Donnerstag, 26. November 2020

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Streaming-Diskussion: Kulturminister Konrad Wolf diskutiert über Situation der Kulturszene

Das Kulturleben ist massiv von der Corona-Pandemie betroffen. Veranstaltungen können nicht durchgeführt werden, Aufträge brechen weg. Aber Künstlerinnen und Künstler warten auch mit neuen kulturellen Formate auf. Über die aktuelle Situation möchte Kulturminister Konrad Wolf mit der Vorstandsvorsitzenden des Museumsverbands Rheinland-Pfalz, Dr. Elisabeth Dühr, Margret Staal vom Vorstand der LAG Soziokultur und Kulturpädagogik Rheinland-Pfalz und Markus Graf, Geschäftsführer der Initiative pop rlp, diskutieren. Das Streaming der Diskussionsrunde findet am Mittwoch, 29. April 2020, ab 19:00 Uhr auf dem Youtube-Kanal des Kulturministeriums unter Moderation von Roderick Haas, Kulturberater beim Kulturnetz Pfalz e.V., statt.

„Die Corona-Krise ist eine große Herausforderung für die rheinland-pfälzische Kulturszene. Wir als Landesregierung wollen, dass unser Kulturleben auch weiterhin so vielfältig bleibt wie bisher. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Kulturszene möchte ich diskutieren, wie sich die aktuelle Situation in der Kulturszene darstellt und wie wir neue Impulse setzen können“, so Kulturminister Konrad Wolf.

Das neue Format wird über den Youtube-Channel des Ministeriums live gestreamt werden. Der Shortlink ist: https://bit.ly/3eE8lF0. Fragen an die Teilnehmenden der Streaming-Diskussion können bis Mittwoch über die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. eingereicht werden.

Weiterhin stehen den rheinland-pfälzischen Kulturschaffenden die Kulturberaterinnen und Kulturberater als direkte Ansprechpartner zur Verfügung. Die beiden Kulturberater Dr. Björn Rodday (nördliches Rheinland-Pfalz) und Roderick Haas (südliches Rheinland-Pfalz) bieten umfassende Beratung für Kulturschaffende an. Ansprechpartnerin für die Kulturelle Bildung ist Christina Biundo von der Servicestelle Kulturelle Bildung in Trier. Auch die Interessensverbände in Rheinland-Pfalz und das Kulturministerium stehen weiterhin für Beratungen bereit.

Die Kulturberaterinnen und -berater sind wie folgt erreichbar:

Dr. Björn Rodday

Tel.: 0170/78 06 04 4

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Roderick Haas

Tel: 0176/23 26 34 83

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Christina Biundo

Tel. 0651/718 34 15

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„Nach Indien gekommen als Lernende“

Studienreise des Bistumsprojekts Lokale Kirchentwicklung gibt Impulse für Pfarreien

Trier/Indien – Lebensfreude, Gastfreundschaft, eine tiefe Alltagsfrömmigkeit und noch viel mehr Eindrücke und Impulse haben sie aus Indien mitgebracht: Sieben Frauen und Männer aus dem Bistum Trier, die sich Ende Januar auf die Reise auf den Subkontinent gemacht hatten. Vom 30. Januar bis zum 21. Februar erhielten sie in verschiedenen Teilen des Landes Einblicke in das Leben kleiner christlicher Gemeinschaften. Ziel der Studienreise im Rahmen des Bistumsprojekts „Lokale Kirchenentwicklung: Handeln aus dem Wort Gottes – lokal – mit weltkirchlichen Impulsen“ ist es, Impulse und Ansätze für die eigenen Pfarreien zuhause zu gewinnen.

Für die Ehrenamtliche Beate Zwick aus Heimbach-Weis haben sich durch die Reise neue Perspektiven ergeben, wie sie sagt: „Die kleinen christlichen Gemeinschaften in Indien könnten auch für uns ein Zukunftsmodell sein. Das Bewusstsein der Menschen in Indien, aus dem Evangelium heraus ihren Alltag zu gestalten und darüber hinaus diakonisch unterwegs zu sein, hat mich beeindruckt. Das hat nichts mit unserem Sonntags-Christ-Sein zu tun, das ist gelebtes Taufbewusstsein.“

Warum gerade Indien als Beispielländer für eine der Lernreisen ausgewählt wurde? Hier sei schon vor Jahrzehnten auf eine Stärkung lokaler, netzwerkartiger kleiner Basisgemeinden gesetzt worden, erklären die Organisatoren Tomasz Welke, Referent bei der Diözesanstelle Weltkirche, und Franz Josef Dobelmann, Diakon und Leiter der katholischen Hochschulgemeinde Saarbrücken. In Indien sind nur etwa 2,3 Prozent der über 1,2 Milliarden Einwohner Christen. Aufgrund dieser diaspora-ähnlichen Situation beschloss die Kirche in Indien bereits in den 1980er Jahren, vermehrt auf kleine christliche Gemeinschaften zu setzen. Zudem formulierte 1990 die Föderation der Asiatischen Bischofskonferenz einen bis heute gültigen Plan für die Seelsorge, der ebenfalls auf solche Strukturen aufbaut. Seitdem ist viel passiert: Heute zählt die katholische Kirche in Indien fast 90.000 kleine christliche Gemeinschaften. Eine sogenannte „SCC“ - eine Small Christian Community - setzt sich aus 25 bis 30 „benachbarten“ Familien zusammen, die sich regelmäßig treffen. Die Menschen teilen das Wort Gottes miteinander – das „Gospel sharing“. Ein wichtiges Ziel dieser Treffen sei, dass die Menschen daraus auch ganz konkretes diakonisches Verhalten für ihr tägliches Leben ableiten – also sich in den Dienst ihrer Mitmenschen stellen.

Durch den Aufbau und die Betreuung der vielen kleinen christlichen Gemeinschaften habe die katholische Kirche in Indien den Glauben und die Kirche selbst näher zu den Menschen gebracht, erklärt Dobelmann. Durch die regelmäßigen Treffen in den SCCs wüssten die Menschen mehr voneinander und hätten gelernt, sich gegenseitig zu akzeptieren und zu helfen. So seien vielerorts Gemeinschaften entstanden, in denen Menschen in einer von Wohlwollen und Verständnis geprägten Atmosphäre sich, ihre Probleme und ihre Sorgen zur Sprache bringen könnten.

Während der Lernreise in Indien besuchten die Teilnehmenden das Pastoralzentrum für lokale Kirchenentwicklung in Nagpur. Dort beschäftigten sie sich mit der Theorie und Praxis der „SCCs“, trafen den Bischof des Ortes und besuchten in den Pfarreien kleine christliche Gemeinschaften. Fünf Tage verbrachten die Teilnehmenden zudem in Mangalore und Delhi, wo sie Gemeinden und einzelne Familien besuchten, an Diözesantreffen teilnahmen und mit Bischöfen ins Gespräch kamen, um so einen vertiefenden Einblick in das Leben und die Organisation der kleinen christlichen Gemeinschaften zu erhalten.

Viele indische Christen seien von den SCCs überzeugt und sogar begeistert. Dieser Funke sei auch übergesprungen, wie die Teilnehmenden berichten: „Die Herzlichkeit und Grundfrömmigkeit der Menschen, mit denen wir zusammen trafen, hat mich wirklich überzeugt“, sagt Elisabeth Schmitz auf der Pfarreiengemeinschaft Gerolstein. Überrascht habe sie, dass die Bibel ihren festen Platz im Alltag habe und dass auch die Kinder beim Bibelteilen oder Beten fest eingebunden seien. Auch die Teilnahme Andersgläubiger stelle kein Problem dar. „Es war auffallend, dass die Bischöfe hinter dem Projekt der SCC stehen und diese unterstützen und fördern.“ Auch Beate Zwick stimmt ihrer Mitreisenden zu: „Mich hat positiv überrascht, wie schnell man mit hohen Würdenträgern ohne lange Wartezeiten oder Ankündigungen ins Gespräch kommt und wie klar sie dann auch Position beziehen.“ Interessant war für sie und ihren Ehemann Peter Zwick, der ebenfalls teilnahm, auch die Übernahme alter kultureller indischer Riten in christliche Gebräuche. „So haben wir zum Beispiel die Schuhe im Gotteshaus ausgezogen, es gab dort Räucherstäbchen und Blumengirlanden.“ Ihren Mann überzeugte vor allem die gute Gemeinschaft in den SCC trotz großer Altersunterschiede und verschiedener sozialer Schichten der Mitglieder. „Es ist eben aber auch ein anerkanntes, gut gefördertes Modell, Kirche zu sein, das durch Schulungssysteme, geistliche Begleitung und Großveranstaltungen gestützt wird. Nicht zuletzt deshalb ist es ein Erfolgsmodell“, so Beate Zwick. Ob solche Strukturen auch auf Gemeinschaften im Bistum Trier übertragbar sind? In den ersten Tagen habe sie versucht, sich vorzustellen, ihre direkten Nachbarn zu einem „Bibelteilen“ einzuladen, mit der Erkenntnis, „dass ich das wohl nicht schaffen würde, die Nachbarn dafür zu gewinnen“, sagt Beate Zwick. Doch sie sei dann erleichtert gewesen, dass auch bei den SCC der Begriff „nachbarschaftlich“ eher auf gleichgesinnte Gruppierungen, Freundes- oder Familienkreise bezogen sei.

Bereichert durch die Begegnungen in Indien haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für ihre Pfarreien Ideen und Perspektiven, Glauben vor Ort zu leben, mitgenommen. Noch bis Ende 2021 wird das Bistumsprojekt zur lokalen Kirchenentwicklung laufen. Ursprünglich stand im Laufe des Projektes im Sommer eine weitere Reise nach Bolivien an, die aber vermutlich wegen der Corona-Krise nicht stattfinden kann. Begleitet werden die Lern- und Begegnungsreisen durch Studien- und Praxistage – stets im Austausch mit anderen Projektteilnehmern und begleitet vom Bistum Trier. Dank der Unterstützung durch die Bischof Stein Stiftung sind die Bildungsreisen für die Projektteilnehmer auch finanziell möglich. „Wir kamen nach Indien als Lernende, da hier schon seit über zwanzig Jahren die SCC erfolgreich laufen“, sagt Welke. „Das Lernen und die kritische Auseinandersetzung mit Glaubensrealität in anderen Kulturen bringt wertvolle Impulse. Begegnung mit ‚Fremden‘ kann helfen, zu sich zu finden.“

Kultur

Martha-Saalfeld-Förderpreis 2020 abgesagt – neue Arbeitsstipendien für Autorinnen und Autoren ausgeschrieben

Seit 1994 vergibt das Land Rheinland-Pfalz den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Martha-Saalfeld-Förderpreis, seit 2014 in Kooperation mit der Universität Koblenz-Landau. Mit diesem Literaturpreis unterstützt das Land Autorinnen und Autoren bei der Realisierung eines noch nicht abgeschlossenen literarischen Projekts. Aufgrund der mit der Corona-Krise verbundenen Einschränkungen, kann die Vergabe des Förderpreises in diesem Jahr nicht stattfinden. Stattdessen werden sechs weitere Arbeitsstipendien für Literatinnen und Literaten ausgeschrieben, die jeweils mit 1.500 Euro dotiert sind. Diese werden zusätzlich zu den seit zwei Jahren regelmäßig im Herbst ausgeschriebenen Arbeitsstipendien vergeben.

„Wir werden in diesem Jahr die Auslobung des Martha-Saalfeld-Förderpreises aussetzen und hoffen, ihn im kommenden Jahr wieder vergeben zu können“, so Kulturminister Konrad Wolf. Zugleich habe er entschieden, das zur Verfügung stehende Preisgeld zu nutzen, um sechs zusätzliche Arbeitsstipendien auszuschreiben. „Ich finde, diese zusätzlichen Arbeitsstipendien sind in solch schwierigen Zeiten eine sinnvolle Form der Literaturförderung. Damit unterstützen wir mehr Autorinnen und Autoren, als dies bei der Auslobung des Martha-Saalfeld-Preises der Fall gewesen wäre“, so Wolf weiter.

Das Zentrum für Kultur- und Wissensdialog (ZKW) der Universität Koblenz-Landau, als Kooperationspartner des Landes bei der Vergabe des Martha-Saalfeld-Förderpreises, hatte darauf hingewiesen, dass es in diesem Jahr aus organisatorischen Gründen nicht möglich sei, die eingereichten Bewerbungen zum Gegenstand einer Lehrveranstaltung zu machen. Dieses Zusammenwirken ist aber konstitutiv für die Wahrnehmung des Preises. Seit 2014 vergibt das Land Rheinland-Pfalz den Literaturpreis in Zusammenarbeit mit dem ZKW. Im Rahmen eines Seminars beraten Studierende der Universität Koblenz-Landau gemeinsam mit einer Fachjury aus Sprach- und Literaturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern über die literarischen Einsendungen und erhalten so auch einen Einblick in die Kulturförderung des Landes.

Die neuen Arbeitsstipendien, die in diesem Jahr den Martha-Saalfeld-Förderpreis ersetzen werden, richten sich an Autorinnen und Autoren, die in Rheinland-Pfalz geboren worden sind oder dort leben oder die durch ihr literarisches Schaffen mit dem kulturellen Leben in Rheinland-Pfalz besonders verbunden sind. Bewerbungsschluss ist der 15. Mai 2020. Näheres unter http://kulturland.rlp.de/de/kultur-foerdern/stipendien/

Kultur

Streaming-Konferenz zur Corona-Krise: Online-Fragestunde für Kulturschaffende mit Bundesagentur für Arbeit und ISB

Zusammen mit Fachexperten beantwortet Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf Fragen der rheinland-pfälzischen Kulturschaffenden. Am Freitag, 17. April 2020, wird es von 17:00 bis 19:00 Uhr ein Streaming-Angebot geben. Zusammen mit Kulturberater Dr. Björn Rodday, dem Leiter des Fachbereichs Leistung SGB II / Beteiligungsmanagement von der Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland, Oliver Reis, und dem Leiter der Stabsabteilung Kundenbetreuung, Beratung von der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB), Folker Gratz, wird der Minister an einer gestreamten Videofragestunde teilnehmen. Das Angebot wird sowohl über den Youtube- (youtube.de/mwwk) als auch den Facebook-Kanal (facebook.com/MWWKRLP) des Ministeriums abrufbar sein.

Es besteht bereits jetzt die Möglichkeit, Fragen für Freitag an die Fachexperten und den Minister zu senden. Eingereicht werden können diese über Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. und die Social Media Kanäle. Ebenso besteht die Option, freitags während der Konferenz Fragen und Kommentare unter den Livestream zu posten.

„Mit unserer gestreamten Videokonferenz und der Möglichkeit, Fragen zu stellen, wollen wir möglichst viele Kulturschaffende erreichen. Durch das erweiterte Expertengremium soll am Freitag eine breite Fachexpertise geboten werden. Wir freuen uns, wenn die rheinland-pfälzische Kulturszene dieses Angebot nutzt und laden dazu auch ein. Schicken Sie uns Ihre Fragen und lassen Sie uns gemeinsam Lösungen für Probleme finden“, so Wolf.

Das Hilfsprogramm in Rheinland-Pfalz stützt sich auf zwei Säulen: Der „Zukunftsfonds Starke Wirtschaft Rheinland-Pfalz“ deckt betriebliche Kosten ab und die „Corona-Grundsicherung“ sichert die Lebenshaltungskosten. Aufgestockt werden die Maßnahmen durch Anpassungen bei den Projektförderungen des Landes. Der Kulturminister hatte bereits Anfang April entschieden, Projektförderungen zu verlängern und grundsätzlich auf Rückforderungen zu verzichten, wenn Kulturveranstaltungen aufgrund der Coronakrise nicht stattfinden konnten und Kosten angefallen sind, die höher als die Landesförderung sind.

Weitere Informationen zur Grundsicherung und den Soforthilfen finden sich in den FAQs bei www.corona.rlp.de unter dem Schlagwort „Kultur“.

Bei weiteren Fragen können sich Betroffene auch an ihre jeweiligen Interessensverbände sowie an die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der Kulturszene im Land wenden. Die beiden Kulturberater Dr. Björn Rodday (nördliches Rheinland-Pfalz) und Roderick Haas (südliches Rheinland-Pfalz) bieten umfassende Beratung für Kulturschaffende an. Ansprechpartnerin für die Kulturelle Bildung ist Christina Biundo von der Servicestelle Kulturelle Bildung in Trier.

Die Ansprechpartnerinnen und -partner sind wie folgt erreichbar:

Dr. Björn Rodday

Tel.: 0170/78 06 04 4

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Roderick Haas

Tel: 0176/23 26 34 83

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Christina Biundo

Tel. 0651/718 34 15

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Denkmale werden wieder gesucht!

Das Kultur- und Schulverwaltungsamt der Stadt Koblenz sucht für den „Tag des offenen Denkmals“ am 13. September Eigentümer besonderer Orte, die für diesen Tag einer breiten Öffentlichkeit die Türe öffnen. Denn auch in Koblenz sind zahlreiche Denkmale für die Öffentlichkeit nur selten oder gar nicht zugänglich. Das zu ändern hat sich der von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz organisierte „Tag des offenen Denkmals®“ alljährlich zum Ziel gesetzt.
Für einen Tag im Jahr öffnen in ganz Deutschland tausende historische Stätten ihre Türen. Auch in Koblenz werden an diesem Tag zahlreiche Gebäude und Plätze erlebbar gemacht. Zusammen mit dem Amt für Denkmalpflege, der Stiftung Denkmalschutz und dem Rheinischen Verein erstellt das Kultur- und Schulverwaltungsamt ein attraktives Programm. „Ein Denkmal erzählt uns Geschichten und schafft zudem Vertrautheit. Der Schutz der Denkmale ist daher für unser kulturelles Erbe unerlässlich“, erklärt die Bildungs- und Kulturdezernentin der Stadt, Dr. Margit Theis-Scholz, die Motivation der Stadt.
Dieses Jahr steht die Veranstaltung unter einem besonderen Motto.2020 werden die Denkmale als Chance betrachtet:
Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken.
Für eine erfolgreiche Durchführung ist die Stadt auf die Unterstützung der Öffentlichkeit angewiesen und fragt deshalb die Koblenzerinnen und Koblenzer: „Vielleicht haben Sie schon einmal den Drang verspürt ein verschlossenes Gebäude von innen zu erkunden, oder durch eine Führung noch mehr über seine Geschichte zu erfahren? Sind Sie vielleicht sogar selbst Eigentümer einer besonderen Stätte und möchten diese gerne für die Öffentlichkeit öffnen?“ Ideen sind somit herzlich willkommen und können der Stadt gemeldet werden. „Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt“, macht Theis-Scholz deutlich.
Stadt plant Bewerbung als offizielle Eröffnungsstadt
Theis-Scholz kündigt zudem an, dass sich die Stadt für die nächsten Jahre als offizielle Eröffnungsstadt des „Tags des offenen Denkmals“ bewerben möchte. „In unserer Stadt gibt es Gebäude und Denkmale, die als besonders und einzigartig gelten. Wir sind nicht nur wegen unserer Festungsanlagen geradezu dafür prädestiniert, bei uns die Eröffnung auszurichten“, zeigt sie sich überzeugt. In diesem Zusammenhang möchte sie auch den aktuellen Aufruf an die Koblenzer Schulen verstanden wissen, sich beim Wettbewerb „denkmal aktiv“ zu engagieren. „Schulprogramme wie „denkmal aktiv“ sind besonders dazu geeignet, um Schülerinnen und Schülern die immense Bedeutung von historischen Bauten näher zu bringen.“
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage https://www.tag-des-offenen-denkmals.de.
Wir freuen uns über Ihre Ideen, Anregungen und Informationen an folgende Mailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Tel.: 02621-129 1919.

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