Sonntag, 20. Juni 2021

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Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

Einzelbesuche in Gedenkstätte KZ Osthofen ab Dienstag wieder möglich – Anmeldung nötig

Die Gedenkstätte KZ Osthofen kann nach vorheriger Anmeldung ab Dienstag, 16. März 2021 wieder besucht werden


„Die Gedenkstätte KZ Osthofen ist ab Dienstag, 16. März 2021 wieder für Einzelbesucherinnen und -besucher geöffnet“ freut sich Bernhard Kukatzki, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz. „Zum Besuch der Gedenkstätte, ihrer Dauerausstellung und der noch bis Juli laufenden Renato-Mordo-Ausstellung ist mindesten 24 Stunden vor dem geplanten Besuch unbedingt eine schriftliche oder telefonische Anmeldung erforderlich. Bei geplanten Besuchen an den Wochenenden muss die Anmeldung spätestens am Freitag bis 13.00 Uhr erfolgen.“
Vor dem Betreten der Gedenkstätte müssen die Hände desinfiziert werden. Desinfektionsspender stehen dafür bereit. Beim Betreten der Gedenkstätte werden zuerst die Kontaktdaten zur Nachverfolgbarkeit erfasst. Formblätter und desinfizierte Stifte liegen bereit.
Das Betreten der Innenräume der Gedenkstätte und des Außengeländes ist nur mit einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung (OP-Maske) oder einer FFP2-Maske oder einer vergleichbaren wie KN95/N95 zulässig. Es werden keine Masken seitens der LpB zur Verfügung gestellt. Der geltende Mindestabstand ist auf dem ganzen Gelände grundsätzlich einzuhalten.
Personen mit erkennbaren Symptomen einer Atemwegsinfektion dürfen die Gedenkstätte nicht betreten. Die Zahl der Personen, die sich gleichzeitig in den einzelnen Räumen und dem Außenbereich aufhalten dürfen, ist begrenzt. Audioguides können während der Corona-Pandemie leider nicht ausgegeben werden.

Wiedereröffnung der Landesmuseen sowie Burgen und Schlössern der GDKE Rheinland-Pfalz

Die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) Rheinland-Pfalz kann am 16. März 2021 ihre Landesmuseen und Teile der landeseigenen Burgen und Schlösser wieder für den Publikumsverkehr öffnen. Weitere Öffnungen sind für den 27. März 2021 geplant. Der Besuch ist nur mit Voranmeldung und ab der kommenden Woche per Online-Buchung möglich.

Am 16. März eröffnen die Landesmuseen in Koblenz, Mainz und Trier sowie das Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein Koblenz und die Trierer Römerbauten (außer den Viehmarktthermen, die bis auf Weiteres geschlossen bleiben).

Am 27. März 2021 folgen Schloss Stolzenfels / Koblenz, Schloss Bürresheim / Mayen, Burg Trifels / Annweiler, die Schloss- und Festungsruine Hardenburg / Bad Dürkheim sowie die Burg Pfalzgrafenstein / Kaub.

Für den Besuch ist jeweils eine vorherige Anmeldung / vorheriger Ticketkauf mit festem Termin notwendig. Die Kontaktinformationen hierfür können auf den Websites der einzelnen Häuser oder zentral unter www.gdke.rlp.de abgerufen werden. Dort finden Sie auch ab der kommenden Woche die Online-Tickets.

Die GDKE hat für alle ihre Häuser individuelle Hygienekonzepte entwickelt, die sich an den behördlichen Vorgaben im Zuge der Corona-Thematik orientieren. Dadurch kommt es teilweise zu Veränderungen bei Besuchen der Häuser und eventuell anderen Öffnungszeiten. So sind bis auf Weiteres keine Gruppenführungen und Workshops möglich. Auch hauseigene Veranstaltungen finden vorerst nicht statt (Fremdveranstalter informieren eigenständig). Zum Schutz von Gästen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der GDKE sind die an den jeweiligen Standorten aushängenden Sicherheitshinweise zu beachten.

Dialog Aar-Einrich: Fotoausstellung „Weltenfrauen“ ab 8. März in Schaufenstern zu sehen

Kunst kommt zu den Menschen: Berührende Frauenportraits führen Kultur, Selbstverständnis und Stärke vor Augen

VG Aar-Einrich. Endlich wieder Kunst, Kultur und zumindest ein paar Menschen! Auch wenn die Vernissage der Fotoausstellung „Weltenfrauen“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden musste, hat sie doch schon am ersten Tag für viel Bewunderung und Aufsehen gesorgt: In der Glasfront des Dorfgemeinschaftshauses Hahnstätten waren die faszinierenden Portraits der Freiburger Fotokünstlerin Ellen Schmauss zu sehen und lockten bei herrlichem Frühlingswetter bereits die ein oder anderen Schaulustigen auf den Vorplatz, während im DGH mit gebührendem Abstand eine kleine Vernissage zur faszinierenden Fotoausstellung „Weltenfrauen – Im Gewand der Vielfalt“ stattfand.

Die Fotokünstlerin Ellen Schmauss berichtete, dass die Begegnung mit der indisch-deutschen Tänzerin Shany Mathew vor zwölf Jahren Auslöser war für die Ausstellung, die seit einem Jahr „auf Tournee“ ist – auch wenn natürlich die Pandemie hier einiges durcheinandergewirbelt hat. Shany Mathew war nun auch in Hahnstätten zu Gast. Sie nahm die Gäste durch ihre ruhige, beeindruckende Vorstellung von Gesten, Mimik und spannenden Einblicken in die Hintergründe des indischen Tempeltanzes mit auf eine faszinierende Reise in die indische Kultur, die sie selbst – geboren und aufgewachsen in Heidelberg – erst im jungen Erwachsenenalter und sehr bewusst kennengelernt hat. Ihre tänzerische Darbietung übertrug die Theorie anschließend auf umwerfende Weise in die Praxis.

Damit verkörperte Shany Mathew genau das, was der Antrieb für die Fotoausstellung ist: Frauen unterschiedlichster Herkunft präsentieren sich nicht nur äußerlich in ihrer landestypischen Tracht, sondern setzen sich in begleitenden Texten mit ihren Wurzeln und ihrem Selbstverständnis vor dem Hintergrund der interkulturellen Identität auseinander.

In kurzen Ansprachen führten die Gleichstellungsbeauftragte des Rhein-Lahn-Kreises Dorothee Milles-Ostermann und die Gleichstellungsbeauftragte der VG Aar-Einrich Doris Weyand in die Ausstellung ein. Landrat Frank Puchtler freute sich ebenso wie VG-Bürgermeister Harald Gemmer, der Hahnstätter Bürgermeister Joachim Egert und die Kulturmanagerin des Zweckverbands Oberes Mittelrheintal Sarah Piller darüber, dass die Ausstellung pünktlich zum Weltfrauentag in der VG Aar-Einrich beginnt und auf ihre Weise auf die noch immer oft benachteiligte Lebenssituation und -perspektive der Frauen weltweit aufmerksam macht.

Matthias Frey, der künstlerische Leiter des Dialogs Aar-Einrich, der die Ausstellung im Rahmen des Kulturprogramms in die VG geholt hat, betonte, wie wichtig es ist, dass man so zur Wertschätzung aller Kulturen beitragen wolle.

Die 90 bemerkenswerten Fotografien, mit denen sich Ellen Schmauss mit respektvollem Augenmerk auf Frauen der bunten kulturellen Vielfalt unserer Gesellschaft widmet, sind bis 15. April in vielen Schaufenstern von Unternehmen, Behörden und Läden im gesamten VG-Gebiet zu sehen. Anschließend sollen sie verteilt auf den gesamten Rhein-Lahn-Kreis ausgestellt werden. Interessierte Unternehmen oder anderen Institutionen, die Schaufenster bestücken möchten, können sich gerne melden unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Die Ausstellung ist eine Veranstaltung des Dialog Aar-Einrich. Gefördert wird sie über die LEADER AG Lahn-Taunus, von der Europäischen Union (ELER-Mittel) und dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz. Aktuelle Informationen gibt es immer auch unter: www.dialog-aar-einrich.de

2. Treffen der Koblenzer Kulturfrauen fand virtuell statt

Anlässlich des Weltfrauentages fand am gestrigen Montag zum 2. Mal das Treffen der Koblenzer Kulturfrauen statt. 2020 gehörte die Premiere des von der Dezernentin für Bildung und Kultur PD Dr. Margit Theis-Scholz ins Leben gerufene Netzwerktreffen zu einer der letzten Präsenzveranstaltungen. Kurz darauf brachte der erste Lockdown die gesamte Kulturlandschaft ins Wanken. Die Folgen der Pandemie und der sowohl hoffnungsvolle als auch bange Blick auf die kommenden Wochen prägten auch die virtuelle Zusammenkunft, die nach den Begrüßungsworten der Kulturdezernentin verschiedene Beiträge regionaler Künstlerinnen bot. 

In ihrer Begrüßung verwies Theis-Scholz auf die grundsätzliche Gestaltungskraft, die erfolgreiche Vernetzung von Frauen zur Folge hat: „Ich bin überzeugt davon, dass das Netzwerkknüpfen eine große Stärke von Frauen in unserer Gesellschaft darstellt und in vielen Bereichen dazu gedient hat, gute, kreative Ideen zu schmieden und produktive Wege zur Umsetzung zu finden.“ Darüber hinaus richtete sie den Blick auf die hohe Bedeutung und Wirkungskraft für gesamtgesellschaftliche Entwicklungen: „Über die letzten Jahrzehnte hinweg haben Frauen, die in der Kunst- und Kulturszene arbeiten, kulturelle Institutionen und ihr Arbeitsumfeld stark beeinflusst. Ob als professionelle Künstlerinnen oder ehrenamtlich Tätige in Vereinen, Initiativen und Verbänden, ob in der Literatur, der Musik, Bildenden Kunst, dem Darstellen Spiel, Theater, Tanz und in anderen Kultursparten oder auch als kulturpolitisch auch einsetzende Frauen – die wachsende Zahl von Frauen wirkt in den Kulturbereich verändernd hinein und damit in die gesamte Gesellschaft. Dies wird einen langsamen, aber großen feststellbaren Einfluss auf die Werte, mit denen wir arbeiten, aber auch die Systeme und Strukturen im Kultursektor ausüben.“

Das virtuelle Treffen der Kulturfrauen wurde in diesem Jahr umrahmt von lokal ansässigen Künstlerinnen: Der Sängerin Leslie Wilbert, die mit ihrer Stimme und den Titeln „Yesterday“ und „Million Dreams“ begeisterte, der Singschule Koblenz und einem filmischen Beitrag der Mädchenkantorei, der Fotografin Julia Berlin, die eine Fotostrecke präsentierte und dabei auf die unterschiedlichen Rezeptionen von Männer- und Frauenportraits einging, und der Autorin Tessa Randau, die aus ihrem Buch „Der Wald, vier Fragen, das Leben und ich“ las und ein Plädoyer für ein stärkeres Engagement von Frauen anschloss.

Theis Scholz bedankte sich den Künstlerinnen, die den besonderen Abend mitgestaltet hatten, aber auch bei allen anderen Kulturfrauen für ihr Engagement: „Ich danke Ihnen allen für Ihr aktives und engagiertes Mitwirken und Ihre direkten Beteiligungen in unserem Kulturraum - unabhängig von der Art und Weise des Beitrags, den sie leisten. Lassen Sie sich in Ihrem Tun ermutigen und in Ihren kulturellen Aktivitäten bestärkt fühlen, auch wenn diese Krise einen langen Atem erforderlich macht.“ Mit Blick auf die Pandemie und dem kommunikativen Umgang mit Kultur von Teilen der Politik appellierte Theis-Scholz zudem an die Runde: „Unsere Aufgabe in der momentanen Situation, die sich teilweise verheerend im gesamten Kulturbereich auswirkt, wird es sein, mit gemeinsamer Stimme auf die Bedeutung und Rolle der Kultur in unserer Gesellschaft hinzuweisen, die weit über Unterhaltung und Ablenkung hinausgeht. Sie ist Eckpfeiler, Gerüst und Spiegelbild unserer Gesellschaft und führt uns jedwede Veränderungen mit seismografischer Sensibilität vor Augen.“

Musikalische Andachten zur Karwoche

NEUNKIRCHEN / RANSBACH-BAUMBACH.

Die Cappella Taboris lädt als das besondere Vokal- und Instrumentalensemble des Evangelischen Dekanates Westerwald unter der Leitung von Dekanatskantor Jens Schawaller zu einer musikalischen Andacht zur Karwoche

am Dienstag, dem 30.03.2021 um 20.00 Uhr in die Evangelische Johanneskirche, Kirchgasse 11 in 56479 Neunkirchen (Anmeldung unter Tel.: 06436 / 4073

bzw. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) mit Pfarrerin Anja Jacobi und am Karfreitag, dem 02.04.2021 um 15.00 Uhr in die Evangelische Kirche, Kirchstraße 14 in 56235 Ransbach-Baumbach (Anmeldung bis Montag, 29.03.2021 unter Tel.: 02624 / 7627

bzw. Kirchengemeinde.Ransbach-Baumbach-Hilgert@ekhn) zu einer musikalischen Andacht zur Sterbestunde Jesu mit Pfarrer Wolfgang Weik ein.

Es erklingen geistliche Musik von Heinrich Schütz, Arcangelo Corelli, Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach sowie Lesungen zur Passion und zu Karfreitag.

Eine Anmeldung ist jeweils erforderlich, es gelten die aktuellen Abstands- und Hygieneregelungen der jeweiligen Evangelischen Kirchengemeinden. Der Eintritt ist frei, wir bitten herzlich um eine Spende am Ausgang.

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