Montag, 19. August 2019

Letztes Update:07:37:52 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Premiere: Salonabend in der StadtGalerie

An Parkinson erkrankte Schriftstellerin Lilli di Gernand liest

„Salonabend": Mit diesem neuen Angebot lockt die StadtGalerie erstmals am Donnerstag, 25. April, Kunstinteressierte in ihre Räume. Was ist das Besondere am neuen Format? Galerieleiterin Benita Roos erläutert: „Beim Salonabend werden Künstler und Künstlerinnen unterschiedlicher Genres auftreten, die entweder aus Neuwied stammen, hier wohnen oder eine engere Verbindung zur Deichstadt haben. Termin ist immer der letzte Donnerstag eines Monats; es sei denn, der ist ein Feiertag.“

Die Premiere Ende April bestreitet die 1954 in Neuwied geborene Schriftstellerin Ute Gernun-Decker alias Lilli di Gernand. Nach ihrem Abitur studierte sie in Marburg und Gießen Rechtswissenschaften, arbeitete mit jugendlichen Strafgefangenen, arbeitete als Rechtsanwältin in Hamburg und absolvierte zudem eine Ausbildung zur Mediatorin. Im Jahr 2003 diagnostizierten die Ärzte bei ihr Morbus Parkinson; ein Schicksal, das di Gernand mit 420 000 Menschen in Deutschland teilt. Die Folge: Die Juristin zieht es nach Italien, um dort „intensiver und bewusster zu leben“. Sie hat sich nach eigenen Worten immer mit den Fragen an das Leben auseinandergesetzt, zumeist unter Verwendung literarischer Mittel und denen der bildenden Kunst. Di Gernand veröffentlicht in der Folge das Buch „Hokus Fokus Parkinson“. Darin schreibt sie sich, oft in Gedichtform, Angst und Trauer von der Seele. Bei ihren Lesungen nimmt sie die Zuhörer mit auf eine sehr emotionale Reise. Die Historikerin und Fernsehjournalistin Sigrid Faltin spricht einleitende Worte.

Die Lesung beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt kostet 7 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf in der Tourist Information und in der StadtGalerie in der ehemaligen Mennonitenkirche aus dem Jahre 1768. Der nächste Salonabend ist für den 23. Mai geplant.

„AB In die Zukunft- Duales Studium und mehr!“ Berufsinfomesse geht in die sechste Runde

Die Berufsinformationsmesse „AB In die Zukunft – Duales Studium und mehr!“ findet am Mittwoch, 17. April in den Räumlichkeiten der Berufsbildenden Schule in Westerburg statt. Die Schülerinnen und Schüler des Westerwaldkreises sind von 9 bis 13 Uhr herzlich eingeladen, sich bei den Unternehmen über berufliche Perspektiven zu informieren.

AB In die Zukunft ist ein Angebot der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Westerwaldkreises mbH, welches in diesem Jahr zum sechsten Mal stattfindet. Die Aussteller informieren über Ausbildungs- und Studienangebote in der Region und versuchen ihre Fachkräfte von morgen zu gewinnen.

„AB In die Zukunft ist inzwischen fest etabliert und bei den Beteiligten sehr beliebt. Die Unternehmen nutzen die Chance und präsentieren sich als attraktive Arbeitgeber“, so Landrat Achim Schwickert. Der Landrat des Westerwaldkreises wird sich gemeinsam mit Michael Niess von der Schulleitung der Berufsbildenden Schule, sowie dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Westerburg, Gerhard Loos, bei einem Messerundgang einen Überblick verschaffen.

Bereits seit Dezember sind mehr als 40 Ausstellerplätze vergeben, informiert das Organisationsteam der Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Für die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen gibt es einiges zu bieten. Mitmachaktionen und Vorträge der Unternehmen werden durch einen Bewerbungscheck von Experten der Agentur für Arbeit ergänzt. Für das passende Bewerbungsfoto steht ein Fotograf kostenlos vor Ort zur Verfügung.

Gerne sind auch Kurzentschlossene auf der Berufsinformationsmesse „AB In die Zukunft – Duales Studium und mehr!“ herzlich willkommen. Informationen bekommen Sie unter: www.abindiezukunft.info

Premiere des Ballettabends "Die dunkle Nacht der Seele" am 13. April im Theater Koblenz

Die dunkle Nacht der Seele
Ballettabend von Steffen Fuchs
Musik von Arvo Pärt, Ferruccio Busoni und Anton Webern


Wie viele ihrer Kollegen versuchten auch Anton Webern und Ferruccio Busoni das Genie Johann Sebastian Bach durch eigene Interpretationen seiner Werke zu fassen. Bachs klar strukturierte Musik wird oft mit einer Kathedrale verglichen. Diesem Bild folgend, ließen sich Pärts sakrale Chorwerke als der melancholische Atem bezeichnen, der durch dieses Bauwerk weht. Sein Tintinnabuli (Glöckchen)-Stil zeichnet sich durch die konsequente Reduktion des Klangmaterials auf das Wesentliche aus und steht damit im Kontrast zur barocken Pracht der Kompositionen des Leipziger Meisters Bach. Zeitgleich korrespondieren beide Stile miteinander, sind sie doch Ausdruck eines tiefen religiösen Empfindens.
Steffen Fuchs beleuchtet in seiner Choreografie die verschiedenen Facetten von Spiritualität und spürt tänzerisch den Seelenzuständen in den jeweiligen Musikstücken nach.
Neben dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie sind Solisten des Musiktheaters und der Opernchor in den Abend eingebunden.

Choreografie: Steffen Fuchs
Musikalische Leitung: Mino Marani
Bühne: Konstanze Grotkopp
Kostüme: Sascha Thomsen
Dramaturgie: Wanda Puvogel

Mit: Kaho Kishinami, Victoria Garcia Martinez, Irina Golovatskaia, Clara Jörgens, Chiho Kawabata, Meea Laitinen, Léa Périchon, Ami Watanabe, Lisa Gottwik, Odsuren Dagva, Arkadiusz Glebocki, Ivan Kozyuk, Christoph Schedler, Emmerich Schmollgruber, Matheus da Sousa Silva, Nathaniel Yelton, Arsen Azatyan

Gesangssolisten: Xenia von Randow, Haruna Yamazaki, Steven Ebel, Michael Seifferth, Michael Tews

Opernchor, Staatsorchester Rheinische Philharmonie

Premiere am Samstag, den 13. April 2019 um 19:30 Uhr im Großen Haus

Weitere Vorstellungen: 17. April; 4./ 10./ 12./ 23./ 26./ 28. Mai; 13. Juni

Werkeinführung 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Oberen Foyer

Kontakt, Karten und Informationen:
Theaterkasse im Forum Confluentes, Zentralplatz 1, täglich von 10:00 bis
18:00 Uhr geöffnet, Tel.: (0261) 129 2840 & 129 2841
Internet: www.theater-koblenz.de

Vortrag „Kein Mensch lernt digital“ am 13. Mai an der Hochschule Koblenz

KOBLENZ. Der Fachbereich Sozialwissenschaften bietet gemeinsam mit dem Interdisziplinären Institut für Digitalisierung der Hochschule Koblenz (IIFD) am Montag, 13. Mai 2019, einen öffentlichen Vortrag mit dem Titel „Kein Mensch lernt Digital“ an. Die Veranstaltung findet von 16 bis 18 Uhr am RheinMoselCampus in der Konrad-Zuse-Straße 1 in Raum F 144 statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Für den Vortrag besteht keine Anmeldepflicht und die Teilnahme ist kostenlos.

Nach dem Grußwort von Prof. Dr. Günter J. Friesenhahn, Dekan des Fachbereichs Sozialwissenschaften, referiert Prof. Dr. phil. Ralf Lankau, Mitglied der Vereinigung deutscher Wissenschaftler*innen (VDW) von der Hochschule Offenburg, über das Missverständnis von Medientechnik in Unterricht und Lehrveranstaltungen. Der Professor für Mediengestaltung und -wissenschaft an der Hochschule Offenburg verdeutlicht grundliegende, an Technik orientierte Strukturen und nennt Alternativen für einen reflektierten und richtungsweisenden Einsatz von digitaler Medientechnik. Darüber hinaus ist die Erläuterung zum „Digitalpakt Schule“ ein Teil des Vortrags. Entgegen mancher Irrtümer liegt hier der Fokus nicht auf der besseren Ausstattung der Schulen, sondern vielmehr auf dem Aufbau neuer, pädagogisch höchst fraglicher Rahmenbedingungen des Unterrichtens und Lehrens.

Für Rückfragen steht der Initiator der Veranstaltung, Prof. Dr. Eric Mührel vom Fachbereich Sozialwissenschaften, unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zur Verfügung.

Ostern bei Archäologen

Neuwied. MONREPOS – Das Archäologische Forschungszentrum und Museum für menschliche Verhaltensevolution bietet zu Ostern eine Reihe von Veranstaltungen für die ganze Familie an.

Karfreitag

Den Auftakt des Osterprogramms macht die Themenführung „MonOton?“, die sich mit den Ursprüngen von Ritualen und Traditionen sowie deren Bedeutung für das menschliche Miteinander beschäftigt.

Termin mit Anmeldung: Freitag, 19. April um 15 Uhr

Ostersamstag

Am Samstag findet die Fortsetzung der Reihe „MonCuisine – EssBar durch die Jahreszeiten“ statt. Zunächst beschäftigen sich die Teilnehmenden mit der Welt der Pflanzennahrung in der Alt- und Mittelsteinzeit. Danach macht sich die Gruppe unter der fachkundigen Leitung des Kräuterpädagogen und Buchautors Christian Havenith auf, um in den Wäldern und auf den Wiesen rund um MONREPOS das reichhaltige kulinarische Angebot des Frühlings zu erkunden. Saisonale und regionale Kost stehen auf dem Programm, so wie es für Menschen über Hunderttausende von Jahren selbstverständlich war. Am Ende des Tages bereiten die Teilnehmenden ihre Sammelbeute selbst für ein gemeinsames Abendessen in einer gemütlichen Runde zu.

Termin mit Anmeldung: Samstag, 20. April von 13 bis 18 Uhr

Ostersonntag

Den Ostermorgen sollte man mit einem fürstlichen Osterfrühstück in gemütlicher Atmosphäre beginnen, z. B. in MONREPOS. Nach dem Frühstück folgt eine Führung durch die Ausstellung „MenschlICHes VERSTEHEN“ für die ganze Familie.

Termin mit Reservierung: Sonntag, 21. April um 10 Uhr

Offenes Angebot

Ab 14 Uhr bietet MONREPOS ein buntes Familien-Osterprogramm an. Eiersuche war gestern. Im MONREPOS wird das Kind zum Archäologen und gräbt die Ostereier selbst in der hauseigenen Ausgrabungshöhle aus. Zu dem offenen Angebot gehören zudem Führungen und spannende Workshops zum Thema „Ein Gesellschaftstier muss schön sein“. Hier können Kinder und Erwachsene nicht einfach nur ein schönes Andenken selbst „basteln“. Sie erfahren auch auf unterhaltsame Weise etwas über einige grundlegende Verhaltensweisen in menschlichen Gesellschaften, die schon seit der Altsteinzeit wichtige Bestandteile des Miteinanders sind: Mode, Schmuck und Körperkult.

Weitere Informationen und Anmeldung: Tel.: 02631 9772-0 | E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL