Sonntag, 20. Juni 2021

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Carl Rumstadt Preisträger beim 49. Bundeswettbewerb Gesang

Der am Theater Trier engagierte Bariton Carl Rumstadt wurde beim 49. Bundeswettbewerb Gesang für den besten Vortrag einer zeitgenössischen Komposition ausgezeichnet. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert und wird von der Walter Kaminsky-Stiftung finanziert.

„Rheinland-Pfalz ist ein Kulturland und wir haben herausragende Talente. Carl Rumstadt ist ein solches Nachwuchs-Talent. Die Ehrung durch den Bundeswettbewerb Gesang verdeutlicht dies. Ich freue mich sehr, dass ein junger Künstler mit einem Engagement in Rheinland-Pfalz so erfolgreich war“, sagt Kulturminister Konrad Wolf. „Ich gratuliere Carl Rumstadt herzlich und wünsche ihm für seine hoffnungsvolle, künstlerische Karriere weiterhin viel Erfolg!“

Der 1992 in Stuttgart geborene Rumstadt begann bereits mit 17 als Jungstudent sein Gesangsstudium bei Prof. Siegfried Jerusalem an der Hochschule für Musik Nürnberg. 2011 wechselte er in den Diplom-Studiengang an die Hochschule für Musik und Theater in München, dass er 2016 bei Prof. Fenna Kügel Seifried abschloss. Während seines Studiums gastierte er u.a. an der Oper Graz, dem Royal Opera House Muscat und bei der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Von 2016 bis 2018 war er am Konzert Theater Bern engagiert. Seit der Spielzeit 2018/2019 ist er Ensemblemitglied am Theater Trier.

Der Bundeswettbewerb Gesang ist Europas größter nationaler Gesangswettbewerb und einer der wenigen Musikwettbewerbe, die in diesem Jahr durchgeführt wurden. Im jährlichen Wechsel erfolgt er in den Kategorien Musical/Chanson und Oper/Operette/Konzert. Er ist untergliedert in einen Hauptwettbewerb für junge Sängerinnen und Sänger im Alter von 23 bis 30 Jahren und einen Juniorwettbewerb für 17 bis 22-jährige. Schirmherr ist der Regierende Bürgermeister von Berlin. Mit dem Preis sollen junge Nachwuchssängerinnen und -sänger für eine Konzert- und Bühnenlaufbahn gefördert werden.

Der Bundeswettbewerb Gesang wird unterstützt durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien, durch den Deutschen Bühnenverein mit seinen ihm angeschlossenen Theatern, dem Deutschen Tonkünstlerverband sowie einigen Stiftungen. Neben Geldpreisen besteht für die Preisträgerinnen und Preisträger die Möglichkeit von Engagements, Auftritten oder Stipendien an deutschen Bühnen.

Das Preisträgerkonzert fand am 7. Dezember in der Deutschen Oper Berlin statt und konnte per Live-Stream verfolgt werden. Eine Aufzeichnung des Deutschlandfunks wird am 10. Dezember gesendet.


Kunsthochschule Mainz übernimmt Trägerschaft des Künstlerhauses Schloss Balmoral

„Eine einzigartige Chance für die Kunst!“

Die Kunsthochschule Mainz übernimmt ab 2021 die Trägerschaft des Künstlerhauses Schloss Balmoral. Kultur- und Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf und Vertreter der beiden Institutionen unterschrieben heute einen entsprechenden Bewirtschaftungsvertrag. Studium und Lehre der Hochschule sollen zukünftig eng mit der künstlerischen Arbeit der Stipendiatinnen und Stipendiaten verbunden werden.

„Das Zusammengehen von Kunsthochschule und Künstlerhaus Schloss Balmoral ist eine einzigartige Chance für die Kunst in unserem Land und den Kunststandort Rheinland-Pfalz. Wir schaffen eine Kooperation, die bisher einzigartig ist. Von diesem Alleinstellungsmerkmal können beide Einrichtungen nur profitieren“, so Prof. Dr. Konrad Wolf, der als Minister die beiden Ressorts Kultur und Wissenschaft in der Landesregierung verantwortet. „Ziel der Kooperation ist es, dem Kunststandort Rheinland-Pfalz mehr Sichtbarkeit zu verleihen, die Kunsthochschule und das Künstlerhaus deutschlandweit und international zu positionieren sowie die akademische Ausbildung mit der künstlerischen Nachwuchsförderung eng zu verzahnen.“

Dr. Oliver Kornhoff, Künstlerischer Leiter des Künstlerhauses und Direktor des Arp Museums Bahnhof Rolandseck, unterstreicht: "2020 feiert das Künstlerhaus Schloss Balmoral sein 25jähriges Bestehen. Wir blicken zurück auf zweieinhalb Jahrzehnte erfolgreiche und nachhaltige Künstler*innenförderung. Das schönste Geburtstagsgeschenk ist die vitale Zukunftsperspektive. Wir erweitern das Künstlerhaus zu einer beispielgebenden Institution auf weiterhin hohem künstlerischen und dann auch kunstakademischen Niveau. Das künftige Zusammenspiel beider Institutionen im Land Rheinland-Pfalz für Studierende sowie künstlerische und kuratorische Gäste aus aller Welt wird noch internationaler, transkultureller, interdisziplinärer, vernetzter, digitaler und profilierter sein. Wir freuen uns auf die nächsten 25 Jahre."

Zum 1. Januar 2021 übernimmt die Kunsthochschule Mainz, die Teil der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist, die Trägerschaft des Künstlerhaus Schloss Balmoral mit Sitz in Bad Ems. Damit löst sie die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur ab, die seit 1995 das Künstlerhaus und deren Aktivitäten trug. Im Zentrum der zukünftigen Kooperation stehen die Verschränkung der Stipendienprogramme mit dem Veranstaltungprogramm der Kunsthochschule, die Verbindung von Kunst in Theorie und Praxis, die Entwicklung von gemeinsamen Ausstellungsprojekten und eine verstärkte, koordinierte Öffentlichkeitsarbeit beider Einrichtungen. So sollen Arbeitsbedingungen und Zukunftsperspektiven der Kunststudierenden sowie der Stipendiatinnen und Stipendiaten verbessert werden. Die Studierenden erhalten in Bad Ems eine zusätzliche international anerkannte Dependence für Projekte, Workshops und Stipendien sowie den direkten Zugang zu einem weltweiten Stipendiatinnen- und Stipendiaten-Netzwerk. Die aus aller Welt wie auch aus Rheinland-Pfalz stammenden Stipendiatinnen und Stipendiaten können von der Expertise, den Angeboten und dem Netzwerk der Kunsthochschule profitieren und in den dort geführten wissenschaftlichen wie künstlerischen Diskurs einbezogen werden.

Der Rektor der Kunsthochschule Mainz, Dr. Martin Henatsch, freut sich über die neuen Perspektiven: „Lokal verortet, mit internationaler Geltung – diesem Anspruch ist die Kunsthochschule Mainz heute mehr denn je verpflichtet, möchte sie künftig im Konkurrenzfeld der großen deutschen und europäischen Kunstakademien ihre Position ausbauen. Die Zusammenführung von Kunsthochschule Mainz und Künstlerhaus Balmoral eröffnet die Chance auf ein unschätzbares Alleinstellungsmerkmal: zusätzliche Möglichkeiten und Perspektiven für die Studierenden bei gleichzeitig internationaler Anerkennung. Ein großer Schritt zu neuer Qualität. Wir freuen uns auf den Input durch das Künstlerhaus und setzen auf einen partnerschaftlichen Austausch im gegenseitigen Nutzen.“

Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, ergänzt: „Gerade weil die Mainzer Konstruktion der teilautonomen Zugehörigkeit einer Kunsthochschule zu einer Universität für deutsche Verhältnisse außergewöhnlich ist, freue ich mich besonders beobachten zu können, wie unter den Bedingungen der daraus entwickelten Balance aus Zugehörigkeit und Eigenständigkeit ein ganz eigenes und überaus erfolgreiches Profil der Kunsthochschule entsteht, das wiederum auf die JGU zurückwirkt. Die neue Partnerschaft von Künstlerhaus und Kunsthochschule Mainz ist auch eine Bereicherung für die Universität.“

Auch der Zweckverband des Künstlerhauses Schloss Balmoral, Träger des außergewöhnlichen historischen Gebäudes in Bad Ems, unterstützt die neue Struktur. Landrat Frank Puchtler, Vorsitzender des Zweckverbandes Schloss Balmoral, dem die Staatsbad Bad Ems GmbH, der Rhein-Lahn-Kreis, die Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau und die Stadt Bad Ems angehören, begrüßt die zukunftsweisende Zusammenarbeit: „Mit der Kooperation wird unser Künstlerhaus Schloss Balmoral zukunftsorientiert aufgestellt. Gemeinsam sind wir stark.“

WIR SAGEN DANKE FÜR IHRE TREUE UND UNTERSTÜTZUNG

Liebe Freunde des Theaters am Ehrenbreitstein!

Zum ersten Mal seit unserer Gründung muss das Theater am Ehrenbreitstein im Dezember geschlossen bleiben!! September bis Dezember sind normalerweise Monate, in denen wir ununterbrochen arbeiten, 4 Premieren , unzählige Vorstellungen und unsere traditionelle Silvestervorstellung, die normalerweise schon Anfang des Jahres ausverkauft ist, für Sie vorbereiten und präsentieren! Dieses Jahr ist alles anders!

Wir stecken nun in den Proben zu unserer Silvesterproduktion „ Bleib doch zum Frühstück“ von Ray Cooney / Gene Stone (neuer Premierentermin 29. Januar 2021)!!!!, aber dieses Mal dürfen wir Silvester nicht mit Ihnen feiern!! Das erfüllt uns mit großer Traurigkeit, aber unsere große Hoffnung ist, dass Sie, unsere treuen Zuschauer, Helfer, Sponsoren, Freunde und Mitarbeiter gesund sind und gesund bleiben, damit wir nächstes Jahr gemeinsam das Leben im Theater groß feiern dürfen! 

Insgesamt fünf neue Produktionen erwarten Sie, u. a. die deutsche Erstaufführung von  „Doppelkabine“ von Katrin Wiegand, „Bleib doch zum Frühstück“ von Ray Cooney / Gene Stone,  „Der Schrei – Edvard Munch“ - unsere geplante Produktion für den Kultursommer 2021, „Sechs Tanzstunden in Sechs Wochen“ von Richard Alfieri , “Dossier: Ronald Akkermann” von Suzanne van Lohuizen und noch weitere Überraschungen.

Neue und erfolgreiche Produktionen aus dem laufenden Programm, wie z.B die französische Komödie „Glück“ von E. Assous, „Rita will‘s wissen“ von Willy Russell, „Die Wunderübung” von Daniel Glattauer oder auch die Drehbuchadaption „Ziemlich beste Freunde“ Eric Toledano / Oliver Nakache / René Heinersdorff zeigen wir auch 2021.

Mit den Produktionen wie „Sie heisst Demokratie“, „Mein Nachbar, der Flüchtling“, „Krieg. Stell dir vor. Er wäre hier“, „Anne Frank“, „Das Mädchen mit der Bombe im Rucksack“ , „20. November - Amok“ , "Welche Droge passt zu mir?" und ganz neu “Wo ist mein Zuhause?- Klimawandel ” von Gabriel Diaz war das Theater am Ehrenbreitstein 2020 in vielen Schulen in Rheinland-Pfalz unterwegs, um für Verständnis, Toleranz und gegen Fremdenhass und Diskriminierung zu werben. Unsere Vorstellungen unterwegs und in Ehrenbreitstein hat viele Jugendliche, ja, das gesamte Publikum berührt und konnte oft neue Diskussionspunkte anregen! Wir freuen uns auf viele weitere Vorstellungen in 2021! 

Ab nächster Woche stehen die neuen Termine unseres Spielplans bis Juni 2021 fest!! Schauen Sie auf unserer Website, Facebook und Instagram nach den neuesten Informationen und lesen Sie bald in unserem aktuellen Newsletter per Email Neuigkeiten über Termine und neue Projekte.

Wir wünschen Ihnen besinnliche Festtage und alles Gute im Jahr 2021!
Bleiben Sie und Ihre Familien gesund!
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in unserem Theater am Ehrenbreitstein!

Annika Woyda - Gabriel Diaz 

Wollen Sie das Theater in dieser unwirklichen und schweren Zeit unterstützen? Überraschen Sie Ihre Lieben mit Gutscheinen oder machen Sie sich selbst für künftige Vorstellungen eine Freude!
Oder unterstützen Sie uns durch Spenden bei unserer Arbeit, selbstverständlich wird eine Spendenbescheinung ausgestellt! Melden Sie sich bei uns per Email, wir informieren Sie sehr gerne!

Advent – Zeit der Besinnung ? Gedanken in der Vorweihnachtszeit

Von Hans-Peter Meyer

Die Kerzen am Adventskranz brennen wieder.

Früher die schönste, aber auch hektischste Zeit des Jahres..

Durch die Corona-Pandemie hat sich alles verändert, es ist eine andere Normalität geworden, unser Verhalten und unser Denken hat sich gravierend und existenziell verändert.

Welche Geschenke, welches unbedenkliche Festessen, wie feiern wir in diesem Jahr

Weihnachten und Silvester? Das sind inzwischen nur sekundäre Fragen, vieles geht uns durch den Kopf.  Sorgen und Nöte haben sich entscheidend und zutiefst beängstigend  verändert.

Weltweit gibt es ein Viertel Reiche und drei Viertel Arme. Ein Viertel der Menschheit ist nicht in der Lage, seine Grundbedürfnisse wie Ernährung, Kleidung, Wohnung, Gesundheit und Bildung zu sichern und nun hat die Corona-Pandemie die Menschheit om Griff.

Millionen Menschen auf unserem Globus kämpfen täglich um die nackte Existenz. Weltweit gibt es über 30 Kriege und bewaffnete Konflikte. In den Kriegs- , Krisen- und Katastrophengebieten dieser Welt gibt es zunehmend grauenvolle Szenarien,  in  Syrien, in der Ost-Ukraine, in Afghanistan, im Irak, in Pakistan, in Haiti,  in vielen afrikanischen Ländern, wo überall täglich unschuldige Menschen auf schreckliche Art und Weise  ihr Leben verlieren. Grausame Bilder. Krieg tötet alles.

Weltweit sterben täglich  30 000 Kinder an den Folgen von Hunger und Krankheit; eine alarmierende Zahl, die man sich immer wieder nachhaltig bewusst machen muß.

Dann gibt es noch die anderen, die allein und einsam sind. Nicht wenige, die auf ein Wort des Trostes und der Ermunterung warten. Menschen – die Hoffnung brauchen.

Auch daran sollten wir in der Adventszeit denken – mit etwas mehr  Demut und Dankbarkeit,  mit herzlicher Anteilnahme, mit weniger Egoismus.

Aber da gibt es auch noch etwas anderes:

Advent ist seit dem 5. Jahrhundert bezeugte Zeit der Muße und Vorbereitung auf das Fest der Geburt Christi und bedeutet „Ankunft“ so wie es der christliche Glaube lehrt.

Aber wer setzt sich heute noch mit dieser Interpretation auseinander?

Nach den trüben Tagen des November war die Adventszeit  eine eher hektische Zeitspanne geworden, das hat sich plötzlich drastisch verändert..

Die Fassaden vieler Häuser strahlendennoch im Lichterglanz und die hektische Geschäftigkeit im Alltag ist dieses Jahr sehr begrenzt.

Die Adventszeit sollte aber im Grunde alles andere sein als eine Zeit der Hektik und des Kerzenscheins; sie ist auch die Zeit des  Nachdenkens über den tieferen Sinn und den Ursprung des Advent, das alles ist aus dem Bewusstsein zumeist verdrängt.

So ist es Zeit, das wir diese Wochen auch mit anderen Inhalten füllen, in dem wir Ausschau halten nach dem Sinn unserer Schöpfung, die uns zu einem erfüllten und versöhnten Leben verhelfen will.

Auch wenn es trotz aller Hektik schwerfällt:

Versuchen wir doch einmal den Advent als „besinnliche Zeit“ wahrzunehmen und zu leben.

© Hans-Peter Meyer

Im Zauber von Farbe und Licht – Rund um Koblenz

13 stimmungsvolle Stadtlandschaften an Rhein und Mosel der Künstlerin Miriam Montenegro sind als Kalender 2021 erhältlich

Künstler können in diesem Jahr ihre neuen Werke nicht, wie gewohnt, in Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentieren. Eine schöne Gelegenheit zum Kunstgenuss gibt es aber beim Durchblättern des neuen Kalenders von Miriam Montenegro.

Die Vallendarer Malerin porträtiert das Koblenzer Moselufer und Ehrenbreitstein im Abendlicht, das deutsche Eck im Frühling, sowie das herbstliche Schloss Sayn.

Einen besonderen Blick wirft sie auf die Schönheit der Stadtlandschaften an Rhein und Mosel zu allen Jahreszeiten mit Perspektiven von Vallendar, Weitersburg, Bendorf oder Niederwerth. Leuchtende Farben, atmosphärisches Licht und kraftvolle Kompositionen prägen die Bilder.

5 € pro Kalender kommen dem Koblenzer Projekt

www.brillenweltweit.de

zugute, bei dem ausgediente Brillen gesammelt, aufgearbeitet und an Bedürftige in Entwicklungsländern abgegeben werden.

Der Kalender eignet sich auch bestens als Geschenk und ist im Buchhandel erhältlich.

Er ist vorrätig bei reuffel (auch im Onlineshop), Thalia, der Koblenz-Touristik, Schreibwaren Christoph Schmidt in Vallendar und der Kunstbackstube in Ehrenbreitstein.

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