Freitag, 10. Juli 2020

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Verwaltung trifft Wissenschaft:

Sind sie noch zu retten? Amphibienschutz am Beispiel der Gelbbauchunke

Weltweit sind 40 Prozent aller Amphibienarten vom Aussterben bedroht. Das geht aus dem jüngsten Bericht des Weltbiodiversitätsrats hervor. Eine Entwicklung, die auch vor unserer Heimat nicht haltmacht. Denn den hier lebenden Arten wie Laubfrosch, Gelbbauchunke, Kammmolch und Kreuzkröte geht es schlecht. Ohne Unterstützung durch den Menschen werden viele Amphibienarten nicht überleben können. Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord tut als Obere Naturschutzbehörde viel, um den im nördlichen Rheinland-Pfalz heimischen Amphibien einen geeigneten Lebensraum zu bieten und der negativen Entwicklung entgegenzuwirken – so zum Beispiel im Westerwald, auf der Schmidtenhöhe in Koblenz oder auch im Landkreis Trier-Saarburg. In diesem Bestreben arbeitet sie auch eng mit Universitäten zusammen. Doch wie ist die aktuelle Situation im Bereich der SGD Nord überhaupt? Welche Gefährdungen gibt es? Was wird getan, um die Arten zu erhalten? Welche Erkenntnisse hat die Wissenschaft?

Bei der kommenden Auflage der Vortragsveranstaltung „Verwaltung trifft Wissenschaft“ sollen diese Fragen von zwei Experten am Beispiel der Gelbbauchunke beantwortet werden. Dabei werden Alena Hantzschmann von der Universität Koblenz-Landau und Stefan Backes von der SGD Nord den Zuhörern sowohl Infos aus der praktischen Arbeit als auch aus der Forschung präsentieren. Und zudem wird auch erklärt, wie Verwaltung und Wissenschaft zusammenarbeiten und voneinander profitieren.

Die Vortragsveranstaltung findet statt am Donnerstag, 30. Januar 2020, 16 Uhr, in der Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord, Stresemannstraße 3-5, in Koblenz.

SGD-Präsident Dr. Ulrich Kleeman lädt Vertreterinnen und Vertreter der Medien dazu herzlich ein. Um Anmeldung wird gebeten: E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch unter 0261/120-2029.

Die Veranstaltung steht im Kontext der Reihe „Verwaltung trifft Wissenschaft“. Im zweimonatigen Rhythmus steht jeweils ein anderes aktuelles Thema aus dem vielfältigen Aufgabenfeld der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord im Mittelpunkt, zu dem Gastreferenten aus Wissenschaft und Verwaltung eingeladen werden. Die Veranstaltung soll neben dem Austausch aktueller Informationen zwischen Lehre und Praxis eine Gelegenheit zum Kennenlernen des interessanten Aufgabenspektrums der SGD bieten.

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage: Hohe Ehrung nach Ahrweiler

Titelverleihung Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage an das Are-Gymnasium in Ahrweiler am 24. Januar 2020 / Pate ist Mohamed Abdallah

Am Freitag, 24. Januar 2020, wird das Are-Gymnasiums in Ahrweiler als 160. Schule in Rheinland-Pfalz mit dem Titel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" ausgezeichnet. Bei einer Feierstunde um 10.45 Uhr in der Mensa der Schule (Mittelstraße 10) überreicht Regionalkoordinator Justin Janorschke die Titel-Urkunde. Pate ist der Kickboxer Mohamed Abdallah.

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage in Rheinland-Pfalz
Für unser Bundesland betreut Landeskoordinatorin Anke Lips von der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz das Projekt. Zu den vielfältigen Angeboten im Rahmen der Koordination gehören u.a.
- die Beratung und Betreuung der Projektschulen in Rheinland-Pfalz (Weiterentwicklung des Projekts, Ausbau von Kooperationen zur Vermittlung von Projektaktivitäten, Vernetzung, Titelverleihungen)
- die Organisation und Durchführung von regionalen und landesweiten Treffen (mit Kooperationspartnern)
- Veranstaltungen zu den Themenbereichen Fremdenfeindlichkeit, Gewalt, Rassismus, Rechtsextremismus und Integration
- Gedenkarbeit (Gedenkstätten KZ Osthofen und ehemaliges SS-Sonderlager/KZ Hinzert)

Das Projekt Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage
ist eine Initiative von Schülerinnen und Schülern, die sich aktiv langfristig gegen jede Form von Diskriminierung und Rassismus und für eine tolerante, gewaltfreie und demokratische Gesellschaft engagieren wollen. Für den Titel müssen sich mindestens 70% der Schulgemeinschaft durch ihre Unterschrift zu den Grundsätzen von Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage bekennen. Sie verpflichten sich zu aktiver Mitgestaltung eines Schulklimas, das Ungleichwertigkeits-Ideologien ächtet, bei Diskriminierung einschreitet und solidarische Konfliktlösung sucht.
Das europaweite Projekt, 1988 in Belgien gegründet, läuft in Deutschland seit 1995. Bundesweit sind ca. 3300 Schulen mit mehr als 1,5 Millionen Jugendlichen dabei, in Rheinland-Pfalz ca. 110.000 Schülerinnen und Schüler sowie fast 8.800 Lehrkräfte an 160 SOR-SMC-Schulen.

Weitere Infos gibt es bei der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Am Kronberger Hof 6, 55116 Mainz. Telefon: 06131/16-4109; E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , der Regionalkoordination in Koblenz ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ), der Regionalkoordination in der Pfalz ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) und der Bundeskoordination Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, einem Projekt von Aktion Courage e. V. unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

28.1.2020 Autor Maxim Leo liest im Bundesarchiv

Koblenz. Zum Gedenken an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 laden das Bundesarchiv und der Freundschaftskreis Koblenz-Petah Tikva ein zur Lesung am

Dienstag, dem 28. Januar 2020, um 18.00 Uhr.

Der Autor Maxim Leo liest aus seinem Buch „Wo wir zu Hause sind. Die Geschichte meiner verschwundenen Familie". Im Anschluss besteht Gelegenheit, mit dem Autor ins Gespräch zu kommen.

Der Berliner Autor Maxim Leo hat in seinem 2019 erschienenen Buch die Geschichte seiner jüdischen Familie aufgeschrieben, die in aller Welt zerstreut wurde und deren Kinder und Enkel zurückfinden nach Berlin, in die Heimat ihrer Vorfahren.

Maxim Leo, gelernter Chemielaborant, studierte Politikwissenschaften und wurde Journalist. Er schreibt Romane, Krimis, Drehbücher für den „Tatort“ und gemeinsam mit Jochen Gutsch Kolumnen für die „Berliner Zeitung“. 2006 erhielt er den Theodor-Wolff-Preis. Für sein autobiografisches Buch „Haltet eure Herzen bereit“ wurde er 2011 mit dem Europäischen Buchpreis ausgezeichnet.

Veranstaltungsort: Bundesarchiv, Potsdamer Straße 1, 56075 Koblenz

Der Eintritt ist frei.

Anmeldungen zur Veranstaltung per Telefon 0261 505700 (Mo bis Fr von 9-12 Uhr) oder per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

5.2.2020 Vortrag von Professor Dr. Walter Mühlhausen.

Am Mittwoch, dem 5. Februar 2020, um 18 Uhr

spricht Professor Dr. Walter Mühlhausen zum Thema "Verpasste Chancen und verhinderte Katastrophen – Die Gründung der Weimarer Republik 1918-1920" Weimar war Experiment, Versuch, Aufbruch, Sprung in die Moderne. Die Geschichte der ersten deutschen Demokratie ist komplex und wird immer noch vom Ende her beleuchtet: Wieso hatte sie nur eine Lebensdauer von 14 Jahren? Diese Frage rückt die ersten Jahre in den Fokus. War die Weimarer Republik durch Fehler und Versäumnisse in der Gründungsphase zum Scheitern verurteilt? Oder ist es nicht vielmehr erstaunlich, dass in den Nachkriegswirren unter Extrembelastungen überhaupt eine Demokratie etabliert wurde?

Diesen Fragen geht Walter Mühlhausen nach. Dabei entwirft er ein vielschichtiges Bild der dramatischen Gründungsphase von 1918 bis 1920, als Revolution, Bürgerkrieg, Verfassungsschöpfung, Versailler Vertrag und Konterrevolution das Zeitgeschehen prägten. Wurden Chancen verpasst oder genutzt, drohende Katastrophen verhindert oder neue heraufbeschworen? Wohin neigte sich die Waage von Soll und Haben der Revolutionszeit?

Doppelte Benefizfreuden beim Lions Club Rhein-Wied

Jetzt Karten für die Benefizkonzerte mit dem „Musikkorps der Bundeswehr“ und dem Gospelchor „n-joy“ sichern

Der Lions Club Rhein-Wied präsentiert im März gleich zwei großartige Benefizkonzerte im Kreis Neuwied. Zwei Benefizkonzerte, hinter der eine vereinte Idee steckt: „Wir helfen“.

Am Donnerstag, den 5.03.2020, um 19:30 Uhr gastiert das Musikkorps der Bundeswehr im Forum in Windhagen mit einer mitreißenden Orchestergala für Jung und Alt. Der Einlass ist ab 18:30 Uhr. Der Erlös kommt sozialen Einrichtungen in der unmittelbaren Umgebung und dem Sozialwerk der Bundeswehr zugute.

Am Samstag, den 21. März 2020, um 19:00 Uhr wird der „n-joy-Gospelchor“ aus Bad Honnef in der Wiedhalle in Roßbach/Wied ein internationales Programm aus Gospel, Soul, Pop, Film und Folklore darbieten. Der Einlass ist ab 18 Uhr. Der Erlös kommt dem Schulorchesters der Deutschherrenschule, Realschule plus, in Waldbreitbach zugute und wird für die Beschaffung von Instrumenten und Notenmaterial dringend benötigt.

Kartenbestellungen sind ab sofort über die Homepage: https://www.lions.de/web/lc-rhein-wied/musikkorps-bundeswehr oder https://www.lions.de/web/lc-rhein-wied/gospelchor

(bitte das Formular ausfüllen) möglich. Karten sind  zudem  ab dem 20.02.2020 auch bei den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Berufsbildende Schule Andernach zeigt an Infotagen Wege zum Studium

Am 06.02.2020 ab 19:00 Uhr und 07.02.2020 von 9:00 – 13:00 Uhr informiert die August-Horch-Schule BBS Andernach über ihre Möglichkeiten die Fachhochschulreife oder das Abitur zu erwerben.

Wer in diesem Jahr seine Mittlere Reife abschließt steht vor der Frage, wie die Ausbildung weitergeht. Beruf oder Schule? Interessierte Schüler und deren Eltern sind eingeladen sich über die Möglichkeiten in der August-Horch-Schule BBS Andernach zu informieren.

An beiden Tagen berichten die unterrichtenden Lehrkräfte in kurzen Vorträgen über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Schulformen und die Praxis-, Labor- und Computerräume warten auf Ihren Besuch. Am Freitagvormittag findet außerdem offener Unterricht statt. So können sich die zukünftigen Schüler im direkten Gespräch mit den derzeitigen Schülern wichtige Informationen holen und Projektunterricht live erleben. Am Freitag sind ausdrücklich auch ganze Schulklassen gerne eingeladen. In den vergangenen Jahren haben viele Abschlussklassen der Real- und Hauptschulen den Infotag in Form eines Unterrichtsgangs besucht. Interessierte Schülerinnen und Schüler können den Besuch in ihren eigenen Klassen anregen.

An beiden Tagen freuen sich die Lehrerinnen und Lehrer der Berufsoberschulen, der Höheren Berufsfachschulen und des technischen Gymnasiums auf detaillierte Fragen.

Die Fachhochschulreife kann in der Höheren Berufsfachschule in zwei Jahren erworben werden. Hier bietet die August-Horch-Schule die Schwerpunkte Mechatronik, Informationstechnik sowie Wirtschaft an.

Das Abitur kann am beruflichen Gymnasium mit dem Schwerpunkt Metalltechnik in drei Jahren erworben werden.

Für die Höhere Berufsfachschule oder das berufliche Gymnasium bewerben können sich alle Schüler, die voraussichtlich in diesem Jahr (Sommer 2020) den Sekundarabschluss I bekommen werden.

Alle Informationen zu den möglichen Schulabschlüssen in der August-Horch-Schule sowie Anmeldformulare finden Sie auf der Schulhomepage www.august-horch-schule.de. Die Anmeldung ist noch bis zum ersten März möglich.

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