Sonntag, 20. Juni 2021

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„Keiner schafft es Alleine“

Dezernentin für Bildung und Kultur dankt Initiatoren von Solidaritätsaktionen

Die Dezernentin für Bildung und Kultur, PD Dr. Margit Theis-Scholz, bedankte sich am Freitag, 21. Januar im Rahmen einer Videokonferenz bei den Initiatoren zweier Initiativen zur Unterstützung der Koblenzer Kulturlandschaft. Zum einen handelte es sich dabei um die regionale Umsetzung der Kampagne „Kulturgesichter“ durch Herbert Piel und Michael Enchelmaier, zum anderen um die Realisierung des Solidaritätsalbums „Koblenz calling“ durch Caroline Nies und Thomas Huber. Bei „Kulturgesichter“ handelt es sich um eine deutschlandweite Aktion, die Portraits von Menschen vor und hinter den Kulissen des Kulturbetriebs zeigt und so auf dessen Bedeutung verweist, bei „Koblenz Calling“ um ein Album, über dessen Verkaufserlöse Koblenzer Clubs unterstützt werden.

„Es ist mir ein ausdrückliches Bedürfnis Dankeschön für die beiden beispielhaften Initiativen zur Unterstützung der regionalen Kulturlandschaft zu sagen“, machte Theis-Scholz deutlich. Es sei schön zu sehen, wie Koblenz und die Region zur Bewältigung der Krise zusammenstehen. „Keiner von uns schafft es alleine“, ergänzte die Dezernentin. Es brauche eine Stadtverwaltung mit ihren Initiativen, einen Koblenzer Kulturverein mit seinen Projekten Bleibt weg-Festival und #RettetKoblenzerKultur und die Kulturschaffenden selbst, die in den vergangenen Monaten einen beeindruckenden und kreativen Umgang mit den Folgen der Schließungen gezeigt hätten.

Alle waren sich einig, dass es neben den notwendigen Antworten auf die allgegenwärtigen existenziellen Fragen und den damit verbundenen finanziellen Auswirkungen auch die ideellen Formen der Wertschätzung brauche. „Nur durch ein solches Engagement können die Künstler und Kulturveranstalter ein Zeichen bekommen, dass sie nicht vergessen sind und dass wir alle gemeinsam auf einen Neustart des Kulturbetriebs mit Publikumskontakt in nicht allzu ferner Zukunft hoffen“, machte Theis-Scholz deutlich. Piel ergänzte mit Blick auf die Kampagne Kulturgesichter: „Es geht uns weniger um Geld, als darum das Bewusstsein dafür zu schärfen, was hinter den Kulissen alles passiert. Diesen Leuten eine Bühne zu bieten war und ist uns ein Bedürfnis.“ Auch die Initiatoren von „Koblenz Calling“ stellten klar: „Wir retten mit dem Album keine Clubs, aber wir wollten mit der Idee unseren Beitrag leisten.“ Mit der Realisierung der Platte Koblenz calling verwirklichte Huber eine schon länger verfolgte Idee, die nun zunächst fünf Koblenzer Clubs zugute kommt. Und es soll weitergehen: Eine zweite Platte mit regionalen Vertretern der Indie-Pop-Szene ist bereits auf dem Weg, insgesamt sollen fünf Platten mit verschiednen Stilrichtungen erscheinen. Dabei denken Huber und Nies auch über den musikalischen Tellerrand hinaus. Die Cover der Platten sollen zukünftig von regionalen Künstlern gestaltet werden.

Abschließend zeigten sich alle davon überzeugt, dass die durch die Krise erzeugten Solidaritätswellen und gestarteten Initiativen über die Krise hinaus Wirkung zeigen werden und bei allen Schwierigkeiten ein Zeichen der Hoffnung darstellen.

Preisverleihung zum deutschen Preis für politische Fotografie und Karikatur

Christian Mang und Mario Lars gewinnen die Rückblende 2020

Die Sieger der 37. Rückblende stehen fest: Es sind der Fotograf Christian Mang und der Karikaturist Mario Lars. Beide konnten die Jury des deutschen Preises für politische Fotografie gemeinsam mit dem Karikaturenpreis der deutschen Zeitungen überzeugen, der von der Landesvertretung Rheinland-Pfalz und dem Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger e.V. (BDZV) vergeben wird. Christian Mang erhält den mit 7.000 Euro dotierten Foto-Preis der Bevollmächtigten für eine Aufnahme, die eine Berliner Protestdemo in Berlin aus dem Frühjahr 2020 zeigt als Demonstrantinnen ohne Mund-Nasen-Schutz Polizisten anschreien. Der Karikaturist Mario Lars gewinnt den Karikaturenpreis der deutschen Digitalpublisher und Zeitungsverleger für eine Zeichnung, die sich mit dem Lockdown während der Corona-Pandemie auseinandersetzt. Der Preis ist verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro.

Die Jury-Vorsitzende, Staatssekretärin Heike Raab, erklärte: „Mit der Rückblende 2020 schauen wir zurück auf ein Ausnahmejahr, das uns in vielerlei Hinsicht gefordert hat. Wir beschreiten aber auch neue Wege: Mit der digitalen Preisverleihung können wir heute ein breiteres Publikum erreichen und für den deutschen Preis für Fotografie und Karikatur werben. Außerdem zeigen wir die Rückblende-Ausstellung mit den 100 besten Fotos, 5 besten Foto-Serien und 50 besten Karikaturen in einem neuen „Showroom“ auf der Webseite www.rueckblende.de. Hier können die Besucherinnen und Besucher auch bis zum 17. Februar für ihre Favoriten abstimmen, den beliebten Publikumspreis wählen. Gleichzeitig haben wir mit dem Showroom nun eine digitale Alternative, sollten – wie im vergangenen Jahr – nicht alle Tourneestationen ausstellen können.“

Zu den weiteren Gewinnern des Abends zählten der Fotograf Daniel Pilar, der für den „Leica-Camera-Preis - die beste Serie 2020“ mit einer Leica CL Kamera ausgezeichnet wurde. Seine Serie Geschlossene Gesellschaft – Stillstandsverwalter in der Corona-Pandemie. zeigt sechs Personen in ihren Unternehmen und Institutionen, die Corona-bedingt derzeit keinen Publikumsverkehr haben, darunter der Kölner Dom, die Elbphilharmonie und der Frankfurter Flughafen. Der Fotograf Michael Kappeler erhielt den mit 3.000 Euro dotierten Preis für „Das scharfe Sehen 2020“ gestiftet von der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz für sein Foto der Aspiranten auf den CDU-Parteivorsitz, Friedrich Merz und Armin Laschet.

In der Kategorie Karikatur überzeugten Klaus Stuttmann mit Variantenreichtum zum Tragen von Alltagsmasken unter dem Titel „Es lebe der Föderalismus!“ und Mathias Hühn mit einer Karikatur des AfD-Vorsitzenden, der einen abgestorbenen Baum als Klimahysteriker beschimpft. Klaus Stuttmann erhielt den mit 2.000 Euro dotierten „2. Preis Karikatur“, Mathias Hühn den „3. Preis Karikatur“ und 1.000 Euro. Diese wurden wie auch der 1. Preis gestiftet vom Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger e.V.

Heike Raab dankte in diesem Zusammenhang allen Partnern der Rückblende, die trotz eines wirtschaftlich angespannten Jahres den Preis unterstützen. „Die Beschränkungen der Pandemie sind für uns alle spürbar – gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich; sie stellen ebenso die Medienschaffenden vor Herausforderungen. Ich bin daher dankbar für die Rekordteilnahme von 1.587 Einsendungen und das Engagement unserer Partner, die der Rückblende ihren Stellenwert als politisches Bildgedächtnis geben.“

Festjahr „1.700 Jahre jüdisches Leben in Rheinland-Pfalz“

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Damals wie heute gehört Jüdisches Leben zu Rheinland-Pfalz

Landesregierung und jüdische Gemeinden haben den Startschuss für das Festjahr „1.700 Jahre jüdisches Leben in Rheinland-Pfalz“ (#2021JLID) gegeben. Ein umfangreiches Programm mit mehr als 70 Veranstaltungen von 30 Partnerinnen und Partnern wird 2021 jüdisches Leben in Rheinland-Pfalz sichtbarer machen und ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus setzen. „Allen Programmpunkten ist gemeinsam, dass sie vielfältige Begegnungen mit dem Judentum ermöglichen. Wir wollen zeigen, dass es seit vielen Jahrhunderten ein bedeutender Bestandteil unserer Kultur ist. Wir richten den Blick aber auch in die Gegenwart und in die Zukunft jüdischen Lebens. Gemeinsam machen wir deutlich, dass jede Form von Antisemitismus bei uns keinen Platz hat“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Programmvorstellung in Mainz. An der Pressekonferenz nahmen auch Kulturminister Prof Dr. Konrad Wolf sowie der Beauftragte der Ministerpräsidentin für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen, Dieter Burgard, der Vorsitzende des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Rheinland-Pfalz, Avadislav Avadiev, und Sylvia Löhrmann und Andrei Kovacs vom Verein „321-2021: 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“, teil.

Ein Erlass des römischen Kaisers Konstantin aus dem Jahr 321 gilt als das älteste erhaltene Schriftzeugnis jüdischen Lebens auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands.

Das 1.700-jährige Jubiläum wird bundesweit unter Schirmherrschaft des Bundespräsidenten vom Verein „321-2021: 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ mit Sitz in Köln organisiert und koordiniert. Alle mehr als 1.000 geplanten Veranstaltungen in Deutschland stehen natürlich unter dem Vorbehalt der aktuellen Corona-Situation.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer dankte dem Verein, den jüdischen Gemeinden im Land sowie den zahlreichen Akteuren, Initiativen und Institutionen, die das Jubiläum in Rheinland-Pfalz trotz aller Schwierigkeiten durch die Corona-Pandemie so engagiert gestalten. „Wir freuen uns auf dieses besondere Festjahr und die vielfältigen Begegnungen mit der jüdischen Kultur. Für Rheinland-Pfalz ist es umso bedeutender, da in diesem Jahr über die Aufnahme der SchUM-Stätten in das UNESCO-Weltkulturerbe entschieden wird“, so die Ministerpräsidentin.

„Die Monumente und Friedhöfe in den SchUM-Gemeinden sind einzigartige Zeugnisse der kontinuierlichen, über tausendjährigen Präsenz jüdischer Gemeinden in unserem heutigen Bundesland, an denen die Geschichte der Begegnung und Verfolgung gleichermaßen eindrücklich ablesbar ist“, sagte Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf. Die Eintragung in die Liste des UNESCO-Welterbes würde ihre Bedeutung als außergewöhnliche Zeugnisse jüdischer Geschichte und christlich-jüdischer Begegnungen unterstreichen. Sie würde gleichzeitig aber auch die Möglichkeit eröffnen, mehr noch als bisher, jüdische Geschichte, Kultur und Religion in ihrer Vielfältigkeit zu vermitteln und vor allem auf ganz verschiedenen Ebenen miteinander ins Gespräch zu kommen, so Wolf.

Der Koordinator für das Festjahr in Rheinland-Pfalz, Dieter Burgard informierte über die Akteure des Festjahres, zu denen unter anderem die Landeszentrale für politische Bildung, die Volkshochschulen, der Kultursommer, die Villa Musica, das Pädagogische Landesinstitut, die jüdischen Gemeinden, der Landesverband der Bibliotheken wie auch regionale Institutionen und Kommunen gehören. „Einige Höhepunkte sind eine Konzerttournee mit israelischen Musikern und ein Schülerwettbewerb der Leo Trepp Stiftung für alle 9. und 10.Klassen. Dem SWR danke ich für einen Filmbeitrag, der am 17. Januar im Fernsehen gezeigt wird“, so der Beauftragte der Ministerpräsidentin für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen.

Auch wies er darauf hin, dass am 2. Februar 2021 auf Initiative von Rheinland-Pfalz eine Briefmarke zum Festjahr mit dem hebräischen Wort „Chai“ (Leben) erscheint.

„Es ist wichtig, durch die Veranstaltungen des Festjahres der Gesellschaft einen Impuls zu einem neuen Miteinander zu geben und dabei Klischees und Vorurteile abzubauen“, sagte Avadislav Avadiev, Vorsitzender des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden von Rheinland-Pfalz. Es werde von einer Vielzahl von Akteuren, jüdischen und nicht jüdischen Institutionen, Vereinen, Initiativen, Künstlerinnen und Künstlern unterstützt. „Wir möchten alle ganz herzlich dazu einladen, mit Ihren Familien, die diversen Veranstaltungen zu besuchen und so Teil der gelebten Vielfalt zu werden“, so Avadiev.

Die Generalsekretärin des Vereins „321-2021: 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ Staatsministerin a. D. Sylvia Löhrmann betonte: „Jüdinnen und Juden haben unser Land an unzähligen Stellen maßgeblich mitgestaltet und geprägt. Im Festjahr wollen wir auch die große Vielfalt des Judentums von heute sichtbar und erlebbar machen. Wir werden Raum für Begegnungen schaffen. Begegnungen und Gespräche schaffen Nähe. Nutzen wir diese Chance!“

Der leitende Geschäftsführer Andrei Kovacs ergänzte: „Der Beginn des Festjahres in Rheinland-Pfalz ist ein wichtiger und bedeutender Schritt im gemeinsamen Kampf gegen Antisemitismus und ein wichtiger Beitrag für eine Zukunft jüdischen Lebens in Deutschland. Unser Ziel ist es, dass jüdisches Leben in Deutschland zu einem Stück Normalität wird.“

Die ersten Pilger nach Bethlehem… - Gedanken zum Tag der Erscheinung des Herrn (Dreikönigsfest)

Von Hans-Peter Meyer

Bei den Kindern sind sie beliebt. Auch den meisten Erwachsenen sind diese Wanderer nach all den Jahren noch ein Begriff. Denn sie waren es, die dem Weihnachtsstern folgten, der ihnen hell am nächtlichen Himmel leuchtend den Weg zur Geburtsstätte des neuen Königs der Juden nach Bethlehem wies: Jesus von Nazareth.

Sie waren seine ersten Verehrer, sie knieten vor dem Kinde nieder, huldigten dem Menschen, in welchem sie den Messias erkannten und beschenkten ihn mit den Gaben, die sie mit sich trugen: Mit Myrrhe, dem Balsamöl, gewonnen aus dem Harz des Myrrhestrauchs. Mit Weihrauch, dem getrockneten Harz des Weihrauchbaumes und mit dem Gold, welches einem König gebührt. Um es einfach auszudrücken, waren sie ersten Pilger nach Bethlehem.

Die Rede ist von Caspar, Melchior und Balthasar – den drei Weisen aus dem Morgenlande. Ob sie wirklich so hießen, ist heute kaum mehr zu bestimmen, denn nicht nur ihre Anzahl schwankte, je nach Quelle, zwischen zwei und vier, auch ihre Namen waren ursprünglich nicht festgelegt. Die aktuell gültige Fassung wurde zwischen dem sechsten und achten Jahrhundert bekannt, jedoch existieren auch heute noch regionale Abweichungen.

Anfänglich waren die Drei auch keine Aristokraten sondern, folgt man Matthäus, Magier aus dem Osten, also „Weise“. In den königlichen Stand wurden sie erst lange Zeit später erhoben, etwa zwischen dem achten und dem zwölften Jahrhundert. Zu ihrem Andenken begehen wir heute jedes Jahr am 6. Januar das Epiphaniasfest, benannt nach der Erscheinung des Herrn. Bekannter ist es unter dem Namen „Heilige Drei Könige“.

Wenngleich es kein bundesweiter Feiertag ist, so hat sich doch fast überall der Brauch des Sternsingens etabliert. Dabei ziehen hauptsächlich als Könige verkleidete Kinder mit einem Stern von Haus zu Haus, singen, sprechen ein Gedicht oder Gebet und verkünden die frohe Botschaft. Die als Lohn dafür erhaltenen Gaben, meist Geldspenden, gehen an die Armen, heute also an wohltätige Zwecke.

Zum Dank hinterlassen sie mit geweihter weißer Kreide ihre traditionelle Segensbitte an der Haustür oder am Türbalken, etwa so: 20 *C+M+B+ 13. Der Stern symbolisiert dabei den von Bethlehem, die Kreuze repräsentieren die Dreifaltigkeit in Form des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und die Buchstaben stehen wahlweise für die Namen der Drei Weisen oder für das lateinische „Christus Mansionem Benedicat“, was so viel bedeutet wie: „Christus, segne dieses Haus“.
Die Ziffern bezeichnen die Jahreszahl des Besuches und ändern sich somit in jeder Saison – in Gebrauch sind im Übrigen je nach Land und Konfession diverse örtliche Variationen der genannten Symbole.

Orthodoxe Christen feiern die Wasserweihe zum Gedenken der Taufe Christi, während die katholische Kirche dieses Ereignis getrennt von seiner Erscheinung erst an dem auf Epiphanias folgenden Sonntag zelebriert.

Eine besondere Form der Erinnerung an Caspar, Melchior und Balthasar findet sich in Form ihrer Gebeine, der Überlieferung nach die einzigen erhaltenen menschlichen Überreste von Zeitzeugen der Geburt Christi. Als Reliquien fanden sie ihren Weg mit Hilfe der Heiligen Helena, Mutter Kaiser Konstantins I, des Bischofs Eustorgius sowie des Erzbischofs Rainald von Dassel im Jahre 1164 von Palästina über Mailand bis ins mittelalterliche Köln.

Die Stadt erlangte dadurch neben ihrem Rang als Bistumssitz überregionale Bedeutung als Wallfahrtsort. Möglicherweise waren also diese Reliquien mit einer der Gründe für den Bau des Kölner Doms, denn dem wunderschönen, kunstvoll verzierten Schrein, in dem sie noch heute aufbewahrt werden, geziemte ein würdiges Domizil. Nach 632 Jahren Bauzeit war die entsprechende, bautechnische Meisterleistung dann auch vollbracht worden – aber das  wäre eine andere, neue Geschichte.

Dennoch sollte die vorstehende Interpretation eine Reflexion zum Tag der Heiligen Drei Könige sein – zum Nachdenken und zur Orientierung…

©  Hans-Peter Meyer

60. Geburtstag

Ministerpräsidentin Malu Dreyer gratulierte Zuckmayer-Preisträger Sven Regener – Seine Texte ziehen in den Bann

Ministerpräsidentin Malu Dreyer gratuliert dem Schriftsteller, Musiker und Sänger Sven Regener zum 60. Geburtstag am 1. Januar 2020. „Sven Regener ist ein Allroundtalent, das mit seinen deutschsprachigen Songtexten und Romanen unglaublich viele Menschen erreicht. Seine Kunst ist tiefgründig, aber auch erfrischend kompromisslos und deutlich“, so die Ministerpräsidentin. Für seine Verdienste um die deutsche Sprache hatte sie Sven Regener 2016 die Carl-Zuckmayer-Medaille verliehen.

Als Künstler sei er schon lange nicht mehr aus der deutschen Musik- und Literaturwelt wegzudenken. Seine Band Element of Crime, die er vor 35 Jahren gründete, habe längst Kultstatus erreicht. Mit „Herr Lehmann“, seinem Debütroman, habe er 2001 direkt einen Sensationserfolg geliefert „Während seine Rock- und Pop-Songs mit ihrer Melange aus melancholischen Melodien und einfallsreichen Texten die Zuhörer und Zuhörerinnen verzaubern, ist es in den Romanen der schnoddrig-norddeutsche Ton, der einen nicht mehr loslässt. Sven Regeners Texte berühren und ziehen in den Bann“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Sie wünscht ihm zum runden Geburtstag alles Gute und weiterhin Kreativität und viel Erfolg für seine wunderbare Kunst.

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