Montag, 17. Juni 2019

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Kaffeekonzert FRECHBLECH

MONTABAUR. Mit flotter und beschwingter Musik lud Frechblech, das Soloquintett des Evangelischen Dekanats Westerwald unter der Leitung von Dekanatskantor Jens Schawaller, zu einem frühsommerlichen Kaffeekonzert nach dem Gottesdienst vor der Pauluskirche in Montabaur ein.

Es musizierten Rudi Weide (Trompete und Flügelhorn), Claudia Liebe (Trompete und Flügelhorn), Dorit Gille (Waldhorn), Ben Bereznai (Basstrompete) und Jens Schawaller (Helikon).

Das nächste Sommerkonzert mit Frechblech findet am Samstag, dem 07.09.2019 um 17 Uhr in der Evangelischen Kirche von Neunkirchen statt.

DR Kongo: Die aktuelle Lage

2. Fachtagung „DR Kongo“ am Samstag, 15. Juni in der Landeszentrale für politische Bildung in Mainz

Zur Fachtagung „DR Kongo“ lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) mit pax christi – Deutsche Sektion e.V. am Samstag, 15. Juni 2019 von 10.00 – 17.30 Uhr nach Mainz ein. Der Eintritt ist frei!
Im Gerty-Spies-Saal (Am Kronberger Hof 6) der LpB wird eine aktuelle Bestandsaufnahme versucht und analysiert, wie es um die Demokratisierung nach den zurückliegenden Wahlen steht.
Die Tagung ist eine Kooperation mit pax christi Rhein-Main Regionalverband Limburg-Mainz, Dialog International e.V. und der DFG-VK Bildungswerk Hessen.

Zum Thema
Vom Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Kongo als Privatbesitz des belgischen Königs mit schlimmsten Gräueltaten ausgeplündert, Millionen Tote waren die Folge extremer Ausbeutung. Und die Geschichte des Kongo ist bis heute von Gewalt und Ausbeutung geprägt. Nach fast 60 Jahren Unabhängigkeit ist die heutige Demokratische Republik Kongo weiter ein verlorenes Land mit enormem Rohstoff-Reichtum, doch leidendem Volk. Opfer seines Reichtums oder seiner politischen Führer?
Die Fachtagung bietet eine Bestandsaufnahme: Demokratisierung, interne und externe Akteure, ein Rückblick auf die Wahlen Ende 2018 und weitere Bereiche. Kurz gesagt, ein Überblick, um die Situation der DR Kongo heute besser zu verstehen.

Konvent der nebenamtlichen Kirchenmusiker*innen


WESTERBURG. Zum ersten Mal fand der gemeinsame Konvent der ehren- und nebenamtlichen Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker des Evangelischen Dekanates Westerwald im neuen Karl-Herbert-Haus in Westerburg statt. Damit trafen sich etliche Ehren- und Nebenamtliche der Kirchenmusik aus dem gesamten Kreisgebiet in gemütlicher Runde im Haus der Kirche, um einander zu begegnen und sich sowohl fachlich als auch menschlich auszutauschen. Mit Monika Schlößer als Vorsitzende des Kirchenmusikausschusses des Dekanates führte eine kompetente und hochaktive Musikerin durch den Abend, die bereits auf viele Jahre Erfahrung in dieser Ausschussarbeit zurückblickt. Dekanatskantor Jens Schawaller und Kantorin im Dekanat Eva Maria Mombrei (beide Klavier und Gesang) musizierten im Verlauf des Abends gemeinsam mit den weiteren Ausschussmitgliedern Ricarda Schneider, Dorit Engel, Christiane Löflund-Fries und Thilo Müller (jeweils Gesang) und mit allen Anwesenden aus dem EG Plus Lieder in unterschiedlichen Stilen und Schwierigkeitsgraden. Darüber hinaus stellte Monika Schlößer Eckpunkte zu den Themengebieten Datenschutz und Urheberrecht in der Kirchenmusik vor und diskutierte im Plenum u. a. den Umgang mit der Organisation des aktuellen und zukünftigen Orgelvertretungsbedarfs im Dekanat. Auch wurden Ideen zu einem möglichen Dekanatskirchenmusiktag ausgetauscht und ein Meinungsbild zur aktuell herrschenden Praxis des kirchenmusikalischen Kasualdienstes erstellt, um es an das Propsteikantorat weiterzugeben. Dass dies ein Konvent von besonderer menschlicher und fachlicher Qualität war – darin waren sich alle Beteiligten und Gäste einig, die abends fröhlich nach Hause gingen.

Was ist Pfingsten? Eine verständliche Darstellung der Gaben des Heiligen Geistes.

Pfingsten leitet sich vom griechischen Wort  Pentekoste her, das einen fünfzigsten Tag bezeichnet. Pfingsten ist eines der großen christlichen Feste. Darum wird es in unserem Land zwei Tage hindurch begangen. Es wird fünfzig Tage nach Ostern gefeiert und bezeichnet den Abschluss der Osterzeit. Doch trägt das Pfingstfest  auch eigene Akzente. In ihm lebt, freilich verwandelt, ein im Alten Testament bezeugtes jüdisches Fest weiter: Im Buch Exodus wurde das „Fest der Erstlingsfrüchte von der Weinernte“, als Fest am fünfzigsten Tag bezeichnet, also als Pfingstfest (Ex 34,22). Nach dem Buch Deuteronomium war es auch eines der Wallfahrtsfeste im Laufe des Jahres (vgl. Dt. 6,9-12).

Aufgrund der Ostererfahrung der Christen erhielt das jüdische Pfingstfest, auch Wochenfest“ genannt, eine neue Bedeutung: als die junge Christengemeinde am Pfingstfest versammelt war, wurde sie vom Heiligen Geist erfüllt, so berichtet die Apostelgeschichte im 2. Kapitel. Es erfüllte sich, was der Prophet Joel vorausgesagt hatte: „Ich (Jahwe)…werde von meinem Geiste ausgießen über alles Fleisch…“ Die erste Frucht der Begabung mit dem Heiligen Geist war der Glaube an Jesus, denn, so Paulus, „niemand kann sagen: Herr ist Jesus, außer im Heiligen Geist“ (1. Kor  12,3) Aber auch andere Früchte zeigten sich bei den an Pfingsten Versammelten: Liebe, Freude, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut,  Selbstbeherrschung“ (Gal  5,22 f). Am Pfingstfest ereignete sich darüber hinaus das Sprachenwunder. Die, die den Christen begegneten, hörten sie in ihren eigenen Sprachen reden und verstanden sie – ein Hinweis, dass das Evangelium nun in alle Völker hineingetragen werden soll. Die Kirche ist ja Gottes neues Volk aus Juden und Heiden.

Dass Pfingsten am fünfzigsten Tag nach Ostern gefeiert wird, hat seinen Grund zum einen in seiner alttestamentarischen Herkunft und zum anderen darin, dass die vom Evangelisten Lukas  stammenden  Berichte in der Apostelgeschichte von einem zeitlichen  Abstand zischen Ostern und Pfingsten ausgehen. Dies hat zur heutigen Praxis geführt. Sachlich wäre es auch denkbar gewesen, die innere Zusammengehörigkeit des Oster- und Pfingstgeheimnisses stärker zu betonen – Sinne der Texte des Johannesevangeliums. Denn dort schenkt der auferstandene Christus seinen Jüngern den Heiligen Geist bereits bei seiner Begegnung mit ihnen am Abend des „ersten Tages der Woche“ also am Ostertag selbst (Joh  20, 19-23).

Nach dem Bericht des Lukas in der Apostelgeschichte gingen dem Pfingstfest einige Tage voraus, an denen die Jünger Jesu zusammen mit Maria, der Mutter Jesu, und einige anderen aus der christlichen Urgemeinde zum Gebet versammelt waren (Apg 1, 12-14) An dieses Beten erinnert die bis heute lebendige Praxis der Pfingstnovene. Vor Pfingsten beten Christen neun Tage hindurch um die Gaben des Heiligen Geistes für sich selbst und für die Kirche und die Welt. Seit einiger Zeit kommt in den Gebeten der Pfingstnovene ein ergänzender Akzent zum Tragen: Christen aus den verschiedenen Kirchen und Konfessionen beten um die Einheit der Christenheit.

© Hans-Peter Meyer

Kulturehrennadel 2019

Mit der Ehrennadel für kulturelles Engagement im Ehrenamt, oder kurz der Kulturehrennadel, werden in diesem Jahr Elisabeth Hansen, Dr. Dr. Reinhard Kallenbach und Friedel Vetters ausgezeichnet, teilt Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz mit.

Elisabeth Hansen ist Malerin und Grafikerin und seit 1988 in der Arbeitsgemeinschaft der Künstler am Mittelrhein (AKM) Seit 2011 ist sie Vorsitzende der AKM und verantwortlich für die zahlreichen Ausstellungen bildender Künstler vom Mittelrhein etwa im Haus Metternich.

Reinhard Kallenbach, in Koblenz geborener Publizist, Historiker und Städtebau- und Infrastrukturhistoriker, studierte in Marburg und Würzburg. 1995 promovierte er im Fachbereich Architektur, Raum- und Umweltplanung, Bauingenieurwesen an der Universität Kaiserslautern zum Thema: „Die Koblenzer Altstadt. Entwicklung, Planung und Schicksal der historischen Bürgerhäuser“. 2007 schloss Kallenbach sein zweites Dissertationsprojekt ab. Mit der Arbeit „Leben und Leiden in Koblenz“ promovierte er an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.
Bisher entstanden gut 3000 journalistische Beiträge von ihm, mit besonderem Schwerpunkt auf den Bereichen Stadtentwicklung, Stadtgeschichte, Denkmalpflege, Hochschulen und regionale Wirtschaft lagen und liegen. Ein weiterer Schwerpunkt ist das heimische Brauchtum, wobei das Karnevalsgeschehen (und seine Geschichte) in seiner Heimtatstadt Koblenz im Mittelpunkt steht.
In seinem Unternehmen, das im Januar 1997 gegründet wurde, entstehen rund 40 Fachbücher, Bildbände und Broschüren.

Mit Friedel Vetters wird ein Gründungsmitglied des Fördervereins Cafe Hahn e. V. geehrt, der seit 26 Jahren Schatzmeister und gute Seele des Vereins ist.
Er kümmert sich um alle organisatorischen Belange des Vereins, etwa die Pflege der Mitgliederdatei, Verbuchung der Ein- und Ausgaben, Abrechnung von Veranstaltungen, Führung der Bankkonten und der Kasse sowie die Abgabe von Steuererklärungen. Ferner wirkt er auch bei der Programmgestaltung und Abwicklung der über 40 Veranstaltungen pro Jahr mit.

Die Kulturehrennadel wird seit 2007 jährlich an höchstens drei Personen verliehen. Die Preisträger werden durch Kulturdezernentin Theis-Scholz und die kulturpolitischen Sprecher der Fraktionen im Rat ausgewählt.

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