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Darknet: Nicht alles ist kriminell oder verboten

"Darknet - Waffen, Drogen, Whistleblower. Wie die digitale Unterwelt funktioniert" am 25. März 2019 in der Landeszentrale für politische Bildung in Mainz / Eintritt frei

Am Montag, 25. März 2019 um 18.30 Uhr zum lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) zu Vortrag und Diskussion zum Thema "Darknet - Waffen, Drogen, Whistleblower. Wie die digitale Unterwelt funktioniert" nach Mainz ein.

Im Gerty-Spies-Saal der LpB (Am Kronberger Hof 6) zeigt Technologiejournalist Stefan Mey die unterschiedlichen Möglichkeiten zur Nutzung des Darknet und präsentiert die sich daraus ergebenden ethischen und politischen Fragen. Der Eintritt ist frei!

Stefan Mey

berichtet in Medien wie heise online, iX, Spektrum.de, Fluter.de und Le Monde Diplomatique, was die Digitalisierung für unsere Gesellschaft, Politik und Wirtschaft bedeutet.
In Halle an der Saale geboren, studierte er an der Uni Halle, der Uni Postdam und der FU Berlin Publizistik und Soziologie. Seine Magisterarbeit handelte von der "Ökonomie von Blogs". Zu seinen Spezialthemen gehören u.a. Bitcoin und Blockchain, Spam, Smartphones und das Darknet.
Zum Darknet erschien 2017 von ihm das Sachbuch "Darknet - Waffen, Drogen, Whistleblower. Wie die digitale Unterwelt funktioniert".

Darknet
kennen viele nur aus Berichten zu Skandalen.
Doch in der Informatik bedeutet es einfach ein "Peer-to-Peer-Overlay-Netzwerk", in dem die Nutzenden ihre verschlüsselten Verbindungen untereinander manuell herstellen. Angriffe mit Zugriff auf das Netzwerk sind so erschwert. Umgangssprachlich wird der Begriff heute oft allgemein für anonymisierte, zensurfreie und Nutzer-zu Nutzer verschlüsselte Netzwerke verwendet, die wie TOR auch einladungsfrei (und damit weniger sicher) funktionieren.
Die Darknet-Technik hilft Menschen in aller Welt anonym und zensurfrei zu kommunizieren. Und dies nutzen nicht nur Kriminelle, sondern auch Journalisten, Menschenrechtsorganisationen und Whistleblower.

Autogenes Training & Entspannung

Das autogene Training ist ein Verfahren, bei dem ein Zustand der tieferen Ruhe, geistigen Gelöstheit und körperlichen Entspannung erreicht wird. Hierbei kann es zu Erleichterung z. B. bei Nervosität, innerer Unruhe oder Konzentrations- und Schlafstörungen, führen. Es wird insbesondere darauf geachtet, die Übungen und Anleitungen so anschaulich wie möglich zu gestalten, damit Sie diese auch im Alltag entspannt üben und in Ihren gewohnten Tagesablauf integrieren können. Ein wichtiger Aspekt beim Erlernen des autogenen Trainings ist der gemeinsame wöchentliche Erfahrungsaustausch innerhalb der Gruppe während des ganzen Kurses.

Beginn: Di., 02.04.2019, 18:30-20:00 Uhr, acht Abende

Ort: Grundschule Rübenach, Am Mühlenteich 15, 56072 Koblenz, R. 223

Anmeldung und weitere Informationen unter www.vhs-koblenz.de oder unter 0261 129-3702/-3711/-3730/-3740.

Pippi auf den sieben Weltmeeren

Kinderprogramm bei den Rommersdorf Festspielen

Das Kulturbüro der Stadt Neuwied hat bei den Rommersdorf Festspielen auch in diesem Jahr wieder an die jüngsten Theaterfans und ihre Familien gedacht: Mit „Pippi auf den sieben Weltmeeren“, „Emil und die Detektive“ und „Die Piratenprinzessin“ werden gleich drei Stücke angeboten.

Turbulent legt Pippi am Sonntag, 16. Juni, um 12 Uhr los. Ihre Freunde Tommy und Annika sind zu Besuch und durch Zufall finden die drei eine Flaschenpost. Der enthaltene Brief stammt von Kapitän Efraim Langstrumpf, Pippis Vater. Er wird von Piraten gefangen gehalten. Sofort brechen die drei Kinder zu einer abenteuerlichen Rettungsaktion auf.

Das Schauspiel von Astrid Lindgren ist für Kinder ab 5 Jahren geeignet und wird vom Ensemble der Burgfestspiele Bad Vilbel aufgeführt.

Tickets gibt es unter anderem in der Tourist-Information Neuwied, Tel. 02631 802 5555, bei allen Ticket-Regional-Vorverkaufsstellen oder beim zentralen Online-Bestell-Service www.rommersdorf-festspiele.de

Frühlingsfest im Jugendkulturzentrum Lahnstein

Nouruz-Fest wird seit 3000 Jahren gefeiert

Lahnstein. Zum 4. Mal in Folge wird am Samstag, den 23. März 2019, um 18 Uhr zum Frühlingsanfang das Nouruz-Fest im Lahnsteiner Jugendkulturzentrum gefeiert.

Der Frühling ist die beste Jahreszeit, um Mensch und Natur zu feiern. Die kurzen und dunklen Tage des Jahres sind vorüber und die Sonne breitet sich über das Land. Neben dem traditionellen Osterfest, das wir in Deutschland feiern, gibt es zahlreiche andere Frühlings- und Neujahrsfeste, die überall in der Welt beheimatet sind. Eines davon ist das altiranische Nouruz-Fest, das seit über 3000 Jahren gefeiert wird und damit eines der ältesten Feste der Menschheit ist. Seit 2009 zählt es deswegen zum UNESCO-Welterbe der „Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit“.

Mehr als 300 Millionen Menschen in aller Welt - vom Balkan (Mazedonien, Albanien) über die Schwarzmeerregion (Bulgarien, Rumänien), dem Kaukasus (Aserbaidschan, Türkei), Zentralasien (Kasachstan, Usbekistan) bis in den Nahen Osten (Iran, Afghanistan, Syrien) - feiern bei diesem Anlass die Liebe, Freude, Freundschaft und Solidarität. Konflikte werden beendet, die ältere Generation gewürdigt und die Botschaft des Friedens in alle Himmelsrichtungen getragen.

Bei Musik, Tanz und internationalen Speisen bietet das Jugendkulturzentrum allen Interessierten die Gelegenheit gemeinsam den Frühling willkommen zu heißen. Einlass ist ab 17 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro. Um vorherige Anmeldung wird gebeten. Weitere Informationen unter der Telefonnummer 02621 50604.

Staatsanwaltschaft Koblenz

"Das Ende der Wahrheitssuche", Veranstaltung d. Vereins Pro Justiz Rheinland e.V., d. Vereins d. Rechtsanwälte Koblenz e.V., d. Dt. Richterbundes Bezirksverein Koblenz u. der Staatsanwaltschaft Koblenz

„Das Ende der Wahrheitssuche“ - so lautet der Titel eines Buches des langjährigen Leiters der ARD Politikmagazins „Panorama“, Dr. Joachim Wagner, über die Justiz in Deutschland. Grundlage seiner Arbeit waren fast 200 Interviews mit Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten. Auf ihrer Basis beschreibt und analysiert der Autor unter anderem das Selbstverständnis von Richterinnen und Richtern, eine neue Richtergeneration sowie die Feminisierung der Justiz. Seine Thesen: Die Wahrheitssuche spiele im Justizalltag nur noch eine Nebenrolle, während einvernehmliche Konfliktlösungen einen Siegeszug angetreten hätten. Die Justiz sei nicht generell überlastet, lediglich eine Minderheit von Richtern und Staatsanwälten arbeite mehr als 45 Stunden in der Woche. Allerdings sei die Arbeit innerhalb der Justiz ungerecht verteilt und es fehle an einem Personalausgleich für Ausfälle durch Schwangerschaften und die verbesserte Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Dr. Wagner wird seine Thesen am

28.03.2019 um 18.00 Uhr

im Foyer des Neuen Justizzentrums Koblenz

vorstellen. Anschließend wird er mit Vertretern aus der Richter- und Anwaltschaft über seine Thesen diskutieren.

Zu dieser Veranstaltung laden der Verein Pro Justiz Rheinland e.V., der Verein der Rechtsanwälte Koblenz e.V., der Deutschen Richterbund - Bund der Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte - Bezirksverein Koblenz und die Staatsanwaltschaft Koblenz alle herzlich ein.

gez. Kruse, Leitender Oberstaatsanwalt

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