Mittwoch, 27. März 2019

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Kantatenkonzert Dekanatskantorei Montabaur

MONTABAUR. Am Sonntag, dem 16.09. lĂ€dt die Dekanatskantorei Montabaur als der Kammerchor des Ev. Dekanates Westerwald um 17 Uhr zu einem weiteren großen Kantatenkonzert in die Ev. Lutherkirche Montabaur ein und setzt damit die etablierte Tradition der Septemberkonzerte fort.

Auf dem Programm stehen die Kantate „Liebster Gott, wenn werd ich sterben“ von Joh. Seb. Bach, die beiden Werke „Schlage doch, gewĂŒnschte Stunde“ und „Meine Seele rĂŒhmt und preist“ von M. Hoffmann sowie ein Flötenkonzert von Joh. Seb. Bach in einer Rekonstruktion von F. Zimei – aufgefĂŒhrt vom professionellen Barockorchester Il Quadro Animato und vier eigens fĂŒr diese Stilistik ausgebildeten hauptberuflichen Vokalsolisten.

Die Vokalkompositionen thematisieren, dass Gott dem Tod den Schrecken genommen hat; damit ist die Musik getragen von der Hoffnung auf Gottes grenzĂŒberschreitende Treue, aber auch von der Erfahrung menschlicher Zuneigung und Liebe nach Gottes Vorbild.

Der Eintritt zu diesem außergewöhnlichem Konzert betrĂ€gt 15 Euro (SchĂŒler und Studenten 10 Euro), Karten gibt es im Vorverkauf (Tel.: 02602 / 8814 und 0176 / 8561 2553) sowie an der Abendkasse. Einlass ist ab 16.00 Uhr. Die Leitung hat Dekanatskantor Jens Schawaller.

Sommermusik Wölferlingen

WÖLFERLINGEN. Sommerlich-flotte Musik und zahlreiche GĂ€ste in der heiteren barocken Kirche am Wölferlinger Weiher: wieder einmal konzertierte mit Frechblech das witzig-geistreiche WĂ€ller Soloquintett des Evangelischen Dekanates Westerwald unter der Leitung von Dekanatskantor Jens Schawaller (Sousaphon) mit Rudi Weide (Trompete und FlĂŒgelhorn), Claudia Liebe (Trompete und FlĂŒgelhorn), Dorit Gille (Waldhorn) und Ben Bereznai (Bariton und Basstrompete).

Udo Rufa, der Vorsitzende des Kirchenvorstandes der Evangelischen Kirchengemeinde Wölferlingen, begrĂŒĂŸte herzlich alle Zuhörerinnen und Zuhörer sowie alle Aktiven in der schön restaurierten Kirche sĂŒdöstlich der WesterwĂ€lder Seenplatte. In dem kontrastreichen und vielfĂ€ltigen Programm erfreute das kirchliche Ensemble alle Anwesenden mit gekonnt geblasenen und virtuos vorgetragenen Kompositionen der Tanz- und Schlagerkultur.

Mit Frechblech wirkt ein ĂŒberregional aktives Quintett des Dekanatskantorates Westerwald SĂŒd, das sich dem stilistischen Crossover zwischen polyphoner Kirchenmusik und anspruchsvoller Unterhaltungsmusik in Gottesdienst und Konzert verschrieben hat. Die GĂ€ste dankten es mit einem donnernden Applaus.

GesprÀchskonzert Wahlrod

WAHLROD. Bei strahlendem Sommerwetter konnten der studierte Blockflötist Torsten Greis und Dekanatskantor Jens Schawaller zu einem besonders sinnenfreudigen Konzert in die Evangelische Kirche von Wahlrod einladen, bei dem sich alles um die Liebe drehte.

Herzlich hieß Margit Limpert als die stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes Wahlrod alle GĂ€ste willkommen und begrĂŒĂŸte alle Anwesenden zum ersten Konzert in der frisch renovierten Kirche. In dem nach einem Kompositionstitel „Le Rossignol en Amour” von François Couperin benannten GesprĂ€chskonzert zog die Zuhörerinnen und Zuhörer in der frischrenovierten und voll besetzten Kirche die fesselnde Begegnung von europĂ€ischer Barockmusik und altorientalischer Dichtung in ihren Bann.

Ingo Jungbluth erwies sich hierbei als umfassend gebildeter Literaturkenner und Theologe, der verschiedene Texte zum Thema Liebe aus dem Hohelied Salomos auswĂ€hlte und diese biblische ‚Magna Charta der HumanitĂ€t‘ in Erinnerung rief – an diesem Abend vorgetragen von Gabriele Greis. Die biblischen Texte gliederten den musikalisch-sinnlichen FrĂŒhabend, bei dem Torsten Greis verschiedene Arten von Blockflöten mit sehr unterschiedlichen Werken von Francesco Mancini, François Couperin, Henry Purcell, Michel Pignolet de Monteclair und Charles Buterne auf gewohnt virtuose Art und Weise vorstellte.

Phantasievoll und kunstfertig wurde er von Dekanatskantor Jens Schawaller am eigens hierfĂŒr mitgebrachtem Barockcembalo begleitet, das sich hervorragend fĂŒr den generalbassartigen barocken Gestus aller StĂŒcke und die Improvisationskunst des Cembalisten eignete. Beide Musiker traten in einen kunst- wie dialogfreudigen kĂŒnstlerischen Austausch und erfĂŒllten die Wahlroder Kirche – ein SchmuckkĂ€stchen im Evangelischen Dekanat Westerwald – mit verspielten und hingebungsvollen KlĂ€ngen ganz besonderer Art.

In einer Pause reichte die langjÀhrige und bewÀhrte Organistin Gretel Rickes Sekt, um die Zuhörerinnen und Zuhörer genussvoll zu verwöhnen. Die zahlreichen GÀste dankten es allen Aktiven mit einem krÀftigen Applaus.

Einladung: Gedenken anlÀsslich des 76. Todestages von P. Franz Reinisch

FĂŒr den Osterdienstag 1942 erhielt der Pallottiner Franz Reinisch die endgĂŒltige Einberufung in die Wehrmacht. Damit begann sein entscheidender Lebensabschnitt.

Im vollen Bewusstsein der Folgen, die sein Handeln nach sich zog, verweigerte er aus GewissensgrĂŒnden den Fahneneid auf Hitler. Ein sicheres Todesurteil.

Am 21. August 1942 wurde der Tiroler Priester, der in Vallendar-Schönstatt seine spirituelle Heimat gefunden hatte, in Brandenburg durch das Fallbeil hingerichtet.

Zu seinem 76. Todestag gedenken seiner Pallottiner und Vertreter der Schönstattbewegung am Sonntag, den 19. August, um 17.00 Uhr in der Pallottikirche in Vallendar. SĂ€nger aus Limburg werden die musikalische Begleitung ĂŒbernehmen.

Sommermusik mit FRECHBLECH

WÖLFERLINGEN. Am Samtag, dem 11.08. lĂ€dt Frechblech, das Soloquintett des Evangelischen Dekanates Westerwald, um 18.00 Uhr zu einem sommerlich-fröhlichen Konzert in die Evangelische Kirche an der Hauptstraße von 56244 Wölferlingen ein.

In dem bewusst heiteren Programm gestaltet das WĂ€ller Ensemble eine frische Sommermusik, deren Eintritt frei ist.

Es musizierten Rudi Weide (Trompete und FlĂŒgelhorn), Claudia Liebe (Trompete und FlĂŒgelhorn), Ben Bereznai (Bariton und Basstrompete), Dorit Gille (Waldhorn) und Dekanatskantor Jens Schawaller (Sousaphon und Leitung).

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