Samstag, 25. September 2021

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Der Mai ist gekommen – und bringt neues Leben

Gedanken zum Wonnemonat

Von Hans-Peter Meyer

Der Mai, nach der römischen Göttin Maja benannt, ist der 5. Monat des Jahres. Dieser Monat hat trotz aller coronabedingten Einschränkungen und Belastungen  in manchen Regionen unserer Heimat ein besonderes Flair und vereinigt einige besondere Attribute in sich.

Dabei gibt es einerseits die Pflege von Brauchtum und Tradition – das Aufstellen des Maibaums durch die örtlichen Junggesellen, die Wahl des Maikönigs und der Maikönigin, an den Häusern der (noch) ledigen Dorfschönen sieht man buntgeschmückte Birkensträuße – als Zeichen von Sympathie und Verehrung.

Der  Wonnemonat gehört der Jugend und hat auch seine besondere Wirkung auf die Älteren unter uns.

Vielfach vermittelt dieser Monat etwas Traumhaftes – als die Zeit für Liebende, und nicht wenige haben sich diesen Zeitabschnitt zur Hochzeit und Vermählung ausgesucht.

Andere wiederum schwelgen in schönen Erinnerungen.

Die zum Teil unbequeme Winterkleidung kann nunmehr im Schrank verstaut werden. Vom launischen April, der besonders wetterfühligen Menschen  zu schaffen macht, nehmen wir Abschied. Auf Feldern, in Gärten sieht man Menschen wirken -  die Welt lebt wieder sichtbarer und schöner. Vogelgezwitscher sagt uns, dass die Natur wieder neu lebt.

Der Mai ist der Marienmonat. Menschen verehren die Gottesmutter und pilgern zu ihren Anbetungs- und Gedenkstätten.

In diesem herrlichen Monat gibt es den Muttertag und den Vatertag, zwei Tage von besonderer Prägung, die Dank und Anerkennung an liebe Menschen vermitteln sollen.

Der Monat Mai hat aber auch einen tieferen Sinn. Ein neuer hoffnungsvoller und froher Abschnitt kann beginnen. Der Monat Mai – das ist auch ein Pflänzchen Hoffnung, dass auch bei uns und in uns Menschen sich neue Perspektiven eröffnen.

Der Mai beherrscht die Kunst des Zauberns. Der Duft der Natur lässt uns aufwachen. Innerhalb weniger Tage tut sich die beispielhafte Pracht der Natur auf. Wiesen sind grün geworden und der Wald fängt an zu leben, Im Mai macht der Löwenzahn aus den Wiesen gelbe Teppiche und der Ginster blüht farbenprächtig. In leuchtenden Farbtönen glitzert in der Frühjahrssonne manches Naturgebilde und beflügelt die Phantasie.

Es ist herrlich, durch solche Blumenwelt zu wandern und sich der Schöne der Natur und unserer Heimat bewusst zu werden.

Der Schöpfer aller Dinge hat hier ein Wunderwerk wachsen lassen und vertrauen wir auf Zuversicht in unsere Zukunft…

©  Hans-Peter Meyer

Kontinuität und Aufbruch:

Neuer Vorstand des Landesverbandes professioneller freier Theater Rheinland-Pfalz

Im Rahmen einer Mitgliederversammlung des Landesverbandes professioneller freier Theater Rheinland-Pfalz (laprofth) am 20. April 2021 haben sich vierzig Theaterschaffende online ausgetauscht. Gemeinsam wurde diskutiert über die Möglichkeiten der Arbeit für die Bühne, auf und hinter der Bühne – unter den Umständen eines Kulturlockdowns, der das gemeinsame Erleben szenischer Momente zwischen Publikum und Künstler*innen seit nunmehr einem Jahr fast unmöglich macht.

Unter diesen Vorzeichen haben die Mitglieder des Landesverbandes einen neuen Vorstand für die Amtszeit von zwei Jahren gewählt:

Die 1. Vorsitzende Astrid Sacher (Bad Ems) einstimmig wiedergewählt.

Neu im Amt des 2. Vorsitzenden ist Joya Ghosh (Trier).

Alter und neuer Kassenwart ist Frédéric Camus (Bad Ems).

Als Beisitzer*innen werden Hedda Brockmeyer (Neustadt/Weinstraße) und Christoph Bautz (Hachenburg/Westerwald) den geschäftsführenden Vorstand beraten.

laprofth schafft dadurch den Brückenschlag zwischen Kontinuität und Aufbruch.

Astrid Sacher tritt bereits ihre achte Amtszeit an und bekräftigt: „Die Vielfalt der professionellen freien Theaterszene in Rheinland-Pfalz ist ein Geschenk an unser Publikum, das nicht verlorengehen darf. Für deren Wertschätzung und Überleben kämpfe ich, denn nach den Zeiten der Isolation und des Rückzugs, wie wir sie heute erleben, brauchen die Menschen Begegnung, Dialog, neue Blickwinkel – das Theater! – mehr denn je.“

Joya Ghosh als Vertreterin der jüngeren Generation im Verband ergänzt: „Die professionellen freien Theater sind der Motor der Kulturszene – unglaublich kreativ und erfinderisch, Meister der Vernetzung und der organisierten Gemeinsamkeit. Ich freue mich sehr, mich in die Zukunft auch in Vorstandsfunktion in dieser für die Gesellschaft unverzichtbaren Branche einbringen zu dürfen.“

Aufbruch und Veränderung zeigt sich in diesen Tagen auch in der der Geschäftsstelle von laprofth, deren hauptamtliche Arbeit vom Land Rheinland-Pfalz durch eine institutionelle Förderung ermöglicht wird. Seit Mitte April wird dort die Geschäftsführerin Birgit Walkenhorst stundenweise unterstützt durch eine neue Kollegin, Katharina Grundhöfer, als Büroassistenz.

Zahlreiche Ideen und Projekte zur Stärkung der vielfältigen Bereiche der freien darstellenden Künste in Rheinland-Pfalz sollen in den nächsten zwei Jahren realisiert werden. Das Team des Landesverbandes dankt allen Unterstützerinnen und Unterstützern. Wir stehen bereit!

Lale Bender und Lucie Mathias gewinnen beim Vorlesewettbewerb den Bezirksentscheid

Seit 62 Jahren findet der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels statt. Kinder der sechsten Klassen treten gegeneinander an, um in verschiedenen Stufen jeweils die besten Vorleser*innen zu ermitteln.

Die StadtBibliothek Koblenz führt alljährlich im Februar den Stadt- sowie im April den Bezirksentscheid durch. Alle am Bezirksentscheid Teilnehmenden hatten den Wettbewerb zuvor schon in ihrer Schule und auf regionaler Ebene im Landkreis oder kreisfreier Stadt für sich entschieden.

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hat coronabedingt eine digitale Alternative zum Wettbewerb vor Ort erarbeitet. Die elf Teilnehmer*innen aus allen Kreisen des ehemaligen Regierungsbezirks suchten sich spannende Bücher aus, aus denen sie drei Minuten vorlasen und sich dabei filmen ließen. Die Filme konnten auf der Homepage des Vorlesewettbewerbs dann von der Jury angesehen und bewertet werden.

Alle 10 Mädchen, darunter Lale Bender, Minou Hess, Lisa Schmitt, Stella Mia Sporn, Mira Dahlheimer, Bella Adamy, Lucie Mathias, Lana Kalteyer, Luisa Jeraci und Jessica Schilken sowie auch der einzige Junge, Julien Heidrich, lasen aus ihren Büchern ganz hervorragend und auf hohem Niveau vor. Von fantastischen Geschichten wie „Land of Stories“ bis zu Klassikern wie „Das  Dschungelbuch“ war die Vielfalt der Bücher breit gefächert.

Die erfahrene Jury mit Ernst Heimes, Hermine Engelmann, Marie-Theres Schwaab, Katharina Wiens, Peter Stein, Sabine Scheuer und Nathalie Roschmann ermittelte zwei klare Sieger. Lale Bender (Kreis Neuwied) und Lucie Mathias (Kreis Bad Kreuznach-Ost) überzeugten die Jury mit ihren Leseleistungen. Beide werden nun im Mai beim Landesentscheid Rheinland-Pfalz antreten, der ebenfalls in digitaler Form stattfinden wird. Alle an den Bezirksentscheiden teilnehmenden Kinder erhalten eine Urkunde und ein Buchgeschenk. Die Siegerinnen gewinnen zusätzlich einen Bücherscheck sowie ein Jahres-Abo der Zeitschrift „Dein SPIEGEL“, dem Medienpartner des Vorlesewettbewerbs.

Der Vorlesewettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben. Rund 600.000 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich jedes Jahr. Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit zu tragen, Freude am Lesen zu wecken sowie die Lesekompetenz von Kindern zu stärken, stehen im Mittelpunkt des Vorlesewettbewerbs.

Chorverband Rheinland-Pfalz sucht den ‚Best Virtual Choir‘

Bis zum 10. Juni können Chöre aus dem Chorverband Rheinland-Pfalz Ihre Videos einsenden: kreativ, witzig, überraschend – einfach gut, sollten die Chorvideos sein. Prämiiert werden die drei sowohl musikalisch als auch visuell ansprechendsten Videos.

„Macht mit und zeigt uns, dass ihr euch von Corona nicht unterkriegen lasst.“ Mit diesen Worten fordern die Mitglieder von Präsidium und Musikrat des Chorverbands Rheinland-Pfalz die Chöre im Verband zur Teilnahme auf. Mit der Ausschreibung spricht der Chorverband alle seine Mitglieds-Chöre an. Dabei spielt das Chorgenre keine Rolle und auch die musikalische Ausrichtung des Chors ist für eine Teilnahme nicht wichtig.

Astrid Vang-Pedersen, Carsten Gerlitz und Christoph Hiller bilden die hochkarätig besetzte Jury, die unter allen eingesendeten Videos die drei Besten auswählen wird. Bis zum 10. Juni sollen die Videos erstellt und auf YouTube geladen werden. Den Link zum Video erhält der Chorverband dann einfach in einer E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Aber Achtung: Die Videos sollen aktuell und nicht vor dem 15. März produziert und auf YouTube geladen worden sein.

Bewertet wird die künstlerische Ausführung des Videos auf Bild- und Tonebene. Folgende Kriterien bilden die Prämisse: Die musikalische Umsetzung: Intonation, Dynamik, Artikulation, Interpretation - und die visuelle Umsetzung: Drehbuch/Script, Performance, Schnitt sowie die Korrespondenz zwischen Film- und Tonebene.
DieJurypreise sind mit 1.000, 500 und 300 Euro dotiert. In einem offenen Online-Voting wird darüber hinaus ein Publikumspreis ermittelt. Der Preis für den Gewinner: Ein exklusiv für den Chor geschriebenes Arrangement. „Auch eine Vergabe von weiteren Sonderpreisen ist noch möglich“, so Verbands-Chorleiter Marco Herbert, der qua Amt auch der Vorsitzende des Musikrats des Chorverbands Rheinland-Pfalz ist.

Chöre, die keinen eigenen YouTube-Kanal besitzen, können gerne bei Corinna Simmerkuß unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. anfragen. Im Chorverband wird auch dazu eine Lösung gefunden.

Trotz Corona: Café International findet statt!

So wie die Heilig- Rock Tage überwiegend digital stattfinden, gibt es in diesem Jahr das KAB - Café International – digital.

Talk und Musik mit dem Thema Geflüchtete und Corona können ab dem 17 April auf den online-Plattformen von Bistum Trier und Katholischer Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) abgerufen werden.

Andreas Luce, der das Café International der KAB organisiert, meint: „Ausfallen lassen, war für uns keine Option. Wir wollen die langjährige Tradition mit Talk, Musik und Begegnung auf jeden Fall aufrechterhalten, nachdem schon im letzten Jahr alles abgesagt wurde.“

Im Pressekonferenzraum des Bistums wurde coronakonform (mit vorherigem Schnelltest aller Beteiligten) mit erfahrenen Netzwerker*innen (Claudia Schneider, ehrenamtliche Helferin aus Zemmer, Andreas Flämig, Netzwerker für Integrationsarbeit Caritasverband Trier, Thomas Kupczik, Pastoralreferent im Dekanat Trier, Martha Byrne, Ehrenamtsbegleiterin, Caritas Trier) über die die aktuelle Situation von Geflüchteten gesprochen.

Musikbeiträge von internationalen Künstlern (Andreas Sittmann, Alebi & Shadi und Mohamed Kushari) vervollständigen diesen gelungenen Programm-Mix.

Andreas Flämig gefiel das Format sehr: „Gerne kommen wir im nächsten Jahr alle wieder. Dann aber hoffentlich coronafrei im Kulturzelt am Dom!“

Das Video des Café International ist ab 17. April über: www.kab-trier.de, www.heilig-rock-tage.de
sowie die entsprechenden Facebook- und YouTube-Kanäle abrufbar:

https://www.youtube.com/watch?v=6KXlo34uSgo


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