Donnerstag, 13. Mai 2021

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Die von Menschen geprägte Welt als Chance für die Umwelt

Online-Vortrag am 29. April gibt interessante Ansätze und Tipps

KREIS MYK. Unsere Gesellschaft ist mit enormen ökologischen Herausforderungen konfrontiert: Klimawandel, Artensterben, Übernutzung der natürlichen Ressourcen und nun auch noch einer globalen Pandemie. Was bedeutet es auf einem Planeten zu leben, der bis in die entlegensten Gegenden vom Menschen geprägt ist? Wie können wir in diesem neuen geologischen Zeitalter verantwortungsvoll handeln? Antworten darauf gibt es in einem Online-Vortrag am Donnerstag, 29. April, um 18 Uhr.

In seinem Vortrag „Biodiversität wagen - Warum das Anthropozän neue Ansätze im Naturschutz und beim Gärtnern erfordert“ erklärt Referent Prof. Dr Christoph Küffer von der Hochschule für Technik Rapperswil, weshalb es in einer vom Menschen geprägten Welt Grund zu Optimismus gibt: Wir können vor unserer Haustür und in unseren Gärten viel für die Natur und damit auch für unser eigenes Wohlbefinden tun. Küffer stellt dabei einen bunten Strauß an Erfolgsgeschichten vor: von Naturgärten über Guerilla Gardening, neuen Biodiversitätsparadiesen dank guter Landschaftsarchitektur, Initiativen von Firmen bis hin zu neuen Bau- und Raumplanungsgesetzen. Anmeldungen können über die Internetseite www.mehr-als-nur-gruen.de erfolgen.

Die Vortragsreihe wird im Rahmen des Projektes „Mehr als nur Grün“ durchgeführt, das die Stadt Koblenz und der Landkreis Mayen-Koblenz gemeinsam ins Leben gerufen haben. In einem zweiwöchigen Rhythmus werden Online-Vorträge für private Gartenbesitzer und Kommunen angeboten. Die Bandbreite der Themen reicht von Wildbienen und ihren Lebensweisen über Balkongärten, Sträucher und Nutzgärten im Klimawandel bis hin zu Maßnahmen zur Bodenverbesserung in einem klimagerechten Garten. Gefördert wird es vom Land Rheinland-Pfalz.

Wer zu weiteren Veranstaltungen und Vorträgen des Projektes „Mehr als nur Grün“ benachrichtigt werden möchte, kann sich in einen Verteiler aufnehmen lassen. Ansprechpartner ist Dr. Rüdiger Kape bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Tel. 0261/108-420,