Montag, 21. Oktober 2019

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Koblenz liest, diskutiert und hört zu

Noch bis zum 30. Juni 2019 lädt das Literaturprojekt „Koblenz liest ein Buch“ ein, sich bei den verschiedensten Gelegenheiten und an besonderen Orten mit dem Roman „Sungs Laden“ und seinen Themen auseinanderzusetzen. Eine Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensumwelt, dem Nachbarn von nebenan, den Lebensgeschichten von der Straße, die man so nicht vermutet, war auch eine der Schreibintentionen, wie die Autorin Karin Kalisa beim offiziellen Auftakt am 09. Mai erzählt.

„Koblenz liest ein Buch“ ist dynamisch, bietet Anknüpfpunkte für viele ganz unterschiedliche Kulturakteure und ist auch offen für während der Leseerlebnisse entstehende Ideen. So sind seit Projektbeginn einige neue Veranstaltungen hinzugekommen. Die Veranstaltungen finden sich laufend aktualisiert unter www.buch.koblenz.de. „Koblenz liest ein Buch“ wird mit freundlicher Unterstützung des Kultursommer Rheinland-Pfalz und der Sparda-Bank Südwest eG realisiert.

Die Veranstaltungen im Mai

Freitag, 24.05.19, 20.00 Uhr: Musikalische Lesung - Viktor Lee und Orion Walsh: Literatur trifft auf Musik, Viktor Lee von der Schauspielschule Koblenz trifft auf den Singer/Songwriter Orion Walsh aus Nebraska, ausgewählte Textpassagen aus „Sungs Laden“ treffen auf Gitarrenklänge. FreiRaum Koblenz und die Evangelische Jugend Koblenz Mitte lesen, sprechen und musizieren bei „Koblenz liest ein Buch“ mit! JAM Club/FreiRaum (Moselring 2-4). Eintritt frei. Orion Walsh: www.orionwalsh.com, Schauspielschule Koblenz: www.sko-schauspielschule.de

So, 26. Mai 2019 – Verkaufsoffener Sonntag
13.00 bis 18.00 Uhr: Am verkaufsoffenen Sonntag findet ihr eine kleine Leseecke im Erdgeschoss des Forum Mittelrhein. Hier könnt ihr im Roman "Sungs Laden" von Karin Kalisa stöbern und euch eine Shopping-Auszeit gönnen.

15.00 Uhr: Kaffeezeit im SALON: Am verkaufsoffenen Sonntag liest Buchhändler Rainer Marquardt aus „Sungs Laden“, dazu gibt es etwas Süßes aus Vietnam. SALON in der Buchhandlung Reuffel, Löhrstraße 92.

14.00 Uhr und 16.00 Uhr: Schaufensterlesung: Die Schauspielerin Annika Woyda vom Theater Ehrenbreitstein macht es sich im Schaufenster gemütlich und liest ausgewählte Passagen aus "Sungs Laden". Puella Mode und Mehr an der Liebfrauenkirche.

Die Veranstaltungen im Juni

So, 2. Juni 2019, 15.30 Uhr Konzertmuschel und 17.30 Uhr Augusta-Denkmal: Literarische Interventionen: "Koblenz liest ein Buch" ist zu Gast mit Kurzlesungen beim Augusta-Fest in den Rheinanlagen. Rheinanlagen, Eintritt frei.

Mi, 5. Juni 2019, 15.00 Uhr: Lesung im Café Klamotte. Es liest Liane Gehlhoff vom Förderverein Lesen und Buch. Bahnhofsstr.4, Eintritt frei.

Mi, 5. Juni 2019, 14.00 Uhr: Seminarsitzung "Pädagogische Lektüren zeitgenössischer Romane am Beispiel von "Sungs Laden" mit Prof. Dr. Thorsten Fuchs und David Unterhuber M.A. von der Universität Koblenz-Landau. Campus Uni Koblenz, Raum F313, Eintritt frei.

Do, 6. Juni 2019, 16.00 Uhr: Shared Reading: "Koblenz liest ein Buch" - und wir lesen gemeinsam "SUNGS LADEN". Wir lesen ausgewählte Passagen aus dem Buch und lassen den Klang der Worte und die Sprache auf uns wirken. Wir lesen laut, abwechselnd, bewusst langsam und sprechen miteinander über das Gelesene. Die Veranstaltung ist eine offene Einladung zur Begegnung und zum Austausch über Literatur. Landesbibliothekszentrum/Rheinische Landesbibliothek. Eintritt frei, Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Mi, 12. Juni 2019, ab 20.00 Uhr: Lesen. Reden. Trinken über "Sungs Laden" - Herzliche Einladung zum Lesestammtisch des Vereins Lesen und Buch.
Kommen Sie vorbei und tauschen Sie sich über Leseeindrücke und -ideen aus. König Pilsener Bierhaus am Görresplatz, Josef-Görres-Platz 2, Eintritt frei.

Do, 13. Juni 2019, 16.00 Uhr: Shared Reading: "Koblenz liest ein Buch" - und wir lesen gemeinsam "SUNGS LADEN". Wir lesen ausgewählte Passagen aus dem Buch und lassen den Klang der Worte und die Sprache auf uns wirken. Wir lesen laut, abwechselnd, bewusst langsam und sprechen miteinander über das Gelesene. Die Veranstaltung ist eine offene Einladung zur Begegnung und zum Austausch über Literatur. Landesbibliothekszentrum/Rheinische Landesbibliothek. Eintritt frei, Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Do, 13. Juni 2019, 17.30 Uhr: Literarischer Friseurbesuch - Lesung im Friseursalon Zimmermann. Es liest Liane Gehlhoff vom Förderverein Lesen und Buch.

Do, 13. Juni 2019, 18.00 Uhr: After-Work-Lesung im Innenhof der Bundesbank. Die Deutsche Bundesbank in Koblenz öffnet ihre Türen und lädt zum Literaturgenuss nach Feierabend ein. Lassen Sie sich von einem wunderschön begrünten Innenhof überraschen, bringen Sie Ihre Picknickdecke mit und lauschen Sie an diesem Sommerabend Textpassagen aus dem Roman "Sungs Laden". Neustadt 6, Zugang über Einfahrtstor. Eintritt frei.

Sa, 15. Juni 2019, 16.00 Uhr: Vernissage mit aus dem Roman inspirierten Bildern, Lesung und anschließende Gesprächsrunde mit Kultur- und Sozialanthropologin Anna Horre. Garten der Schauspielschule Koblenz / Schlechtwetter: Theatersaal, Eintritt frei.

Do, 27. Juni 2019, 19.00 Uhr: Lesung im Hotel Sander: Informationen folgen in Kürze.

Sa, 29. Juni 2019, 21.30 Uhr: Abschlussveranstaltung in Kooperation mit den BUGA-Freunden: Mondscheinlesung mit Werkstattbericht und Illumination. Nachdem die Autorin von „Sungs Laden“, Karin Kalisa, beim Auftakt im Mai den Anfang des Romans gelesen hat, liest sie zum Abschluss des Literaturprojekts an einem handlungstypischen Ort des Romans das Ende von „Sungs Laden“. Anschließend erzählt sie aus einem neuen Werk. Die diesjährige Ausgabe von "Koblenz liest ein Buch" blickt so zum Abschluss auch in die Zukunft. Die Autorin Karin Kalisa liest erstmals aus ihrem neuen Roman "Radio Activity", der im Herbst 2019 erscheinen wird und gewährt Einblicke in den Schreibprozess.  Wasserfläche in den Zirkularbauten am Kurfürstlichen Schloss / Schlechtwetter: Buchhandlung Reuffel (Löhrstraße 92), Eintritt frei, um Voranmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. wird gebeten.

Kantatengottesdienst und Festempfang 19.05.2019

MONTABAUR. „Singet dem Herrn ein neues Lied“ – unter diesem biblischen Wort aus Psalm 96 stand der diesjährige konzertante Gottesdienst zum Sonntag Kantate mit anschließendem großen Festempfang in der Evangelischen Lutherkirche Montabaur, in dem die Dekanatskantorei Montabaur ihr 20jähriges Jubiläum feierte. „Sowohl für die Evangelische Kirchengemeinde Montabaur als auch für das Evangelische Dekanat Westerwald war die Gründung unseres gemischten Chores im Jahr 1999 ein wichtige Ereignis“, meint Dekanatskantor Jens Schawaller, der seinerzeit mit der Neugründung des Dekanatskantorates im unteren Westerwald beauftragt war. Und in der Tat reist das Ensemble von Anfang an bis heute als der Kammerchor des Dekanates mehrfach im Kirchenjahr durch die Region, um gemeinsam mit einem Streichorchester und Solisten in Konzerten und Gottesdiensten in Montabaur und den Dekanatsgemeinden zu musizieren. „Ziel unserer Arbeit ist es, interessierte Menschen in den politischen und kirchlichen Gemeinden der Region anzusprechen und für Kirche und Kultur zu werben.“

Dabei kamen vier sehr unterschiedliche Kantaten im Gottesdienst zur Aufführung, den Pfarrerin Anna Meschonat souverän, kreativ und fröhlich leitete. So erklangen die Kantate „Siehe, ich bin bei euch“ von Friedrich Wilhelm Zachow (1663 – 1712), die beiden Kantaten „O werter heiliger Geist“ und „Erstanden ist der heilige Christ“ von Nicolaus Bruhns (1665 – 1697) sowie die Kantate „Mein Freund ist mein“ aus der Feder von Georg Böhm (1661 – 1733). Im Orchester wirkten als bereits mehrfach bewährte Musikerinnen Cornelia Heppner (Violine I), Marie Hesse (Violine II), Sophie Jungbluth (Viola da braccia I), Anne-Rose Selbach (Viola da braccia II), Nina van Someren (Violoncello), Gudula Marxsen (Kontrabass), Andrea Scheugenpflug (Blockflöte I), Lydia Neumann (Blockflöte II) und Susanne Schawaller (Orgel). Die Vokalsoli sangen in gekonnter Manier Angelika Wies (Sopran), Monika Schlößer (Alt), Hildegard Sthamer (Tenor), Jens Schawaller (Tenor) und Ingo Jungbluth (Bass), allesamt Mitglieder der Dekanatskantorei Montabaur.

Beim anschließenden Festempfang wurden die Gäste in der Lutherkirche mit kleinen Speisen und Getränken verwöhnt und zum Verweilen eingeladen. Als Ehrengäste sprachen nach dem Psalmlied „Singet dem Herrn ein neues Lied“ von Heinrich Schütz als Gastgeber für den Kirchenvorstand Montabaur Thomas Lehnet und als Präses der Dekanatssynode Bernhard Nothdurft; mit Dr. Axel Wengenroth wandte sich der Dekan des Evangelischen Dekanates Westerwald an die Festgemeinde, der auch die Grüße von Pröpstin Annegret Puttkammer (Propstei Nord-Nassau / Herborn) überbrachte. Landrat Achim Schwickert sprach für den Westerwaldkreis und Andree Stein bestellte in Absprache mit der ebenfalls anwesenden Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland als Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Montabaur die Grüße des Verbandes und der Stadt. Als Vizepräses des Dekanates Westerwald und als langjährige Organistin richtete Margit Limpert das Wort an die Anwesenden und überbrachte darüber hinaus noch die Grußworte von Landeskirchenmusikdirektorin Christa Kirschbaum (EKHN / Frankfurt) und Propsteikantorin Petra Denker (Propstei Nord-Nassau / Dillenburg). Mit Norbert Busch sprach ein Gründungsmitglied für die Sängerinnen und Sänger der Dekanatskantorei Montabaur und übergab das Wort an Michael Müller, der als erster Vorsitzender des Fördervereines Musica Sacra e. V. Susanne Schawaller für ihre 20jährige ehrenamtliche und hochaktive Arbeit als Konzertorganistin der Dekanatskantorei Montabaur würdigte. Auch Gisela und Bernd Koschmieder wurde explizit für deren verdienstvollen Einsatz zugunsten der Dekanatskantorei Montabaur gedankt, die den Chor seit Jahren tatkräftig unterstützen und begleiten. Den Beschluss machte Pfarrer Maurice Meschonat, der für das junge Pfarrteam der Evangelischen Kirchengemeinde Montabaur sprach. Mit dem Psalmlied „Wohl denen, die da wandeln“ von Heinrich Schütz klang der Festempfang feierlich aus.

Frauen im Judentum: Von Mythen und Realität

Vortrag mit Diskussion "Frauen im Judentum" mit Esther Jonas-Märtin am 22. Mai 2019 in Mainz / Eintritt frei

Am Mittwoch, 22. Mai 2019 um 18.30 Uhr lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (LpB) im Rahmen ihres Schwerpunktthemas "Frauen verändern die Welt" zum Vortrag mit Diskussion "Frauen im Judentum" nach Mainz ein. Der Eintritt ist frei!

Im Gerty-Spies-Saal der Landeszentrale (Am Kronberger Hof 6) präsentiert Rabbinerin Esther Jonas-Märtin ein Thema im Judentum, um das sich viele verschiedene Auffassungen, Mythen und Vorurteile ranken. Gespeist werden diese einerseits aus einem biblisch-fundierten religiös-traditionellen Bild der Rolle der Frau, andererseits aus den Vorstellungen und Werten der jeweiligen Mehrheitsgesellschaften. Jonas-Märtin will den Mythen ihre Wirkmächtigkeit nehmen und sich der ganz realen Position jüdischer Frauen in ihrer Religion im 20. und 21. Jahrhunderts annähern.

Rabbinerin Esther Jonas-Märtin
graduierte an der Universität Potsdam mit einem Magisterabschluss (M.A.) für Jüdische Studien, Religionswissenschaften und Moderner Geschichte. Ihre rabbinische Ordination erlangte sie 2017 an der Ziegler School of Rabbinic Studies, Los Angeles. Sie ist Mitglied der Rabbinical Assembly. Ihr erstes rabbinisches Jahr 2018 begann mit der Gründung eines jüdischen Lehrhauses und der Gestaltung egalitärer Gemeinschaft in Leipzig.
Seit 1996 engagiert sie sich im interreligiösen Dialog und ist durch zahlreiche Publikationen, Lehrveranstaltungen und Vorträge zur Jüdischen Geschichte, Gender, Jiddischer Literatur, Antisemitismus, Philosophie und Ethik, eine ausgewiesene Expertin.

Die halbjährlichen Schwerpunktthemen der LpB
Seit 2018 bietet die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz jedes Halbjahr ein neues Schwerpunktthema mit vielfältigen Veranstaltungen. Nach "1968" und "Konsum" im letzten Jahr steht ab Januar 2019 das Thema "Frauen verändern die Welt" für ein halbes Jahr im Mittelpunkt.

Die Veranstaltungsübersicht finden sie unter www.politische-bildung-rlp.de/themen/themenschwerpunkt-frauen-veraendern-die-welt.html.

Toleranz stärken - Vorurteile entkräften

"Argumentationstraining gegen Vorurteile und Rassismus" vom 24. - 25. Mai 2019 in Kreis-Volkshochschule Ahrweiler / Anmeldung unbedingt nötig

Zum "Argumentationstraining gegen Vorurteile und Rassismus" lädt die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz am Freitag, 24. bis Samstag, 25. Mai 2019 in die Kreis-Volkshochschule Ahrweiler (Wilhelmstraße 23) ein. Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung lernen im Argumentationstraining, wie sie fremdenfeindlichen und rassistischen sowie anderweitig diskriminierenden Äußerungen, Schlagwörtern und Parolen am effektivsten entgegenwirken können.

Zielsetzung des Argumentationstrainings
Was entgegnen bei diskriminierenden und menschenverachtenden Aussagen? Wann ist Widerspruch und Argumentation gegen solche Aussagen nötig und sinnvoll?
Das Training soll sensibilisieren, auf der Arbeit und in der Freizeit genauer hinzuhören, Dinge zu hinterfragen und einzuhaken, wenn pauschal abwertende Sätze fallen.
Die Teilnehmenden lernen Vorurteilen die eigene Meinung entgegenzusetzen und die Diskussion auf ein sachliches Niveau zu bringen. Ziel ist, Parolen, Schlagwörter und Äußerungen auf die Hintergründe ihres Aufkommens zu überprüfen, um anschließend argumentative Gegenstrategien zu Vorurteilen und Stammtischparolen zu entwickeln. Auf der Basis eigener Erfahrungen und Erlebnisse der Teilnehmenden werden praktische Gruppenarbeiten und Rollenspiele entwickelt, in denen wirkungsvolle Handlungsmöglichkeiten und Reaktionsweisen eingeübt werden. In der anschließenden gemeinsamen Auswertung werden die Verhaltensweisen und Argumentationsmuster reflektiert und vertieft.
Das Training ermuntert dazu, sich für Menschenrechte, Toleranz, Integration und gegen Diskriminierung, Gewalt, Rassismus und Extremismus einzusetzen.

Anmeldung möglich unter: Telefon 0 61 31 / 16 29 81
Fax: 0 61 31 / 16 29 80 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Ursula Krechel liest aus „Geisterbahn“

Ursula Krechel liest am Mittwoch, 26. Juni 2019 um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Koblenz aus ihrem Roman „Geisterbahn“.

Fast ein Jahrhundert umspannt der Bogen dieses Romans, mit dem Ursula Krechel fortsetzt, was sie, vielfach ausgezeichnet und gefeiert, mit „Shanghai fern von wo“ und „Landgericht“ begonnen hat. „Geisterbahn“ erzählt die Geschichte einer deutschen Familie, der Dorns.
Als Sinti sind sie infolge der mörderischen Politik des NS-Regimes organisierter Willkür ausgesetzt: Sterilisation, Verschleppung, Zwangsarbeit. Am Ende des Krieges, das weitgehend bruchlos in den Anfang der Bundesrepublik übergeht, haben sie den Großteil ihrer Familie, ihre Existenzgrundlage, jedes Vertrauen in Nachbarn und Institutionen verloren.
Anna, das jüngste der Kinder, sitzt mit den Kindern anderer Eltern in einer Klasse. Wer wie überlebt hat, aus Zufall oder durch Geschick, danach fragt keiner. Sie teilen vieles, nur nicht die Geister der Vergangenheit.

2009 erhielt Ursula Krechel den Joseph-Breitbach-Preis, 2012 wurde sie für ihren Roman „Landgericht“ mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet.

Der Eintritt kostet 10 €. Karten sind ab sofort im Vorverkauf in der StadtBibliothek Koblenz erhältlich.
Musikalisch begleitet wird die Lesung von Santana Reinhardt & Friends.

Eine Kooperation der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz, des Kulturamtes und der Stadtbibliothek der Stadt Koblenz, der Buchhandlung Reuffel sowie Django Reinhardt Musicfriends e. V.

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