Samstag, 26. September 2020

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Den Herbst erleben – die Fülle der Farben erfahren

Gedanken zu einer Jahreszeit

Von Hans-Peter Meyer

Wenn die Tage kürzer, die Bäume kahler werden, dann wissen wir: Es ist Herbst. Wenn es draußen kälter wird, springt im Keller die Heizung an. Niemand wird auf solchen Fortschritt verzichten wollen. Aber wir wissen auch: Den Herbst erleben wir draußen im Freien ganz anders als drinnen beim Fernsehen, und eine Sonnenblume aus Plastik ist nur vorgetäuschte, keine echte Natur.

Wie erleben wir den Herbst? Klagen wir, dass die Schatten länger werden, dass Kälte und Dunkelheit zunehmen? Befällt uns der Schmerz der Vergänglichkeit, dass das Schönste des Lebens vorbei sei und Schmerzen sich einstellen wie ungebetene Gäste? Oder können wir uns freuen über die letzten leuchtenden Blumen, die bunten Sträucher , die köstlichen Früchte, die Ernste des Jahres, über alles, was in unserem Leben nicht nur verging, sondern auch reifte in Fülle?

Für Kinder ist es ein Hochgenus, in Bergen von goldenem Laub herumzutollen. Vielleicht spüren sie dabei unbewusst die verschwenderische Fülle der Natur. Der Schöpfer ist kein Geizkragen. Die Wunder der Evolution sind unerschöpflich. Der Mensch kommt mit dem Zählen, Messen und Erforschen und will möglichst vieles oder alles beherrschen, kommt damit aber an keine Ende.

Daseinsfülle, aber auch Daseinsschmerz: Der Herbst bringt uns beides besonders nahe. „In dieses Waldes leisem Rauschen ist mir, als hör ich Kunde wehen, dass alles Sterben und Vergehen nur heimlichstill vergnügtes Tauschen“ sagt es der romantische Dichter Nikolaus Lenau. Und eine anderer, der Poet Manfred Hausmann, fasst es moderner und radikaler, in die Verse: „Wo kein Sinn mehr misst, waltet erst der Sinn. Wo kein Weg mehr ist, ist des Wegs Beginn“.

Wenn es uns gelingt, auch den Herbst mit seinen bunten Farben als kostbare Zeit zu betrachten und als Teil unseres Lebens anzunehmen, werden wir uns Freude und Zuversicht bewahren.

So hat es der Schöpfer aller Dinge sicher gewollt.

© Hans-Peter Meyer

Der Weltkindertag - Gedanken zum Tag für die Rechte der Kinder

Von Hans-Peter Meyer

"Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt". Mit diesen Worten von Albert Einstein kann man den Einstieg in den Weltkindertag beginnen.

Am 20. September feiern die Menschen in Deutschland (und auch Österreich) jährlich den Weltkindertag. Dieser Tag soll daran erinnern, dass Kinder Rechte haben und darauf aufmerksam machen, dass es vielen Kindern auf der Welt schlecht geht. Sie müssen für wenig Geld harte Arbeit verrichten, leiden unter Kriegen, Krankheiten oder müssen hungern. Der barbarische Bürgerkrieg in Syrien ist ein grausames Beispiel dafür, wie unschuldige Kinder fürchterlich leiden und sterben müssen. Nicht nur in armen Ländern, sondern sogar in Deutschland leben Kinder in Armut. Auch bei uns werden Kinderrechte oft nicht eingehalten, sozusagen mit Füßen getreten. Kinder sind vollwertige Menschen, deren Wünsche, Bedürfnisse und Nöte ernst genommen werden müssen.

Bei uns feiert man den Weltkindertag - wie oben beschrieben - am 20. September, in vielen anderen Ländern der Welt am 20. November. Es wird daran erinnert, dass die Rechte der Kinder eingehalten werden müssen. UNICEF , das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, hat den Tag für die Rechte der Kinder im Jahr 1954 ins Leben gerufen. Das Kinderhilfswerk setzt sich für Kinder auf der ganzen Welt ein, deren Lage verbessert werden muss oder die in Not sind. Viele Kinder in ärmeren Ländern müssen Hunger leiden, leben in elenden Zuständen oder in Kriegsgebieten. Nicht überall findet der Weltkindertag am gleichen Datum statt. In den meisten Ländern ist er am 20. November.

Vor allem in "Dritte-Welt"-Ländern und Krisenregionen, aber auch bei uns geht es vielen Kindern schlecht. Viele Menschen fordern, dass die Rechte der Kinder bei politischen Entscheidungen und Regelungen viel mehr berücksichtigt werden. Die Welt wird von den Erwachsenen gestaltet, die oft kein Verständnis für die Bedürfnisse von Kindern haben. Das fängt schon bei Einrichtungen, Freizeitmöglichkeiten, Spiel- und Sportplätzen für Kinder an.

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Sommerkonzert FRECHBLECH Neunkirchen

NEUNKIRCHEN. Freche Musik in altehrwürdiger Kirche – mit viel Humor und musikalischen Können empfing Frechblech, das agile Soloquintett des Evangelischen Dekanats Westerwald unter der Leitung von Dekanatskantor Jens Schawaller, die zahlreichen Gäste in der Evangelischen Johanneskirche Neunkirchen zu einem sommerlich-fröhlichen Konzert. „Wir freuen uns, als Bläserquintett von Präses Bernhard Nothdurft in den Norden des Dekanates Westerwald eingeladen worden zu sein“, meint der Leiter des besonderen Ensembles. „Schon lange vor dem Zusammengehen der beiden ehemaligen Westerwalddekanate Selters und Bad Marienberg zum neuen Dekanat Westerwald gastierten die Bläserinnen und Bläser bereits in Gemeinden des Unteren und des Oberen Westerwaldes und wurden so zu zukunftsweisenden Grenzgängern in unserer Region.“ Frechblech spielte intonations- und rhythmussicher flotte und hinreißende Musik, die die Zuhörerinnen und Zuhörer in ihren Bann nahm, die Moderation übernahm Dekanatskantor Jens Schawaller. Dabei spannt das Soloquintett generell und bewusst den stilistischen Bogen von polyphoner und klassischer evangelischer Kirchenmusik bis hin zu aktueller Schlager- und Unterhaltungsmusik, um so ein vielfältiges Crossover verschiedenster Musikrichtungen in Gottesdienst und Konzert anzubieten. Während der Pause reichten die Gastgeber kleine Erfrischungen, die die Gäste dankbar annahmen. Es musizierten Rudi Weide (Trompete und Flügelhorn), Claudia Liebe (Trompete und Flügelhorn), Dorit Gille (Waldhorn), Ben Bereznai (Basstrompete) und Jens Schawaller (Helikon).

Jubiläumskonzert der DekanatsKantorei Montabaur

MONTABAUR. Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr lädt die DekanatsKantorei Montabaur im Rahmen ihrer festlichen Konzertreihe anlässlich ihres zwanzigjährigen Jubiläums zu einem Konzert ein:

Am Sonntag, 22.09. um 17 Uhr findet in der Evangelischen Lutherkirche an der Martin-Luther-Straße in Montabaur ein kontrastreiches sommerliches Kantatenkonzert statt.

Es erklingen polyphone und lebendige Werke von Nicolaus Bruhns, Dietrich Buxtehude, Arnold Melchior Brunkchorst, Georg Böhm und Johann Sebastian Bach für vierstimmigen Chor sowie für die Vokalsolistinnen und Vokalsolisten der Cappella Taboris und Orchester; darüber hinaus werden Soloarien aus der Kompositionswerkstatt von Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach zu hören sein.

Der Eintritt ist frei, die Gesamtleitung liegt in den Händen von Dekanatskantor Jens Schawaller.

Sommermusik mit FRECHBLECH

NEUNKIRCHEN. Am Samstag, dem 07.09. lädt FRECHBLECH, das Soloquintett des Evangelischen Dekanates Westerwald, um 17.00 Uhr zu einem sommerlich-fröhlichen Konzert in die Evangelische Johanneskirche an der Kirchgasse 11 von 56479 Neunkirchen ein. In dem bewusst heiteren Programm gestaltet das Wäller Ensemble eine frische Sommermusik, deren Eintritt frei ist – um eine Spende wird gebeten. Es musizieren Rudi Weide (Trompete und Flügelhorn), Claudia Liebe (Trompete und Flügelhorn), Dorit Gille (Waldhorn), Ben Bereznai (Bariton und Basstrompete) und Dekanatskantor Jens Schawaller (Helikon und Leitung). Während der Pause wird eine kleine Erfrischung gereicht.

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