilung Klimaschutz und Energie leitete, Wege auf, um dem Schutz unseres Klimas zum Durchbruch zu verhelfen und diskutiert diese im Anschluss mit dem Publikum. Der Eintritt ist frei!

Professor Dr. Uwe Leprich
wurde 1959 im ostwestfälischen Espelkamp geboren. Er studierte Volkswirtschaftslehre an der Uni Bielefeld und der University of Georgia. Danach arbeitete er knapp zehn Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Freiburger Öko-Institut.

1993 promoviert, wurde Leprich 1995 Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (HTW) und war zusätzlich Mitbegründer und von 2008 - 16 Mitglied der wissenschaftlichen Leitung des Instituts für ZukunftsEnergieSysteme (IZES) in Saarbrücken. 2016-18 leitete er beim Umweltbundesamt die Abteilung Klimaschutz und Energie.

Frauengeschichte am Donnerstag: Ein spannender Vortrag zur Hexenverfolgung

Bis heute ranken sich weit verbreitete und lieb gewonnen Klischees und Mythen um das Thema „Hexenverfolgung“. Dazu gehört z.B. auch die Vorstellung, dass insbesondere „weise Frauen“ und Hebammen verfolgt wurden. Nicht nur Frauen wurden der Hexerei bezichtigt. Fakt ist jedoch, dass die Mehrzahl der Opfer weiblich war. Denunziationen spielten eine große Rolle, um Hexenprozesse in Gang zu setzen. Die in diesen Prozessen eingesetzte Folter war keine Strafe, sondern diente der „Wahrheitsfindung“.

Dr. Petra Weiß, Historikerin und stellvertretende Leiterin des Stadtarchivs Koblenz, zeigt in ihrem Vortrag „Hexenverfolgung –denunziert, verurteilt, verbrannt“ auf, wie damals in und um Koblenz mit so genannten „Hexen“ verfahren wurde und nimmt ihre Zuhörerinnen und Zuhörer mit in diese spannende, für Frauen oft verhängnisvolle Epoche.

Der Vortrag findet statt am 21. März 2019, 17 Uhr, StadtBibliothek im Forum Confluentes, Zentralplatz 1 in Koblenz. Der Eintritt kostet 3 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf in der StadtBibliothek.
Weitere Informationen zu diesem und weiteren interessanten Vorträgen zur Frauengeschichte in Koblenz finden Sie im Internet unter www.frauen.koblenz.de und in den Flyern, die u.a. in der StadtBibliothek ausliegen.

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