Freitag, 07. August 2020

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Musik verbindet über alle Grenzen

Vom 05. bis 13. November findet zum dritten Mal auf Burg Namedy in Andernach ein deutsch-russischer Workshop für junge Kammermusiker statt. Je drei junge Künstler zwischen 20 und 26 Jahren vom Rimsky-Korsakov-Konservatorium in Sankt Petersburg und der Hochschule für Musik und Tanz in Köln treffen sich hier für eine Woche, um gemeinsam ein Konzertprogramm mit Musikstücken des 18. bis 20. Jahrhunderts zu erarbeiten. Das Programm ist von zwei Professoren der beiden Musikhochschulen zusammengestellt worden und wird unter Leitung einer armenischen Musikerin, die zur Zeit in Köln tätig ist, einstudiert. Die jungen Musiker kommen aus verschiedenen Regionen Russlands, aus Deutschland, Spanien und Frankreich. Auch in diesem Jahr ist wieder eine Sängerin (Sopran)  dabei, die Romanzen von Tschaikowski und südamerikanische Lieder singen wird. Alle jungen Künstler haben bereits zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen. Ziel des Workshops ist, zu zeigen, wie Musik junge Menschen zusammen bringt, Grenzen und politische Systeme überwinden kann und die gemeinsam erbrachten Leistungen für alle Beteiligten von Vorteil sind.

Am Abschluß des Workshops stehen zwei Konzerte, am 11. November in Koblenz und am 13. Nov. auf Burg Namedy in Andernach, mit Werken von russischen und vor allem südamerikanischen Komponisten wie Manuel de Falla und Astor Piazolla. Der Erlös der Konzerte geht an die Gartow-Stiftung in Hamburg, die damit Stipendien für die Teilnahme von besonders begabten jungen Musikern des Konservatoriums in Sankt Petersburg an Meisterkursen im Ausland unterstützt.

Der Workshop wird organisiert und betreut von den Rotary Clubs Koblenz und Neuwied-Andernach in Zusammenarbeit mit Konzerte Burg Namedy und von dem Rotary Distrikt 1810 unterstützt. Infos erteilt Hans-Joachim Massing, Ander-nach, E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .