Montag, 17. Februar 2020

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Koblenz feiert das 250. Geburtsjubiläum von Ludwig van Beethoven

Kürzlich stellte die Kultur- und Bildungsdezernentin PD Dr. Theis-Scholz im Mutter-Beethoven-Haus in Ehrenbreitstein vor rund 30 Gästen und Beteiligten das vielfältige Koblenzer Programm rund um Ludwig van Beethoven im Jahr 2020 vor. Auf Beethoven stimmten zu Anfang Charlotte Dohr und Clara Wagner von der Musikschule Koblenz mit Klarinette und Violoncello ein. Seinen Abschluss fand die Presserunde in einem Besuch der 4.Klasse der Grundschule Ehrenbreitstein, denen die Kultur- und Bildungsdezernentin den Beethoven Grundschul-Wochenkalender überreichte. Einen kulinarischen Nachklang boten die Weingüter Wegeler mit ihrer extra für das Jubiläumsjahr konzipierten Beethoven Weinedition.

National und international dreht sich im Jahr 2020 an vielen verschiedenen Orten vieles um den weltbekannten Komponisten Ludwig van Beethoven und sein 250. Geburtsjubiläum. So auch in Koblenz. Doch was verbindet Ludwig van Beethoven mit unserer Stadt? Seine Familie und Freunde, denn Beethovens Mutter lebte in Koblenz, bevor sie nach Bonn zog und dort ihren später berühmten Sohn Ludwig zur Welt brachte. Das Mutter-Beethoven-Haus in Koblenz-Ehrenbreitstein war das Elternhaus, in dem Maria Magdalena van Beethoven, geborene Keverich, im Jahr 1746 zur Welt kam. Daneben pflegte Ludwig van Beethoven eine lebenslange Freundschaft zu seinem Jugendfreund Franz Gerhard Wegeler, der in Koblenz verstarb. So ist das Jubiläumsjahr Anlass für das Zusammenwirken von verschiedenen Kultureinrichtungen, Vereinen und Musikensembles. Von Januar bis Dezember 2020 widmen sie sich Beethoven als Privatperson, seinen Werken, seinen Lebensumständen, seine familiären und freundschaftlichen Beziehungen in Koblenz und der noch heute von ihm ausgehenden Inspiration mit Veranstaltungen und Projekten. Und das klassisch, aber auch mit neuen unbekannten Perspektiven auf Beethoven sowie modernen Interpretationen seines Schaffens.

An die 25 Veranstalter laden Bürgerinnen und Bürger über das ganze Jahr hinweg zu rund 50 verschiedenen Veranstaltungen rund um Beethoven ein: Mittelrhein Museum / Volkshochschule Koblenz / Musikschule der Stadt Koblenz / Theater Koblenz / Stadtbibliothek / Stadtarchiv / Kultur- und Schulverwaltungsamt / Förderer Mutter-Beethoven-Haus e.V. / Richard-Wagner-Verband Koblenz e.V. / Stadtmarketing / fepke e.V. / Theater am Werk / Music Live e.V. / Koblenzer Kammerkonzerte / Musikfreunde St. Beatus / UNIMUS / Koblenz International Guitar Festival & Academy / Rheinische Philharmonie / Koblenz Touristik

Zentral in den Aktivitäten in Koblenz sind die Ausstellungen im Mittelrhein Museum und im neu konzipierten Mutter-Beethoven-Haus. Während das Mittelrhein Museum ab dem 06. November 2020 Auseinandersetzungen zeitgenössischer Künstler mit Beethovens Musik präsentiert, zeichnet die Ausstellung im Mutter-Beethoven-Haus ab dem 01. Mai 2020 die zahlreichen Wohnorte Beethovens vor dem Hintergrund seines unsteten Lebenswandels nach. Immerhin 70 Umzüge, die mit Sicherheit auch seine Werke beeinflussten. Das Programm wird abgerundet von Kammermusikkonzerten, Gesprächskonzerten und Musikimprovisationen, über Ballett und Theater, hin zu Vorträgen und einem wissenschaftlichen Symposium. Schüler und Schülerinnen werden durch verschiedene Schulprojekte, wie zum Beispiel dem Beethoven Grundschul-Wochenkalender, angeregt, sich mit dem Komponisten auseinanderzusetzen.

Auch im öffentlichen Raum wird uns Beethoven durchweg begegnen. Denn auch das Projekt „Kunst unterwegs“, in Zusammenarbeit mit der awk AUSSENWERBUNG GmbH, greift das Jubiläumsjahr auf und ermöglicht so eine besondere öffentliche Begegnung mit dem Komponisten! Auf elf verschiedenen Portraits sieht man Beethoven aus den Augen von verschiedenen Künstlern und trifft ihn mal modern, als bekannten Liebhaber oder mürrischen Musiker und Denker an verschiedenen Standorten in der gesamten Koblenzer Innenstadt an.

„Beethovens Klangpfad“ lädt ab Mitte Mai zum freien und spontanen Klavierspiel an der Seilbahn Talstation, auf der Fähre nach Ehrenbreitstein und am Kapuzinerplatz ein. Ein weiteres Highlight ist der BTHVN2020 Musikfrachter, der auf seiner musikalischen Reise entlang Beethovens Reiseweg von Bonn nach Wien vom 16.-17.März 2020 am Peter-Altmaier-Ufer in Koblenz anlegt.

Der Jahresprogrammflyer wird an vielen Orten in der Stadt ausgelegt. Das Jahresprogramm finden Sie zudem laufend aktualisiert unter www.koblenzkultur.de/beethovenjahr-2020

Der Valentinstag - Tag der Liebenden

Entstehung und Bedeutung

Von Hans-Peter Meyer

Der Valentinstag (am 14. Februar des Jahres) gilt in einigen Ländern als Tag der Liebenden. Der Name des Tages wird heute zumeist auf die Legende des Bischofs Valentin von Terni zurückgeführt. Der religiöse, in der kirchlichen Liturgie wurzelnde Ursprung des Feiertages besteht darin, dass am 14. Februar in manchen Kirchen die Ankunft Jesu als himmlischer Bräutigam zur Himmlischen Hochzeit gefeiert wurde.

An Popularität gewann der Valentinstag durch den Handel mit Blumen, besonders jedoch durch die umfangreiche Werbung der Floristen. Der Tag wird mit traditionellem Brauch vermischt, ähnlich dem in den 1990er Jahren populär gewordenen und über die USA aus Irland importierten Halloween

Brauchtum…

Die Popularität des Datums im angelsächsischen Bereich beruht auf einem Gedicht des englischen Schriftstellers Geoffrey Chaucer, „Parlament der Vögel“ (Parlement of Foul(e/y)s), das 1383 vermutlich aus Anlass einer Valentinsfeier am Hof Königs Richard II. fertig gestellt und erstmals öffentlich vorgetragen wurde. In dem Gedicht von Chaucer wird dargestellt, wie sich die Vögel zu eben diesem Feiertag um die Göttin Natur versammeln, damit ein jeder einen Partner finde.

Seit dem 15. Jahrhundert werden in England Valentinspaare gebildet, die sich kleine Geschenke oder Gedichte schicken. Die Verbindung mit Blumengeschenken könnte auf die Gattin des Dichters Samuel Pepys zurückgehen, die 1667 mit einem Blumenstrauß auf Pepys´ Liebesbrief reagierte. Von da an wurde die Verbindung von Brief und Blumen in der noblen britischen Gesellschaft nachgeahmt.

Englische Auswanderer nahmen den Valentinsbrauch mit in die „Neue Welt“, die USA – und so kam durch US-Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg dieser Brauch nach Deutschland; 1950 veranstaltete man in Nürnberg den ersten „Valentinsball“; der Valentinstag wurde offiziell eingeführt. Allgemein bekannt wurde er durch die dann verstärkt einsetzende Werbung der Floristen und der Süßwarenindustrie.

Konfekt, Karten, Parfum…

Es gibt inzwischen unter anderem Valentinskonfekt, Valentinskarten und Parfums, doch die wichtigsten Geschenkartikel am Valentinstag sind nach wie vor Blumen. Während das Jahr über hauptsächlich Frauen Blumen kaufen, sind es am Valentinstag überwiegend Männer. Die Preise vor allem für rote Rosen steigen zu diesem Anlass stark an.

In Japan beschenken am 14. Februar Frauen ihre Ehemänner, männliche Kollegen, Chefs usw. mit Schokolade. Dafür dürfen sie dann einen Monat später am White Day weiße Schokolade als Gegengeschenk erwarten. Mittlerweile erfreut sich dieser Tag auch in der Volksrepublik China bei jungen, am westlichen Lebensstil ausgerichteten Chinesen zunehmender Beliebtheit. In Brasilien wird der Valentinstag am 12. Juni gefeiert.

Aber auch in Europa haben sich eigene Traditionen herausgebildet. In Italien treffen sich die Liebespaare meist an Brücken oder auch Gewässern. Dort sind häufig Vorrichtungen angebracht, an denen man z. B. ein Fahrrad anschließen kann. Diese werden zweckentfremdet, in dem einfach ein Vorhängeschloss angebracht wird. Auf das Schloss schreiben die Liebenden ihre Initialen, manchmal mit Datum, bei großen Schlössern sieht man sogar aufgeklebte Fotos des Paares.

Dieses Schloss wird angeschlossen, dann werfen die beiden jeder einen Schlüssel ins Wasser und wünschen sich dabei etwas. Obwohl die Wünsche danach nicht geäußert werden sollen, wünschen sich die Meisten, die ewige Liebe gefunden zu haben. So sammeln sich immer mehr Schlösser zu dicken Klumpen.

In Finnland wird der Valentinstag als „Freundschaftstag“ gefeiert, an dem man − meist anonym − denen, die man sympathisch findet, Karten schickt oder kleine Geschenke übermittelt. Dieser „Freundschaftstag“ ist gegenüber dem angelsächsischen oder kontinentaleuropäischen „Valentinstag“ deutlich enterotisiert. In westslawischen und sorbischen Gebieten Ostdeutschlands fällt in die Zeit um den Valentinstag das Fest der so genannten Vogelhochzeit. Dazu gehört das Volkslied „Die Vogelhochzeit“ („Ein Vogel wollte Hochzeit halten …“)

Die Legende…

Die Tradition des Valentinstags wird heute zumeist auf die Legende von Bischof Valentin von Terni zurückgeführt, der als christlicher Märtyrer starb. Mehrere Orte in Deutschland behaupten, die Gebeine als Reliquien zu verwahren, wie zum Beispiel die bayerische Stadt Krumbach, Landkreis Günzburg. Auch in der Kirche Santa Maria in Cosmedin in Rom werden die angeblichen Reliquien ausgestellt.

Valentin war im dritten Jahrhundert nach Christus der Bischof der italienischen Stadt Terni (damals Interamna). Er hatte laut dieser Legende einige Verliebte christlich getraut, darunter Soldaten, die nach damaligem kaiserlichen Befehl unverheiratet bleiben mussten. Zudem hat er der Legende nach den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt. Die Ehen, die von ihm geschlossen wurden, haben der Überlieferung nach unter einem guten Stern gestanden. Auf Befehl des Kaisers Claudius II. wurde er am 14. Februar 269 wegen seines christlichen Glaubens enthauptet.

Eine Legende bezieht den Todestag Valentins auf das römische Fest Lupercalia, das auf den 15.  Februar fiel. Es war der Feiertag der röm. Göttin Juno (gr.: Hera), der Frau des Jupiter (gr.: Zeus) und Schutzpatronin der Ehe. Junge Mädchen gingen an diesem hohen Festtag in den Juno-Tempel, um sich ein Liebesorakel für die richtige Partnerwahl zu holen.

Junge Männer aus dem einfachen Volk zogen an diesem Tag Lose, auf denen die Namen der noch ledigen Frauen standen. Die so gelosten Pärchen gingen miteinander aus und manche sollen sich so ineinander verliebt haben. Dieser Volksbrauch galt vielen römischen Aristokraten als unmoralisch. Ehemänner schenkten ihren Frauen an diesem Tag Blumen. So kam es, dass sich dieses ältere römische Brauchtum mit der Geschichte des christlichen Märtyrers mischte und in die spätere Gesellschaft einsickerte.

Die Legende zum Bischof von Terni unterscheidet sich vom späteren Valentin von Rätien (Graubünden). Dieser hat keine Liebenden zusammengebracht, sondern er gilt als Schutzpatron gegen die „fallenden Krankheiten“ wie Epilepsie und Ohnmacht.

Bei uns ist und bleibt der Valentinstag als ein Tag der Liebenden, wo Menschen „Blumen sprechen“ lassen. Möge es so bleiben -  heute und auch in der Zukunft.

©  Hans-Peter Meyer

Rheinische Philharmonie: Walker verlängert nicht

Der schottische Dirigent Garry Walker wird das Staatsorchester Rheinische Philharmonie mit Sitz in Koblenz verlassen. Mit der Übernahme der Chefdirigentenposition an der Opera North im nordenglischen Leeds ab August 2020 sind für Walker zukünftig die erforderlichen zeitlichen Freiräume für die künstlerische Leitung der Rheinischen Philharmonie nicht mehr in ausreichendem Maß gegeben. Er hat sich entschlossen, keine Verlängerung seines Engagements als Chefdirigent anzustreben und die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Staatsorchester über die Spielzeit 2021/22 hinaus, zumindest auf dieser Position, nicht fortzusetzen.

Garry Walker erklärte: „Ich bedaure sehr, dass ich neben der umfangreichen Position als Musikdirektor der Opera North in Leeds meinen Vertrag als Chefdirigent der Rheinischen Staatsphilharmonie nicht verlängern kann. Mit einem begeisterungs- und auf hohem Niveau entwicklungsfähigen Orchester, das gleichzeitig auch einen positiven und höchstmusikalischen Geist hat, zu arbeiten, gehört zu den Höhepunkten meiner Karriere und hat auch mich als Dirigent und Persönlichkeit in jeder Hinsicht weiterentwickelt. Ich hoffe sehr, dass wir auch nach 2022 Möglichkeiten finden werden, unsere musikalische Zusammenarbeit fortzusetzen.“

Garry Walker hat sein Amt in Koblenz in der Saison 2016/17 angetreten und kann seither mit dem Orchester auf eine eindrucksvolle musikalische Bilanz zurückblicken. Binnen kürzester Zeit gelang es ihm, dem Klang des Orchesters eine beeindruckende Transparenz zu entlocken, die eine deutlich neuartige Durchhörbarkeit ermöglichte. Damit einher gingen beispielsweise bemerkenswerte Interpretationen der großen Sinfoniker Johannes Brahms, Gustav Mahler oder Dmitri Schostakowitsch. Hinzu kam sein großes Engagement mit dem Orchester in Koblenz und im Norden von Rheinland-Pfalz, dem traditionellen Spielgebiet des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie.

Der für das Orchester zuständige Kulturminister Konrad Wolf sagte hierzu: „Garry Walker hat die künstlerische Entwicklung der Rheinischen Philharmonie erfolgreich vorangetrieben. Ich bedauere sehr, dass aufgrund der äußeren Umstände keine Vertragsverlängerung möglich sein wird.“  Der Intendant des Orchesters Günter Müller-Rogalla ergänzt: „Es ist für mich recht unerwartet, dass die sehr gute Zusammenarbeit unseres Chefdirigenten Garry Walker und der Rheinischen Philharmonie über das Jahr 2022 hinaus keine Fortsetzung finden wird, aber wir müssen wohl akzeptieren, dass dies der Sachstand ist. In jedem Fall gilt es nun, zügig eine tragfähige und gute Lösung für die zukünftige Neubesetzung dieser wichtigen Position zu finden."

Das Beethoven Jubiläumsjahr 2020 in Koblenz

National und international dreht sich im Jahr 2020 an vielen verschiedenen Orten Vieles um den weltbekannten Komponisten Ludwig van Beethoven und sein 250. Geburtsjubiläum. So auch in Koblenz. Doch was verbindet Ludwig van Beethoven mit unserer Stadt? Seine Mutter lebte in Koblenz, bevor sie nach Bonn zog und dort ihren später berühmten Sohn Ludwig zur Welt brachte. Das Mutter-Beethoven-Haus in Ehrenbreitstein war das Elternhaus, in dem Maria Magdalena van Beethoven, geborene Keverich, im Jahr 1746 zur Welt kam. Daneben pflegte Ludwig van Beethoven eine lebenslange Freundschaft zu seinem Jugendfreund Franz Gerhard Wegeler, der in Koblenz verstarb. So ist das Jubiläumsjahr Anlass für das Zusammenwirken von verschiedenen Kultureinrichtungen, Vereinen und Musikensembles. Bis Dezember 2020 widmen sie sich dem Künstler, seinen Werken, seinen Wurzeln und der noch heute von ihm ausgehenden Inspiration mit Veranstaltungen und Projekten. Und das klassisch, aber auch mit neuen unbekannten Perspektiven auf Beethoven, sowie modernen Interpretationen seines Schaffens.

Zentral in den Aktivitäten in Koblenz sind die Ausstellungen im Mittelrhein Museum und im Mutter-Beethoven-Haus. Während sich das Mittelrhein Museum der Rolle von Beethovens Musik in der Bildenden Kunst annähert, zeichnet die Ausstellung im Mutter-Beethoven-Haus die Verknüpfung der Beethoven-Häuser in Bonn, Wien und Koblenz nach. Das Programm runden interessante Veranstaltungen und Projekte aus ganz unterschiedlichen Bereichen ab: Von Kammermusikkonzerten, Gesprächskonzerten und Musikimprovisationen, über Ballett und Theater, hin zu Vorträgen und einem wissenschaftlichen Symposium. Schüler und Schülerinnen werden durch verschiedene Schulprojekte angesprochen und angeregt, sich mit Beethoven auseinanderzusetzen. Ein Bewusstsein für Beethoven als Privatperson, seine Lebensumstände, seine familiären und freundschaftlichen Beziehungen in Koblenz sollen ebenso wie die Bedeutsamkeit der Wechselwirkungen von Lebenswegen, Begegnungen und Inspiration deutlich und erfahrbar werden.

Auch im öffentlichen Raum wird uns Beethoven durchweg begegnen. Denn auch das Projekt „Kunst unterwegs“ greift das Jubiläumsjahr auf und ermöglicht so eine besondere öffentliche Begegnung mit dem Komponisten! Auf elf verschiedenen Portraits sieht man Beethoven aus den Augen von verschiedenen Künstlern und trifft ihn mal modern, als bekannten Liebhaber oder mürrischen Musiker und Denker an verschiedenen Standorten in der gesamten Koblenzer Innenstadt an.
Das Jahresprogramm zum Beethoven Jubiläumsjahr in Koblenz finden Sie laufend aktualisiert in Kürze unter www.koblenzkultur.de/beethovenjahr-2020.

Unser Kulturerbe - Schätze des Landes Rheinland-Pfalz

Die Ausstellung der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz ist vom 09.02.2020 bis zum 15.03.2020 zu Gast in der Stadt Boppard.

Eröffnung, Sonntag, 09.02.2020, 11.30 Uhr, Museum Boppard, Kurfürstlichen Burg

Begrüßung: Helmut Schröder (Erster Beigeordneter der Stadt Boppard)

Grußwort: Florentine Schneider (Kulturerbin und Weinkönigin)

Grußwort: Roger Lewentz (Beauftragter für die BUGA 2029 und Innenminister)

Einführung: Thomas Metz (Generaldirektor Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz)

Musikalische Begleitung: Manfred Pohlmann (Liedermacher)

Über die Ausstellung:

„Der Staat nimmt die Denkmäler der Kunst, der Geschichte und der Natur sowie die Landschaft in seine Obhut und Pflege. Die Teilnahme an den Kulturgütern des Lebens ist dem ganzen Volk zu ermöglichen.“

Diese Selbstverpflichtung hat das Land Rheinland-Pfalz bei seiner Gründung 1947 als Grundsatz in seine Verfassung aufgenommen. Als Land ist Rheinland-Pfalz immer noch jung, seine Regionen sind jedoch Teil einer der bedeutendsten europäischen Kulturlandschaften mit einer über viele Jahrtausende währenden kontinuierlichen Geschichte. Es sind die naturräumlichen Gegebenheiten, die diesen Raum prägen: Mittelgebirgslandschaften mit einem reichen Vorkommen an Bodenschätzen, dichtem Waldbestand und landwirtschaftlich nutzbaren Höhenplateaus. Daneben eine breite Tiefebene mit fruchtbaren Böden entlang eines mächtigen Flusses.

Dieser Fluss, der Rhein, bildet bis heute mit seinem Tal die zentrale europäische Verkehrsachse in Nord-Süd-Richtung und ist über seine Seitenflüsse, wie die Mosel und der Main, auch nach Osten und Westen verbunden. Nahezu alle Völker Europas kamen im Laufe der Geschichte durch die Regionen die sich heute Rheinland-Pfalz nennen, manche blieben, siedelten hier und ließen urbane Zentren entstehen. Sie alle haben Spuren hinterlassen, Kulturschätze, die heute zum kulturellen Erbe des Landes gehören.

Diese Ausstellung richtet den Blick auf dieses kulturelle Erbe in all seinen Facetten, Gattungen und zeitlichen Einordnungen. Es geht nicht um einen Überblick, sondern eher um ein Neugierig-Machen. Es geht auch um die Menschen von heute, die Erben und Erbinnen. Auch sie sollen „zu Wort“ kommen, ganz im Sinne von: „Wir machen Geschichte lebendig“.Die Ausstellung umfasst 13 Objekte, die in Boppard um drei weitere Objekte ergänzt werden.Exklusiv zur Ausstellungsstation in Boppard konnten Florentine Schneider, Weinkönigin der Stadt Boppard; Roger Lewentz, Minister des Innern und für Sport sowie Dr. Walter Bersch, Oberbürgermeister der Stadt Boppard als Kulturpaten gewonnen werden, die zusammen mit Kulturgütern der Region in der Ausstellung vertreten sein werden.

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