Thursday, 23. January 2020

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Blätter zum Land: Der 20. Juli in unserer Region

Neu überarbeitete Ausgabe "Für Freiheit und Recht. Der 20. Juli 1944 und seine Verbindungen in unsere Region" in der Reihe "Blätter zum Land" erschienen / Kostenlos erhältlich

Der Link zur pdf-Datei: https://politische-bildung.rlp.de/fileadmin/download_neu/blaetterzumland/2019/BRZ_OSH_BzL_20._Juli.pdf

Die Blätter zum Land der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz erschienen erstmals 1999 und waren direkt ein Erfolg.

Zum 75. Jahrestag des Attentats am 20. Juli 1944 legen die Autoren Angelika Arenz-Morch und Axel Ulrich die überarbeitete 20-seitige Ausgabe 79 "Für Freiheit und Recht. Der 20. Juli 1944 und seine Verbindungen in unsere Region" vor. Sie schildern die Verbindungen zwischen den bekannten militärischen Mitgliedern des Umsturzversuchs des 20. Juli und dem zivilen Netzwerk. Im Mittelpunkt stehen dabei die in unserer Region tätig gewesenen Widerständler Ludwig Schwamb, Jakob Steffan, Alfred Freitag und andere.

Am Tag der Aktion hätte Hauptmann Hermann Kaiser vom Stab des Chefs der Heeresrüstung und Befehlshabers des Ersatzheeres in Wiesbaden in die Funktion des Verbindungsoffiziers zwischen den militärischen und den zivilen Widerständlern im Wehrkreis XII rücken sollen.

Wichtige Hinweise zum maßgeblich von Wilhelm Leuschner geknüpften zivilen Widerstandsnetz in unserer Region sind Emil Henk zu verdanken, der dominierenden Persönlichkeit des frühen sozialistischen Widerstandes im Raum Mannheim/Heidelberg. 1946 publizierte er seine Kenntnisse der Organisationsstruktur des zivilen Widerstandsnetzes im Zusammenhang mit dem "20. Juli" in der Region zwischen Kassel und Heidelberg sowie in Rheinhessen. Ausschnitte daraus sind nun erstmals in der überarbeiteten Ausgabe dokumentiert und historisch eingeordnet.

Die neue Ausgabe ist kostenlos bei der Landeszentrale für politische Bildung, Am Kronberger Hof 6 in 55116 Mainz ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) erhältlich. Sie kann dort, sowie in den Gedenkstätten SS-Sonderlager/ KZ Hinzert und dem NS-Dokumentationszentrum Rheinland-Pfalz / Gedenkstätte KZ Osthofen, auch direkt mitgenommen werden.

Blätter zum Land
Jedes "Blatt" ist im Format DIN A5 und erscheint in einer Auflage von 10.000 Exemplaren. Inhaltlich dreht sich die Reihe um Rheinland-Pfalz, die Menschen, das Land und seine Geschichte, seine Geografie, seine Wirtschaft, seine Kultur und Partnerschaften, und nicht zuletzt seine politischen Grundlagen. Themen, die man irgendwo her kennt und zu denen man immer schon mal Genaueres wissen wollte. Kurze, präzise Texte, aussagekräftige, teils farbige Fotos, Bilder und Karikaturen im ansprechenden Layout, bieten einen schnellen, leichtverständlichen, aber nie leichtgewichtigen Zugang. Alles Wesentliche kurz gefasst.

Unter www.politische-bildung-rlp.de können Sie auch schon erschienene Ausgaben der Blätter im pdf-Format herunterladen

Vortrag zur Gründungszeit der Sayner Hütte wird verschoben

Bendorf. Der für Freitag, 19. Juli, 20 Uhr geplante Vortrag von Dr. Hildegard Brog "Clemens Wenzeslaus und die Sayner Hütte" auf dem Denkmalareal Sayner Hütte muss verschoben werden.

Sobald ein Nachholtermin im Herbst feststeht, wird dieser von Stiftung Sayner Hütte und Freundeskreis Sayner Hütte bekanntgegeben.

Ausschreibung

„Dr. Berthold Roland-Fotokunstpreis 2019“ der Ike und Berthold Roland-Stiftung und der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz

Der Preis ist nach Dr. Berthold Roland benannt, der sich in seiner aktiven Zeit als Direktor des Landesmuseums Mainz und danach z. B. als Kunstberater der Rheinland-Pfalz Bank nachhaltig für die Förderung von Fotokunst als eigenständige Kunstform engagiert hat. Der Preis wurde 2008 von der Landesbank Rheinland-Pfalz gestiftet. 2015 hat die Ike und Berthold Roland-Stiftung den Preis übernommen. Er wird alle 2 Jahre vergeben. Bisherige Preisträger sind: Sven Paustian (2009), Katharina Dubno (2011), Kirill Golovchenko (2013), Martin Blume posthum (2015), Kristina Lenz und Florian Glaubnitz (2017).

Zweck des Preises ist die Förderung von Fotokunst mit Bezug zu Rheinland-Pfalz.

Ausgezeichnet werden daher nur Fotokünstler mit Geburtsort, Wohnort, Arbeitsstätte, Zweitarbeitsstätte, Atelier in Rheinland-Pfalz oder Arbeiten mit deutlich-erkennbarem Bezug zu Rheinland-Pfalz.

Eigenbewerbungen sind möglich, ebenso wie Vorschläge von den Hochschulen und den Jurymitgliedern. Mit dem Preis sollen vor allem Nachwuchs-Fotokünstler in den ersten 5 Jahren ihrer beruflichen Laufbahn, in seltenen Fällen ältere Fotokünstler, auch für ihr Lebenswerk, ausgezeichnet werden.

Mit der Vergabe des Preises erhält der/die Preisträger/in eine Urkunde, die von der Ike und Berthold Roland-Stiftung überreicht wird. Das Preisgeld beträgt 3.000 Euro und kann bei qualitativ gleichwertigen Arbeiten in zwei Preise zu je 1.500 Euro aufgeteilt werden.

Mit dem Preis verbunden ist eine feierliche Preisverleihung, eine Urkunde, das Preisgeld, eine Laudatio und eine Ausstellung der prämierten Werke an ein bis drei Stationen in Rheinland-Pfalz (z.B. Landesmuseum Koblenz).

Die Jury besteht aus insgesamt 6-10 Mitgliedern aus der Ike und Berthold Roland-Stiftung, der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung, Kultur Mainz und ein bis vier weiteren Personen.

Einsendungen von einer Serie mit bis zu 7-10 Arbeiten im Format A4, nebst Lebenslauf und ggf. einem Katalog oder Broschüre bitte bis zum 31. Oktober 2019 an: Frau Katrin Seidel, Kuratorin der Landessammlung zur Geschichte der Fotografie in Rheinland-Pfalz, Landesmuseum Koblenz, Festung Ehrenbreitstein, 56077 Koblenz. Telefonische Rückfragen bitte unter: 0261 6675-4137

Clemens Wenzeslaus und die Sayner Hütte – die Gründungszeit ab 1769

Vortrag zur Gründungszeit der Sayner Hütte wird verschoben

Bendorf. Der für Freitag, 19. Juli, 20 Uhr geplante Vortrag von Dr. Hildegard Brog "Clemens Wenzeslaus und die Sayner Hütte" auf dem Denkmalareal Sayner Hütte muss verschoben werden.

Sobald ein Nachholtermin im Herbst feststeht, wird dieser von Stiftung Sayner Hütte und Freundeskreis Sayner Hütte bekanntgegeben.

Vortrag von Dr. Hildegard Brog

Seit 250 Jahren steht sie im Sayntal: Die Sayner Hütte – gegründet im Jahre 1769 durch den Trierer Erzbischof und Kurfürst Clemens Wenzeslaus von Sachsen. Es gibt viele Publikationen zu dem bedeutenden Industriedenkmal. Dennoch fehlten zu den bisherigen Betrachtungen der kurtrierischen Zeit wesentliche Untersuchungen. Der Freundeskreis Sayner Hütte e.V. hat daher zum 250-jährigen Jubiläum die Historikerin Dr. Hildegard Brog beauftragt, Quellen der Gründungszeit der Eisenhütte in Sayn einzusehen, vorhandene Dokumente näher zu beleuchten und Wissenslücken zu schließen. Im Rahmen der Schriftenreihe des Freundeskreis Sayner Hütte e.V. erscheint nun Band 5: „Clemens Wenzeslaus und die Sayner Hütte“.

Am Freitag, 19. Juli, um 20 Uhr laden die Stiftung Sayner Hütte und der Freundeskreis Sayner Hütte e.V. zu einem Vortrag auf dem Denkmalareal: Dr. Hildegard Brog stellt das Ergebnis ihrer umfassenden Recherchearbeit zur Gründungszeit der Sayner Hütte im Jahre des 250-jährigen Jubiläums der Öffentlichkeit vor. Der Eintritt ist frei.

Mit dem vorliegenden Werk hat Dr. Hildegard Brog umfassende Arbeit geleistet. Der Freundeskreis dankt ihr für intensives Quellenstudium, für die Beschäftigung mit historischen Schriften und zahlreichen Bau- und Konstruktionsplänen. Mit ihrer Arbeit schafft sie die spannende Darstellung der Übergangszeit von mittelalterlicher Eisenverarbeitung zur Entwicklung industrieller Fertigung.

Zugleich beleuchtet die Schrift Fragen der Bautätigkeit, der Rohstoffbeschaffung, der Wirtschaftlichkeit und der Arbeitsabläufe und Arbeitsbedingungen jener Zeit.

In seiner fast 30-jährigen Regierungszeit versuchte der reform- und kunstfreudige letzte Trierer Kurfürst, Bildung und Wohlstand in seinem Kurstaat zu heben. Die Gegebenheiten für die Gründung einer Eisenhütte in Sayn, seit 1928 ein Stadtteil von Bendorf/Rhein, waren strategisch ideal. Unmittelbar am Nordhang des Sayner Burgberges, boten das Wasser des Saynbachs, viel Wald und reiche Eisenerzvorkommen in der Umgebung und im unteren Westerwald alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Eisenverhüttung. Es entstanden zunächst ein Hochofen und ein Hammer.

Sein auf Repräsentation angelegtes Ensemble ammerHversorgte schon bald das Rheinland mit Roheisen und einfachen Gusserzeugnissen.

Kurfürst Clemens Wenzeslaus hatte in Sayn in barocker Bauauffassung eine schlossartige Anlage mit axialer Symmetrie entstehen lassen, deren dominierende Mitte die Hüttenverwaltung darstellte. Das sogenannte „Erste Beamtenhaus“ oder „Comptoir“ blieb bis heute erhalten.

Im Rahmen der Neuausrichtung des Denkmalensembles Sayner Hütte seit 2010 kommt dem Comptoir besondere Bedeutung zu. Nach 250 Jahren wird das „Erste Beamtenhaus“ durch umfassende Erhaltungsmaßnahmen durch die Eigentümerin Stadt Bendorf auf seine künftige Aufgabe vorbereitet. Als Sitz der Stiftung Sayner Hütte soll es wieder das geistige Zentrum und der städtebauliche Mittelpunkt des herausragenden Denkmal-Ensembles werden. In diesem Gebäude werden die Kräfte gebündelt, die die kulturhistorische Arbeit leisten und die zugleich die kulturwirtschaftliche Aufgabe der Sayner Hütte in Zukunft gestalten und gewährleisten sollen.

Bissula erklärt die antike Wirtschaftsgeschichte

Mehr als zwei Jahre lang wurde an der Universität Trier ein römisches Schiff für den Seehandel nachgebaut. Nun tritt es seine wissenschaftliche Mission an.

In den vergangenen Jahren hat sich die Universität Trier zu einem führenden Standort für experimentelle Archäologie entwickelt. Das bislang spektakulärste Projekt dieser Forschungsrichtung ist der originalgetreue Nachbau eines 16 Meter langen römischen Handelsschiffs. Die rheinlandpfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat es heute in Trier auf den Namen „Bissula“ getauft, die Geliebte des römischen Dichters Ausonius.

Althistoriker Prof. Dr. Christoph Schäfer ist die treibende Kraft hinter den Rekonstruktionen antiker Vorbilder. Unter seiner wissenschaftlichen Leitung sind bereits römische Feldgeschütze und drei römische Militärschiffe wiedererschaffen und wissenschaftlich untersucht worden. Ein wichtiger Bestandteil des nun fertiggestellten Nachbaus eines Handelsschiffs vom Typ Laurons 2 ist die Kooperation mit Michael Hoffmann und Prof. Dr. Ing. Karl Hofmann-von Kap-herr vom Fachbereich Technik der Hochschule Trier.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Taufpatin für Laurons 2, bezeichnete es als Leuchtturmprojekt der Wissenschaftsallianz Trier. „Es ist ein treffendes Sinnbild für die besonderen Qualitäten der Stadt Trier und der gesamten Region. Die Realisierung des Projekts bestätigt auf eindrucksvolle Weise, dass wir in Trier einen leistungs- und innovationsstarken Wissenschaftsstandort haben, der durch das Projekt noch einmal nachhaltig gestärkt wird“, sagte sie. Zum anderen unterstreiche das Projekt erneut die Bedeutung der Stadt als Zentrum der Antike. „Mich persönlich beeindruckt neben den historischen Aspekten vor allem, dass Studierende der Universität und weitere Helfer und Helferinnen auch ehrenamtlich sehr viel Zeit in das Projekt investiert haben. Es ist toll, mit welcher Einsatzbereitschaft sie sich einbringen. Das verdient Anerkennung und dafür möchte ich mich bei ihnen sowie bei allen anderen Verantwortlichen und Beteiligten ausdrücklich bedanken.“

Für den Wissenschaftsstandort Trier und das Transmare-Institut an der Universität Trier ist das Projekt von besonderer Bedeutung. In Transmare haben sich über 20 Wissenschaftler zusammengeschlossen, um gemeinsam Forschung maritimer Art von der Antike bis ins 21. Jahrhundert zu betreiben. Dabei geht es um den Transfer von Menschen, Gütern und Ideen sowohl aus kultur- wie wirtschaftsgeschichtlicher Perspektive von der Antike bis heute.

„Für alle Beteiligten war es ein `duales Studium´ der besonderen Art an einem besonderen Ort.

Theorie und Praxis haben sich in der gesamten Rekonstruktionsphase des Schiffs die Hand gegeben. Entstanden ist ein Vorzeigeobjekt, das nun zu einer schwimmenden Forschungsstation wird. Das nenne ich moderne Altertumswissenschaft", sagte Prof. Dr. Michael Jäckel, Präsident der Universität Trier.

Die „Bissula“ soll dabei helfen, mehr über die Wirtschaftsgeschichte der römischen Kaiserzeit zu erfahren. Ohne den Seehandel hätte das römische Imperium nicht existieren können. Getreide, Olivenöl, Wein oder andere Massengüter mussten über weite Strecken auf Mittelmeer, Atlantik oder Nordsee transportiert werden, um die dortige Bevölkerung zu versorgen. Historiker stehen vor dem Dilemma, lediglich über wenige überlieferte Informationen zum Seehandel zu verfügen. Die anstehenden Messungen und Datenerhebungen mit der seegängigen „Bissula“ sollen daher belastbare Rückschlüsse auf das Potential und die Intensität der römischen Handelsschifffahrt und des Seehandels erbringen. „Darüber lassen sich höchst aufschlussreiche Globalisierungsphänomene entdecken, die uns helfen können, die Globalisierung heute besser zu verstehen“, erklärt Prof. Dr. Christoph Schäfer.

Auf der Basis gut erhaltener Funde mehrerer römischer Schiffe an der französischen Küste bei Laurons haben Maschinenbauer der Hochschule Trier ein digitales dreidimensionales Modell erstellt. Damit können Simulationen und Berechnungen durchgeführt und mit Daten verglichen werden, die sich bei den realen Messfahrten mit der „Bissula“ ergeben. Letztlich soll der Abgleich dieser beiden Messvarianten zeigen, inwieweit digitale Modelle künftig aufwendige Nachbauten ersetzen können.

„Für die 3D-Rekonstruktion, die numerischen und Virtual Reality Simulationen setzen wir in diesem Projekt Technologien, Software und Methoden ein, die in der heutigen Automobil-, der Luftfahrt- und auch der Schifffahrtindustrie zum Einsatz kommen. Diese Technologien können natürlich auch historische Fragestellungen vorantreiben, denn sicher wird man nicht tausende Schiffswracks im Nachbau rekonstruieren können“, so Michael Hoffmann von der Hochschule Trier.

„Dieses Projekt zeigt erneut, dass Trier prädestiniert ist für eine Wissenschaftsallianz zwischen der Universität Trier und der Hochschule Trier. Wir sind als Hochschule stolz, unseren Beitrag zum Erfolg dieses Projektes beizutragen“, sagte Claudia Hornig, Kanzlerin der Hochschule Trier.

Bei der nun anstehenden wissenschaftlichen Mission der Bissula werden Prof. Dr. Christoph Schäfer und Prof. Dr. Karl Hofmann-von Kap-herr von der Hochschule Trier in erprobter Zusammenarbeit mit modernsten nautischen Instrumenten Messungen zur Leistungsfähigkeit derartiger Handelsschiffe durchführen. Den Fahrten auf der Mosel könnten weitere Tests auf hoher See folgen.

Weitere Informationen zum Projekt: https://www.uni-trier.de/index.php?id=62438

Zum Projekt

Die 1:1-Rekonstruktion des römischen Handelsschiffes unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph Schäfer begann im Frühjahr 2016 mit dem Fällen geeigneter Bäume. Nach einer einjährigen Trocknungszeit begann der Schiffsbau, für den Studierende der Universität und weitere Helfer unzählige ehrenamtliche Arbeitsstunden leisteten. Anleiter waren ein spezialisierter Bootsbaumeister und erfahrene Bauleiter. Den Studierenden eröffneten sich Bezüge zur handwerklichen Praxis und tiefere Einblicke in die Leistungen der antiken Handwerker. Nach knapp zweijähriger Bauzeit wurde das Schiff Anfang Juni von der Baustelle auf dem Campus der Universität zum Liegeplatz des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Trier transportiert. Nun folgen Mess- und Testfahrten der Bissula - zunächst auf der Mosel, später möglicherweise auch auf See. Hauptförderer des Projekts sind die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Nikolaus Koch Stiftung.

Zum Namen des Schiffs

Die Alemannin Bissula kam im Jahr 368 bei einem Feldzug in römische Kriegsgefangenschaft. Sie wurde Sklavin des in Trier als Prinzenerzieher tätigen Dichters Decimus Magnus Ausonius. Er verliebte sich in Bissula und setzte ihr in dem Gedicht "de Bissula" ein literarisches Denkmal.

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