Sonntag, 17. Februar 2019

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Vor 72 Jahren: Beim Bombenangriff im Bunker verschüttet

Ein Tag, den die Niederadenauer nicht vergessen werden

Von Hans-Peter Meyer

Niederadenau/Bad Ems.  Jedes Jahr zu Beginn des Monats Februar kommen insbesondere bei den älteren Menschen von Niederadenau die Erinnerungen zurück: Ein schwarzer Tag in der Geschichte der Niederadenauer ist der 2. Februar 1945.

An diesem Tag, der sich nun zum 72. Male jährt, starben acht Menschen - darunter drei Kinder im Alter zwischen sieben und elf Jahren - durch einen Bombenangriff.

Obwohl es im zweiten Weltkrieg in Niederadenau keine direkten Angriffsziele für die feindlichen Bomber gab, hatten die Bewohner vorsorglich in den Berg über dem heutigen „Tannenweg“ einen Schutzbunker gebaut. Ihn suchten die Bürger des Ortes immer dann auf, wenn man in der Luft „bedrohliche“ Fliegergeräusche hörte und Flugzeuge im Anflug schienen. Allerdings waren in den letzten Kriegstagen sehr viele Soldaten in Niederadenau untergebracht. So waren dann auch am 2. Februar 1945 schon zeitig morgens die feindlichen Bomber in der Luft zu hören, und ein großer Teil der Bevölkerung suchte Schutz im Bunker. Gegen zehn Uhr eröffneten feindliche Flieger mit Bordwaffengeschützen das Feuer und setzten einige Häuser und Scheunen in Brand, so dass besonders Männer den Schutzbunker verließen, um zu retten, was noch zu retten war.

Durch einen weiteren Bordwaffenschuss wurde dabei ein 49-jähriger Mann - verheiratet und Vater von fünf Kindern - so schwer verletzt, dass er am nächsten Morgen nach einer Operation im Adenauer Krankenhaus verstarb. Gegen 12.30 Uhr, als sich die meisten Bürger um ihr Hab und Gut im Dorf kümmerten, fielen drei Bomben hinter dem heutigen „Tannenweg“, und eine Bombe detonierte genau vor dem Eingang zum Bunker, wodurch dieser verschüttet wurde. Sofort eilten Mitbürger aus dem Ort zum Bunker, doch konnten nur noch zwei Menschen, Franz Kossmann und dessen Tochter Elisabeth (später verheiratete Meyer), lebend gerettet werden. Für die übrigen kam jede Hilfe zu spät. Im Bunker starben zwei Soldaten, drei Kinder (Werner Ginsterblum, elf Jahre alt; Erwin Schooß, sieben Jahre, und Arthur Hollender, ebenfalls sieben Jahre alt), Gertrud Kossmann und Elisabeth Kaas geb. Merten, einziges Kind ihrer Eltern und gerade seit neun Monaten verheiratet, ihr Ehemann als Soldat an der Kriegsfront.

Das Dorf war wie gelähmt. Hier und da brannte es lichterloh, und dazu dann der Tod von insgesamt acht Menschen. Noch heute sagen die Bürger, das Leid wäre noch unermesslich größer gewesen, hätten nicht die meisten Bürger den Bunker wegen der Brände im Ort morgens verlassen, denn zunächst waren etwa 40 Niederadenauer in den Bunker geeilt, von denen sicherlich noch viele mehr ums Leben gekommen wären. Aber auch so bescherte der 2. Februar 1945 dem Ort Niederadenau große Trauer und unsägliches Leid.

Noch heute sieht man die Mulde des Bombeneinschlags, dort errichtete nach dem Krieg der Niederadenauer Mitbürger Matthias Ginsterblum einen Muttergottes-Bildstock mit den Namen all derer, die an diesem Tag auf so schreckliche Weise ums Leben kamen. Und auch heute nach genau zweiundsiebzig Jahren ist diese stille Gedenkstätte immer mit brennenden Kerzen und Blumen geschmückt. Der Gärtner und Gastwirt Reinhold Ginsterblum, dessen Bruder Werner bei dem Bombenangriff  im Alter von 11 Jahren sein Leben verlor, hat sich viele Jahrzehnte mit großem Engagement um die Pflege des Bildstocks und auch um die Gemeinschaftsgrabstätte der gemeinsam auf dem Friedhof in Dümpelfeld beigesetzten Opfer gekümmert hat, ist im vergangenen Jahr im Alter von 88 Jahren verstorben.  

Wer von uns heute Lebenden weiß wirklich , was Krieg heißt, wer kennt noch die Menschen, deren Namen auf den Gedenktafeln eingraviert sind? Namen und Schicksale verblassen vielleicht im Laufe der  Jahrzehnte. Im Bewusstsein der nachfolgenden Generationen sollte das Erinnern an diese bitteren Zeiten als eine Verpflichtung  gelebt werden. Wir dürfen und wollen nicht vergessen, deshalb sollten wir uns immer wieder erinnern und der Opfer gedenken.

Zur Erinnerung an diesen Tag vor 72 Jahren bleibt als Fazit: Die Toten mahnen uns täglich zum Frieden und zur Versöhnung unter den Menschen. Versöhnung ist die Wurzel, aus der Frieden wächst wie ein Baum, in dessen Schatten die Menschen Verständnis füreinander und innere Zufriedenheit finden. Diese Botschaft möchte ich immer wieder als mahnende Erinnerung an die folgenden Generationen weitergeben.

©) Hans-Peter Meyer

Hintergrund: 
Den Autor Hans-Peter Meyer verbindet eine traurige Erinnerung an dieses schlimme Ereignis. Das ist ein Teil seiner Vita.
Bei dem Bombenangriff am 2. Februar 1945 kam – wie vorerwähnt - seine Großmutter Gertrud Kossmann geb. Hoffmann ums Leben.
Sein Großvater Franz Kossmann (verst. +1954) und seine Mutter Elisabeth Kossmann (später verheiratete Meyer) wurden verschüttet und konnten als einzige lebend gerettet werden. In Gesprächen mit seiner  im Dezember 1999 verstorbenen Mutter hat der Autor versucht, dieses traumatische Geschehen aufzuarbeiten und schriftlich für nachfolgende Generationen festzuhalten. Möge die örtliche Gemeinde
dazu beitragen,dass die Gedenkstätten als mahnende Erinnerung weiter erhalten und gepflegt werden.

Hans-Peter Meyer (Foto, Jahrgang 1950), in Niederadenau geboren und aufgewachsen, beschäftigte sich auch mit den zum  Teil traurigen Abschnitten der Geschichte seines Heimatortes.  Seit einigen Jahren lebt er in Bad Ems.

Kulturämter der Region trafen sich in Koblenz

Auf Einladung der Koblenzer Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz trafen sich Mitarbeiter der Kulturämter benachbarten Kommunen im Rathaus. Bereits zum 7. Mal traf man zusammen, um gemeinsame Kulturveranstaltungen wie die diesjährige Veranstaltung "Wein & Musik an besonderen Orten" zu planen. Die Treffen finden mit dem Ziel einer engeren regionalen Zusammenarbeit und Vernetzung statt, ferner sind weitere gemeinsame Veranstaltungen für die Zukunft geplant.
Das Foto zeigt v.l.: Barbara Friedhofen und Celina Klingenberg (Stadt Bendorf), Dr. Christina Runkel-Horre und Jochen Schuth (Stadt Neuwied), Thomas Preußer und Dr. Margit Theis-Scholz (Stadt Koblenz), Claudia Schick (Stadt Mayen), Walter Nouvortne (Stadt Lahnstein), Charlotte Everling (Stadt Andernach), Elena Heth (Stadt Koblenz).

Dänischer Klassik-Preis für die Rheinische Philharmonie

Anlässlich einer Preisverleihung am vergangenen Freitag in Kopenhagen wurde die aktuelle CD-Veröffentlichung des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie, das sich in der Trägerschaft des Landes Rheinland-Pfalz befindet und seinen Sitz in Koblenz hat, mit einem Preis des Radiosenders P2 für die besten Klassik-Alben des letzten Jahres ausgezeichnet.

Der P2-Preis 2018 in der Kategorie „Dänische Alben des Jahres, Klassik“ ging an eine Aufnahme mit  Werken des dänischen Spätromantikers Louis Glass, der von 1864 bis 1936 lebte. Der Komponist erhält oft relativ wenig Aufmerksamkeit, was sich mit der Veröffentlichung seiner Sinfonie Nr. 5 und der Fantasie für Klavier und Orchester durch das Staatsorchester Rheinische Philharmonie mit Daniel Raiskin als Dirigent und der armenisch-dänischen Pianistin Marianna Shirinyan am Klavier nun jedoch geändert hat.

„Daniel Raiskin hat an der Spitze des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie eine würdige Aufnahme einer bedeutenden dänischen Sinfonie geschaffen, die große Aufmerksamkeit verdient“, hieß es unter anderem in der Begründung.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, zeigt sie doch, dass die Rheinische Philharmonie zwischenzeitlich auf einem Niveau angesiedelt ist, das die enorme Bedeutung des Klangkörpers in der Region, aber auch weit darüber hinaus im gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland widerspiegelt, die wir mittlerweile genießen“, sagte der Intendant des Orchesters, Günter Müller-Rogalla, dazu.

Neujahrskonzert

MONTABAUR. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung zum traditionellem Neujahrskonzert in der Reihe der „Geistlichen Abendmusiken“ in die evangelische Pauluskirche in Montabaur. Unter der bewährten Leitung des studierten Blockflötisten Torsten Greis, der seit Jahren als Dozent und ausübender Musiker die Blockflötenszene und das Konzertwesen in diesem Fach pflegt, musizierten fast 40 Musikerinnen bzw. Musiker auf den unterschiedlichsten Holzblasinstrumenten in der neugotischen Kirche der Wäller Kreisstadt; ins Leben gerufen wurde die Konzertreihe vor Jahr und Tag durch Dekanatskantor Jens Schawaller, deren 40. Konzert an diesem Abend stattfand. Der Vorsitzende des Kirchenvorstandes Montabaur, Thomas Lehnet, begrüßte alle Anwesenden herzlich im Namen der evangelischen Kirchengemeinde Montabaur und eröffnete damit den Konzertabend, zu dessen Beginn mit César Francks „Drei Noels“ Bearbeitungen französisch-romantischer Musik, gespielt im volltönenden Tutti von allen Ensembles gemeinsam, erklangen. Dabei ertönten gleich zu Anfang viele sehr verschiedene Flöten von Sopran-, über Alt-, Tenor- und Bassflöte bis hin zu Großbass, Subbass und Subkontrabass – diese Flöte ist rund zweieinhalb Meter lang und ist im Konzertleben kaum zu erleben – womit ein Ambitus erreicht wurde, der herkömmlichen Ensembles nicht zur Verfügung steht. Das Kammermusikensemble Montabaur musizierte mit Begleitung durch das eigens für dies Konzert in die Pauluskirche gebrachte Cembalo ein viersätziges Concerto des deutschen Barockkomponisten Johann Adolf Scheibe, während das Blockflötenensemble der Lahn-Dill-Akademie Dillenburg mit einer Sonata des etwas jüngeren Tommaso Albinoni den Kontrast zur italienischen Barockmusik herstellte. Das Blockflötenensemble Bad Marienberg erweiterte mit Werken von Louis-Nicolas Clérambault und William Byrd den Kreis europäischer Musik aus Frankreich, Deutschland und Italien nun auch auf England. Mit der Komposition “Breaking Through“ aus dem Jahr 1988 von der Tonschöpferin Gloria Coates (Jahrgang 1938) erklang ein zeitgenössisches Werk, mit dem die junge Blockflötistin Marie Liselott Mehlfeldt zeigte, welche Töne und Geräusche eine Blockflöte auf höchst künstlerische Art und Weise herzustellen in der Lage ist. Die anfängliche Skepsis des Publikums angesichts der modernen und ungewohnten Tonsprache wich sehr schnell andächtigem Staunen, und nach dem letzten Ton dankten die Zuhörerinnen und Zuhörer der jungen Interpretin mit spontanem Applaus für das besondere Erlebnis. Das Renaissance-Ensemble Montabaur machte seinem Namen alle Ehre und brachte einen festlichen Hymnus von Michael Praetorius auf Instrumenten zu Gehör, die den zeitgenössischen Originalen nachgebaut sind. Ein besonderes Klangfarbenerlebnis eröffnete eine barocke Motette anonymer Herkunft, die vielen Sängerinnen und Sängern unter dem Titel „Psallite“ bekannt und beliebt ist: Das Ensemble der Lahn-Dill-Akademie und das Renaissance-Ensemble Montabaur musizierten zunächst die erste Strophe mit Gemshörnern, die zweite Strophe dann mit Blockflöten und Krummhörnern im Wechsel – auch dies sind wieder Instrumente, die in ihrer Bauart ganz den historischen Vorbildern entsprechen und einen Klang zauberten, der im Konzertleben kaum zu hören ist. Weitergeführt wurde dies besondere Klangkonzept mit kurzen, lebhaften Tanzsätzen von Michael Praetorius und Gasparo Zanetti, bei dem das Renaissance-Ensemble Montabaur wieder abwechselnd mit Gemshörnern, Blockflöten und Krummhörnern musizierte. Mit einem Concerto grosso von Francesco Geminiani, gespielt vom Barockensemble Montabaur, und einer Sonate von Antoine Dornel, aufgeführt vom Uccellini-Ensemble Montabaur, begaben sich die vielen musikalischen Akteure auf die Zielgerade dieses hinreißenden und kontrastreichen Konzertes. Mit zwei weiteren Bearbeitungen französischer Weihnachtslieder aus César Francks „L'Organiste“ spannten alle Musikerinnen und Musiker den Bogen zum Anfang dieses ungewöhnlichen Konzertes und musizierten abschließend wieder gemeinsam als fast 40-köpfiges Ensemble. Die Zuhörer bedanken sich mit lang anhaltendem Applaus für ein sehr abwechslungsreiches Konzert bei Torsten Greis und seinen Ensembles.

Verleihung Carl-Zuckmayer-Medaille 2018

Ministerpräsidentin Malu Dreyer würdigt die Sprachkünstlerin Yoko Tawada

Für ihre Verdienste um die deutsche Sprache hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer die deutsch-japanische Schriftstellerin Yoko Tawada mit der Carl-Zuckmayer-Medaille ausgezeichnet. „Die neue Preisträgerin ist eine wahre Sprachkünstlerin, deren Erzählungen, Gedichte, Romane und Theaterstücke ein besonderer Lesegenuss sind. Ihr wunderbares Spiel mit Schrift- und Sprachbildern zeugt von einer großen Leidenschaft und einem besonderen Talent“, sagte die Ministerpräsidentin bei der Verleihung im Mainzer Staatstheater.

Yoko Tawada überschreite sprachliche Grenzen und mache deutlich, was Sprache für Fremdheit und Identität bedeutet. Auch ihre Abhandlungen über sprachtheoretische Fragen hätten eine höchst literarische Qualität. „Yoko Tawadas Werk lässt sich aber nicht auf ihre bi-kulturelle Erfahrung reduzieren. Sie bewegt sich vielmehr global in Sprachwelten und verbindet verschiedene kulturelle Einflüsse zu einem weltgewandten, poetischen Produkt“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Carl Zuckmayer und die Preisträgerin verbinden ihre klare Haltung zum tagespolitischen Geschehen und ihre Bereitschaft, sich für Ideale einzusetzen. In Japan engagierte sich Tawada seit Jahren gegen Atomkraft und jede Form von Krieg und gewaltsamer Auseinandersetzung.

„In ihren Texten schafft sie es, durch höfliche Zurückhaltung Kritik messerscharf zu platzieren. Auch Carl Zuckmayer war ein Aufmüpfiger seiner Zeit, der in seinen Dramen meisterlich persiflierte“, sagte die Ministerpräsidentin.

Die in Tokyo geborene Preisträgerin kam 1982 nach einem Studium der Russischen Literatur nach Deutschland. In Hamburg studierte sie Literaturwissenschaft und promovierte in Zürich bei Sigrid Weigel, die ihren weiteren Werdegang begleitet hat. Die Professorin hielt bei der Verleihung die Laudatio und gab dabei einen sehr fundierten, aber auch persönlichen Einblick in das Leben und Werk von Yoko Tawada. Die Autorin schreibt in Deutsch und Japanisch und wurde für ihr Werk bereits vielfach ausgezeichnet, zuletzt 2016 mit dem Kleist-Preis. Seit 2012 ist Yoko Tawada Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz.

Rund 750 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur, aber auch Schülerinnen und Schüler aus Mainzer Schulen waren zur diesjährigen Verleihung der Carl-Zuckmayer-Medaille ins Mainzer Staatstheater gekommen. Für den Preisträger bzw. die Preisträgerin gibt es traditionell eine Medaille aus Bronze, die von dem Künstler Otto Kallenbach gestaltet wurde. Zur Auszeichnung gehört außerdem ein Fass des von Zuckmayer geschätzten Nackenheimer Weines. Die Verleihung findet immer am Todestag des großen rheinhessischen Dramatikers statt.

Die Trägerinnen und Träger der Carl-Zuckmayer-Medaille seit 1979 sind:

Günther Fleckenstein (1979), Werner Hinz (1980), Georg Hensel (1982), Friedrich Dürrenmatt (1984), Ludwig Harig (1985), Dolf Sternberger (1986), Tankred Dorst (1987), Günter Strack (1988), Hanns Dieter Hüsch (1989), Martin Walser, Adolf Muschg, André Weckmann (1990), Albrecht Schöne (1991), Hilde Domin (1992), Hans Sahl (1993), Fred Oberhauser (1994), Grete Weil (1995), Mario Adorf (1996), Katharina Thalbach (1997), Harald Weinrich (1998), Eva-Maria Hagen (1999), Peter Rühmkorf (2000), Mirjam Pressler (2001), Herta Müller (2002), Monika Maron, Wolf von Lojewski (2003), Edgar Reitz (2004), Thomas Brussig (2005), Armin Mueller-Stahl (2006), Udo Lindenberg (2007), Bodo Kirchhoff (2008), Volker Schlöndorff (2009), Emine Sevgi Özdamar (2010), Hans Werner Kilz (2011), Uwe Timm (2012), Doris Dörrie (2013), Dieter Kühn (2014) und Bruno Ganz (2015), Sven Regener (2016), Joachim Meyerhoff (2017).

Der Kommission unter Leitung von Staatsminister Prof. Dr. Konrad Wolf gehörten an:

Joachim Meyerhoff (Preisträger 2017), Professor Dr. Lothar Bluhm (Universität Koblenz-Landau), Monika Böss (stellvertretende Landesvorsitzende des Verbands deutscher Schriftsteller), Eberhard Duchstein (Buchhändler), Petra Gerster (Moderatorin und Autorin), Professorin Dr. Dagmar von Hoff (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz), Peter Krawietz (Präsident der Carl-Zuckmayer-Gesellschaft Mainz e.V.), Melanie Mohr (Staatskanzlei), Markus Müller (Intendant des Staatstheaters Mainz), Petra Plättner (Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz), Professor Dr. Ulrich Port (Universität Trier), Denis Scheck (Literaturkritiker), Susanne Schmaltz (Journalistin) und Dr. Joachim Unseld (Verleger, Frankfurter Verlagsanstalt).


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