Montag, 02. August 2021

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LANGUSTE von Fred Denger

Der Alltag von Marie Bornemann (Putzfrau) ist wahrlich kein leichtes Leben. Tagtäglich, immer, irgendwie lebenslänglich, stets auf den Knien, eine Art Dauerwallfahrt. Ihr Geburtstag - große Erwartungen, Hoffnung auf ein wenig Ausbruch aus ihrer Vereinsamung. Völlig unerwartet erlaubt ihr der Ladeninhaber (für den sie schon ihr ganzes Leben lang putzt) an ihrem Ehrentag, sich in der Auslage etwas auszusuchen - sie wählt eine Languste. Für sie der Inbegriff der feineren Genüsse, die sie im Leben versäumt hat. Das wird ein Festessen, und endlich hat sie mal wieder - wenn auch nur für ein paar Stunden - Gesprächsgefährten: Eine Arbeitskollegin, eine Rentnerin aus dem Altersheim und Emil, auf den sie sich besonders freut. Bald sollen die Gäste eintreffen - jetzt soll gefeiert werden... doch Marie gelangt zu einer späten Einsicht.

Mit Annika Woyda
Regie: Gabriel Diaz

Mutter-Beethoven-Haus
Wambachstrasse 204
56077 Koblenz (Ehrenbreitstein)

Mi. 09.06.2021 PREMIERE „Langusten“ 19:00 h
Do.10.06.2021 19:00 h
Fr. 11.06.2021 19:00 h
Do. 17.06.2021 19:00 h
Fr. 18.06.2021 19:00 h
Sa. 19.06.2021 19:00 h
Fr. 25.06.2021 19:00 h
Sa. 26.06.2021 19:00 h

Bitte beachten Sie:
Bei schlechtem Wetter finden die Vorstellungen in unserem Theater Hofstraße 271 in Ehrenbreitstein statt. Die Voraussetzung für Veranstaltungen innen und außen ist, dass die Inzidenz unter 100 in Koblenz liegt!!! Über den aktuellen Stand halten wir über unsere Webseite oder per Mail Kontakt mit Ihnen.

KARTEN & SERVICE
Telefonische Kartenbestellung Tel. 0171 3295736 oder
bestellen Sie online: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.



Aktuelles zum Nahostkonflikt

Online-Diskussion zum Nahostkonflikt mit Alex G. Elsohn am Dienstag 8. Juni 2021 / Teilnahme kostenlos - Anmeldung nötig

Im Rahmen ihres Themenschwerpunkts "1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" für das erste Halbjahr 2021 lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) am Dienstag, 8. Juni 2021 um 18.30 Uhr zum Online-Vortrag mit Diskussion "Aktuelles zum Nahostkonflikt" mit Alex G. Elsohn, früherer Europadirektor von Givat Haviva, ein.
Der Nahostkonflikt ist Dauerthema der Weltpolitik, aktuell steht er im Fokus der Aufmerksamkeit. Richtig durchdringen kann das kaum jemand. Kann es eine Lösung geben? Was bedeutet das für Menschen jüdischen Glaubens, die hier leben? Mit Alex G. Elsohn versuchen wir, Antworten zu finden.
Eine Anmeldung ist unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. nötig. Der Link zur Teilnahme wird dann zugemailt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Alex G.Elsohn
war mehr als zwölf Jahre Vertreter der israelischen Kibbuzbewegung in Europa, Europadirektor von Givat Haviva und vier Jahre Repräsentant für Nordwest-Europa der Universität Tel Aviv. Er lebt seit 2005 in Berlin und hat seit Jahrzehnten vielfältige Beziehungen zu Rheinland-Pfalz und der LpB.

Die halbjährlichen Themenschwerpunkte der LpB
behandeln und diskutieren ein Thema gründlich von allen Seiten. Die Themengebiete bisher waren Konsum, 1968, Frauen, Migration, Griechenland und Klimawandel.

Homepage wider das Vergessen: Renato Mordo – Theater auch im Exil

Website www.renato-mordo-stationen.de zur Ausstellung „Renato Mordo: jüdisch, griechisch, deutsch zugleich. Ein Künstlerleben im Zeitalter der Extreme“ geht am 31. Mai online / 80 Jahre nach griechischer Heldentat unter Nazibesatzung

In der Nacht vom 30. auf den 31.Mai 1941 erklommen zwei Studenten in Athen unbemerkt die Akropolis. Sie rissen die dort gehisste Hakenkreuzfahne vom Mast und entkamen unerkannt. Ihre kühne Tat wurde damals von alliierten Rundfunkstationen als Widerstandsakt für ganz Europa gemeldet. Die deutsche Besatzungsmacht reagierte mit Ankündigung der Todesstrafe für die Täter und Vorverlegung der Sperrstunde für die Athener Bevölkerung.

Vom Terror der deutschen Besatzungsmacht in Athen war auch der aus Deutschland geflüchtete Renato Mordo betroffen. Zum 80. Jahrestag der Heldentat startet deshalb die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz am 31. Mai 2021 die neue Homepage „Renato-Mordo-Stationen.de“ als Begleitmedium zur Ausstellung Renato Mordo: jüdisch, griechisch, deutsch zugleich – Ein Künstlerleben im Zeitalter der Extreme“, die bis 28. Juli in der Gedenkstätte KZ Osthofen zu sehen ist.
Übrigens: Manolis Glezos und Apostolos Santas, die beiden jungen Widerstandskämpfer, die die Fahne entwendeten, wurden glücklicherweise nie gefasst – sie werden bis heute als Nationalhelden des Widerstands in Griechenland verehrt. Glezos wurde später Europaabgeordneter und starb 2020 mit 97 Jahren (www.youtube.com/watch?v=VrusIzWNhdU).

Die Website www.renato-mordo-stationen.de,
die das Ausstellungsteam für die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz erstellt hat, gibt tiefe Einblicke in das Leben und Werk dieses außergewöhnlich produktiven, vielseitigen und kreativen Theaterregisseurs Renato Mordo. In einer Mediathek sind zwei Kurzfilme zum Nachlass und zur Bedeutung des Künstlers zu sehen.
Die Akropolis inspirierte Renato Mordo in seinem Schaffen, beispielsweise bei seinem Theaterstück Chaidari, das er direkt nach der wiedererlangten Freiheit verfasste und aufführte.
Termine der Wanderausstellung und Veranstaltungen im Kontext sind auch auf der Homepage zu finden.

Renato Mordo
hatte 1940 maßgeblich an der Gründung der Griechischen Nationaloper mitgewirkt. Der Regisseur, der vor 1933 u.a. in Darmstadt gewirkt hatte und ab 1952 Leiter der Mainzer Oper wurde, musste in den Jahren der Besatzung Griechenlands um sein Leben fürchten, insbesondere im Spätsommer 1944, als er ins KZ Chaidari bei Athen verschleppt wurde.

Die Ausstellung in der Gedenkstätte KZ Osthofen
Einen besonderen Schwerpunkt der Ausstellung bildet die Darstellung der deutschen Besatzung Griechenlands im Zweiten Weltkrieg, ihrer katastrophalen Auswirkungen auf das Land und individuellen Folgen für Renato Mordo. Die Ausstellung ist bis zum 28. Juli 2021 in der Gedenkstätte zu besichtigen.

Wald und Wild

Wildschadens- und Jagdrechtsseminar

Koblenz. Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau bietet am Montag, den 21. Juni 2021 von 10.00 bis 15.00 Uhr ein Online-Wildschadens- und Jagdrechtsseminar an. Die Teilnehmer erfahren aktuelles über die Rechte und Pflichten von Jagdgenossen und Jagdgenossenschaften.

Ökonomierat Heribert Metternich, Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer (IGJG), wird das Seminar eröffnen. „Rechte und Pflichten von Jagdgenossen und Jagdgenossenschaften“, „Eigenbewirtschaftung und Regiejagd“, „Wildschaden – was tun?“ und „Schadensklassifizierung im Grünland- und Maisbeständen“ sind die zentralen Themen des Seminars. Rechtsanwalt Marcus Hehn vom Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau, Dr. Holger Konrad, Dozent an der Hochschule für öffentliche Verwaltung, und Raimund Fisch vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Eifel sind die Fachreferenten und stehen auch für Fragen zur Verfügung. Mitglieder des Bauern- und Winzerverbandes und der IGJG zahlen 10 Euro, während die Beiträge für Nichtmitglieder 30 Euro pro Person betragen. Nach Eingang der Beträge erhalten die Teilnehmer den Zugangscode zum Seminar.

Informationen und Anmeldungen bitte an: Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V., Karl-Tesche-Straße 3, 56073 Koblenz, Telefon: 0261 9885-1112 (vormittags), Fax: 0261 9885-1300 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Mit Photovoltaik Heizen und Photovoltaik auf Mehrfamilienhäusern einsetzen

Kostenlose Online-Vorträge am 1. und 8. Juni

KREIS MYK. Im Rahmen der Online-Vortragsreihe des Landkreises Mayen-Koblenz werden bei den kommenden Veranstaltungen zwei besondere Aspekte der Photovoltaiknutzung beleuchtet: Wie kann man mit dem Strom aus Photovoltaikanlagen sinnvoll heizen? Wie lassen sich die zahlreichen ungenutzten Dächer von Mehrfamilienhäusern mit Mietwohnungen sinnvoll zur Erzeugung von Solarstrom nutzen?

Am Dienstag, 1. Juni, um 18 Uhr geht es in dem Vortrag „Erneuerbare Energien – Mit Photovoltaik heizen“ um die praktische Anwendung von solarem Strom zur Wärmebereitstellung. Im Vordergrund des Vortrages von Dr. Matthias Seelmann-Eggebert steht die treibhausgasneutrale Wärmeversorgung für Gebäude. Dabei werden die Vor- und Nachteile der verschiedenen Wärmequellen und die baulichen Voraussetzungen für den Einsatz von Wärmepumpen, die als „Schlüsseltechnologie“ eine zentrale Rolle spielen, erörtert. Das Thema ist sowohl für Neubauten als auch Gebäude im Bestand von großer Relevanz.

Der Vortrag „Erneuerbare Energien – Dächer elektrisieren, Mieterstrommodelle“ am Dienstag, 8. Juni, um 18 Uhr schließt die Veranstaltungsreihe des Landkreises ab. Referentin Katrin Schmidt von der Energieagentur Rheinland-Pfalz richtet sich an die Eigentümer von Mehrfamilienhäusern. Dabei zeigt sie Möglichkeiten auf, eine Solarstromanlage auf einem Gebäude zu betreiben, in dem man nicht oder nicht alleine wohnt. In diesem Zusammenhang wird der rechtliche Rahmen des Gesetzes für den Ausbau erneuerbarer Energien 2021 erläutert und auf Fragestellungen rund um die Wirtschaftlichkeit und die rechtliche Ausgestaltung von Mieterstrommodellen eingegangen.

Eine Registrierung zu den Veranstaltungen ist im Internet unter www.ben-mittelrhein.de möglich. Im Anschluss an die Registrierung erhält man eine E-Mail-Bestätigung mit den Hinweisen für die Teilnahme am Veranstaltungstag.

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