Montag, 21. Januar 2019

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Von Leinwandgöttinnen und Powerfrauen

Weiblichkeit im deutschen Film

Die Filmreihe des Bundesarchivs in Koblenz zeigt im Jahr 2019 Filme, in denen starke Frauen im Zentrum stehen. Ihre Rollen und ihr Schicksal spiegeln in unterschiedlicher Weise und Intensität die sich wandelnden Frauenbilder ihrer Zeit.

Während weibliche Regisseurinnen oder Produzentinnen in ihren Berufen bis heute unterrepräsentiert sind, prägen Schauspielerinnen neben ihren männlichen Kollegen die Geschichte des Films. Verehrt, umschwärmt und beneidet verdankt das Publikum ihnen unvergessliche Kinoabende.

Freuen Sie sich auf sechs Filme aus den Beständen der Abteilung Filmarchiv des Bundesarchivs!

8. Januar 2019: "Rosa Luxemburg" (BR 1986), mit Barbara Sukowa
12. Februar 2019: "Die Frau meiner Träume" (D 1944), mit Marika Rökk
12. März 2019: "Tiefland" (BR 1954), mit Leni Riefenstahl
9. April 2019: "Jeder stirbt für sich allein" (BR 1976), mit Hildegard Knef
14. Mai 2019: "Hostess" (DDR 1976), mit Annekathrin Bürger
11. Juni 2018: "Die Wand" (AUT, D 2012), mit Martina Gedeck

Beginn: 19.30 Uhr
Einlass: 19.00 Uhr
Veranstaltungsort: Bundesarchiv, Potsdamer Straße 1, Koblenz-Karthause

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Die Akte Oppenheimer: Von der unglaublichen Langlebigkeit antisemitischer Fake News

Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung mit Film und Diskussion "Joseph Süsskind Oppenheimer - ein Justizmord" am Donnerstag, 8. November 2018 um 20.30 Uhr im CinéMayence in Mainz

Zum Dokumentarfilm "Die Akte Oppenheimer - Das dunkle Erbe antisemitischer Fake News" von Regisseurin Ina Knobloch lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz am Donnerstag, 8. November 2018 um 20.30 Uhr ins CinéMayence (Schillerstraße 11) in Mainz ein.

"Die Akte Oppenheimer" erzählt das Schicksal des jüdischen Kaufmanns Joseph Süsskind Oppenheimer (1689 - 1738), der in Folge einer antisemitischen Hetzkampagne als Sündenbock hingerichtet wurde. Regisseurin Knobloch kommentiert ihren Film im Anschluss und diskutiert mit dem Publikum. Der Eintritt kostet 5,50€, ermäßigt 4,50€.

Der Dokumentarfilm "Die Akte Oppenheimer" (60 Min.) erzählt wie einer der erfolgreichsten Finanzmakler und Bankiers im deutsch-österreichischen Kaiserreich des frühen 18. Jahrhunderts verleumdet und hingerichtet wurde, weil er Jude war. Und die antisemitischen Intrigen wirkten nach: Das dunkle Erbe der antijüdischen Hetze gegen Oppenheimer gipfelte 1940 in dem berüchtigten Nazi-Propaganda-Film "Jud Süß" von Veit Harlan. Akribisch deckt Ina Knobloch die von Reichspropagandachef Joseph Goebbels angeordneten antisemitischen Geschichtsfälschungen auf und zeigt das Ziel, die Bevölkerung für die Vernichtungsmaschinerie des Holocaust hinter sich zu bringen. Und sie legt dar, wie die in "Jud Süß" inszenierten antijüdischen Stereotypen bis in die heutige Zeit wirken.

Am 12. Oktober wurde Ina Knobloch für den Film mit dem Hessischen Film- und Kinopreis in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" ausgezeichnet. Die Jury: "Die Akte Oppenheimer ist ein beachtenswerter Dokumentarfilm über die endlosen, manipulativen Vorgehensweisen antisemitischer ‚Fake-News' und warnt ohne Marktschreierei, Agitation und Blendgranaten vor deren Auswirkungen. Dabei überzeugt er nicht nur inhaltlich, sondern auch handwerklich mit einer für den Zuschauer wohldosierten Filmlänge."

Wegen der begrenzten Anzahl an Plätzen, ist eine Anmeldung im Büro des CinéMayence (Tel. 06131/ 22 83 68 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) dringend empfohlen. Reservierte Karten müssen am 8. November bis spätestens 20.15 Uhr abgeholt werden. Danach werden sie an Wartende weitergegeben.

„Querbeat“-Benefizkonzert

„Querbeat“-Benefizkonzert im Lahnsteiner Jukz zugunsten der Krebsgesellschaft feiert 10-jähriges Jubiläum

Live-Musik-Mix für den guten Zweck

Lahnstein. Es ist Herbst und damit Zeit für die traditionelle Benefizveranstaltung des Lahnsteiner Jugendkulturzentrums zugunsten von Krebspatienten und ihren Familien. Unter dem Motto „Querbeat“ stehen in diesem Jahr am 11. November 2018, wieder verschiedene Musiker aus der Region auf der Offbeat-Bühne in Lahnstein und sorgen für den bewährten Live-Musik-Mix. Den Auftakt macht die junge Sopranistin Elisa Birkenheier mit klassischen Gesangsstücken in Klavierbegleitung. Die in der Region durch mehrere Produktionen des Koblenzer Jugend- und Stadttheaters bekannte Sängerin wurde bereits mehrfach für ihre herausragende künstlerische Leistung ausgezeichnet und ist seit 2017 Stipendiatin der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

Weiter geht es mit Eigenkompositionen aus den Bereichen Rock-Pop-Jazz mit elektronischen Einflüssen der fünfköpfigen Band „foeryaRefreshed“. Abschließend präsentiert das Jazzquartett „Konflux“ sein neues Programm im originellen Stilmix aus Jazz, Soul und Latin, das sowohl „frische“ Bearbeitungen bekannter Poptitel als auch eigene Kompositionen umfasst. Die Moderation übernimmt im Jubiläumsjahr Schauspieler und Komödiant Frank Eller.

Wie immer steht „Querbeat“ nicht nur für gute Live-Musik, sondern vor allem auch für gelebte Solidarität mit Krebspatienten und ihren Familien in der Region. Traditionell verzichten alle Mitwirkenden auf ihre Gage, um mit dem kompletten Erlös die Arbeit der Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz zu unterstützen, damit Betroffene und ihren Angehörigen in ihrer oft schwierigen Lebensphase wieder Halt und eine neue Perspektive finden. Seit vielen Jahren fördert zudem die Volksbank Lahnstein diese Initiative mit einer Spende.

Karten zum Preis von 10 Euro sind ab sofort beim Jugendkulturzentrum Lahnstein (Wilhelmstraße 59, 56112 Lahnstein, Tel. 02621/50604, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) erhältlich. Einlass und Abendkasse ab 16 Uhr.

Dokumentarfilm wider das Vergessen: Das Schicksal der jüdischen Flüchtlinge von St. Martin-Vésubie

Dokumentarfilm "1943 - Zeit eines Aufschubs" von André Waksman am Dienstag, 6. November 2018 in der Gedenkstätte KZ Osthofen

Am Dienstag, 6. November 2018 um 18.30 Uhr zeigt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz den französischen Dokumentarfilm "1943 - Zeit eines Aufschubs" (Le temps d´un répit)" von André Waksman in der Gedenkstätte KZ Osthofen (Ziegelhüttenweg 38). Der Film wird mit deutschen Untertiteln und Erläuterungen gezeigt.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Projektgruppe "Verfolgte Juden aus Deutschland und anderen europäischen Ländern in Saint-Martin-Vésubie 1942/43". Annette Stock und Michael Scheer aus Mainz werden in den Film einführen und Informationen zu den historischen Hintergründen und zum aktuellen Gedenken an dieses unbekannte Kapitel der Shoah geben. Der Eintritt ist frei!

Zum Filmthema

Die italienische Armee hatte im November 1942 große Teile Südostfrankreichs (vorher Teil der sog."Freien Zone") besetzt, darunter auch die Côte D'Azur und die Seealpen. Mehr als 1000 verfolgte Juden fanden in dem kleinen Ort Saint-Martin - Vésubie nördlich von Nizza fast ein Jahr lang Zuflucht vor der drohenden Deportation in die Vernichtungslager.
Sie fanden, beschützt von der italienischen Besatzungsarmee und mit Hilfe aus der französischen Bevölkerung zu einem halbwegs sicheren Leben zurück. Doch nach dem Waffenstillstand zwischen der italienischen Regierung unter Marschall Badoglio mit den USA und Großbritannien vom 3. September 1943 waren sie wieder der deutschen Verfolgung ausgesetzt. Etwa 1000 Juden gelang von Saint-Martin-Vésubie die Flucht über unwegsame Alpenpässe ins italienische Piemont. Viele Juden, die in Saint-Martin-Vésubie verblieben, oder den Weg über die Alpen nicht schafften und deshalb zurückkehrten, wurden im Laufe der nächsten Monate vom Mordkommando unter Alois Brunner verhaftet und nach Auschwitz deportiert. Der Film setzt sich mit dem Schicksal dieser jüdischen Flüchtlinge von St. Martin auseinander.
Diese in Deutschland nahezu unbekannten Ereignisse im Kontext der  der Shoa veranlassten den Filmemacher André Waksman nach Erklärungen zu fragen. Mehr als 50 Jahre später interviewte er französische und italienische Zeitzeugen und überlebende Opfer zu ihren Erinnerungen an ihr Leben in Saint-Martin und den Bergen Piemonts. Kommentare renommierter Historiker vervollständigen das ungewöhnliche Zeitbild dieses Dokumentarfilms.

Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

Countdown für das 9. Internationale Lulo-Reinhardt-Gitarrenfestival

Christiano Gitano, Debashish Bhattacharya und Chrystian Dozza spielen in Lahnstein auf

Lahnstein. Samstag, den 24. November 2018, sollten sich Freunde guter, handgemachter Musik vormerken. Dann versammelt der weltweit gefragte Gitarrist Lulo Reinhardt seinesgleichen zum inzwischen 9. Internationalen Lulo-Reinhardt-Gitarrenfestival in der Stadthalle Lahnstein.

Auch in diesem Jahr wird wieder unter Begleitung des Percussionisten Uli Krämer in wechselnden Besetzungen und hoch kommunikativer, musikalischer Kreativität gespielt. Zudem stellt Lulo Reinhardt im Rahmen des Festivals auch sein aktuelles Projekt „Gypsy meets India“ vor: So hat er neben Debashish Bhattacharya, der speziell zu seinen Kompositionen eigene Slide-Gitarren erfand, noch den kongenialen Tablaspieler Subhasis Bhattacharjee und die Sängerin Sukanya Bhattacharya eingeladen. Mit Chrystian Dozza spielt eine der Leuchtfiguren der neuen Generation brasilianischer Instrumentalmusiker und Christiano Gitano verbreitet mit seinem melodiösen Gitarrenspiel pures Sommerfeeling.

Tickets sind im Vorverkauf für 22 Euro zu haben, an der Abendkasse kosten sie 24 Euro. Erhältlich sind die Eintrittskarten beim Ticket-Service Lahnstein in der Stadthallenpassage sowie bei allen Vorverkaufsstellen von Ticket Regional und unter www.ticket-regional.de. Telefonische Reservierungen sind systembedingt nicht möglich.

Veranstalter: Lahnsteiner Musikszene eV. und Jugendkulturzentrum Lahnstein

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