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Die Angst vor dem Fremden überwinden

Lesung „Das Fremde, das in jedem wohnt – Wie Unterschiede unsere Gesellschaft zusammenhalten“ mit Zafer Şenocak in der Landeszentrale für politische Bildung am 25. Oktober 2019 in Mainz / Eintritt frei

Am Freitag, 25. Oktober 2019 um 19.00 Uhr lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) zur Lesung mit Diskussion „Das Fremde, das in jedem wohnt – Wie Unterschiede unsere Gesellschaft zusammenhalten“ mit Zafer Şenocak ein.

In der Bibliothek der Landeszentrale (Am Kronberger Hof 6, 3. OG) präsentiert der in der Türkei geborene und in München aufgewachsene Autor seine Erfahrungen mit Fremdheit, Abgrenzung und Angst. Die Grundthese seines Buches „Das Fremde, das in jedem wohnt“ ist, dass das Fremde nicht ohne das Eigene verstanden oder empfunden werden kann. Um die Angst vor dem Fremden zu überwinden, müsse man sich mit sich selbst und dem Fremden in sich auseinandersetzen.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Carbadela Buchladen Mainz und der Edition Körber. Der Eintritt ist kostenlos!

Zafer Şenocak
am 25. Mai 1961 in Ankara geboren, wuchs dort und in Istanbul auf. 1970 siedelt die Familie nach München über. Dort studierte er ab Anfang der 80er Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie. Seit 1992 ist er deutscher Staatsbürger.
Der Autor, mit einer säkular denkenden Lehrerin als Mutter und einem in der islamischen Erneuerungsbewegung engagierten Vater, argumentiert aus seiner persönlichen Geschichte heraus und plädiert für eine moderne, partizipative Auffassung von Gesellschaft.
1979 gab Şenocak erstmals öffentliche Lesungen mit deutschsprachigen Gedichten. Anfang der 1990er schrieb er zahlreiche journalistische Beiträge zur türkischen Identität in der Moderne und zur islamischen Kulturtradition, u.a. für die taz, DIE WELT und die FAZ. Seine mehr als 20 Werke wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Seit 1989 lebt er in Berlin.