Thursday, 23. January 2020

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Jubiläumskonzert der DekanatsKantorei Montabaur

MONTABAUR. Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr lädt die DekanatsKantorei Montabaur im Rahmen ihrer festlichen Konzertreihe anlässlich ihres zwanzigjährigen Jubiläums zu einem Konzert ein:

Am Sonntag, 22.09. um 17 Uhr findet in der Evangelischen Lutherkirche an der Martin-Luther-Straße in Montabaur ein kontrastreiches sommerliches Kantatenkonzert statt.

Es erklingen polyphone und lebendige Werke von Nicolaus Bruhns, Dietrich Buxtehude, Arnold Melchior Brunkchorst, Georg Böhm und Johann Sebastian Bach für vierstimmigen Chor sowie für die Vokalsolistinnen und Vokalsolisten der Cappella Taboris und Orchester; darüber hinaus werden Soloarien aus der Kompositionswerkstatt von Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach zu hören sein.

Der Eintritt ist frei, die Gesamtleitung liegt in den Händen von Dekanatskantor Jens Schawaller.

Sommermusik mit FRECHBLECH

NEUNKIRCHEN. Am Samstag, dem 07.09. lädt FRECHBLECH, das Soloquintett des Evangelischen Dekanates Westerwald, um 17.00 Uhr zu einem sommerlich-fröhlichen Konzert in die Evangelische Johanneskirche an der Kirchgasse 11 von 56479 Neunkirchen ein. In dem bewusst heiteren Programm gestaltet das Wäller Ensemble eine frische Sommermusik, deren Eintritt frei ist – um eine Spende wird gebeten. Es musizieren Rudi Weide (Trompete und Flügelhorn), Claudia Liebe (Trompete und Flügelhorn), Dorit Gille (Waldhorn), Ben Bereznai (Bariton und Basstrompete) und Dekanatskantor Jens Schawaller (Helikon und Leitung). Während der Pause wird eine kleine Erfrischung gereicht.

FRECHBLECH in Marburg

MARBURG. Als bewährte musikalische Botschafterinnen und Botschafter des Westerwaldes waren die erfahrenen Bläserinnen und Bläser von Frechblech, dem Soloquintett des Evangelischen Dekanates Westerwald, in der kunsthistorisch höchst bedeutenden Elisabethkirche in Marburg zu Gast. „Es ist schon ein besonderes Erlebnis, in der ältesten gotischen Kirche auf deutschem Boden zu musizieren“, meint der künstlerische Leiter Dekanatskantor Jens Schawaller, der mit seinem Kollegen Bezirkskantor Nils Kuppe diesen besonderen Einsatz vorbereitete. „Unser erster Trompeter stammt aus der Marburger Region; ihm verdanken wir die Idee, die erste gotische Hallenkirche Deutschlands mit ihrem wunderschönen Klangraum zu besuchen und dort im Gottesdienst zu musizieren“. Es bliesen bei diesem Einsatz in Oberhessen Rudi Weide (Trompete), Claudia Liebe (Trompete), Dorit Gille (Waldhorn), Ben Bereznai (Basstrompete) und Jens Schawaller (Helikon) konzertante Musik von Johann Sebastian Bach, Albert Becker und Christian Sprenger. Ganz besonders freuten sich die Ausführenden über die zahlreichen Wäller, die dem Ensemble nach Marburg folgten. Foto: Dr. Dirk Schawaller.

SGD Nord: Preisträger ausgezeichnet

Wettbewerb Bau- und Gartenkultur im Welterbe Oberes Mittelrheintal

Finanz-und Bauministerin Doris Ahnen und der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, Dr. Ulrich Kleemann, haben im Rahmen des Wettbewerbs Bau- und Gartenkultur im Welterbe Oberes Mittelrheintal vorbildlich umgesetzte Projekte ausgezeichnet. Bei der feierlichen Veranstaltung im Kuppelsaal der Festung Ehrenbreitstein, wurden am Donnerstag insgesamt elf Projekte in drei Kategorien prämiert.

„Jeder weiß, wie ein besonderes Gebäude oder ein beeindruckender Garten eine ganze Nachbarschaft oder einen Ort prägen können. Markante Gebäude erzählen die Geschichte eines Ortes und stehen für seine Unverwechselbarkeit und Qualität. Dabei ist ein angemessener Umgang mit der alten Bausubstanz wichtig, damit das Typische und Besondere der Region erhalten bleiben. Die heutigen Preisträger sind solche prägenden Vorbilder und herausragendes Beispiel für die regionale Baukultur in der einzigartigen Kulturlandschaft des Welterbes Oberes Mittelrheintal“, sagte Ministerin Ahnen.

„Die hohe Qualität der eingereichten Projekte und die positive Resonanz ist für uns auch mit Blick auf die Bundesgartenschau 2029 ein wichtiges Indiz dafür, welchen Stellenwert die Baukultur im Oberen Mittelrheintal innehat,“ so der Präsident der SGD Nord, Dr. Kleemann.

Unter dem Dach der SGD Nord ist die Geschäftsstelle der Initiative Baukultur angesiedelt, die schon viele Projekte im Welterbe begleitet und initiiert hat – darunter den Wettbewerb zur Neugestaltung des Loreley Plateaus und die Entwicklung von Leitlinien für das welterbegerechte Bauen. Die Partner der Initiative sind neben der SGD Nord das Ministerium der Finanzen, der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal, die Generaldirektion Kulturelles Erbe und die Architektenkammer Rheinland-Pfalz.

Der Wettbewerb ist ein gemeinsames Projekt der Initiative Baukultur mit dem für den hessischen Teil des Welterbes zuständigen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, der hessischen Architekten- und Stadtplanerkammer und der Beratungsstelle für Denkmalpflege der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern RLP. Anerkannt wird das beispielhafte Engagement für qualitätsvolles Bauen im Welterbe.

Hintergrund:
Im Rahmen des Wettbewerbs für vorbildlich umgesetzte Bau- und Gartenanlagen im Welterbe Oberes Mittelrheintal hatten öffentliche sowie private Bauherren und Planer die Möglichkeit, ihre Projekte vorzustellen. Ziel des Wettbewerbs ist es, gelungene Umbauten und Erweiterungen vorhandener Gebäude, Neubauten und neugestaltete Frei- und Gartenanlagen, die in dem Zeitraum zwischen 2009 und 2019 fertiggestellt wurden, besonders herauszustellen und damit auch öffentlich bekannt zu machen. Sie sollen beispielgebend für die baukulturelle Entwicklung des Welterbes sein.

Wegen der Vielzahl an eingereichten Projekten hatte ein interdisziplinär zusammengesetztes Preisgericht die Qual der Wahl. Entscheidend war, mit wieviel Begeisterung und Hingabe sich Bauherren und Planer ihres Projektes angenommen und ob sie „die Sprache des Welterbes“ verstanden haben. Elf von ihnen dürfen nun das Prädikat „Vorbildliches Vorhaben“ tragen. Gleichzeitig wurden auch elf Handwerksbetriebe, die mit ihrer feinen Detailarbeit wesentlich zum Erfolg der Projekte beigetragen haben, ausgezeichnet.

Die Ausstellung zum Wettbewerb wurde bei der Veranstaltung erstmals präsentiert. Sie wird an vielen Orten im Welterbe zu sehen sein. Ab sofort kann sie bis zum 13. September in den Räumen des SGD Nord besichtigt werden.

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Rap die Kunst – Kulturprojekt

Jugendliche texten Song über urbanes Leben

Seit April diesen Jahres treffen sich junge Musikfans unter der Leitung von Oliver Metzele und David Schirmberg. Ziel ihrer wöchentlichen Treffen ist es, einen Song zu schreiben, zu proben und aufzunehmen, der sich mit Bildern der Sammlung Ludwig Koblenz im Ludwig Museum beschäftigt. Nach intensiver Auseinandersetzung mit den Werken unter Anleitung von Museumspädagoge Marko Sommer, wählten die Jugendlichen selbst zwei Werke aus, die Ausgangspunkt für ihre Texte werden sollten. François Boisronds „ohne Titel, 1985“ zeigt lebendige Facetten einer Großstadt – wie zum Beispiel Paris, Hervé di Rosas Bild „La vie des pauvres“, 1986 weist eher auf die Schattenseiten hin. Bald war die Idee geboren beides in ein Lied zu packen. Ein bewusster Stilbruch im Song bringt die konträren Seiten zum Ausdruck. Zu viel soll noch nicht verraten werden. Zunächst wurde in den Sommerferien in einem dreitägigen Workshop an dem Lied musikalisch gefeilt und in den nächsten Wochen vollendet. Die Treffen finden in den Räumen der Goethe RS plus statt, deren Lehrerin Andrea Zipfel, die Schülerinnen und Schüler dafür gewann in ihrer Freizeit ein solches Projekt anzugehen. Präsentiert wird die außergewöhnliche Produktion aus Kunst, Pop & Rap dann zur Museumnacht am 7. September vor den Werken im Ludwig Museum. Das Projekt findet im Rahmen des Programms „POP TO GO - unterwegs im Leben“ statt und wird vor Ort durch das Kompetenzzentrum pop rlp betreut.

Text: Marko Sommer

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